Rundreise Singapur & Malaysia – Singapur & Malaysia: Wo Zukunft auf Dschungel trifft
Reisebericht: 06.03. – 19.03.2026
Das beste Motto für unser bevorstehende Reise ist wohl dieses:
"Es ist besser, etwas einmal zu sehen, als tausendmal davon zu hören." – Asiatisches Sprichwort
Ein Reisebericht von
Thomas Krupp
Freitag, 06.03.2026: Anreise nach Singapur
Voller Erwartungen treffen sich die 14 Reisegäste am späten Vormittag am Abfluggate von Singapur Air am Frankfurter Flughafen um sich auf die abenteuerliche Reise nach Singapur und Malaysia zu begeben.
Pünktlich fliegen wir los.
Wir starten im Löwenstaat Singapur, wo futuristische 'Supertrees' und Wolkenkratzer den Himmel berühren, und tauchen direkt ein in das pulsierende Leben zwischen Little India und Chinatown. Doch das ist nur der Anfang: Unsere Reise führt uns weiter nach Malaysia, dem Schmelztiegel der Kulturen. Wir werden den Duft der Kolonialzeit in Malakka einatmen, die Skyline von Kuala Lumpur bestaunen, durch die kühlen Teeplantagen der Cameron Highlands spazieren und uns in Penang kulinarisch verwöhnen lassen.
Samstag, 07.03.2026: Stadtrundfahrt in Singapur mit Altstadt, Chinatown und
Am frühen Morgen erreichen wir nach dem 13stündigen Flug die tropische Metropole.
Schnell erhalten wir unser Gepäck und werden herzlich von unserem Guide Frederik begrüßt. Einige von uns tauschen noch schnell ein paar Euro in Landeswährung.
Beim Verlassen des Flughafengebäudes spüren wir das tropisch-feuchte Klima und besteigen unseren gut klimatisierten Bus um zwei weitere schon früher angereiste Gäste im Hotel zur Stadtrundfahrt abzuholen.
Wir begeben uns auf die erste Stadtrundfahrt und lernen den flächenmäßig kleinsten Staat Südostasiens kennen. In der City angekommen begeben wir uns zu Fuß zum Landeplatz von Sir Stamford Raffles der den Grundstein für die Stadt legte.
Vor dem Victoria Theater sehen wir die Statue von Raffles. Wir machen in der Löwenstadt ein Erinnerungsfoto von dem bekanntesten Bewohner des Merlion Parks – dem majestätischen Merlion. Mit dem Kopf eines Löwen und dem Körper eines Fisches diente dieses beliebte Symbol als Inspiration für unzählige Kunstwerke und Gedichte. Merlions Fischkörper symbolisiert Singapurs Ursprung als Fischerdorf. Vorbei am Fullerton Hotel gehen wir über die Anderson Bridge und werfen einen Blick auf das futuristische Marina Bay Sands Hotel und die Helix-Fußgängerbrücke.
Anschließend bringt uns unser Bus nach Chinatown, wo wir den "Thian Hock Keng Tempel", den ältesten chinesischen Tempel Singapurs aus dem Jahr 1839, besuchen. Er ist das religiöse Zentrum der chinesischen Einwanderergemeinde. Hier legen wir eine kurze Mittagspause ein und probieren in einer Garküche eines der nationalen Gerichte - das Laksa. Nach diesem sehr interessanten Besuch geht es in die Stadt zurück nach Little India wo es wie in der indischen Heimat zahlreiche Kleidermärkte und Geschäfte gibt. Im Moment ist noch Ramadan und somit wird das Leben auf der Straße hauptsächlich von den zahlreichen Touristen dominiert.
Am späten Nachmittag checken wir im Hotel ein und haben die Gelegenheit nochmal kurz im Pool eine kleine Runde zu schwimmen bevor wir uns zum Abendessen im Hotelrestaurant treffen.
Nach dem schmackhaften Menü gehen wir am frühen Abend sehr müde zu Bett.
Sonntag, 08.03.2026: Singapur – Ausflug auf die Freizeitinsel Sentosa – Botanischer Garten
Nach dem sehr guten Frühstück fahren wir auf die Freizeitinsel Sentosa. Vom Aussichtspunkt Mount Faber fahren wir mit der Seilbahn zur Vergnügungs- und Unterhaltungsinsel Sentosa.
