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Rom – Stadt auf sieben Hügeln

Reisebericht: 18.05. – 24.05.2012

Gardasee – Orvieto – Rom – Albaner Berge

Ein Reisebericht von
Dr. Jutta Petzold-Herrmann


18.05.2012

Nachdem unsere Reisegruppe vollzählig war und das geschah erst bei Nürnberg, konnte die Reise nun endgültig beginnen. Vorbei an München, später entlang des Inns über Kiefersfelden und Kufstein, pausierten wir zunächst in dem malerischen Städtchen Rattenberg am Inn. Durch die Stadtnähe des Parkplatzes war es möglich, einen Bummel durch die engen Straßen der historischen Stadt mit ihren Renaissance - und Barockhäusern zu unternehmen. Ein erholsamer Auftakt für die Reise, so schätzten alle diese Rast ein.
Weiter ging die Fahrt über Innsbruck, den Brennerpass, Südtirol, Brixen und Bozen, Trient, bis zum Gardasee, unserem ersten Reiseziel.
Die Anfahrt zum Hotel in San Zeno war schon atemberaubend, aber schließlich gelangten wir im Hotel an und sahen nach dem Abendessen bei Sonnenuntergang tief unter uns den Gardasee schlummern.

19.05.2012

Sehr früh aus dem Bett, bewunderten wir nach dem Frühstück den Gardasee bei Sonnenaufgang. Viel Zeit blieb nicht zum Staunen, den wir wollten pünktlich im umbrischen Orvieto sein und bis dahin die Po-Ebene, die Emilia-Romana und die Toscana durchqueren. Wir schafften es, 14 Uhr erreichten wir die hoch auf dem Hügeln liegende Stadt, zu der man bequemerweise schnell mit einem „Funiculare“ gelangen kann. Rosella, unsere örtliche Stadtführerin, erläuterte uns die Baugeschichte des bekannten gotischen Doms und die beeindruckende Bildersprache der Kunstwerke, die sich an seiner Außenfassade und im Innenraum befinden.
Nach einem Stadtrundgang setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten unser Hotel
„Helio Cabala“ in den Albaner Bergen bei Rom, nach einer Fahrt auf einer wiederum kurvenreichen, engen Straße. Ende gut, alles gut - nach dem Abendessen bei erster Dunkelheit schimmerten die Lichter von Rom bis zu unseren Hügeln.

20.05.2012

Nach dem Frühstück und der Überwindung des römischen Stadtverkehrs begannen wir mit unserer örtlichen Stadtführerin Agnieszka die Stadtbesichtigung.  Zunächst hatte der Rom-Marathon die Stadt fest im Griff, aber so sahen wir das EUR-Gelände und die Kirche San Paolo vor den Mauern, bevor wir mit unserem Besichtigungs­programm eigentlich begannen. Mittagspause war am Pantheon, nachdem wir das Kolosseum, die Kaiserforen, das Kapitol und den Trevi-Brunnen gesehen hatten.
An der Spanischen Treppe endete dieser Tag, die Rückfahrt mit der U-Bahn war anstrengend und ein kleines Abenteuer, aber schnell und preisgünstig. Mit unseren Bus, in dem wir unsere müden Beine ausstrecken konnten, gelangten wir rasch und angefüllt mit Eindrücken zum Hotel zurück.

21.05.2012

Der Regen erschwerte die Einfahrt nach Rom, die Straßen waren hoffnungslos überlastet. Trotzdem erreichten wir Agnieszka noch relativ pünktlich am Vatikan.
Nach kurzer Pause begann die Führung durch den Petersdom - als wir auf dem Petersplatz warteten, kamen erste Sonnenstrahlen! Wenn Engel reisen….
Nach der Besichtigung des großartigen Petersdomes war eine Pause notwendig, anschließend konnte jeder seine eigenen Ziele verfolgen, so z. B. Besuch der Vatikanischen Museen, der Engelsburg oder eine Fahrt ins Zentrum unternehmen mit Bummeln und Einkaufen.
Mit der U-Bahn und dem anschließenden Umsteigen in unseren Bus gelangten wir
wieder im Hotel an und konnten in der Abendsonne auf Rom schauen.

22.05.12

Pünktlich erreichten wir, trotz wiederum starken Regens und zäh fließendem Verkehr die antike Hafenstadt Ostia, 30 km südlich von Rom gelegen und ein einzigartiges Dokument einer römischen Stadt mit Theater, Tempeln, Speicherhäusern, Raststätten und auch - echt römischen Toiletten!
Brigitte zeigte uns viele versteckte Ecken und Reste großartiger Bauwerke, Ostia ist immer ein Erlebnis!
Anschließend bestiegen wir wieder unseren Bus, der uns diesmal mit der örtlichen Reiseführerin Maria-Theresa durch die Albaner Berge nach Castelgandolfo, der Sommerresidenz des Papstes sowie nach Frascati führte.  Frascati als Stadt des Weines hatte an diesem Tag sehr viel Wasser in Form von Regen anzubieten, sogar die Villa Aldobrandini war in eine Regenwolke gehüllt - leider. Der Albaner See, ein sauberes tiefes Gewässer, schimmerte jedoch stets, sooft wir ihn während der Fahrt sahen, tiefblau durch die Akazien-, Pinien-und Zypressenwälder, und dieser Anblick ließ uns den Regen etwas vergessen.

23.05.12

An diesem Tag traten wir die Heimreise an, wiederum bis zum Gardasee,
jedoch mit einem kurzen Aufenthalt in der Stadt Arezzo. Die Stadt mit der Francesco-Kirche und den historischen Gebäuden um die Piazza Grande bietet viel Sehenswertes, man möchte länger bleiben, aber diesen Wunsch muss sich jeder vielleicht später, selbst erfüllen. Denn nach unserer Rast hatten wir noch einen weiten Weg vor uns bis zum Hotel in San Zeno. Wir erreichten es aber gegen 19 Uhr, so dass noch ein Blick von der Terrasse auf den Gardasee in der Abenddämmerung
möglich wurde. Wie alte Bekannte wurden wir begrüßt, das reichhaltige Abendessen stand schon auf dem Tisch.

24.05.12

Der letzte Tag führte uns wiederum durch Österreich zurück nach Hause, mit vielen Fotos, Notizen, Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck.


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