Reisebericht: Städtereise Klassisches Rom mit Direktflug ab/an Dresden

25.03. – 29.03.2019, 5 Tage Flugreise Rom mit Engelsburg - Piazza Navona - Pantheon - Trevibrunnen - Spanische Treppe

5 Tage Flugreise "Klassisches Rom" mit Direktflug ab Dresden

1. Tag: 25.03.2019 Anreise


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Am frühen Montag Morgen empfingen wir unsere Reisegäste auf der Abflugebene des Dresdner Flughafens. Mit uns 4 Reisebegleiterinnen checkten 141 Gäste ein. Für diese größe Gruppe von Eberhardt-Reisegästen war ein Charterflug organisiert. Nach einigen Verzögerungen konnten wir unseren Flieger besteigen und los ging es in Richtung Bella Italia nach Rom.
Auch in Rom brauchten wir nach der Landung Geduld, mußten lange auf unser Gepäck warten.
Auf dem Busparkplatz vor dem Flughafen fanden wir dann unsere 3 Busse, die die große Gruppe in den Süden von Rom brachte. Im Stadtteil EUR/ Laurentine erreichten wir das gebuchte Hotel "American Palace EUR". Ein erstes Mal sammelten wir uns dann in unseren 5 Reisegruppen, in denen wir dann in den nächsten Tagen unsere Programme absolvierten. Es gab für jede Gruppe eine erste Einweisung, wir konnten unser Gepäck einstellen, bevor die Gäste in die Freizeit gingen an diesem Nachmittag. Etliche Gäste hatten den Zusatzausflug "Trastevere" gebucht und bald schon wurden sie von 2 Bussen abgeholt und in das römische Szeneviertel zum Rundgang gebracht. Am Abend konnten dann alle ihre Zimmer im Hotel beziehen.

2. Tag. 26.03.2019 Tagesausflug "Antikes Rom"


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Die Ausflugsprogramme der einzelnen Gruppen waren für die nächsten Tage inhaltlich gleich, nur zeitlich versetzt. Mit meiner Gruppe 3 ging es am Morgen ein erstes Mal gemeinsam zur Metro, die Station Laurentina war ganz in der Nähe des Hotels und damit ein guter Ausgangspunkt für alle Unternehmungen. Wir fuhren bis zur Station Colosseum, stiegen dort aus und wurden von unserem Rom-Stadtführer Norbert herzlich empfangen. Nach ersten wunderbaren Fotos von der Aussenansicht der alten Arena stand dann die Innenbesichtigung als erstes auf dem Plan. Eine erste Sicherheitskontrolle erfolgte, dann konnten wir das gigantische alte Bauwerk betreten und gemeinsam besichtigen. Wir waren überwältigt von diesen Eindrücken und von der Größe. Vom oberen Stockwerk aus hatten wir einen tollen Ausblick hinüber zum Palatinhügel und dem Forum Romanum. Genau dorthin ging es im Anschluß.Wir stiegen den Palatin-Hügel (einer der 7 Hügel von Rom) hinauf und spazierten entlang der Reste des alten Kaiserpalastes, bevor wir auf einer tollen Aussichtsplattform eine wunderschöne Aussicht auf das Forum Romanum und in Richtung Kapitols-Hügel mit dem Rathaus und dem Nationaldenkmal hatten. Wir waren fasziniert, auch wenn es inzwischen ab und zu regnete. Anschließend ging es die Treppe hinab ins Forum Romanum und wir standen mitten zwischen alten Tempelanlagen auf dem einstigen Hauptplatz des alten Roms.
Nach einer guten Stunde Mittagspause ging unsere Besichtigung weiter, wir liefen zum Circus Maximus, der riesigen alten Anlage für antike Pferderennen. Auch von hier aus gab es nochmal einen schönen Blick hinüber zum alten Kaiserpalast. Anschließend stiegen wir noch den Aventin-Hügel hinauf, sahen unterwegs den schönen Rosengarten und den Orangengarten. Der Blick auf Rom an diesem Nachmittag war sehr verregnet, es goss ganz schön. Wir besuchten noch die frühchristliche Kirche Santa Sabina, die durch ihre Restaurierung im Jahr 1914 ihre einstige Schlichtheit wiedergewonnen hat. Ein paar Schritte weiter auf dem Aventin-Hügel ist heute die Hauptniederlassung des Malteser-Ordens. Das Eingangsportal birgt eine ganz besondere Überraschung: den berühmten Blick durch das Schlüsselloch. Jeder, der einmal durchgesehen hat, weiß, was sich dahinter verbirgt....
An dieser Stelle endete dann auch unser heutiges offizielles Programm, anschließend hatte jeder Freizeit.