Ein Teil unserer Gruppe begibt sich zum Fort Seloso, welches 1880 von den Engländern als Verteidigungsanlage errichtet wurde. Der Komplex aus Bunkern, Tunneln und Kanonen dient heute aus Geschichtsmuseum und mit Hilfe von Wachsfiguren werden die Vorgänge im 2. Weltkrieg dargestellt, vor allem die Kapitulation der Briten gegenüber den Japanern im Jahr 1942.
Die anderen Gäste ziehen es vor das Resort Sea World zu besuchen, das über 40.000 Meerestiere aus 120 Arten beherbergt, sowie ein Forschungs- und Lehrzentrum für Meeresbiologie ist.
Die Zeit in dem Resort vergeht wie im Fluge und am späten Nachmittag kehren wir zurück in unser Hotel um uns etwas von der ungewohnt tropischen Hitze zu erholen und relativ zeitig zu Abend zu essen.
Mit mehreren Taxis fahren wir zu den Supertrees. Das sind 25 bis 50 Meter hohe, vertikale Gärten in den Gardens by the Bay, die als nachhaltige Wahrzeichen dienen. Die 18 futuristischen Stahlkonstruktionen beheimaten tausende Pflanzenarten, erzeugen Solarstrom, sammeln Regenwasser und kühlen die Gewächshäuser. Hier bestaunen wir die imposante Lichtshow mit den Klängen von klassischer Musik. Bevor wir zu Fuß zum Marina Bay Sands Hotel gehen bewundern wir noch die Lichtshow Borealis, eine sehr realistische Nachempfindung der Polarlichter.
Vor dem Hotel angekommen bestaunen wir Spectra, die Wasser-Laser-Musik-Show vor dem Hotel.
Beindruckt von den grandiosen Lichterspielen gehen wir bei einer halbstündigen Stadtwanderung zurück zu unserem Hotel.
Montag, 09.03.2026: MarinaBarrage – Marina Bay Sands Observation Deck – Bootsfahrt auf dem Singapore River
Gleich nach dem Hotelfrühstück, steht eines der Highlights auf dem Programm: das "Marina Bay Sands Observation Deck". Das Marina Bay Sands Observation Deck (Skypark) in Singapur bietet aus 200 Metern Höhe einen spektakulären Panoramablick auf die Stadt, die Gardens by the Bay und das Meer. Es befindet sich im 57. Stock des Hotels und ist auch für uns als Nicht-Hotelgäste täglich geöffnet. Unsere nächsten Ziele sind der Flower Dome und der Cloud Forest, zwei riesige Gewächshäuser. Im Flower Dome sind mediterrane Gewächse zu bewundern und im 54 Meter hohen Cloud Forest ist die Kulisse des Jurassic Park Filmes nachempfunden.
Aber zuerst. besuchen wir die Marina Barrage, das größte Reservoir Singapurs. Es erstreckt sich über ein Einzugsgebiet von 10.000 Hektar und ist nicht nur eine wichtige Wasserquelle, sondern auch ein idealer Ort zum Kajak- oder Kanufahren. Die weitläufigen Grünflächen und offenen Bereiche bieten zahlreiche idyllische Möglichkeiten, um mit der Familie ein Picknick zu veranstalten oder gemeinsam einen Drachen steigen zu lassen.
Am Nachmittag kehren Sie zurück zum Singapur-Fluss und lernen bei einer anschließenden Bootsfahrt einen Teil des Stadtstaates auch von der Wasserseite her kennen.
Den Tag beschließt das gemeinsame Abendessen im alten Hafenviertel Clarke Qay, wo wir anschließend noch einen kurzen Spaziergang in eine der zahlreichen Bars unternehmen bevor wir ins Hotel zurückkehren. Wir verabschieden uns von Frederik, der uns die letzten Tage hier begleitet hat.
Dienstag, 10.03.2026: Weiterreise von Singapur nach Malaysia – Stadtrundgang in Malakka
Heute setzen wir unsere Reise fort in das nördliche gelegene Malaysia.
Nach dem üppigen Frühstück fahren wir mit unserem malayischen Guide Zul, der zu uns in das Hotel gekommen ist, per Bus bis zur Grenze.
