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Reisebericht: Wanderreise Ischia & Capri - Mittelmeer-Inseln in Süd-Italien

03.10. – 10.10.2020, 8 Tage Wanderreise: Ischia Porto - Ponte - Castello Aragonese - Garten La Mortella - Forio - Monte Epomeo - Piano Liguori - Castiglione - Capri - Anacapri - Monte Solaro (43 Wanderkilometer)

Italien ist immer eine Reise wert. Ganz besonders zur heutigen Zeit und angesichts der aktuellen Lage rund um die Corona-Pandemie kann man Italien ohne großen Massentourismus entspannt genießen. In 8 Tagen erleben wir die beiden Mittelmeer-Inseln hautnah.

1. Tag, Samstag, 03.10.2020 – Flug nach Neapel und Überfahrt zur grünen Insel Ischia


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Am heutigen Tag der deutschen Einheit beginnt unsere Wanderreise nach Ischia und Capri in aller Früh. Um 07:30 Uhr treffen sich die 9 wanderlustigen Gäste am Flughafen in Dresden. Gähnende Leere! Einen von ganzen vier Abflügen an diesem Feiertag sollen wir in Anspruch nehmen und somit starten wir gemeinsam und fliegen mit Lufthansa über München nach Neapel. Pünktlich um 13:30 Uhr landen wir in der Metropole am Vesuv und erhaschen die ersten Sonnenstrahlen am Flughafen Capodichino. Nach einigen Minuten am Gepäckband erwartet uns unser Fahrer, der uns nun zum Hafen von Pozzuoli bei Neapel bringt. Er erfüllt sämtliche Klischees eines italienischen Busfahrers und eilt in Richtung Fährhafen – und wir haben Glück!! Als die allerletzten Gäste erreichen wir die Fähre und beginnen die Überfahrt zur Insel Ischia. Nach rund einer Stunde Schifffahrt erreichen wir den Hafen von Casamicciola Terme und gehen von Bord. Rund 15 Minuten später erreichen wir mit einem privaten Bus unser Hotel für die kommenden 5 Tage. Das 4-Sterne-Strandhotel Tritone Resort & Spa. Wir checken gegen 16:30 Uhr im Hotel ein und gönnen uns ein paar Minuten Ruhe und erkunden die Umgebung. Bei einem leckeren Abendessen im Hotel lassen wir den ersten Tag entspannt ausklingen und freuen uns auf die bevorstehende Wanderwoche...Buona notte.

2. Tag, Sonntag, 04.10.2020 – Wanderung auf Ischia von Buonopane nach Castiglione


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Ab 07:30 Uhr morgens stärken wir uns am Frühstücksbuffet für die bevorstehende Wanderung. Das Buffet ist aufgetischt – allerdings dürfen wir uns nicht selbst bedienen. Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen... Frisch gestärkt und bei Temperaturen um die 20 Grad empfangen wir unsere örtliche Wanderführerin Anna Maria am Hotel. Die sympathische Schweizerin begrüßt uns und schon brechen wir auf, um die Insel Ischia bei einer ersten Wanderung zu erkunden. Der ischitanische Verkehr mit seinen engen Straßen und entspannten Busfahrern sorgt zunächst für reichlich Unterhaltung in unserem Bus. Nach rund 20 Minuten Fahrtzeit erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung in Buonopane im Bezirk Barano. Die Insel Ischia ist vulkanischen Ursprungs und ist mit rund 47 Quadratkilometern Fläche die größte Insel im Golf von Neapel. Die rund 68.000 Insulaner teilen sich in 6 verschiedene Gemeinden auf: Ischia (mit Ortsteilen Porto und Ponte), Casamicciola Terme, Forio, Lacco Ameno, Serrara Fontana und Barano. Letztere Gemeinde ist unser Ausgangspunkt im Südwesten der Insel. Nun geht es los – Andiamo. Wir wandern durch Wälder und über Hügel und genießen unterwegs immer wieder die tolle Aussicht. Anna Maria erzählt uns einige Dinge über die Insel – so auch über die in Buonopane ansässigen Nitrodi-Quellen. Zu dieser Thermalquelle kommen die Gäste aus aller Welt, welche Hautprobleme haben. Die Ischitaner bezeichnen die Quelle auch als Jungbrunnen, da das Wasser jung und schön machen soll. Wir versuchen es erst gar nicht sondern wandern weiter zum Hügel Madonna di Piedimonte und genießen einen tollen Panoramablick auf die Nachbarinsel Procida und das Wahrzeichen Ischias – das Castello Aragonese. Einige Schnappschüsse später wandern wir weiter Richtung Castiglione und erreichen das Agriturismo "Cantina del Sargente" bei Faiano. Der Inhaber Benjamino begrüßt uns schon und bereitet alles für einen schmackhaften Mittagssnack vor: Es gibt typisch ischitanischen Salat (Gemischter Salat mit Tomaten, Zwiebel, Fenchel und Kartoffeln), Bruschetta, Omelett, Kürbisgemüse, Auberginen, Mozzarella – dazu noch Wasser und Wein. Mehr als nur ein Snack – deswegen bekommen wir zum Abschluss noch einen Limoncello gereicht. Gemeinsam mit Anna Maria stoßen wir auf eine tolle Woche an und begeben uns anschließend weiter nach Castiglione, wo unser Bus auf uns wartet und uns wieder zurück nach Forio ins Hotel bringt. Den restlichen Nachmittag verbringt jeder individuell – genügend Möglichkeiten sind gegeben: Ein Spaziergang ins Zentrum von Forio, ein wohltuendes Thermalbad oder ein Bad im Kühlen Nass des Mittelmeeres. Am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen. An jedem Abend konnte man 2 verschiedene Hauptgänge sowie ein Dessert wählen, nachdem man sich am Antipasti-und Salatbuffet bedienen lassen darf. Nach dem Abendessen haben wir heute die Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen. Gleich neben der Bar des Hotels findet heute ein Tanzabend bei Live-Musik von einer Alleinunterhalterin statt. Ein gelungener Tagesabschluss...

