Reisebericht: Karibik-Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2

10.01. – 27.01.2018, 18 Tage Kreuzfahrt Kleine Antillen ab/an Dominikanische Republik: Martinique - Barbados - Antigua - Dominica - St. Lucia - Grenada - Curacao - Bonaire - Aruba

Ein Reisebericht von:
Nadja Klinkhardt
 
In 18 Tagen haben wir die Karibik mit ihren Inseln über und unter dem Wind erkundet. Insgesamt steuerten wir 9 Inseln an, alle unterschiedlich in Größe, Geschichte, Klima und Natur. Wir haben viel gesehen und erlebt, freut Euch auf meinen Reisebericht.

Anreisetag/ 10.01.2018:


karibik

Am frühen Morgen starten 23 Reiselustige in Ihren Heimatorten. Auf dem Flughafen Tegel, beginnen wir gemeinsam den 1. Teil unserer Reise und fliegen nach Paris. In Paris angekommen warten wir auf unseren Weiterflug mit Air France in die Dominikanische Republik. Nach 9h Flug und minus 5h Zeitverschiebung erreichen wir gegen frühen Abend - Punta Cana. Wir werden von tropischen Regen begrüßt und nachdem alle ihre Koffer haben geht es ins Strandhotel in Bayahibe. Ziemlich kaputt von der langen Anreise, verabschieden sich alle nach dem Abendessen in die Nacht.

02. Reisetag/ 11.01.2018 - Dominikanische Republik:


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Mit tollem Meer- und Gartenblick starten wir in den Tag. Nach dem Frühstück treffen wir uns zum ersten gemeinsamen Ausflug in der Karibik. Unser Guide wartet schon mit dem Bus auf uns und fährt mit uns über den „Rio Chavon" und vorbei am Nobelwohnort „Casa de Campo", zum Künstlerdorf „Altos de Chavon". Dort angekommen erwartet uns wieder ein tropischer Regenguss bei 25 Grad - als dieser vorüber ist, entdecken wir gemeinsam mit unserem Guide auf einem Rundgang das Dorf auf dem Felsplateau mit tollem Blick auf den Fluss „Rio Chavon". Im künstlich angelegten Künstlerdorf gibt es ein Amphitheater - wo jedes Jahr viele Künstler, wie Jennifer Lopez oder Elton John ein Stelldichein geben, eine Kirche und viele kleine Häuser, Ateliers und verwinkelte Gassen. Im Anschluss geht es weiter zu den Höhlen des Wunders - Tropfsteinhöhlen mit Stalaktiten und Stalagniten, die 25 m tief unter der Erde liegen. Unser Guide führt uns über einen Rundweg 135 Stufen hinab in die Höhle - alle sind erstaunt wie groß diese ist. Mit Bewegungslichtern im Boden, an den Wänden und der Decke eröffnen sich uns immer wieder neue Eindrücke der Höhle und ihren Wandmalereien. Während der Rückfahrt zum Hotel erfahren wir viel über die Insel selbst sowie das Leben, Wohnen und Arbeiten der einheimischen Bevölkerung. Am zeitigen Nachmittag sind wir zurück und haben Zeit zum Entspannen im Hotel, Sonnen oder Baden im Meer oder am Pool. Nach dem Abendessen treffen wir uns in der Lobby und besprechen den nächsten Tag - Einschiffung auf der „Mein Schiff 3" im Hafen von La Romana.