Nach problemloser Passage der Grenze verlassen wir den Stadtstaat und reisen in Malaysia ein. Jetz steigen wir um in den malayischen Bus, wo uns Raj unser indischer Fahrer für die nächste Etappe der Reise begrüßt.
Während der Fahrt auf der Autobahn entlang von Palmöl-Plantagen bekommen wir von Zul viele Informationen über das Land.
Auf einer Autobahnraststätte nehmen wir einen kleinen Imbiss, essen von den leckeren angebotenen Ananas und trinken einen Kaffee.
Zur Mittagszeit erreichen wir Malakka die Hauptstadt des an der Küste gelegenen Bundesstaates Malakka im Südwesten Malaysias. Wie besuchen die Jonker Street, die wichtigste durch Chinatown hindurchführende Straße im Stadtzentrum von Malakka, die für Antiquitätenläden und den Nachtmarkt bekannt ist. Der nahe gelegene chinesische Cheng-Hoon-Teng-Tempel aus dem 17. Jahrhundert ist reich verziert und verfügt über mehrere Gebetsräume. Ein grünes Dach mit 3 Ebenen krönt die im 18. Jahrhundert unter anderem im javanischen Stil erbaute Kampung-Kling-Moschee.
Mehrere Völker, insbesondere aber die europäischen Kolonialmächte, haben das Antlitz von Malakka geprägt. Der muslimische Sultan wurde schon im 16. Jh. von den Portugiesen vertrieben, diese wiederum durch die Holländer, bevor dann letztlich die Briten die Kontrolle über den Handelsstützpunkt übernahmen. In Malakka wurde Kolonialgeschichte geschrieben und viele ihrer Besonderheiten lassen sich bis heute an den Bauten und Zeugnissen der Kolonialzeit ablesen. Bei einem Stadtrundgang erleben wir die Höhepunkte des Holländerviertels, sehen die Reste der historischen portugiesischen und holländischen Festungen.
Nachdem wir uns im Hotel eingecheckt haben, fahren wir mit Raj und Zul zum Restaurant um zu Abend zu essen.
Nach dem typisch malaysischen Abendessen in der Altstadt setzt uns Raj in der Nähe des Bootsanlegers ab, von von wo aus wir uns auf eine knapp einstündige Bootstour durch die wunderschön illuminierte Stadt begeben.
Nach einem Spaziergang vom Bootsanleger zum Hotel fallen wir müde von den vielen Eindrücken ins Hotelbett.
Mittwoch, 11.03.2026: Malakka – Gartenstadt Putrajaya – Hauptstadt Kuala Lumpur
Nach einem leckeren Frühstück im Hotel reisen wir auf der Autobahn weiter in Richtung Hauptstadt Kuala Lumpur. Unser erster Stopp ist in Putrajaya, einer 1995 gegründete Planstadt in Malaysia. Sie dient als neues Verwaltungszentrum der Föderation. Der Ort liegt etwa 25 Kilometer südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur auf der Malaiischen Halbinsel und gehört zur Sonderwirtschaftszone Multimedia Super Corridor. Wir sind beeindruckt von den ikonischen Bauwerken, die eine völlig avantgardistische Vision repräsentieren. Ein solches Stadtbild haben wir in einem traditionell geprägten Land wie Malaysia nicht erwartet! Und so begleitet uns eine gewisse Bewunderung für die kreativen und innovativen Architekten auf unserem Spaziergang durch die Stadt.
Erster Halt ist an der Seri Wawasan Brücke. Die 2003 fertiggestellte Brücke ist eine der Hauptbrücken von Putrajaya. Sie ist eine Schrägseilbrücke, die schon von weitem beeindruckend aussieht. Von hier haben wir eine schöne Aussicht auf die gesamte Umgebung der Stadt. Wir besuchen die beeindruckende Masjid Putra oder Putra Moschee, die Hauptmoschee von Putrajaya. Sie wurde 1997 erbaut und hat Platz für 15.000 Gläubige während des Gebets. Besonders beeindruckend ist die große rosa Kuppel aus Granit und das 116 Meter hohe Minarett, welches eines der größten der Umgebung ist. Um in die Moschee eintreten zu dürfen ziehen wir alle einen tiefroten Umhang an. Weitere Ziele unserer Städtetour sind das Putrajaya Convention Center, das Putrajaya Schild und zahlreiche andere Gebäude der Stadt.
