Inselhüpfen im Ärmelkanal – unsere Rundreise auf Jersey, Guernsey und Sark
Reisebericht: 23.05. – 30.05.2026
Britisches Flair, französischer Charme und atemberaubende Küsten: Jersey, Guernsey und Sark sind kleine Inseln mit ganz großer Wirkung – auch bei ungewöhnlich hohen Temperaturen im Mai.
Ein Reisebericht von
Kristin Weigel
Flug nach Jersey & Fahrt zum Hotel an der Südküste
Unsere Reise beginnt mit dem Flug nach Jersey – der größten Kanalinsel, die 25 Kilometer vor der Küste der Normandie liegt. Eine Hälfte unserer Reisegruppe fliegt früh am Morgen direkt ab Düsseldorf, die andere Hälfte fliegt am späten Nachmittag von München. Wir landen auf dem überschaubaren Flughafen der Insel Jersey, wo uns unser Fahrer mit dem Midibus bereits erwartet. Schon die kurze Fahrt zum Hotel gibt erste Einblicke in die sanfte Hügellandschaft, die gepflegten Gärten und das typisch britisch-französische Flair dieser Kanalinsel.
Unser Hotel Ommaroo liegt direkt an der Küstenpromenade von St. Helier an der sonnigen Südküste von Jersey – ein charmantes, viktorianisches Haus mit freundlichem Personal und einer Atmosphäre, die sofort das Gefühl vermittelt, angekommen zu sein.
Als am frühen Abend alle Teilnehmer unserer Gruppe angekommen sind, treffen wir uns im Café des Hotels zur Inforunde: Ich verteile Stadtpläne und Tidenpläne und gebe einen ersten Überblick über die kommenden Tage. Dann erwartet uns das erste gemeinsame Abendessen im Hotel mit einem feinen 3-Gänge-Menü und den ersten Kennenlern-Gesprächen. Wer noch Energie hat, begleitet mich auf einen Abendspaziergang durch die Altstadt – vorbei an der Roseville Street bis zum historischen Royal Square, wo das Herz von St. Helier schlägt.
Ausflug zur Insel Sark
Heute steht einer der absoluten Höhepunkte der Reise auf dem Programm: ein Ausflug zur autofreien Insel Sark. Mit der Fähre der Reederei Manche Iles legen wir vom Elizabeth Terminal ab und genießen bei ruhiger See die etwa einstündige Überfahrt. Sark empfängt uns mit einer Stille, die man in unserer Zeit kaum noch kennt – keine Autos, keine Hektik, nur das Zwitschern der Vögel und der Wind vom Atlantik.
Mit dem Traktor geht es hinauf ins kleine Village, von wo aus wir unsere Wanderung starten. Wir passieren den goldenen Briefkasten – ein Denkmal für die Olympia-Goldmedaille im Dressurreiten, das kleinste Gefängnis der Welt und das ehrwürdige Le Manoir, das Haus des ersten Seigneurs. Unser Weg führt uns durch schattige Waldpfade und grüne Gassen bis zum spektakulären Damm La Coupée: Ein schmaler Grat, der Sark mit dem kleineren Inselteil Little Sark verbindet, mit atemberaubenden Ausblicken auf beiden Seiten hinunter ins Meer. Wer möchte, läuft hinüber – ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Eine wohlverdiente Pause gibt es in der Chocolaterie Caragh, wo Leckereien aus belgischer Schokolade, herrliches Eis und frischer Kaffee auf uns warten. Danach wandern wir weiter zur Seigneurie, dem prächtigen Herrensitz der Insel mit seinen wunderschönen Gärten. Unsere örtliche Reiseleiterin Ann – eine gebürtige Deutsche, die seit vielen Jahren auf Jersey lebt – führt uns zum alten Taubenschlag, dem Herrenhaus und der historischen Cidre-Presse. Wer möchte, spaziert zur kleinen Kapelle im Haupthaus, in der die Geschichte der Seigneurie lebendig wird. Wir haben genügend Zeit, um durch die blühenden Gärten zu bummeln und tolle Fotos mit bunten Blumen und dem Herrenhaus aus grauem Granit zu machen. Unter alten Bäumen lässt sich das Picknick vom Kiosk wunderbar genießen. Für den Monat Mai ist es ungewöhnlich warm mit etwa 30°C und blauem Himmel. Zum Glück weht auf den Inseln immer ein kleines Lüftchen vom Atlantik.
