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Florenz – die Perle der Toskana

Reisebericht: 09.03. – 13.03.2026

Es ist das absolute Zentrum von Kunst und Kultur schlechthin: Dom-Komplex und Ponte Vecchio, Paläste und Gärten, die weltbekannten Uffizien.

Dr. Inge Bily

Ein Reisebericht von
Dr. Inge Bily

Prato: Bahnhof – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: Rundgang mit Annett – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: Dom Santa Maria del Fiore – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: im Dommuseum – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: Ponte Vecchio – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: Akademie – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: Rundgang mit Annett – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: in den Uffizien – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: in den Uffizien – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: in den Uffizien – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Florenz: in den Uffizien – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL) Riva del Garda – © Inge Bily (Eberhardt TRAVEL)

1. Tag: Sonntag 08.03.2026 – von Dresden an den Gardasee

Ganz schön früh machen wir uns an diesem Sonntagmorgen in Dresden auf dem Weg nach Süden. Unser Ziel ist zunächst der Gardasee, wo wir zu einer Zwischenübernachtung erwartet werden.
Aber alles der Reihe nach: Wir, das sind eine Reisegruppe nach Florenz und eine weitere nach Rom. Zusammen fahren wir bis kurz vor Florenz, nach Prato, dann trennen sich unsere Wege, um uns am Ende für die gemeinsame Rückreise erneut zu treffen, wieder in Prato bei Florenz.
Zügig kommen wir voran, nehmen unterwegs noch Gäste auf, durchqueren Österreich und sind schon bald auf dem Brennerpass.
Hinunter geht es dann bei Bilderbuchwetter und damit ausgezeichneter Sicht durch die Weinberge und Obstplantagen Südtirols, für uns eine einzige Augenweide!
Nach so kurzweiliger Fahrt kommen wir schließlich gegen 18 Uhr in unserem Hotel Alberello in Riva del Garda an, haben den Gardasee auf unserem Weg hierher natürlich schon erspäht. Wir hatten einen wirklich schönen Tag!
Im Hotel wird das Abendessen serviert. Nun stärken wir uns, sammeln Kraft für die morgige Weiterfahrt nach Prato bei Florenz, wo wir um die Mittagszeit ankommen wollen.

2. Tag: Montag 09.03.2026 – Vom Gardasee nach Prato bei Florenz [italienisch: Firenze] – kleiner Streifzug durch Prato

Nach einem reichhaltigen Frühstück in unserem Hotel Albarello am Gardasee heißt es nun: weiter nach Prato in unser Hotel für die Tage des Florenzprogramms. Gegen Mittag kommen wir an. Die nötigen Formalitäten im Hotel sind schnell erledigt.
Und fast parallel sind auch unsere beiden Fluggäste da. Nun sind wir komplett. Das Programm kann beginnen!
Prato, unser Übernachtungsort soll gleich ein wenig erkundet werden. Diese mittelalterliche Kleinstadt ist durchaus sehenswert, stellen wir fest. Wir haben auf der Fahrt hierher schon Einiges erfahren.
So schlendern wir nun durch die Fußgängerzone im historischen Zentrum, dann weiter bis zum Dom mit seiner berühmten Aussenkanzel. Kommen vorbei an der Kirche S. Francesko, an der Kaiserburg mit der Marien-Kirche gleich daneben.
Für den Abend verabreden wir uns an der Hotel-Rezeption. In einem nahen Restaurant wollen wir uns ein gemeinsames Abendessen gönnen. Nun meldet sich aber doch die Müdigkeit. Morgen beginnt unser Programm in Florenz. Also, husch, in die Betten, damit wir fit sind für Florenz!