03. Reisetag/ 12.01.2018 - Dominikanische Republik/ La Romana:


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Am Vormittag checken wir im Strandhotel aus und werden von unserem Guide mit Bus am Hotel abgeholt und zum Hafen transferiert. Auf dem Weg dahin legen wir noch einen kurzen Stopp in der Zigarrenfabrik „VegaFina" ein. Während eines kurzen Rundganges durch die kleine Fabrik erfahren wir vom Guide den Ablauf des Aufrollens einer Zigarre - vom Tabakblatt bin hin zur fertigen Zigarre. Im Anschluß kann man sich im Shop gleich ein paar Zigarren als Souvenir mitnehmen. Danach geht es weiter zum Hafen von La Romana. Im Cruise Terminal angekommen, begrüßt man uns freundlich und die Koffer werden verladen. Nach einer kurzen Freizeit im Terminal - mit erstem Blick auf unser schwimmendes Hotel für die nächsten 2 Wochen - dürfen wir am frühen Nachmittag einchecken, auf unserem Wohlfühlschiff, der „Mein Schiff 3". Nachdem alle ihre Kabinen bezogen haben, ist es nun an der  Zeit - das Schiff und all seine Wohlfühlbereiche ausgiebig zu erkunden. Am frühen Abend heißt es Leinen Los! - begleitet von dem Titel „Große Freiheit" von Unheilig verlassen wir schwimmend den Hafen von La Romana und starten in unsere Karibikkreuzfahrt. Auf dieser werden wir in den nächsten 14 Tagen die Kleinen Antillen, mit seinen britischen, französischen und niederländischen Inseln über und unter dem Wind erkunden. Insgesamt steuern wir 9 Inseln an - alle unterschiedlich groß, unterschiedlich in ihrer Geschichte und unterschiedlich in ihrer Natur. Am Abend stellt sich auf dem Pooldeck die Crew unserer Reise mit ihren einzelnen Wirkungsbereichen vor.

04. Reisetag/ 13.01.2018 - Seetag auf dem Weg nach St. Vincent:


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Nach dem individuellen Frühstück in einem der Restaurants an Bord - je nach Belieben vom Buffet oder mit Bedienung a la carte am Tisch, treffen wir uns als Reisegruppe an der Meerleben Bar. Um einen Überblick über die insgesamt 14 Decks des Schiffes zu erhalten - bekamen wir einen exklusiven, von Eberhardt Travel organisierten Schiffsrundgang mit Sektempfang. Danach hatte jeder individuell genügend Zeit alle Annehmlichkeiten der „Mein Schiff 3" in Augenschein zu nehmen und auszutesten. Erholung auf See - so wie jeder es mag - war das Motto. Somit war das Tagesprogramm gut gefüllt und von Informations- über Kultur-, Sport- und Entspannungsangeboten oder Shopping war alles und für jeden etwas dabei. Zur Kaffeezeit und zum Abendessen konnte man sich in den zahlreichen Restaurants, an gut gefüllten und schön dekorierten Buffets oder A la carte im Atlantik Restaurant kulinarisch verwöhnen lassen. Am Abend gab es an verschiedenen Bars, meist am Pooldeck die Möglichkeit den ein oder anderen Cocktail, Bier, Sekt oder Wein zu probieren - das volle Programm „Premium All inklusive" - es fehlte an Bord an nichts.

05. Reisetag/ 14.01.2018  -  St. Vincent:


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Am frühen Morgen erreichten wir die erste Insel unserer Kreuzfahrt durch die Kleinen Antillen - St. Vincent und die Grenadinen. Eine saftig grüne karibische Insel mit Regenwald, Bergen, Wasserfällen und schwarzen Lavastränden wollte von uns entdeckt werden. Wir legten im Hafen von Kingstown an und waren somit auch gleich in der lebhaften Hauptstadt, sowie dem administrativen und wirtschaftlichen Zentrum der Insel angekommen. Die Straßen der Stadt sind sehr französisch geprägt und im Hafen tummeln sich Fischerboote, sowie andere Fracht- und Kreuzfahrtschiffe. Einige Gäste unternahmen eine Katamaranfahrt zur Nachbarinsel Bequia mit Zeit zum Baden und Schnorcheln, andere erkundeten die Stadt auf eigene Faust oder nahmen an einem der angebotenen Landausflüge teil. Dabei konnte man das „Fort Charlotte" - welches die Insel in der Vergangenheit vor landseitigen Angriffen schütze und den „Botanischen Garten" - welcher aufgrund seines Klimas, der üppigen Vegetation und dem fruchtbaren Vulkanboden zu den ältesten der westlichen Hemisphäre zählt - besuchen. Wiederum andere machten sich auf um Delphine und Wale vor der Küste der Insel zu beobachten - fanden aber leider keine. Wieder zurück an Bord, hieß es nach einem ereignis- und erlebnisreichen Tag am frühen Abend - Leinen los!  Mit vielen ersten Eindrücken ging es mit neuen Erwartungen weiter zur nächsten Insel.