Auf dem Rückweg ins Sark Village besuchen wir noch die St. Peter Church und den charmanten Silberladen, bevor wir uns auf den Weg zum Hafen machen. Die Rückfahrt nach Jersey bei spiegelglatter See rundet diesen unvergesslichen Inseltag ab.
Inselrundfahrt auf Jersey
Mit unserer Fahrerin Jane und Reiseleiterin Ann erkunden wir heute Jersey von seiner schönsten Seite in unserem privaten Midibus. Die Insel überrascht mit einer erstaunlichen Vielfalt: wilde Felsenküsten im Norden, sanfte Buchten im Süden, grüne Weiden mit den berühmten Jersey-Kühen und überall die Spuren einer bewegten Geschichte.
Wir halten an der malerischen Bucht La Roque an der Ostküste, besuchen das pittoreske Gorey am Fuße des imposanten Mont Orgueil Castle und machen einen Stopp am St. Catherine's Breakwater mit seinem weiten Blick aufs Meer. An der Nordküste entdecken wir die Boley Bay mit ihren Tausenden bunten Kieselsteinen und fahren vorbei an der Bonne Nuit Bay – deren Name, „Gute Nacht", auf die Zeiten zurückgeht, als hier nachts fremde Schiffe ausgeraubt wurden. Zum Mittagessen kehren wir in der gemütlichen Taverne Les Fountaines ein, einem alten Bauernhof, der heute ein beliebtes Lokal ist.
Am Nachmittag besuchen wir die Ruinen von Grosnez Castle im Nordwesten der Insel – von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Ouens Bay bis hin zu den Paternoster-Inseln und, bei klarem Wetter, bis nach Sark. Bevor wir wieder in den Bus steigen, probieren wir die berühmte Black Butter. Dieser Marmeladen-Aufstrich aus eingekochten Äpfeln, Cidre und Gewürzen ist ein beliebtes Mitbringsel und typisch für Jersey! Jetzt in den letzten Mai-Wochen haben wir besonderes Glück, denn an der Westküste blühen zu dieser Jahreszeit für nur zwei Wochen wilde Orchideen. Daher machen wir einen kurzen Abstecher zum Orchid Field und können auf der Wiese nach den drei verschiedenen Orchideenarten suchen, die es hier gibt: die Jersey Orchis, die Southern March Orchid und die Spotted Orchid.
Den Abschluss der Rundfahrt bilden der malerische Corbière-Leuchtturm an der Südwestspitze der Insel, die idyllische St. Brélade's Church mit ihrer mittelalterlichen Fischerkapelle und der südlichste Punkt von Jersey, Normoint Point, mit einem weiten Panoramablick auf die Küste.
Freizeittag: Elizabeth Castle & Greve de Lecq
Heute darf jeder nach seinen eigenen Wünschen die Insel Jersey erkunden – und die Möglichkeiten sind vielfältig. Gemeinsam spazieren wir zunächst durch die Altstadt von St. Helier: durch den farbenfrohen Fischmarkt, die große Markthalle und über den Royal Square mit seinem Denkmal für Georg II. und den eleganten Regierungsgebäuden. Auf dem Platz fand 1781 die letzte Schlacht zwischen Franzosen und Engländern statt, die Jahrzehnte um die Herrschaft über die Kanalinsel stritten – zu diesem "Battle of Jersey" gibt es ein berühmtes Gemälde, was diese Szene zeigt. Weiter gingen wir zum Liberation Square, auf dem ein eindrucksvolles Denkmal an die Befreiung der Insel vom Ende der deutschen Besatzung im Jahr 1945 erinnert. Am Busbahnhof, dem Liberation Station, zeige ich allen, wie das öffentliche Bussystem auf der Insel funktioniert. Mit den öffentlichen Bussen kann man mit wenig Geld praktisch die ganze Insel erkunden.
