Rundreise Kenia – Safari im Tierparadies und Baden am Indischen Ozean
Reisebericht: 13.06. – 26.06.2026
Wir entdecken Kenias beeindruckende Tierwelt auf spannenden Safaris durch Amboseli, Tsavo West und Lumo. Traumhafte Tage am Diani Beach bilden den perfekten Ausklang unserer Reise.
Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann
Anreise über Frankfurt am Main nach Nairobi/Kenia
Heute beginnt endlich unsere langersehnte Reise nach Kenia. Von Frankfurt aus starten wir mit der Lufthansa und einem angenehmen Flug in Richtung Nairobi und genießen dabei den guten Service an Bord. Nach etwa 6.400 Kilometern erreichen wir trotz verspätetem Abflug pünktlich die auf rund 1.800 Metern gelegene kenianische Hauptstadt. Die frische Höhenlage sorgt für überraschend angenehme Temperaturen. Bereits am Flughafen werden wir herzlich von unserem langjährigen örtlichen Reisebetreuer Baraka begrüßt, der uns mit seiner freundlichen Art und seinen ausgezeichneten Deutschkenntnissen willkommen heißt. Gemeinsam fahren wir zu unserem Hotel. Dank der guten Vorbereitung verläuft die Ankunft unkompliziert und der Check-in ist bereits für uns erledigt und schnell erhalten wir einige Informationen, ein kühles Getränk und unsere Zimmerkarten. Nun heißt es ausruhen und auf die kommenden Tage freuen, in denen uns beeindruckende Landschaften, spannende Tierbeobachtungen und viele unvergessliche Eindrücke erwarten.
Fahrt zum Amboseli Nationalpark und Safari–Abenteuer
Nach dem ersten gemeinsamen und sehr reichhaltigen Frühstück treffen wir uns abfahrbereit in der Lobby. Unsere Driverguides Nick und Armstrong erwarten uns schon, bereit für unser gemeinsames Abenteuer. Seit langem sind Nick , Armstrong und ich, Susanne Schirmann, Reisebegleiterin von Eberhardt TRAVEL GmbH ein eingespieltes Team und wir freuen uns schon lange auf die bevorstehende Zusammenarbeit. Die Toyota Landcruiser (für uns unser „Jeep“) stehen bereit, das Gepäck ist verstaut, die Gäste richten sich ein und los geht’s – Nairobi lassen wir hinter uns, und steuern den Amboseli Nationalpark an. Das berühmte Schutzgebiet liegt rund 250 Kilometer südöstlich der kenianischen Hauptstadt auf etwa 1.100 Metern Höhe und zählt zu den bekanntesten Nationalparks Ostafrikas. Besonders berühmt ist Amboseli für seine großen Elefantenherden und die spektakulären Ausblicke auf den schneebedeckten Kilimandscharo, der sich jenseits der Grenze in Tansania erhebt. Die abwechslungsreiche Fahrt führt uns durch die typisch kenianische Landschaft, vorbei an kleinen Ortschaften, offenen Ebenen und den ersten Akazienbeständen. Unterwegs legen wir eine angenehme Pause ein, bevor wir schließlich das nördliche Iremito Gate des Amboseli-Nationalparks erreichen. Schon die Einfahrt in den Park lässt die Spannung steigen. Kurz darauf kommen wir in unserer Unterkunft, der Ol Tukai Lodge, an. Nach dem Zimmerbezug stärken wir uns am reichhaltigen Mittagsbuffet und genießen die entspannte Atmosphäre der Lodge, die mitten im Herzen des Nationalparks liegt. Am Nachmittag startet dann endlich unsere erste Pirschfahrt – und sie hält vom ersten Moment an, was wir uns von einer Safari in Afrika versprochen haben. Die weiten Savannenflächen präsentieren sich in warmem Licht, während wir auf Entdeckungstour gehen. Immer wieder begegnen uns Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Wir beobachten elegante Gerenuk-Antilopen, die sich auf ihren langen Hinterbeinen nach frischen Blättern strecken, sowie Grant-Gazellen, die aufmerksam durch die Ebenen ziehen. Riesentrappen und andere Trappenarten schreiten gemächlich durch das Grasland, während Erdhörnchen geschäftig zwischen ihren Bauen unterwegs sind.
Auch die Vogelwelt zeigt sich von ihrer beeindruckenden Seite. Wir entdecken Waffenkiebitze, Heilige Ibisse, Sporngänse, Kronenkraniche und Rallenreiher, die die Feuchtgebiete des Parks beleben. Jeder Halt eröffnet neue Beobachtungen und Fotomotive. Die größten Höhepunkte erwarten uns jedoch gegen Abend. Zu unserer Linken ziehen mächtige Elefantenherden durch die Savanne, während sich auf der anderen Seite ein Löwenrudel mit Jungtieren zeigt. Die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, ist ein bewegender Moment und für viele von uns die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Die goldenen Farben des Sonnenuntergangs tauchen die Landschaft in ein ganz besonderes Licht und machen diesen ersten Safaritag zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mit vielen neuen Eindrücken kehren wir zur Ol Tukai Lodge zurück. Den Abend lassen wir bei einem Sundowner an der Bar ausklingen und genießen dabei noch einmal die besondere Atmosphäre des Amboseli-Nationalparks. Anschließend erwartet uns ein schmackhaftes und vielfältiges Abendbuffet mit aufmerksamem Service. Nach einem ereignisreichen Tag voller Tierbeobachtungen und unvergesslicher Begegnungen mit Afrikas faszinierender Tierwelt ziehen wir uns zufrieden auf unsere Zimmer zurück und freuen uns bereits auf die kommenden Abenteuer in Kenias Wildnis.
