Zum Hauptinhalt springen ... Alle Themen & Ziele
  (03 52 04) 92 112 / Mo – Fr: 07:00 – 19:00 Uhr + Sa: 10:00 – 15:00 Uhr
Eberhardt TRAVEL GmbH
Testsieger 2023
Banner-Hero

Silvester auf Malta – mit Hotel am Mittelmeer 29.12. – 02.01.2026 • MT–YYMAL

Reisebericht: 29.12. – 02.01.2026

Spätestens wenn über Valletta das Silvesterfeuerwerk erstrahlt, sind sich alle einig: Hier ist der beste Ort, um bei mildem Klima und vor denkwürdiger Kulisse ins neue Jahr zu starten.

Susanne Hofen

Ein Reisebericht von
Susanne Hofen


1. Tag: Anreise nach Malta – Inselstaat im Mittelmeer

Individuelle Anreise zum Flughafen Luqa auf Malta.
Außer zwei Gästen, die bereits vorgeflogen sind, fliegen alle anderen ab oder via Frankfurt, wo wir uns zum Weiterflug zusammenfinden.
Nach einem angenehmen Flug landen wir am Nachmittag auf der Insel. Nachdem wir mit unserem Gepäck versorgt sind, geht es gemeinsam in den Ankunftsbereich.
Hier werden wir von unserer lokalen Repräsentanz bereits erwartet.

Merhba Malta – herzlich willkommen auf Malta!

Die Republik Malta liegt etwa auf halbem Wege zwischen Sizilien und der Küste Tunesiens im Mittelmeer. Der Inselstaat besteht aus den beiden Hauptinseln Malta und Gozo sowie der kleineren Insel Comino. Die größte Insel ist Malta mit rund 27 Kilometer in der Länge und etwa 15 Kilometer in der Breite. Gemeinsam mit den Nachbarinseln umfasst der Archipel eine Gesamtfläche von 316 Quadratkilometern und ist damit seit seinem Beitritt 2004 der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union.
Im Laufe der Geschichte stand Malta unter der Herrschaft unterschiedlicher Völker und Kulturen, deren Spuren bis heute zu erkennen sind. Sehr eindrucksvoll sind die Zeugnisse der prähistorischen Epoche mit ihren megalithischen Tempelanlagen sowie das Erbe der Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, auch bekannt als Malteserritter. Im Jahre 1530 fanden die Ritter auf Malta eine neue Heimat und prägten das Inselbild nachhaltig.
An dieser Stelle soll ein kurzer Exkurs zur Maltesischen Sprache nicht fehlen. Sie ist die einzige semitische Sprache in der Europäischen Union und weist zu großen Teilen nordafrikanisch-arabische Elemente in Vokabular und Grammatik auf.
Später wurden auch Begriffe aus dem Englischen und Italienischen übernommen.

Der Bustransfer vom Flughafen führt in nordöstliche Richtung zu unserem Hotel, das wir schon nach etwa 20 Minuten Fahrt erreichen. Für die kommenden Tage beziehen wir unser Quartier im „The Waterfront Hotel“ in Sliema, das zugleich Ausgangspunkt für unsere Ausflüge sein wird.
Das Hotel liegt direkt an der Uferpromenade, mit einem wunderbaren Blick über die Bucht auf den Hafen, die Insel Manoel und die gegenüberliegende Hauptstadt Valletta. Die Promenade und die Umgebung von Sliema werden wir in den nächsten Tagen bei kürzeren wie auch längeren Spaziergängen erkunden. In unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Geschäfte und kleine Supermärkte. Direkt an der Küste hat man überdies zahlreiche Badeplattformen eingerichtet, die zu dieser Jahreszeit allerdings eher verwaist sind.
Für diejenigen, die gerne ins Wasser „springen“ möchten gibt es alternativ einen kleinen Innen-Pool im Hotel oder die stylische Anlage des Aqualuna Beach Clubs an der Promenade gegenüber vom Hotel. Dort laden ein beheizter Außenpool, Sonnenliegen und ein herrlicher Blick auf das Meer und Valletta zum Verweilen ein. Für Hotelgäste ist der Eintritt kostenfrei.
Im Hotel angekommen werden zunächst die Zimmerkarten ausgehändigt, dann geht es kurz auf die Zimmer. In einem separaten Raum treffen wir uns zu einem ersten Plausch zum Kennenlernen. Mit unserem Welcome-Drink stoßen wir auf die vor uns liegenden Tage an.
Anschließend ist es Zeit für das Abendessen. Einige Gäste haben sich für das reichhaltige Buffetangebot im Hotel entschieden – Getränke wie Wein, Bier und nicht-alkoholische Getränke sind hier inklusive –, andere nehmen das Abendessen außerhalb des Hotels in einem Restaurant ihrer Wahl ein.
Schon bald nach dem leckeren Mahl macht sich nach einem teils recht langen Anreisetag langsam die Müdigkeit bemerkbar und wir verabschieden uns für die Nacht.

