Reisebericht: Rundreise Saisoneröffnung am Gardasee

26.03. – 30.03.2019, 5 Tage Busreise nach Bardolino - Gardasee - Bergamo - Verona - Sirmione - Franciacorta

Bei schönstem Wetter und einer gut gelaunten Reisegesellschaft macht es einfach Spaß den Gardasee und seine Sehenswürdigkeiten zu besuchen.... selbst wenn das schon garnicht mehr neu ist.

1. Tag, Anreise über Österreich und Südtirol nach Bardolino


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Anreise von Pforzheim über Ulm, Kempten und über den Fernpass.
Dann nochmal kurz zurück in den Winter, denn in den Österreichischen Alpen lag noch richtig viel Schnee links und rechts der Fahrbahn und natürlich auch auf den Bergen. Wir hatten noch mal richtigen Winter verspürt.
Zum Mittagessen hatten wir uns in Imst, im Hotel Eggerbräu, Plätze reserviert.
Das Essen war reichhaltig und sehr schmackhaft und wir hatten auch noch Zeit uns entspannt die Füße zu vertreten bevor wir die Reise nach Italien fortsetzten.
Kaum waren wir über den Brenner hinweg und sind in die tieferen Lagen des Etschtals nach Südtirol eingedrungen wandelte sich das Klima zum Frühling. Die Bäume hatten grüne Blätter und die Forsythien blühten im kräftigen Gelb. Nun waren wir eindeutig im Frühling angelangt.
Die Temperaturen stiegen mit jedem Kilometer den wir weiter nach Süden Richtung Gardasee kamen. Der Busfahrer hat schon lange die Heizung im Wagen auf Klimabetrieb gewechselt, denn die Sonne schien kräftig und die Vorfreude auf schöne Tage in einem milden Klima nahm zu.
Am Hotel angekommen müssten wir erstmal etwas Geduld beweisen, bis wir alle eingecheckt hatten und für jeden die Kreditwürdigkeit für den Aufenthalt hergestellt war.
Für die Mühen der Anreise wurden wir mit hervorragenden Speisen eines umfangreichen Buffets entschädigt. Vielfältige italienische Kleinigkeiten ergänzt durch mehrere Fleisch- und Fischgerichte. Vorspeise, Hauptspeise und großes Dessertbuffet ...jeder fand mehr als nötig für seinen Geschmack.

2.Tag, Gardasee Rundfahrt mit Bus und Schiff


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Rundfahrt um den Gardasee über Riva, Malcesine, Garda und Peschiera
Schön am Ufer entlang mit Blick auf den See und auf die blühende Natur führen wir gemütlich nach Riva. Interessante Geschichten der Gegend aus der Vergangenheit und aus dem aktuellen Geschehen erfuhren wir von unserer lokalen Reiseleiterin Christina und Claudia. In Riva machten wir uns auf die Beine und marschierten gemeinsam in das Zentrum der Stadt und zum Beginn der Altstadt. Nun machten wir uns in kleineren Gruppen selbständig und erkundeten verschiedene Gassen, Piazza und Tore der Stadtmauer. Alle Gebäude dicht an den Felsen gedrängt bieten sie auch Schutz vor dem typischen etwas kalten Nordwind in Riva.Für die Mittagspause setzten wir die Fahrt nach Malcesine fort.
Nach einer kurzen Einführung in die kleine Perle des Gardasee, waren die Prioritäten in der Reisegruppe unterschiedlich. Einige streiften sofort durch die Gassen des schönen Dorfs und suchten sich danach einen Platz zum beschaulichen Verweilen am Hafen und fanden dort auch leckere Buscettas, andere hatten schon richtig Hunger und freuten sich auf ein gemeinsames Essen in einem der vielen kleinen Lokale. Früher oder später hatten alle die Altstadt erkundet und von der hoch über dem See liegende Burg die Aussicht genossen.
Nach dem schönen Aufenthalt in Malcesine machten wir uns noch mal mit dem Bus auf nach Garda zum Landungssteg der Linienschiffe. Wir wollten den restlichen Weg bis zum südlichsten Punkt des Sees mit dem Schiff zurücklegen. Mit einer ca. einstündigen Fahrt mit kurzen Stopps in Bardolino und Lazise konnten wir auch noch von diesem Blickwinkel des Sees schöne Eindrücke erhaschen. Nachdem wir schon einige Stunden auf den Beinen waren, genossen wir die Minikreuzfahrt über den See, wobei wir nur schauen und genießen durften und keiner mehr laufen musste.
Am Ende der Schifffahrt in Peschiera wartete der Bus schon auf uns, der uns dann direkt zum Hotel zurückbrachte.

