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Singlereise Indonesien – Inselhüpfen auf Bali, Lombok, Flores & Komodo

Reisebericht: 17.10. – 02.11.2025

Für 17 Tage ging es für 16 Abenteuerlustige auf Entdeckungstour auf den kleinen Sundainseln. Von der Götterinsel Bali über das wunderschöne Lombok und dann noch auf die Paradiesinsel Flores.

Sten Bernhardt

Ein Reisebericht von
Sten Bernhardt


1. Tag: Anreise auf die Insel Bali

Freitag Abend am Flughafen Berlin, das Abenteuer kann losgehen! Über die hälfte der Gruppe traf sich gemeinsam am Flughafen Berlin und die reise startete mit dem Flug nach Istanbul, hier trafen wir den Rest der Gruppe. Gemeinsam ging es dann ca. 12 h Richtung Osten auf die Insel Bali.

2. Tag: Flug auf die Insel Bali in Indonesien – Fahrt nach Ubud

Fast ausgeschlafen und voller Vorfreude erreichten wir am Abend Denpasar auf Bali. Am Flughafen durchliefen wir Reibungslos die Kontrollen und die Einreise, am Ausgang wurden wir von unserem örtlichen Reiseleiter Iwan begrüßt. Gemeinsam fuhren wir dann nach Ubud im Herzen von Bali. Im Hotel erwartete uns schon unser Willkommensabendessen. Nach einer Vorstellungsrunde ging es auch schon ins Bett, der nächste Tag wartet bereits...

3. Tag: Barong Tanz – Tanah Lot Tempel – Pura Taman Ayun Tempelkomplex – Ulun Danu Wassertempel

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es heute los mit dem erstem Programmtag. Als erstes fuhren wir mit dem Bus zu einem kleinen Theater um uns die Vorstellung des Barong Tanzes (Tanz der Dämonen) anzuschauen. Eine schöne Einführung in die Kultur und Tradition der Balinesen. Es geht um eine Geschichte und den Kampf zwischen Gut und Böse. Anschließend fuhren wir zum Ulun Danu Wassertempel am Bratan See im Norden der Insel. Der Tempel liegt nur wenige Meter vom Ufer des Sees entfernt und bietet wunderschöne Fotomotive. Weiter ging es dann wieder in den Süden, zum Pura Taman Ayun Tempel. Der etwas ruhigere aber dennoch große Tempelkomplex ist auch sehr schön angelegt. Unser Reiseleiter Iwan erklärte uns hier einiges über die einzelnen Bestandteile des Tempels und brachte uns die Kultur näher. Zum Abschluss des Tages fuhren wir an die Küste zum Tanah Lot Meerestempel. An der Küste gelegen und bei Flut komplett vom Meer umgeben ist dieser einer der schönsten Tempel der Insel. Wir suchten uns einen schönen Platz in einen der vielen Restaurants oberhalb des Tempels und genossen einen herrlichen Blick auf den Tempel und die untergehende Sonne im Hintergrund. Was ein gelungener 1. (2.) Reisetag!

4. Tag: VW–Kübelwagen–Safari auf Bali – Abendessen mit Sonnenuntergang am Tanah Lot Tempel

Heute ging es gegen 8 Uhr los, unsere VW-Kübelwagen warteten bereits auf uns und freuten sich auf die Ausfahrt. Mit 6 Bunten-Retro-Wagen ging heute über die Insel, auf Safari - nur ohne Tiere. Mit offenen Verdeck und dem Fahrtwind im Gesicht fuhren wir zu unserem 1. Programmpunkt. Am Tempel angekommen erklärte und Iwan einiges über die heiligen "Bäder / Quellen" im Tempel erklärt. Wir liefen durch den spirituellen Ort und bestaunten den Tempel. Weiter ging es dann entlang grüner Reisterrassen und Richtung der riesigen Vulkane im Zentrum von Bali. Beim Batur Vulkan fuhren wir hinunter in die Caldera und machten einen kurzen Spaziergang durch die Vulkanlandschaft geformt durch Lavaströme und Wetter. Anschließend aßen wir in einem Restaurant mit Blick auf den Vulkan zu Mittag. Mit den Jeeps ging es dann weiter durch die traumhafte Landschaft Balis durch idyllische Dörfer und vorbei an kleinen Tempeln. Unser nächster Halt war ein kleines Dorf wo die seltenen Weißen Herone (Fischreiher) momentan in Massen brütenden. Nach ein paar schönen Aufnahmen ging es nun wieder Richtung Ubud. Für den Abend organisierte ich einen Tisch in einen tollen Veganen-Restaurant nahe des Hotels. Hier gab es sehr leckere balinesisches Spezialitäten und frische Säfte.