Safari im Amboseli Nationalpark
Wir starten unseren zweiten Safaritag im Amboseli-Nationalpark. Schon bald werden wir mit zahlreichen Tierbeobachtungen belohnt. In den Feuchtgebieten und an den Wasserstellen entdecken wir eine beeindruckende Vielfalt an Vogelarten. Regenpfeifer suchen mit ihren winzigen Jungvögeln geschickt nach Nahrung, während Blaustirnblatthühner zwischen Schilf und Wasserpflanzen scheinbar übers Wasser laufen können. Besonders imposant wirkt der große Goliathreiher, der größte Reiher Afrikas, der regungslos im See auf Beute lauert. Daneben beobachten wir elegante Silberreiher, einen Sattelstorch mit seinem auffälligen rot-schwarzen Schnabel sowie afrikanische Löffler, die mit ihren charakteristischen Schnäbeln durch das flache Wasser streifen. Auch die Säugetiere lassen nicht lange auf sich warten. Eine große Ansammlung an Hyänen durchstreift aufmerksam die Savanne, und immer wieder begegnen wir den berühmten Amboseli-Elefanten. Ein besonderer Höhepunkt ist die Sichtung eines Gepards, der in der Ferne einer Thompsongazellenherde auflauert und als das schnellste Landtier der Erde gilt. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist der Besuch des Observation Hill. Gemeinsam erklimmen wir den 100 m höher gelegenen Aussichtspunkt und werden mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Von hier aus überblicken wir die weiten Ebenen, Sümpfe und Seen des Nationalparks. Besonders beeindruckend präsentiert sich heute der Kilimandscharo, dessen Gipfel nun zeitweise sichtbar ist. Das Panorama gehört ohne Zweifel zu den schönsten Ausblicken des gesamten Parks. Während unserer weiteren Pirschfahrten erleben wir die abwechslungsreichen Lebensräume des Amboseli-Nationalparks. Die von unterirdischen Quellen gespeisten Sümpfe ziehen zahlreiche Tiere an und bilden einen faszinierenden Kontrast zur hier ebenfalls vorhandenen trockenen Savannenlandschaft. Zum Mittagsessen kehren wir in die Lodge zurück, genießen das tolle Buffet und haben noch zwei Stunden um die Eindrücke des Morgens sacken zu lassen. Am Nachmittag wählen wir eine andere Route und folgen den Spuren der Elefanten, die aus den sumpfigen Gebieten in die offene Savanne ziehen. Tatsächlich treffen wir auf mehrere Herden. Besonders bewegend ist die Beobachtung einer aufgeregten Elefantengruppe: Drei Jungtiere haben kurzzeitig den Anschluss verloren. Die erwachsenen Tiere reagieren sofort aufmerksam und suchen intensiv nach dem Nachwuchs. Umso schöner ist der Moment, als die kleinen Ausreißer schließlich wieder zur Herde zurückfinden. Die sichtbare Erleichterung innerhalb der Gruppe zeigt eindrucksvoll, wie stark die sozialen Bindungen bei Elefanten ausgeprägt sind.
Zum Abschluss des Tages erleben wir noch einmal einen jener magischen Safari-Momente, die lange in Erinnerung bleiben. Vor der Kulisse des goldenen Abendhimmels verharrt eine Elefantenherde in der Savanne. Die tief stehende Sonne taucht die Landschaft in warme Farben und sorgt für eine Bilderbuchszenerie, wie man sie sich von Afrika erträumt. Zurück in der Lodge lassen wir die Erlebnisse des Tages gemeinsam bei einem Sundowner mit Nick und Armstrong Revue passieren. Nach den vielen faszinierenden Tierbeobachtungen, den großartigen Ausblicken auf den Kilimandscharo und den unvergesslichen Begegnungen mit den Elefanten endet ein letzter eindrucksvoller Tag im Amboseli-Nationalpark. Morgen ziehen wir weiter nach Tsavo West und sind gespannt, was uns hier erwartet.