Übernachtung im The Waterfront Hotel, Sliema.

2. Tag: Tagesausflug Valletta – Mdina – Grand Harbour

Nach einer erholsamen ersten Nacht können wir uns heute erst einmal etwas Zeit für unser üppiges Frühstücksbuffet lassen, denn der Ausflug startet etwas später als an den folgenden Tagen. Dabei ist der Blick auf den Sliema Creek und den fast blauen Himmel bereits vielversprechend und wird vor der Abfahrt noch auf ein erstes Foto gebannt. Von der Dachterrasse hat man einen besonders herrlichen Überblick.
Dann lernen wir unseren Guide Dane, der uns auf allen Ausflügen führen wird, kennen. Seine kompetenten und sachkundigen Schilderungen „verraten“ ihn als besonders hochqualifizierten Inselführer. Erst später erfahren wir, dass er zwei Studiengänge mit Promotionen abgeschlossen hat.
Mit dem Bus geht es vom Hotel ein kurzes Stück bis zur Anlegestelle unseres Schiffes für die Hafenrundfahrt an der Uferpromenade von Sliema. Wir können sofort an Bord und bald wird abgelegt. Unterwegs gibt es Erläuterungen über Lautsprecher auch in deutscher Sprache.
Unter fast blauem Himmel und bei frühlingshaften Temperaturen führt uns die Tour durch den nördlich von Valletta gelegenen Marsamxett Hafen bei Sliema, zunächst entlang der Halbinsel von Manoel Island. Sie trägt den Namen des portugiesischen Großmeisters António Manoel de Vilhena, der Anfang des 18. Jahrhunderts ein Fort auf der Insel erbauen ließ. Wir sehen den Dreimast-Gaffelschoner „Black Pearl“, unter anderem Drehort im Film „Popeye“, heute Restaurant. Dann konzentrieren wir uns auf die „Skyline“ und die Uferzone von Valletta zu unserer Rechten. Wir erfahren, dass die Hauptstadt auf der Landzunge des Monte Sciberras errichtet wurde und von allen Seiten durch mächtige Festungsmauern und Bastionen vor etwaigen Angriffen vom Meer gesichert war. Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Fort St. Elmo, das anlässlich der Sorge um den bestmöglichen Schutz vor einem Angriff durch die Osmanen im Jahr 1553 auf der Spitze der Landzunge errichtet wurde. Für Kranke und Verletzte gab es gleich daneben ein für damalige Verhältnisse bereits sehr fortschrittliches Krankenhaus, das direkt von den Schiffen aus durch unterirdische Zugänge erreichbar war. Heute befindet sich hier das Mediterranean Conference Center.
Bald sind wir im südlich von Valletta gelegenen Grand Harbour angekommen. Dieser Hafen zählt zu den größten und besten Naturhäfen Europas mit fingerförmig tief ins Land greifenden Buchten. Er ist ringsum wehrhaft befestigt und spielte in der Geschichte Maltas immer wieder eine zentrale Rolle.
Vom Wasser blicken wir auf die Upper Barraca Gardens, einen ehemaligen Exerzierplatz der Ritter. Später werden wir von dort noch die grandiose Aussicht genießen können.
Bald nachdem wir den Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe vor den schön restaurierten ehemaligen Lagerhallen der Malteserritter – momentan verwaist – passiert haben, ändern wir die Fahrtrichtung. Auf der Rückfahrt in Richtung Sliema sehen wir nun rechter Hand das Trockendock und die gegenüber von Valletta liegenden „Drei Städte“ unter anderem mit dem Senglea Point, den malerischen Yachthafen von Vittorioso (ehemals Birgu), das ursprünglich britische Marinekrankenhaus sowie Fort Ricasoli an der Ausfahrt des Großen Hafens.
Kurz bevor wir wieder unseren Anlegepunkt erreichen, sehen wir das ebenfalls von den Malteserrittern errichtete kleine Fort Tigne, zu dem von unserem Hotel aus ein schöner, etwa 20minütiger Spaziergang über die Uferpromenade führt. Gleich daneben wurde ein modernes Einkaufszentrum sowie Wohn- und Bürogebäuden – Tigne Point – erbaut.
Zurück am Bus fahren wir durch die die Orte Ta‘ Xbiex und Floriana in die Inselhauptstadt, seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde nach dem französischen Großmeister Jean Parisot de la Valette benannt. Er ist durch seine heldenhafte Verteidigung Maltas während der Belagerung durch die Türken, die ihn zur Errichtung dieser Festungsstadt veranlasste, in die Geschichte eingegangen.
