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Geheimtipp Süditalien: Liparische/Äolische Inseln

Reisebericht: 20.05. – 27.05.2026

Nach der planmäßig Anreise per Flug, Bus, Fähre erreichten wir Lipari in bester Abendstimmung, die auf dem Weg zum Hotel durch das hübsche und quirlige Zentrum auf uns einwirkte.

Olaf Rilke

Ein Reisebericht von
Olaf Rilke

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Do. 21.05. Lipari

Lipari am ersten Tag- das Hotel erscheint nun hell und freundlich, der Pool ist sauber und ein schöner Blickfang vom Frühstückstisch. Der gestrige längere Weg von Marina lunga, erwies sich nun als Vorteil, da der kleine hübsche Hafen Marina corta mit Ansichtskartenpotential in nur 5 min erreicht wird.
Ein absolutes Muss ist der Besuch des archäologischen Museums mit den vielen Funden aus alemannischer, griechischer und römischer Besiedlung und es kommen immer weitere Funde hinzu- spektakulär war wohl die Entdeckung des alemannischen Kreuzgangs, der erst vor 50 Jahre an der Kathedrale auf der Akropolis von Lipari-Stadt freigelegt wurde.
Die Inselrundfahrt per Bus ist zwar nur 40 km lang, bietet aber eine ganze Reihe schöner Aussichten und Einblicke in die Natur und Kultur von Lipari als auch Ausblicke auf alle 6 Nachbarinseln, die wir in den Folgetagen besuchen werden.

Fr. 22.05. Panarea und Stromboli

Nach einem gemütlichen Vormittag und dem Mittagessen im Hotel (die obligatorische Pasta, Minirouladen, Mandeldessert) ging es auf die 9 h Bootstour mit dem Blick auf die Eruptionen des Strombolis zum Sonnenuntergang. Panarea hat sich wie beschrieben chick und exklusiv gezeigt, Stromboli eher ursprünglich und naturgewaltig.
Auch wir konnten die typischen regelmäßigen Ausbrüche per Boot mit respektvollem Abstand gut beobachten- ein unvergessliches Naturerlebnis!

Sa. 23.05. Salina

Die grüne Insel mit den Zwillingbergen war Ziel des heutigen Tages. Per Boot wurden die spektakulären Küsten von Lipari und Salina bewundert. Landgänge erfolgen in Santa Marina und Lingua. Der ausgiebige Besuch des Weinguts Heuner war der Höhepunkt des Tages mit Präsentation der Weinproduktion, der Verkostung vier verschiedener Weine (vor allem aus der Insel-typischen Weinsorte Malvasia) und begleitet mit einem köstlichen Imbiss.

So. 24.05. Vulcano

Vulcano erlebten wir per Boot mit schönen Grotten und Feldformationen, per Bus zu schönen Ausblicken und zu Fuß an der Küste rund um den Hafen mit Gelegenheit zum Baden.

Mo. 25.05. Fillicudi und Alicudi

Zuerst ging es mit Monika nach Alicudi der zweitkleinsten Insel hinauf über Treppen, vorbei an reichlicher Vegetation mit wunderschönen Ausblicken auf das kristallklare Meer und den benachbarten Inseln.
Anschließend steuerte das Boot Fillicudi an, wo zwei Kleinbusse für eine Inselrundfahrt auf uns warteten. Zwei Zwischenaufenthalte würden genutzt für einen kurzen Spaziergang unterhalb der bis zum Gipfel reichenden Terrassenbebauung als auch die für den kleinen Ort sehr geräumige Kirche Sankt Stefano. Fliegende Hexen wurden nicht gesichtet, wie alte Legenden erzählen und wohl auf Mutterkorn-kontaminiertes Roggenbrot mit halluzinogener Wirkung zurückzuführen ist.

Di. 26.05. der letzte Tag auf Lipari

Freizeit bis 16 Uhr auf Lipari, genutzt für Entspannung am Strand Pool oder einen Ausflug nach Canneto mit dem schönsten Strand von Lipari, gespickt mit Obsidian- und Bimsstein.
Am Nachmittag nehmen wir Abschied von den Liparische Inseln mit Besuch einer Tierrettungsstation und leckerer Weinverkostung. Nebenbei konnte ein benachbarter ehemaliger Koalin-Steinbruch, der in der Sonne sich verschiedenfarbig präsentierte. Kurz vor Sonnenuntergang präsentierten sich die Nachbarinseln in schönster Abendstimmung und mit einem tollen Ausblick auf die Nachbarinseln nahmen wir Abschied von der schönen Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer.


Mit vielen schönen Eindrücken bei bestem Wetter und milden Windverhältnissen, die zahlreiche Küstenerkundungen ermöglichten, kehren wir beeindruckt von einer einzigartigen Naturlandschaft zurück nach Deutschland zunächst per Fuß, anschließend mit Fähre, Bus und Flieger ab Catania.


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