3. Tag: Dienstag 10.03.2026 – Florenz: Besuch der Markthalle – Führung im religiösen Zentrum von Florenz – Dom–Museum

Nach einem reichhaltigen Frühstück, verabreden wir uns an der Rezeption, um gemeinsam zum Bahnhof von Prato zu gehen. In 20 Minuten bringt uns der Vorortzug, mit dem viele Pendler unterwegs sind, nach Florenz. Dort erwartet uns schon unsere Stadtführerin Annett. Mit ihr werden wir täglich unterwegs sein, alles kennenlernen, sie fragen können. Abends geht es dann mit dem Zug zurück nach Prato. Das ist völlig unproblematisch.
Annett teilte gleich Audioguides aus, eine feine Sache. So können wir zuhören und dabei fotografieren, weiter gehen, stehen bleiben.
Der Hauptbahnhof von Florenz stammt übrigens aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Er ist ganz zentral gelegen, gleich neben der Kirche Santa Maria Novella, für uns eine guter Orientierungspunkt.
Unterwegs zum Markt, unserem ersten Zielpunkt heute, erfahren wir schon allerhand Wissenswertes von Annett: Knapp 400.000 Einwohner hat die Hauptstadt der Toskana. Die historische Innenstadt wurde in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Als Universitäts- und Kunststadt zog Florenz schon immer viele bekannte Künstler und auch Wissenschaftler an, so. u.a. Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Michelangelo und Botticelli, um nur einige berühmte Vertreter zu nennen, die auch uns bekannt sind. Über sie alle werden wir in den nächsten Tagen noch mehr erfahren.
Zunächst geht es aber hinein in die Markthalle mit zwei Etagen. Unten werden die Waren präsentiert, die obere Etage ist ein großes Restaurant mit vielen Ständen. An langen Tischen kann man gemütlich sitzen und es sich schmecken lassen. Das wollen wir heute gleich mal ausprobieren, nehmen wir uns vor.
Kulinarisch ist hier natürlich die gesamte toskanische Küche im Angebot, dazu auch typisch florentinische Spezialitäten wie das Bistecca Fiorentina, ein besonderes Rindersteak. Wir sehen es in den Auslagen immer wieder.
Vorbei an der Kirche San Lorenzo, wo der Stammvater der Medici – Cosimo – begraben ist, gehen wir weiter zum Dom Santa Maria del Fiore. Seine Fassade aus weißem Marmor, die Säulen, Vorsprünge und Intarsien beeindrucken uns nachhaltig. Alles Wissenswerte, innen wie auch außen, erfahren wir auch hier von Annett, die mit uns dann noch einen Stock tiefer geht, wo die Grundmauern des Vorgängerbaus des Doms zu sehen sind, auch wertvollen Bodenmosaiken. Alles ist schön präsentiert, gut aufbereitet.
Nächster Programmpunkt ist die Besichtigung eines weiteren einzigartigen Gebäudes dieses großartigen architektonischen Ensembles, das Baptisterium des Johannes, die achteckige Taufkirche. Auch hier faszinieren die typische Marmorverkleidung außen und die wertvollen Mosaiken im Inneren. Die ganz besonders wertvollen Pforten des Baptisteriums werden wir im Original im Dommuseum noch bewundern können. In dieser Taufkirche sind übrigens bis vor einiger Zeit alle Florentiner getauft worden.
Inzwischen ist jedoch erstmal Zeit für eine Mittagspause. Auch eifrige Touristen müssen essen. Wir treffen uns anschließendnach der Mittagspause am Glockenturm, dem Campanile, und gehen nun ins Dommuseum mit seiner umfangreichen Sammlung an Florentiner Kunst, darunter das Original der Paradiespforte der Taufkirche, eine Vielzahl an Statuen und Gemälden. Wir kommen wirklich aus dem Staunen nicht heraus! Und Annett erklärt uns alles, stellt Zusammenhänge her, beschreibt anhand der Exponate die Geschichte der Herrscherhäuser.
Die von Giotto gearbeiteten Reliefs für seinen Glockenturm sind hier als Originale ausgestellt. Wir sehen wunderbaren Wandschmuck, so z.B. wie Eva, dem Adam aus der Rippe springt, und vieles mehr. Doch auch die Zünfte sind dargestellt. Zum Bau von Turm und Kirche haben sie ganz bestimmt ordentlich etwas beigesteuert.
Zum Schluss genießen wir von der Terrasse noch einen Blick auf die Domkuppel, die ja einige Gäste dann noch erklimmen wollen. Unser Zeitfenster dafür ist um 15.45 Uhr. Stolze 400 Stufen sind zu erklimmen, um das Kuppelfresko aus nächster Nähe zu sehen! Diese Kuppel ist ein echtes Wunderwerk mittelalterlicher Baukunst, denn eigentlich war es im 15. Jahrhundert noch gar nicht möglich, solch eine gigantische Kuppel zu errichten. Doch Filippo Brunelleschi gelang schließlich, was damals niemand für möglich hielt.

