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Reisebericht: Karibik-Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2

08.02. – 25.02.2012, 18 Tage Kreuzfahrt Kleine Antillen ab/an Dominikanische Republik: Martinique - Barbados - Antigua - Dominica - St. Lucia - Grenada - Curacao - Bonaire - Aruba

Früher als gedacht starteten wir unsere Reise ins Paradies der Karibik. Mitten in der Nacht wurden wir per Transfer zum Berliner Flughafen in Tegel gebracht, wo unser Flieger bereits 6:55 Uhr in Richtung Paris abhob.

Mittwoch, 8. Februar 2012 – Flug in die Dominikanische Republik

Früher als gedacht starteten wir unsere Reise ins Paradies der Karibik. Mitten in der Nacht wurden wir per Transfer zum Berliner Flughafen in Tegel gebracht, wo unser Flieger bereits 6:55 Uhr in Richtung Paris abhob. In Punta Cana landeten wir dann 8,5 Stunden später und wurden von tropischer Schwüle, die uns sofort schwitzen ließ, empfangen. Umso angenehmer war die knapp 90minütige Fahrt im klimatisierten Kleinbus zu unserem 5-Sterne Hotel „Dreams La Romana Resort“ in Bayahibe. Begleitet von heißen Rhythmen des Merengue-Tanzes fuhren wir durch kleine Ortschaften bis zu unserem Resort. Dort wartete bereits Familie Straub, die einen Tag zuvor direkt von Frankfurt mit der Condor angereist sind.
Nach einem kleinen Erfrischungssekt machten wir uns an den Check-In, bezogen unsere großräumigen Zimmer in den unterschiedlichen Gebäudekomplexen der Anlage und trafen uns dann zu einem nächtlichen Imbiss im Hauptrestaurant „World Café“, um wohl gesättigt die "erste Nacht im Paradies" zu begehen.


Donnerstag, 9. Februar 2012 – "Altos de Chavon" und "Cuevas de las Maravillas"

Nach einer angenehmen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück war der Akku wieder aufgeladen und so starteten wir 9:00 Uhr zu unserer ersten Besichtigungstour. Der 32jährige Ruben führte uns in perfektem Deutsch durch seine Heimat und so machten wir zunächst wir zunächst Halt bei den "Cuevas de las Maravillas". Bei einem Rundgang genossen wir die kühle Ruhe dieser unterirdischen Welt aus Stalagmiten und Stalagtiten, die durch ihre fantasievollen Gebilde eine mystische Geschichte erzählten.


Weiter ging die Fahrt zum Künstlerdorf Altos de Chavon. Das im spanischen Flair anmutende Dörfchen befindet sich inmitten des Resorts Casa de Campo. Ein Luxusdistrikt, der über fünf Golfplätze, dutzende Luxusvillen, einen Yachthafen und privaten Flugplatz verfügt. Nach einem kleinen Spaziergang durch die engen Gassen und der Besichtigung des Amphitheaters traten wir die Rückfahrt zu unserem Resort an, wo uns 13:30 Uhr ein köstliches Mittagsbuffet empfing. Gegrilltes Hähnchen, frittierte Yuca, gebackene Banane, Fischsuppe und vieles mehr ließ unseren Gaumen Purzelbäume schlagen. Den Rest des Tages nutzten wir zum Schwimmen, Sonnen und Entspannen. Der hoteleigene Strand, die zahlreichen Bars und Obststände ließen keine Wünsche offen.
18:30 Uhr trafen wir uns dann erneut zum gemeinsamen Schlemmen ehe wir nach einem Gläschen Wein glücklich und zufrieden in die Federn sanken.


Freitag, 10. Februar 2012 – Beginn der Kreuzfahrt in La Romana

Nach einem ausgiebigen Frühstück und freien Vormittag checkten wir 12:00 Uhr aus. Beim Mittagessen hatten wir die Chance, uns von den paradiesisch pinken Flamingos zu verabschieden, ehe wir 14:30 Uhr die 30minütige Fahrt zum Hafen von Romana antraten. Bei Nieselregen schifften