Papst Pius IV. übersandte hierfür Francesco Laparelli, einen Schüler Michelangelos, der als einer der besten Festungsbaumeister seiner Zeit galt. Dieser plante und vollendete die schachbrettartig angelegte Stadt. Maltas reiches Erbe der Archäologie, Geschichte, Kunst und Kultur ist hier noch heute zu entdecken.
Über den Festungsgraben und das moderne Stadttor – im Jahre 2014 nach einem Entwurf zur Rekonstruktion vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano erbaut – gelangen wir in die Stadt und auf die Republic Street, eine der Hauptachsen und gut frequentierte Hauptgeschäftsstraße.
Neben dem großen Weihnachtsbaum fällt rechter Hand das zeitgenössische Parlamentsgebäude auf, mit dem sich der Architekt ebenso verewigt hat, wie in der Neugestaltung des benachbarten Opernhauses.
Wir folgen der Republic Street mit ihren farbigen hölzernen Balkonen und Erkern, die ringsum verglast sind, bis zur St. John’s Co-Kathedrale.
Hier erwartet uns eine interessante Innenbesichtigung unter der fachkundigen Führung unseres Guides. Dafür werden wir alle mit einem Audiosystem ausgestattet. Sehr besonders sind die etwa 400 Grabplatten aus kostbarem Marmor auf dem Boden der Kathedrale. Die kunstvollen Intarsienarbeiten stellen den jeweiligen Namen und das Adelswappen der darunter bestatteten Ordensritter dar.
Selbstverständlich bewundern wir im Oratorium auch das berühmte Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ von Michelangelo da Caravaggio (1571-1610) im typischen „Hell-Schatten-Stil“. Es gilt als sein bedeutendstes Werk.
Auch Caravaggios Gemälde „Der heilige Hieronymus“ ist hier ausgestellt.
Nach einer Mittagspause in Eigenregie spazieren wir bis zum Castille Place, auf dem ein prachtvoll geschmückter Weihnachtsbaum an die vergangenen Festtage erinnert. Am Platz befindet sich der repräsentativ-elegante Barockbau, die „Auberge de Castille et Léon“ aus dem Jahre 1744. Der wohl schönste Ritterpalast Maltas dient heute als Amtssitz des Premierministers. Das Gebäude kann man daher nur von außen betrachten.
Gleich in der Nähe liegt der Eingang zu den oberen Barracca-Gärten, deren Anlage wir bereits vom Schiff aus erkennen konnten. Von hier oben öffnet sich eine überwältigende Aussicht auf die gesamte Bucht, die gegenüberliegenden „Drei Städte“ und den Naturhafen Vallettas, den wir bereits auf unserer Hafenrundfahrt erkundet haben.
Nach dem Besuch in der heutigen Inselhauptstadt steht auch die Erkundung der ehemaligen Hauptstadt Maltas Mdina im Inselinneren auf unserem Programm. Sie thront auf einem strategisch günstigen Plateau von 190 Meter Höhe, das an drei Seiten durch Steilhänge einen natürlichen Schutz vor Angreifern bietet.
Vom Busparkplatz außerhalb der Stadtmauern gelangen wir auf der barocken Sandsteinbrücke über den alten Festungsgraben durch das prachtvolle Stadttor – es wurde ebenfalls vom Großmeister Manoel de Vilhena in Auftrag gegeben – in die Stadt.
Unser Spaziergang führt durch mit Kopfsteinpflaster versehene Gässchen vorbei an repräsentativen Häusern und Palästen unterschiedlicher Architekturstile, in denen ehemals der maltesische Adel residierte. Heute leben hier noch etwa 200 Einwohner.
Von außen sehen wir die Kathedrale St. Paul, von den alten Festungsmauern genießen wir den Ausblick über die Insel.
Nachdem sich der Besucherstrom auf die Hauptwege konzentriert, kann man in den schmalen menschenleeren Seitengässchen noch spüren, wie Mdina zu ihren Beinamen „schweigende“ oder „stille Stadt“ kam.
Nach dem gemeinsamen Rundgang bleibt noch etwas Freizeit, bis es dann zurück nach Sliema geht.
Nach einem ausgefüllten Tag, an dem wir immer wieder von teils unerwarteten, wunderbaren Eindrücken überrascht wurden, freuen wir uns nun auf eine leckere Stärkung am Abend.
Übernachtung im The Waterfront Hotel, Sliema.

