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Reisebericht: Singlereise Irland - Erlebnis Grüne Insel

06.05. – 14.05.2019, 9 Tage Rundreise Kilbeggan - Connemara - Galway - Burren - Cliffs of Moher - Halbinsel Dingle - Ring of Kerry - Blarney Castle - Cork - Dublin

Lebendige Orte, spannende Erlebnisse, grüne Wiesen, schroffe Felsen, mitreißender Tanz, Ohrwurmmusik, all das wollten wir erleben.Dazu machten wir uns auf zu den Flughäfen Berlin und Frankfurt, um von dort direkt nach Dublin, der irischen Hauptstadt zu fliegen.

1. Tag, Montag, 06.05.2019
Flug von Deutschland nach Dublin, Besuch in Tullamore, Hotel in Gort


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Eher früh am Morgen als spät am tage brachen 15 Reisegäste und ihr Reiseleiter Stefan auf, um die Grüne Insel zu erleben. Nach dem Flug gen Dublin trafen wir uns alle auf dem Terminal und begrüßten wenig später bereits unsere Busfahrerin Heike, verluden unsere Koffer und nahmen im Bus Platz. Stefan stellte uns einige geschichtliche und aktuelle Gegebenheiten Irlands vor uns währenddessen steuerte Heike den Bus bereits in Richtung unseres ersten Ausflugsprogrammpunktes, der Destillerie Dew in Tullamore, die wir um die Nachmittagszeit erreichten. Hier führte man uns via Videos, Audioguides und Stefans Übersetzungen in die irische Whiskeyproduktion ein und wir durften sogar etwas vom hiesigen Gebrannten versuchen, ehe wir nach etwas Freizeit in Tullamore weiter gen Gort, zu unserem Hotel fuhren, welches wir am Abend erreichten. Die Zimmer waren angenehm groß und das Abendessen sehr schmackhaft. Trotzdem erlebten wir heute schon recht viel und freuten uns nach einem kurzen Gang zur Hotelbar auf unsere Ausruhphase und kommende Erlebnisse.

2. Tag, Dienstag, 07.05.2019
Rundfahrt Connemara und Freizeit in Galway


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Connemara, eine Region, die als die Wildeste und Schönste Irlands bezeichnet wird, doch da sind die Geschmäcker sicher verschieden. Wir starteten nach dem reichhaltigen Frühstück und erreichten schon bald die ruhigere Umgebung der reinen Natur. Nach ein paar Fotostopps legten wir eine Pause am verbrannten Haus von Maams Cross ein und fuhren darauf weiter zur am Louhg Kylemore gelegenen Kylemore Abbey. Stefan berichtete uns unterwegs über die gälische Sprache und die Aufstände der Region, aber auch den Bau und die tragische Geschichte der ersten Besitzer von Kylemore Abbey. Inzwischen wird dieses Herrschaftshaus, welches man gern auch als Schloss bezeichnen darf, von den Nonnen von Kylemore betreut und wir sahen uns alle dieses herrliche Gebäude an, aßen dann noch im Versorgungsbereich etwas zum Mittag und nahmen bereits das erste Souvenir aus dem großen Shop an der Abbey mit in unseren Koffer, ehe wir am Nachmittag über Spiddal nach Galway fuhren und uns von Stefan die Innenstadt zeigen ließen, dort auch etwas Freizeit in Geschäften und Pubs verbrachten. Anschließend ging es zurück in unser Hotel, wo uns Hotel und Stefan mit der Vorführung der Herstellung des bekannten Irish Coffee überraschten. Natürlich mussten wir diesen gleich vor dem Abendessen noch probieren und ließen es uns danach noch einmal so gut schmecken, ehe wir uns für kommende Erlebnisse ausruhten.