Fahrt nach Tsavo West und Pirschfahrt am Nachmittag
Heute verlassen wir die Savannen rund um Amboseli und machen uns auf den Weg in den ca,. 150 km entfernten berühmten Tsavo West Nationalpark. Schon am Morgen werden wir mit einem spektakulären Anblick belohnt: Der Kilimandscharo zeigt sich in voller Pracht. Ohne Wolken, die seinen Gipfel verhüllen, erhebt sich Afrikas höchster Berg majestätisch über die Landschaft. Immer wieder halten wir an, um dieses beeindruckende Panorama festzuhalten und können uns einfach nicht satt sehen. Mal mit Gnu vor dem Kili und dann noch zwei Elefanten davor, einfach wie im Bilderbuch und wir kommen nur schwer voran. Nach dem Verlassen des Amboseli-Nationalparks passieren wir die Kleinstadt Kimana, wo wir kurze Besorgungen erledigen und erreichen schließlich die Region des Tsavo West, wo wir den Park durch das Chyulu Gate betreten. Der Tsavo West Nationalpark gehört gemeinsam mit dem Tsavo East zu den größten Schutzgebieten Afrikas. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von den offenen Ebenen des Amboseli. Hier prägen Vulkankegel, Lavafelder, Akazienwälder, Buschland und felsige Hügel das Bild. Die Vielfalt der Lebensräume macht den Park zu einem Paradies für zahlreiche Tierarten. Besonders beeindruckend ist unser Halt am Shetani-Lavafeld. Die schwarze, erstarrte Lava erstreckt sich scheinbar endlos über die Landschaft. Entstanden ist sie vor nur wenigen Jahrhunderten durch vulkanische Aktivitäten. Der Name „Shetani“ bedeutet auf Suaheli „Teufel“ – die Menschen der Region glaubten einst, übernatürliche Kräfte hätten diese bizarre Landschaft erschaffen. Am späten Mittag erreichen wir unsere Lodge, die malerisch in die Landschaft eingebettet ist. Besonders reizvoll sind die beiden Wasserlöcher direkt vor der Anlage. Wir werden herzlich empfangen, da wir hier schon lange Stammkunden sind. Natürlich hält man auch dieses Mal wieder besonders schöne Zimmer für uns bereit. Bevor wir diese beziehen, genießen wir ein schmackhaftes Mittagessen und beobachten die ersten Tiere, die zum Trinken am Wasserloch erscheinen. Die Verbindung von Komfort und unmittelbarer Nähe zur Natur macht den besonderen Charme dieser Unterkunft aus, dessen Kulisse unwirklich erscheint. Am Nachmittag brechen wir erneut zu einer Pirschfahrt auf. Die Wolken verdichten sich langsam am Himmel, doch zunächst genießen wir das besondere Ambiente des Parks. Gefühlt sind wir hier alleine unterwegs auf herrlich roten Sandpisten umgeben von den Chyulu Hills, die einen malerischen Rahmen bieten. Wir entdecken einige Tiere wie die Kuhantilopen, deren langgestreckter Kopf und die hohen Schultern sie unverwechselbar machen. Wasserböcke, auch schon am Wasserloch der Lodge gesichtet, halten sich bevorzugt in der Nähe von Gewässern auf und sind an ihrem zotteligen Fell gut zu erkennen. Auch Büscheloryxe zeigen sich. Diese eleganten Antilopen sind perfekt an trockene Lebensräume angepasst und können erstaunlich lange ohne direktes Trinkwasser auskommen. Besonders beeindruckend ist eine größere Herde Kapbüffel. Die mächtigen Tiere zählen zu den sogenannten „Big Five“ Afrikas und gelten als ausgesprochen wehrhaft. Ihr kräftiger Körperbau und die charakteristischen Hörner verleihen ihnen ein imposantes Erscheinungsbild. Auch die Vogelwelt begeistert uns erneut. Nacktkehlfrankoline suchen am Boden nach Nahrung, während die farbenfrohen Rotschnabeltokos durch die Büsche huschen. Hoch oben entdecken wir einen Singhabicht auf seinem Ansitz. Ein besonderer Blickfang ist die Strichelracke, deren leuchtend blaues Gefieder selbst erfahrene Safari-Gäste immer wieder begeistert, zumal diese nur selten zu sehen ist. Gegen Abend verändert sich die Stimmung. Dunkle Wolken ziehen auf, und schließlich setzt Regen ein. Die Farben wirken nun intensiver, die Luft wird angenehm frisch, wir können den Regen förmlich riechen und die Tiere genießen sicher die langersehnte Abkühlung. Mit vielen neuen Eindrücken kehren wir in unsere Lodge zurück. Während bereits die Dunkelheit über den Tsavo West hereinbricht, lassen wir beim Abendessen die Erlebnisse des Tages Revue passieren. Mit Blick auf zwei stattliche Elefanten, die sich an unserem Wasserloch versammeln, denken wir an einen weiteren unvergesslichen Tag in Kenias faszinierender Wildnis zurück.
Safari im Tsavo West, Mzima Springs und Sundowner am Poacher’s Lookout
Der neue Tag im Tsavo-West-Nationalpark begrüßt uns mit besten Bedingungen. Schon am frühen Morgen liegt die Landschaft klar und friedlich vor uns, von Regen bereits in der Nacht keine Spur mehr. Besonders beeindruckend ist bereits kurz nach unserer Abfahrt schon vor dem Frühstück der freie Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharo, der trotz seiner rund 100 Kilometer Entfernung zum Greifen nah erscheint. Wolkenlos erhebt sich Afrikas höchster Berg über der Savanne und bietet ein Panorama, das uns lange in Erinnerung bleiben wird. Während unserer Pirschfahrt erleben wir die faszinierende Vielfalt des Parks. Eine Riesentrappe, die der größte flugfähige Vogel ist, schreitet würdevoll durch das Grasland, wir entdecken einen Trauerdrongo, der aufmerksam die Umgebung beobachtet. Zwischen Akazien und Buschland entdecken wir Kudus, Giraffen und Wasserböcke. Ein mächtiger Baobab, auch Affenbrotbaum genannt, dient als Bruthöhle für eine Rotschnabeltokofamilie. Riesige Termitenhügel wachsen wie kleine Festungen aus der Erde und dienen nun einer Gruppe Mungos als neue Behausung. Ein besonderer Höhepunkt sind in Tsavo-West die berühmten Mzima Springs. Mitten in der trockenen Savannenlandschaft entspringen hier täglich Millionen Liter kristallklares Wasser, gespeist von Regenfällen am Kilimandscharo, die über Jahrhunderte durch vulkanisches Gestein gefiltert werden. Die Quellen versorgen einen großen Teil der Küstenregion Kenias mit Trinkwasser und bilden zugleich eine grüne Oase für die Umgebung. Zwischen Palmen und Feigenbäumen beobachten wir ganz in unserer Nähe Flusspferde im klaren Wasser, entdecken Fische und genießen die angenehm ruhige Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Naturparadieses. Kaum zu glauben, dass nur wenige Schritte entfernt wieder die trockene Savanne beginnt.