3. Tag: Ganztagesausflug auf die Insel Gozo mit Victoria, Xlendi, Dwejra und Ta‘ Pinu – Silvesterabend

Unser heutiger Ausflug führt uns zu Maltas Schwesterinsel Gozo, die etwa sechs Kilometer nordwestlich liegt. Um die Fähre in Cirkewwa in Maltas Norden rechtzeitig zu erreichen, starten wir heute etwas zeitiger.
Aber vorher stärken wir uns noch ausgiebig am Frühstücksbuffet unseres Hotels.
Bei bedecktem Himmel starten wir mit unserem Guide Dane zur Bus- und anschließenden etwa 20minütigen Fährüberfahrt. An Bord kann man sich entweder in der Cafeteria im Innenbereich aufhalten oder an Deck vom Wind mal so richtig durchpusten lassen.
In Mgarr angekommen erwartet uns hier bereits unser gozitanischer Busfahrer mit seinem großen Gefährt. Unsere Inselerkundung führt uns zunächst zur größten, Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Wallfahrtskirche des Malteser Archipels Ta‘ Pinu – eine Basilika im neoromanischen Stil. Sie wurde durch Wunderheilungen und eine Marienerscheinung von 1883 bekannt. Sehr beeindruckend sind die zahlreichen Danksagungen und Votivgaben in Nebenräumen der Kirche.
Im Anschluss geht es zur eindrucksvollen Küstenregion Dweijra mit ihren spektakulären Felsformationen, die auch Rückschlüsse auf tektonische Bewegungen zulassen, und einer heute kräftigen Brandung. In der Ferne sehen wir den Dwejra Tower aus dem 17. Jahrhundert und den sogenannten Fungus Rock. Einige spazieren das kurze Stück den Hügel hinab zum Inland Sea. Der Salzwasserbinnensee ist durch einen etwa 80 Meter langen Höhlengang unterirdisch mit dem Mittelmeer verbunden, oberirdisch gibt es ein Felstor. Die St. Anna-Kapelle ist leider geschlossen.
Dann steht der Besuch von Victoria, der Hauptstadt Gozos, auf unserem Programm. Anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums von Queen Victoria trägt sie seit 1887 – damals noch unter britischer Herrschaft – den Namen der Königin.
Der ursprünglich arabische Name war „Rabat“ und ist noch heute unter den Gozitanern geläufig.
In Victoria angekommen, kann, wer mag, den Aufenthalt in Eigenregie gestalten oder gemeinsam mit Dane die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert besuchen. Innerhalb der Festungsanlage befindet sich die Kathedrale Mariä Himmelfahrt im Stil des Spätbarocks, aber auch Wohnhäuser und die Gebäude der Regierung und Verwaltung, das Gericht sowie ein Gefängnis. Während eines Spaziergangs auf dem Mauerring im eigenen Tempo öffnet sich ein Rundumblick über die Insel.
Nach einer Mittagspause treffen wir uns zur gemeinsamen Rückkehr zum Parkplatz.
Von hier aus fahren wir zur Xlendi Bay im südwestlichen Teil von Gozo. Wir passieren das Dörfchen Fontana mit einer Frischwasserquelle und altem Waschhaus.
Die schmale Bucht von Xlendi diente bereits den Römern als Zufluchtsort.
Inzwischen entwickelte sich der ehemalige Fischerort mit seiner malerischen Bucht zu einem beliebten Ziel für Reisegäste.
Hier haben wir Freizeit zu einem Spaziergang an der Bucht entlang, einer Pause in einem der Lokale und einem leckeren Eis..
Anschließend geht es so langsam wieder zurück in Richtung Fährhafen mit einem Stopp an einem Aussichtspunkt. Von hier aus bietet sich der Blick auf die Insel Comino, die mit zweieinhalb Quadratkilometern die kleinste bewohnte Insel des Maltesischen Archipels ist, und bis Malta.
Am Fährhafen angekommen, geht es auch bald an Bord und zurück nach Malta und unserem Hotel. Hier bleibt noch ausreichend Zeit zum Ausruhen und Vorbereitung für unsere „New Year Eve’s Party“.
Später treffen wir uns im – dem Anlass entsprechend sehr geschmackvoll dekorierten – Hotel-Restaurant. Das Buffet ist großartig und übertrifft unsere Erwartungen bei weitem, eine Live Band lädt zum Tanzen ein.
Ein schöner Rahmen, um das vergangene Jahr 2025 ausklingen zu lassen.
Nachdem der abendliche Regen tatsächlich kurz vor Mitternacht aufgehört hat, treffen wir uns mit Jacken, Wunderkerzen und Tröten ausgerüstet auf der Dachterrasse. Ein Reisegast übernimmt den Count Down gemäß der Braunschweiger Atomuhr.
Mit guten Wünschen, einem Glas Sekt, im Hintergrund das Feuerwerk von Valletta stoßen wir auf das neue Jahr 2026 an.
HAPPY NEW YEAR!
Wer mag, kann im Anschluss noch weiterfeiern…
Übernachtung im The Waterfront Hotel, Sliema.

