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Reisebericht: Madeira für Liebhaber und Porto Santo

20.06. – 27.06.2019, 8 Tage Rundreise Madeira mit Besuch der Schwesterinsel Porto Santo

Um der Hitze zu Hause zu entfliehen, flogen 14 Reisegäste auf die Insel des ewigen Frühlings. Dabei lernten wir nicht nur Madeira von ganz neuen Seiten kennen, sondern auch die benachbarte Sonneninsel Porto Santo.

1.Tag, 20.06.2019 - Anreise nach Madeira


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Pünktlich trafen sich alle Reisegäste am Flughafen Leipzig. Für ein erstes Kennenlernen blieb wenig Zeit, da der Schalter der Fluggesellschaft Condor bereits zum Check In bereit stand.
Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, dass unser Flug auf die Blumeninsel ohne Verspätung beginnen sollte.
Eigentlich - denn kleine technische Probleme summierten sich zu einer Stunde Verspätung.
Die ersten Eindrücke von der wunderschönen Vulkaninsel erhielten wir via Luftperspektive aus dem Flugzeug. Dabei konnten wir live verfolgen, wie sicher der Pilot auf einer der kürzesten Landebahnen der Welt (= 2.800 Meter) landete.
Am Cristiano Ronaldo Flughafen Funchal -geografisch richtig heißt es eigentlich Santa Cruz- wartete bereits unsere Reiseleiterin Fatima. Mit dem Bus fuhren wir gleich zum Hotel "Quinta Mirabela" in Monte. Auf einem Hügel gelegen, hatten wir von hier einen bezaubernden Blick auf die Hauptstadt Funchal und dessen Bucht. Genau die richtige Einstimmung auf die schöne Zeit, welche nun folgen sollte. Dazu trugen auch die Begrüßung mit einem Glas Sekt sowie unser erstes landestypisches Essen im Hotelrestaurant bei.
Nach dem Abendessen hatten die meisten von uns nur noch einen Wunsch, "ihre müden Glieder nieder zu legen" und schon mal von den morgigen Attraktionen in Funchal zu träumen.

