Arktische Impressionen: Ein Tagebuch aus dem hohen Norden
Reisebericht: 15.02. – 22.02.2026
Manche Reisen entführen uns aus dem Alltag. Diese Chronik begleitet eine Gruppe durch die weiße Stille Finnlands – eine Reise voller Licht und unvergesslicher Momente in der Natur.
Ein Reisebericht von
Manuel González Urrutia
15.02.2026 Flug nach Kuusamo ins winterliche Finnland
Nach einigen Tagen mit starken Schneefällen in Deutschland folgten kalte, aber schneearme Tage. Kurz vor Beginn unserer Reise schwankte die Temperatur um den Gefrierpunkt, begleitet von vereinzelten Regenschauern, die schließlich den angesammelten Schnee aus den Höfen, von den Feldern und zuletzt von den Straßenrändern und Gehwegen spülten. Obwohl es kalt war – ein Thema, das bei vielen oft zu Gesprächen und Klagen führt –, sollte uns unsere Reise an ein Ziel führen, wo es mindestens 10 Grad kälter sein sollte! Und da standen wir nun am Flughafen Dresden, inmitten einer Menge von Reisenden, die mit ihren Winteranzügen und einem breiten Lächeln im Gesicht bereit waren, einen Direktcharterflug an die Grenze der finnischen Arktis zu besteigen. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein an; schon aus der Luft ließ Lappland eine magische Winterlandschaft erahnen. Sobald wir gelandet waren, verstärkte sich das Gefühl, in einem Märchenland zu sein. Aus dem Flugzeug zu steigen, die Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren, diese reine Luft einzuatmen und die weiße Unermesslichkeit zu betrachten, war schlichtweg genial. Später, nach den üblichen Formalitäten, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel und genossen pausenlos diese verschneite Landschafte, als sähen wir zum ersten Mal Schnee. Und ja, wir alle haben ihn schon oft gesehen, aber wohl niemals in diesen Mengen, in solch einer Umgebung und mit einem Sonnenuntergang, bei dem das Licht langsam verblasst und uns eine gigantische „Goldene Stunde“ schenkte. Und das ist nicht übertrieben: Wie in einem Märchen wirkt das Licht hier so rein. Es ist Teil dieser arktischen Klarheit, die alles in Magie hüllt. Die Sonnenstrahlen spiegeln sich in den in der Luft schwebenden Eiskristallen wider und erzeugen einen Effekt, als würde alles glitzern. Mit diesen Eindrücken, die wir lange vor Augen hatten, machten wir uns Stunden später bereit zum Ausruhen.
16.02.2026 Motorschlittensafari durchs verschneite Märchenland
Wenn es ein weißes Paradies gibt, mussten wir nicht länger suchen. Hier war es, wir hatten es gefunden. An diesem Tag drangen wir auf Schneemobilen tief in die Wälder vor – anfangs noch etwas unsicher, später voller Freude und einem Lächeln, als wären wir bereits Experten. In unsere Thermoanzüge eingemummelt, war uns die Kälte fast fremd und gleichgültig. Wir spürten sie zwar an der Brise, die unser Gesicht streifte, aber sie durchdrang nicht unseren Körper, der warm blieb, gut eingepackt in den riesigen Anzügen, die uns von Kopf bis Fuß bedeckten. Daher rührte das wohl Gefühl, dass die Kälte gar nicht so richtig zur Landschaft passen wollte. Ein „gefrorenes Paradies“ mochte seltsam klingen, doch was wir vor uns hatten, war genau das und noch viel mehr. Vor unseren Augen entfalteten sich kapriziöse Formen, natürliche Skulpturen, gebildet aus Schneeansammlungen hier und da, die riesige weiße Pompons formten. Man hätte sie fast für riesige Zuckerwatten halten können, die die Kiefern um uns herum schmückten. Es schien fast unnatürlich, dass sie eine so eigenwillige Dekoration trugen, die zwar in geringer Menge leicht sein mag, aber in dieser Fülle eine gewaltige Präsenz einnimmt. So fuhren wir fort, versunken in die makellos weiße Landschaft und der kalten, reinen Luft. Mit der Erlaubnis des Waldes brachen wir mit dem Schnurren unserer Motoren in den dort herrschenden Frieden ein, mit dem Ziel, mit unseren Augen ein Stück dieser Landschaft zu stehlen und es für immer in unserem Geist zu bewahren. Nach einer angenehmen Pause in einer einsamen Hütte im Wald, wo wir ein munteres Feuer knistern sahen, das uns Wärme schenkte, tranken wir einen süßen heißen Tee, bevor wir zurückkehrten. Der Tag war jedoch noch nicht zu Ende; jeder ging seinen Beschäftigungen nach – ein wenig in den Bergen wandern, einen Kaffee trinken oder die Sauna erleben. Später beim Abendessen kamen alle wieder zusammen, um ihre gemachten Erfahrungen dieses Tages zu teilen, der tiefe Eindrücke bei uns hinterließ.