wir auf die "Mein Schiff 2" ein. Der Empfang verlief überraschend schnell und unkompliziert und so konnten wir bereits 15:30 Uhr einen ersten Cocktail bzw. Kaffee an Bord genießen. Auf unseren Kabinen lagen bereits die Tickets für die gebuchten Ausflüge bereit und das Bordmagazin klärte uns über das kommende Programm auf. Pünktlich um 18:00 Uhr fanden wir uns zur Seenotrettungsübung ein, die sehr geordnet und professionell verlief. Im Anschluss daran trafen wir uns auf Deck 5 an der Rezeption, um auf dem Pooldeck einen gemeinsamen Aperitif in Form eines kühlen Sekts zu genießen und auf die gemeinsame kommende Fahrt anzustoßen. Leckere Speisen erwarteten uns dann im Buffet-Restaurant „Anckelmannsplatz“, wo wir bis zur Begrüßungsshow zusammen saßen. 21:15 Uhr hieß es dann in musikalischer Form „Herzlich Willkommen“! Bei einem kühlen Glas Prosecco begrüßte die Crew ihre Gäste und die Hymne „Große Freiheit“ wurde live vorgestellt. Auch das Tanz- und Theaterensemble zeigte eine erste Kostprobe aus den bevorstehenden Shows. Nach diesem herrlichen Auftakt verbrachten wir dann unsere erste Nacht auf See.


Samstag, 11. Februar 2012 – Seetag

Die Sonne ging schon früh auf und begrüßte uns freundlich zu unserem ersten Seetag an Bord der "Mein Schiff 2". In verschiedenen Restaurants warteten leckere Frühstücksbuffets auf uns und ließen uns gesund und ausgewogen  in den Tag starten. Um 11:00 Uhr trafen wir uns an Deck 12 in der „Himmel und Meer Lounge“ bei einem Glas Sekt, um im Anschluss das Schiff bei einer individuellen Führung kennenzulernen. Annett vom Serviceteam zeigte uns ihren Arbeitsblick mit sehr viel Elan und positiver Energie und so hatten wir die Möglichkeit, in die kulinarische und wohl designte Welt des schwimmenden Hotels einzutauchen und einen Überblick zu gewinnen. Im Anschluss hatte man erneut die Qual der Wahl: Fischrestaurant, Grillstation oder doch lieber asiatisches Buffet?


Nach einem entspannten Nachmittag an Bord trafen wir uns erneut 18:30 Uhr an der Rezeption, um gemeinsam im A la Carte Restaurant „Atlantik“ zu dinieren. In angenehmen und sehr edlem Ambiente genossen wir ein 5Gänge Menü der Extraklasse: Gänseleber Creme Brulée, Morchelsüppchen, Entenbrust, Risotto und Panna Cotta. Im Theater verabschiedeten wir uns dann auf kulturelle Art und Weise von unserem ersten Seetag. Zur Titelmusik von „Das Boot“ erschienen 21:30 Uhr unser Kapitän Michael Block sowie die leitenden Offiziere des Schiffes von Nebel umgeben auf der Bühne des Theaters. In einer humorvollen Vorstellung wurden dem bis zum letzten Platz gefüllten Saal jene Personen vorgestellt und Herr Block scheute sich nicht, zu schottischer Steppmusik auf der Bühne umher zu hüpfen. Im Anschluss folgte das Musical „Aqua“, in dem die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer auf tänzerische und musikalische Weise dargestellt wurden. Eine fulminante Show, die uns beschwingt zu Bett gehen ließ.


Sonntag, 12. Februar 2012 – St. Vincent

Kurz nach Sonnenaufgang hieß es „Land in Sicht“! 7:00 Uhr setzten wir vor Kingstown, der Hauptstadt von St. Vincent, unseren Anker. Den sonnigen Tag genossen wir dann an Land zu Fuß und Bus oder auf dem Wasser. Kingstown empfing den Besucher mit sonntäglicher Gelassenheit und karibischer Musik. Von der Festung hoch über der Insel bot sich ein atemberaubender Blick auf die tiefblaue Bucht und unser vor Anker liegendes Schiff. Im Botanischen Garten waren seltene Pflanzen zu entdecken sowie nicht zum Inventar gehörende Schlangen, die sich über den Köpfen der Besucher in den Bäumen versteckten. Am Nachmittag ging es auf den

