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Die Weltstadt Rom

Reisebericht: 21.10. – 27.10.2013

...lesen Sie hier von einer Reise in die Weltstadt Rom! Bei interessanten und kurzweiligen Führungen begaben wir uns auf antike und christliche Spuren in der Ewigen Stadt und erkundeten die Albaner Berge und Tivoli bei einem ausgiebigen Tagesausflug.

Ein Reisebericht von
Walburga Lindner


Auf in den sonnigen Süden...

...sagten sich 43 Reisefreudige aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Thüringen, als sie am 21.10.2013 in den Bus Richtung „Bella Italia" einstiegen.
Auf dem "Kutschbock" des Busses der Fa. Sonnenschein saß Alf Langer, unser Busfahrer, der uns während der ganzen Reise souverän kutschierte.
Unser Ziel war das Land, welches seit Jahrhunderten die Menschen immer wieder fasziniert und anzieht - "Bella Italia".
Der erste Tag - ein ausgesprochener Bustag - erforderte von allen Gästen viel Geduld und noch mehr Sitzfleisch.
Abwechslung auf dieser Fahrt, die uns zunächst durch Sachsen und Bayern, dann in Österreich durch Tirol und später in Italien durch Südtirol, in das Trentino und Venetien führte, brachten die schnell wechselnden und äußerst beeindruckenden Landschaftsbilder.
Über die Innautobahn, über die imposante Europabrücke und über die Brennerautobahn erreichten wir den Brenner, den mit 1.374 m am meisten frequentierten Alpenpass und zugleich Grenze zwischen Österreich und Italien. Un cordiale benvenuto in Italia!
Herzlich Willkommen in Italien und herzlich Willkommen in der nördlichsten Region Italiens - in der Region Trentino / Alto Adige - bestehend aus zwei autonomen Provinzen, die seit 1948 eine gemeinsame Region Italiens bilden.
Bei der Fahrt durch Südtirol (Alto Adige) passierten wir das Eisacktal, in dem einst die Sachsen an der Seite der napoleonischen Truppen kämpfend, von den Tiroler Freiheitskämpfern in die Klemme genommen worden waren. Anschließend tangierten wir die Franzensfeste, dann die ehemalige Bischofsstadt Brixen, das auf einem Felsen thronende Kloster Säben und die von Burgen und Burgruinen eingerahmte Provinzhauptstadt Bozen.
Weiter ging die Fahrt durch das Etschtal, unterhalb der Südtiroler Weinstraße.
Normalerweise verbindet man mit Südtirol in erster Linie Berge, schroffe Felsformationen, die sog. „Bleichen Berge", (die Dolomiten), zahlreiche Seen und Burgen.
Doch das Bild der Südtiroler Landschaft wird - wie wir uns überzeugen konnten - nicht nur von einer Bergwelt geprägt, sondern ebenso von zahlreichen Weingärten und Obstplantagen. Nicht umsonst bezeichnet man diese autonome Provinz auch als den Obstgarten von Italien.
Nahtlos ging es dann in die autonome Provinz Trentino über. Mit etwas Phantasie ähneln die Umrisse dieser Provinz auf der Landkarte Italiens einem Schmetterling. Vermutlich sind es die leuchtenden Farben einer jeden Saison, die das Trentino wie einen herrlichen bunten Schmetterling erscheinen lassen. Leider bekommt man auf der Autobahn nur einen recht flüchtigen Eindruck von der landschaftlichen Schönheit dieser Provinz, denn die Bergflanken rechts und links halten sie ganz einfach versteckt und so bleibt das Trentino für die meisten Italienbesucher eben nur ein Durchreiseland.
Vorbei an Trient, der Hauptstadt dieser autonomen Provinz, die von 1545-1563 einmal der    Mittelpunkt des politischen Lebens Europas war - hier fand das berühmte Trientinische Konzil statt - vorbei an Rovereto erreichten wir gegen Abend den Gardasee. Aufgrund des herbstlichen Wetters gelang es uns nicht, einen Blick auf den See, den „Lacus Benacus", wie ihn die Römer einst nannten, zu erhaschen.
Im Hotel San Zeno (San Zeno war einst Bischof in Verona) in S.Zeno di Montagna (in der Region Venentien) wurden wir bereits erwartet. Nach dem Abendbrot winkte für die meisten der Gäste nur noch der Bettzipfel, ein paar wenige aber ließen diesen ersten Tag auch bei einem Bierchen oder einem Schlückchen Wein ausklingen.