2.Tag, 28.06.2019 - Historischer Stadtrundgang in Funchal 


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Nach einem ersten ausgiebigen Frühstück begann um 09.00 Uhr unser heutiger Stadtrundgang der anderen Art.
Erste Station war "Patricio & Gouveira Suers" - die älteste Stickerei - Manufaktur Madeiras.
Sie wurde im Jahre 1925 gegründet. Wir schauten uns die Herstellung der Muster an, welche dann nach Hause zu den Stickerinnen gebracht werden. Diese stellen dann hier noch in traditioneller mühevoller Handarbeit die verschiedensten Meisterwerke her. Im Ausstellungsraum konnten wir einige dieser prachtvollen Arbeiten bestaunen und auch kaufen.
Diesem Besuch schloss sich ein Bummel durch die Altstadt an. Über einen kleinen gewollten Umwegmit Markthalle und der "Straße der bemalten Türen" erreichten wir die Kathedrale Se. Sie ist die Hauptkirche des Bistums von Funchal und wurde im Jahre 1514 eingeweiht. Ihre charakteristischen Merkmale sind das manuelinische Hauptportal, die Holzdecke im spanisch - arabischen Stil sowie das am Eingang sich befindende Taufbecken, da man die Kirche nicht ungetauft betreten soll. Auf unserem weiteren Weg gelangten wir zum fast quadradisch angelegten Platz "Praca do Municipio".
Hier besichtigten wir zunächst das Rathaus, welches die Stadt im Jahre 1881 von einem belgischen Zuckerrohrbaron erwarb. Durch die Vorhalle gelangte man in den Innenhof mit einem Brunnen. Dieser befand sich ursprünglich am Standort der heutigen Markthalle und auf welchem Zeus in Schwanengestalt Leda bezirzt. Über beidseitige Treppenaufgänge mit zauberhaften blau- weißen Azulejos gelangten wir zu den herrlichen Räumen dieses ehemaligen Herrenhauses. Nicht nur, dass wir uns einige anschauten. Wir saßen auch gleich schon mal Probe als "kommender Bürgermeister Funchals".
Unmittelbar neben dem Rathaus steht die Jesuitenkirche des heiligen Johannes. Der heilige Johannes ist der beliebteste Heilige Portugals, weil er sich für die Armen und Gebrechlichen einsetzte. Dafür dankend schufen seine Schöpfer im 17. Jahrhundert die best dekorierteste Kirche der Insel. Der Prunk im Inneren diese Kirchenhauses verzauberte unsere Sinne. 
Apropos Sinne - nun war Zeit gekommen für eine kleine Mittagspause.
Gestärkt trafen wir uns anschließend wieder am Denkmal der Kaiserin Sissi, welche 1860 und 1867 in Funchal zu Kuraufenthalten weilte.
Es sollte der Ausgangspunkt sein, um den Gartenanlagen der Quinta Vigia -der offiziellen Residenz des regionalen Präsidenten- eine Audienz abzustatten. Doch leider hatte sich kurzfristig eine andere Persönlichkeit als wir eingeladen...
Doch wir sind ja flexibel. Also begaben wir uns in den benachbarten Santa Catarina Park und erfreuten uns hier an der imposanten Fauna und Flora sowie dem phantastischen Panorama auf den Hafen. Immer wieder beeindruckte uns Fatima mit ihrem umfassenden Wissen zu den verschiedensten Bäumen und Pflanzen.
Danach trennte sich die Gruppe. Während einige Reisegäste zurück zum Hotel fuhren, wollte sich der andere Teil vom Trubel des heutigen Markttages in der Mercado dos Lavradores treiben zu lassen.
Wieder vereint und vom vielen Laufen etwas müde,  fuhren wir um 18.30 Uhr zum Restaurant "O Rustico" und labten uns an leckeren einheimischen Speisen.
Im Restaurant lernten wir das bekannteste Getränk der Insel - den "Poncha" kennen. Immer frisch hergestellt aus Zuckerrohrschnaps plus Zitrone plus Zitronenscheiben plus Honig und alles dann kräftig mit einem dafür speziellen Quirl angerührt.
Das muss man probieren, einfach nur lecker und vor allem gesund!!!
Der Besitzer des Restaurants war von unserer Reisegruppe so angetan, dass er uns gleich noch zu einer speziellen Variante dieses edelen Getränkes auf der Basis von Passionsfrüchten einlud.
Dieser Versuchung konnten wir leider nicht widerstehen und um so lustiger war dann der gemeinsame Spaziergang zurück zum Hotel.

3.Tag, 22.06.2019 - Bootsfahrt mit der Santa Maria und Fado-Abend


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Nach unserem herrlichen gestrigen Abend konnten wir heute etwas länger schlafen, da unsere Fahrt mit dem Segelschiff erst 10.30 Uhr begann.
Von Busfahrer Nuno pünktlich zum Hafen von Funchal gebracht, bestiegen wir bei Kaiserwetter die Santa Maria. Es ist ein Nachbau des berühmten Schiffes von Christoph Kolumbus mit welchem er Amerika entdeckte. Dieses Schiff wurde 1998 von Robert Wijntje im Fischerdorf Camara do Lobos gebaut.
Genau so wie Christoph Kolumbus führte uns das Abenteuer in westliche Richtung. Nur ein wenig kürzer bis zur höchsten Steilklippe Europas - dem Cabo Girao. Dort angekommen sahen wir in 580 Meter Höhe die gläserne Plattform, welche wir noch während dieser Reise betreten werden. Hier wurden dann die Segel gesetzt und wir segelten entlang der Küste zurück. Vorbei an Camara do Lopos, wo Winston Churchill das Örtchen auf einem Bild verewigte. Von weitem konnten wir bei  klarer Sicht den Weg ins Nonnental sowie den mit 1818 Meter hohen Pico de Areiro, den dritthöchsten Berg Madeiras erkennen.
Wir fühlten uns zeitversetzt ins 15. Jahrhundert - der Zeit neuer Entdeckungen.
So hätten wir noch stundenlang weiter segeln können...
Doch "the Show must go on" und nach 3 Stunden erreichten wir wieder den Hafen.
Zurück im Hotel verbrachte dann jeder den Nachmittag auf seine persönliche Art. Sei es mit einem Sonnenbad, ein paar Runden im Hotelpool oder -dem südländischen Flair entsprechend- mit einer kleinen Siesta.
Gut erholt verbrachten wir den Abend im Restaurant "Sabor a Fado" in Funchal und lauschten während des Abendessens den Klängen des für Portugal typischen Gesanges - dem Fado.
Als Krönung und Abschlusses des heutigen Tages konnten wir live noch von der Hotelterrasse das Feuerwerk anläßlich des Atlantikfestivals verfolgen. Ein Hauch des fasiziniernden Silvesterfeuerwerkes in Funchal wehte an uns vorüber...