Spuren von Johnny Depp an Bord eines Katamaran zwei Stunden lang entlang der grünen Küste von St. Vincent bis zum Dorf Wallilabou, wo zahlreiche Szenen des Films „Fluch der Karibik“ gedreht wurden. Auf der Rückfahrt machten wir begleitet von Reggaemusik Halt in einer schwarzen Sandbucht, um zu schwimmen, schnorcheln oder am Strand zu spazieren. Zahlreiche bunte Fische konnten direkt am Boot gesichtet werden. Unglücklicherweise machte ich außerdem Bekanntschaft mit einem Schwarm Feuerquallen, doch nach dem Entfernen der kleinen juckenden Tentakeln war dieses Zusammentreffen leicht zu verkraften. Zum Glück hatten wir Essig an Bord, welches das durch die Berührung mit den glitschigen Meeresbewohnern verursachte Jucken und Brennen schnell abklingen ließ. Nach dem Badestopp fuhren wir zurück zum Hafen von Kingstown. Versüßt wurde diese Fahrt mit leckerem kühlen Rumpunsch, dem Nationalgetränk der Karibischen Inseln. Zurück an Bord hieß es dann Duschen und Umziehen, ehe wir erneut in die kulinarische Welt unserer Schiffrestaurants eintauchten. Lustig endete der Tag dann im Theater unter dem Motto „Loriot“.


Montag, 13. Februar 2012 – St. Lucia

Über Nacht setzten wir nach St. Lucia über, wo wir pünktlich 7:00 Uhr unsere Anker vor der Hauptstadt Castries setzten. Bei einem Ganztagesausflug lernten wir die natürliche Vielfalt dieser karibischen Perle kennen. Zunächst ging es zweieinhalb Stunden mit dem Katamaran entlang der Südostküste bis zum Fischerort Soufriere. Unterwegs machten wir einen erfrischenden Badestopp in einer kleinen Bucht mit kristallklarem, seichtem Wasser. Begleitet von Reggae- und Salsaklängen sowie kühlem Rumpunsch erreichten wir den kleinen Hafen und stiegen an Land in Minibusse um, die uns zu den Schwefelquellen La Soufriere Sulphur Springs im Vulkaninneren brachten. Die bis zum 18. Jahrhundert noch als Heilbäder genutzten brodelnden Quellen sind heute lediglich von einer Plattform aus zu besichtigen, um Unfälle zu vermeiden.  Nach einem kleinen Rundgang fuhren wir, begleitet vom "köstlichen" Schwefelgeruch, weiter zu den Diamond Botanical Gardens. Den Besuchern wird die Arbeits- und Lebensweise auf den ehemaligen  Kakao- und Bananenplantagen nahegebracht und so lernten wir, warum „Milka“ die Farbe Lila als Markenfarbe gewählt hat. Wir hatten die Möglichkeit, frisch geöffnete Kakaobohnen zu lutschen, sogenannte „Dschungel  M&M`s“. Wenn man das etwas säuerlich schmeckende Weiße abgelutscht hatte, erschien ein relativ großer lila schimmernder Kern. Dieser Kern ist im Inneren besonders violett gefärbt.


Nach diesem Rundgang genossen wir ein köstlich exotisches karibisches BBQ mit allen Raffinessen:  Hühnchen, Fisch, Süßkartoffeln und scharfe Bananensoße wurden durch frisch gebackenen Karottenkuchen abgerundet. Frisch gestärkt ging es per Bus zurück nach Soufriere, wo wir in etwas größere Busse umstiegen, um zurück nach Castries zu fahren. Auf der ca. zweistündigen Fahrt boten sich uns wunderbare Ausblicke auf die charakteristischen Vulkankegel des Petit Piton (743m) und Gros Piton (770m), den Gouverneurspalast und die Bucht von Castries. 17:00 Uhr gingen wir zurück an Bord und konnten beim Abendessen unserem interessanten Ganztagesausflug nachsinnen. 21:00Uhr kam schon das nächste Highlight: eine spanische Nacht in der Außenalster. Die Chefköche der "Mein Schiff 2" kreierten köstliche Tapas, begleitet von sanfter Livemusik.