Zurück in der Lodge genießen wir ein entspanntes Frühstück und beobachten anschließend das rege Treiben am Wasserloch. Immer wieder erscheinen neue Tiere zum Trinken und wir freuen uns über die freien Stunden, die nun jeder nach Lust und Laune genießen kann. Am Nachmittag brechen wir erneut auf. Die Tierwelt hält weitere spannende Begegnungen für uns bereit. Wir entdecken Wiedehopfe mit ihren auffälligen Federhauben, einen Kuckuck, Oryxantilopen und Kuhantilopen. Graulärmvögel sorgen mit ihren unverwechselbaren Rufen für die passende Geräuschkulisse, während Klippschliefer zwischen den Felsen still verharren. Besonders eindrucksvoll ist die Beobachtung eines Gaukler-Adlers, der aufmersam die Gegend beobachtet. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages erleben wir auf dem Poacher's Lookout. Den Aussichtspunkt nutzen die Wildhüter von hier aus, um nach Wilderern Ausschau zu halten. Aktuell bietet er uns einen fantastischen Rundumblick über die endlose Weite des Tsavo mit unglaublichem Blick auf den Kilimandscharo. Während die Sonne langsam tiefer sinkt und die Landschaft in warme Gold- und Rottöne taucht, stoßen wir gemeinsam mit einem Gin Tonic auf die vielen schönen Erlebnisse unserer Reise an. Die Atmosphäre ist entspannt, die Aussicht grandios und die Erinnerungen an die vergangenen Tage ziehen noch einmal an uns vorbei. Mit diesem stimmungsvollen Sundowner verabschieden wir uns vom Tsavo-West. Morgen wartet bereits das nächste Abenteuer auf uns, wenn wir weiter in das berühmte Lumo Conservancy fahren – ein weiteres Schutzgebiet, das für seine abwechslungsreiche Tierwelt und seine beeindruckenden Landschaften bekannt ist. So klingt ein rundum gelungener Safaritag aus und beim Abendessen beobachten wir erneut die Besucher des Wasserlochs direkt vor unserer Haustür.
Von Tsavo West ins Lumo Schutzgebiet
Schon früh am Morgen wird es bei uns geschäftig. Wir treffen uns zu einem letzten Frühstück mit grandioser Aussicht und genießen noch einmal den Blick in die Savanne. Nun heißt es sich hier zu verabschieden und der schönen Lodge Kwaheri sagen. Wir machen uns auf den Weg ins Lumo Community Wildlife Sanctuary und genießen auf der Fahrt noch einmal die beeindruckende Vielfalt der Landschaft und deren Tierwelt. Wir entdecken Schabraken-schakale, Kudus, eine Herde der berühmten roten Elefanten des Tsavo trompeten nochmals zum Abschied, kleine Dik Diks sowie zahlreiche Vogelarten wie Geierperlhühner, Singhabichte und weitere gefiederte Bewohner der Savanne. Zwischen den charakteristischen Doumpalmen überqueren wir mit unseren Allradfahrzeugen einen Fluss und entdecken kurz darauf sogar eine Puffotter am Straßenrand, die wohl leider jemand mit einem Fahrzeug übersehen hatte. Nach der Ausfahrt aus dem Nationalpark erreichen wir das Lumo-Schutzgebiet, wo wir herzlich empfangen werden und unser neues Zuhause für die kommenden Tage beziehen: das wunderschöne Soroi Cheetah Tented Camp. Mit nur acht luxuriösen Zelten, die geschmackvoll und äußerst komfortabel ausgestattet sind, bietet das Camp eine ganz besondere Atmosphäre. Da wir die einzigen Gäste des Hauses sind, genießen wir einen außergewöhnlich persönlichen Service. Rundum werden wir verwöhnt, alle Mahlzeiten werden als Menü serviert, und es fehlt uns wirklich an nichts. Die fantastische Lage, die herzliche Gastfreundschaft und die stilvollen Luxuszelte machen den Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Am Nachmittag brechen wir zu unserer ersten Safari im Lumo-Schutzgebiet auf. Dabei begegnen wir einer Gruppe Elenantilopen, ein stattlicher Schopfadler hält in einem Baumwipel Ausschau. Mausvögel nehmen ein Sandbad und ein herrlicher Milchuhu sowie die farbenprächtigen Gabelracke lassen unsere Fotoapparate glühen. Der unbestrittene Höhepunkt des Nachmittags erwartet uns jedoch kurz vor Sonnenuntergang: Gleich zwei Löwenrudel mit zahlreichen Jungtieren zeigen sich in einer Stimmung, wie sie schöner kaum sein könnte. Das warme Licht der untergehenden Sonne taucht die Szene in goldene Farben und macht diese Begegnung zu einem unvergesslichen Moment. Es ist einer jener Augenblicke, die uns noch lange begleiten werden und die eindrucksvoll zeigen, warum Kenia eine so große Faszination ausübt. Nach einem weiteren hervorragenden Abendessen lassen wir den Tag entspannt ausklingen. Da das Camp nicht eingezäunt ist und wir uns mitten in der Natur befinden, werden wir auf dem Weg zu unseren Zelten begleitet – ein weiteres authentisches Safari-Erlebnis. Während die Geräusche der afrikanischen Nacht erklingen, genießen wir das Gefühl, an einem ganz besonderen Ort angekommen zu sein.