5. Tag: Überfahrt mit der Fähre von Bali auf die Insel Lombok – Strandhotel an der Westküste

Heute war ein ruhiger Tag. Am Vormittag nahmen wir die Fähre vom Hafen Padang Bai nach Lombok. Unser Reiseleiter Iwan brachte uns noch zum Fährhafen und verabschiedete sich von uns, aber nur auf Zeit... Denn alle weiteren Tage die wir auf Bali verbrachten, war auch Iwan unser Reiseleiter. Am Hafen in Padang Bai wurde unser Gepäck verladen und wir machten eine kleine Kaffeepause bevor es dann aufs Boot ging. Mit der Fähre ging es dann über die Gili-Inseln zum Nördlichen Hafen von Lombok. Der Fahrt war Anfangs etwas unruhig wurde dann aber ruhiger. Wir erreichten Lombok am Nachmittag und fuhren dann zu unserem Hotel. Auf dem Weg machten wir noch einen Stopp beim Aussichtspunkt von Malimbu Beach, ein traumhafter Strand eingeschlossen zwischen Bergen. Nach dem Check-In im Hotel war noch etwas Zeit die Anlage zu anzuschauen oder in den Pool zu gehen.

6. Tag: Tagesausflug auf der Insel Lombok – Markt in Tanjung – Wasserfälle – Reisterrassen und Abenteuer!

Heute haben wir die Insel Lombok erkundet. Mit 2 Vans ging es Richtung Norden. Da die Insel sehr bergig sind und die Busse sehr groß, sind kleine Vans effizienter und schneller! Unser erster Stopp war das buddhistische Kloster, direkt an den Reisfeldern gelegen. Im Komplex wurden wir vom Mönchen begrüßt und sogar gleich um ein Foto gebeten. Der Tempel ist einer der wenigen auf der Insel und erst neu renoviert. Unser Guide Nass erklärte uns bei der Besichtigung des kleinen Tempels einiges über die Religionen der Insel und den Buddhismus.

Anschließend ging es zu einem lokalen Markt. Für den ein oder anderen bestimmt ein kleiner Kulturschock, aber dennoch sehr interessant zu sehen, wie die Einwohner der Insel Ihre Nahrung kaufen. Natürlich gab es hier auch die herrlichen exotischen Früchte und andere Sorten die man so aus Europa nicht kennt. Ob Mini-Zucchini, riesige Avocados oder Schlangenhautfrüchte, Indonesien lässt keine Wünsche offen. Weiter ging es dann gen Norden zu den Wasserfällen. Aber bevor wir das Naturspektakel bewunderten, besuchten wir ein lokales Dorf der Senaru. Hier zeigte uns die Dorfführerin die einzelnen Häuser, deren Zweck und am Ende sogar noch etwas, was die Kinder im Dorf spielen, eine Pflanze, die Seifenblasen erzeugen kann.

Als wir zu den Wasserfällen fuhren, setzte der Regen ein, wir entschieden uns dennoch zum Abstieg in das Tal. Über einige Treppen ging es runter und dann über einen Weg zu ersten Wasserfall. Hier können mutige auch baden oder sich vor dem imposanten Wasserfall für ein paar Fotos stellen. Über eine Brücke und durch den Wald ging es dann zum nächsten Wasserfall. Da der Regen aber nicht nachließ und wir nun einen kleinen Bach durchlaufen mussten, blieben einige mit unserem Reiseleiter Nass zurück und ich ging alleine mit einem lokalen Führer und einigen der Gruppe zum 2. Wasserfall. Ein kleines Abenteuer, aber definitiv den Weg wert! Ein imposanter und riesiger Wasserfall. Nach dutzenden Fotos ging es dann auch wieder zurück und mit der Gruppe zum Aufstieg. Hier ergab sich die Möglichkeit, als Beifahrer auf dem Moped bis zu unserem Mittags-Restaurant zu fahren. Während die anderen durch den Regenwald heizten, lief ich mit dem Rest der Gruppe entlang des herrlichen Weges. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann wieder zum Hotel, da das Wetter nicht besser wurde und sich die Fahrt in die Berge nicht lohnte.

