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Mit A–ROSA STELLA die Rhone entdecken

Reisebericht: 13.06. – 22.06.2026

Sie schlängelt sich durch Weinbergen, entlang an alten Gemäuern und teilt das Land bis zum Meer. Wir gleiten vorbei an wilden Landschaften, mittelalterlichen Städten und berühmten Weinanbaugebieten…

Heike Wagner

Ein Reisebericht von
Heike Wagner

Flußkreuzfahrt Rhone - Straßburg – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Lyon – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Lyon – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Lyon – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Lyon – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone -Tournon-sur-Rhône – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone -Tournon-sur-Rhône – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Avignon Papstpalast – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) Flußkreuzfahrt Rhone - Roussillon – © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL) © Heike Wagner (Eberhardt TRAVEL)

Samstag, 13.06.2026 Anreise nach Strassburg

Obwohl ein Drittel auf Schweizer Territorium fließt, ist der Fluß so typisch für Frankreich wie Paris und der Eiffelturm. Die köstlichen Weine, die malerische Orte und die südfranzösische Lebensart des „Savoir-vivre“ sind unvergleichlich. Heute brechen wir auf, diese wunderschöne Region zu entdecken!

Früh am Morgen, schon um 6 Uhr, treffen wir uns am Dresdner Flughafen, unser Busfahrer Marek ist hellwach, fröhlich und bereit für die lange Reise, Von Dresden aus starten wir, und unser Bus hält an zahlreichen Zustiegen, bis alle 34 Gäste zusammen sind. Ein lange Fahrstrecke von 640 Kilometern liegt vor uns, aber es gibt genügend erholsame Pausen, wo wir uns die Beine vertreten können
Wir fahren vorbei an Eisenach, sehen von Weitem die mächtigen Wartburg, durchqueren die hessische Wetterau, passieren die Metropole Frankfurt. In Rheinland-Pfalz fahren wir auf der Weinstraße in der Region Neustadt und
Bad Dürkheim. Am Nachmittag kommen wir ganz entspannt und pünktlich im Hotel Novotel Strasbourg an. Manche Gäste nutzen noch die Zeit bis zum Abendessen, um eine wenig zu bummeln, die Altstadt liegt nicht weit entfernt. Andere ruhen sich ein wenig auf dem Zimmer aus und dann genießen wir ein erstes gemeinsames Abendessen.

Sonntag, 14.06.2026 Lyon – Einschiffung auf der A–Rosa Stella

Über Dijon, Charlon-sur-Saone und Macon geht es die letzten 500 km nach Lyon. Entspannt lehnen wir uns im Sitz zurück und bewundern die schöne Landschaft des Elsass mit seinen Weinbergen, die im Hintergrund von den Vogesen überragt werden.

Am Nachmittag erreichen wir pünktlich Lyon, am Zusammenfluss von Rhone und Saone gelegen, mit über 500.000 Einwohnern neben Paris und Marseille die drittgrößte Stadt
Frankreichs. Unsere A-Rosa Stella erwartet uns am Quai, schnell sind die Koffer ausgeladen, sie werden von eifrigen Helfern an Bord gebracht. Wir verabschieden uns herzlich von unserem Busfahrer Marek und gehen die Gangway hinauf. Unkompliziert und ohne Wartezeit verläuft der Check-In, wir beziehen unsere die Kabinen, dann erwartet uns ein kleiner Imbiss. Es folgt die vorgeschriebene Sicherheitseinweisung und eine Information über das Ausflugsprogramm. Danach nutzen wir die Zeit, das schöne Schiff zu erkunden: die großzügigen Salons und das geräumige Sonnendeck, von dem aus wir einen guten Blick haben auf die Stadt mit ihren schattigen Uferpromenaden und den prunkvollen Bauten. Um 18 Uhr heißt es „Leinen los“ und wir machen noch eine kleine Stadtrundfahrt per Schiff: vorbei an dem modernen Viertel Confluence, wo sich die futuristische gläserne Fassade des Musée des Confluences, ein Museum für Wissenschaft und Kultur, über dem Wasser erhebt. Nicht weit davon entfernt sehen wir einen grellbunten Würfel, der Orange Cube von Jakob + MacFarlane überstrahlt alle anderen Bauwerke. Überragt wird die Stadt von der Basilika Notre-Dame de Fourvière auf dem Gipfel des Berges Fourvière, daneben erhebt sich der Turm Tour métallique de Fourvière, der dem Eiffelturm gleicht . Einst war es ein Aussichtsturm, heute ist er ein – für die Öffentlichkeit nicht zugänglicher – Sendeturm.
Dann ist es Zeit zum Abendessen, die Tische sind extra für unsere Gruppe reserviert. Aber bei diesem schönen Wetter kehren wir nach dem Essen wieder zurück auf das Sonnendeck, während der abendlichen Fahrt erleben wir auch unsere erste Schleusung. Viele weitere werden folgen, denn pro Strecke müssen wir zwölf Schleusen passieren.
Dann wird es Nacht und wir freuen uns auf das Bett in unseren Kabinen - und auf die Erlebnisse des nächsten Tages.

