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Eine Reise an den Lago Maggiore im Juni 2026

Reisebericht: 03.06. – 07.06.2026

Diese Reise haben 17 Personen gebucht, wobei 2 x 2 Personen mit dem eigenen PKW anreisen. Somit sind wir eine "überschaubare" Gruppe von 13 Gästen zuzüglich Busfahrer und Reiseleiter.

Ein Reisebericht von
Gerd Pierschek

PXL_20260604_084445394.jpg   Im Musikzimmer – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260604_090321741.jpg  Ausstellungsstücke in der Muschelgrotte – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260604_095424566.jpg  Hortensie in voller Pracht... – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260604_133402068.jpg   Taschen, T-shirts, Hemden  -  ein besonderes Angebotsambiente – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260605_084824958.jpg  ...ganz bestimmt aber Ernest Hemmingway 1988. – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260605_091332651.jpg Dom Seitenansicht... – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260605_091841793.jpg   Prachtvoller Innenraum in der Kathedrale ... – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260605_121744735.jpg  Hier gab's einen Junggesellenabschied... – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260606_080906657.jpg  Bahnhof in Domodossola – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260606_081338959.MP.jpg   Eingang zur Centovallibahn – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL) PXL_20260606_120518547.jpg  Wieder Lago Maggiore, das Nordufer bei Locarno. – © Gerd Pierschek (Eberhardt TRAVEL)

Anreise an den Lago Maggiore nach Arona ganz im Süden des Lagos.

Der erste Zustieg in den Bus erfolgt in Engelsbrand, dann geht es nach Pforzheim, wohin mehrere Gäste unter anderem mit Zubringertaxis gebracht werden, pünktlich zur Abfahrtszeit um 6:30 h. Nachdem in Karlsruhe der Reiseleiter mit seiner Ehefrau zugestiegen ist, geht es auf die Autobahn A5 gen Süden.
Bei gutem Reisewetter, kurzzeitig hatte es auch einmal geregnet, fahren wir auf der Rheintalautobahn mit den Schwarzwaldhöhen zur Linken und bald den Vogesen zur Rechten auf Basel zu. Beim Grenzübertritt werden wir , weil als vertrauenswürdig eingeschätzt, vom deutschen und auch vom schweizer Grenzpersonal durchgewunken und befinden uns nun außerhalb der EU, in der Schweiz.
Zuerst fahren wir an den Industrieanlagen der Pharmafirmen vorbei, erfahren vom RL etwas über die hohe Wirtschaftskraft der Region, um schließlich den Rhein bei Basel zu überqueren mit einem herrlichen Blick auf die prachtvolle Uferpromenade.
Danach geht es durch eine liebliche Landschaft an der Festung Aarburg vorbei, es kommt Luzern und wir erfahren, warum der Berg Pilatus so heißt und als Wettermacher der Legende nach gilt.
Vorbei am Vierwaldstätter See. Hier hält der Reiseleiter passend zum Drama von Friedrich Schiller einen kleinen Vortrag zu "Wilhelm Tell", dem Rütlischwur und der Gründung der Eidgenossenschaft 1291.
Durch den 17,9 km langen Tunnel unter dem Gotthardmassivkommen wir ohne Stau hindurch und befinden uns nun im Tessin, der italienisch
sprechenden Schweiz. Dann kommt auch schon bald unsere 2. Rast in Bellinzona, der Hauptstadt des Kantons.
Die Weiterfahrt durch das Leventiner Tal, "wo die Felsen den Himmel streifen" , erfolgt bei strahlendem Sonnenschein und dann erreichen wir auch bald unser Ziel, das Hotel "Concorde" in Arona.
Nach dem Bezug der Zimmer ist Abendessen angesagt in einem wunderschönen Restaurant mit dem Blick auf den Lago Maggiore, der uns quasi zu Füßen liegt.
Es war eine schöne Anreise, unserem Busfahrer Huib Janssens sei Dank für seine umsichtige und sichere Fahrweise.