17.02.2026 Huskyschlittenfahrt
Die Energie auf unserer Reise war im Steigen begriffen. Einer nach dem anderen nahmen wir an dem teil, was einer der angenehmsten Momente dieser Reise werden sollte. Am heutigen Tag würden wir dieses gefrorene Paradies aus einer ganz anderen Perspektive sehen, aber mit hoher Geschwindigkeit. Damit meine ich, dass man, wenn man in einem von Hunden gezogenen Schlitten sitzt, sich im Grunde auf Bodenhöhe befindet und das gefrorene Paradies an den Seiten vorbeiziehen sieht, was die Erfahrung magisch macht. Man betrachtet diese neue Welt mit anderen Augen: von unten. Und als wären unsere Anwesenheit nicht schon genug, schloss sich uns noch eine fröhliche Meute von 5 bis 6 Hunden pro Schlitten an. Wenn unsere Freude schon groß war, stellt euch vor, wie es danach war – sie hat sich schlagartig verfünffacht. Geteilte Freude ist eben doppelte Freude, und es gibt keine treueren Wesen als diese fröhlichen Hunde, die vom ersten Augenblick an vor Verlangen brannten, unsere Schlitten mit aller Kraft voranzuziehen. Die Geschwindigkeit empfanden wir anfangs als ungewohnt, ja fast unerwartet, da wir schnell über die schneebedeckten Wege glitten, scheinbar ohne jede Kontrolle. Es ist eben kein Fahrrad oder kein Auto, es hat keine Pedale, Knöpfe, Hebel oder Lenker. Nun ja, ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass es, so rudimentär es auch schien, tatsächlich eine Bremse hatte. Doch egal wie viele Erklärungen man vorab erhält: Es ist unmöglich, mit Worten zu beschreiben, was man in diesen ersten Augenblicken erlebt, wenn man nicht die totale Kontrolle hat, sondern sich einfach auf die Reise einlässt. Wir drangen in die gefrorene Welt ein, ohne die dort herrschende Stille zu brechen. Unser Tag war ein Juwel, und als solches werden wir ihn in unseren Erinnerungen bewahren. Später plauderten wir alle gut gelaunt über das heute Erlebte.