Dienstag, 14. Februar 2012 – St. Kitts

Zum Valentinstag wurden wir im Restaurant „Atlantik“ mit Sekt und Kaviar begrüßt. Die Tische waren mit Herzen geschmückt und vor dem Fenster lag der Hafen von St. Kitts. Die Insel, die lange Zankapfel zwischen England und Frankreich war, ist in erster Linie „süß“, denn 70% der Fläche wurden zum Anbau von Zuckerrohr genutzt. Zunächst fuhren wir per Kleinbus entlang der Küste mit ihren vielen kleinen bunten Dörfchen und zahllosen Kirchen, um nach ca. 30 Minuten

Fahrt in die traditionsreiche Eisenbahn umzusteigen. Mit insgesamt fünf Wagons schlängelte sich die Bahn zwei Stunden lang durch sattes Grün, über schmale Brücken und vorbei an Zuckerrohrfeldern und der atemberaubend schönen Küste. Schäumende Wellen zeigten uns an der Südspitze der Insel das Zusammentreffen von Atlantik und Karibischem Meer. An Bord der herrlich quietschenden und schunkelnden Bahn wurden kühler Rumpunsch, Pina Colada und Wasser serviert. Begleitet wurde die Fahrt musikalisch durch einen kleinen karibischen Chor. Die drei Sängerinnen boten uns neben traditionellen Liedern aus dem Alltag der Inselbewohner auch die Hymne von St. Kitts. Zum Mittagessen waren wir zurück auf unserem Dampfer. Den Nachmittag gestaltete dann jeder ganz individuell, ehe wir uns nach dem Abendessen fast alle zur Musicalgala im Theater einfanden, wo uns die Highlights der Musicalgeschichte geboten wurden.


Mittwoch, 15. Februar 2012 – St. Martin

Heute legten wir bereits 7:00 Uhr am Hafen von St. Martin an. Neben uns sollten heute sieben weitere Schiffe vor Anker liegen. Unter anderem die „Oasis oft he Seas“, das mit 6.000 Passagieren derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Trotzdem lief unser Programm herrlich geordnet ab und wir lernten die Insel mit ihren 90.000 Einwohnern bei einer Umrundung per Bus kennen. Auf dem französischen Teil der Insel hatten wir Zeit, in Ruhe über den morgendlichen bunten Markt zu schlendern – umgeben von einer Vielzahl an Schmuckgeschäften, die aufgrund der Steuerfreiheit einen großen Absatz finden.

Gegen 10:30 Uhr trafen wir dann auf der von vielen herbeigesehnten Schmetterlingsfarm ein, wo uns die bunten Flattertiere umgarnten und jeder ein Traumbild zu erhaschen versuchte. Zurück am Hafen bahnten wir uns den Weg durch das bunte Treiben zurück zum Schiff, um bei einem kleinen Mittagessen und kühlen Getränk neue Kraft für den Nachmittag zu tanken, den einige am zu Fuß erreichbaren Strand verbrachten. Bei einer abendlichen Katamaranfahrt und kühlem Rumpunsch genoss ich mit zweien unserer Gäste den Sonnenuntergang auf dem Meer – begleitet von seichter Reggaemusik, die uns träumen ließ. Unter dem funkelnden Sternen legten wir 19:30 wieder am Hafen an und kehrten auf unser Schiff zurück, das mittlerweile allein im Hafen von Phillipsburg lag. Das nächste Highlight folgte zugleich in Form einer karibischen Sommernacht auf dem Pooldeck: heiße Klänge, kühle Cocktails  und ein fulminantes Schokoladen-und Früchtebuffet.  Ein Traum!


Donnerstag, 16. Februar 2012 – Tortola

Am Morgen legten wir als einziger Kreuzer an der kleinen verträumten Insel Tortola an. Heute sollten wir die kürzeste Liegezeit der Reise vor uns haben, die wir dennoch in vollen Zügen ausnutzten. Mit zwei Wassertaxis setzten wir während einer 30minütigen Fahrt zur Insel Virgin Gorda über, an deren Hafen bereits Geländejeeps auf uns warteten. Auf einer rasanten Fahrt bekamen wir  einen kleinen Einblick in das Leben auf dieser schönen kleinen grünen Insel. Nach 10 Minuten erreichten wir den Car Park. Zur idyllischen Teufelsbucht führten bergab zwei unterschiedliche

Pfade. Ein verschlungener Naturpfad, der über zwei steinige Buchten zum ersehnten Badeort führte, und ein abenteuerlicher Weg durch Felsspalten und natürliche Wasserbassins hindurch. Die durch Wind und Wasser abgerundeten Granitfelsen, die diesen Küstenabschnitt charakterisierten, erinnerten stark an Bilder der Seychellen und ließen uns das tolle Wetter, das kristallklare Wasser und den Sandstrand in vollen Zügen genießen. Nach dem ausgiebigen Bad im Meer und in der Sonne wurden wir nach dem anschließenden Rückweg auf der Anhöhe des Parkplatzes mit kühlem Rumpunsch belohnt ehe es dann erneut per Jeep zurück zum Hafen ging. Da die Wassertaxen etwas Verspätung hatten, sah sich der Kapitän unseres Schiffes gezwungen, die geplante Ablegzeit von 13:00 Uhr um eine halbe Stunde zu verschieben. Und so wartete die "Mein Schiff 2" bis unsere Ausflugsgruppe wieder heil an Bord war – welch exklusiver Service!
Den restlichen Tag verbrachten wir dann auf See, um pünktlich um 7:00 Uhr am nächsten Morgen die erste Runde unserer Karibikkreuzfahrt in La Romana zu beenden.


