Reisebericht: Insel Capri - Italien exklusiv

01.05. – 05.05.2019, 5 Tage exklusiver Aufenthalt mit maximal 12 Gästen auf der Insel Capri im Mittelmeer mit Villa Jovis - Arco Naturale - Augustusgärten - Anacapri - Villa San Michele - Casa Rossa - Monte Solaro

„Verdi Capri e poi vivi!“ – Capri sehen und dann erleben auf dieser Petit-Reise wurde dies für 11 Reisegäste von Eberhardt-Travel Wirklichkeit.

Anreisetag


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Die Anreise war unterschiedlich, doch am Gate des Flughafens Frankfurt kam die kleine Gruppe zusammen und gemeinsam flogen wir nach Neapel. Dort erwartete uns schon der Transfer, der uns zum Hafen brachte. Capri, einstige Insel der Jetsetter, ist noch bis heute ein Magnet geblieben. Mit der Schnellfähre erreichten wir nach knapp einer ¾ Stunde die Insel, an der die Sonne im Meer versinkt. Schon immer zog es Intellektuelle, Künstler und Schriftsteller aber auch die Mächtigen der Zeitgeschichte dort hin. Eine Insel knapp 10.4 km² groß, auf der die Häuser bunt und verträumt an den Steinhängen und zwischen reicher Vegetation in Form von blühenden Oliven- u. Citrusbäumen liegen. Marina Grande – pulsierendes Treiben und dennoch fanden wir unseren Kofferträger, der das Gepäck direkt zum Hotel brachte. So hatten wir die Hände frei und mit der Seilbahn erreichten wir den Hauptplatz von Capri den Piazza Umberto. Auf dem Weg zum Hotel befanden sich unzählige Geschäfte und Cafés – Edelboutiquen in denen nur die Reichen etwas kaufen – ein erster Bummel der kostenlos das Flair der Stadt wiedergab. Im Hotel angekommen bezogen wir die Zimmer und später bei Prosecco Wein oder Bier kam das Gefühl auf hier angekommen zu sein. Spätestens als die Tagestouristen weg waren und wir den Blick aufs Meer und den Vesuv genossen, kamen selbst die Hartgesottensten ins Träumen. Mit einem guten Abendessen endete der Anreisetag und die Erwartungen für den kommenden Tag waren groß.

Entdeckungen in Capri


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Ein super Frühstück – beste Voraussetzung die Insel zu erkunden. In der Hotellobby wartete schon Annamaria. Durch verwinkelte Gassen und bunten Häuser vorbei, an den Nobelgeschäften erreichten wir unser erstes Ziel – den Augustusgarten – mit herrlichen Blicken auf die Faraglioli-Felsen und Krupp-Straße. Auf dem Rückweg noch einen Abstecher in die Parfümerie. Nach dem Besuch des Klosters ging es wieder weiter durch die verwinkelten Gassen mit bunten Häusern und traumhaften Villen zur Villa Jovis. Der Aufstieg kostet Schweiß aber wir wurden mit einem traumhaften Blick belohnt. Die an der Nord/Ostspitze von Capri gelege Villa war eine der 12 von Kaiser Tiberius hier gebauten Villen. Übersetzt heißt es „Landhaus des Jupiters" später wurde sie von Plinius dem Älteren auch „Burg des Tiberius" genannt. Auf einem Kliff, genannt Monte Tiberius, gebaut fallen die Felswände im Osten und Westen steil 300 Meter in die Tiefe. Nach der Antike wurde sie schnell dem Baumaterial wegen zum Steinbruch – eine frühe Form des Recyclings. Mehr als 2000 Jahre nicht mehr bewohnt und dennoch kann man die Grundzüge der Anlage auf einer Fläche von 7000m² noch erahnen. Ein zentraler fast quadratischer Innenhof mit Zisternen, im Norden die kaiserlichen Gemächer, an der Südseite die Thermen und östlich die Prunk- und Staaträume. Über Treppen, vorbei an romantischen Häuschen und blühenden Gärten, ging es in Richtung Arco Naturale. Im Restaurant Le Grottelle machten wir Mittag. Leckeres Essen und die Aussicht waren Labsal für Körper und Geist. Und wer dann noch konnte ging mit Annamaria auf und ab über Panoramawege mit schönen Blicken auf die Villa Malaparte und die Faraglioni-Felsen bis ins Zentrum von Capri zurück. Der Rest machte sich auf dem direkten Weg zurück zum Hotel. Nebenbei bemerkt - auf unserer Tour wurden wir immer wieder an Persönlichkeiten wie Krupp, Gorki, Monika Mann, Lenin oder Churchill erinnert, die Gäste oder Bewohner der Insel waren. Ein erlebnisreicher Tag mit einigen Kilometern in den Beinen ging bei einem guten Abendessen zu Ende.