3. Tag, Montag, 05.10.2020 – Wanderung auf den Monte Epomeo


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Nach dem Frühstück im Hotel treffen wir wieder auf unsere Anna Maria und vom Hotel aus bringt uns der Bus nach Bracconiere, von wo aus die Wanderung zum Monte Epomeo beginnt. Mit 789 Metern über NN ist er die höchste Erhebung auf der Vulkaninsel. Von Bracconiere aus beginnen wir den Aufstieg über einen Panoramaweg und einen Tuffsteinklamm. Leider ist heute die Sicht nicht wirklich gut – der Epomeo hat sich in ein Wolkenkleid gehüllt und nur manchmal gelingt es uns, ein Foto zu schießen. Rund 2 Stunden nach Beginn unserer Wanderung überrascht uns ein ordentlicher Wolkenbruch. Also schnell raus mit den Regenjacken und weiter. Doch allzu weit ist es ohnehin nicht mehr. Oben angekommen, belohnen wir uns zunächst mit einem Limoncello, bevor wir uns ins Restaurant auf dem Gipfel des Epomeos begeben. Der Besitzer war so nett und feuert seinen Kamin an, sodass wir unsere Kleidung etwas trocknen lassen können. Als Mittagsimbiss gibt es heute wieder einen typischen gemischten Salat mit Kartoffeln, dazu Brot und etwas Wasser und Wein.
Nach unserer Stärkung erklimmen wir noch die Tuffsteinfelsen links und rechts des Restaurants und versuchen, einen günstigen Moment zu erwischen, in dem wir eine gute Aussicht genießen können. Der Vorhang öffnet sich nur sehr selten.

Nun begeben wir uns wieder auf den Rückweg. Über Wälder und Wiesen treten wir unseren Rückweg an – unterwegs entscheiden wir uns dann, den kompletten Rückweg zum Hotel zu Fuß zu absolvieren und verzichten auf den Bus. Ein guter Fußmarsch – aber es lohnt sich! Am späten Nachmittag erreichen wir Forio und genießen noch einen Espresso, einen Cappuccino oder ein leckeres Eis. Doch noch nicht genug für diesen Tag. Auf der katholisch geprägten Insel befinden sich zahlreichen Kirchen. Doch die schönste soll die Wallfahrtskirche „Santa Maria del Soccorso" sein. Die Kirche befindet sich in Forio auf einem Felsvorsprung oberhalb der Küste. Die Geschichte der Kirche geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als die Kirche als Augustinerkloster gegründet wurde. Nach einer kurzen Besichtigung der Kirche begeben wir uns nun erschöpft zurück ins Hotel und genießen unser Abendessen.