Freitag, 17. Februar 2012 – La Romana

Zum Bergfest legten wir heute erneut im Hafen von La Romana an, wo wir vor 7 Tagen unsere traumhafte Kreuzfahrt begannen. Die uns somit schon vertraute Dominikanische Republik zeigte sich erneut mit strahlend blauem Himmel und freundlichen Menschen. Der Großteil unserer Gruppe machte sich 8:30 Uhr auf den Weg in die Hauptstadt Santo Domingo, die wir nach ca. zweistündiger Fahrt mit dem Bus erreichten. Bereits auf dem Weg gewannen wir Einblick in das hiesige Leben, indem wir Halt an einem kleinen Straßenimbiss machten, wo die Einheimischen köstlich frittiertes Hühnchen, Pommes und Süßkartoffeln zum Frühstück genossen.
Vor den Toren der Hauptstadt legten wir einen Fotostopp am stark umstrittenen

Kolumbusdenkmal ein. Der kolossale Bau ist mit seinen Strahlern, die zweimal wöchentlich ein überdimensionales Kreuz in die Luft projizieren, welches sogar in 100km Entfernung sichtbar ist. Das einen Leuchtturm symbolisierende Denkmal wurde 1992 eröffnet – 500 Jahre nach der Entdeckung der Dom. Republik durch den spanischen Seefahrer. Kurz vor 11:00 Uhr erreichten wir dann die historische Altstadt, deren Flair stark an andalusische Städte wie Cordoba und Granada erinnert. Zunächst besichtigten wir den Königspalast, dessen Bau durch den Bruder von Christoph Kolumbus beauftragt wurde. Im Anschluss ging es weiter in die Kathedrale „Santa Maria la Menor“, wo uns der lustig aufgeschlossene Guide die Höhepunkte in perfektem Deutsch näher brachte. Unser Stadtspaziergang führte weiter durch die anschaulichen Gassen der Altstadt und endete an einer von Tauben umkreisten Kolumbusstatue inmitten der Haupteinkaufsstraße der Stadt. Zum Mittag genossen wir kleine köstliche handgemachte Tapas auf spanische Art: Tortilla (Kartoffel-Ei-Auflauf) und Empanadas (gefüllte Teigtaschen), die in den kleinen Straßenbistros angeboten wurden, um uns dann frisch gestärkt um 13:15 Uhr wieder auf den Weg in Richtung Hafen zu begeben. Bevor wir Santo Domingo verließen, legten wir noch einen kurzen Fotostopp vor dem kolossalen, an das Weiße Haus erinnernden, Präsidentenpalast ein. Bewacht von der bewaffneten Leibgarde, konnte man nah am Haupteingangstor ein schönes Motiv festhalten. Unser Schiff erreichten wir nach einer schönen Panoramafahrt entlang der Küste um 16:30 Uhr. Pünktlich um 18Uhr heiß es dann zum zweiten Mal zur Seenotrettungsübung anzutreten ehe wir den Abend an Bord in aller Ruhe und Gemütlichkeit genossen. Um auch die neuen Gäste auf dem Schiff zu begrüßen, fand an Deck erneut eine Willkommensshow mit Sekt, Tanz und Musik statt, die zu unserem Glück anders war als jene  Begrüßung von letzter Woche.