Orvieto und Fahrt nach Rom

Am nächsten Tag starteten wir zu einem erneuten Bustag, der allerdings auf unserer Fahrt Richtung Süden, in Orvieto unterbrochen werden sollte.
Zunächst aber erhofften wir uns einen Blick auf den See. Doch es sollte nicht sein, auch an diesem Morgen blieb der Vorhang zugezogen.
Auf unserer Reise Richtung Rom, die uns anfangs eine erhebliche Strecke durch die Poebene führte, durchfuhren wir neben der Region Venetien noch weitere fünf der zwanzig Regionen Italiens: die Lombardei, die Emilia Romagna, die Toskana, Umbrien und Latium.
Während dieser Tour überquerten wir auch Italiens längsten Fluss, den Po, der sich mit einer Länge von 652 km wie eine müde Schlange durch Norditalien windet - manchmal sich aufbäumend und unberechenbar - immer dann, wenn er mit aller Gewalt über die Ufer tritt.
Wir bestaunten auch die recht zahlreichen Reisfelder in der Poebene, die wir dort nicht vermutet hätten und begrüßten den am Horizont auftauchenden Apennin. Vorbei an Bologna, der sogenannten "fetten, gelehrten und roten" Stadt, weiter über den Apennin ereichten wir die Toskana, nach wie vor begehrtes Urlaubsziel zahlreicher Germanen. Von "La Belle", der Schönen, wie Florenz, die Hauptstadt der Toskana, die Stadt der Renaissance und der Medici auch genannt wird, erhaschten wir wenigstens einen kurzen Blick auf die Domkuppel. Etwas weiter südlich von Florenz konnten wir dann auch ein wenig die typisch toskanische Landschaft in Augenschein nehmen, einsame „podere" (Landgüter) auf kleinen Hügeln gelegen, eingerahmt von Zypressen oder ganzen Zypressenalleen.
Ohne eine landschaftliche Veränderung zu bemerken, erreichten wir schließlich die "kleine Schwester" der Toskana, die Region Umbrien oder das "Grüne Herz Italiens", wie sie auch genannt wird. In Orvieto, einer Stadt auf dem Rücken eines steilen Tuffsteinfelsen - hoch über dem Pagliatal - gelegen, legten wir ein Stop ein. Hier erwartete uns Marco, unser Stadtführer, der uns zu einem Spaziergang durch die Stadt einlud. Glanzstück und Wahrzeichen der Stadt ist natürlich der Dom Santa Maria. Die alles überragende, unvergleichlich prächtige Fassade des Doms zog uns sofort in ihren Bann und wurde photographisch vielfach festgehalten. Nach dem Besuch des Doms bummelten wir noch ein wenig durch die Stadt und lauschten den  umfangreichen Ausführungen unseres Stadtführers, nicht ohne, so ganz nebenbei ein "Gelato", ein italienisches Eis, zu genießen.
Danach ging unsere Fahrt weiter, weiter Richtung Süden. Sie führte uns in die letzte Region unserer Reise, in die Region Latium.
Am Abend erreichten wir schließlich unser Hotel mit dem wohlklingenden und vielversprechenden Namen "Antico Residence Roma". Leider hielt der Name nicht ganz das, was er versprach - diese Erfahrung mussten wir bald machen.