4. Tag, Dienstag, 06.10.2020 – Botanischer Garten „La Mortella" und das Castello Aragonese


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Am heutigen Tag unternehmen wir einen Ausflug in den nahegelegenen Botanischen Garten von Forio d'Ischia: "Giardini La Mortella". Wir treffen uns mit Anna Maria am Hotel und laufen die Straße entlang zu dem Botanischen Garten. Die Gärten wurden 1956 von Susanna Walton, Ehefrau des englischen Komponisten Sir William Walton gegründet. Lady Walton, welche aus Argentinien stammt und eine leidenschaftliche Gärtnerin war, hat dem Garten eine exotische und malerische Note verliehen, indem sie viele tropische Pflanzen und wertvolle botanische Sammlungen einführte. Gemeinsam mit Anna Maria unternehmen wir einen Rundgang durch den Garten und sehen u.a. das Thai House, den Sonnentempel, das William Walton Haus sowie das Vogelhaus. Nach einer kleinen Mittagspause im „Tea Room" haben wir noch etwas Freizeit, um den Garten auf eigene Faust zu erkunden. Im Anschluss erreichen wir den Bus, welcher uns nach Ischia bringt – zunächst bummeln wir durch den alten Stadtteil „Ischia Ponte" und erreichen ein wenig später das mächtige Aragonese-Schloss. Das Castello thront auf einer kleinen Felseninsel aus Trachyt an der Ostküste der grünen Insel. Die Ursprünge gehen auf das 5. Jahrhundert v. Chr. zurück, als der Grieche „Hieron" den Cumanern im Krieg gegen die Etrusker zu Hilfe kam und somit die ersten Wachtürme der Festung auf der Vulkaninsel errichten lies. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Festung immer wieder, da u.a. die Römer, Araber, Normannen und Goten sich hier ansiedelten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden auf dem Castel rund 2.000 Familien untergebracht. Bei einem gemeinsamen Rundgang sehen wir unter Anderem die Kathedrale der Mariä Himmelfahrt im romanischen Stil sowie den unterirdischen Friedhof des Klosters, auf welchem die Nonnen auf eher ungewöhnliche Weise -  im Wahrsten Sinne des Wortes -  "beigesetzt" wurden. Heute meint es das Wetter mit uns besonders gut und somit können wir von der Aussichtsterrasse des Schlosses eine wundervolle Aussicht genießen. Nun kann jeder seine Zeit noch ein wenig individuell gestalten, bevor wir zum „neuen" Stadtteil Ischia Porto aufbrechen. Ischia Porto stellt den wichtigsten Hafen der Insel und lädt zum Verweilen und Shoppen ein. Vom Hafen ausgehend bilden die bekannte „Via Roma" und der „Corso Vittoria Colonna" die Fußgängerzone von Ischia Porto mit zahlreichen hochpreisigen Geschäften, 5-Sterne-Hotels, Bars und Restaurants. Leider erreichen wir das Viertel um die Mittagszeit und fast keines der Geschäfte ist geöffnet. Nach einem kurzen Bummel begeben wir uns auf den Rückweg zum Hotel.

5. Tag, Mittwoch, 07.10.2020 – Wanderung in den Weinbergen von Piano Liguori


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Der Wetterbericht verheißt heute leider nichts Gutes. Schon am Vortag beraten wir uns über den heutigen Tag – die letzte Wanderung auf Ischia steht an. Doch der Wettergott hat Erbarmen mit uns. Und somit brechen wir am Morgen dann doch auf zu unserer letzten Wanderung. Es ist bewölkt – aber trocken von oben – noch!
Wir fahren mit dem Bus erneut in den Südwesten der Insel, vorbei am Aquädukt Pilastri bis hin nach Vatoliere, wo unsere Wanderung beginnt. Zunächst geht es gemächlich durch Obst- und Gemüsegärten, dann aber sehr steil Richtung "Monte di Vezzi" auf circa 395 Meter hoch. Unterwegs ergeben sich tolle Ausblicke (trotz des Wetters) auf die umliegende Landschaft und die vor uns steil abfallende Küste. Im Anschluss wandern wir durch die Weinberge von Piano Liguori. Am Ende des Panoramaweges erwartet uns das Agriturismo "Torre di Mezzo". Kurz bevor wir den Bauernhof erreichen, überrascht uns dann doch ein kleiner Regenschauer. Der kleine Bauernhof – idyllisch in den Weinbergen gelegen – bietet einen faszinierenden Blick auf Capri, Sorrent sowie den Golf von Neapel und den Vesuv. Doch bevor wir uns beim Mittagessen stärken können, beginnt schlagartig ein Wolkenbruch mit starkem Regen und „überflutet" den Gästeraum, in welchem wir essen sollen. Bevor wir also eine Stärkung zu uns nehmen können, schwingen wir noch ein bisschen den Besen und machen den Gastraum wieder frei zugänglich. Auch das ist ein unterhaltsames Erlebnis – jedoch mehr für uns als für die Besitzer. Zum Mittagessen gibt es wieder verschiedene Leckereien wie Salat, Bruschetta, Auberginen, getrocknete Tomaten und Kürbisgemüse. Der Regen lässt nach und wir brechen auf nach Campagnano. Bevor unsere heutige Wanderung endet, besuchen wir noch eine private Weinkantine. Unterwegs werden wir immer wieder von einigen Hunden begleitet, die sich uns vermutlich anschließen wollen. Beim Besuch der Weinkantine lernen wir Luigi kennen, welcher selbst Wein und Limoncello herstellt. Bei einer Kostprobe lassen wir den Tag entspannt ausklingen...

