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Reisebericht: Kreuzfahrt Große Seen - Kanada und USA mit MS Hamburg

30.09. – 19.10.2017, 20 Tage Kreuzfahrt zum Indian Summer auf den Großen Seen: Ontario-See - Erie-See - Huron-See - Michigan-See mit Quebec - Niagarafälle - Montreal - Cleveland - Detroit - Chicago

Bei unserer Kreuzfahrt über die Großen Seen in Nordamerika entdecken wir wunderschöne, kleine Inseln wie Mackinac Island und bestaunen Millionenmetropolen wie Chicago und Toronto.

1. Tag: 30.09.17 Anreise


kanada

Heute geht es endlich los! Bereits früh am Morgen traf ich alle Gäste am Gate im Flughafen Frankfurt/Main für unseren Flug nach Kanada. Nach einer kurzen Kennenlernphase startete dann auch bereits das Boarding für unseren Flug nach Toronto, Ontario. In Toronto angekommen wechselten wir nach den Einreiseformalitäten das Gate für den Anschlussflug nach Quebec. Pünktlich 13.50 Uhr flogen wir los – unter uns begleitete uns ständig der St.-Lorenz-Strom. In Quebec angekommen ereilte uns schon die erste Überraschung, denn 2 Koffer sind leider nicht mit in Quebec angekommen. Nachdem wir alles weitere am Gepäckservice-Schalter von Air Canada geklärt haben, wurden wir von unserer örtlichen Reiseleiterin Silke in Empfang genommen und sind in unser Hotel unweit von der Altstadt gefahren. Nachdem sich alle etwas frisch gemacht haben (so gut es ging, vor allem ohne Koffer ;-) ) sind wir gemeinsam um die Ecke ins Restaurant gegangen. Trotz der etwas beengten Räumlichkeiten hatten wir bereits am ersten Abend viel Spaß! Nachdem wir gegessen haben, zog es dann fast alle zurück ins Hotel da der Tag sehr anstrengend war. Einige Gäste sind allerdings noch in das Fairmont Chateau Frontenac gegangen, dessen untere Etage für die Öffentlichkeit zugänglich ist und in der sich eine tolle Bar mit Blick auf den Hafen befindet. Nach einem leckeren Cocktail waren aber dann auch wir zu müde und sind zurück ins Hotel gelaufen.

2. Tag: 01.10.17 Quebec City, Quebec, Kanada


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Nach einem reichhaltigen Frühstück machten sich viele von uns auf den Weg in die Stadt. Ich bin mit einigen Gästen in Richtung Altstadt gegangen, zum einen um Geld zu wechseln, zum anderen um natürlich das schöne Quebec zu erkunden. Vorbei am Fairmont Chateau Frontenac ging es zur Petit Champlain, einer Einkaufsstraße in der Einheimische ihre Waren verkaufen. Nach einem kleinen Mittagssnack – dem heimlichen Nationalgericht Kanadas: Poutine, welches aus Pommes mit Bratensauce und Käse besteht – gingen wir wieder ins Hotel zurück. Nachdem wir uns ein wenig frisch machen konnten, wurden wir von unserer Reiseleiterin Nadja in der Lobby empfangen. Ich erhielt in der Zwischenzeit die freudige Nachricht, dass die zwei fehlenden Koffern auf dem Weg Richtung Flughafen Quebec sind.
Bei unserer Stadtrundfahrt lernten wir viel Wissenswertes über Quebec City kennen und wir konnten die wichtigsten Ecken und Bauwerke der Stadt sehen. Später fuhren wir weiter zu den Montmorency Wasserfällen, wo wir ca. eine Stunde Zeit hatten um die Fälle individuell zu entdecken. Man kann auch auf eine Brücke direkt über die Wasserfälle laufen, von dort sieht man, wie das Wasser die Klippe hinab stürzt.
Danach machten wir uns auf den Weg ins Huronvillage, welches als Museum dient. Unser Guide erzählte uns von den Traditionen der Huronen-Indianer und wie das Leben damals vor sich ging. Er erklärte uns auch die verschiedenen Tools mit denen die Indianer z.B. Fische gefangen haben.
Unser letzter Stopp führte uns zu einem Sugar Shack – dort konnten wir unser Essen mit Ahornsirup verfeinern und später wurde uns durch Silke noch erklärt, wie der Ahornsirup gewonnen wird. Am späten Abend fuhren wir wieder zurück ins Hotel. Dort angekommen dann die freudige Überraschung: beide Koffer sind angekommen und wurden bereits auf die Zimmer gebracht! Nun stand einem guten Schlaf nichts mehr im Wege!