06. Reisetag/ 15.01.2018 - Barbados:


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Am frühen Morgen erreichen wir „Little England" - die Trauminsel Barbados - hier erwarten uns traumhafte, weiße Puderzuckerstrände mit kristallklarem Wasser und viele interessante Sehenswürdigkeiten. Beim Landgang, kommt man schon direkt am Hafen von Bridgetown in Kontakt mit der karibischen Lebensart - Calypsoklänge, farbenfrohe, freundliche Einheimische, welche exotische Früchte und Kunsthandwerk an den vielen Straßenständen verkaufen. Die Insel vereint britische Kultur und karibisches Klima so wunderbar miteinander, das es einen einzigartigen und sympathischen Eindruck hinterlässt. Auf einem der verschiedenen Landausflüge lernt man die abwechslungsreiche Landschaft - zum Beispiel: bei einer Inselrundfahrt noch besser kennen. Während dieser Tour geht es mit vielen Informationen über Barbados - seine Lage, Geschichte, Bevölkerung und sein Klima, zuerst zur „Gun Hill Signal Station" - einer von 4 Signaltürmen der Insel. An vielen Zuckerrohrfeldern entlang - die Grundlage der Rumproduktion - fahren wir weiter zur rauen Atlantikküste. Dort können wir das Nationalgetränk der Karibik gleichmal probieren - als Rum- oder Fruitpunsch. Letzte Station ist „Farley Hill" - ein palmengesäumtes, altes Herrenhaus von 1857 mit herrschaftlichem Garten und tollem Blick auf die Küste. Am Nachmittag sind wir zurück und können noch gemütlich durch die Haupt- und Hafenstadt der Insel mit den engen Altstadtgassen, Markthallen und vielen Parlamentsgebäuden schlendern. Denn heute heißt es nicht - Leinen los!, sondern wir bleiben für 1 Nacht mit unserem schwimmenden Hotel im Hafen der vielseitigen Insel stehen.

07. Reisetag/ 16.01.2018 - Barbados:


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Nach dem individuellen Frühstück an Bord erwartet uns die „Island in the Sun" einen weiteren Tag. Einige Gäste brechen im offenen Safaribus mit toller karibischer Musik und ausreichend Getränken auf zum „Beachhopping". Bei diesem Ausflug sehen sie an einem Tag, drei verschiedene, tolle weiße Strände, welche zum Baden, Schnorcheln und Relaxen im und am kristallklaren Wasser einladen. Andere wollen die  tropische Pflanzenpracht der Insel erkunden und  fahren zuerst zur „Orchid World" mit eigener Orchideen Klinik. Weiter geht es zu „Hunte´s Garden" – einem tropischen Regenwaldparadies im Privatbesitz eines Engländers. Hier gibt es Pflanzen in der Natur zu sehen, welche wir nur aus dem Blumenladen kennen – viele Entspannungsinseln mit Musik aus den Bäumen laden zum Erholen und Innehalten ein. Als alle Mann wieder an Bord unseres Wohlfühlschiffes sind – heißt es gegen 17 Uhr - Leinen los und Abschied nehmen von Barbados. Am Abend gibt es an Bord viele Möglichkeiten der Unterhaltung, entweder bei der schiffseigenen Show im Theater oder im Wellness- und Spa Bereich mit freiem Blick auf das Meer oder in einer der vielen Bar's mit musikalischer Unterhaltung. Das nächste Ziel unserer Reise ist Martinique - ein französisches Überseedepartment - mitten in der Karibik.