Kurz vor dem Hotel machten wir noch halt an einem Strand und genossen den Sonnenuntergang. Trotz einiger Überraschungen und dem Wetter ein gelungener Tag!

7. Tag: Baden und schnorcheln auf den Gili–Inseln vor der Westküste von Lombok

Heute ging es mit dem Boot auf die traumhaften Gili-Inseln, für viele ein Höhepunkt der Reise! Nach ein paar Minuten Fahrt mit dem Bus erreichten wir einen kleinen Hafen und fuhren dann mit 2 Schnellbooten Richtung des Insel-Archipels. Den ersten Stopp machten wir in eher seichten Wasser und hatten direkt Glück, eine große Meeresschildkröte schwamm direkt an unseren Füßen entlang. Ein schönes Bild und eine unvergessliche Erinnerung! Natürlich war auch noch Zeit, die anderen Meerestiere beim Schnorcheln zu beobachten. Weiter ging es dann zu einem 2. Spot, hier war einiges los und viele Boote, weshalb wir als 3. Spot, den schönsten und ruhigsten Ort aufsuchten und wirklich allerhand Zeit um Schnorcheln und Genießen war. Hier sahen wir auch einige Meeresschildkröten, schöne Korallen und bunte Fische.

Im Anschluss fuhren wir zum Strand und zu einem leckeren Lokal zum Mittagessen. Mit vollem Magen konnten wir dann noch am Strand entspannen, an der kleinen Promenade flanieren oder baden im türkisblauen Wasser.

Am Nachmittag war noch etwas Zeit im Hotel, bevor wir gemeinsam zum letzten Abendessen auf Lombok zusammen saßen.

8. Tag: Fährüberfahrt von Lombok auf die Insel Bali

Heute ging es mit der Nachmittags-Fähre von Lombok nach Sanur, im Süden Balis. Wir wurden wieder von unserem immer freundlichen Reiseleiter Iwan abgeholt und fuhren gemeinsam mit Abendessen. Anschließend ging es in das Hotel in Sanur. Da wir am nächsten Tag auf die Insel Flores flogen, haben im Hotel viele Ihre überflüssigen Klamotten deponiert - denn wir haben die letzten Tage der Reise im selben Hotel.

9. Tag: Flug von Bali auf die Insel Flores – Maumere & Koka Beach – Kelimutu–Nationalpark

Heute ging es mit dem 10-Uhr-Flug Richtung Osten, auf unserem Weg Richtung Flores müssen wir aber auf der Insel West-Timor zwischenlanden, da es keinen Direktflug nach Maumere gibt. Von Kupang ging es dann mit einer Propellermaschine auf die Insel Flores und Maumere, im Osten der Insel. Der Flug über den Ozean und vorbei an den Vulkanen auf Flores war wirklich herrlich! Angekommen auf dem kleinen Flughafen wurden wir auch schon von unseren örtlichen Reiseleitern Jimmy und Leonardo und seinem Team begrüßt. Als Willkommensgeschenk gab es einen gewebten Schal – was eine Begrüßung!

Dann ging es mit dem Reisebus in die Berge, über Serpentinen und Bergpässe bis zum Kelimutu Vulkan und der gleichnamigen Ecolodge am Fuße des Vulkans. Das Abendessen gab es am gemütlichen Lagerfeuer und toller Musik.