4. Tag: Neujahrstag – Halbtagesausflug zum Fischerdorf Marsaxlokk und zu den „Drei alten Städten“

Zum Auftakt des neuen Jahres folgen wir zunächst den Spuren der Malteserritter in den „Drei Städten“, die wir bereits aus der Ferne auf unserer Hafenrundfahrt und den Upper Barraca Gardens sehen konnten.
Hier also ließen sich, wie bereits erwähnt, die Ritter anno 1530 nach ihrer Vertreibung aus Rhodos zunächst nieder. Das ehemalige „Birgu“ sollte an die alte Heimat erinnern und wurde entsprechend umgestaltet; Festungsanlagen wurden errichtet. Nachdem die Osmanen und die fürchterlichen Attacken durch die Truppen von Sultan Süleyman dem Prächtigen bei der großen Belagerung im Jahr 1565 erfolgreich abgewehrt wurden, erhielt der Ort den Namen Vittoriosa, „die Siegreiche“.
Auch die Bombardements im 2. Weltkrieg durch die italienische und deutsche Luftwaffe – Malta war zu der Zeit britische Kolonie und strategisch sehr bedeutsam – konzentrierten sich auf die an den Grand Harbour angrenzenden Gebiete.
Im Jahr 1800 hatte sich Malta bereits freiwillig unter den Schutz der großen englischen Seemacht als Kronkolonie Großbritanniens begeben, um sich des französischen Revolutionsheeres zu entledigen.
Die Franzosen waren nämlich zuvor unter Napoleon Bonaparte im Zuge dessen Ägyptenfeldzuges schon im Jahre 1798 nach Malta gekommen und hatten die Insel ohne Widerstand von Seiten des einzigen deutschen Großmeisters Ferdinand von Hompesch besetzt.
Seine Unabhängigkeit vom Britischen Commonwealth erreichte Malta im September 1964. Etwa zehn Jahre später erfolgt die Erklärung zur selbständigen Republik. Im April 1979 wurden die letzten britischen Truppen abgezogen.