08. Reisetag/ 17.01.2018 - Martinique:


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Im türkisblauen Meer zwischen Dominica und St. Lucia gelegen, könnte man Martinique als ein französisches Fleckchen Europa mitten in der Karibik bezeichnen. Die Insel gilt als eine Region Frankreichs und ist damit vollintegrierter Teil der Europäischen Union - man zahlt mit Euro und spricht französisch. Die Ureinwohner nannten die Insel „MADININA", was Blumeninsel bedeutet - vollkommen zu Recht, denn die Insel ist landschaftlich sehr vielfältig und bekannte Blumen - wie Hibiskus, Magnolien und Oleander sowie viele andere mehr - gehören ebenso zur Insel, wie schöne Sandstrände, Regenwald und Zuckerrohrplantagen. Die heutige Haupt- und Hafenstadt Fort-de-France erlebte im Jahr 1902 - nach einem schweren Vulkanausbruch in der damaligen Hauptstadt Saint Pierre, ihren Aufschwung. Die Stadt selbst bietet dem Besucher eine Mischung aus Frankreich und Karibik mit viel Geschichte, wie z. Bsp. die Bibliothek Schoelcher oder die Statue - der kopflosen Josephine (Frau von Napoleon) - unweit vom Hafen. Auch die große Markthalle mit ihren vielen exotischen Früchten und Gewürzen ist einen Besuch wert. Die Insel selbst erkundet sich am besten auf einem der vielen Landausflüge. Zum Beispiel: bei der Fahrt zu den Bananenplantagen, wo man den Weg der Banane von der Plantage bis in den Supermarkt sehr gut erklärt bekommt oder bei der Fahrt per Katamaran auf die Leguan Insel – der Hauptinsel vorgelagert. Leguane waren einst auf der Insel Delikatesse, wurden gejagt und gegessen, zum Beispiel als Leguansuppe – heute stehen sie zumindest auf dieser Insel unter Schutz.
Am Abend werden wieder die Leinen losgelegt und die meisten Gäste unserer Gruppe genießen diesen Moment auf dem Pooldeck in der 13. Etage unseres Schiffes und schauen begleitet von der Kreuzfahrtmusik „Große Freiheit" von Unheilig, zurück auf die erleuchtete Stadt.

09. Reisetag/ 18.01.2018 - Guadeloupe:


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Am frühen Morgen erreichen wir die nächste französische Perle unser Reise durch die Karibik - die Schmetterlingsinsel Guadeloupe. Aus der Vogelperspektive gleichen die 2 Hauptinseln einem Schmetterling - trotz ihrer Nähe zueinander könnten sie aber unterschiedlicher nicht sein. So befinden sich auf „Grande Terre" -  ausgedehnte Zuckerrohrfelder und Palmenalleen, sowie kilometerlange Strände. Auf dem anderen Teil der Hauptinsel „Basse Terre" zeigt sich ein ganz anderes Bild. Diese wird durch den ca. 1500m hohen Vulkan „Soufriere" bestimmt und ist mit sattgrüner, reichlicher Vegetation bedeckt. Die Insel selbst ist bekannt für Ihre Plantagenwirtschaft – vor allem wird Zuckerrohr und Kaffee angebaut,  damals noch mit Sklaven aus Afrika. Heute bilden deren Nachkommen, neben Europäern und Indern, die größte Bevölkerungsgruppe auf der Insel. Erbe dieser Zeit ist die bis heute angewandte kreolische Küche und kreolische Sprache – ein Mix aus allen Einflüssen der Vergangenheit. Während des Landganges lässt sich die kleine lebhafte Hafenstadt Pointe-a-Pitre  erkunden. Neben dem Museum Schoelcher, gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, eine Basilika oder den Hauptplatz mit Königspalmen. Während der Panoramafahrt durch Grande Terre gab es viel zu sehen – von kleinen Orten, über die raue Atlantikküste bis hin zum Friedhof mit den typischen schwarz- weiß gestalteten Mausoleen. Die Fahrt zur Rumfabrik, gibt tolle Einblicke in die Produktion des beliebten Nationalgetränks, vom Zuckerrohr bis hin zum fertigen Rum in der Flasche, welcher nach ausgiebiger Verkostung gern als Andenken mit nach Hause genommen werden kann. Mit vielen neuen Eindrücken kehren alle Gäste am frühen Abend zurück zum schwimmenden Hotel. Am Abend steigt die karibisch, legere Poolparty mit leckerem Rum - Cocktail aus der original aufgeschlagenen Kokosnuss, begleitet von einem wahnsinnig tollem, aufwendig dekoriertem Schoko- und Obstbuffet.

