Südfrankreichs malerische Landschaften, Provence vom 02.08. bis 10.08.14 GSR
Reisebericht: 02.08. – 10.08.2014
Eine schöne Reise mit abwechslungsreichen Regionen und Landschaften, provenzalischen Genüssen und bei wunderbarem Wetter erkundeten wir die traumhafte Provence, Südfrankreichs.
Ein Reisebericht von
Sandra Rößle
1. Tag, Samstag 02.08.14 Anreise über Chalon sur Saone
Von Dresden ging es los mit 41 Gästen vorbei via Karlsruhe, Muhlhouse, Besancon hinein nach Frankreich und bis Chalon-sur-Saone.
2. Tag, Sonntag 03.08.14 Avignon
Von Chalon-sur-Saone fuhren wir nach Avignon und verbrachten den ganzen Nachmittag dort im berühmten ehemaligen Papstpalast, der St.Bénézet Brücke, sahen uns die Stadt per pedes oder mit dem petit train an und genossen den Sonntag. Mit den ersten schönen Eindrücken der Provence fuhren wir weiter nach Arles in unser Hotel für die nächsten Tage, dem Ibis Styles, und nahmen noch ein schönes Bad im Pool oder ruhten uns aus vor dem 3-Gang-Abendessen aus.
3. Tag, Montag 04.08.14 Arles
Am Vormittag starteten wir unseren Rundgang zu Fuß durch Arles, dem „Rom der Provence". Dabei besichtigten wir das Espace van Gogh, St.Trophime, das antike Theater und die Arena etc. und endeten letztlich unseren Spaziergang am Café van Gogh. Ab hier genossen Viele ein kleines Mittagessen und erkundeten selbst noch die pittoresken und sehenswerten Ecken der Stadt. Am späten Nachmittag war der Pool des Hotels noch Treffpunkt bevor wir mit einem Abendessen und Drinks und schönen Gesprächen auf der Terrasse den Abend ausklingen ließen.
4. Tag, Dienstag 05.08.14 Cassis+ Marseille
Heute fuhren wir via Marseille nach Cassis, wo wir eine herrliche Bootsfahrt in die wunderschönen Calanques unternahmen. Vom Busparkplatz ging es mit dem "Petit Train" zum Hafen. Alle genossen die herrliche Schifffahrt in die drei Calanques und bewunderten den "Finger Gottes", wildwachsende Pinien und verträumte Badebuchten, die rege von Kajaks, Kletterern, Badegästen etc. genutzt wurden. Dann spazierten wir noch durch den hübschen Küstenort. Leider gab es um diese Jahreszeit keine Seeigel mehr, so mussten wir leider ohne „Probieren" weiter in die Stadt Marseille. Mit dem Umbau als Kulturhauptstadt 2013 und dem neuen Museum, dem neuen Spiegeldach, den schönen Cafés rund herum, wirkt die Stadt in neuem Glanz und der alte Hafen ist Treffpunkt von Millionen Besuchern geworden. Die Stadt war sehr belebt und es herrschte ein wunderbares buntes Treiben. Mit unserer örtlichen Reiseleiterin Nathalie machten wir zunächst eine Rundfahrt durch die Stadt und entlang des Port Vieux und den neuen „alten Vierteln". Die belebten Stränden mit Blick auf Chateau d' if und durch die Stadt hoch zur Kathedrale erlebten wir im petit train. Danach gingen wir noch kurz durch das Panierviertel bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Voller neuer Eindrücke ging es zurück in das Städtchen Arles.
5. Tag, Mittwoch 06.08.14 Camargue
Schöne Fotos im Morgenlicht machten wir zuerst von der Van Gogh Brücke. Dann ging es durch die Sumpf- und Seenlandschaft der Camargue im Delta der Rhône, das zu den drei bedeutendsten Feuchtgebieten Europas gehört. Allein hier gibt es über 300 Zugvogelarten und rosa Flamingos, schwarze Stiere und weiße Pferde, die diese Region auszeichnen. Bei einer kleinen Verkostung in der Caveau du chene ging es weiter in den pittoresken und belebten Ort Aigues-Mortes. Bezaubernd liegt er hinter seinen vollständig erhaltenen Mauern, seinem Turm Constance und 10 Toren. Wir genossen hier unsere Freizeit in vollen Zügen bevor wir vorbei an den Salinen das Badeörtchen Saintes-Marie-de la-Mer besuchten. Zuerst sahen die Meisten die berühmte Wallfahrtskirche. Danach gingen wir im Meer baden oder flanierten durch die Gässchen. Erfrischt und gutgelaunt kamen wir im Hotel in Arles an und genossen teilweise gleich noch das Schwimmbad vor dem Abendessen.