3. Tag: 02.10.2017 Fahrt Quebec City – Montreal, Quebec, Kanada


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Recht früh am Morgen machten wir uns mit Silke auf den Weg nach Montreal. Auf halber Strecke hielten wir in Trois Rivieres – einer kleinen Stadt durch welche der bekannte Königsweg direkt durchführt. Nach einer Stunde Freizeit machten wir uns wieder auf den Weg nach Montreal. Als wir dort ankamen, hatten wir noch etwas Zeit bis wir auf das Schiff durften. So bin ich mit einigen noch durch die Stadt spazieren gegangen und haben uns die Basilika angesehen, welche dem Petersdom in Rom nachempfunden wurde.
Nun hieß es für uns Alle Mann an Bord! Wir fuhren zum Hafen wo wir bereits bei der Einfahrt nach Montreal unser Schiff MS Hamburg im Hafen liegen sahen.
Nach einem kurzen Sicherheitscheck konnten wir schon auf das Schiff und unsere Kabine beziehen. Natürlich haben wir alle erst einmal das Schiff ausgekundschaftet und die Aussicht von Deck genossen. Um 19.00 Uhr habe ich alle Eberhardt-Gäste zum Sektempfang eingeladen um auf die schöne Kreuzfahrt anzustoßen, die uns nun bevor lag. Danach gingen wir alle gemeinsam ins Restaurant und haben das leckere Essen und den Service der Crew genossen. Da es ein langer und anstrengender Tag war, sind viele von uns bereits sehr zeitig ins Bett gegangen.

4. Tag: 03.10.2017: Seetag


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Heute heißt es erst einmal ausschlafen denn vor uns liegt ein entspannter Seetag. Nach einem gemütlichen Frühstück, vielleicht auch an Deck bei herrlichem Wetter, ging es erst einmal mit einem straffen Programm los: Um 10.00 Uhr hieß uns unsere Kreuzfahrtdirektorin Alexandra Cortese recht herzlich in der Lounge willkommen um uns wichtige Informationen zu unserer Reise und vor allem auch zum Leben an Bord mitzuteilen. Anschließend stellte uns Olga (von der Wolga) die Ausflüge vor, die wir auf unserer Reise buchen konnten. Nach diesen interessanten Vorträgen traf ich alle Gäste der Eberhardt-Gruppe in der Weinstube für unseren kurzen Schiffsrundgang mit Conni an. Wir konnten uns somit erst einmal einen Gesamtüberblick über das doch recht kleine Schiff verschaffen bevor wir uns beim Mittagessen stärken konnten. Am Nachmittag lauschte der Großteil unserer Gruppe dem Vortrag „Toronto – das New York Kanadas" und wir freuten uns schon, die Stadt „live" zu sehen. Nach einem entspannten Nachmittag empfing uns das Kreuzfahrt-Team wieder in der Lounge für den offiziellen Willkommens-Cocktail und später wurde uns im Restaurant das Gala-Abendessen serviert. Nachdem wir das (wie immer) leckere Abendessen genossen haben, stellten sich alle Künstler dieser Reise bei einer Show in der Lounge vor. Wir haben herzlich gelacht und auch gestaunt über die Talente der Darsteller.