10. Tag: Wanderung am Kelimutu Vulkan zum Sonnenaufgang – Dorf Wologai

Heute ging es früh los.... Schon 3.30 Uhr trafen wir uns zur Abfahrt und dann ging es hoch auf den Vulkan. Mit dem Bus fuhren wir bis zum Nationalparkeingang und dann über die Treppen bis hoch zum Aussichtspunkt über die Krater. Der Weg war am Anfang etwas dunkler, aber wurde immer heller, bis wir am Bergkamm entlang der Treppen hinaufstiegen und die Sonne langsam zum Vorschein kam. Oben angekommen erwartete uns ein spektakulärer Blick über die zwei Kraterseen und die Weite der Insel. Die insgesamt Kraterseen haben unterschiedliche Farben und wechseln diese auch über die Jahre auf natürliche Art und Weise. Der 3. Kratersee war hinter dem Aussichtspunkt und zu dem Zeitpunkt pechschwarz. Oben auf dem Aussichtspunkt gab es sogar Kaffee für die Frühaufsteher – was ein Service! Nach vielen Fotos und einem atemberaubenden Farbspiel ging es dann wieder zurück in das Hotel, zum Frühstück gab es Bananen-Pancakes, Eier und frisches Obst.

Nach dem Frühstück checkten wir aus der Lodge aus und fuhren Richtung Westen. Hier besuchten wir das Dorf Wologai, ein uraltes und traditionelles Dorf wo uns der Dorfälteste führte und Leonardo uns die einzelnen Häuser erklärte. Hier auf Flores ist das interessant, dass die Mehrheit der Einwohner Christen sind und die Toten beerdigt werden, allerdings in oberirdischen und besonders geschmückten Gräbern, meist mit Kacheln besetzt. Nach diesem Exkurs ging es dann zu einer nahegelegenen Kaffeeplantage. Hier wurde uns die Kaffeeproduktion, die einzelnen Prozesse und auch die Verarbeitung erklärt. Am Ende durften wir auch probieren und natürlich Kaffee für zuhause kaufen.

Am frühen Nachmittag machten wir dann eine Mittagspause am „Blaue Steine Strand“, genossen alle eine Kokosnuss und leckeres Essen.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser Ziel: Bajawa.

11. Tag: Die traditionellen Dörfer Luba & Bena am Inerie–Vulkan – Palmwein–Produktion– Rana Mese See – Ruteng

Heute ging es wieder hinauf in die Berge und wir besuchten die Dörfer Luba & Bena am Fuße des Inerie Vulkans gelegen. Im Dorf Luba erklärte und Leonardo die Besonderheiten der Anordnung der Häuser und den Aufbau des Dorfes. Schnell wurden wir aber auf etwas anderes aufmerksam. Neben dem Dorf war eine Grundschule, wo gerade Pause war. Wir gingen zur Schule und wurden sogleich von den Kindern freudig empfangen. Wir besuchten die Klassenräume, wurden von den Kindern ausgefragt und da in dem einen Raum sogar eine Europa-Karte hing, konnten wir gleich zeigen, wo wir herkamen.

Zu Fuß liefen wir dann weiter zum Dorf Bena, mit herrlichem Blick auf den in Wolken gehüllten Inerie-Vulkan. Im Dorf gab es einige Bewohner die Ihre Kunst der Ikat-Webtechnik demonstrierten und auch tolle Stücke zum Verkauf anboten. An den einzelnen Häusern im Dorf konnte man die Jagdtrophäen bzw. das Vermögen der Hausbewohner sehen, denn da, wo viele oder große Wasserbüffel-Hörner hängen, ist die Familie sehr wohlhabend.

Weiter fuhren wir dann wieder Richtung Küste, beim Ort Aemere besuchten wir eine Palmwein-Produktionsstätte. Vor unseren Augen kletterte jemand, als wäre es nichts auf die etwa 20 Meter hohe Palme, zapfte den Palmsaft und kletterte wieder runter – eine spannende Demonstration! Am Ende wurde uns noch der Gärprozess des Palmweines/Palmschnappses (Arak in der Landesprache) erklärt und natürlich verköstigt. Weiter ging es dann zu einem kleinen Restaurant an einer Passstraße. Hier gab es köstliche Nudelsuppen und Reisegerichte mit herrlichen Ausblick! Mit so einer großen Gruppe kam die Küche ganz schön ins Schwitzen und ich habe mit ausgeholfen beim servieren, anschließend wurde uns auch die kleine Küche gezeigt.