Montag, 15.06.2026 Tournon–sur–Rhône – Tain–l’Hermitage

Die beiden Städtchen Tain-l’Hermitage und Tournon liegen eingebettet in dem berühmten Weinanbaugebiet Croze-Hermitage mit seiner steilen Terrassenlage. Verbunden werden die beiden Orte durch die berühmte Rhônebrücke von Marc Seguin. Seit dem Jahre 1849 erhebt sie sich in einer Höhe von 50 Metern über den beiden Ufern. Oft wurde sie kopiert, war Modell für zahlreiche weitere Brücken. Direkt an der Pier erinnert eine Statue an den Baumeister Marc Seguin. Ursprünglich war geplant, einen Ausflug mit einem kleinen Zug,in die Weinberge machen, aber der Zug fährt aktuell leider nicht. Als Alternative gibt es einen Ausflug in Erik Borjas Zen Garten mit Empfangs-, Meditations-, Tee-, Spazier- und Drachengarten. Der Garten ist ein Gesamtkunstwerk, das alle Sinne gleichzeitig ansprechen soll. Er folgt der Tradition der Zen-Klostergärten, dient zur Kontemplation Natur und der Gärtnerkunst. Viele Gäste nutzen den Vormittag, um gemütlich durch die Altstadt von Tournon und über die Brücke an das andere Ufer nach L‘Hermitage zu bummeln. Den Nachmittag genießen wir auf dem Sonnendeck, es weht ein frischer Wind, der die hochsommerliche Temperatur erträglich macht. Einige Gäste laufen mit der Reiseleitung den kurzen Weg hinauf zum Schloßmuseum. Das Schloss auf einem Felsen über der Stadt ist das ist Wahrzeichen von Tournon und gehört zu den am besten erhaltenen Schlösser der Ardèche. Heute ist es ein Museum und erzählt von der Geschichte der Adelsfamilie de Tournon und der Rhône mit ihrer Schifffahrt Aktuell gibt es noch eine Sonderausstellung über die Kunst der Seidenpapiergestaltung. Neben den interessanten Ausstellungen können wir auch die Panoramaterrasse betreten und es eröffnet sich uns ein atemberaubendes Bild über die ganze Region, die Dächer der Altstadt, die Weinberge, dem Flusslauf und wir können von oben unser schönes Schiff eun,al aus einer anderen Perspektive fotografieren
Um 18 Uhr heißt es „Leinen los“ und das Schiff nimmt Kurs auf Avignon. Vor dem Abendessen berichtet Alex, unser Ausflugsmanager, noch über die beiden nächsten Häfen, über Sehenswürdigkeiten und Exkursionen. Nach dem Abendessen werden uns auf dem Sonnendeck die Offiziere des Schiffes vorgestellt und mit lautem Applaus begrüßt.
Schließlich klingt der Tag aus bei einem Glas des typischen lokalen Weines, dem Cȏte-du-Rhone.