Am frühen Nachmittag erreichen wir Kuala Lumpur und checken im im Zentrum der Stadt gelegenen Hotel ein. Einige von uns unternehmen einen ca. halbstündigen Spaziergang nach China Town und nutzen die Chance für einen Einkauf. Hier kann man nahezu alles vom leckeren chinesische Essen bis zu Textilien, Elektronik und vieles mehr erwerben.
Das Abendessen genießen wir im Hotel, bevor wir uns noch einmal im das Getümmel auf den nahegelegenen Food Court begeben um einen Absacker zu nehmen.
Donnerstag, 12.03.2026: Ausflug zu den heiligen Grotten von Batu – Stadtrundfahrt in Kuala Lumpur
Unser erstes Ziel heute sind die Batu Caves. Die Batu Caves (zusammengesetzt aus malaiisch batu ‚Stein‘ und englisch caves ‚Höhlen‘) sind Kalksteinhöhlen rund 15 Kilometer nördlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur und beherbergen mehrere Hindu-Tempel. Sie sind nicht nur ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum für die hinduistische Gemeinschaft des Landes, sondern auch für uns ein spirituelles Faszinosum. Ein wenig mühsam ist es allerdings, zu den “Batu Caves” zu gelangen. Denn es führt nur eine lange, steile Treppe an diesen einmaligen Pilgerort. Doch der Aufstieg lohnt sich unbedingt!
Ein in der Nähe gelegenes Dorf trägt denselben Namen. Beide erhielten ihn vom Fluss Batu, der an dem kleinen Kalksteinmassiv vorbeifließt.
Nach dem Besuch der Höhle folgt eine Rundfahrt mit ausführlichem Sightseeing durch die malaiische Metropole. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten chinesische Zinnarbeiter die Siedlung Kuala Lumpur im Bereich des heutigen Stadtviertels Ampang. Durch die Lage zwischen den beiden großen Flüssen der Region blühte die Siedlung als Zentrum der Zinnproduktion wirtschaftlich auf. Noch heute ist die größte Zinnfabrik der Welt in Kuala Lumpur - Royal Selangor - ansässig. In einem kleinen Museum mit Zinnwaren aller Art erleben wir eine Betriebsbesichtigung und einen kleinen Einblick in die Herstellung von Zinnwaren. Neben einigen noch erhaltenen historischen Kolonialbauten faszinieren natürlich auch die beiden supermodernen Petronas-Towers, die zu den höchsten Gebäuden Asiens und der Welt gehören. Atemberaubende Ausblicke können wir hier nach der Auffahrt auf die Türme vom 86. Stockwerk oder sogar der berühmten "Skybridge" genießen - die "Himmelsbrücke", die die beiden Hochhaustürme verbindet, gilt als die höchstgelegene zweietagige Brücke der Welt. Im Untergeschoss der Petronas-Towers findet sich eineShopping Mall und in einem der hier gelegenen Restaurants nehmen wir unser Abendessen ein.
Nach dem Abendessen spazieren wir zum Traders Hotel von dessen Bar auf dem Dachgeschoss wir die imposante KLCC Lake Symphony Water Fountain Show an den Petronas Twin Towers bestaunen.
Nach der Show laufen wir zu Fuß durch die Stadt zurück zum Hotel.
Freitag, 13.03.2026: Weiterreise in den Taman Negara Nationalpark – Fahrt zur Dschungel–Lodge
Nach dem wie immer üppigen Frühstück im Melia Hotel setzen wir unser Abenteuer fort und fahren in den Taman Negara ist ein Nationalpark im malaysischen Bundesstaat Pahang. Wir queren zahlreiche Palmenplantagen und genießen den Ausblick auf den tropischen Dschungel. Mit seinem 130 Millionen Jahre alten tropischen Dschungel beheimatet der Taman Negara eines der ältesten Waldgebiete der Erde. Unter dem Einfluss von Eiszeiten, Klimaschwankungen oder Veränderungen des Meeresspiegels haben sich viele Teile der Welt verändert, auf der Malaiischen Halbinsel sind die Verhältnisse jedoch relativ stabil geblieben und die Tier- und Pflanzenwelt konnte sich ohne größere Störungen entwickeln und fortbestehen.