Am Nachmittag erreichten wir dann den mystischen Rana Mesa See umgeben von Bergen, Wolken und mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung. Wir machten einen kurzen Spaziergang zum See und genossen die Natur. Bei Ausfahrt vom Parkplatz war noch Mitarbeit angesagt - damit der Bus unter der Schranke durch kam, musste ich mit anheben und die Schrank hochhalten - was man nicht alles macht ;). Anschließend ging es dann weiter nach Ruteng, unserem heutigen Ziel.

12. Tag: Hobbit–Höhle Liang Bua – SpinnennetzReisfelder von Cancar – Labuan Bajo an der Westküste

Heute mal ohne Bus, zumindest vorerst, ging es mit 5 Vans in das Umland von Ruteng. Zuerst steuerten wir die Liang Bua Höhle oder besser bekannt als "Hobbit-Höhle" an. Hier wurde vor einigen Jahrzehnten der Homo-Florensis, der Floresmensch oder auch Hobbit-Mensch gefunden. Den Namen verdankt dieser seiner Größe und dem guten Vergleich mit den Hobbits aus der "Herr der Ringe Saga" von J. R. R. Tolkien. Auf dem Gelände nahmen wir erst einmal an einer Begrüßung durch den Dorfältesten teil, denn die Nachbarhöhle ist bei den Bewohnern heilig. In den Höhlen lebten damals Menschen und verehrten in diesen Ihre Götter. In einer Höhle gab es natürlich Eingänge geformt wie die menschlichen Geschlechtsorgane, durch welche auch nur das jenes Geschlecht gehen durfte. Im unteren Teil gab es auch noch ein natürliches Becken. Anschließend ging es in die Hobbit-Höhle, hier erfuhren wir einiges über die Ausgrabung und im angeschlossenen Museum konnten wir ein Replikat der ausgegrabenen Knochen und Schädel sehen.

Nach diesem Exkurs in die Vergangenheit fuhren wir nach Cancar, hier erwartete uns nach einem kurzen Aufstieg ein fantastischer Blick über die riesigen Reisfelder, angeordnet wie ein Spinnennetz. Wenn man dieses Spinnennetz an der Spitze aufhängt, bekommt man die Form der Dorfhäuser in dieser Region. Die Spitzen Rundhäuser sind tief verwurzelt in der Kultur der Einheimischen.

Anschließend fuhren wir noch in das Todo Dorf mit den typischen Rundhäusern. Am Abend erreichten wir dann Labuan Bajo an der Westküste von Flores – wir haben nun die ganze Insel durchquert. Noch auf dem Weg dahin verabschieden wir Leonardo unseren Guide. Am Hotel sagte dann auch Jimmy auf Wiedersehen.

13. Tag: Tagesausflug in den Komodo Nationalpark – Komodo Dorf – Pink Beach – Rinca Island

Das wohl letzte große Highlight der Reise - heute machten wir einen Tagesausflug auf die Komodo-Inseln und den Komodo-Nationalpark. Mit einem extra großen Boot für mehr Komfort fuhren wir am Morgen Richtung offenen See! Die ausführliche Vorbereitung der Crew baute den Spannungsbogen auf. Unser 1. Halt war Padar Island, hier konnte man auf die verschiedenen Aussichtspunkte aufsteigen und den Postkartenblick auf die Insel genießen. Ob alle 800 Stufen bis nach ganz oben oder nur bis zur 1. oder 2. Stufe – der Blick ist atemberaubend!