Entdeckungen in Rom – Teil 1

Am nächsten Morgen, gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück, machten wir uns auf den Weg in die "Ewige Stadt", den Nabel der antiken Welt, Mamma Roma - die Stadt am Tiber, in der schon die Götter einst lustwandelten...
Ja - ROM, was soll man dazu schreiben, wo anfangen - wo aufhören, was nicht unerwähnt lassen?!
ROM - das muss man ganz einfach erleben und das wollten wir!
Zunächst aber erlebten wir erst einmal eine Panne. Der uns vorgegebene Checkpoint, der im Internet noch als geöffnet angegeben war, hatte seine Pforten geschlossen - für immer, wie man uns vor Ort versicherte. Da war guter Rat teuer. Das Anfahren eines weiteren Checkpoints hätte uns zuviel Zeit gekostet, zumal wie von unserer Stadtführerin bereits erwartet wurden. Wir entschieden uns deshalb für eine Fahrt mit einem der öffentlichen Verkehrsmittel Roms, der METRO. Nachdem wir den Umstieg und das Gerangel sowohl in der Metro als auch am Umsteigeplatz Termini unbeschadet überstanden hatten, trafen wir uns endlich mit Susanne, unserer Stadtführerin für die nächsten Tage. Mit ihr spazierten wir zur Spanischen Treppe, vorbei an der Spanischen Botschaft bis hin zum Trevi Brunnen, der einst durch den Film "La Dolce Vita" mit Anita Eckberg und Marcello Mastroianni Berühmtheit erlangt hatte.
Natürlich kommt man in erster Linie zum Brunnen, um eine Münze über die Schulter ins Wasser zu werfen, die ein Wiederkommen nach Rom sichern soll. Leider hatten nicht alle diese Möglichkeit, denn kurz vor der Spanischen Treppe waren drei Damen auf "Abwege" geraten. Zum Glück konnten wir sie bald wieder in unserer Mitte aufnehmen.
Der Spaziergang führte uns weiter zum ältesten erhaltenen Bauwerk Roms, dem Pantheon. Dieser, den Planetengöttern geweihte, gigantische Tempel, von Kaiser Hadrian Anfang des zweiten Jahrhunderts in Auftrag gegeben, ist ein wahres Meisterwerk der antiken Architektur und hat uns alle zutiefst beeindruckt. Die in einer Art antiken Beton gegossene Kuppel soll Michelangelo zum Entwurf der Petersdomkuppel inspiriert haben. Seit der Renaissance ist der Bau auch Ruhestätte großer Künstler, so u.a. von Raffael.
Durch enge Gassen und Gässchen schlendernd, erreichten wir gegen Mittag die Piazza Navona, das sogenannte "Wohnzimmer der Römer". Hier trifft man sich mit der Familie, mit Freunden, um bei einem Espresso oder einem Glas Wein oder... oder... die Neuigkeiten auszutauschen.
Nachdem Susanne uns den Platz näher gebracht hatte, verabschiedete sie sich für diesen Tag und wir starteten in die Freizeit. Einige von Ihnen nahmen mein Angebot gern an und bummelten mit mir über eine der schönsten Brücken Roms, die Engelsbrücke, hin zur Engelsburg, der ursprünglichen Grabstätte Kaiser Hadrians. Da die Burg durch einen als Mauer getarnten Gang mit dem Vatikan verbunden ist, hat sie in ihrer Geschichte vielen Päpsten, Politikern und Persönlichkeiten Schutz bieten können und auch geboten.
Einige der Gäste eroberten und durchstöberten die Burg, von der man einen wunderschönen Blick auf Rom genießen konnte, andere wiederum zog es weiter zum Petersplatz/Petersdom,
wo nach der Papstmesse vom Vormittag noch ein großer Andrang herrschte. Und ein Teil der Gäste war auch im Umkreis der Piazza Navona geblieben, um diese Gegend ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Wieder andere suchten ein Plätzchen, um sich zu stärken und dabei       ein wenig „Leute zu gucken".
Am Abend ging es dann wieder mit der Metro und dem Bus Richtung Hotel, wo das Abendbrot an diesem Abend im recht gemütlichen Restaurant eingenommen wurde. Auf alle Fälle freuten wir uns auf den nächsten Tag, der uns wieder nach Rom führen sollte...