4.Tag, 23.06.2019 - Seilbahnfahrt nach Monte und Tropical Garden


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Unser heutiger Tag begann zunächst mit einer Busfahrt hinab nach Funchal, um von dort aus mit der Seilbahn hinauf nach Monte zu fahren.
Was für ein berauschendes Erlebnis, die auf einem Steilhang liegende Hauptstadt der Insel, eingerahmt vom blau des Atlantiks, aus der Vogelperspektive zu sehen. Wir genossen die natürliche Schönheit Madeiras und den Verlauf der Reliefformen auf einer Fahrtstreckenlänge von 3173 Metern mit einem Höhenunterschied von 560 Metern bei einer Fahrtzeit von 15 Minuten.
Angekommen befand sich gleich links der Eingang zum Tropischen Garden Monte Palace - unserem heutigen Ziel.
Dieser Garten erstreckt sich über eine Fläche von 70000 Quadratmetern und ist mit exotischen Pflanzen bestückt, deren Herkunft aus allen Kontinenten stammen und sich harmonisch mit Pflanzen der einheimischen Flora ergänzen.
Wir besichtigten zunächst im "Museu Monte Palace" eine Sammlung zeitgenössischer Skulpturen aus Simbabwe sowie im Erdgeschoss eine beeindruckende Austellung von Mineralien und Edelsteinen. 
Auf unseren Wegen durch den Park konnten wir immer wieder Wappen, Skulpturen, Pagoden, Terrakottaarbeiten und Nischen bestaunen, welche harmonisch in die üppige Vegetation eingebunden waren. Beeindruckend die großen Koi - Fischteiche mit ihren zauberhaften Farbreichtum, das Kunstwerk über das "Abenteuer der Portugiesen in Japan" sowie die 40 Kachelbilder zur Geschichte Portugals = die zweitgrößte Sammlung von Azulejos (= Kacheln)
des Landes. 
Die beiden orientalischen Gärten waren besonders sehenswert. Zeigen sie doch die Achtung und den Respekt vor der Kultur Japans und Chinas sowie die einzigartige Verbindung dieser Kulturen mit der Natur.
Normalerweise kann man sich den ganzen Tag in diesem einmaligen botanischen Garten aufhalten, denn es gibt so viel zu sehen.
Aber wie heißt es doch bekanntlich: "Wir wären so gern noch geblieben", doch wir liefen weiter zum Wahrzeichen von Monte. Es ist die Wallfahrtskirche "Nossa Sehora do Monte" = Kirche der lieben Frau von dem Berg". Der Legende nach fand an dieser Stelle die kleine Eva eine Puppe, welche ihr von der heiligen Maria geschenkt wurde. Aus diesem Grund ist die Kirche der Mutter Gottes gewidmet und gleichzeitig Schutzpatronin der Insel. Hier ist auch der letzte österreichische Kaiser " Karl der Erste" begraben.
Vor der Kirche befindet sich der Start für die zwei Kilometer lange Schlittenfahrt von Monte nach Funchal. Mit Hilfe der kräftigen Korbschlittenfahrer wollten wir nun als Abschluss gleich bis zu unserem Hotel zurückfahren, welches am Ende der Abfahrt steht.
Doch hatten wir leider vergessen, dass heute zum Sonntag, die in einer Gewerkschaft organisierten Angestellten nicht arbeiten.
Also ging es mit dem Bus zurück zum Hotel. Wir genossen zunächst den Sonntagnachmittag und fuhren am Abend dieses Mal mit dem Taxi -die auch Sonntags arbeiten- zum Abendessen in die Hauptstadt Madeiras.