Weiter ging die Fahrt Richtung der großen Hauptinsel Komodo. Am Komodo Village legten wir an und machten uns mit dem Guide auf die Wanderung um die riesigen Komodowarane zu sichten. Durch die Savanne ging es Richtung Wald und dann vorbei an der Neststelle zurück zum Komodo Village, etwa 1,5 h. Schon nach einigen Minuten sahen wir den ersten Waran am Rand liegen. Unser Ranger erklärte und wie wir die Warane unterscheiden können und die Merkmale der Geschlechter. Beim Durchlaufen der dörren savannenartigen Landschaft sahen wir einen etwa 3 m langen Komodowaran unter einem Baum relaxen. Nicht nur ein spektakuläres Fotomotiv, sondern auch einfach schön anzusehen. Mit Sicherheitsabstand konnten wir sogar Bilder gemeinsam mit der Echse machen. Nachdem Durchlaufen des Waldes konnten wir einige umherziehende Warane sehen und in Ruhe fotografieren. Beim Nest waren dann zahlreiche aufeinander liegende Komodowarane.

Zurück am Boot verabschiedeten wir uns von dem Ranger und fuhren zu unserem Mittagessen beim Pink Beach. Der Pink Beach verspricht, was man denkt, einen rosafarbenen Strand. Natürlich auf dem Foto mit Nachbereitung intensiver als in Real, aber dennoch ein wahres Naturspektakel. Ein tolles Mittagessen und Entspannung am Strand und weiter ging es zu unseren Schnorchel-Spots. Am Manta-Point hatten wir das Privileg, beim Schnorcheln die riesigen Mantarochen unter uns vorbeischwimmen zu sehen, atemberaubend! An einem weiteren Ort konnten wir auch noch die traumhaften Korallenriffe begutachten und die bunte Unterwasserwelt sehen.

Am Nachmittag ging es zurück in das Hotel - was ein Tag! In unserer weitläufigen Hotelanlage konnten wir etwas entspannen und Urlaub machen.

14. Tag: Markt Besuch – Flug von Flores nach Bali

Heute verließen wir die Insel Flores - aber erst am Nachmittag. Am Vormittag war genügend Zeit zum Ausschlafen und Entspannen bevor es zum Flughafen ging. Aber noch ein Stopp musste sein! Wir besuchten einen lokalen Markt beim Flughafen und konnten uns mit allerhand Gewürzen für zuhause eindecken.

Mit dem Flugzeug ging es dann wieder Richtung Bali und wir wurden ein letztes Mal von unserem lieben Iwan am Flughafen empfangen.

15. Tag: Freizeit auf der Insel Bali – Baden am Sanur Beach

Heute war Freizeit angesagt! Ob Shoppe, Baden, Entdecken oder alles 3 - es war genügend Zeit. Am Vormittag machten einige mit mir und Iwan los und wir fuhren zum Affenpark in Ubud. Hier liefen wir durch den großen Dschungel und konnten überall die kleinen und frechen Affen sehen - aber hier ist Vorsicht geboten! Die Kleinen sehen süß aus, können aber beißen und vor allem klauen, hier sind schon so manche Handys und Ketten verschwunden. Wir blieben aber unversehrt. Danach fuhren wir noch in den Schmetterlingspark und zu einer Holzschnitzerei mit Verkauf.

Den Nachmittag machten wir dann auch entspannt und erkundeten die Gegend und den schönen Sanur Beach!

Am Abend erwartete die Gruppe ein tolles Abschiedsabendessen – das Hotel organisierte einen schönen Abend mit Grillbuffet, balinesischem Tanz und Musik und toller Stimmung. Im Anschluss gingen einige noch mit in die Bar – ein toller letzter Tag!

16. Tag: Abschied von Indonesien – Rückflug von Bali

Auch heute war noch Freizeit, aber natürlich auch Kofferpacken angesagt. Am späten Nachmittag ging es dann zum Flughafen und nach der Verabschiedung von Iwan mit dem Flugzeug wieder Richtung Europa.

17. Tag: Ankunft in Deutschland

Über Istanbul erreichten wir wieder Berlin und die Heimreise war angesagt. Willkommen zurück im kalten Deutschland!


Was ein Abenteuer oder? 4 Inseln, zahlreiche Eindrücke und Erlebnisse, tolle Stimmung und das alles in viel zu schnell vorbeigegangenen 17 Tagen.
Danke das ihr mit mir auf dieser neuen Reise unterwegs wart und mit mir das eher unbekannte Indonesien entdeckt habt - Selamat Tinggal und bis Bald!


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