Safari im Lumo Schutzgebiet–Besuch Taita im Gonda Dorf–Nachtsafari
Heute erleben wir einen Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleibt und der eindrucksvoll zeigt, wie vielfältig und faszinierend Kenia ist. Zunächst werden wir persönlich mit einem bestellten Getränk unserer Wahl geweckt. Dampfender Kaffee steht auf der Terrasse bereit, der beim morgendlichen Blick in die Savanne umso besser schmeckt. Nach dem gemeinsamen Frühstück machen wir uns auf den Weg in das Gonda-Dorf der Taita, einer der ältesten Volksgruppen Kenias, die vor allem in den grünen Taita Hills leben. Schon bei unserer Ankunft werden wir mit einer Herzlichkeit empfangen, die uns sofort berührt. Die Menschen heißen uns mit offenen Armen willkommen und lassen uns vom ersten Moment an spüren, dass wir nicht einfach Besucher, sondern geschätzte Gäste sind. Gemeinsam erkunden wir das Dorf, erfahren viel über das tägliche Leben der Familien, sehen die Tierhaltung mit Schweinen und Ziegen sowie Fischbecken, die zur Versorgung der Gemeinschaft beitragen. Besonders beeindruckend ist jedoch die Lebensfreude, die uns überall begegnet. Mit farbenfrohen Trachten, mitreißenden Liedern und traditionellen Tänzen schenken uns die Dorfbewohner einen Einblick in ihre Kultur, der weit über das hinausgeht, was man in einem Reiseführer lesen kann. Die Rhythmen, die Stimmen und die strahlenden Gesichter schaffen eine Atmosphäre voller Wärme und Lebensfreude. Wir besuchen ein traditionelles Haus und erhalten spannende Einblicke in die Lebensweise der Taita. Anschließend dürfen wir bei der Zubereitung von Süßkartoffelpüree zuschauen und natürlich auch kosten. Aus einem geplanten kurzen Besuch werden schließlich zweieinhalb wunderbare Stunden, weil niemand von uns diesen besonderen Ort und die herzlichen Begegnungen so schnell verlassen möchte. Die Gastfreundschaft, die Freundlichkeit und die Offenheit der Menschen berühren uns tief. Gemeinsam wird gesungen, gelacht und getanzt, und immer wieder spüren wir, wie verbindend solche Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen sein können. Als wir unsere mitgebrachten Gastgeschenke überreichen, ist die Freude auf beiden Seiten groß und wir wissen, hier kommen unsere Mitbringel in die richtigen Hände. Zurück im Lumo-Schutzgebiet genießen wir zunächst die beeindruckende Aussicht und die entspannte Atmosphäre einer der schönsten Lodges der Region-dem Lions Bluff. Auf 1300 m Höhe staunen wir über das 360 ° Panorama und das unglaubliche Ambiente. Zurück in unserem Camp und nach einem schmackhaften Mittagessen und einer gemütlichen Kaffeerunde mit besonderem Anlass, steht am Nachmittag bereits das nächste Abenteuer bevor. Gemeinsam mit zusätzlichen Guides brechen wir zu einer ausgedehnten Safari auf, die nahtlos in eine spannende Nachtpirsch übergeht. Gerade die Nachtsafari zählt zu den besonderen Erlebnissen einer Afrikareise, denn viele Tiere zeigen sich erst nach Sonnenuntergang und somit bei Einbruch der Dunkelheit. Während die Savanne langsam in die Nacht eintaucht, eröffnet sich uns eine völlig neue Welt. Mit etwas Glück und dank der geschulten Augen unserer Guides entdecken wir zahlreiche Tiere, die tagsüber oft verborgen bleiben. Besonders beeindruckend ist die Sichtung einer seltenen Fahlkatze, die lautlos durch die Nacht streift. Auch Oryxe mit ihren langen, geraden Hörnern, Kuhantilopen, Gnus und ein Schakal lassen sich beobachten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Begegnung mit einer Braunen Hyäne, die deutlich seltener zu sehen ist als ihre gefleckte Verwandte. Große Begeisterung löst außerdem die Sichtung eines Karakals aus. Die elegante Wildkatze mit ihren markanten schwarzen Ohrpinseln gehört zu den seltensten Beobachtungen auf einer Safari und verschwindet meist ebenso schnell, wie sie auftaucht. Dazu entdecken wir einen Steinbock, der sich geschickt im felsigen Gelände bewegt. Die nächtliche Geräuschkulisse der afrikanischen Wildnis, die kühle Abendluft und die Spannung, welche Tiere hinter dem nächsten Busch auftauchen könnten, machen diese Safari zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Faszinierend zu beobachten ist auch, wie sicher sich unsere Driverguides selbst im nächtlichen Gelände ohne moderne Hilfsmittel bewegen, ohne sie wären wir restlos verloren. Nach der Rückkehr ins Camp lassen wir einen rundum gelungenen Tag bei einem köstlichen Abendessen ausklingen. Die bewegenden Begegnungen im Taita-Dorf, die herzliche Gastfreundschaft der Menschen von Gonda und die aufregenden Tierbeobachtungen während der Nachtpirsch machen diesen Tag zu einem der ganz besonderen Höhepunkte unserer Reise durch Kenia.