10. Reisetag/ 19.01.2018 - Grenada:


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Die 5. Insel unsrer Kreuzfahrt durch die Inselwelt der Kleinen Antillen ist erreicht und erwartet uns bei karibischen 27 Grad. Heute starten wir gemeinsam mit unserm deutschen Guide Carsten zum Halbtageausflug auf der bekanntesten Gewürzinsel der Karibik. Überall duftet es nach Muskat, Zimt, Nelken, Vanille und Ingwer. Die Muskatnuss hat die Insel berühmt gemacht, denn sie ist weltweit einer der wichtigsten Exporteure dieses Gewürzes und deshalb starten wir mit unserer Tour in Gouyave – dem Umschlagplatz der Muskatnuss. Hierher wird die Ernte der Plantagen gebracht. Wird dann hier nach Qualität sortiert, gewaschen, getrocknet und schließlich für den Export verpackt. Neben der Muskatnuss gibt es auf der sattgrünen, bergigen Insel aber noch viel mehr zu entdecken. Wir setzen unsere Fahrt bergan und bergab, über schmale, serpentinenartige, abenteuerliche Straßen in Richtung „Grand Etong" – das größte Naturschutzgebiet der Insel - fort. Im Zentrum der Insel, auf dem erloschenen Vulkan angekommen erwarten uns tropische Pflanzen und Bäume, unzählige Palmenarten und riesige Baumfarne, sowie ein Vulkankratersee. Nach einer kurzen Pause, fahren wir mit vielen Informationen von Carsten zur Insel selbst, ihrer Küche mit den vielen Gewürzen, dem Leben der Menschen hier und den vielen Studenten weiter über die Vulkaninsel. Umso höher man auf der Insel kommt umso mehr Gewürze wachsen am Wegesrand sowie auch in einer Vielzahl der Brotfruchtbäume – dieser war in der Zeit der Sklaverei, das Grundnahrungsmittel der Sklaven. Aus seiner Frucht, ähnlich unserer Kartoffel, lässt sich kulinarische eine Menge zaubern. Am Ende unserer Tour halten wir zur Rumverkostung in einer kleinen, aber feinen Fabrik - Westerhall und zum Fotostopp auf den Hafen, mit Blick auf die „Mein Schiff 3". In St. George's angekommen bleibt noch genügend Freizeit um die kleine, malerische Inselhauptstadt zu erkunden. Markenzeichen ist ihr Straßenmarktplatz, wo direkt am Straßenrand gegrillt wird, jede Menge Obst, Gemüse und Souvenirs im bunten Karomix verkauft werden und die langgezogene „Carenage Bucht" mit vielen kleinen Restaurants und Fischerbooten unweit vom Anleger. Alternativ kann man sich auch vom Taxi zum nächsten Strand bringen lassen oder die Zeit an Bord, mit den vielfältigen Angeboten aus dem Tagesprogramm nutzen. Über Nacht steuert unser Kapitän und seine gesamte Crew sicher und mit kaum Seegang die romantische Insel St. Lucia mit dem Postkartenmotiv der 2 Pitons an.

