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Mailand und Oberitalienische Seen – Rundreise mit Rollstuhl

Reisebericht: 13.04. – 20.04.2026

mit und ohne Rollstuhl durch Mailand und entlang der Oberitalienischen Seen...

Jörg Nesse

Ein Reisebericht von
Jörg Nesse

0101 Alttann – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0204 Weiterreise Richtung Mailand. – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0205 Weiterreise Richtung Mailand. – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0304 Mailand – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0309 Mailand – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0402 Lago Maggiore – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0408 Lago Maggiore – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0409 Lago Maggiore – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0501 Como – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0604 Weiterreise nach Vorarlberg – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0701 Hoher Kasten – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL) 0801 auf zur Heimreise.. – © Jörg Nesse (Eberhardt TRAVEL)

1.Tag; Anreise nach Alttann

Unsere Reise Richtung Italien startet in Kesselsdorf. Am Rasthof Vogtland komplettiert sich die Gruppe auf siebzehn Gäste mit und ohne Rollstuhl. Quer durch Franken, ein Stück parallel zur Romantischen Straße und bei Ulm die Donau querend führt unsere erste Reisetappe ins Allgäu.
Ein gemeinsames Abendessen im wunderbar barrierefreien Hotel beschließt den ersten Reisetag.

2.Tag; Weiterreise nach Mailand

Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt haben, setzen wir die Weiterreise in die Modestadt Mailand fort.
Ein kurzer Blick auf den Bodensee, dann durchqueren wir den Pfändertunnel und reisen schon mal ein kleines Stück durch Vorarlberg, wo wir unsere Reise auch abschließen werden, weiter Richtung Schweiz. Es geht entlang des Rheins und auf der „alten“ Straße entlang der Via Mala zum San Bernhardino Pass.
Nach der Tunnelquerung sind wir schon im Tessin und fahren durch das aussichtsreiche Misoxtal hinab zur breiten Ebene des Ticino bei Bellinzona. Mit einem kurzen Blick auf das Nordende des Lago Maggiore geht es zur schweizerisch – italienischen Grenze.
Die Lombardei ist erreicht und der Weg zum Hotel nicht mehr weit. Angekommen beziehen wir die Zimmer und beschließen den Abend wiederum mit einem gemeinsamen Essen, gereicht als typisch italienisches Menu mit Primo, Secundo und Dolce…

3.Tag; Mailand

Die Fahrt ins Zentrum von Mailand eröffnet unseren heutigen Ausflug. Am Castello Sforzesco steigt eine Stadtführerin zu;
wir starten zu einer kleinen Rundfahrt. Die Burg, die Arena; alte Spielstätte der Mailänder Fußballclubs, die Porta Venezia, aber auch Viertel geprägt von modernster Architektur ziehen an uns vorbei. Am „Malerviertel“ verlassen wir dann den Bus.
Bei einer Innenbesichtigung der Scala ergibt sich die Gelegenheit die Logen zu besuchen. So bewundern wir den prunkvollen Theaterraum, der im neoklassizistischen Stil gestaltet ist und die prächtigen Balkone, die früher Eigentum der bedeutenden Mailänder Familien waren. Im Anschluss spazieren wir vorbei am Rathaus zur Galleria Vittorio Emanuele II, die heute als schönste überdachten Einkaufspassagen Italiens bezeichnet wird. Mit dieser Galleria sollte der damals jungen nationalen Einheit Italiens ein monumentaler Ausdruck verliehen werden. Heute reiht sich hier ein vornehmes Geschäft an das andere.
Auf dem Domplatz angekommen beenden Ausführungen zum imposanten Kirchenbauwerk unsere gemeinsame Zeit mit unserer Mailänder Begleitung.
Dann besichtigen wir das wichtigste Bauwerk der Stadt; den Dom. Ein bleibendes Erlebnis.
Es bleibt noch Zeit um durch die geschäftige Mailänder Fußgängerzone zu rollen bzw. eine Kleinigkeit zu essen bevor uns der barrierefreie Reisebus wieder zum Hotel bringt.