Fahrt zu den Borromäischen Insel

Nach dem Frühstück um 9 h startet unser Bus in Richtung Stresa.
Dort erwartet uns Claudia, die örtliche Reisrführerin für diesen Ausflugstag.
Vom Parkplatz aus laufen wir ein kurzes Stück zur Anlegestelle der Boote, die zur Isola Bella schippern.
Dort angekommen verteile ich die bereits zuvor gekauften Eintrittskarten unter unseren Gästen. Claudia ist auch unsere Reiseführerin im Palazzo. Sie ist perfekt darin, uns über die Geschichte der Insel zu erzählen, uns durch glänzende Festsäle zu führen, an alten wertvollen Gemälden vorbei, durch eine Galerie Flandrischer Wandteppiche hindurch, um uns danach durch den wundervollen Park mit Kommentaren zu fremdartigen Pflanzen, Blumen und Bäumen zu begleiten. Im Park sind weiße Pfauen zu sehen, sie kann man nur selten in freier Natur beobachten. Und ein Blickpunkt sind die berühmten 10 Terrassen im italienischen Stil bis in eine Höhe von 32 Metern.
Nach diesem Besuch der prachtvollen Isola Bella fahren wir mit unserem Boot auf die Isola Pescatori, die Fischerinsel. Dort empfiehlt uns Claudia verschiedene Restaurants, in denen man wundervoll speisen kann. Wir erfahren, daß nur noch etwa 40 bis 50 Einwohner auf der Insel dauerhaft leben, vom Fischfang, wie früher einmal, können nur noch ganz wenige leben. Die heute noch im Lago Maggiore recht häufig vorkommende Fischarten sind Zander, Hecht, Seeforellen u.a.
Und nach dem Ausflug zur Fischerinsel, verabschieden wir uns von Claudia und machen noch einen Stadtspaziergang mit RL Gerd durch das schöne Städtchen Stresa.
Mit unserem Bus wieder zurück in Arona, wartet in unserem Super-Restaurant ein 3-Gänge-Menue auf uns.
Ein wirklich schöner Tag geht zuende.

Ausflug zum Comersee und an den Luganer See – zusammen mit dem Lago Maggiore eine 3–Seen – Rundfahrt

Heute begrüßen wir als örtliche Stadtführerin Nicole. Mit ihr fahren wir in unserem Bus zuerst nach Como. Das alles überragende Bauwerk ist der Dom. Im gotischen Stil erbaut, zu beiden Seiten des Hauptportals zwei steinerne Sculpturen von den im 2. Jh. hier in Como geborenen Schriftstellern Plinius der Ältere und Plinius der Jüngere, zwei Nichtchristen, womit man zur Zeit des italienischen Humanismus ein Zeichen für Liberalität setzen wollte.
Wir erfuhren von Nicole über die Geschichte der Stadt, über Gegenwärtiges, über Prominente, die hier wohnen, sie zeigte uns den "Hausberg" von Como, Brunate, wo hinauf eine Standseilbahn führt und wir uns sehr gut die Aussicht über weite Teile des Comersees von dort oben vorstellen konnten.
Beim Stadtrundgang kamen wir auch zu der Piazza Volta, der zu Ehren des italienischen Physikers Alessandro Volta, einem der Begründer der Elektrizitätslehre, so genannt wurde. Nach ihm wurde die physikalische Einheit für die elektrische Spannung, das Volt, benannt.
Wer wollte, konnte sich auch in Como sehr gut mit einem Imbiß oder auch mehr stärken, ein Getränk zu sich nehmen und sodann unter schattigen Bäumen Nicole wieder begrüßen, um mit ihr zum Bus zu gehen und mit demselben an den Luganer See zu fahren.
In einer der finanzstärksten Städte Italiens, Lugano, ist das lebendige Stadtzentrum rund um die Piazza della Riforma angelegt. Die Haupteinkaufsstrasse, die Via Nassa, lädt zum Bummeln ein mit edelsten Geschäften, in denen man bei den ebenso edlen Ausstellungsstücken keine Preisauszeichnungen vorfindet.
Wunderschön auch die Seepromenade mit Bänken unter schattigen Bäumen, geeignet zum Verweilen mit dem Blick auf den Luganer See und die Bergwelt mit dem als sonnigstem Berg der Schweiz geltenden Monte Bre (930 m).
Auch hier galt es dann wieder Abschied zu nehmen vom See und schließlich auch von Nicole und die Rückfahrt zum Hotel nach Arona war ein wundervoller Ausklang von einem wundervollen Reisetag.
Das Abendessen mit dem Blick auf den Lago Maggiore rundete die 3-Seenrundfahrt in sehr schöner Weise ab.