Unser Rundgang durch Vittoriosa führt uns entlang der Uferpromenade mit Blick auf den Yachthafen und bis nach Valletta gegenüber des Grand Harbour. Es geht vorbei an der St. Lawrence’s Church, über charmante Plätze, durch die engen historischen Gassen, gesäumt von Aubergen der Ritter des Johanniterordens, liebevoll restaurierten Gebäuden mit den traditionellen maltesischen Balkonen, Erkern und Türklopfern. Durch das imposante Tor „Gate of Provence“ verlassen wir Vittoriosa.
Unser Bus erwartet uns bereits für die Weiterfahrt in den Süden Maltas, nach Marsaxlokk. In diesem malerisch in einer Bucht gelegenen Fischerort findet man noch heute die für Malta typischen, bunt bemalten Fischerboote namens „Luzzo“ sowie Ausflugsboote, die entsprechend gestaltet sind. Bei deren typischen Augen am Bug soll es sich um das Augenpaar des Osiris handeln, das forschend auf das weite Meer hinausschaut und mit seiner Magie das Böse abwehrt.
Hier haben wir Freizeit, den Ort in Eigenregie zu erkunden und zu einem Bummel entlang der Uferzone mit dem täglich stattfindenden Markt. Heute findet man nur wenige Stände, vor allem solche mit touristischen Souvenirs, aber auch maltesischem Gebäck oder Bajtra, dem maltsischen Feigenlikör.
Einige Bars und Cafés sind geöffnet und laden zu einer kleinen Stärkung ein.
Im Anschluss fahren wir zurück nach Sliema und zu unserem Hotel.

Hier verabschieden wir uns von Dane mit ganz herzlichem Dank.
Aber auch unter- und voneinander heißt es so langsam Abschied zu nehmen, da wir uns alle in dieser Konstellation nicht mehr sehen werden.
Einige Gäste reisen morgen zurück – der Online-Check-in ist auch bald verfügbar –, andere verlängern ihren Aufenthalt auf Malta, einige Gäste werden den morgigen Vormittag noch für einen Ausflug zu den schon erwähnten megalithischen Tempelanlagen nutzen.
Den heutigen Nachmittag kann man nach eigenem Gusto gestalten.
Am Abend treffen sich einige von uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotel.
Übernachtung im The Waterfront Hotel, Sliema.

5. Tag: Heimreise

Die meisten Reisegäste treten heute ihre Rückreise in die Heimat an. Da der Transfer erst am frühen Nachmittag erfolgt, bleibt Zeit zu einem ausgiebigen letzten Frühstück im Hotelrestaurant.
Der überwiegende Teil der Gruppe nutzt den verbleibenden Vormittag, um Zeugnisse aus Maltas prähistorischer Epoche mit ihren megalithischen Tempelanlagen zu sehen, die heute nach den Feiertagen wieder zugänglich sind.
Ein besonders lohnenswertes Ziel sind die Tempelanlagen Hagar Qim und Mnajdra. Die beiden Anlagen liegen an Maltas Südküste auf einem Hügel mit Blick auf die vorgelagerte Insel Fifla und das Mittelmeer, etwa 500 Meter voneinander entfernt und durch einen Fußweg miteinander verbunden. Im Besucherzentrum wird ein 4D-Film gezeigt, für Erklärungen während des Rundgangs gibt es eine Audioguide-App.
Das Wetter ist uns heute mit etwa 17 Grad und fast blauem Himmel sehr gewogen, so dass es uns, die wir bereits heute abreisen, sehr schwerfällt, Abschied zu nehmen von der liebenswerten Urlaubsinsel.
Entsprechend beneiden wir die „Verlängerer“...

*** Ende erlebnisreicher Tage ***


Wir alle, ob früher oder später Abreisende, werden uns bestimmt sehr gerne an die einzigartige Inselwelt, den Glanz des Feuerwerks über Valletta und diese viel zu kurze Reise erinnern und wer weiß, vielleicht kehren Einige zurück hierher?...
...oder treffen wir uns auf einer anderen Reise von Eberhardt-Travel wieder?
Good bye – Gerne auf ein Wiedersehen und für das neue Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin begeisternde Reiseerlebnisse
Herzlichen Dank an ALLE !


Kommentare zum Reisebericht