18.02.2026 Schneeschuhwanderung
Tag 4
Mir schien es schon immer, dass eine Reise wie ein kurzes Leben innerhalb des ohnehin schon kurzen Lebens ist, das wir führen. Wo die Gegenwart nur ein Augenblick ist. Und das Überraschende an beiden „Leben“ ist ihre Fähigkeit, uns zu erstaunen. Wenn wir glauben, einen Gipfel der Euphorie erreicht zu haben, umgeben von wilder Natur, angenehmer Gesellschaft und Traumlandschaften, bricht ein neuer Tag an, der uns eine Lektion erteilen will, indem er die Schönheit des Vortages bei weitem übertrifft. Und genau so war unser Tag heute. Nachdem wir am Vortag die Hundeschlittenfahrt genossen hatten und dachten, das sei wohl das Schönste, was wir auf dieser Reise erleben würden, kam überraschend – zumindest für jene, die es nicht erwarteten – eine unvergleichliche Wanderung. Wenige Minuten genügten, um uns mit einer Panorama-Seilbahn auf den Berg zu bringen, eine Fahrt, die wir jede Minute genossen. Doch die größte Überraschung erwartete uns auf dem Gipfel: eine völlig andere Landschaft, buchstäblich wie aus einem Märchen. Die Arktis fühlte sich in diesem Moment nah an, denn vor unseren Augen lag ein Wald, der fast vollständig unter dem Schnee begraben war. Die Unwirtlichkeit und zugleich die Schönheit des Klimas spiegelten sich in einer Postkarte wider, die sich vor uns enthüllte. Voller Emotionen wagten wir uns in diesen magischen Wald, natürlich mit Schneeschuhen, damit wir nicht ein paar Meter tief im Schnee versinken würden, der weiß und geduldig alles mit seinem weichen Mantel bedeckte. Hier und da unglaubliche Ausblicke, „schlafende Riesen“, die wie Bäume unter einem ewigen Mantel wirken, in dieser neuen magischen Welt, die wir gerade erst entdeckt haben. Wir stahlen mit einem „Klick“ bereitwillig Bilder, immer in der Hoffnung, dass die Erinnerung so länger anhält oder dass dieses Bild bezeugen kann, was für einen gewöhnlichen Sterblichen sonst wie eine verrückte Beschreibung klingen mag. Die Stunden vergingen; die zweite Hälfte des Tages war ebenso schön, aber in verschiedene Richtungen verteilt: einige auf dem Fahrrad, andere zu Fuß, an dem einen oder anderen Punkt trafen wir uns wieder und entdeckten dieses kleine weiße Stück Erde, das uns so viel zu zeigen hatte.
19.02.2026 Erlebnisse auf der Rentierfarm
Tag 5
Wir befinden uns weiterhin in einem schwindelerregenden Aufstieg an Glück, Schönheit und Genuss auf dieser Reise. Ich werde mein Bestes geben, aber irgendwann werden die Worte nicht mehr ausreichen, um zu beschreiben, was wir bezeugt haben, wovon wir Teil waren und – was am wichtigsten ist – was es in uns ausgelöst hat. Trotz der Kälte hielt uns das starke Klopfen unserer Herzen warm. Das Wetter war ehrlich zu uns, wir waren nie unzufrieden, und es belohnte uns mit einem blendenden Sonnenaufgang, der nur der Anfang einer Lichtshow sein sollte, die wir „Tag“ nennen würden. In diesen Breitengraden und genau zu dieser Jahreszeit erreicht die Sonne nie ganz den Zenit, vielleicht steht sie nur etwa 10 Grad hoch, aber sie gewinnt jeden Tag viele Minuten an Licht dazu, während sie sich schnell vom Kaamos entfernt, jener langen und dunklen Polarnacht. Das Licht bietet wie kaum ein anderes lange Schatten und eine unbeschreibliche Schönheit. Genau mit diesem Licht betrachteten wir aus dem Fenster die vorbeiziehende Winterlandschaft, die uns entzückte. Unser Ziel heute: eine hübsche Rentierfarm, wo der Höhepunkt stattfand, während wir, in Felle gehüllt in unserem bequemen Schlitten, gezogen von einem freundlichen Rentier, den magischen und verschneiten Wald durchquerten. Die Runde war zeitlich vielleicht kurz, aber sie wird für immer in unserer Erinnerung bleiben, weil sie so magisch und gleichzeitig lustig war. Fotos reichten nicht aus, also versuchten wir dieses Mal, den Moment einfach mit den Augen einzufangen. Der Besuch auf der Farm war mehr als nur ein Ausflug; wir genossen es auch, die kleinen Rentiere zu füttern oder gemütlich in einer gewärmten Hütte der Geschichte der Farm und allem, was mit Rentieren zu tun hat, zu lauschen. Auf unserem Rückweg zum Hotel gerieten wir plötzlich in ein Rennen gegen die Zeit, denn die Sonne sank bereits, und wir wollten uns von dem Gestirn vom höchsten Punkt des Berges aus verabschieden, der direkt vor dem Hotel aufragt. Und so war es: Wir kamen im letzten Moment an, genau rechtzeitig, um die Sonne zu beobachten, die mit all ihrer Kraft im Kontrast zur Kälte und dem Schnee um uns herum stand. Langsam, unser Entzücken verlängernd, sank dieser riesige glühende Himmelskörper in der Ferne herab. Es erlaubte uns, diesen Tanz der Kontraste aus Licht, Schatten und Schnee zu fotografieren und zu genießen. Stunden später, als nur noch die Sterne am Himmel standen, wagten einige von uns das Abenteuer, die Chancen auf Polarlichter am Himmel herauszufordern. Die immer frische Luft, der Wald, der See, der Berg und der Himmel – es konnte keine schlechte Wahl sein, denn auch die nächtliche Landschaft hat ihre Magie. Man muss nur mit weit offeneren Augen hinsehen.
