Silvester in Paris mit kleiner Reisegruppe
Reisebericht: 28.12. – 02.01.2026
Wir wollen Silvester zusammen mit unseren französischen Nachbarn unter dem Eiffelturm feiern - schlemmen, spazieren und Kunst genießen
in einer der schönsten Städte Europas: Paris!
Ein Reisebericht von
Gina Egenolf
Sonntag, 28.12.2025: Anreise aus verschiedenen Richtungen
Heute starten wir fast alle bei strahlendem Sonnenschein, per Zug oder Flug. Wir hoffen natürlich dass uns der Sonnenschein während unserer Pariser Genusstour begleiten wird.
Am späten Nachmittag, nachdem alle glücklich im Hotel angekommen sind, versammeln wir uns zur Begrüßung und zum Kennenlernen bei einem Glas "Cremant" im Hotel und bekommen von Gina unserer Reiseleiterin den Ablauf der kommenden Tage erläutert. Wir stoßen auf die kommenden genussvollen Tage in der schillernden und glitzernden Stadt an.
Ein erster Spaziergang durch das ehemalige Studentenviertel "Quartier Latin" mit seinen belebten Straßen stimmt uns so richtig ein. Als erstes besuchen wir eine etwas versteckte Gasse in der sich ein Eingang des berühmten Café Procope befindet. Hier soll der Herr Guillotin seine ersten Versuche mit seiner besonderen Erfindung an Schafen getestet haben. Später verrichtete die Guillotine ihre Arbeit auf dem Place de la Concorde und an anderer Stelle und anderen Köpfen. Heute sind hier in dieser Gasse mit Kopfsteinpflaster zahlreiche Restaurants untergebracht.
Unser Weg führt uns direkt durch das Viertel in Richtung einer der wohl beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Paris, der neu errichteten Kathedrale "Notre-Dame". Da der Zugang zu den Kirchen in Frankreich immer gewährleistet ist, haben wir die Chance, nach einer längeren Zeit des Anstehens in diese wichtigste gotische Kathedrale von Paris zu gelangen. Die Westfassade wird von der untergehenden Sonne angestrahlt und erzeugt eine wunderbare Stimmung auf der Ile-de-la-Cité, eine der beiden Inseln in der Seine. Hier liegen die Ursprünge von Paris.
Das Warten in der Kälte lohnt sich, denn in der Kirche findet gerade ein Gottesdienst statt und so können wir uns, begleitet von stimmungsvollen Orgelklängen, in die Besucher dieser nach dem Brand 2019 wieder eröffneten berühmten Kathedrale einreihen.
Danach ist es auch schon Zeit, uns zu unserem wunderschönen Restaurant zu begeben. Es war in früheren Zeiten ein sogenanntes Bouillon, was man mit Suppenküche übersetzen könnte. Hier bekamen Studenten und Arbeiter eine günstige Mahlzeit. Nun - so günstig ist es heute nicht mehr. Das Restaurant lebt von seiner ansprechenden Jugendstildekoration und auch das Essen und der Wein schmecken uns.
Wir beenden den Tag und freuen uns auf Morgen. Glücklicherweise ist es von hier sehr nah zu unserem Hotel.
Montag, 29.12.2025: Besuch des Louvre – Essen auf dem Eiffelturm und Stadtrundfahrt mit der Metro
Nach dem reichhaltigen Frühstück sind wir erst einmal über das angekündigte Wetter glücklich, denn es soll zwar kalt werden aber die Sonne wird uns wegen des stabilen Hochdruckgebietes über Europa wohl sicher sein.
Heute werden wir einen Tag mit einem sehr vollen Programm haben, da die Eintrittskarten für Museen und dem so beliebten Restaurant auf dem Eiffelturm sehr schwierig zu ergattern sind. Wir müssen uns heute an die Zeiten halten und das ist in Anbetracht des Touristenansturms zu Silvester nicht ganz so einfache. Unsere Reiseleiterin schlägt deshalb einen sehr frühen Aufbruch, also gleich nach dem Frühstück vor. Trotz zeitlich festgelegter Eintrittszeiten bilden sich immer lange Schlangen vor so herausragenden Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre und dem Eiffelturm. Auch dürfen wir die Sicherheitskontrollen nicht vergessen. Aber man ist in Frankreich gut organisiert.