11. Reisetag/ 20.01.2018 - St. Lucia:


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Am frühen Morgen begeben wir uns als gesamte Gruppe gemeinsam von Bord. An der Pier schießen wir mit unserem Wohlfühlschiff im Hintergrund ein tolles Gruppenfoto.  Im Hafen von Castries treffen wir uns mit Christiane, unserem deutschsprachigen Guide und begeben uns per Bus und Boot auf Ganztagestour über die Insel St. Lucia. Wir starten mit einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt, welche von einem damaligen Brand immer noch gezeichnet ist. Danach quält sich unser Bus sehr, sehr langsam steil bergauf, um von oben einen tollen Blick auf die Stadt, den Hafen und vor allem unser schwimmendes Hotel – die „Mein Schiff 3" von TUI Cruises zu haben. Weiter geht es über die saftig grüne Insel der Mangos, welche auf dem vulkanischen Boden super gut wachsen und vorbei an alten Wehranlagen, welche heute als Schulen und Kindergärten genutzt werden, an der karibischen Seite entlang in Richtung Vulkan „Soufriere". Christiane informiert uns während der Fahrt über die klimatischen Bedingungen, die Selbständigkeit der Einwohner, den Bananenhandel. Auf dieser Insel wird wegen dem Überangebot der Banane, aus ihr alles hergestellt – wie Zahnpasta, Seife, Ketchup, Chips oder auch für Kuchen. Auf einer Anhöhe, nahe dem Fischerort „Anse la Ray" legen wir einen kleinen Stopp mit tollem Blick auf die geschützte Bucht, der „Marigot Bay" ein. Im Namen von Eberhardt Travel überrasche ich unsere Reisegruppe mit einer Verkostung am Straßenverkauf...alle können nach Herzenslust probieren was sie mögen, von weißen über dunklen Rum, Rumcocktails mit Kokosnuss, Banane oder Cappuccino, Süßkartoffelchips mit Bananenketchup usw.. Alle sind glücklich und zufrieden und so fahren wir weiter über Canaries, vorbei an der Schweinebucht zum Fotomotiv der Insel – die zwei Vulkandöme – Pitons genannt. Von einem Balkon oberhalb der Stadt hat man den besten Blick auf die ca. 700m hohen Pitons. Ein tropischer Regenguss überrascht uns und verhüllt die Wahrzeichen der Insel, welche auch auf der Flagge sind in eine Nebelwolke, so dass wir etwas abwarten um dann tolle Motive im Fotokasten zu haben. Danach stärken wir uns am typischen, nationalen kreolischen Buffet - es gibt Reis, Nudeln, Chicken oder Fisch mit jeder Menge Gemüse und vielen Soßen von süß bis scharf. Gut gestärkt geht es weiter zum weltweit einzigen „Drive in Vulcano" – wir sehen uns einen kurzen Entstehungsfilm an und besuchen die 170 Grad heißen Schwefelquellen „Sulphur Springs". Hier kann man direkt mit dem Bus oder PKW und einem ortskundigen Driver bis an die Quellen heran fahren – überall liegt der Geruch von Schwefel, welcher gut für die Atemwege sein soll – in der Luft. Danach steigen wir vom Bus um auf ein Boot mit 2 Decks. Mit an Bord sind 4 erfahrene Schnorchel- und Tauchguides. In umgekehrter Reihenfolge fahren wir ca. 2h an der zauberhaften Küste von St. Lucia entlang, vorbei an den Pitons, der Marigot Bay bis hin zur Schweinebucht. Hier ist nun Zeit zum Schnorcheln, Baden, schwimmen zum Strand oder entspannen in der Sonne an Bord unseres Motorbootes. Danach geht es zurück in Richtung Castries zum Cruise Terminal – zurück zu unserer „Mein Schiff 3" – wir verabschieden uns von Christiane, welche uns einen tollen Eindruck ihrer Insel vermittelt hat. Ein atemberaubender, erlebnisreicher, schöner Tag geht zu Ende – alle Gäste sind begeistert und gehen zurück an Bord. Beim gemütlichen Abendessen am Buffet oder a la carte in einem der vielen Bordrestaurants lassen wir den Tag ausklingen und verlassen St. Lucia.

12. Reisetag/ 21.01.2018 - Seetag auf dem Weg nach Bonaire:


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Alle Eindrücke der letzten bereisten 6 Inseln über dem Wind kann man nun am Seetag gemütlich an Bord Revue passieren lassen. Jeder findet an Bord des Kreuzfahrtschiffes seinen Platz zum Sonnen, Entspannen, Relaxen oder auch aktiv sein. Kulinarische Erlebnisse bieten die vielen Bordrestaurants und das Schiffs – Tagesprogramm bietet jede Menge Angebote diesen Seetag individuell zu gestalten. Die Referentin Frau Sonntag stellt uns bei einem Vortrag die nächsten 3 Inseln unserer Reise eindrucksvoll in Bildern vor – es geht über das karibische Meer zu den Niederländischen Antillen - Bonaire, Curacao und Aruba, deshalb auch ABC – Inseln genannt.

13. Reisetag/ 22.01.2018 - Bonaire:


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Am frühen Morgen legen wir im Hafen von Kralendijk, was für Korallendeich steht auf der kleinen, natürlichen, ursprünglichen Insel Bonaire, ca. 80 km vor der Küste Venezuelas an. Die Insel unter dem Wind bietet viele Möglichkeiten entdeckt zu werden, entweder an Land während einer coolen Harley- Davidson- Tour oder per Bus, Jeep oder Quad zu den besten Plätzen von Bonaire oder aber auch unter Wasser mit dem Glasbodenboot sowie bei einer Schnorchel- bzw. Tauchtour. Die Insel selbst gilt aufgrund des besonderen Schutzes ihres Korallenriffes, als absoluter Hotspot für Taucher mit vielen Treffpunkten und eigenem Taucher Verkehrsschild – dafür ist es aber kein Strandparadies. Das Bild an Land ist ein ganz anderes als auf allen Inseln vorher – viel flacher, weniger grün, dafür bewachsen mit wahnsinnig vielen verschiedenen Kakteenarten und stacheligen Straucharten – Natur pur. An vielen Häusern stehen Kakteenzäune – eine eigens entwickelte Art der Flechtkunst von brusthohen, stacheligen Kakteen – zum Schutz vor Eindringlingen, wie Eseln, Ziegen oder auch Menschen. In den Salzpfannen des Nationalparks, welcher 20% der Inselfläche ausmacht, kann man Flamingos und ihre Kolonien – die rosafarbenen Wahrzeichen der Insel, in freier Wildbahn beobachten. Sehr sehenswert sind auch die großen Salinenfelder mit Salzbergen und die ehemaligen, kleinen, beschaulichen Sklavenhütten – direkt am azurblauen Meer gelegen. Im beschaulichen Hafen- und Hauptstädtchen wollen viele bunte Häuser aus der niederländischen Kolonialzeit und ein bunt betriebener Marktplatz mit vielen Straßenhändlern, unweit vom Anleger des Schiffes, bestaunt werden. Am Abend heißt es wieder Leinen los! Mit einem Glas Sekt in der Hand und begleitet von dem Titel „Große Freiheit" geht es weiter über Nacht zum „C", der ABC Inseln.