Samstag, 18. Februar 2012 – Seetag

Heute war Ausschlafen angesagt, sowie in Ruhe frühstücken und Zeit, die Seele, von den Weiten des tiefblauen Meeres umgeben, baumeln zu lassen. Nach einem karibischen Mittagsbuffet an Deck

lud ich meine lieben Gäste zur Geburtstagsfeier in die TUI Bar ein. Bei einem kühlen Glas Sekt und köstlicher Schoko-Nougat-Torte stießen wir auf den Start in mein 27.Lebensjahr an. Im Anschluss zeigten die Damen ihr Können beim Shuffleboard indem wir die Herren der Schöpfung mit Gefühl und Taktik in die Schranken wiesen.
Nach einer Stunde Spaß und Spiel wurde die zweite Runde Kaffee und Kuchen eingeläutet und so plauderten wir fröhlich in der netten Bar auf Deck 6 und draußen glitzerte die unendliche Weite des Ozeans.
Am Abend ging es dennoch wieder köstlich speisen, auch wenn aufgrund der süßen Wonne vom Nachmittag nicht mehr allzu viel in die Mägen passte.
21:30 hieß es dann wieder „Bühne frei!“ für das Showensemble der "Mein Schiff 2". Präsentiert wurde das Musical „Volldampf voraus“, das uns auf musikalische Weise auf unsere 2. Woche auf See einstimmte. Im Anschluss ließen wir meinen schönen Geburtstag bei einem kühlen Cocktail auf dem Pooldeck ausklingen – begleitet von karibisch angehauchten Klängen der Band „Alegria Tropical“ aus Punta Cana.


Sonntag, 19. Februar 2012 – Antigua

Heute stand uns Tierisches bevor als wir 8:00 Uhr im Hafen von St. Johns anlegten. Die Hauptstadt von Antigua ist mit 40.000 Einwohnern eine der größten der Karibik. In den sonntäglichen ruhigen Straßen waren fein gekleidete Damen und Herren auf dem Weg in den Gottesdienst zu sehen. Negativerweise waren daher sämtliche Läden, Restaurants und Freizeiteinrichtungen an Land geschlossen. Anders als die weiteren Inselchen der Karibik gilt Antigua als relativ wohlhabend und öffnet jegliche Geschäfte somit nur ausnahmsweise sonntags wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen der Hauptstadt anlegen.


Ein Teil der Gruppe startete per Minibus zu einer 20minütigen Fahrt bis zur Rochenfarm der Insel, wo wir vom hiesigen Chef in Empfang genommen wurden. Nach einer kurzen Instruktion zur Nutzung der Schnorchel und dem Verhalten gegenüber den Rochen bestiegen wir ein kleines Schnellboot, dass uns in acht Minuten zu den possierlichen Tieren brachte. Nach einer rasanten Fahrt erreichten wir eine schwimmende Insel, an der wir anlegten und uns mit Taucherbrille bewaffnet, in das abgesteckte Terrain der Rochen begaben. Da wir uns auf einer Sandbank befanden, konnte man bequem stehen bzw. mit dem Schnorchel auf der Nase entlang paddeln. Zwischen unseren Beinen konnten wir bereits nach einigen Sekunden die ersten Tiere erblicken. Die Guides der Farm lockten die Stachelrochen mit kleinen Oktopussen, um somit ein nettes Foto von jedem Gast zu schießen. Auch wir hatten die Möglichkeit, ein Exemplar auf den Arm zu nehmen – ein unvergessliches Erlebnis!
Zurück an Land wurden wir von kühlem Rum- und Fruchtpunsch empfangen und konnten in Ruhe von Reggaemusik begleitet in der Sonne trocknen. Das Schiff erreichten wir dann per Bus um 11:30 Uhr. Den Nachmittag nutzten wir dann zum Lesen, Dösen und Eis schlemmen. Einige fuhren per Taxi zum nahe gelegenen Strand „Fort James“ und erlebten Karibikidylle pur. Um 21:30 Uhr hieß es nach dem Abendessen „Hossa und Olé!“ als das Theaterexampel des Schiffs die größten Schlagerhits zum Besten gab.


Montag, 20. Februar 2012 - Dominica

Rosenmontag einmal anders. Die vulkanische Insel Dominica, die ihren Namen durch Columbus an einem Sonntag erhielt, begrüßte uns am frühen Morgen bereits mit fröhlichen Trommelklängen, die das bunte Treiben in der Innenstadt ankündigten. Mit dem Kleinbus starteten wir 8:00 Uhr zusammen mit unserem Guide David und dem Fahrer Justin zur Erkundungstour der Höhepunkte der Insel. Zunächst konnten wir auf dem Aussichtspunkt des Morne-Bruce einen herrlichen Blick auf die Hauptstadt Roseau mit ihren bunten Häusern und der romantisch anmutenden Kirche im Zentrum genießen. Da es zuvor leicht geregnet hatte, überspannte zudem ein herrlicher Regenbogen den Horizont und verband die zwei im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffe. Als wir im Anschluss den Botanischen Garten durchfuhren, zeigte uns David einige der imposanten Pflanzenarten der Insel, unter anderem den sogenannten „Würstchenbaum“,