Wir spazieren in Richtung Seine und sind bald nachdem wir eine Fußgängerbrücke überquert haben vor dem riesigen Gebäude des Louvre.
Riesig erscheint das Gebäude, finden wir jedenfalls. Ludwig XIV. war der kleine Louvre-Palast zu klein, nun er hatte ja auch einen ausufernden Hofstaat. Ihn zog es dann nach Versailles, was seiner eher entsprach.
Gina zeigt uns das Fenster durch welches die Juwelendiebe im letzten Monat einstiegen und auch mit ihrer Beute türmten.
Vor der berühmten Glaspyramide sind schon zahlreiche Besucher. Unsere Schlange ist glücklicherweise noch kurz und so kommen wir fast pünktlich in der Vorhalle an. Wir wollen alle individuell gehen und Gina erklärt den kürzesten Zugang zum Denon-Flügel, wo das wohl berühmteste Bild des Louvre, die Mona Lisa von Leonardo Da Vinci, hängt. Und schon stürmen alle los. Es gibt auch einen übersichtlichen Plan an dem wir uns orientieren können.
Wir treffen uns anschließend an dem einzigen Ausgang und gelangen von hier schnell zu unserem nächsten Ziel, dem Eiffelturm, in dessen ersten Stockwerk wir unser Mittagessen einnehmen wollen. Auch hier herrscht großer Andrang und durch die etwas bedächtige Sicherheitskontrolle verspäten wir uns geringfügig im Restaurant Madame Brasserie. Schon von hier ist der Rundumblick grandios und der Vorteil ist, dass man die Gebäude noch sehr gut sehen kann, was in größerer Höhe teilweise nicht mehr der Fall ist. Erst einmal aber schmeckt uns das ausgesuchte Mittagsmenu und mundet uns der Aperitif, ein typischer Kir (Johannisbeerlikör und Weißwein) und die weiteren Getränke.
Danach drehen wir eine Runde über dem uns zu Füßen liegenden Paris. Die Sonne überstrahlt die Stadt und wir können sehr weit schauen und genießen. Danach bewegen wir uns langsam in Richtung Metro-Station Bir Hakeim und fahren zu unserem nächsten Stopp, dem Trocadero. Hier von der Terrasse über dem Trocadero Garten, zwischen den Gebäuden des Palais Chaillot, einem Gebäudekomplex aus den 30er Jahren, haben wir den ultimativen Blick auf den Eiffelturm. Da das auch andere Reisende aller Altersklassen denken, sind wir natürlich nicht alleine. Trotz der ziemlich kalten Temperaturen tummelt sich ein buntes Volk hier auf einer der schönsten Bühnen der Stadt. Musikanten und Händler die ihr Glück versuchen beleben das Gesamtbild.
Wir fahren weiter mit der Metro zu einem der berühmten Verkehrsknotenpunkte der Stadt, dem Place de l’Étoile mit dem bekannten Triumphbogen, der ein Wahrzeichen der Stadt ist. Er ist ein Teil der historischen Achse die von der Innenstadt bis nach La Défense führt. Hier beginnt auch der berühmte Champs-Élysées, einer der Pariser Boulevards. Seine Errichtung begann im Jahr 1810 und hat seitdem zahlreiche historische Ereignisse erlebt.
Wir beschließen, uns jetzt zum Louvre/Palais Royal bringen zu lassen, da die meisten von uns den Place de la Concorde schon kennen und es ja morgen auch noch eine Möglichkeit gibt diesen zu besuchen. In der Nähe der Metrostation des Louvre gibt es zahlreiche Cafés und Bars, in denen wir uns aufwärmen und einen Kaffee oder eine heiße Schokolade trinken können. Nach einer Stunde treffen wir uns wieder um zum vorletzten Ziel des Tages, dem Rathaus von Pariszu fahren. Vor dem "Hotel de Ville" findet im Moment ein idyllischer Weihnachtsmarkt statt und während wir auf ein Gruppenmitglied warten, welches jetzt erst zu unserer Gruppe stößt haben wir ein wenig Zeit zu schauen und die bunten Lichter des hier beginnenden Marais-Viertels auf uns wirken zu lassen.