20.02.2026 Besuch beim Weihnachtsmann & Polarlichter
Tag 6
Jeder Tag ist anders und jeder hat seine eigenen Emotionen, doch es gibt nicht nur die Tage, sondern auch die Nächte. Und so, ohne es zu wissen oder viel darüber nachgedacht zu haben, machten wir einen Ausflug nach Rovaniemi und – warum auch nicht? – direkt zum Dorf des Weihnachtsmanns am Polarkreis! Der Weg verlief ohne Zwischenfälle, ein wunderschöner Tag, an dem die Sonne mit ihrer größten Kraft scheint und manchmal den Eindruck erweckt, hinter den Bäumen brenne ein Feuer. Die Sonne gibt ihr Bestes, doch im Moment zittert der Schnee nicht einmal, denn bei -17 Grad Celsius ist es noch nicht möglich, seine Konsistenz zu verändern. In Rovaniemi ist die Kälte greifbar und der Schock beim Verlassen des Busses extrem; am Straßenrand stapelt sich der Schnee, der eigentlich kein Schnee mehr ist, da er so stark gefroren ist, dass er eher wie Steinhaufen wirkt. Im Arktismuseum sehen wir die Geschichte und die Fauna im Detail, trinken vielleicht einen Kaffee oder kaufen ein Souvenir, um dann zum Höhepunkt des Tages überzugehen: das Dorf des Weihnachtsmanns! Da wir alle ein Kind in uns tragen, gibt es niemanden, der nicht emotional wird, wenn er das echte Postamt des Weihnachtsmanns und seine gesamte Umgebung sieht. Wichtiger Punkt: Die Überquerung des Polarkreises! Nur ein Schritt zwischen zwei Markierungen und wir waren alle offiziell in der Arktis. Nachdem wir die tausend Dinge betrachtet hatten, die es zu sehen gibt, kehrten wir langsam zu unserer neuen Heimat zurück. Aber halt! Bevor wir zurückkamen, gab es noch eine Überraschung. Was wie große Holzhaufen aussah, die sich im Wald bewegten, entpuppte sich als zwei riesige Elche, die wir für kurze Augenblicke erspähen konnten. Nach unserem kleinen Abenteuer dachten wir zwischen Witzen und Lachen, dass das Einzige, was dem Tag oder der Nacht noch fehlen würde, das lang ersehnte Nordlicht wäre, das uns bisher seine Anwesenheit verweigerte. Aber oh Überraschung! Durch einen Zufall nach dem anderen – wie man sagt... durch den Schmetterlingseffekt – stand ein guter Teil der Gruppe plötzlich ganz zufällig und völlig fassungslos da und beobachtete dieses grandiose Naturschauspiel, das uns erst vor wenigen Stunden im Museum beschrieben worden war und das wir immer so fern sahen... aber das ganz oben auf unserer Wunschliste stand. Welche Emotionen uns überwältigten, den Moment mit einem Foto festzuhalten, natürlich mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Genugtuung war groß, denn wir hatten es geschafft! Ein Traum nach dem anderen erfüllt sich, und sogar jene Sehnsüchte, die wir gar nicht hatten oder noch nicht einmal zu träumen gewagt hatten.