Dienstag, 16.06.2026 Avignon

Wie schön ist es, am frühen Morgen auf das Sonnendeck zu gehen, vielleicht schon mit einer Tasse Kaffee. Das Schiff gleitet ruhig auf dem Fluss entlang, die Vögel zwitschern und manchmal schwebt noch leichter Morgennebel über dem Wasser. Nach dem Frühstück erreichen wir Avignon, mit seinen 92.000 Einwohnern die bedeutendste Stadt der Provence. Der prachtvolle Papstpalast, die berühmte Rhône-Brücke und die verwinkelten Altstadtgassen mit zahlreichen Straßencafés sind ein Sinnbild der südfranzösischen Lebensart.
Beim Einlaufen dreht der Kapitän eine Runde um die Brücke Pont Saint-Bénézet und jedem liegt das Lied auf der Zunge „Sûr le pont d´Avignon. Die einst so mächtige Brücke galt lange als die größte Brücke in Europa, doch Unwetter, Überschwemmungen und Kämpfe zerstörten sie und es erfolgte auch kein Wiederaufbau Man kann ein Ticket kaufen und die Brücke betreten. Obwohl sie heute das andere Ufer nicht mehr erreicht, bietet sich ein schöner Blick auf die Stadt und den Rocher des Doms. Unser Liegeplatz befindet sich ganz zentral nahe der Stadtmauer, von hier können wir zu Fuß aufbrechen, um das historischen Zentrum zu erkunden.
Wie ein steinerner Koloss überragt die Papstpalast, der als größter gotischer Palast der Welt gilt, die Dächer der Stadt. Bei einer Führung sehen wir unter anderem die Privatgemächer des Papstes mit Fresken des Künstlers Matteo Giovannetti. Das imposante Gebäude gehört zu den größten Denkmälern gotischer Baukunst in Europa. Im 14. Jahrhundert regierten die Päpste mehrere Jahrzehnte von hier. Das spektakulärste Bauwerke Südfrankreichs ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, er verkörpert das Herzstück von Avignon. Daneben liegt der Park „Jardin des Doms“, eine grüne Oase, wo man Energie tanken und eine erfrischende Rast einlegen kann. Von mehreren Stellen aus hat man einen schönen Blick auf die Umgebung: die landschaftliche Schönheit der Provence erstreckt sich von der Rhône-Ebene bis zum Mont-Ventoux!
Am Nachmittag führt ein Ausflug zu den Bergdörfern Gordes und Roussillon, die von
majestätischen Ockerfelsen umgeben sind. Wir wandern auf dem „Ockerlehrpfad“, wo die Felsen ein besonderes Farbspiel bieten, es wechselt von strahlendem Orange bis zu
leuchtendem Rot. Unzählige Nuancen des Ockertons und das Spiel von Licht und
Schatten machen den Anblick unvergesslich. Ein kleiner Bummel durch den Ort mit hübschen Souvenirshops und verlockenden Eisdielen rundet den Aufenthalt ab.
Wir liegen in Avignon bis ndieAcht und auf dem Sonnendeck unterhält uns das Duo „Les Guitares de Camargue“ mit temperamentvollen Gipsy-Klängen. Aber es lockt noch eine andere Attraktion: direkt neben unserem Liegeplatz erhebt sich ein gigantisches
Riesenrad! So verabreden wir uns für 21 Uhr, um im Sonnenuntergang gemeinsam in die Lüfte zu schweben. Von oben bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt und den Papstpalast. Doch wir haben immer noch nicht genug und machen, als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, noch einen kleinen Lichterspaziergang durch die malerischen Gassen bis zum Papstpalast.Die Straßenokale und die imposanten Gebäude strahlen im,Glanz der Laternen und müde, aber glücklich kehren wir schließlich zurück zum Schiff. Was für ein schöner Tag!


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