Anschließend spazieren wir entlang des rechten Seineufers bis zur Pont Louis-Philippe, der Brücke die zur Ile St-Louis führt, der kleineren der beiden Seine-Inseln. Bis in das 17.Jahrhundert hinein waren hier nur Viehweiden. Heute ist hier eine der teuersten Wohngegenden von Paris. Kein Wunder ist es hier doch schön ruhig und sehr idyllisch. Wir bummeln entlang der Hauptstraße bis zu unserem Restaurant. Trotz des reichlichen Mittagessens haben wir schon wieder Hunger oder zumindest Appetit bekommen. Na die Kälte tut Einiges dazu. In einem sehr gemütlichen Restaurant mit aufmerksamer Bedienung beschließen wir den Tag bei einem üppigen Abendessen. Auch hier schmecken das Essen und der Wein ganz vorzüglich und wir beschließen den Tag mit dem Marsch zurück zu unserem Hotel.
3. Tag Dienstag, 30.12.2025 Jardin du Luxembourg – St.Germain–de–Près – Viertel der Literaten und Künstler – Musée d'Orsay
Heute gönnen wir uns einen späteren Tagesbeginn, war doch gestern ein langer Tag. Ganz entspannt steht heute ein Spaziergang durch das Viertel St. Germain auf unserem Programm, da es örtlich und historisch gut zu dem Museumsbesuch im Musée d’Orsay passt. Dieses Viertel wurde zu Beginn des 20.Jahrhunderts zu einem wahren Pilgerziel für die Bohemiens Europas und der restlichen Welt. Literaten und Künstler gaben sich in den Kaffees und anderen Etablissements die Klinke in die Hand und diskutierten über Gott und die Welt. Aber auch eine Dame der noblen Gesellschaft die von ihrer italienischen Heimat durch Heirat an den französischen Königshof gelangte hielt es hier eine Zeit aus: Maria von Medici. Nach dem Attentat auf ihrem Ehemann Henry IV. welches tödlich endete, ließ sich die Witwe hier das "Palais du Luxembourg" erbauen in dem heute der Senat tagt. Wir besuchen als erstes heute Morgen den "Medici-Brunnen" der doch sehr an Italien erinnert. Die Luft ist klar und wir blicken weit durch den Garten bis zur Kuppel des Planetariums von Paris. Wir spazieren zur zweitgrößten Kirche von Paris, zur "Saint-Sulpice" und bewundern diesen wunderbaren Kirchenbau, der durch eines der erfolgreichsten aber umstrittenen Filmprojekte aller Zeiten, dem "Da-Vinci-Code", berühmt wurde. Im Inneren befinden sich Malereien des Malers Delacroix in einer der Kapellen am Eingang. Es findet gerade eine Beerdigung statt und die Musik rundet das Erlebnis auf besondere Weise ab. Der Brunnen vor der Kirche ergänzt das Ganze und bringt uns in die Gegenwart zurück. Wir spazieren weiter zu einer Straßenkreuzung mit Blick auf die beiden berühmtesten Cafés: das "Deux Magots" und "Café de Flore" und stehen schon wieder vor einer Kirche, diesmal die älteste Kirche von Paris, die "Kirche St. Germain". Auch hier eine kleine Besichtigung zum Aufwärmen. Im Mittelalter wurde der gesamte Bezirk durch die Kirche und den Klöstern bestimmt, was heute nur noch zu erahnen ist. Weiter über den schönen ruhigen "Place Furstemberg" mit dem "Delacroix-Museum" wo der Maler einst wohnte uns seine Werkstatt hatte, machen wir in der "Rue de Seine" eine verdiente Pause. Hier gibt es zahlreiche kleine Cafés und Restaurants, die einen Imbiss gestatten und vor denen keine Schlangen stehen. Bevor wir anschließend in Richtung Musée d’Orsay starten machen wir noch einen Halt an dem einstigen "Hotel d’Alsaße", eine frühere billige Absteige in der Oscar Wilde seine letzten beiden Jahre verbrachte und die heute ein Luxushotel ist. Auf dem Weg entlang der Seine werfen wir noch einen Blick auf die einstige Wohnung von Karl Lagerfeld, der seine uns bekannte Karriere in Paris vervollkommnete und sich den Blick zum Louvre und über die Seine gönnte. Ein schöner individueller Abschluss dieser kleinen heutigen Reise in das 20.Jahrhundert ist der Besuch des "Musée d’Orsay." Es ist nicht vorstellbar, dass man dieses Gebäude abreißen wollte. Nach einiger Zeit des Anstellens bewegt sich jeder individuell nach eigenem Zeitplan durch dieses heute sehr gut besuchte Museum.