Inselrundfahrt mit dem Privatboot und Monte Solaro


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Eine Insel muss auch mal umrundet werden. Capri ist berühmt für seine Grotten. Es soll rund 65 Grotten, verteilt auf der Insel geben. Die bekannteste davon ist die Blaue Grotte – gerade 1 ½ Meter ist die Einfahrt hoch und mit ihrer einzigartigen Leuchtkraft zieht sie die Besucher in ihren Bann. Auch wir wurden auf der Rundfahrt mit einem Privatboot verzaubert. Am Hafen Marina Picola erwartete uns unser Kapitän. Alle in einem Boot (teilweise auf den Sonnenliegen) ging es bei ordentlichem Wetter los. Während der Fahrt zeigte sich auch mal die Sonne zwischen den Wolken hervor. Zahlreiche Ausblicke auf die Insel und die entsprechenden Erläuterungen machten die Rundfahrt erlebbar. Ob Kalkriff mit reicher Vegetation oder das Naturschauspiel der Grotten wie z. B. Grotta die Santi, Grotta Rossa oder Grotta Verde – die Fotoapparate mussten heute Hochleistung vollbringen. In waghalsigen Manövern brachte uns unser Kapitän so nah wie möglich an die Grotten - jede von Ihnen funkelte, wenn die Sonne mitspielte, in einem anderen Farbton. Natürlich durfte auch die Durchfahrt durch den Bogen im Faraglioni-Felsen nicht fehlen. Nach einer traumhaften Rundfahrt erreichten wir wohlbehalten den Hafen. Bei einer kurzen Kaffeepause konnte man wie die Sommer- u. Badegäste Marina Picola genießen, bevor es über Capri nach Anacapri ging. Nach unzähligen Serpentinen und der grandiosen Straße, die bei den Einheimischen nur Mama mia genannt wird, erreichten wir Anacapri. Für ein Picknick ging es dann mit der Seilbahn auf den Inselberg Monte Solaro. Oben angekommen genossen wir das Picknick und den Wein bei zwischendurch herrlichen Aussichten. Unterbrochen wurde dies nur durch das Spiel der Wolken, die über die Bergkuppe hinweg zogen. Anschließend mit der Seilbahn und nach einem kurzen Aufenthalt ging es zum Hotel zurück. Noch genug Zeit vor dem Abendessen sich in Capri umzuschauen.

Anacapri mit Villa San Michele


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Nach dem Frühstück ging es mit dem Inselbus nach Anacapri. Es ist morgens hier noch sehr ruhig, so das wir den Ort für uns hatten. Neben dem Besuch der Kirche San Michele mit seinem prächtigen Fußboden standen natürlich auch Casa Rosso und die Villa von Axel Munthe auf dem Programm. Ein Bummel in den Geschäften mit Keramik, Leinenkleidung und den berühmten Capri-Sandaletten sowie der Verkostung von Limoncello durfte am Ende nicht fehlen. Mittagessen und noch etwas Freizeit für letzte Eindrücke einer traumhaften Insel. Am Abend ging mit einem leckeren Abendessen eine tolle Zeit auf Capri zu Ende.

Arrivederci Capri


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Nach traumhaften Tagen auf der Insel Capri und den Sonnenuntergänge, die im Meer versanken sagten auch wir der Insel Adieu. Vorhersagen über Sturm und mögliche Probleme bei den Fähren hielt nicht nur die Reiseleitung sondern auch die Gäste etwas in Atem. Klappt die Überfahrt oder bedeutet es Zwangsverlängerung des Urlaubs. Nach vielen Telefonaten hat dann am Ende doch alles geklappt und wir fuhren mit der Fähre zurück zum Festland und danach von Neapel per Flugzeug zurück nach Deutschland.
Mögen die Erinnerungen an schöne Tage in Capri mit dem Gedicht „Lied vom Meer – Capri Piccola Marina von Rainer Maria Rilke im Alltag weiter fortleben.

 
Lied vom Meer- Capri, Piccola Marina
Von Rainer Maria Rilke

Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht
nur wie für Urgestein,
lauter Raum
reißend von weit herein.
O wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.

Vielen Dank liebe Gäste für die schönen Tage auf Capri – bleiben Sie gesund und reisefreudig. Vielleicht auf einer nächsten tollen Reise von Eberhardt mit
Ihrem Reiseleiter
Philipp Schmitz

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

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