14. Reisetag/ 23.01.2018 - Curacao:


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„Bon Bini" – Willkommen auf der wohl buntesten, als auch größten und bedeutendsten der ABC Inseln – der Insel Curacao. Hier leben ca. 150 000 Menschen aus über 60 Nationen. Am frühen Morgen machen der Kapitän und seine Crew die Leinen fest im Außenhafen von Willemstad. Im Zentrum der in Kolonialarchitektur, bonbonbunten geprägten Inselhauptstadt angekommen, fühlt man sich wie in Holland – Amsterdam, mitten in der Karibik - bei warmen, tropischen 29 Grad. Die Stadt wurde u. a. wegen der historischen Giebelhäuser, 1998 in die UNSECO – Liste des Welterbes aufgenommen. Ein weiteres Highlight ist die sanft schaukelnde „Königin- Emma- Brücke" mit der bunten „Handelskade" im Hintergrund – sie ist das beliebteste Fotomotiv der Stadt. Auf Pontons schwimmend, verbindet die „drehende alte Dame" schon seit 1888 die Stadtteile Punda – das eigentliche Herz der Stadt mit Geschäften und Cafe's und Otrobanda miteinander. Sobald ein Schiff in den Kanal fährt wird diese Brücke zum besonderen, unüberhörbaren Erlebnis – sie schließt sich für eine kurze Zeit und öffnet sich später wieder. Sehenswert sind auch das „Fort Amsterdam", die „Pietermaai Kirche", der „schwimmende Markt", einige Museen oder die „Chobolobo – Likörfabrik" – wo der weltweit bekannte Blue Curacao Likör aus Orangenschalen probiert und gekauft werden kann. Die Insel selbst, hat neben der bunten Hauptstadt auch jede Menge Traumstrände für Wasserratten und Strandfans zu bieten – weißer Puderzucker, flach abfallend und azurblaues, klares Wasser. Im bunten, offenen, sehr karibischen Safaribus geht es zu verschiedenen Stränden der Insel, aber natürlich auch vom Boot oder Katamaran aus, lässt sich die Insel prima entlang der Küste entdecken. Für Jeden ist etwas dabei! Leider heißt es am frühen Abend Abschied nehmen von dieser tollen, vielseitigen Insel - denn wir reisen weiter zur letzten Insel unserer Karibikkreuzfahrt.