4. Tag: Mittwoch 11.03.2026 – Die Gärten von Florenz und Besuch der Galleria Accademia

Wieder bringt uns der Zug pünktlich von Prato nach Florenz. Annett nimmt uns am Bahnhof in Empfang, und schon nehmen wir die ersten Programmpunkte des heutigen Tages ins Visier. Durch die Gassen von Florenz gehen wir zunächst über die weltbekannte Ponte Vecchio. Der Arno führt ordentlich Wasser. Schließlich hat es die letzten Nächte regelrecht geschüttet. Aber tagsüber sind wir nicht naß geworden, hatten sogar immer wieder Sonnenschein und überhaupt frühlingshafte Temperaturen.
Weiter gehen wir zum Palazzo Pitti und in den Boboli-Garten, einen großen und sehr schönen Park, den auch die Florentiner gern besuchen. Immer wieder hielten wir an, genossen die Aussicht auf die Stadt, hatten schöne Fotomotive.
Nur wenige Minuten zu Fuß entfernt, befindet sich der Bardini-Garten – ein ca. 4 Hektar großer Park zwischen Arno, dem sanften Hügelgebiet von Montecuccoli und den mittelalterlichen Stadtmauern.
Übrigens, der Ponte Vecchio ist das Wahrzeichen von Florenz und verbindet den Palast der Medici mit den Uffizien, der berühmten Kunstsammlung, die wir morgen besuchen werden. Die Fertigstellung der Brücke wird auf das Jahr 1345 datiert. Sie zählt zu den ältesten Bogenbrücken der Welt. Anfangs boten in den Geschäften auf der Brücke hauptsächlich Fleischer ihre Waren an, doch als die Herzogsfamilie in den nahe gelegenen Palazzo zog, verfügte sie, dass sich auf der Brücke nur noch Schmuckhändler niederlassen durften. Und so ist es bis heute. In den kleinen Läden verkaufen überwiegend Gold- und Silberschmiede ihre Erzeugnisse. Dies ist außerdem die einzige Brücke von Florenz, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.
Der Palazzo Pitti, ein Renaissance-Palast, wurde ursprünglich für den Kaufmann Luca Pitti errichtet, ging später aber in den Besitz der Familie Medici über. Heute befinden sich im Inneren verschiedenen Museen, so einige Galerien, aber auch ein Porzellan-, Kutschen- und Silbermuseum.
Unsere Mittagspause machen wir auf der Piazza Santa Croce. Annett hilft uns mal wieder bei der Wahl eines entsprechenden Lokals.
Nun steht der Besuch der Galleria dell' Accademia auf dem Programm. Hier steht er: David, der Sieger über Goliath, geschaffen von Michelangelo, der die Figuren förmlich aus dem Stein schälte. Seiner Auffassung nach waren sie dort im Stein, im Marmor schon angelegt und mussten nur noch „befreit“ werden.
Als Abschluss unseres heutigen Programms wollen wir noch die Kapelle der Medici besichtigen. Die Familie der Medici ist in Florenz wirklich allgegenwärtig. Sie haben Paläste und Kirchen erbauen lassen, Künstler großzügig gefördert. Auf ihr Wappen mit den Kugeln machte uns Annett immer wieder aufmerksam. Wir sehen zuerst die prächtigen Porphyr-Särge. Die kunstvollen Intarsienarbeiten mit den geschliffenen Marmorstückchen kann man hier ganz aus der Nähe bewundern. Ein Stockwerk tiefer können wir dann Meisterwerke Michelangelos sehen: Abend, Morgen, Morgenröte und Abendröte als einzigartige Skulpturen. Annett erklärt die zahlreichen Details: Falten der Gewänder, Muskeln und Körperformen.