5. Tag: 04.10.2017: Toronto/Niagara Fälle, Ontario, Kanada


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Am Morgen erreichten wir endlich Toronto. Die Skyline konnten wir schon morgens aus der Ferne sehen – vor allem das glänzende Gebäude der Bank of Montreal sticht sofort ins Auge: die Fenster sind mit jeweils 10 Gramm Gold beschichtet, sodass das ganze Gebäude inmitten der Hochhäuser Torontos hervor sticht. Schon um 09.00 Uhr startete unser Eberhardt-Inklusiv-Ausflug zu den Niagara Fällen. Bruno, unser Guide und Busfahrer Juan erwarteten uns am Hafen von Toronto. Nach einer ca. 1 ½-stündigen Fahrt kamen wir dann endlich an! Als erstes starteten wir die Bootsfahrt mit den sogenannten „Hornblower" und wurden ganz nah an die Niagara Fälle gebracht – trotz Regenponchos blieb natürlich keiner von uns trocken und auch, wenn wir inmitten der Gischt so gar nichts von den Fällen sehen konnten, sollte man sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen! Glücklicherweise kam die Sonne dann noch heraus und unsere Sachen konnten bei einem kleinen Spaziergang entlang des Ufers von den amerikanischen Fällen zu den kanadischen Horsehoe Fällen ein wenig trocknen. Nachdem wir einige Fotos schießen konnten holte uns der Bus wieder ab und wir fuhren zum Skylon Tower, wo wir unser Mittagessen mit einer wunderschönen Aussicht auf die Niagara Fälle genießen konnten.
Anschließend fuhren wir dem Regen in Richtung Niagara-On-The-Lake davon. Das kleine Städtchen sah sehr einladend aus und Juan ist glücklicherweise sehr langsam durchgefahren, sodass wir alles in Ruhe sehen konnten und Fotos machen konnten. Danach ging es zurück nach Toronto – da auf dem Highway Stau war, umfuhren wir diesen und Juan nahm die Umleitung entlang der Lakefront. So konnten wir die tollen kleinen Vorstädte von Toronto wie z.B. Oakville oder Missisauga mit vielen großen Häusern und schön angelegten Parkflächen bestaunen. Unserem Reiseleiter Bruno wurde es zeitweise ganz schön Angst da er die Route nicht kannte, die unser Busfahrer fuhr. Doch Juan beruhigte mich stets, dass wir immer noch auf Kurs sind und pünktlich am Schiff ankommen. Und so war es dann auch: Punkt 19.00 Uhr kamen wir am Schiff an und der Regen hat wie auf Knopfdruck auch aufgehört. Abends beim auslaufen konnten wir die beleuchtete Skyline von Toronto noch an uns vorbei ziehen sehen – ein tolles Erlebnis!

6. Tag: 05.10.2017: Seetag


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Heute heißt es wieder einmal Seetag und das bedeutet: ausschlafen! Nach einem ausgiebigen Sektfrühstück traf ich gegen 10.00 Uhr einige Gäste in der Lounge an um den Vortrag „Rosen kontra Rost" von unserer Lektorin Heike Fries zu lauschen. Interessant ist zu hören, wie stark der Kontrast beider Städte trotz geografischer Nähe doch ist, denn Detroit im US-Bundesstaat Michigan leidet wirtschaftlich noch stark unter dem Zusammenbruch der Autoindustrie, währenddessen das kanadische Windsor auf der anderen Seite des Flusses wirtschaftlich recht stabil ist. Im Anschluss ließ ich meiner kreativen Ader freien lauf und erkannte beim Kreativ-Workshop „Indianische Armbänder" mit Nina auch bekannte Gesichter. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagsruhe traf ich dann am Nachmittag viele Gäste wieder in der Lounge um diesmal von unserem Lektor Gerrit Aust mehr über die Geschichte Kanadas zu erfahren. Mittlerweile haben wir den Welland-Kanal verlassen und den Eriesee erreicht. Hier erinnert sich natürlich fast jeder an das bekannte Gedicht „John Maynard" von Theodor Fontane.
Am Abend präsentierte Timur Cevik mit der FIESTA Band die „Showtime - Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht."