Wir treffen uns am Abend wieder bevor wir zum Abendessen in der Nähe unseres Hotels gehen. Dort beschließen wir diesen schönen sonnigen Tag bei einem Abendessen.
Mittwoch, 31.12.2025 Spaziergang im Marais–Viertel – Place des Vosges – jüdisches Viertel – Silvester–Schifffahrt auf der Seine
Heute am letzten Tag des Jahres starten wir einen Spaziergang bei der Metro-Station St.Paul, die uns direkt in das Marais-Viertel führt. Dieses Stadtviertel, früher Sumpfgebiet, dann Viertel der Tempelritter, Marktzentrum, jüdisches Viertel erlebte seine absolute Blütezeit im 17.Jahrhundert, in dem der Adel sich repräsentative Stadtpaläste errichten ließ. Dank der Erhaltung durch das Handwerk wurden diese nicht abgerissen, sondern gingen in den letzten Jahrhunderten in Stadtbesitz über und dienen heute, fachmännisch restauriert, als Museen, wie das Picasso-Museum oder das Carnavalet-Museum (Stadtmuseum von Paris). Wir stimmen uns mit dem Besuch der schönen "Barockkirche St.Paul St.Louis" auf den Besuch ein. Anschließend spazieren wir zum "Hotel Bethune-Sully" und bewundern die reichhaltige Dekoration in dem Palast eines Finanziers zur Zeit von Henry VI. Durch sein Haus und Garten gehen wir hindurch und gelangen auf einen der wohl bekanntesten Plätze des Marais-Viertels, dem "Place des Vosges", ein Gebäudeensemble ganz im Zeitgeschmack des 17.Jahrhunderts. Er gehört zu den sog. Königlichen Plätzen und wurde unter Ludwig XIII. ausgebaut dessen Statue hoch zu Ross in der Mitte des Platzes steht. Victor Hugo hatte hier in lange Zeit seine Wohnung und genau dorthin wenden wir uns. Der normalerweise kostenlose Eintritt in sein Appartment ist heute leider nicht ohne Bezahlung möglich, da es 2 Ausstellungen in den Räumen gibt. 2 aus unserer Gruppe gönnen sich aber den Besuch dieser wirklich interessanten Wohnräume dieses bekannten Schriftstellers. Der Glöckner von Notre-Dame ist wohl auch eines seiner auch bei uns bekannten Werke. Wir anderen nutzen die Zeit für eine technische Pause und schauen uns in einer interaktiven Schautafel seine Räumlichkeiten in dem Exil Victor Hugos auf der Insel Guernsey an. Auch nicht schlecht, wie wir alle finden. Nach dieser kleinen Unterbrechung gehen wir weiter durch das Marais-Viertel in Richtung "Carnavalet-Museum" und der "Rue des Rosiers", dem jüdischen Zentrum von Paris. In den letzten Jahren haben sich hier sehr viele schicke Geschäfte angesiedelt was ein wenig den einstigen Charakter verändert. Second-Hand Boutiquen und andere Modegeschäfte finden wie neben koscheren Restaurants und Bäckereien. Paris hat eine der größten jüdischen Gemeinden in Europa. Hier verabschieden wir uns voneinander und jeder geht seiner Wege und gestaltet den weiteren Tag für sich.
Am Abend werden wir mit einem Bus bis zum Anleger unserer Mini-Silvesterkreuzfahrt gebracht. Auch hier ist einiges los, allerdings müssen wir etwas warten, da unser Schiff erst später Einlass hat. Schließlich finden wir alle einen Platz an einer langen Tafel in der Mitte des Schiffs. Bald legen wir ab und fahren erst Seine abwärts in Richtung Westen bis zur beleuchteten Freiheitsstatue und wieder zurück vorbei am nächtlichen Paris. Wir bekommen ein opulentes Menu serviert, natürlich immer begleitet von den entsprechenden Getränken. Im Hintergrund gibt es Life-Musik, die sich dezent in der Lautstärke zurückhält. Schnell vergeht die Zeit und schon bald ist das neue Jahr in Sicht. Wir begrüßen es mit einem Glas Champagner und Luftschlangen. Der Eiffelturm ist das einzige Feuerwerk welches wir zu sehen bekommen, allerdings eine beeindruckende Beleuchtung mit glitzernden Sternen. Kaum ist Zeit, das Tanzbein zu schwingen denn unser Fahrer wartet pünktlich. Gleich nachdem wir angelegt haben fahren wir in Richtung Hotel.