dessen Früchte an überdimensionale Erdnüsse erinnern. Als Nächstes machten wir Halt an den Trafalgar-Wasserfällen, die umgangssprachlich die Namen "Mama" und "Papa" tragen. Auf der anschließenden Weiterfahrt legten wir an einem kleinen Straßenrestaurant eine Erfrischungspause ein und genossen kühle Ingwer- und Kirschlimonade. Gegen 11:00 Uhr erreichten wir dann den idyllisch gelegenen Emerald-Pool. Dieser ist über einen etwas steinigen Naturpfad zu erreichen, der durch den tropischen Regenwald führt. Da es heute jedoch nicht allzu heiß war und zudem leicht nieselte, schauten wir den drei bis vier Mutigen lieber vom Rand des smaragdgrünen natürlichen Wasserbeckens zu. Der Pfad führte weiter entlang zweier Aussichtspunkte, von denen man sowohl das weite Grün des Regenwaldes als auch einen wunderbaren Blick auf die Atlantikküste werfen konnte.
Zurück an Bord genossen wir unser wohl verdientes Mittagessen, ehe wir nochmal in Stadt pilgerten, um den Karneval zu erleben. Und uns wurde nicht zu viel versprochen: laute Musik mit donnernden Bässen, ausgelassene Stimmung und tanzende Menschen von jung bis alt – herrlich!!
Am Abend ging es auf der "Mein Schiff 2" dann eher gesittet zu: Tuchakrobatik im Atrium und das Theaterstück „Novechento“  erwarteten uns.


Dienstag, 21. Februar 2012 - Barbados

Heute erwartete uns, neben der DomRep, die bisher größte Insel unserer Seereise: Barbados. Anders als die Vorgänger ist Barbados, auch „Little Britain“ genannt, nicht vulkanischen Ursprungs sondern aus einem riesigen Korallenriff entstanden. Aus diesem Grund gilt das Trinkwasservorkommen, basierend auf der hohen Mineralisierung, als gesundheitsfördernd. Früh am Morgen machten wir uns auf zu einer Orchideenfahrt. Auf dem Weg in den bunten Garten machten wir zunächst Halt im Inneren der Insel, wo wir ein instand gehaltenes Herrenhaus aus Kolonialzeiten besichtigten. So staunten wir über antike Toiletten, Frisierstühle und Kutschen ehe wir im schattigen, mit Palmen umzäunten, Garten des Anwesens einen kühlen Rumpunsch genossen. Weiter ging es zur

gothischen Kirche St. John Parish. Eine gotische Kathedrale auf einer üppig bewachsenen Anhöhe, von der aus man bei einer kühlen Brise einen gigantischen Blick auf die Atlantikküste genießen konnte. Dann ging es  zur Blumenschau in den Orchideengarten der Insel und wir waren entzückt von dieser bunten Vielfalt. Uns begegneten Blumen in allen Farben, Größen und Formen – ein Traum für jeden Pflanzenliebhaber und Wunschtraum eines jeden Hobbyzüchters!
Am Nachmittag nutzten wir das schöne Wetter zum Sonnen auf dem Pooldeck, Baden am Strand oder auch zum Shoppen im klimatisierten Hafenterminal. Der nahe gelegene Strand überzeugte alle Badefreunde: weißer Puderzuckersand, flaches kristallklares Wasser und karibische Musik aus den Lautsprechern der umliegenden Strandbars.
Bei einem lauen Lüftchen genossen wir dann die karibische Nacht an Bord und sannen diesem wunderschönen paradiesischen Tag nach.