7. Tag: 06.10.2017: Windsor, Ontario, Kanada


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Am Morgen erreichten wir das regnerische Windsor und auf der gegenüberliegenden Seite des 51 km langen Detroit Rivers, welcher zeitgleich die Grenze zwischen den USA und Kanada bildet, liegt die Stadt Detroit.
Die meisten von uns entschieden sich heute für einen Ausflug nach Detroit. Die Stadt war einst das größte Zentrum des Automobilbaus weltweit, denn viele bekannte Autohersteller wie General Motors oder Ford haben hier ihren Hauptsitz.
Nach der Grenzkontrolle konnte unser Ausflug dann richtig starten: Wir fuhren zuerst zur Bahnstation wo wir in einen sogenannten „People Mover" stiegen und eine Runde mit der selbstfahrenden Bahn drehten um einen kurzen Überblick über die Stadt erhielten. Als wir am Flussufer vorbei fuhren hatten wir einen tollen Blick auf die MS Hamburg und die Ambassador Bridge. Weiter ging es dann mit dem Bus durch die Stadt - am Guardian Building und Fisher Building stiegen wir aus um die farbenprächtigen Bauwerke des Jugendstils näher zu bestaunen. Aber nicht nur das moderne Stadtzentrum wurde uns bei der Stadtrundfahrt gezeigt, sondern auch die Problembereiche der Stadt Detroit. So besuchten wir das Heidelberg Project, welches vor 25 Jahren gegründet wurde um der Verwahrlosung des Stadtteils entgegen zu wirken. Die Bewohner, welche hauptsächlich afro-amerikanischer Abstammung sind, versuchen mit den wenigen finanziellen Mitteln die sie haben der Stadt wieder ein wenig Leben einzuhauchen, indem sie ihre Häuser knallbunt anmalen und allerlei Trödel den sie finden oder noch zu Hause stehen haben versuchen in Kunstwerke zu verwandeln.
Am späten Nachmittag erreichten wir wieder das Schiff und genossen den Abend an Bord.

8. Tag: 07.10.2017: Tobermory, Ontario, Kanada


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In der Nacht durchquerte unser Schiff die MS Hamburg den Lake Huron um am Nachmittag vor Tobermory in der Bucht Geogian Bay zu ankern. Die Georgian Bay ist eine große Seitenbucht des Lake Huron und sogar fast so groß wie der Lake Ontario. Die Durchfahrt zwischen der Bruce Halbinsel im Süden und Manitoulin Island im Norden ist gerade einmal 25 km breit.
Da es am heutigen Tag sehr windig ist, fällt der Ausflug „Fahrt mit dem Glasbodenboot" leider aus, sodass alle Gäste heute „freilaufend" sind. Das kleine Fischerdorf Tobermory erreichten wir durch die Tenderboote da das Schiff auf Reede liegt. Wir wanderten ein kurzes Stück zu einem Aussichtsturm direkt neben dem Nationalparkzentrum. Von hier oben hatte man einen tollen Blick über die Landschaft und die Bucht. Leider war die Farbenpracht des Indian Summers noch nicht so weit fortgeschritten, sodass man immer noch viel grün sehen konnte. Nach einen kurzen Spaziergang durch den Wald zum Wasser ging es wieder zurück nach Tobermory. Einige haben vielleicht auch auf ihrer Wanderung das Kalkgestein des Niagara Escarpments wieder entdeckt – Kalkgestein eines Tropenmeers welches vor ca. 400 Mio. Jahren verschwand. Das Escarpment ist charakterisiert durch Kalkstein und zieht sich durch das ganze Gebiet der Großen Seen. Durch die immernoch vorhandenen Kalksteinklippen, erhält das glasklare Wasser vor Tobermory eine wunderschöne Türkis-Färbung.