Auf den Straßen ist die Hölle los. Wir haben den Eindruck, dass ganz Paris auf den Beinen ist. Alle gehen zu Fuß und wir sind froh, dass wir in unserem warmen Bus sitzen können. Die Fahrtzeit verdoppelt sich allerdings angesichts der kleinen Staus welche wir zu bewältigen haben. Das neue Jahr 2026 hat begonnen. Wir werden sehen was es für uns bringt.
Donnerstag, 01.01.2026 Spaziergang am Montmartre – Sacre Coeur – Place Pigalle
Trotz der langen Nacht sind fast alle pünktlich zur Stelle. Einige haben sich für heute abgemeldet. Der harte Kern beginnt das neue Jahr mit einer Fahrt zu dem wohl berühmtesten Hügel der Stadt, dem "Montmartre". Wir lassen uns, entgegen der Massen bis zur Metro-Station Lamarck-Coulaincourt bringen und beginnen von oben den langsamen Abstieg in Richtung Pigalle. Der Montmartre ist ein ursprüngliches Stadtviertel von Paris welches in den letzten Jahren durch Filme eine unglaubliche Anziehung entwickelte, wie damals für die zahlreichen Künstler die hier eine Möglichkeit zum Arbeiten und Gleichgesinnte fanden. Einst waren hier Gipsmühlen und Weinberge zu finden, heute sind es die Orte von einst und "Sacre-Coeur" die Reisende in Scharen anziehen. Wir besuchen den kleinen "Friedhof St. Vincent", werfen einen Blick auf das Denkmal für die Sängerin Dalida, welche hier wohnte und ihr Leben hier beendete und laufen vorbei am ehemaligen Wohnhaus von Toulouse-Lautrec welches heute ein Museum ist. Wenn wir dachten, dass die Schlange für die alles überragende Kirche Sacre-Coeur heute kürzer ist, haben wir uns geirrt. Wir verzichten auf den Besuch und begnügen uns mit dem Blick in Richtung Süden der Stadt der heute wolkenverhangen aber farbenfroh daherkommt und wärmen uns anschließend in der romanischen "Kirche St.Pierre de Montmartre" auf. Ein Glühwein vor dem Ausgang trägt ein Übriges dazu bei. Anschließend machen wir eine kleine Pause auf dem "Place du Tertre" an dem auch heute zahlreiche Künstler auf Kunden warten. Einige von uns verabschieden sich da sie etwas essen gehen wollen. Der Rest setzt seinen Abstieg durch das Künstlerviertel fort, vorbei am "Bateau Lavoir", wo die Wohn und Arbeitsstätten von Modigliani und Matisse waren und Picasso sein berühmtes Gemälde "Les Demoiselles d’Avigon" schuf. Danach statten wir der "Je t’aime Wand" am Place des Abesses einen Besuch ab und besuchen kurz die "Jugendstilkirche St.Jean". Langsam nähert sich der Spaziergang seinem Ende. Durch die belebte "Rue Lepic" mit zahlreichen Lebensmittelgeschäften erreichen wir das "Moulin-Rouge" das wohl bekannteste Cabaret Frankreichs. Es nieselt leicht und so fällt es uns nicht so schwer uns von Paris zu verabschieden.
Das tun wir endgültig bei dem heutigen Abendessen im Restaurant Polidor gleich neben unserem Hotel. Eine schöne abwechslungsreiche Reise mit einem traumhaften Wetter geht zu Ende.
Freitag, 02.01.2026 Heimreise
Heute ist der Tag des Abschieds gekommen. Wir sehen uns teilweise noch beim Frühstück, alle sind eingecheckt für den Rückflug oder verabschieden sich für die Heimreise mit dem TGV.
Alle Gluggäste werden durch unser zuverlässiges Transferunternehmen zum Flughafen gebracht.
Au revoir Paris, es war wieder einmal schön mit Dir und mit Euch. Auf ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2026 und viele schöne weitere Reiseerlebnisse wünscht Euch Eure Reiseleiterin
Gina Egenolf
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