Vorbei am Meeresgarten "Jardin de la Mer" kommen wir schließlich zum Castle Kiosk, von dem aus wir mit dem „Puddleduck" – einem amphibischen Gefährt, das halb Bus, halb Boot ist – hinüber zu Elizabeth Castle fahren. Die Festung auf einer kleinen Felseninsel mitten in der Bucht von St. Helier begeistert mit ihrer langen Geschichte: Ein kostümierter Burgarzt erklärt das mittelalterliche Lazarett, im Magazinhaus läuft ein kurzweiliger Film zur Geschichte der Anlage, und vom Wachturm mit der Jersey-Flagge genießen wir einen herrlichen Rundblick über die Bucht. In der Offizierskaserne hat man zwei Stuben mit dem einfachen Mobiliar der damaligen Soldaten eingerichtet. Wer möchte, geht hinunter zum Felsen des Einsiedlers St. Helier – dem Schutzpatron der Insel und Namensgeber der Inselhauptstadt. Zur Besichtigung von Elizabeth Castle sollte man etwa zwei Stunden einplanen, wenn man alles in Ruhe anschauen will. Am Mittag geht es mit dem Puddleduck zurück aufs Festland, bei Ebbe kann man übrigens auch hinüber laufen.
Am Nachmittag fahren einige von uns mit mir im öffentlichen Bus zur Bucht Greve de Lecq im Norden der Insel – ein bisschen Zeit am Strand ist genau das Richtige bei diesem Wetter! Das Strandcafé Colleen's direkt am Meer lädt zu frischen Meeresfrüchten, Sandwiches und Kaffee ein. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen lässt es sich hier wunderbar aushalten – barfuß am Strand, mit dem Rauschen der Wellen im Ohr. Auch die alte Mühle "Le Moulin de Lecq" schauen wir uns vor der Rückfahrt noch an.
Andere Mitreisende bummeln am Nachmittag durch die Stadt oder besuchen die Jersey War Tunnels. Einige wagen sich sogar für ein kurzes Bad in den Atlantik. Zum Abendessen treffen wir uns alle im Hotel wieder und jeder hat spannende Erlebnisse vom Tag zu berichten.
Freizeittag: Wanderung vom Corbière–Leuchtturm nach St. Aubin
Während einige Gäste die War Tunnels, das Steinzeitgrab La Hogue Bie oder den Jersey Zoo erkunden, mache ich mich mit zwei Mitreisenden auf zu einer der schönsten Wanderungen der Insel. Mit dem Bus fahren wir zum Corbière-Leuchtturm im Südwesten – und haben das Glück, genau bei Ebbe dort anzukommen, sodass wir trockenen Fußes zum Leuchtturm hinüberlaufen können. Der Blick von hier auf das Meer und die Felsküste ist schlicht atemberaubend und ergibt einen ganz anderen Eindruck als bei Flut. Im Restaurant oberhalb des Leuchtturms lässt es sich bei einem kühlen Getränk und traumhaftem Ausblick auf den Atlantik besonders gut aushalten.
Unsere Wanderung führt uns auf dem alten Railway Walk, der ehemaligen Trasse einer Schmalspurbahn, entlang der Küste in Richtung St. Aubin. Unterwegs machen wir einen Abstecher zur Jersey Lavender Farm: ein kleines Paradies mit blühenden Lavendelfeldern, einer Destillerie und einem gemütlichen Café, das nach Lavendel und Sommer duftet. Wer hätte gedacht, dass Jersey auch für Lavendel bekannt ist?
In St. Aubin angekommen, bummeln wir noch ein wenig am hübschen Hafen entlang, bevor wir uns in den Petit Train setzen – einen kleinen Zug, der uns entlang der Strandstraße zurück nach St. Helier bringt. Über Lautsprecher gibt es kurze Kommentare auf Englisch über die Geschichte der Insel, die Jerseyaner und ihre Besonderheiten. In etwa 40 Minuten erreicht der kleine Zug den Liberation Square in St. Helier und man bekommt noch ein paar neue Ecken an der Südküste zu sehen. Eine wunderbar entspannte Art, den Tag ausklingen zu lassen.