In dem kleinen Ort Jerantut legen wir im Restaurant „Secret Recipe“ unsere Mittagspause ein.
Am Nachmittag erreichen wir den den Trenggan Fluss und fahren mit zwei Booten zu unserem nächsten Quartier im Dschungel. Nach anderthalbstündiger Bootsfahrt im Holzboot erreichen wir das Dorf Kuala Tahan und checken In im Hotel Mutiara Taman Negara ein.
Das Mutiara Taman Negara Resort ist eine umweltfreundliche Anlage direkt im Herzen des Taman Negara Nationalparks in Malaysia. Wir beziehen unsere klimatisierten Holzchalets, im Restaurant mitten in der Natur geniessen wir unser Abendessen und am Abend unternehmen wir eine Nachtwanderung im Regenwald. Die Geräuschkulisse und die zahlreichen während der Wanderung zu sehenden Insekten sind ein beeindruckendes Erlebnis.
Samstag, 14.03.2026: Taman Negara – Ausflüge im Nationalpark – Besuch der Orang Asli – Fahrt mit traditionellen Holzbooten
Am heutigen Tag unternehmen wir nach dem Frühstück einen Ausflug per Boot in den Urwald. Einige nutzen die Gelegenheit für ein Bad im Fluss. Wir wandern auf den Teresek Hill und bestaunen den Ausblick von da auf den tropischen Wald. Danach begeben wir uns in ein Dorf der Ureinwohner der - Oran Asli.
Unser Guide erzählt uns viel über Bräuche und das Leben des Naturvolkes. Höhepunkt ist das Schießen mit einem Original-Blasrohr. Am Flussufer können wir Wasserbüffel beobachten.
Nach Rückkehr im Resort lassen wir uns das Abendessen im Resort schmecken.
Sonntag, 15.03.2026: Taman Negara Nationalpark – Reise zu den Cameron Highlands – Feuertopf–Abendessen
Heute verabschieden wir uns vom Taman Negara Nationalpark und fahren in die grüne Berg- und Tal-Landschaft der Cameron Highlands. Die Cameron Highlands in Malaysia sind bekannt für ihre malerische, grüne Berg- und Tal-Landschaft, die durch weitläufige Teeplantagen, dichten Nebelwald und kühleres Klima geprägt ist. Sie wurden von britischen Kolonialherren als Erholungsort im Hochland erschlossen. Innerhalb der Natur Malaysias stellen die Cameron Highlands ein einzigartiges Ökosystem dar. Neben nebelverschleierten Regenwäldern und majestätischen Bergen befinden sich die Dörfer der Einheimischen, die einst als Jäger und Sammler durch die hügelige Landschaft zogen. Entstanden sind sie aber im Laufe der malaysischen Geschichte, nachdem die britischen Entdecker auch die Cameron Highlands in Anspruch nahmen, um sie zu bewirtschaften. Über das gesamte Hochland verstreut befinden sich Plantagen, von denen die Teeplantagen am bedeutendsten sind. Die sattgrünen Hügel, die sich bis zum Horizont ziehen, prägen das heutige Bild der Cameron Highlands enorm. Die Besonderheiten dieser Region liegen im von der Höhenlage beeinflussten Klima begründet.
In der Nähe des Farm Marktes essen wir in einem der zahlreichen kleinen Restaurants zu Mittag.
Jetzt besuchen wir die BOH Teeplantage wo wir einiges über den Anbau und die Produktion von Tee erfahren und auch eine Tasse des leckeren Tees mit einem typisch britischen Gebäck kosten können.
Nach den letzten Tagen in der tropischen Hitze tut uns das etwas kühlere Klima hier sehr gut. Wir sehen die vielen Plantagen in denen das Obst und Gemüse für Singapur und andere Großstädte Malaysias angebaut wird.
Am zeitgen Abend checken wir im Hotel Strawberry Park ein und freuen uns auf unser Abendessen, ein Steam Board oder Hot-Pot-Dinner. Ein Hot-Pot-Dinner ist ein geselliges, asiatisches Erlebnis, bei dem Fleisch, Gemüse und Nudeln in einem würzigen Feuertopf direkt am Tisch in Brühe gegart werden..Wir genießen es!