5. Tag, 24.06. 2019 - Ausflug nach Porto Santo


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Heute hieß es zeitig aufstehen sowie frühstücken, denn bereits um 06.45 Uhr brachte uns Nuno mit seinem Bus zum Hafen in Funchal, wo bereits die Fähre nach Porto Santo bereit stand.
Nach 2 1/4 Fahrtstunden und 43 Kilometern über das Meer erreichten wir die goldene Insel - Porto Santo.
Man sagt: Dem lieben Gott ist auf dem Weg, die Karibik zu gestalten, eine kleine Insel aus der Tasche gefallen = Porto Santo - die Karibik Europas.
Gerade mal 6 Kilometer breit und 11 Kilometer lang ist dieses kleine Juwel. Vom höchsten Berg der Kleinen Schwester Madeiras (= 517 Meter) kann man leicht die größte Attraktion der Insel überblicken: eine geschützte Bucht mit einem fast 9 Kilometer langen, feinen gelben Sandstrand.
Ein einziges, weltweit historisches Ereignis verbucht die Insel für sich.
Christoph Kolumbus, welcher eine der Töchter des Gouveneurs der Insel -Bartolomeu Perestrelo- heiratete, soll bei einem Spaziergang am Strand einen besonders geformten Stein gefunden haben, der sich als Bohne entpuppte. Diese Hülsenfrucht konnte unmöglich von der Insel oder Madeira sein. Das bestärkte ihn in der Ansicht, dass es westwärts des Atlantiks  Land geben muss, von dem diese Frucht stammte.
Im Hafen von Porto Santo angekommen, empfing uns Estinio - unser fahrender Guide, um uns mit einer Rundfahrt seine Insel vorzustellen.
Schon am 1.Stopp am Miradouro da Portela zeigten sich die zwei so unterschiedlichen Gesichter des Eilandes. Einerseits die interessanten Lava- und Basaltformationen auf der Nordseite sowie andererseits der goldgelbe Sandstrand auf der Südseite. Während der Rundfahrt sahen wir Auswirkungen des fehlenden Regens in Form von ausgetrockneten Talsperren und wie sich die Pflanzenwelt mit der kargen Landschaft zu arrangieren versucht. Ein Beispiel dafür ist die Kristallblume, welche die Feuchtigkeit in sich speichert und beim Zusammenpressen frei gibt.
Vor der Auffahrt auf den Pico Castelo konnten wir sogar am Horizont Porto Moniz auf Madeira erkennen.
Eine zweistündige Rundfahrt macht natürlich auch hungrig. Deshalb war nun die Zeit gekommen, um sich am Buffet des Hotelrestaurantes Salinas zu stärken.
Danach gab es nur noch eins: "Vamos a la Playa..."
Das Wetter meinte es auch wieder bestens mit uns -kein Wunder, wenn Engel reisen- und der Atlantik mit einer Wassertemperatur von 23 Grad lud zu einem noch erfrischendem Bad ein.
Auch dieser Einladung konnten wir natürlich nicht widerstehen.
Dieser endlose breite Sandstrand, das glasklare Wasser, Palmen auf den Dünen - die Karibik ließ wirklich grüßen.
Jetzt konnten wir auch verstehen, warum viele Bewohner Madeiras und Portugals hier ihren Urlaub verbringen.
Doch heute gehörte das Badeparadies uns...
Viel zu schnell verging die Zeit und schon hieß es wieder zurück auf die Fähre. 
Wie schade...
In Funchal brachte uns Nuno zum Hotel. Damit ging wieder ein wunderschöner anstrengender Tag zu Ende. 