Safari im Lumo–Schutzgebiet, Buschfrühstück und Sundowner in der Savanne
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zu unserer letzten Safari im Lumo-Schutzgebiet auf. Die morgendliche Savanne zeigt sich noch von ihrer stillen Seite. Während unserer Pirschfahrt entdecken wir unter anderem einen Blassuhu, der einen toten Artgenossen mit sich trägt und für viele Fragezeichen sorgt. Kuhantilopen und Grantgazellen grasen in der Gegend um uns herum. Die weite Landschaft bietet immer wieder wunderbare Fotomotive. Ein ganz besonderer Höhepunkt erwartet uns wenig später: Vor einem mächtigen Baobab-Baum bereiten wir für unsere Gäste ein traumhaftes Buschfrühstück vor. Die Kulisse könnte kaum beeindruckender sein. Unter den weit ausladenden Ästen des jahrhundertealten Baumes genießen wir hausgemachte Köstlichkeiten, die unser Camp liebevoll vorbereitet und mitgegeben hat. Die außergewöhnliche Atmosphäre, die Ruhe der Natur und die hervorragenden Speisen begeistern uns alle und machen dieses Frühstück zu einem unvergesslichen Erlebnis unserer Safariwoche. Anschließend besuchen wir die berühmte Salt Lick Safari Lodge. Die auf Stelzen errichtete Lodge zählt zu den außergewöhnlichsten Unterkünften Kenias. Von den Aussichtsplattformen und dem Fotoversteck am Wasserloch bieten sich interessante Einblicke in das Leben der Tiere, die hier regelmäßig zum Trinken erscheinen. Auch später an unserem campeigenen, unterirdischen Beobachtungsstand genießen wir faszinierende Perspektiven auf die Tierwelt und beobachten mehrere Zebras aus nächster Nähe. Am Nachmittag führt uns die Pirschfahrt erneut durch die abwechslungsreiche Landschaft des Schutzgebietes. Wir entdecken einen Schopfadler, einen beeindruckenden Sekretärvogel, der sich grazil durch das hohe Gras begwegt, verschiedene Antilopenarten und mehrere Giraffen, die gemächlich durch die Savanne ziehen. Noch einmal genießen wir die Schönheit und Vielfalt der afrikanischen Wildnis. Zum krönenden Abschluss unserer gemeinsamen Safariwoche erwartet uns am Abend eine besondere Überraschung. Mitten in der Savanne stoßen wir plötzlich auf eine wunderschön aufgebaute Buschbar. Die Mitarbeiter unserer Lodge haben dort einen stimmungsvollen Sundowner für uns vorbereitet. Bei Cocktails, Snacks und kleinen Köstlichkeiten verbringen wir gemeinsam noch einmal eine gesellige Zeit in mitten der afrikanischen Landschaft. In dieser besonderen Atmosphäre verabschieden wir uns von unserer einwöchigen Safari. Gemeinsam bedanken wir uns herzlich bei unseren beiden Guides, Nick und Armstrong, für ihre hervorragende Begleitung. Mit großem Wissen, viel Engagement und sicherer Fahrweise haben sie uns die Menschen, Tier- und Pflanzenwelt Kenias nähergebracht und diese Reise zu einem außergewöhnlichen Erlebnis gemacht. Mit einem Trinkgeld bringen wir unsere Anerkennung und unseren Dank zum Ausdruck und verabschieden uns herzlich von beiden. Natürlich bringen uns diese noch zum Ziel unserer Reise-Diani Beach am morgigen Tag. Zurück im Camp lassen wir den Tag bei einem weiteren ausgezeichneten Abendessen ausklingen. Mit vielen schönen Erinnerungen an erlebnisreiche Safaritage endet ein weiterer unvergesslicher Tag in Afrika.
Abreise zum Indischen Ozean–auf nach Diani Beach
Nach erlebnisreichen und unvergesslichen Tagen in den Nationalparks verlassen wir das Lumo Schutzgebiet und machen uns auf den Weg zur Küste Kenias. Die morgendliche Pirschfahrt lassen wir bewusst ausfallen und genießen stattdessen einen entspannten Start in den Tag. Nach einem nochmals sehr schmackhaften und reichhaltigen Frühstück, verabschieden wir uns von unserer Unterkunft und fahren mit Lunchboxen an Bord, durch die abwechslungsreiche Landschaft Richtung Indischer Ozean. Während der Fahrt stärken uns mit den liebevoll gepackten Lunchboxen, die mit Sandwiches, Wraps, Gebäck, Obst und weiteren kleinen Köstlichkeiten gefüllt sind. Je näher wir der Küste kommen, desto mehr verändert sich die Vegetation, und die Vorfreude auf einige Tage am Meer wächst spürbar. Am Nachmittag erreichen wir das Baobab Beach Resort, das malerisch auf einer Korallenklippe oberhalb des berühmten Diani Beach liegt. Der mehrfach ausgezeichnete Diani Beach zählt zu den schönsten Stränden Afrikas und begeistert mit seinem feinen, weißen Sand, türkisblauem Wasser und den von Palmen gesäumten Ufern. Bei Ebbe entstehen faszinierende Sandbänke, während das vorgelagerte Korallenriff ideale Bedingungen zum Schnorcheln und für zahlreiche Wassersportarten bietet. Das Baobab Beach Resort fügt sich harmonisch in die tropische Umgebung ein und ist besonders für seine weitläufige Gartenanlage, die großzügigen Poollandschaften und die spektakulären Ausblicke auf den Indischen Ozean bekannt. Nach dem Bezug unserer Zimmer erkunden wir noch kurz die Anlage und genießen die entspannte Atmosphäre, die einen reizvollen Kontrast zu den aufregenden Safaritagen bildet. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Essen und lassen den Tag bei guter Stimmung ausklingen. Während einige von uns anschließend noch die Unterhaltungsmöglichkeiten des Resorts nutzen, genießen andere die laue Tropennacht und das beruhigende Rauschen des Meeres – ein gelungener Auftakt für die kommenden Tage am traumhaften Diani Beach.