3. Tag, Mittwoch, 08.05.2019
Rundfahrt Burren, Besuch der Cliffs of Moher


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Heute wollten wir erleben, wie steinreich die Iren sind. Nicht umsonst findet man in der heute zu besuchenden Burrenregion kaum eine Feldabteilung als Hecke, wie an vielen anderen Orten Irlands, sondern nur Trockensteinmauern. Kein Wunder. Die Steine liegen ja überall herum und bieten sich als gutes Baumaterial regelrecht an. Doch erst einmal besuchten wir einen alten irischen Friedhof und die Ruinen der Abtei von Kilmacduagh. Anschließend nach einem kurzen Stopp am Hotel ging es weiter zu den Cliffs of Moher, einem der schönsten Orte Irlands. Das Wetter spielte wie an allen kommenden Tagen wirklich gut mit und so konnten wir die Klippen gut sehen, an deren Rand entlang wandern, dazu im Besucherzentrum etwas zum Mittag essen und ein Souvenir erwerben. Wer dachte, heute gäbe es kein weiteres Highlight, der irrte. Nach Rückkehr zu unserem Bus ging es ein wenig nach Norden. Die Straßen wurden enger, die Häuser weniger und plötzlich fuhr ein Auto mit Warnblinken vor uns, stoppte uns an einem Wandstück. Joe war da, der Torfbauer. Er führte uns gemeinsam mit Stefan zu seinem Torffeld und wir sahen nicht nur die dicken Schichten des fossilen Brennmaterials im Boden, ließen uns zeigen, wie man Torf abbaute und trocknete, sondern durften all das selbst versuchen. Na, das war doch ein Spaß! Danach ging es noch einmal hinein in die irische Vorgeschichte und wir besuchten den Dolmen von Poulnabrone ein altes Megalith-Grab, machten noch Station an einem Farmshop unterwegs, fotografierten später das Dunguaire Castle und erreichten am frühen Abend wieder unser Hotel in Gort, wo wir bald zu Abend essen konnten.

4. Tag, Donnerstag, 09.05.2019
Fähre über den Shannon, Dingle-Rundfahrt, Hotel in Tralee


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Nach Süden sollte es heute gehen. Dazu nahmen wir Abschied von unserem Hotel und ließen unsere Koffer wieder im Bus verladen. Die berühmten Halbinseln in Kerry wollten wir in den kommenden drei Tagen bestaunen und fuhren dazu erst einmal nach Killimer und von da mit der Fähre über den Shannon nach Tarbet in Kerry. Von hier ging es vorbei an Tralee nach Dingle Town, den Hauptort auf der Halbinsel Dingle und gleichzeitig unser Mittagspausenort, durch den wir dazu noch ausgiebig bummelten. Weiter ging es entlang der Dingle Bay nach Slea Head und weiter zu den bekannten Drehorten alter und neuer Filme, wie z.B. Ryans Daughter oder Star Wars. Dazu hatten wir auch noch Blick auf die Skelly Islands, wo ebenso Episoden von Star Wars spielten. Nahe der fiktiven Geschichte, doch gleichzeitig inmitten des irischen Lebens erreichten wir bald wieder Dingle und machten Halt am Strand von Inche, einem kilometerlangen Sandstrand mitten in der Dingle Bay und idealer Ort für einen Nachmittags-Kaffee. Von hier ging es später nach Tralee, wo wir dank Stefans einfacher Check-in-Vorbereitung schnell unsere Zimmer beziehen konnten und wenig später im großen Restaurant zu Abend aßen, uns dazu ein irisches Bier, Tee, Wein oder Wasser schmecken ließen und die Erlebnisse der ersten vier Tage in Irland rekapitulierten. Waren wir wirklich erst vier Tage hier bei alledem, was wir bereits sahen? Kaum zu glauben!

5. Tag, Freitag, 10.05.2019
Panoramarundfahrt auf der Halbinsel Iveragh - der Ring of Kerry


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Am Morgen begrüßte uns neben Heike und Stefan noch eine nette Dame, Eileen, unsere örtliche Reiseleiterin für die kommenden zwei Tage. Mit ihr starteten wir bald gen Halbinsel Iveragh, auf dem sich der von Bussen nur in eine Richtung zu befahrende legendäre Ring of Kerry befindet. Wir erlebten viele Fotostopps und Eileen erläuterte uns einiges zusätzlich zu Stefans Ausführungen der letzten Tage über Land und Leute, Einkommen, Bevölkerungsstruktur, soziales Gefälle, Geschichte und spannende Gegenwart. Dazu sahen wir bei Caherciveen ein altes Ringfort der ehemaligen Clans hier auf der Halbinsel Iveragh und hatten später Pause in Waterville, wo einst Charlie Chaplin und seine Familie so gern Urlaub machten. Herrliche Sichten boten sich uns bei der Fahrt durch die Berge zur Südküste der Halbinsel und später schleckten wir gern noch ein Eis in Sneem, einem hübschen, kleinen Ort am Ring of Kerry. Zu spät wollten wir heute nicht zurück sein im Hotel, denn es gab zeitiges Abendessen. Der Großteil von uns hatte Theaterkarten für das irische Nationaltheater Siamsa Tire gebucht. Also kamen wir bald zurück zum Hotel und stärkten uns für die Nacht. Dann trafen wir Stefan in der Lobby und mit den eben ausgegebenen Karten in der Hand ging es ab zur nächsten Überraschung, wenn man die schöne Natur, die vielen Erlebnisse und oft zusätzlichen Stopps und Sichten unserer Reise gern als Überraschungen bezeichnen mag. Im Theater wurden wir herzlich willkommen geheißen und man verwöhnte uns sofort mit Irish Coffee und einigen Souvenirs, die uns, neben der genialen Show Anam, die wir kurz darauf im Theater sahen, die Erinnerung an diesen Abend und die gesamte Reise noch lange lebendig halten werden. Nach dieser wunderbaren Aufführung mit viel Lebensfreude, Irish Stepdance, Gesang und irischen Instrumenten ging es quer über den großen Parkplatz vor dem Theater herüber zu unserem Hotel, wo wir noch einmal mehr gut schliefen in dieser nun beginnenden Nacht.