Blütenreiche Gartentour auf Jersey
Jersey ist nicht nur für seine Küsten bekannt – die Insel beherbergt auch einige außergewöhnliche Privatgärten, die wir heute besuchen dürfen. Unser erster Halt ist das Domain de Vieux in der Gemeinde St. Lawrence, ein ehemaliger Bauernhof, der von der Familie Binnie liebevoll in einen dreiteiligen Garten verwandelt wurde: Hofgarten, ein romantisches Tal mit Teich und altem Baumbestand sowie ein Kräuter- und Gemüsegarten im englischen Stil. Marcus Binnie führt uns persönlich durch sein Reich und lässt uns sogar seinen selbst gekelterten Cidre probieren – ein herzlicher Empfang, der uns alle begeistert.
Unser zweiter Gartenbesuch führt uns zum Seafield House, dem Anwesen von Richard Christopher Miles. Das Haus wurde 1809 von einem Kaufmann erbaut, der mit dem Kabeljauhandel in Neufundland sein Vermögen gemacht hatte – die Steine, die er auf dem Rückweg aus Übersee mitbrachte, stehen noch heute im Garten. Mr. Miles empfängt bevorzugt Gruppen aus Deutschland und Österreich, weil, wie er sagt, diese sich wirklich für Gärten interessieren. Ein Kompliment, das wir gern annehmen!
Nach einer Mittagspause mit frischem Hummer, Burgern oder Sandwiches im Portelet Inn hoch über der gleichnamigen Bucht besuchen wir die Glaskirche St. Matthew's Church mit ihren einzigartigen Kunstwerken des französischen Glaskünstlers René Lalique. Eine ganze Kirche ausgestattet mit seiner Art-Déco-Glaskunst ist einzigartig in der Welt.
Anschließend führt uns der Weg zur Eric Young Orchid Foundation, wo eine beeindruckende Sammlung tropischer Orchideen zu bewundern ist. Die Sammlung des passionierten Züchters Eric Young beherbergt hunderte Orchideenarten aus aller Welt, darunter viele preisgekrönte Züchtungen. Wer einmal durch die Gewächshäuser geschlendert ist, versteht sofort, warum diese unscheinbare Stiftung auf Jersey Weltrang genießt.
Zum krönenden Abschluss des Tages genießen wir einen Cream Tea im Chateau la Chaire in Rozel, einem eleganten Herrenhaus in einem der schönsten Täler der Insel. Frisch gebackene Scones mit Clotted Cream und Marmelade, dazu eine Tasse Tee auf der Terrasse – das ist Jersey von seiner allerfeinsten Seite. Die Begeisterung ist einhellig!
An diesem Abend dinieren einmal nicht im Hotel, sondern spazieren gemeinsam zum urigen Pub „The Admiral Tavern" neben der St. James Church – ein geselliger Abend in britischer Atmosphäre, bei dem wir noch einmal auf eine wunderbare Reise anstoßen.
Ausflug zur Insel Guernsey
Heute verlassen wir Jersey für einen Tag und setzen mit der Fähre nach Guernsey über – der zweiten großen Kanalinsel, die mit ihrer eigenen Geschichte und ihrem eigenen Charakter aufwartet. Nach ruhiger, reichlich einstündiger Überfahrt mit der Fähre empfängt uns St. Peter Port, die Hauptstadt Guernseys, mit ihrer malerischen Hafenkulisse und den bunten Häusern, die sich den Hügel hinaufziehen. Am Hafen erwartet uns ein nur für uns gemieteter Reisebus mit Fahrer Neff und wir starten zur Inselrundfahrt.