9. Tag: 08.10.2017: Little Current, Ontario, Kanada


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Heute erreichten wir Little Current auf Manitoulin Island – die größte Siedlung auf der größten Süßwasser-Insel der Welt. Die Insel hat eine Fläche so groß wie Teneriffa und auch hier zieht sich das Niagara Escarpment entlang. Beim Ausflug „Pow-Wow" erfuhren wir von unserem Guide Kevin viele Traditionen der hießigen Indianer. Auf dieser „Geisterinsel" wie es in der Indianersprache genannt wird liegen insgesamt 6 Indianerreservate. 40% der Einwohner gehören den sogenannten „First Nations" an. Und so werden auch heute noch die Traditionen der Vorfahren gewahrt: Bei einer traditionellen Tanzaufführung erklärte uns Steven die verschiedenen Kostüme der Tänzer und auch die verschiedenen Totems der Indianerstämme. Er erklärte uns auch die „Problematik" mit der Heirat: Da man nicht miteinander verwandt sein darf, gestaltet sich die Partnersuche auf Manitoulin recht schwierig, denn dummerweise ist so ziemlich jeder mit jedem auf dieser Insel verwandt. Deshalb heiraten Männer meist Frauen aus weiter entfernten Gebieten. Das größte Pow-Wow, was Ratsversammlung bedeutet, findet im August statt. Heutzutage geht es dabei allerdings mehr um Tanz und das pflegen sozialer Kontakte. Ein weiterer Brauch ist die Seelenreinigung, welcher wir alle vor der Tanzvorführung beiwohnten: beim verbrennen von Salbei, Zederholz, Tabak und Süßgras wird die Seele von allem Bösen gereinigt, sodass man nur positive Gedanken und Gefühle empfindet. Der Nachmittag steht uns dann zur freien Verfügung. Da das Wetter heute mitspielte blieben viele von uns in Little Current und spazierten durch die Gegend. Am Abend hieß es dann Leinen los und die MS Hamburg nimmt Kurs auf Milwaukee.

10. Tag: 09.10.2017: Seetag


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Auch am heutigen Tag steht uns ein entspannter Seetag bevor. Bei schönstem Wetter näherten wir uns am Morgen der Mackinac Brücke, welche die Engstelle zwischen Lake Huron und Lake Michigan überbrückt. Am Vormittag erzählte uns Lektorin Heike mehr über das charmante Milwaukee, welches wir morgen erreichen werden und am Nachmittag wurde uns die Weltmetropole Chicago durch Gerrit vorgestellt.

11. Tag: 10.10.2017: Milwaukee, Wisconsin, USA


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Willkommen in der wohl deutschesten Stadt der USA! Bereits am Morgen zieht die Skyline von Milwaukee an uns vorbei als wir in den Hafen einfuhren. Ein besonderes Kunstwerk ist das Kunstmuseum, welches von Santiago Calatrava entwurfen wurde. Die „Segel" des Gebäudes sind noch geschlossen, wie sich herausstellt werden sie sich heute leider auch nicht mehr öffnen, denn es ist zu windig. Normalerweise öffnen und schließen sich die Segel drei mal am Tag: als erstes um 10.00 Uhr wenn das Museum auf macht, dann noch einmal um 12.00 Uhr und wenn das Museum wieder schließt. Sobald das Schiff anlegte, wurden auch schon die Vorbereitungen für die Passkontrollen vorbereitet. Als diese vorüber waren, starteten wir endlich unseren Ausflug, wir fuhren durch die Stadt, vorbei an der Marquette Universität und der Pabst Brauerei. An der Lakefront Brewery hielten wir an und konnten das Bier probieren, welches dort gebraut wurde. Ein Mitarbeiter erklärte uns auf seine eigene, witzige Art und Weise einiges über die Entstehung des Biers und die Herstellung. Danach ging es dann auch schon weiter mit unserer Stadtrundfahrt – nach einem kurzen Stopp am Kunstmuseum hielten wir am Milwaukee Public Market und hatten ein wenig Freizeit. Wer möchte, konnte gern in der Stadt bleiben. Dies tat ich dann auch mit einigen Gästen. Wir sind erst einmal ein wenig durch den Public Market geschlendert und haben uns dann noch einmal in Richtung Lakefront gewagt. Dort hatten wir von der Discovery World einen schönen Blick auf die Innenstadt und liefen danach wieder zurück zum Public Market. Die Innenstadt von Milwaukee war immer noch schön mit Blumen und künstlerischen Skulpturen geschmückt, sodass man gar nicht wusste, wo man zuerst hinsehen sollte. Gegen Abend trafen wir uns dann mit Heike und Gerrit um den Riverwalk entlang zu laufen – eine Promenade direkt am Milwaukee River. Da es leider etwas regnete, kehrten wir in das Lokal Rock Bottom ein und ließen uns ein Milwaukee Bier schmecken. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von dieser Stadt und wir machten uns auf den Weg zurück zum Schiff.