3. Tag: 27.03.2019 Tagesausflug "Christliches Rom"


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Es war Mittwoch Morgen und auf unserem Weg zum Vatikan erlebten wir, wie voll die Metro sein kann an einem Tag, wo Papstaudienz am Petersplatz ist. Der Umstieg am "Termini" (Hauptbahnhof) und die Weiterfahrt waren eine echte Herausforderung für eine Gruppe von 30 Personen. Aber wir haben diese Herausforderung zusammen gut gemeistert.
Angekommen am Ausstieg "Ottaviano, San Pietro" mischten wir uns unter die Vielzahl von Menschen, die in Richtung Petersplatz wollten. Danach ging es ein Stück die dicken Mauern des Vatikan-Staates entlang bis zum Eingang in die Vatikanischen Museen, wo uns Norbert bereits erwartete. Wieder einmal mußten wir durch die Sicherheitskontrolle, dann bekamen wir unsere technische Ausstattung und die Führung konnte beginnen. Norbert zeigte uns die wichtigsten und eindrucksvollsten Teile dieser riesigen Ausstellung und so waren wir in der Pinacotec, sahen uns den Innenhof mit der modernen Weltkugel an, spazierten an zahlreichen Statuen und bilhauerischen Kunstwerken entlang, gingen den langen Gang der wunderschönen Teppiche und alten italienischen Landkarten entlang, sahen uns die Räume an, die der junge Künstler Raffaelo im 16. Jahrhundert für den Papst gestaltete. Absoluter Höhepunkt dieser Besichtigung war natürlich der Besuch der Sixtinischen Kapelle, das Meisterwerk Michelangelos und seiner Schüler. Staunend standen wir in dieser Kapelle und betrachteten lautlos diese wundervollen Arbeiten des großen Meisters des 15. Jahrhunderts. In der Sixtinischen Kapelle endete dann auch unser Besuch der Vatikanischen Museen. Von da ging es über einen direkten Verbindungsweg hinüber zum Petersdom. Inzwischen war die Papstaudienz auf dem Platz vorm Dom zu Ende, der Dom hatte wieder geöffnet und wir konnten hinein zur Führung.
Zunächst waren wir tief beeindruckt von der Größe dieser tollen Basilika, für die einst Papst Julius II. 1506 den Grundstein legte. Die mit 187 m längste Basilika der Welt hat 11 Kapellen, 45 Altäre, zwei 76 m lange Querschiffe, eine riesige Kuppel und zahlreiche Kunstwerke. Wir wußten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Norbert zeigte und erklärte uns die wichtigsten Dinge, es war kaum alles zu erfassen. Im Dom endete dann auch unsere heutige Führung und jeder konnte individuell nacharbeiten, wozu er Lust hatte. Einige Gäste wagten hinterher den Gang auf die Kuppel und wurden bei blauem Himmel und Sonnenschein mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

4. Tag: 28.03.2019 Tagesausflug zu den Plätzen der Innenstadt


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Noch einmal fuhren wir mit der Metro bis zur Station Ottaviano, dort empfing uns Norbert zum letzten gemeinsamen Besichtigungstag. Wir spazierten in Richtung Petersplatz und sahen uns von da aus den Dom und den prächtigen Platz an, den Bernini im 17. Jahrhundert erschuf. Von da aus bummelten wir die Via della Cinciliazione in Richtung Tiber und kamen dabei an einem Filmset vorbei, es wurde gerade ein neuer Filmdreh vorbereitet. An der Engelsburg angekommen, konnten wir gut die Mauern des alten geheimen Verbindungsweges zwischen Petersdom und Engelsburg sehen. Vor der Engelsburg spielten Strassenmusiker und wir lauschten einwenig. Die Engelsburg, ein faszinierender Bau, den Kaiser Hadrian einst im Jahr 139 als Mausoleum bauen liess, diente später Verteidigungszwecken, als Gefängnis und auch zu kaiserlichen Wohnzwecken. Wir betrachteten das Eingangsportal und schlenderten gemeinsam weiter über die Engelsbrücke in Richtung Altstadtgassen. Die Engelsbrücke, die von 10 weißen Marmorengeln von Bernini gesäumt ist, zählt zu den schönsten Brücken Roms.
Auf der anderen Seite des Tibers angekommen, ging es zzunächst die Pilgergasse entlang.
Wir machten Halt in einer der zahlreichen Marien-Kirchen der Stadt, später noch in der Kirche der deutschen Gemeinde. Rom's Kirchen sind wundervoll und bildschön, jede davon ein Museum und toll ausgestattet. Später standen wir auf einem der schönsten Plätz in der Altstadt, Piazza Navona. Unsere Blicke streiften die bunten Häuser ringsum und die beiden üppig gestalteten Brunnen. Weiter ging es zum Pantheon, einem Tempel, den Kaiser Hadrian einst errichten ließ. Im Mittelalter wurde der Bau zur Kirche umgestaltet und ist mit seiner riesigen 43 m hohen Kuppel und der 9 m großen Öffnung etwas ganz besonderes. Zu den besonderen Schätzen zählen auch die Grabmale mehrerer italienischer Könige und das Grab von Raffael. Es war Zeit für die Mittagspause, die wir in den Gassen um das Pantheon verbrachten. Nach dem Mittag standen noch 2 Besichtigungspunkte an: die Spanische Treppe und der Trevibrunnen. Das waren natürlich noch 2 Attraktionen, die jeden Rom-Besucher magisch anziehen, so auch uns. Und ehe wir am Trevibrunnen unsere Führung beendeten, durften wir nicht verpassen, die Münzen über die Schultern in das Wasser zu werfen und damit unser Versprechen abzugeben, hierher wiederzukommen. Es gab noch eine Menge zu sehen in der Stadt und alle Gäste hatten ihre Ideen, den letzten Tag in Rom gebührend ausklingen zu lassen. Es gab einen ganz romantischen Sonnenuntergang an diesem Abend.

5. Tag: 29.03.2019 Rückreise - Heimflug


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Am frühen Freitag Morgen standen wieder 3 Busse für uns bereit, die uns in 20 Minuten zum Flughafen Fiumichino brachten. Noch einmal war Geduld gefordert, es dauerte doch gewisse Zeit, bis unsere große Gruppe eingecheckt hatte und den Flieger besteigen konnte.
Voll gepackt mit tollen Erlebnissen und Eindrücken flogen wir nach Dresden zurück und kamen gegen Mittag wieder gut in Sachsens Hauptstadt an.

Im Namen aller 5 Reisebegleiter/innen möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie unsere Gäste waren. Persönlich wünschen wir Ihnen alles Gute und hoffen auf weitere schöne gemeinsame Reiseerlebnisse.
Ihre RB der Gruppe 3,
Uta Schöne





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