Entdeckungen in Rom – Teil 2

Rom - die Stadt, erbaut auf sieben Hügeln (das Jahr 753 gilt als ihr "Geburtsjahr") blickt auf eine lange, bewegte Geschichte zurück. Sie, die "Ewige Stadt", die wie keine andere  zahlreiche, unvergleichliche Kunstschätze und Architekturdenkmäler aus allen Epochen aufzuweisen hat, wollten wir an diesem Tag wieder aufs Neue beschnuppern und erobern.
Noch bevor wir uns von Susanne in das antike Rom entführen ließen, erlebten und bestaunten wir während einer Busrundfahrt auch das neue, das „moderne" Rom. Interessant war der Abstecher in das sogenannte EUR-Viertel, dessen Entstehen auf Mussolini zurückzuführen ist.
Mit diesem Viertel wollte er seinerzeit auf der für 1942 geplanten Weltausstellung glänzen. Unter den monumentalen Bauten beeindruckte uns vor allem der "Palazzo della Civilità del Lavoro" oder das "Kolosseum im Quadrat" wie es die Römer gern nennen. Auch bei uns war es ein sehr gefragtes Fotomotiv.
Und dann endlich tauchten wir ein in die Vergangenheit - denn Rom, das heißt: Kolosseum,  Forum Romanum, Kaiserforen, Circus Maximus und und und...
Wir hörten viel Interessantes an diesem Nachmittag (die kleinen grauen Gehirnzellen wurden ganz schön strapaziert) und wir marschierten bergauf und treppab, erklommen das Kapitol (den kleinsten der Sieben Hügel), auf dem einst die Zitadelle des antiken Roms aufragte und das seit jeher als das Herz Roms bezeichnet wird. Wir spazierten vom Kapitolshügel, der im 16. Jahrhundert von Michelangelo neu gestaltet worden war, über die Cordonata (Rampentreppe) hinunter zur Piazza Venezia, vorbei an dem Nationaldenkmal "Vittorio Emanuele II.", weiter durch verwinkelte Gassen über die Piazza Campo die Fiori bis hin zur Piazza Farnese. Dort am Palast, dem Würfel, wie die Römer ihn nennen, "entließ" uns Susanne für ca. zwei Stunden in die Freizeit. Diese wurde zum Shoppen oder zum Füße hochlegen, sprich einer Verschnaufpause genutzt. Mit dem einsetzenden Regen verbrachten wir auch noch eine gute Tat, denn mit dem Kauf eines "ombrello" verhalfen wir so manch armen Schirmverkäufer zu dem Umsatz des Tages.
Um 18.00 Uhr entführte uns Susanne dann nach Trastevere ins Ristorante "Vizi Capitali" und wenn ich ehrlich bin: Wir hatten groooßen Hunger, Löwenhunger...
Nach dem guten, ausreichenden Abendessen hätte uns sicher auch ein Verdauungsspaziergang durch das recht turbulent wirkende Trastevere gut getan und gut gefallen, doch wir wurden von Alf und Susanne zu einer Lichterfahrt durch Rom erwartet.
Ja, sie waren schön anzuschauen, die sich im Lichterglanz präsentierenden Sehenswürdigkeiten Roms und ich glaube, es war der gelungene Abschluss eines vielseitigen Tages.
Nach diesem sehr informativen und abwechslungsreichen Tag fielen wir am Abend alle nur noch todmüde in die Betten.