6. Tag, Samstag, 11.05.2019
Freier Tag bzw. Ausflug in den Killarney Nationalpark


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Der Tag erwachte, wie frühstückten und wer mochte, war zur verabredeten Zeit am Bus, um heute, am freien Tag der Reise, am fakultativen Ausflug in den Killarney Nationalpark teilzunehmen. Eileen und Stefan erwarteten uns bereits und Heike entschuldigte sich für heute, bekam durch ihren Chef heute frei und übergab den Bus an Doondagh, der uns genauso sicher wie Heike chauffierte. Erst einmal ging es auf eine Anhöhe über Killarney, Aghadoe genannt, von wo wir einen schönen Blick über die Seen von Killarney und zu unserem heutigen Ziel, dem Ross Castle hatten. Dann fuhren wir direkt zum Castle am See und wanderten von dort aus ein Stück entlang der alten Kupferminen, deren Mundlöcher man heute trotz des Wassereinfalls noch gut erkennen konnte. Die herrlichen Sichten entlang unserer kleinen wanderroute, die schöne und unberührt wirkende Natur, all das war gut für unsere Augen und ein herrliches Erlebnis. Später fuhren wir noch zum Torc Wasserfall, der sein Wasser imposant einen Felsen herunterwirft. Danach ging es in die Muckross-Gärten, die so schön, wie wir sie heute sehen konnten, gestaltet wurden, weil Königin Victoria und Prinz Albert einst den Ort besuchten und dort übernachteten. Wir spazierten durch die Gärten und nutzten die große Versorgungseinheit für einen Mittagsimbiss und etwas Shopping, ehe es zurück zum Hotel ging, wo wir heute wieder unseren Koffer für die Weiterfahrt am nächsten Tag packen mussten. Das Abendessen war wieder sehr gut und bald nach einem Barbesuch ruhten wir uns für weitere Erlebnisse aus.

7. Tag, Sonntag, 12.05.2019
Besuch des Blarney Castle, Hotel in Cork


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Jeder Abschied ist ein Willkommen, sagte einmal irgendwer Schlaues. Wir brachten nach dem Frühstück unsere Koffer zum Bus und Heike begrüßte uns wieder, ausgeruht durch den freien Tag gestern. Dann ging es ab, weiter in die südliche Mitte Irlands, in Richtung Cork. Unweit der großen Hafenstadt, deren Hafen Cobh ehemals Queenstown hieß und der letzte Landungsplatz der Titanic war, ehe sie auf den Atlantik und ihrem Schicksal auf dem Meeresgrund entgegen fuhr, erreichten wir einen ungewöhnlichen und von vielen Menschen der Welt jedes Jahr besuchten Ort. Blarney Castle. Wer schon einmal in Edinburgh war, weiß, dass auf dem dortigen Castle der Krönungsstein der Schotten beheimatet ist. Ein König, der nicht auf diesem Stein sitzend gekrönt wurde, kann seit Robert de Bruce nicht wirklich König von Schottland sein. Und doch ist dieser Stein in Edinburgh nicht vollständig. Einen Teil des originalen Steines schenkte der einstige Herr der Schotten damals dem Schlossherrn von Blarney für treue Dienste. Dieser ließ ihn in die oberste Balustrade seines Wohnturmes einmauern und Königin Elisabeth die Erste zeichnet wohl der lebende nach dafür verantwortlich, dass aus dem Teil des schottischen Krönungssteines in Blarney der Stein der Redegewandtheit wurde. Nun gut, also küssten wir diesen Stein nach alter Tradition... und schon konnten wir nach dem Kuss mindestens genauso gut reden, wie vorher. Dazu schauten wir uns noch die schönen Härten des Castle inkl. des Giftgartens an und fuhren nach dem Mittag weiter nach Cork. Hier erwartete uns eine weitere interessante Attraktion. In St. Anne's durften wir die acht alten und recht schweren Glocken in Liedform läuten und vom Turm der Kirche im Shandon aus über Cork schauen, ehe wir unser Hotel in der Innenstadt bezogen und die Freizeit bis zum Abendessen für einen Pub-Stadtbummel nutzten. Das Abendessen selbst überraschte durch seine sehr gute Qualität und die perfekte Inszenierung der vielen Speisen, aus denen wir heute wählen durften und so waren wir gut gestärkt für einen weiteren Abendspaziergang durch Cork, ehe wir uns ausruhten.