6. Tag, Donnerstag, 08.10.2020 – Überfahrt von Ischia nach Capri – Villa Jovis – Augustusgärten


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Arrivederci Ischia – Ciao Capri! Heute verlassen wir die „grüne" Insel Ischia und begeben uns zur „blauen" Insel Capri. Bereits um 07:00 Uhr morgens gehen wir zum Frühstück, da wir früh vom Hotel aus starten. Nachdem wir ausgecheckt haben, bringt unser Bus uns nach Ischia Porto. Gegen halb 10 bricht das Schiff von Ischia Porto Richtung „Marina Grande" auf. Capri erwartet uns schon mit traumhaftem Wetter. „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt...." - Halt Stopp, nicht so schnell. Diesen Höhepunkt sollten wir erst an unserem letzten Tag erleben.
Capri ist mit rund 10 Quadratkilometern und ca. 15.000 Einwohnern die zweitgrößte Insel im Golf von Neapel und ist vor Allem für die zahlreichen Grotten bekannt. Die Bekannteste ist die „Blaue Grotte" mit einer Durchfahrtshöhe von rund 1,5 Metern.

Als wir schließlich die viel besungene Capri erreichen, erwartet uns schon das Hotelpersonal vom Hotel „La Bussola di Hermes" am Hafen, um unsere Koffer abzuholen und zum Hotel zu transportieren. Nach einer anschließenden Café-Pause am Hafen beginnen wir mit der heutigen Wanderung. Wir entscheiden uns alle dazu, auf die „Funicolare" – also die Seilbahn, zu verzichten und gehen gemeinsam hinauf nach Capri-Zentrum. Von der belebten Piazzetta aus hat man einen tollen Ausblick. Von hier aus geht es weiter durch schmale Gassen Richtung Villa Jovis. Zunächst erreichen wir den Parco Astarita – einer der schönsten Orte überhaupt auf Capri. Ein Ausblick ist atemberaubender als der andere – absolut filmreif! Weiter geht es zur Villa Jovis, wo wir bei einem Picknick mit einem Panino und einem Schlückchen Wein uns stärken, bevor wir die Villa Jovis besichtigen. Die Villa wurde als Sommervilla von Kaiser Augustus errichtet, als dieser auf dem Rückweg von einer Schlacht auf Capri Halt machte. Die Villa thront auf einer Felsklippe – von hier aus hatte man hervorragend den Golf von Neapel im Blick und konnte ihn dementsprechend überwachen. Die Zisterne im Inneren der Villa kann man noch heute gut erkennen. Nach dem Besuch der Villa Jovis beschließen wir, einen anderen Rückweg Richtung Capri-Zentrum zu nehmen und somit noch eine zusätzliche Besichtigung der Villa Lysis einzubauen. Die Villa Lysis, auch Villa Fersen genannt, hat eine exponierte Lage hoch oben mit Blick zur Marina Grande und wurde vom französischen Aristokraten Jacques d' Adelswärd-Fersen 1904 errichtet. Die Villa wurde vor einigen Jahren von der Gemeinde Capri restauriert und ist nun seit rund 6 Jahren wieder zu besichtigen. Die Stuckarbeiten, der Opiumraum, das Bad und die herrliche Aussicht sind eine Besichtigung wert. Im Anschluss folgen wir dem Wanderweg zurück ins Zentrum von Capri, wo wir die Augustusgärten besuchen. Doch bevor wir die Gärten besichtigen, gibt es eine kurze Erfrischungspause in Form einer Granita. Die botanische Gartenanlage wurde von Friedrich August Krupp im frühen 20. Jahrhundert angelegt und befindet sich direkt über der berühmten Via Krupp, einem Serpentinen-Fußweg, welcher sich direkt an der Steilküste bis hinunter zum Wasser schlängelt. Auch von hier genießt man ein tolles Panorama mit den berühmten Faraglioni-Felsen.
Nun begeben wir uns zum Busterminal und fahren mit einem Inselbus nach Anacapri, wo wir unsere Zimmer im guten 3-Sterne-Hotel "La Bussola" beziehen. Am Abend treffen wir uns erneut, um gemeinsam im hiesigen Restaurant „Le Arcate" zu dinieren. Hier gibt es alles was das Herz begehrt: frische Salate, Pasta, Pizza aus dem Holzofen, frischer Fisch u.v.m.. Frisch gestärkt unternehmen wir noch einen „Verdauungsspaziergang" zum Aussichtspunkt an der Villa von Axel Munthe und genießen die tolle Aussicht.