6.Tag, 25.06.2019 - Besuch des Vulkanismus Zentrums in Sao Vicente sowie Weinverkostung in Seixal


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Zu Beginn unseres heutigen Ausfluges wagte zunächst der überwiegende Teil der Reisegruppe die ransante Abfahrt mit dem Korbschlitten von Monte nach Funchal und wurde dafür mit viel Spaß belohnt. 
Danach fuhren wir in den Norden von Madeira durch den zweitlängsten Tunnel mit knapp drei Kilometern Länge nach Sao Vicente. Das Ziel waren die sich dort befindlichen Grotten. Auf ca. 700 Metern Länge wurde hier ein vor 890.000 Jahren nach einem Vulkanausbruch entstandenes Lavatunnelsystem 1996 für Besucher eröffnet. Die Grutas (Grotten) entführen in eine faszinierende Vulkanwelt mit einem bizzaren Labyrinth von Gängen. Das Besondere hier ist, dass es in den Grotten keine Stalakliten und Stalakmiten gibt, sondern Lavatropfen. Erstaunt waren wir darüber, dass überall, wo Licht war, sich Pflanzen entwickelten.
Im anschließenden Vulkanzentrum konnten wir simultan einen Vulkanausbruch erleben sowie die Entstehung der Insel Madeiras verfolgen.
Genauso beeindruckend war die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und Ihrer Entstehung mit Hilfe von 3D- Brillen. 
Zurückgekehrt ans Tageslicht, setzten wir unsere Reise mit einem kleinen Stopp am "Brautschleier-Wasserfall" nach Seixal fort.
In diesem Ort besuchten wir einen Weinbauern und probierten verschiedene Sorten des Tischweines von "Großvaters Erde". Das Weingebiet ist drei Hektar groß und setzt sich aus 32 kleinen Weinfeldern zusammen. Angesichts der steilen Hänge konnten wir die Schwere dieser Arbeit nur erahnen. 
Der süffige Wein, gereicht mit leckeren frisch selbstzubereiteten Snacks sowie einem grandiosen Blick auf die Ostküste - was Schöneres konnte es jetzt nicht noch geben...
Gab es...
Wir unternahmen noch einen Abstecher in das schönste Fischerdorf der Insel - nach Camara do Lobos. Perönlich wollten wir uns davon überzeugen, was Winston Churchill an diesem kleinen Örtchen so begeisterte sowie den hier beheimaten "Nikita" treffen.
Schon bei Abfahrt zum Hafen sahen wir die malerisch bunten Holzboote in der Bucht -von der Sonne angestrahlt- glänzen, sowie das Wohnhaus, vor welchem Churchill saß und zu malen pflegte.
Doch wir hatten ja einen Termin mit Nikita.
Also schnell aus dem Bus gestiegen und zur Bar gelaufen, wo die Inhaberin uns zeigte, wie er hergestellt wird.???
Nikita ist nämlich ein Getränk, welches hauptsächlich in Camara do Lobos getrunken wird.
Sehr lecker und bei den warmen Temperaturen in dieser Bucht eine willkommene Abkühlung. 
Wie versprochen nun das Rezept zum Selbermachen:
Man nehme Ananas - oder Vanilleeis, Weißwein, Bier und wer will noch etwas Saft von tropischen Früchten. Alles zusammen wird jetzt kräftig gemixt und schon ist der Nikita fertig. Die Menge der einzelnen Bestandteile kann jeder nach seinem Geschmack selbst bestimmen.
Na dann - "na saude"  