12. Tag: 11.10.2017: Chicago, Illinois, USA


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Nach einer recht stürmischen Nacht erreichten wir am Morgen Chicago, beziehungsweise eher den Industriehafen südlich von Chicago. Nach unserem Frühstück starteten wir unseren Ausflug in die Millionenmetropole. Nach einer Fahrt durch die südlichen Stadtteile erreichten wir endlich Downtown. Bei unserem ersten Fotostopp sahen wir....fast gar nichts, denn die Hälfte von Chicago hat sich in einer Wolkendecke versteckt. Nun ja, so etwas muss man schließlich auch erlebt haben. Wir fuhren weiter und vorbei am Soldier Field, dem Football-Stadion, dem Shedd Aquarium, dem Millennium Park und natürlich durfte eine Fahrt auf der Magnificent Mile vorbei am Wasserturm auch nicht fehlen. Ein kurzer Fotostopp mitten in der sogenannten Loop beeindruckte uns. Der Name rührt von der Straßenbahnlinie her, die durch die Wolkenkratzer im Zentrum immer im Kreis fährt. Auf unserem Programm stand heute auch noch der Besuch der Aussichtsplattform auf dem Willis Tower – wir haben den Besuch schon ein wenig hinaus gezögert und gehofft, dass die dicke Wolkendecke noch etwas aufzieht. So versuchten wir gegen 13.00 Uhr unser Glück und als wir oben ankamen, sahen wir....wieder nichts. Wir waren leider zu weit oben um eine gute Sicht haben zu können. Für einen kurzen Moment zog sich die Wolkendecke wenig später auf und wir konnten einen kurzen Blick erhaschen. Dieser war allerdings viel zu schnell wieder herum. Ein wenig betrübt machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Im Souvenirladen kauften wir noch ein paar Andenken. Der Bus brachte uns dann anschließend zum Millennium Park wo sich unsere Reiseleiterin Uta von uns verabschiedete. Ich organisierte dann noch für alle die berühmte Chicago Deep Dish Pizza – entweder man mag sie, oder nicht aber auf jeden Fall sollte man sie einmal probiert haben! Dort stieß dann auch meine Freundin Lenzi auf uns, die ich während meiner Zeit als Au Pair in Milwaukee kennengelernt habe. Gemeinsam legten wir unsere Mittagspause ein und unterhielten uns. Als alle fertig waren gingen wir noch zur Bean und machten einige Fotos – diese war wenigstens auch bei diesem Wetter zu erkennen! Wenig später mussten wir auch schon los zur Bahnstation, um mit dem Zug wieder Richtung Schiff zu fahren.

13. Tag: 12.10.2017: Traverse City, Michigan, USA


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Heute konnten wir wieder ein wenig länger schlafen, denn wir sollen erst am Nachmittag in Traverse City ankommen. Um 10.00 Uhr sammelten sich wieder viele Gäste in der Lounge um Lektorin Heike bei ihrem Vortrag über Traverse City und Mackinac Island zuzuhören. Um 13.30 Uhr ankern wir und die Tenderboote werden ins Wasser gelassen. Traverse City liegt an der Grand Traverse Bay, welche durch die Old Mission Peninsula in zwei Buchten geteilt wird. Die Stadt ist unter anderem berühmt für die hellen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser. Auf dem Programm steht ein Ausflug zu den Sleeping Bear Dünen und Glen Arbor. Ein kleiner Geheimtipp ist die Cherry Republic in Glen Arbor – man sollte auch definitiv die getrockneten Kirschen probieren wenn man in der Gegend ist, denn nicht umsonst heißt die Stadt „Cherry Capital of the World". Weiter fahren wir dann zu den Sleeping Bear Dünen – der Name stammt von einer Indianersage in der eine Bärin mit zwei Jungen vor einem Waldbrand in Wisconsin ins Wasser floh. Die Bärin erreichte das andere Ufer doch für die Jungen war es einfach zu weit und sie ertranken. Der Umriss der Dünen soll die schlafende Bärin darstellen, die auf ihre Jungen wartet. Die beiden Inseln North – und South Manitou Island stellen die beiden Jungen dar. Der Geist Manitu soll die beiden Bären in die Inseln verwandelt haben, genau dort wo sie ertranken.
Nach einem kurzen Fotostopp war es dann auch wieder an der Zeit zum Schiff zurückzukehren.