Erholung im Baobab Resort am berühmten Diani Beach
Heute heißt es ausschlafen und einen weiteren entspannten Tag am traumhaften Diani Beach genießen. Wir starten gemeinsam mit einem ausgiebigen Frühstück in den Morgen. Das reichhaltige Buffet lässt keine Wünsche offen und an den verschiedenen Stationen werden frische Spezialitäten ganz nach individuellem Geschmack zubereitet. Wir genießen einen weiteren entspannten Tag am traumhaften Diani Beach und starten gemeinsam mit einem ausgiebigen Frühstück in den Morgen. Das reichhaltige Buffet lässt keine Wünsche offen und an den verschiedenen Eierstationen werden frische Spezialitäten ganz nach individuellem Geschmack zubereitet. Gut gesättigt erkunden wir gemeinsam die weitläufige Hotelanlage. Dabei entdecken wir die zahlreichen Einrichtungen, die den Aufenthalt besonders abwechslungsreich gestalten: das moderne Fitnesscenter, den luxuriösen Spa- und Beautybereich, den Whirlpool, den beeindruckenden Infinity-Pool mit Blick auf den Indischen Ozean, verschiedene Geschäfte sowie das Amphitheater, in dem regelmäßig Veranstaltungen am Abend stattfinden. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zum Entspannen, Schwimmen oder einfach zum Genießen der tropischen Atmosphäre. Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang am feinsandigen Strand. Das türkisfarbene Wasser, die sanft wiegenden Palmen und die frische Meeresbrise sorgen für echte Urlaubsstimmung. Die etwas lästigen Beachboys, also die lokalen Händler schütteln wir gekonnt ab und danach steht einer gemütlichen Zeit am und im Meer nichts mehr im Wege. Nach so viel Bewegung und frischer Luft genießen wir die Teatime an der Bar und beobachten das bunte Treiben um uns herum. Am Abend erwartet uns erneut ein abwechslungsreiches Buffet, das heute ganz unter dem Motto „Zebralook“ steht und mit kreativen Dekorationen sowie besonderen kulinarischen Akzenten begeistert. Den stimmungsvollen Abschluss des Abends bildet eine unterhaltsame Show im Amphitheater, wo viele Darbietungen mit Akrobatik und Tanz für die Gäste aufgeführt werden.
Erholung im Baobab Resort am berühmten Diani Beach
Ein weiterer herrlicher Tag im Baobab Resort steht ganz im Zeichen von Erholung und Genuss. Die traumhafte Anlage oberhalb des weißen Sandstrandes von Diani Beach bietet beste Voraussetzungen, um die Seele baumeln zu lassen und den Alltag weit hinter sich zu lassen. Nach einem kurzen, kräftigen Regenschauer starten wir mit einem abwechslungsreichen Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offenlässt. Auch mittags und abends verwöhnen die Küchenchefs die Gäste mit reichhaltigen Buffets und einer großen Auswahl an regionalen und internationalen Spezialitäten. Zwischen den Mahlzeiten bleibt viel Zeit, die Annehmlichkeiten des Resorts zu genießen. Während einige von uns am Swimmingpool entspannen oder den herrlichen Infinitypool mit Blick auf den Indischen Ozean genießen, machen es sich andere auf den Liegen im weitläufigen Garten gemütlich. Immer wieder trifft man sich zu einem kleinen Plausch, zu den gemeinsamen Mahlzeiten oder bei einem Spaziergang am endlos wirkenden Sandstrand. Jeder gestaltet den Tag nach seinen eigenen Vorstellungen – ob beim Baden, Lesen, Flanieren oder einfach beim Genießen der tropischen Atmosphäre. Am Abend sorgt stimmungsvolle Livemusik im Garten für einen gelungenen Ausklang des Tages. In geselliger Runde werden dabei natürlich auch die aktuellen Spiele der Weltmeisterschaft verfolgt und diskutiert. So vergeht ein weiterer entspannter Urlaubstag im Paradies von Diani Beach – geprägt von Erholung, Genuss und dem besonderen Gefühl, die Zeit einfach einmal langsamer verstreichen zu lassen. Wie froh wir sind, aktuell nicht in Deutschland bei der dort vorherrschenden Hitzewelle zu sein.
Erholung im Baobab Resort am berühmten Diani Beach
Nach unserem ausdehnten Frühstück zieht es uns zunächst an den weitläufigen Strand des Indischen Ozeans. Unser Vorhaben bei einem gemütlichen Spaziergang die Küste zu erkunden, werden wir von einem kurzen Regenschauer überrascht. Dieser erinnert uns daran, dass wir uns in den Tropen befinden, doch schon bald klart der Himmel wieder auf. Den weiteren Vormittag verbringen wir in geselliger Runde, tauschen Erinnerungen aus und genießen die entspannte Urlaubsstimmung. Ab dem Mittag zeigt sich das Wetter wieder von seiner schönen Seite: Angenehme Temperaturen, eine frische Brise vom Meer und Sonnenschein am Nachmittag sorgen für beste Bedingungen, um die Annehmlichkeiten des Resorts auszukosten. Dabei stellen wir einmal mehr fest, wie angenehm sich das Klima hier im Vergleich zu den derzeit hochsommerlichen Temperaturen in Deutschland anfühlt.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages ist der Besuch des kleinen Samburu-Marktes innerhalb der Anlage. Die Samburu, ein eng mit den Maasai verwandtes Hirtenvolk Nordkenias, präsentieren hier ihre kunstvoll gefertigten Handarbeiten, Schmuckstücke und Souvenirs. Dabei entstehen nicht nur nette Gespräche, sondern auch noch zahlreiche schöne Erinnerungsfotos und so mancher von uns findet noch ein besonderes Andenken an die gemeinsame Reise. Am Abend lassen wir uns erneut kulinarisch verwöhnen, bevor wir den Tag mit einer eindrucksvollen Samburu-Aufführung ausklingen lassen. Mit traditionellen Tänzen, farbenprächtigen Gewändern und den berühmten hohen Sprüngen der Krieger geben die Samburu faszinierende Einblicke in ihre kulturellen Traditionen. Die mitreißenden Darbietungen sorgen für Begeisterung und bilden einen stimmungsvollen Abschluss eines rundum gelungenen Urlaubstages am Indischen Ozean.