7.Tag, 26.06.2019 - Cabo Girao - Faja dos Padres + Tea Time im Reid's Hotel


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Jeder der Madeira besucht hat, muss unbedingt eine Wanderung gemacht haben. Die meisten
wandern entlang eines für die Insel charakteristischen Bewässerungskanals - einer Levada. Wir wollten noch mehr Wasser, deshalb wanderten wir entlang der Lido - Strandpromenade von Funchal nach Camara do Lobos. Es war so entspannt, das Rauschen der Wellen sowie das Grollen der Steine zu hören. Immer wieder blieben wir stehen, um den richtigen Moment fotografisch abzupassen, wenn die Wellen auf das Ufer prallten.
"Mächtig gewaltig" würde Egon Ohlsen sagen.
Im Anschluss brachte uns Nuno steile Serpentinen aufwärts zum Cabo Girao, welches wir bereits während unserer Bootsfahrt vom Meer aus gesehen hatten. Doch dieses Mal warfen wir von der gläsernen Plattform einen grandiosen Blick hinunter auf das Meer und erlebten ein atemberaubendes Gefühl auf diesen "Sky Walk".
Es sollte noch besser werden.
Unweit des Kaps befindet sich der ehemalige Bauernhof "Faja dos Padres". Früher konnte man diese Stelle der Insel nur mit einem Boot erreichen. Die heutigen Besitzer bauten deshalb eine Seilbahn. Sie brachte uns sicher und bequem 300 Meter hinab ans Meer.
Angekommen eröffnete sich für uns eine neue Welt. Umgeben von massiven Felswänden auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen Seite. Dazwischen ein Garten Eden mit allen bekannten exotischen Früchten sowie der Malsavia Traube für den hauseigenen Madeira Wein - natürlich durfte eine Probe nicht fehlen - wir fühlten uns wie im Paradies. 
In dieser bezaubenden Atmosphäre genossen wir ein excellentes Mittagessen. Bei angeregten Geprächen verging die Zeit wieder wie im Fluge und auf uns wartete noch ein Termin im Reid's
Palace Hotel - der allersten Hoteladresse auf Madeira.
Also kurz frisch und schick gemacht, ging es zum  berühmten Five o'Clock Tea. Zum Tee wurden süße und leckere kleine Häppchen gereicht. Wieder eine ganz andere Welt - voll von Luxus und Exklusivität. So kann man zum Beispiel die Zimmerpreise nicht an der Rezeption erfragen, sondern sie erhält man nur auf Anfrage bei direkter Buchung.
Alles eine Frage des Geschmackes und des Geldes, doch interessant auch einmal persönlich zu erleben.
Übrigens der Tee und die Häppchen waren so reichlich, dass wir uns entschieden, unser geplantes letztes Abendessen ausfallen zu lassen und statt dessen lieber noch einmal mit einem Glas Wein auf unserer Hotelterrasse -mit dem bekannten phantastischen Blick auf das abendliche Funchal- auf unsere wunderschöne Reise anzustoßen uns sie Revue passieren zu lassen.

8.Tag, 27.06.2019 - Heimreise


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Nun war er da - der Tag, den jeder im Urlaub nicht mag.
Es hieß endgültig Abschied zu nehmen von der zauberhaften Insel im Atlantik.
Glücklicherweise startete der Flieger erst am Nachmittag, so dass alle Reisegäste Zeit hatten, sich auf auf persönliche Art zu verabschieden.
Sei es mit einem kleinen Bummel, einem vorerst letzten Snack im Hotelrestaurant oder mit dem Verstauen der zahlreichen Souvenirs und Andenken im Koffer.
Am späten Nachmittag wurden wir mit dem Bus zum Flughafen gebracht. Wir verabschiedeten uns von unserer Reiseleiterin und Busfahrer, welche eigentlich schon Bestandteil unserer Gruppe geworden waren. Fatima begleite uns noch bis zum Check In und schon saßen wir im Flieger zurück nach Deutschland.
In Leipzig angekommen, warteten bereits die Transferfahrzeuge, um die Reisegäste so schnell wie möglich nach Hause zu bringen.
Erlebnissreiche Tage mit zahlreichen zauberhaften Erinnerungen im Kopf sowie Fotos im Gepäck gingen leider viel zu schnell zu Ende...
Liebe Reisegäste, für die Zukunft wünsche ich Ihnen nur das Allerbeste. Bitte bleiben Sie gesund, damit Sie noch viele solche wunderschönen Reisen machen können.
PS: Am Besten natürlich mit Eberhardt Travel.
Ich würde mich freuen, wenn Sie / ihr mich auf einer meiner Reisen wieder begleiten.
Ihr/Euer Joachim

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