3.Tag, Besuch der schönen Oberstadt von Bergamo und abschliesender Weinverkostung


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Heute steht etwas Besonderes auf dem Programm, was nicht jeder direkt mit dem Gardasee verbindet. Wir besuchen die Altstadt von Bergamo. Sie liegt oben auf dem Hügel, in ursprünglich sicherer Höhenlage erbaut. Der Zugang zu dem alten Stadtkern erfolgt für uns mit der Standseilbahn, die uns schnell die 100 Meter Höhendifferenz überwinden lässt. In der Oberstadt angelangt zeigt uns Elisabeth, unsere lokale Stadtführerin ihren Geburtsort Bergamo. Erst den Weg durch die engen Gassen und lässt uns gleichmal von dem regionalen Käse, dem Bitto kosten. Er wird aus Kuhmilch versetzt mit etwas Ziegenmilch hergestellt. Ganz oben auf dem Domplatz angelangt umgeben mit prachtvollen Bauten im romanischen und gotischen Stil. Leicht nach hinten versetzt liegt die Kathedrale Santa Maria Maggiore, die wir uns als erstes genauer anschauen. Danach geht es in die Taufkapelle und dann noch kurz in den kleinen Palast Cappela Colleoni.
Eine große Sonnenuhr, angelegt liegend auf dem Pflaster des Domplatzes, zeigt uns mit erstaunlicher Genauigkeit die Uhrzeit und das aktuelle Datum an. Wirklich eine interessante Funktion, entworfen von einem italienischen Mathematiker.
Nach dem wir nun die wichtigsten Gebäude besucht haben, ist es Zeit um ein bisschen auszuruhen. Dafür bieten sich die kleinen Straßenbars und Cafés rund um den Domplatz an, sie liegen jetzt zur Mittagszeit schon alle schön in der Sonne und wir sitzen verteilt auf mehrere Plätze, schon Ende März, entspannt bei Cappuccino oder Prosecco im Freien. Das Treiben vor uns auf dem Platz ist dominiert von Studenten die mit ihren Familien den Universitätsabschluss feiern und mit Sektkorken knallen und sichtlich froh sind das sie ihren Abschluss bekommen haben.

Am Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg, aber besuchen erst noch das Weingut Al Rocol in Franciacorta. Diese Weinregion ist anerkannt für seinen hervorragenden Sekt, produziert nach der Champagner Methode. Neben dem spanischen Gebiet Cave und dem Französischem Anbaugebiet Champagne ist es das 3 Sektanbaugebiet das sein Produkt, den Sekt, nach dem Anbaugebiet benennen darf. Also Franciacorta ist ebenso selbstredend ein Markenbegriff wir Champagner. Wir besichtigen den Weinkeller, lassen uns die Produktionsmethode erklären und bekommen zum Schluß noch eine Sekt- und Weinverkostung.

4. Tag, die Stadt Verona und Sirmione sind ein krönender Abschluß


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Heute haben wir uns vorgenommen die Stadt von Romeo und Julia zu besuchen. Über die Autobahn in östlicher Richtung sind wir auch bald an den Stadtmauern der historischen Stadt angelangt. Dank unserer Busfahrer, die Verona gut kennen, kommen wir in den Genuss die Altstadt erstmal zu umrunden und immer an der Etsch entlang aus der erhobenen Position des Reisebus einen schönen Überblick über die wichtigen Gebäude der Stadt zu erhalten.
Mit dieser Vorbereitung sind wir nun gut eingestellt um uns zu Fuß auf den Weg in das Zentrum zu machen. Unseren Stadtführern Claudia und Janos folgend, kommen wir bald am Piazza Bra und der Arena, dem Amphitheater von Verona an. An diesem Ort vereinen sich die Architektur das römischen Reichs und des Mittelalters.

Casa di Giulietta


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Wir gehen weiter in die via Mazzini, der schmucken Einkaufsstraße und besuchen das hier gelegene Julia Haus. Keiner möchte es missen seine Portion Glück von Julia's Glanz zu erhaschen ... sie ist aber auch schön die Julia. Durch Dieter hat es sich schnell herumgesprochen dass es hier in Verona das beste Eis gibt und das musste jetzt auf der Hand und zu Fuß genossen werden. Wir durchstreiften noch einige Gassen bis zum Castelveccio, überquerten dort den Fluss Etsch wo unsere Busse auf uns warteten.

Zum Abschluß des Tages wollten wir noch der Halbinsel Sirmione einen Besuch abstatten. Da die Beine müde waren entschieden wir uns den Weg vom Parkplatz bis zur Spitze der Halbinsel mit dem Boot zurückzulegen. Wir kreuzten am Hafen von Scaligero Castle, umrundeten die antike Ruine der römischen Villa Grotten des Catull und hatten von der distanzierten See Perspektive wunderschöne Einblicke auf die Lage und Architektur von Sirmione. Anschließend schauten wir uns die Gebäude, Straßen und Plätze auch von der Nähe an, schlenderten langsam zurück zu dem Parkplatz, wo unsere Busse auf uns warteten. 

Zurück an unserem schönen Parc Hotel Gritti, freuten wir uns nun auf auf das Gala Dinner und die geplante Tombola. In schönem Ambiente in der Piano Bar, konnten sich 8 glückliche Gäste über schöne Reise- und Essenspreise freuen.   

5. Tag, Heimreise über das Tessin und den Vierwaltstätter See


Ohje, jetzt war die schöne Zeit am Gardasee auch schon wieder vorrüber. Jetzt blieb uns nur noch eine abwechlungsreiche Heimfahrt über die Schweiz, durch das Tessin am Luganer See  und an den Ufern des Vierwaldstätter See vorbei. Wir waren uns alle einig, es war eine tolle Reise und es lohnt sich immer wieder die Seen in Norditalien und seine Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Das wir alle 5 Tage eine so gut gelaunte Reisegesellschaft hatten, dafür möchte ich mich bei allen Reisegästen herzlich bedanken und hoffe das wir uns bald mal wieder auf einer Reise treffen.

In diesem Sinne liebe Grüße von
unseren Busfahrern Roland und Lutz
und euren Reiseleitern Heike und Jürgen

Bildergalerie zur Reise

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