Erholung im Baobab Resort am berühmten Diani Beach und Glasbodenbootstour
Am Morgen treffen wir uns noch einmal in geselliger Runde zum gemeinsamen Frühstück und genießen den letzten Tag unserer Reise in entspannter Atmosphäre. Der anschließende Vormittag steht zur freien Verfügung, sodass jeder die Gelegenheit nutzt, die Annehmlichkeiten des Resorts noch einmal auf eigene Weise auszukosten, am Strand zu spazieren, im warmen Indischen Ozean zu baden oder einfach die tropische Umgebung zu genießen. Nach dem Mittagessen erwartet uns eine schöne Überraschung: Als besondere Aufmerksamkeit werden wir von Eberhardt TRAVEL zu einer Glasbodenbootsfahrt eingeladen. So machen wir uns am Nachmittag voller Vorfreude auf den Weg zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Schon kurz nach dem Ablegen eröffnet sich unter uns eine faszinierende Unterwasserwelt: Durch den Glasboden beobachten wir zahlreiche Zebrafische, die sich Dank etwas Futter von unserem Bootsguide in großen Schwärmen um das Boot versammeln. Mit ihren auffälligen schwarz-weißen Streifen gehören sie zu den bekanntesten Rifffischen der Region und sorgen für ein beeindruckendes Schauspiel, das fast wie ein Besuch in einem riesigen Aquarium wirkt. Besonders spannend wird es, als rote und blaue Seesterne sowie eine Seespinne an Bord gezeigt werden und wir diese außergewöhnlichen Meeresbewohner aus nächster Nähe betrachten können. Wer möchte, kann nun die Unterwasserwelt beim Schnorcheln noch intensiver erleben. Ich wage ich mich mit Schnorchelmaske ins Meer und fühle mich wie mitten in einem Aquarium. Dazu werde ich mit einer ganz besonderen Begegnung belohnt: Zwischen den Korallen entdecke ich einen prächtigen Feuerfisch. Mit seinen fächerförmig ausgebreiteten Flossen und den markanten Streifen zählt er zu den eindrucksvollsten Bewohnern tropischer Riffe und gleitet beinahe majestätisch durch das Wasser. An einer Sandbank legen wir einen Stopp ein. Durch die Ebbe ragt die helle Sandfläche beinahe mitten aus dem Meer hervor und bietet eine traumhafte Kulisse für Erinnerungsfotos. Das angenehm warme Wasser lädt zum Baden ein, und zurück an Land, treffen wir vor dem Abendessen nochmals unserem liebgewonnenen Guide Nick, der hier ganz in der Nähe mit seiner Familie lebt. Ein letztes Lebewohl und die Hoffnung, dass man sich irgendwann einmal wiedersieht. Beim gemeinsamen Abendessen und einem letzten gemütlichen Beisammensein klingt diese außergewöhnliche Reise in bester Stimmung aus – ein herrlicher Abschluss voller schöner Erinnerungen an die faszinierende Natur, die vielfältige Tierwelt und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen Kenias.
Rückreise nach Deutschland
Nach einem frühen und wie immer köstlichen Frühstück heißt es heute Abschied nehmen von der faszinierenden Küste des Diani Beach in Kenias. Wir verlassen das Baobab Beach Resort und fahren in etwa einer Stunde zum Flughafen nach Mombasa. Dort verläuft der Check-in zügig und es bleibt noch Zeit für eine herzliche Verabschiedung. Gemeinsam blicken wir auf eine wundervolle Reise mit vielen besonderen Erlebnissen zurück. Es war eine sehr harmonische Gruppe, die in den vergangenen Tagen unvergessliche Momente miteinander teilen durfte. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck treten unsere Gäste den Rückflug über Frankfurt an. Von dort aus fliegen einige weiter nach Dresden, andere gönnen sich noch eine Übernachtung in Frankfurt oder reisen bequem die kurze Strecke mit dem Zug in ihren Heimatort weiter.
Für mich endet die Reise heute noch nicht: Ich fliege von Mombasa nach Nairobi, wo ich morgen bereits die nächste Reisegruppe begrüßen darf. Dann beginnt die Rundreise „Kenia für Kenner und Genießer“, auf die ich mich schon sehr freue und bereits noch am späten Abend die neuen Gäste empfangen werde. Zurück bleiben unzählige Eindrücke eines faszinierenden Landes – beeindruckende Tierwelt, atemberaubende Landschaften, traumhafte Strände und vor allem die herzliche Gastfreundschaft der Menschen. Kenia hat uns mit seiner Vielfalt und seiner Lebensfreude begeistert und wird allen noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Asante sana, Kenya – auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal!
Liebe Gäste,
unsere gemeinsame Kenia-Reise geht zu Ende & wir blicken auf unvergessliche Tage voller beeindruckender Natur, faszinierender Tierbeobachtungen und herzlicher Begegnungen zurück. Gemeinsam haben wir den Amboseli-Nationalpark, den Tsavo West Nationalpark und das Lumo-Schutzgebiet erlebt, bevor wir die Reise am traumhaften Diani Beach ausklingen ließen.
Besonders in Erinnerung bleibt die wunderbare Gemeinschaft unserer Gruppe. Aus uns allen wurde eine kleine Reisefamilie, die gemeinsam gesungen, gestaunt und viel gelacht hat. Ein herzlicher Dank gilt unseren großartigen Guides Nick und Armstrong, die uns mit viel Wissen und Herzlichkeit begleitet haben.
Ich wünsche euch alles Gute, viel Gesundheit & viele weitere schöne Reisen!
Eure Susanne Schirmann, Reisebegleiterin
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