14. Tag: 13.10.2017: Mackinac Island, Michigan, USA


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Wer Ruhe und Abstand vom Alltagsleben sucht, findet dies hier auf Mackinac Island – zumindest in der Nebensaison. Auf der ca. 10km² großen Insel dürfen keine Autos fahren, somit ist es ein Paradies für Wanderer und Radler – wenn auch die höchste Stelle nicht einmal 100m überschreitet. Ich lieh mir ein Fahrrad aus und umrundete einmal die Insel auf dem 13 km langen „Highway" - auf halber Strecke traf ich einige unserer Gruppe, die auch auf Fahrrädern unterwegs waren. In der kleinen Stadt wieder angekommen ließ ich mir es auch nicht nehmen die Spezialität der Insel zu probieren: Fudge! In der ganzen Stadt riecht es nach dieser süßen Leckerei und in fast allen Geschäften kann man sehen wie die flüssige Schokolade auf Steintischen hin und her gewälzt wird, bis sie erkaltet und zu einer festen Masse wird. Diese wird dann in Stücke geschnitten und direkt verkauft.
Nach einem schönen Tag auf Mackinac Island sahen wir uns in der Lounge die Crew Show an – wer hätte geahnt, dass in einigen Mitgliedern der Crew solche Talente stecken?!

15. Tag: 14.10.2017: Seetag/Cleveland, Ohio, USA


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Heute waren wir auf zwei Seetage eingestellt. Allerdings stürmt es sehr über den Wellandkanal sodass sich unser Kapitän entschied, Kingston in Ontario nicht anzufahren. Stattdessen machen wir noch einen Abstecher nach Cleveland im US-Bundesstaat Ohio. Um 17.00 Uhr lädt uns Lektor Gerrit zum Vortrag zu Cleveland ein, sodass wir einen kleinen Überblick über die Stadt haben, die wir heute Abend erreichen werden. Nach dem Abendessen, genauer gesagt um 21.30 Uhr, erreichten wir Cleveland. Von Deck konnten wir das Football-Stadion und einige der schön beleuchteten Hochhäuser sehen.

16. Tag: 15.10.2017: Cleveland, Ohio, USA/Seetag


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Shuttlebusse bringen uns morgens in die Stadt. Wir sind erstaunt wie viel heute zum Sonntag am Public Square los ist. Doch kein Wunder: Oktober ist der sogenannte Breast Cancer Awareness Month. So startet heute ein Lauf durch die Innenstadt um das Thema Brustkrebs in den Vordergrund zu rücken und um Spenden zu sammeln. Da Sonntag war, machten die meisten Geschäfte allerdings auch erst 12.00 Uhr auf. Wir vertrieben uns dies Zeit in der Innenstadt und bestaunten die schöne Architektur. Vor allem The Arcades war ein wunderschönes Gebäude, sowohl von außen als auch von innen. Ich schlenderte etwas durch das Tower City Center und nach und nach machten auch die Läden auf und so füllte sich das relativ kleine Einkaufcenter. Die Stadt an sich ist nicht sehr alt. Etwas mehr als 200 Jahre sind seit der Gründung vergangen. Die Stadt wurde im 18. Jhd. von Amerikanern und Franzosen als Poststelle genutzt und nach Fertigstellung des Ohio-Kanals wurde sie eine der wichtigsten Handelsposten. Heute besteht der größte Teil der Bevölkerung aus Afro-Amerikanern. Gegen 14.00 Uhr sollten wir abfahren, da sich der Wind allerdings verstärkte, blieben wir ein wenig im Hafen liegen. Während des Vortags über Montreal von Gerrit Aust fuhren wir dann endlich los.