8. Tag, Montag, 13.05.2019
Spaziergang durch Cork, Fahrt nach und Stadtrundfahrt/Hotel in Dublin


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Die Reise war noch nicht zu Ende, aber sie neigte sich dem Ende zu. Am Morgen packten wir schon wieder unsere Sachen und spazierten noch für eine kurze Zeit über den English Market in der Innenstadt von Cork, ehe wir gen Dublin aufbrachen und dieses am Mittag erreichten. Auf der Fahrt in die irische Hauptstadt fasste Stefan schon einmal unsere ganze Tour zusammen, denn es war die letzte lange gemeinsame Fahrt, die wir eben absolvierten. Wir dankten unserer Busfahrerin Heike und Stefan mit einem langen und lauten Applaus, ehe wir die größte Stadt Irlands erreichten. Monika, unsere dortige Stadtführerin, zeigte uns nach ihrem Zustieg an der Nassau Street neben dem Trinity College den großen Phönix-Park, wo wir auch einen Imbiss zum Mittag zu uns nahmen, dann die berühmten bunten und schönen Türen von Dublin, St. Patricks und noch Vieles mehr, ehe wir am späten Nachmittag am Hotel ankamen, dort eincheckten und die Freizeit vor uns nach dem Abendessen für die Erkundung der Stadt auf eigene Faust nutzten. Der letzte ganze Tag in Irland ging mit Besuchen in Shops, dem Temple-Bar-Bezirk und einigem Sightseeing zu Ende.

9. Tag, Dienstag, 14.05.2019
Freizeit in Dublin, Rückflug von Dublin nach Deutschland


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Noch ging es nicht heim. Wir gönnten uns ein gemütliches Frühstück, räumten dann unsere Hotelzimmer und stellten unser Gepäck bei der Rezeption ein. Dann ging es noch einmal auf Besichtigungstour gen Guinness Storehouse, Book of Kells, Molly Mallone, River Liffy und manch einem Pub in und um Temple Bar. Als dann alle Souvenirs verstaut waren, wir uns noch für den Rückflug in einem der vielen Restaurants stärkten und Stefan uns zum Transfer zum Flughafen zusammenrief, fuhren wir mit weinenden und lachenden Augen durch Dublin und erreichten schließlich den Ausgangspunkt unserer hiesigen Zeit. Schön war es! Außerdem lief hier auf dem Dubliner Airport alles weitaus ruhiger ab, als auf dem Hinflug in Deutschland. Irische Ruhe gegen deutsche Hektik? Na, unsere Erinnerungen bleiben und die schöne Zeit wird uns noch lange in Gedanken begleiten. Unser Flieger hob pünktlich ab und so landeten wir auch zur rechten Zeit in Berlin Tegel oder Frankfurt, erreichten dort unsere Transferfahrzeuge und fuhren nach Hause. Sicher der eine oder andere von uns mit dem Gedanken, nicht das letzte Mal in Irland gewesen zu sein. Also dann... bis zum nächsten Mal!

Fazit


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Es war eine schöne Reise mit Ihnen, liebe Gäste, und natürlich mit unserer Fahrerin Heike, die uns rund 1.500 Kilometer über die irische Insel sicher und freundlich chauffierte. Viel gab es zu erleben, wovon wir alle noch eine Weile zehren werden und uns sicher gern daran erinnern. Allen in der Gruppe hat es gefallen und vielleicht treffen wir uns auf einer meiner nächsten, anderen Reisen durch Deutschland, Europa oder die Welt einmal wieder.
Ich würde mich sehr darüber freuen und wünsche Ihnen bis dahin eine gute und gesunde Zeit.

Ihr Reiseleiter
Stefan Jahnke

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