Montag, 16.03.2026: Cameron Highlands – Kellies Castle – Georgetown auf der Insel Penang
Nach dem wie immer guten Frühstück verladen wir unsere Koffer und fahren als erstes zum Farm Market, wo uns Zul viel über die Landwirtschaft, die angebauten Obst – und Gemüsesorten und Eigenheiten der Region erzählt. Wir probieren unter anderem die weißen Erdbeeren und den Honig der Region. Unser nächstes Ziel ist die Butterfly Farm, wo wir eine Vielzahl von Schmetterlingen, Insekten, Reptilien und weiteren Kleintieren der Region finden.
Weiter geht es zu Kellie’s Castle einem unvollendeten und in Teilen zerstörten Herrenhaus des schottischen Kautschuk-Pflanzer und Zinn-Unternehmers William Kellie-Smith. William Kellie Smith (1870–1926) wurde 1870 in Kellas am Moray Firth in Schottland geboren und kam 1890 als Bauingenieur nach British Malaya. Er schloss sich der Vermessungsfirma von Charles Alma Baker an, der die Landesregierung die Rodung von 9000 Hektar Wald in Batu Gajah genehmigt hatte. Mit den beträchtlichen Gewinnen, die er aus seiner Geschäftsbeziehung mit Baker erzielt hatte, kaufte Smith 1000 Hektar Dschungelland im Bezirk Kinta, begann mit dem Pflanzen von Gummibäumen und versuchte sich im Zinnbergbau. Berichten zufolge handelt es sich bei dem Gebäude entweder um ein Geschenk für seine Frau oder um ein Zuhause für seinen Sohn. Die Fertigstellung scheiterte am Ausbruch der Spanischen Grippe unter den Bauarbeitern, die fast alle starben. Smith war nach Portugal gereist, um persönlich eine Aufzugsanlage für das sechsstöckige Gebäude zu kaufen. Auf der Überfahrt starb er an einer Lungenentzündung. Seine Familie kehrte nach Schottland zurück.
Nun geht es weiter nach Ipoh Hauptstadt des Bundesstaates Perak. Die Stadt liegt am autobahnähnlichen Nord-Süd-Highway auf halbem Weg zwischen Penang (ca. 90 Minuten Fahrtzeit) und Kuala Lumpur etwa 200 km nördlich der Hauptstadt am Fluss Kinta. Der Flughafen Ipoh verbindet Ipoh u. a. mit Singapur. In der näheren Umgebung wird Kalk und Marmor abgebaut. Es finden sich etliche Höhlen und buddhistische Höhlentempel, darunter als größte Höhle die begehbare Gua Tempurung (Tempurung Höhle) sowie der Perak Tong (Perak-Höhlentempel) und – am südlichen Stadtrand – der farbenprächtige Ling-Sen-Tong-Tempel. Etwa einen Kilometer östlich von Ipoh, im Kinta-Tal, liegt Gua Tambun, eine Halb-Höhle, in dem bedeutende Felsmalereien aus dem Neolithikum entdeckt wurden. Nach einem Spaziergang durch den Stadtkern kehren wir in einem Restaurant in einer der belebten Straßen ein.
Auf unserem Weg nach Georgetown der Hauptstadt von Penang queren wir eine 24 km lange Brücke bevor wir die Stadt erreichen. In der Innenstadt von George Town besuchen wir zahlreiche Moscheen, Kirchen, hinduistische und chinesisch-buddhistische Tempel.
Angekommen im zentrumsnahen Hotel essen einige von uns in einem der zahlreichen Restaurants in der Nähe zu Abend. Den Abend beschließen die meisten auf der Dachterrasse des Hotels und bestaunen den Ausblich auf die von vielen Lichtern erleuchtete Stadt.