17. Tag: 16.10.2017: Seetag


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In der Nacht hat sich der Sturm gelegt und wir können nun glücklicherweise den Welland-Kanal durchqueren. Nach einigen Schleusen sehen wir dann in der ferne die Stadt Toronto. Da der Sturm weg gezogen ist haben wir heute klare Sicht und können die Stadt in 56 km Entfernung erkennen. Bei der Einfahrt in den Ontario-See in Port Weller können wir das kleine, niedliche Städtchen Niagara-On-The-Lake noch einmal von der Wasserseite aus sehen. Um 11.30 Uhr lädt uns unsere Kreuzfahrtdirektorin dann zum Frühschoppen auf das Pooldeck ein. Es gibt natürlich Bier, Weißwürste und Brezel. Nach einem entspannten Nachmittag an Bord machten wir uns alle noch einmal für das Abschiedsabendessen schick. Unser Kapitän Vladimir Vorobyov lud uns am Abend in die Lounge zum Abschieds-Cocktail ein und später gingen wir gemeinsam ins Restaurant um das Gala-Abendessen zu genießen.

18. Tag: 17.10.2017: Seetag/Montreal, Quebec, Kanada


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Heute heißt es nun Koffer packen! Wir passieren die letzten Schleusen, die uns nun wieder zurück in den St.-Lorenz-Strom bringen. Im Laufe des Tages genossen wir noch einmal alle Annehmlichkeiten unseres Schiffes und schauten uns den Film der Reise an, den das Fototeam für uns zusammen geschnitten hat. Am Abend erreichten wir dann Montreal, wo unsere Reise über die Großen Seen endet. Wir haben 4.500m Kilometer mit unserem Schiff MS Hamburg zurück gelegt und sind nun wieder in der Provinz Quebec angekommen, wo unsere Reise begonnen hat.

19./20. Tag: 18.10./19.10.2017: Ausschiffung Montreal und Rückflug


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Früh am Morgen hatte das Restaurant bereits wieder geöffnet, denn heute heißt es Abschied nehmen von MS Hamburg und Montreal. Zunächst einmal möchten wir die Stadt aber noch etwas näher kennenlernen. Gegen 10.00 Uhr startete unsere Stadtrundfahrt mit der örtlichen Reiseleiterin Mechthild. Wir fuhren am Olympiagelände vorbei und machten Halt auf der Grand Ile um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Anschließend ging es noch ein Stückchen weiter durch die Stadt. Später wurden wir dann in der Altstadt abgesetzt und konnten noch durch die Straßen schlendern. Einige haben unsere Reiseleiterin bis zur Basilika de Notre Dame begleitet, andere haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. Um 15.30 Uhr trafen wir uns alle wieder am ausgemachten Treffpunkt und unsere Fahrt ging weiter in Richtung Flughafen – leichter gesagt als getan! Durch einen Unfall kurz nach der Autobahnabfahrt staute es sich – Autos überholten uns und stellten sich in 3-er Reihe vor uns an. Da ist Chaos natürlich vorprogrammiert! Zum Glück hatten wir noch genug Zeit, denn unser Flug startete erst 19.20 Uhr, einige hatten es jedoch sehr eilig und mussten schnellstmöglich zum Flughafen kommen. So stiegen viele kurzerhand einfach aus ihren Taxis aus und liefen samt Gepäck zum Flughafen. Glücklicherweise ging es dann nach einiger Wartezeit voran und wir erreichten den Flughafen Montreal noch rechtzeitig. Auch unser Flug hatte keine Verspätung und so konnten wir pünktlich das Boarding beginnen. In Frankfurt hieß es dann Abschied nehmen von allen, denn wir sind alle in eine andere Richtung weiter geflogen.
Ich möchte mich noch einmal für diese tolle Zeit mit Ihnen allen bedanken! Ich hoffe, man sieht den einen oder anderen wieder! Alles Gute für Sie wünscht Ihnen Ihre Madlen :-)

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