Ausflug in die Albaner Berge und nach Tivoli

Am nächsten Morgen, am Freitag, den 25.10. starteten 33 der 43 Gäste unserer Gruppe zu einem Ausflug. Auf dem Programm standen ein Besuch der Villa d'Este in Tivoli und die Albaner Berge.
Nachdem wir Susanne wieder an Bord genommen hatten, steuerten wir zuerst Tivoli an. Der Ort, auf einem Hügel gelegen, war einst auf Grund seines Wassers und der Schwefelquellen ein beliebter Erholungsort der Römer. Noch heute ist er für alle, die der großen Sommerhitze entfliehen wollen, ein beliebtes Ausflugsziel.
Der berühmtesten Sehenswürdigkeit des Ortes, der Villa d'Este galt unser Besuch und wir waren - das darf ich schon vorwegnehmen - begeistert und fasziniert zugleich. Das, was Pirro Ligorio da für den Kardinal Ippolito d'Este aus den Gemäuern eines Benediktinerklosters geschaffen hat, kann sich wirklich sehen lassen. Spektakulär ist vor allem die Gartenanlage (heute allerdings nicht mehr ganz so gut gepflegt) mit den zahlreichen, sehr außergewöhnlichen Brunnen. Nachdem wir einen kleinen Teil dieser beeindruckenden Werke auf die Linse gebannt hatten, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Unsere Fahrt ging weiter, weiter Richtung Frascati, wo uns eine lukullische Gaumenfreude erwartete. Vorher beäugten wir natürlich auch die Sehenswürdigkeit dieser Stadt, die Villa Aldobrandini.
In der Cantina Aimone wurden wir herzlich begrüßt und bestens bewirtet. Das Essen war wirklich ein Genuss, der Wein süffig und mit den Keksen zum „Ditschen" einfach „ne Wucht"!!! Nachdem wir uns mit Öl, Wein und Keksen eingedeckt hatten, chauffierte uns Alf (nicht der Ausserirdische...) weiter durch die Albaner Berge.
Diese Gegend war bei den Römern schon immer als ländliches Refugium sehr geschätzt. Hier bauten sie ihre Villen, später im Mittelalter ihre Burgen (deshalb wird die Gegend auch als Castelli Romani bezeichnet), aber auch die Deutschen wussten sie zu schätzen, denn im Zweiten Weltkrieg bezogen sie hier eine Verteidigungsstellung. Heute sind die Hügelstädtchen vor allem für ihren Weißwein bekannt und somit auch beliebtes Ziel von Tagesausflüglern. Über Rocco di Papa, vorbei am Albaner See, erreichten wir schließlich Castel Gandolfo, die Sommerresidenz des Papstes. Da wir von seiner Herrlichkeit, dem Papst, leider nicht empfangen wurden, fiel der Besuch auch ziemlich knapp aus. Wir blieben bescheiden und vergnügten uns mit einem Espresso, Cappuccino oder einem Eis...
Danach rollten wir wieder gen Rom und weiter zum Hotel. Ein interessanter Tag, an dem wir sicher wieder viele neue Eindrücke gewonnen hatten, neigte sich nunmehr seinem Ende entgegen. Doch eine Aufgabe blieb uns an diesem Abend nicht erspart - das Kofferpacken....

Fahrt an den Gardasee

Nachdem wir am nächsten Morgen wieder unsere sieben Sachen im Bus verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg - und dieses Mal Richtung Norden.
Analog unserer Fahrt am zweiten Tag  - allerdings jetzt ohne Stop in Orvieto - erreichten wir in umgekehrter Folge am frühen Abend "die Badewanne der Deutschen", den Gardasee.
Da sich uns der See während der Hinfahrt verweigert hatte, entschlossen wir (Alf und ich) uns  kurzfristig für einen Blitzbesuch in Garda. Ich denke, dass Ihnen dieser kleine Abstecher, der Spaziergang entlang der Promenade oder durch die verwinkelten Gassen gefallen hat und der eine oder andere vielleicht auch ein wenig „Lust auf mehr" bekommen hat. Im Hotel San Zeno angekommen, ließen wir uns das Abendbrot schmecken und den Tag entsprechend ausklingen.

Rückreise

Nun stand der siebente und damit letzte Tag unserer gemeinsamen Reise an. Und wieder war es ein reiner Bustag. Die Regionen Venetien und Trentino /Alto Adige hinter uns lassend, machten wir uns auf die Heimreise.
An Bozen vorbeifahrend lauschten wir noch der Geschichte vom Zwerg Laurin und seinem Rosengarten. Dabei genossen wir die zauberhafte, sich in traumhaft schöne Farben verwandelte Landschaft entlang der Brennerautobahn und sagten am Brenner endgültig "Arrivederci Bella Italia".
In Österreich passierten wir noch einmal das Bundesland Tirol, bevor wir wieder in Germania einreisten. Mit einem zusätzlichen Koffer voller neuer Eindrücken im Gepäck erreichten wir unsere Ausstiegsziele.
Auf unserer Fahrt durch Italien durchfuhren wir sieben der zwanzig Regionen und legten insgesamt 3.363 km zurück.
Abschließend möchte ich mich bei Ihnen, meinen lieben Gästen, recht herzlich bedanken. Es hat mir viel Freude bereitet, mit Ihnen gemeinsam ein Stück Italien zu erobern und ich hoffe, auch Sie hatten trotz der einen oder anderen Unzulänglichkeit eine angenehme Reise.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, nochmals alles, alles Gute und für die Zukunft noch weitere erlebnisreiche Reisen.
Vielleicht sehen wir uns einmal wieder...
In diesem Sinne sage ich - "alla prossima volta" - bis zum nächsten Mal!
Ihre
Walburga Lindner


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