Dienstag, 17.03.2026: Georgetown – Stadtbesichtigung und Rikscha–Fahrt
Heute spazieren wir durch George Town die farbenprächtige, multikulturelle Hauptstadt der malaysischen Insel Penang. Die Stadt war einst ein wichtiger Handelsplatz an der Straße von Malakka; sie ist geprägt von Bauwerken aus der britischen Kolonialzeit, chinesischen Geschäfts- und Wohnhäusern und Moscheen. Außerhalb der Altstadt ist George Town eine moderne Stadt mit Wolkenkratzern und Einkaufszentren. Höchster Aussichtspunkt über die Stadt ist der bewaldete Penang Hill mit Wanderwegen und einer Standseilbahn. Wir besuchen die Kapitän Kling Moschee, die älteste Moschee in Penang und den Hainan-Tempel. Auch bestaunen wir die zahlreichen Graffitis in den Straßen der Stadt. Georgetown hat sich zu einem Zentrum für Street Art in Südostasien entwickelt. Bereits 2012 schuf der litauische Künstler Ernest Zacharevic hier einige der bekanntesten Arbeiten und seitdem werden es jährlich mehr.
Wir erleben die Zeugnisse der aufregenden Vergangenheit der Stadt bei einer Rikscha-Fahrt durch Georgetown, das genau wie Malakka auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Ende des 18. Jahrhunderts errichteten die Briten hier eine erste Befestigungsanlage. Fort Cornwallis mit seinen niedrigen, sternförmig auskragenden Steinmauern sehen Sie genauso wie ein mit feinen Ornamenten und Schnitzereien versehenes chinesisches Clanhaus und die chinesischen Landungsbrücken der Chew Jetty, über die einst der bedeutende Warenverkehr von Penang abgewickelt wurde
Unseren letzten Tag in Malaysia beenden wir in der Abenddämmerung auf der Dachterrasse des Hotels, von wo aus wir ein Feuerwerk beobachten können.
Mittwoch, 18.03.2026: Tempelanlage Kek–Lok–Si – Rückflug von Penang über Singapur
Wir verlassen das Hotel und fahren mit 2 Kleinbussen zur Tempelanlage Kek-Lok-Si.
Der Kek Lok Si Tempel ist eine der größten und bedeutendsten buddhistischen Tempelanlagen in Südostasien, eine chinesisch-buddhistische Kultstätte in Air Itam, einem Vorort von George Town auf der Insel Penang. Er ist einer der größten Tempel seiner Art in ganz Südostasien und gilt als größter buddhistischer Tempel in Malaysia. Sein Name lässt sich mit „Tempel des Höchsten Glücks“ übersetzen.
Sowohl Architektur als auch die Aktivitäten der Gläubigen lassen dabei eine Verschmelzung von buddhistischen Glaubensinhalten mit daoistischen Ritualen und Wahrsagerei erkennen.
Die Errichtung des Tempels begann 1890, er konnte nach mehr als zwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht werden. Im Jahr 1930 wurde die Pagode der 10.000 Buddhas fertiggestellt, die über mehrere Jahrzehnte die prägende Struktur der Anlage blieb. Umfangreiche Spenden, insbesondere aus der unternehmerisch erfolgreichen chinesischen Bevölkerung Malaysias, ermöglichten jedoch einen weiteren Ausbau der Anlage, der auch bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist.
Nach der Besichtigung der Tempelanlage checken wir aus dem Hotel aus und fahren in Gruppen zum Flughafen, wo einige ihre Reise zum Badeaufenthalt auf Langkawi aufbrechen, andere sich über Singapur zurück nach Frankfurt begeben.
Nach fast zwei Wochen verabschieden wir uns von Malaysia und unserem Guide Zul und beschließen unsere abenteuerliche Reise.
Berauscht von vielen wunderschönen Erlebnissen, bepackt mit dutzenden Souvenirs und zahlreichen Fotos begeben wir uns zurück nach Deutschland.
Donnerstag, 19.03.2026: Ankunft in Frankfurt
Zurück in Deutschland spüren wir als Erstes die kühlen Temperaturen. Aber die Wärme der vielen schönen Erlebnisse in den letzen Tagen lässt uns das ertragen.😎
Mein herzlicher Dank gilt unseren Guides Frederik und Zul, die die Reise zu einem einmaligen Erlebnis werden ließen. Dank auch an unsere Busfahrer Rahman und Raj die uns während der Reise sicher an alle Orte brachten.
Und natürlich auch ein besonderes Dankeschön an alle Reisegäste für die nette Gesellschaft während der Tour.
Bleibt alle gesund und reisefreudig.
Thomas Krupp
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