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Marokko – Zwischen Königsstädten, Wüste und Atlantik

Reisebericht: 22.12. – 02.01.2026

Diese Reise führte uns von lebhaften Medinas über beeindruckende Gebirgslandschaften bis in die Wüste. Gemeinsam entdeckten wir Marokkos Vielfalt, Geschichte und besondere Momente.

Teresa Rumpel

Ein Reisebericht von
Teresa Rumpel


Anreise nach Marrakesch

Heute begann unsere gemeinsame Reise nach Marokko. Aus verschiedenen Städten machten wir uns auf den Weg, bis wir schließlich alle in Marrakesch ankamen. Nach der Landung tauchten wir sofort in eine andere Welt ein: orientalische Farben, warme Luft und ein erstes Gefühl von Afrika. Zwar brauchten wir etwas Geduld bei der Einreise, doch am Nachmittag erreichten wir unser Hotel. Nach dem Check-in blieb Zeit zum Ankommen, Durchatmen und ersten Eindrücke Sammeln. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen – ein schöner Start in unsere Reise, bei dem wir endgültig als Gruppe angekommen sind.

Fahrt nach Essaouira & erste Atlantikluft

Am Morgen verließen wir Marrakesch und fuhren Richtung Atlantik. Unterwegs wechselte die Landschaft langsam von trockenem Inland zu frischer Küstenregion. In einer Argan-Initiative bekamen wir einen ersten Einblick in traditionelle Herstellungsmethoden und lokale Produkte. Kurz vor Essaouira hielten wir an einem Aussichtspunkt – der Blick auf die weiße Stadt am Meer war beeindruckend.
Am Nachmittag erkundeten wir Essaouira bei einem entspannten Stadtspaziergang: die alte Medina, die Stadtmauer und die besondere Mischung aus portugiesischer, arabischer und französischer Geschichte. Viele nutzten die freie Zeit für eigene Entdeckungen oder einen Spaziergang am Strand. Abends ließen wir den Tag ruhig ausklingen.

Entlang der Atlantikküste nach Casablanca

Heute folgten wir der Atlantikküste weiter Richtung Norden. Unterwegs legten wir mehrere Stopps ein und genossen immer wieder den Blick auf das Meer und kleine Küstenorte. In El Jadida spazierten wir entlang der historischen Stadtmauer und spürten das maritime Flair dieser ehemaligen portugiesischen Festung.
Am späten Nachmittag erreichten wir Casablanca. Der Abend stand ganz im Zeichen von Filmgeschichte: Unser Weihnachtsabend führte uns ins berühmte Rick’s Café. Das Ambiente war stimmungsvoll und erinnerte an den Klassiker „Casablanca“, auch wenn der Abend etwas geschäftig war. Trotzdem war es ein besonderer Ort für diesen besonderen Tag.

Casablanca & Königsstadt Rabat

Der Tag begann mit einem Highlight: der Besuch der Hassan-II.-Moschee in Casablanca. Direkt am Atlantik gelegen, beeindruckte sie uns mit ihrer Größe, der detailreichen Architektur und dem höchsten Minarett der Welt.
Anschließend fuhren wir nach Rabat, der eleganten Hauptstadt Marokkos. Wir sahen den Königspalast von außen, spazierten durch moderne und historische Viertel und besuchten das Mausoleum von Mohammed V. mit dem Hassan-Turm. Besonders eindrucksvoll war der Kontrast zwischen Geschichte, Königtum und moderner Stadt. Am Abend kehrten wir nach Casablanca zurück und ließen den Weihnachtstag ruhig ausklingen.

Römische Ruinen, Meknès & Ankunft in Fès

Heute führte uns der Weg tief in die Geschichte. In Volubilis spazierten wir durch beeindruckende römische Ruinen mit gut erhaltenen Mosaiken und Säulen – ein unerwartetes Highlight mitten in Marokko.
Danach ging es weiter nach Meknès, einer der vier Königsstädte. Wir bewunderten monumentale Stadttore und tauchten kurz in die ruhige Medina ein. Am frühen Abend erreichten wir Fès, wo wir unser Hotel bezogen und uns auf den kommenden Tag in einer der traditionsreichsten Städte des Landes einstimmten.