4.Tag; Lago Maggiore

Mit dem Lago Maggiore besuchen wir heute einen der Oberitalienischen Seen. Vom Abfluss des Ticino, durch das Städtchen Arona, wo wir den bunten Markt passieren, geht es entlang der Westuferstrasse nach Stresa.
Hier im Zentrum des Tourismus am Langensee gehen wir an Bord eines Fährschiffs und fahren zu den Borromäischen Inseln. Vorbei an der Isola Bella geht es so zur Isola Pescatori.
Auf der Fischerinsel speisen wir in einem typischen Fischlokal mit herrlicher Sicht auf den See. Eine schöne, wenn auch durch Kopfsteinpflaster etwas anstrengende, Runde durch die alten Gassen der kleinen Insel runden unseren Aufenthalt ab.
Im Anschluss noch etwas Freizeit im Zentrum von Stresa. Dann fahren wir mit dem Bus die Reihe der vornehmen Hotels bis ins nördliche Baveno ab. Auf der hoch über dem See trassierten Schnellstraße geht es wieder Richtung Mailand.

5.Tag; Comer See

Der heutige Tagesausflug führt uns an einen weiteren der zahlreichen der oberitalienischen Seen.
Der Comer See ist wunderschön mit Bergen umrahmt und die Orte am See vermitteln das typisch italienische Flair.
Unser Ziel ist die Seidenstadt Como. Die Stadt besitzt nicht nur lauschige Plätze mit schattigen Arkaden und jahrhundertealten Häusern, sie war auch das Epizentrum der europäischen Seidenproduktion.
Die in Como hergestellten Seidenprodukte gehörten zu den hochwertigsten der Welt.
Bei einem ausführlichen Stadtrundgang lernen wir Como näher kennen. Nachdem der Besuch des eindrucksvollen Domes absolviert ist, erholen wir uns beim gemeinsamen Mittagessen in einem Ristorante am Domplatz, ehe jeder individuell noch etwas Zeit für Einkäufe oder Besichtigungen hat.

6.Tag; Weiterreise nach Viktorsberg

Nach dem Frühstück verlassen wir das UNA Hotel, unsere Herberge für die letzten Tage.
Wir entscheiden uns für eine alternative Fahrstrecke Richtung Vorarlberg. Es geht entlang des kompletten Ostufers des Comer Sees Richtung Chiavenna.
Durch das gleichnamige Tal weiter Richtung Engadin, wo wir am aussichtsreichen Majolapass eine Pause einlegen. Auf über 2.200m Höhe passieren wir dann den Julierpass und erreichen entlang der Albula-Strecke Thusis.
Im Anschluss die Vorbeifahrt an Chur, der Hauptstadt Graubündens, die aussichtsreiche Auffahrt nach Viktorsberg, so erreichen am Abend das Hotel Viktor.
Es bleibt Zeit bei bestem Wetter die Aussicht in die Bergwelt zu genießen. Im Panoramarestaurant des Berghotels dann das gemeinsame Abendessen…

7.Tag; Ausflug zum Hohen Kasten

Schon vom Hotel aus haben wir einen phantastischen Blick über die Rheinebene, aber heute wollen wir den Ausblick mit dem Besuch des „Hohen Kasten“ noch toppen. Also zunächst talwärts, über den Rhein in die Schweiz und durch das Appenzeller Land nach Brülisau.
Von der Talstation der Seilbahn dann die zehnminütige Auffahrt zum Gipfel. Im Drehrestaurant nehmen wir Platz und lassen das Panorama 360 Grad an uns vorbeiziehen. Dazu gibt es leckere Appenzeller Siedwurst, in ungewöhnlicher Kombination mit Chäshörnli und Apfelmus. Das wir zum Abschluss noch ein Gewitter auf dem Gipfel erleben, tut der Sache keinen Abbruch.
Nach diesem letzten gemeinsamen Ausflug dieser Reise mit und ohne Rollstuhl erreichen wir am Abend wieder das Hotel Viktor zur letzten Übernachtung der Tour.

8.Tag; Heimreise

Auf der Heimreise besprechen wir dann die geplanten Eberhardt Reisen „mit und ohne Rollstuhl“ für die Saison 2027.
Neue Reisewünsche werden geweckt…


Bildergalerie zur Reise


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