Unser erster Halt ist die Little Chapel – eine winzige, vollständig mit Muscheln, Porzellanscherben und bunten Glasstücken ausgekleidete Kapelle, die zu den seltsamsten und gleichzeitig bezauberndsten Bauwerken der Kanalinseln zählt. Weiter geht es zur Südwestküste nach Pleinmont, wo wir auf einem kurzen Küstenspaziergang Bunkeranlagen und ein Geschütz aus der deutschen Besatzungszeit sehen und den weiten Blick aufs Meer genießen.
Nach einer Mittagspause bei Guernsey Pearl – mit einem kleinen Schifffahrtsmuseum und Fort Grey gegenüber – fahren wir entlang der Westküste nach Norden. Wer genau hinschaut, entdeckt in den Felsen der Küste allerlei Tierfiguren – der selbsternannte „Zoo von Guernsey", der für manches Schmunzeln sorgt. Einen letzten Fotostopp legen wir am Grandes Rocques Beach an der Nordwestküste Guernseys ein, einem der beliebtesten Strände der Insel.
Zurück in St. Peter Port spazieren wir mit Reiseleiterin Ann durch den Candie Garden mit seinen Denkmälern für Queen Victoria und den Schriftsteller Victor Hugo, der hier viele Jahre im Exil lebte. Auf dem Weg hinunter in die Stadt werden wir von einem Hotelmanager des „Old Government House Hotel" eingeladen, einen Blick in die historischen Räumlichkeiten zu werfen – ein unerwartetes Highlight! Das elegante Haus war einst Residenz der Gouverneure und beherbergt überall historische Dokumente und Bilder aus Jahrhunderten guernseyischer Geschichte. Selbst unsere Reiseleiterin Ann war noch nie drin – ein kleines Abenteuer für uns alle.
Den Abschluss bildet ein Bummel durch die Einkaufsstraßen von St. Peter Port bis hinunter zum Hafen, wo wir uns am Uhrturm treffen, bevor die Fähre uns wieder zurück nach Jersey bringt.
Jane holt uns wiederum am Hafen in Jersey mit dem Bus ab und wir verabschieden uns von unserer Reiseleiterin Ann, die heute das letzte Mal für diese Woche mit uns unterwegs war. Den krönenden Abschluss unserer gemeinsamen Abende bildet das legendäre „Friday Feast"-Buffet im Hotel Ommaroo – ein Festmahl, das seinesgleichen sucht. Frische Meeresfrüchte, herzhafte Fleischgerichte, bunte Salate und verführerische Desserts reihen sich in schier endloser Vielfalt aneinander. Ein Buffet dieser Qualität und Fülle ist für viele unserer Gäste ein echtes Erlebnis!
Abreise & Botanischer Garten Samares Manor
Der letzte Morgen auf Jersey – und wer noch etwas Zeit hat, nutzt sie gut. Unsere Gäste mit Flug nach Düsseldorf müssen heute schon ganz früh abreisen, für Fluggäste nach München geht es erst am frühen Nachmittag los. Während einige Gäste noch die War Tunnels besuchen oder durch die Stadt bummeln, mache ich mich mit einem Gast auf den Weg zum Botanischen Garten Samares Manor. Unser Spaziergang führt uns zunächst durch den Rosengarten des Howard Davis Park und an der hübschen Kirche vorbei, dann entlang der Victoria Road zum Anwesen.
Samares Manor ist ein echtes Kleinod: Der weitläufige botanische Garten mit seinen Kräuterbeeten, Teichen und alten Bäumen lädt zum Verweilen ein, und im Herrenhaus selbst gibt es eine sehenswerte Ausstellung zur Landwirtschaftsgeschichte Jerseys – mit alten Kutschen, Cidre-Pressen und Gerätschaften aus vergangenen Jahrhunderten. Auf dem Rückweg gehen wir am Strand entlang – vorbei an dem Felsen, auf dem Victor Hugo einst oft gesessen haben soll und aufs Meer hinausgeblickt hat.
Dann heißt es Koffer packen und Abschied nehmen – von einer Insel, die mit ihrer Mischung aus britischer Gemütlichkeit, französischem Flair und atemberaubender Natur einfach jeden in ihren Bann zieht. Jersey, Sark und Guernsey – das sind Inseln, die nachhallen. Wir kommen wieder!
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