Fès: Medina, Handwerk & Tradition

Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Fès. Vom Aussichtspunkt aus blickten wir über das riesige Labyrinth der Medina – ein Anblick, der die Dimensionen dieser Stadt erst richtig sichtbar machte.
Dann tauchten wir ein in die engen Gassen: vorbei an Werkstätten, Moscheen und Märkten. Wir besuchten traditionelle Betriebe wie eine Gerberei, eine Weberei und eine Töpferei und bekamen spannende Einblicke in jahrhundertealtes Handwerk. Zwischendurch stärkten wir uns in einem wunderschönen Riad-Restaurant. Am Nachmittag genossen wir bei Kaffee oder Tee den Blick über die Medina, bevor wir zum Hotel zurückkehrten.

Über den Atlas in die Wüste nach Erfoud

Heute wurde die Landschaft dramatisch: Wir überquerten das Atlasgebirge, vorbei an schneebedeckten Gipfeln, weiten Ebenen und kleinen Dörfern. Die Fahrt war lang, aber abwechslungsreich.
Am Nachmittag änderte sich die Szenerie erneut – Palmen, Oasen und erste Wüstenlandschaften tauchten auf. Nach der Ankunft in Erfoud stand für einen Teil der Gruppe ein fakultativer Ausflug in die Dünen auf dem Programm: Sand, Weite und ein wunderschöner Sonnenuntergang sorgten für echte Wüstenmagie. Der Abend im Hotel war entspannt und sehr stimmungsvoll.

Oasen, Todra–Schlucht & Straße der 1.000 Kasbahs

Der Tag begann mit einem Einblick in alte Berberkultur und traditionelle Bewässerungssysteme. Danach ging es weiter zur Oase Tinghir, wo wir durch sattgrüne Landschaft spazierten – ein starker Kontrast zur umliegenden Felslandschaft.
Ein Höhepunkt folgte mit der Todra-Schlucht: steil aufragende Felswände, schmale Wege und eine beeindruckende Naturkulisse. Anschließend fuhren wir über die berühmte Straße der 1.000 Kasbahs, die uns immer wieder Blicke auf Lehmburgen und Bergpanoramen bot.

Dades–Schlucht, Ouarzazate & Ait Ben Haddou

Heute erkundeten wir das Dades-Tal mit seinen bizarren Felsformationen, darunter die berühmten „Affenfinger“. Mit kleineren Fahrzeugen fuhren wir hinauf in die Schlucht und genossen spektakuläre Ausblicke.
Später erreichten wir Ouarzazate, bekannt als Filmstadt Marokkos, bevor es weiter nach Ait Ben Haddou ging. Der Spaziergang durch das UNESCO-Weltkulturerbe bei Abendlicht war eines der großen Highlights der Reise – die Kasbah wirkte fast wie aus einer anderen Zeit. Abends bezogen wir unser Hotel und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Rückfahrt nach Marrakesch & Silvester

Auf dem Weg zurück nach Marrakesch überquerten wir weiter den Hohen Atlas. Unterwegs besuchten wir einen traditionellen Wochenmarkt und hielten an mehreren Aussichtspunkten mit beeindruckenden Bergpanoramen.
Am Nachmittag erreichten wir Marrakesch und besuchten die Koutoubia-Moschee sowie den berühmten Gauklerplatz, der mit seiner lebendigen Atmosphäre faszinierte. Am Abend feierten wir gemeinsam Silvester im Hotel. Trotz eines etwas holprigen Starts entwickelte sich die Stimmung später sehr schön – mit Musik, kleinen Überraschungen und einem gelungenen Jahreswechsel.

Marrakesch entdecken & Freizeit

Der erste Tag des neuen Jahres begann entspannt. Wir erkundeten Marrakesch mit seinen prachtvollen Sehenswürdigkeiten: den Bahia-Palast, die Souks und die Medersa Ben Youssef. Farben, Düfte und das lebendige Treiben machten diesen Rundgang besonders intensiv.
Nach etwas Freizeit besuchten einige der Gruppe am Nachmittag den Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent – ein ruhiger, farbenfroher Ort, der einen schönen Kontrast zur quirligen Medina bot.

Abschied von Marokko

Heute hieß es für die meisten Abschied nehmen. Nach und nach machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und traten die Heimreise nach Deutschland an. Im Gepäck hatten wir viele Eindrücke: Königsstädte, Wüste, Atlasgebirge, Oasen und lebendige Medinas – und vor allem viele gemeinsame Erinnerungen an eine intensive, abwechslungsreiche und besondere Reise durch Marokko.


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