15. Reisetag/ 24.01.2018 - Aruba:


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Am frühen Morgen haben wir die letzte Station unserer Kreuzfahrt erreicht.Oranjestadt, ist unser heutiger Hafen auf der rauen und trockenen Insel Aruba, dem „A" und auch kleinsten der ABC Inseln. Beim Landgang durch die Inselhauptstadt erwarten uns auch hier bunte Fassadenhäuser mit den typischen Giebeldächern, dazu Edamer Käse und Amstel Bier – die enge Verbindung zu den Niederlanden ist also deutlich zu erkennen. Weiterhin gibt es eine altertümliche Straßenbahn – welche in bunten Farben zwischen Hafen und Stadt hin- und herfährt und jede Menge Shoppingmalls und Verkaufsstände – wo quirlige Einheimische auf die Touristen treffen. Wassersportler, Taucher und Strandfans kommen auf Aruba voll auf ihre Kosten. Die Insel ist vielseitig und bietet weiße, feinsandige Traumstrände wie aus dem Bilderbuch – wie zum Beispiel: den bis zu 120m breiten „Eagle Beach" oder auch den bekannten „Palm Beach" – wo die meisten Hotels sich befinden, ebenso wie kristallklares Wasser mit einer vielseitigen Unterwasserwelt oder Schiffs Wracks. Das Inselbild prägen karge Landschaften mit vielen übermannshohen Kakteen und den knorrigen „Divi Divi" Bäumen, welche vom ständigen Passatwind gekennzeichnet sind. Ein beliebtes Fotomotiv der Insel, ist der „California Lighthouse" – ein 32m hoher Leuchtturm mit tollem Rundumblick auf die raue, wilde Küste und die Dünenlandschaft des Eilandes. Einen Abstecher ins Landesinnere ist auch die „Aloe Vera Plantage" wert – seit 125 Jahren werden hier als Heilmittel, aus dem Gel der Aloe Vera, direkt von der eigenen Plantage, viele Gele, Cremes und Lotionen – welche allesamt gut für die Haut sind, hergestellt. Nach einem Rundgang durch die Produktion und Verpackung, kann man direkt im Shop einkaufen. Schön anzusehen ist auch die „Alto Vista Kapelle" – welche auf einem energetischen, kraftvollen Ort im Landesinneren, unweit des Heubergs, dem einzigen Berg der Insel - als älteste Kirche der Insel erbaut wurde. Mit vielen Eindrücken zurück an Bord heißt es für uns zum letzten Mal, Leinen los! Etwas wehmütig blicken wir zurück auf die Lichter der Stadt.

16. Reisetag/ 25.01.2018 - Seetag auf dem Rückweg nach La Romana:


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Beim heutigen Seetag, habe ich für unsere Reisegruppe noch eine Überraschung parat – wir treffen uns am Vormittag zur Nautischen Fragestunde im Theater. Nach vielen Informationen vom Kapitän und seinen Offizieren zum Heiligtum eines jeden Schiffes – der Brücke, sowie dem Maschinenraum und der Mülltrennung an Bord bleibt Zeit für individuelle Fragen an den Kapitän und seine Crew. Im Anschluss bitte ich unserer Gruppe zum Fotoshooting – Abschlussfoto an Bord der „Mein Schiff 3" gemeinsam mit dem Kapitän und seinen Offizieren. Den Rest des Tages nutzt jeder individuell, so wie es ihm beliebt – am Pool, im Klanghaus oder Theater, beim Shoppen an Bord, im Wellness- und Spa Bereich, beim Frisör oder in einem der vielen Restaurants und Bar´s – das Tagesprogramm an Bord hält für jeden etwas bereit. Am Abend heißt es dann Koffer packen und vor die Kabine stellen, damit diese in der Nacht abgeholt werden können und am nächsten Morgen unbemerkt ins Terminal gebracht werden können.

17. Reisetag/ 26.01.2018 - Dominikanische Republik/ Ausschiffung/ Heimreise:


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Am frühen Morgen legen wir sicher im Hafen von La Romana an. Dem Start- und Endpunkt unserer Kreuzfahrt – auch der Kapitän geht heute und hier von Bord und macht jetzt erst mal Urlaub. Wir genießen noch etwas Zeit an Bord, bevor auch wir am späten Nachmittag  das Schiff gemeinsam als Reisegruppe verlassen und mit dem Transferbus zum Flughafen von Punta Cana fahren. Dort angekommen checken wir ein, gehen durch die Sicherheitskontrolle und schließlich am späten Abend an Bord unseres Jumbo Jet´s, einer Boeing 747 der Wamos Air. Diese bringt uns über Nacht, in ca. 9h Flugzeit von der Karibik zurück nach Europa.

18. Reisetag/ 26.01.2018 – Heimreise über Paris/ Ankunft in Berlin:


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Vormittags landen wir sicher in Paris und wechseln das Terminal zu unserem Anschlussflug nach Berlin. Gegen Mittag starten wir in Paris und kommen 2h später, am frühen Nachmittag sicher in Tegel, allerdings bei kühlen 3 Grad – also ca. 20 Grad Temperaturunterschied – an. Eine schöne, tolle, warme Reise durch die Karibik mit Kreuzfahrt auf der „Mein Schiff 3" geht hier nach 18 Reisetagen mit vielen Erlebnissen und persönlichen Momenten im Gepäck zu Ende.

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