5. Tag: Donnerstag 12.03.2026 – Die Uffizien

Wieder bringt uns der Vorortzug von Prato nach Florenz. Es hat sich über Nacht ordentlich ausgeregnet. So hoffen wir, dass wir auch heute die Schirme in der Tasche lassen können.
Annett nimmt uns am Bahnhof in gewohnter Weise in Empfang, schon laufen wir los. Vorbei am Wildschwein, das man streicheln soll, damit man wieder einmal hierher kommt, zeigt uns Annett das Kino Odeon, wo es eine interessante Kombination von (Programm-)Kino und Buchhandlung gibt. Wir durchqueren den Palaco Vecchio, schon stehen wir am Eingang zu den weltberühmten Uffizien.
Schwerpunkt sind hier zwar die Arbeiten der italienischen Renaissance, aber die Sammlungen beherbergen natürlich ebenfalls eine große Zahl von Werken niederländischer, deutscher, französischer und flämischer Künstler des 13.–18. Jahrhunderts. Annett führt uns zu den bedeutendsten Werken. Wir sind immer wieder überwältigt: Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael, sind nur einige der Berühmtheiten, deren Schaffen wir hier bewundern können.
Nach der Führung gönnen wir uns eine Pause, nicht irgendwo, sondern auf der schönen Terrasse des Museumscafés mit Blick auf den Palazzo Vecchio und den Dom. Frisch gestärkt setzten wir nun unseren Rundgang fort.
Anschließend wollen alle noch individuell in Florenz unterwegs sein. Morgen geht es ja leider schon wieder zurück.
6. Tag: Freitag 13.03.2026 – Von Prato zurück in den Raum Gardasee
Heute heißt es Abschied nehmen, zunächst vom schönen Städtchen Prato, unserem Wohnort für die Zeit in Florenz. Wer weitere Orte der lieblichen Toskana bereisen will, ist in Prato an einem guten Startpunkt. Das wissen wir nun. Mit dem Zug ist alles gut erreichbar.
Unsere Gedanken und auch unsere Gespräche sind allerdings noch in Florenz. Das halten wir fest und werden es vertiefen, wenn wir zu Hause die Fotos betrachten und unsere Reiseaufzeichnungen ansehen.
Nun wartet aber unser Hotel Alberello in Riva del Garda mit dem Abendessen und einem schönen Zimmer.
Unsere beiden Fluggäste sind übrigens mit an Bord des Busses, denn bei der Lufthansa wird gerade gestreikt, und wir haben noch Plätze frei im Bus, auch eine Übernachtung am Gardasee war noch zu haben. Da freuen wir uns, dass alles so entspannt gehen kann!
7. Tag: Sonnabend 14.03.2026 – Rückreise
Nach dem Frühstück kommt nun der Abschied von Italien, von diesem wunderbaren Land, das man nicht müde wird, zu bereisen.
Wieder ist Sonntag, d.h. es sind keine LKW unterwegs. So kommen wir zügig voran. Wir haben durchwachsenes Reisewetter, dafür umso mehr gute Laune. Der Gesprächsstoff geht uns wahrlich nicht aus. Bestimmt kommen wir mal wieder oder nehmen uns ein anderes schönes Reiseziel in Italien vor. Da gibt es noch genug zu entdecken.


Zum Schluss nutze ich gern die Gelegenheit, Ihnen, meine Damen und Herren, für Ihr großes Interesse an dieser herrlichen Tour nach Florenz herzlich zu danken.
Sie waren eine sehr interessierte, aufgeschlossene, anregende und dazu disziplinierte und harmonische Gruppe.
Ihnen allen alles, alles Gute, Gesundheit vor allen Dingen und dazu Energie für viele schöne Reisen, auf denen wir uns dann ganz bestimmt bald erneut begegnen.
Kommen Sie einfach mal wieder mit! Meine nächsten Reisen führen übrigens nach Neapel, nach Danzig und in die Masuren, nach Stockholm und auf den Göta-Kanal und auch ins überaus faszinierende Usbekistan.
Ihre Dr. Inge Bily


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