21.02.2026 Ausflug zu den gefrorenen Wasserfällen im Kourouoma–Nationalpark
Tag 7
Die Gegenwart verlängert sich, selbst wenn wir schlafen. Und genau auf dieser Reise war es eine echte Anstrengung, zwischen Realität und Traum zu unterscheiden. An diesem Tag war uns der weiße Mantel, der alles bedeckt, gar nicht mehr fremd. Es schien, als wären die weißen Hänge und die gefrorenen Bäume, die schneebeladen den Himmel stützen, schon immer für uns da gewesen. Wir machten uns prompt auf zum Abenteuer des Tages, denn genau das sollte es werden: unsere Wanderung durch eine winterliche Schlucht mit gefrorenen Wasserfällen im Kourouoma-Nationalpark. Wir begannen den Abstieg inmitten eines Märchenwaldes mit einer einzigartigen Führerin auf höchstem Niveau. Einmal an das Schuhwerk für das Eis gewöhnt, die reine Luft tief einatmend und versunken in der Beobachtung des Waldes, erreichten wir den ersten Blick auf die bekannten Wasserfälle, deren Wasser auf ihrem Weg zum Meer mitten im Sprung beschlossen hatte, innezuhalten, um die Landschaft zu betrachten. Welch ein Anblick: Das Wasser ist mitten im Flug gefroren, und die gewaltige Felswand verfügt über mehr als nur einen Wasserfall, der im gleichen Zustand wie seine Nachbarn statisch verharrt und für mehrere Monate – wie das Klima es vorgeschrieben hat – in die Unendlichkeit blickt. Nachdem wir den Boden der Schlucht erreicht hatten, setzte sich unser Weg parallel zur linken Wand fort, wobei wir immer wieder neue Wasserfälle in verschiedenen Farben erblicken konnten, die alle die Besonderheit hatten, in der Zeit eingefroren zu sein. Eine Pause war willkommen; ein wenig Feuer stärkte jene, denen die Kälte etwas zugesetzt hatte. Aber nach dieser Wärme, einem kleinen Imbiss und etwas heißem Tee waren wir alle bereit weiterzugehen. Diesmal bergauf – genug Bewegung, um uns warmzuhalten. Im Bus auf der Rückfahrt zum Hotel, nach einer kurzen Pause und einem verdienten Kaffee, war es ruhig und schläfrig; einige schlossen für einen Moment die Augen, glücklich und zufrieden mit dem heute genossenen Erlebnis. Die Tage vergingen, und es war unbestreitbar, dass das Ende der Reise bereits um die Ecke lauerte. Doch im Moment versuchten wir nicht an das zu denken, was kommen würde, und konzentrierten uns auf diese Nacht! Unsere letzte Nacht in der Arktis, und wir werden uns an sie erinnern.
22.02.2026 Näkemiin Suomi! – Auf Wiedersehen, Finnland!
Die Reise endete, und uns begleitete stets der gute Stern, der jeden Tag für uns am Himmel erschien. Es war eine sehr schöne und besondere Reise, nicht nur wegen des Glücks der Verbindung von Zeit, Ort und Menschen mit einem spektakulären Klima und Geist, sondern auch wegen der Tatsache, dass wir alle, absolut alle, im selben Flugzeug zum selben Ziel reisten und lebten. Es gab keine vorzeitigen Abschiede oder tröpfchenweisen Trennungen. Was immer ein Lächeln und Aufregung beim Hinflug war, hielt die Energie während der gesamten Reise aufrecht, sogar ein Lächeln beim Aufbruch; denn das Glück erfüllte uns wegen des kürzlich Erlebten und auch wegen der Tatsache, nach Hause zurückzukehren. Das Zuhause ist das Zuhause, unser Mittelpunkt in dieser immensen Welt, die so viele schöne Orte zum Entdecken hat – und in dieser Woche hatten wir das Vergnügen, einen davon kennenzulernen!
Das Wichtigste ist der Augenblick, doch ebenso wertvoll ist das, was bleibt: eine leuchtende Erinnerung. Sollten die Farben dieses inneren Gemäldes mit den Jahren verblassen, so werden uns diese Worte und Bilder stets zurückführen an jenen Ort, an dem wir das Staunen neu gelernt haben. Finnland wird immer ein Teil von uns bleiben.
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