Mittwoch, 22. Februar 2012 – Grenada

Zu schnell verflog die bisherige Zeit und so legten wir heute an der letzten Trauminsel der Reise an: Grenada. Beim heutigen exklusiven Eberhardt-Ausflug wurden wir durch die örtliche Reiseleitung Rahel betreut, die uns 8:00 Uhr im Hafenterminal in Empfang nahm und uns ihre zweite Heimat zeigte. Mit sehr viel Charme und unterhaltsamen Geschichten aus ihrem Leben brachte

uns die gebürtige Schweizerin die Liebe zu der größten Karibikinsel Grenada nahe. Unseren ersten Stopp machten wir am nahegelegenen Aussichtspunkt und nutzten den traumhaften Blick auf die angrenzenden Traumstrände und Steilküste gleich für ein sonniges Gruppenfoto. Danach ging es zum fröhlichen Frühschoppen in einer idyllisch gelegenen, mittlerweile stillgelegten Rumdestillerie. Wir hatten die Möglichkeit, uns durch fünf verschiedene Sorten zu trinken und die jeweilige Lieblingsrichtung im Anschluss auch zu erwerben. Angeheitert fuhren wir dann über malerische Serpentinen bis zu unserem nächsten Besichtigungsstopp, einer ehemaligen Muskatnussfabrik, wo uns Rahel die mühsame Handarbeit früherer Zeiten nahe brachte. Natürlich konnte man auch kleine Platiksäckchen mit frischen Muskatnüssen kaufen, um diese dann als Souvenirs zu verteilen bzw. selbst daheim mit der exotischen Würze zu experimentieren.

Donnerstag, 23. Februar 2012 – Seetag

Heute starteten wir ausgeschlafen in den Tag, da am heutigen Seetag kein morgendlicher Ausflug bevorstand.  Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns am frühen Nachmittag zum lustigen Shuffleboard-Spiel auf Deck 6. Die Herren hatten eine Revanche gefordert, welche die Damen erneut mit Bravur gewannen. Zum Schluss der Partie verwiesen die holden Frauen ihre Gatten mit 97 zu 52 Punkten in die Schranken. Doch besser den 2. Platz belegen, als zu verlieren.


Als großzügige Gewinner spendierten wir den männlichen Mitstreitern eine Runde kühlen Sekt in der TUI Bar, wo wir das Spiel nochmals auswerteten. Am Abend hieß es dann zum letzten Mal fürstlich speisen, mit allem was dazu gehört: Fisch, feine Süppchen, Cocktails, ausgefeilte Dessertvariationen und frisches Obst und Gemüse. Im Theater wurden wir dann von der Crew verabschiedet, indem alle zu dieser Zeit entbehrlichen Angestellten aus sämtlichen Arbeitsbereichen des Schiffes auf die Bühne kamen und zum letzten Mal die Hymne der "Mein Schiff 2" „Große Freiheit“ erklang. Unter freudigem Winken verlas unsere Kreuzfahrtdirektorin Doreen die 35 Nationen, aus denen die tatkräftigen und überaus freundlichen Mitarbeiter stammten. Aus den Riegen der philippinischen und türkischen Angestellten ertönten die lautesten Jubelschreie beim Ertönen der Landesnamen.
Im Anschluss an die abschließende Musical-Gala stießen wir auf dem Pooldeck mit einem kühlen Glas Sekt auf die vergangene Traumreise an und lauschten zum letzten Mal den feurigen Klängen der karibischen Band.


Freitag, 24. Februar 2012 – Abreise

Nachdem wir uns zwischen 7:30 und 8:30 Uhr unseren Ausreisestempel bei den Dominikanischen Behörden in der Schaubar auf Deck 7 abgeholt hatten, hieß es 9:00 Uhr Auschecken und die letzten Stunden an Bord genießen. Zum Glück wehte heute ein angenehmes Lüftchen und der Himmel war weitestgehend bedeckt, so dass man das Warten an Bord auch im Freien herrlich genießen konnte. Bis 16:00 Uhr hatten wir ausgiebig Zeit, nochmal die letzten Sonnenstrahlen, das kulinarische Angebot und die sportlichen Annehmlichkeiten an Bord der "Mein Schiff 2" zu genießen. Dann hieß es Koffer fassen und Abschied nehmen. Per Transfer wurden wir nach Punta Cana gebracht und so schloss sich der Kreis mit unserem dritten Kurzaufenthalt in der Dominikanischen Republik. Auf der zweistündigen Fahrt verabschiedete uns Punta Cana mit einem kurzen aber heftigen Regenguss. Pünktlich starteten wir dann Richtung Paris durch die Nacht. Und am Nachmittag des 25. Februar 2012 hatte uns dann schließlich auch der deutsche Boden wieder. Gewappnet mit karibischem Sonnenschein und aufgetankt mit guter Laune und Lebensfreude, hieß es nun, ins zum Glück nicht allzu trübe Winterwetter einzutauchen.

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