7. Tag, Freitag, 09.10.2020 – Wanderung auf den Monte Solaro


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Nach dem Frühstück im Hotel und einer eher mäßig erholsamen Nacht aufgrund eines bellenden Vierbeiners in der Nachbarschaft, brechen wir nun zur letzten Wanderung unserer Reise auf.
Ziel ist heute die höchste Erhebung Capris – der Monte Solaro mit rund 590 Metern über NN.
Wir spazieren durch die engen Gassen Anacapris bis hin zum Sessellift. Einige von uns entscheiden sich für die Auffahrt mit der Seilbahn – der „harte Kern" nimmt den Weg auf sich und erreicht nach rund 40 Minuten ebenfalls den Gipfel zu Fuß. Oben angekommen, werden wir mit einem traumhaftem Ausblick belohnt. Danach wandern wir alle zusammen wieder hinunter nach Anacapri – diesmal querfeldein – über Stock und Stein. Doch das hält uns nicht auf. Im Gegenteil – wir werden wieder mit tollen Ausblicken belohnt. Gegen Mittag erreichen wir wieder Anacapri und besuchen die Villa San Michele. Die Villa wurde vom schwedischen Arzt und Schriftsteller Axel Munthe in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Anacapri errichtet. Nach einem Rundgang mit Anna Maria schlendern wir entlang der Hauptstraße zurück Richtung Hotel. Bei einem Café und einem Stück Kuchen oder Bruschetta verabschieden wir schweren Herzens unsere örtliche Reiseleiterin Anna Maria. Den Rest des Nachmittages verbringen wir ganz individuell auf der Insel Capri. So langsam neigt sich die Reise dem Ende entgegen....

Aber noch soll es das nicht gewesen sein. Wir sehnen das Abschluss-Abendessen auf Capri herbei – und heute haben wir noch einmal richtig viel Glück mit dem Wetter. Wir treffen uns pünktlich um 17:45 Uhr am Hotel – denn die Sonne geht spätestens 18:35 Uhr unter. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir wieder den Sessellift am Fuße des Monte Solaro und von hier werden wir mit einem Jeep hinauf zum „B&B Monte Solaro" gefahren, wo uns die Eigentümer freudig erwarten. Schon jetzt ist klar: Das ist jaaa der Waaaahnsinn...Wir werden mit Prosecco und Pizza freundlich empfangen, während wir die Abendstimmung auf Capri genießen. Und dann ist es soweit...Die rote Sonne versinkt tatsächlich im Meer. Danach genießen wir ein leckeres 4-Gang-Menü mit Caprese, Ravioli, Auberginengratin und Tiramisu. Ein toller Abschluss einer tollen Reise. Den endgültigen Abschluss „feiern" wir gemeinsam auf der Hotelterrasse bei einem oder auch zwei Limoncello....

8. Tag, Samstag, 10.10.2020 – Überfahrt nach Neapel und Heimflug


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Arrivederci Capri! Nach 2 traumhaften Tagen auf Capri und zahlreichen Erlebnissen auf Ischia tritt der Großteil unserer Gruppe heute die Heimreise an. Nach dem Frühstück hinterlassen wir unsere Koffer im Hotelzimmer und checken aus. Nach ein wenig Freizeit in Anacapri sowie in Capri laufen wir gemeinsam hinunter zur Marina Grande, wo unser Gepäck schon auf uns wartet. Am Nachmittag fahren wir mit dem Schnellboot von Capri nach Neapel. Nach nur kurzer Wartezeit bringt uns ein Chauffeur zum Flughafen von Neapel und wir fliegen via Frankfurt zurück nach Berlin-Tegel. Von dort aus geht es dann zurück nach Dresden und weiter in unsere Heimatorte.

Ich hoffe, dass ihr die tollen Momente (auch das Unwetter) auf Ischia und Capri genießen konntet. Vielen lieben Dank für eine tolle gemeinsame Woche im Golf von Neapel – auch wenn mit Maske.
Bleibt bitte gesund und reisefreudig. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf der einen oder anderen Reise mit Eberhardt TRAVEL begleiten würdet.
Alles Gute und bis bald!

Euer Reisebegleiter Thomas

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