6. Tag, Donnerstag, 07.08.14 Steinbruch Bibémus, Atelier Cezanne, Aix–en–Provence
Heute führte uns Lea auf den Wegen von Paul Cézanne. Wir starteten auf der „Cézanne-Straße" und erreichten die alten Steinbrüche von Bibémus, wo „Navettes" hinfuhren und eine örtliche „Steinbruch"-Führerin bei einem Rundgang alles näher brachte. Das Haus von Cézanne und auch viele seiner Motive waren hier zu bewundern. Nach einer gemütlichen Mittagspause am See, fuhren wir zum Atelier des Künstlers. Dort sahen wir uns aufgeteilt in zwei kleine Gruppen das Leben und seine „Utensilien" näher an. Aix-en-Provence erkundeten wir bei einem geführten Stadtrundgang und genossen danach einen Café creme oder besuchten die Kirche St.Saveur, die wegen einer Beerdigung zunächst nicht zugänglich war. Auch die hübschen Geschäfte und Plätze erlebten wir in der Freizeit bevor es wieder zurück ging nach Arles.
7.Tag, Freitag 08.08.14 Luberon
Das Luberon, Unseco Weltkulturerbe, stand heute auf dem Programm. Hier und durch die Alpillen fahrend , findet man alte Bergdörfer, romantische Täler und die geheimnisvollen Steinhäuser „Bories". Unser erster Stop in den Alpillen war in Les-Baux- de Provence. Nach dem Besuch der Burgruine, den Kapellen und einem Spaziergang durch die hübschen Gassen ging es weiter ins Luberon zunächst zur romanische Abtei von Senanque, die durch ihre schlichte Einfachheit besticht und sich mittlerweile fast zu einem Wahrzeichen der Provence entwickelt hat. Seit einigen Jahren leben wieder Mönche in der Abtei, die u.a. Lavendelprodukte herstellen. Nach einem leckeren Picknick und wunderbaren Fotos fuhren wir dann in das am Felsen thronende pittoreske Dorf Gordes. Schon bei der Anfahrt passierten wir einige Bories und hatten einen herrlichen Blick auf das Dorf. Zum Abschluss dieses wunderbaren Ausflugs sahen wir uns noch Roussillon an. Die herrlichen Ockerbrüche dort sowie das kleine aber hübsche Örtchen rundeten den heutigen Tag ab. Mit vielen imposanten Eindrücken fuhren wir zurück nach Arles und genossen unseren letzten Abend noch dort.
8.Tag, Samstag 09.08.14 Pont–du–Gard +Orange+ Chalon sur Saone
Heute verließen wir die Provence, den Ort Arles und machten uns auf den Rückweg. Wir besuchten die berühmte Pont-du-Gard. Dieses kolossale Bauwerk der Römer versorgte vor fast 2000 Jahren die Stadt Nîmes mit fließendem Wasser. Seine Größe, der gut erhaltene Zustand der drei Ebenen und die beeindruckenden Bögen machen den "Pont du Gard" zur höchsten antiken Brücke, die jemals erbaut wurde. Ihre Funktionalität ist großartig. Wir stehen vor einem 360 m langem Steinkoloss, der sich 50 m über den Fluss Gardon inmitten wunderschöner Natur erhebt und seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Vorbei an Montelimar Zum Abschluss besichtigten wir noch den Stadtgründungsbogen in Orange, das antike Theater, das Örtchen selbst und machten uns dann endgültig auf die erste Rückreise-Etappe uzurück ins Burgund nach Chalon-sur-Saône.
9.Tag, Sonntag 10.08.14 Rückreise
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es langsam Abschied nehmen von Frankreich - „Aurevoir". Mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen fuhren wir zurück bis Dresden, obwohl wir gern an dem einen oder anderen Ort noch länger geblieben wären.
Alles Gute und vor allem Gesundheit und viele weitere schöne Reisen,
wünsche ich Ihnen,
Ihre Reiseleitung,
Sandra Rößle