Von Domodossola aus Italien mit der Centovallibahn ins Schweizerische Locarno

Nach unserem obligatorischen Frühstück nehmen wir heute Sylvia, die örtliche Stadtführerin, im Bus auf. Sie wird uns auf der Zugfahrt von Domodossola nach Locarno begleiten. In Domodossola angekommen haben wir Glück, denn es ist Markttag und wir haben noch ca. 1 Stunde Zeit bis unser Zug abfährt. Zeit also für einen Bummel über einen typisch italienischen Markt, ein Vergnügen für uns alle. Danach steigen wir ein in die Centovallibahn, symbolisch so genannt wegen der 100 Täler, die man überquert, durch die man hindurch fährt, immer in eine wundervolle Landschaft blickend.
Wir haben reservierte Plätze, eine Bahnangestellte versorgt uns mit Getränken und Snacks und schon beginnt eine Zugfahrt ca. 2 Stunden und 45 Minuten. Domodossola liegt in der italienischen Region Piemont. Es geht ziemlich steil nach oben, bis man den höchsten Punkt bei etwa 830 m überquert. Die Gesamtlänge vom Start bis zum Endpunkt im Schweizerischen Locarno beträgt ca. 51 km.
Dort angekommen macht Sylvia mit uns einen wunderschönen Spaziergang durch die Parkanlagen von Locarno bis zur Piazza Grande.
Locarno liegt im Süden der Schweiz, italienisch sprechend, nach Lugano und Bellinzona die drittgrößte Stadt im Kanton Tessin.
Um in die Altstadt zu gelangen bietet Sylvia an, ihr auf dem Weg nach oben zu folgen. Leider stürzt eine Dame aber zum Glück ist Steffen dabei, ein Sanitäter in unserer Reisegruppe, der sich professionell kümmert. Vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle !
Locarno liegt auch am Lago Maggiore und wer wollte, konnte auf einer schattigen Bank an der Uferpromenade ein weiteres Mal einen Blick auf den See genießen.
Schließlich war es an der Zeit, wieder zum Bus zu gehen und auf der schmalen Staatsstrasse direkt am Lago entlang zurück zum Hotel nach Arona zu fahren. Unser Busfahrer Huib mußte viel Geschick aufbringen, mitunter anhalten, um mit dem Gegenverkehr auf der Uferstrasse zurecht zu kommen. Alles hat bestens geklappt - Danke Huib !
Nach dem Abendessen wurden Koffer gepackt, vielleicht, wer wollte, noch einen kurzen abendlichen Spaziergang ins hübsche Arona gemacht, um dann die für dieses Mal letzte Nacht am Lago Maggiore zu schlafen.

Rückreise

Noch einmal frühstücken im Hotel, dann Koffer verladen und dann Arrivederci Lago Maggiore.
Dieses Mal haben wir nicht soviel Glück am St. Gotthard wie bei der Hinfahrt. Vor dem Tunnel mußten wir warten, um im Dosiersystem nach ca.45 Minuten Wartezeit durchgelassen zu werden.
Es wurde bei bestem Reisewetter auch wieder eine schöne Rückfahrt und so konnten wir die anvisierte Ankunftszeit in Pforzheim um 19 Uhr einhalten werden und alle Abhol - Taxis und "private Abholdienste" standen pünktlich bereit.

Ich möchte mich nochmal herzlich bei allen Gästen dafür bedanken, daß Sie die Reise gebucht haben, daß Sie so eine nette und aufmerksame Gruppe waren und nochmal gilt mein Dank besonders auch unserem Fahrer, Herrn Huib Janssens, für seine ausgezeichnete Fahrweise sowie seine Aufmerksamkeit für alles, was im und um den Bus herum geschah.

An dieser Stelle sei ein herzliches Aufwiedersehn gesagt irgendwann, irgendwo, irgendwohin , wenn Sie ja vielleicht eine nächste Reise buchen bei Eberhardtreisen
das wünscht sich Ihr
Reiseleiter
Gerd Pierschek


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