Neuseeland intensiv – Zwischen Vulkanen, Fjorden und dem Zauber des anderen Endes der Welt
Reisebericht: 23.01. – 25.02.2026
Von Singapur bis Neuseelands Südinsel erleben wir Vulkane, Gletscher, Fjorde und endlose Küsten. Eine Reise voller Naturwunder, weiter Horizonte und unvergesslicher Momente am schönsten Ende der Welt.
Ein Reisebericht von
Mariele Legler
Aufbruch nach Downunder – oder halt? Noch nicht ganz.
Unsere große Reise beginnt mit dem Nachtflug von Frankfurt Richtung Asien. Nach und nach treffen wir alle am Flughafen ein und werden von der Reisebegleitung Mariele begrüßt. Etwas Aufregung liegt schon in der Luft, denn vor uns liegen 12h Flug. Aber die Wartezeit geht schnell vorüber und ehe wir uns versehen sitzen wir bereits im Flieger. Während wir langsam in den Himmel steigen, lassen wir den Alltag hinter uns, essen die erste singalesische Mahlzeit und freuen uns auf die sommerlichen Temperaturen.
Unter uns ziehen die Lichter Europas vorbei, später nur noch Dunkelheit und Sterne – irgendwo zwischen Kontinenten und Zeitzonen beginnt unser Abenteuer. Während viele von uns versuchen zu schlafen, kreisen die Gedanken bereits um Vulkane, Fjorde, Regenwälder und die gewaltigen Landschaften, die uns erwarten.
Mit jeder Flugstunde entfernen wir uns weiter von zuhause und kommen unserem Ziel näher. Noch liegt alles vor uns – und genau dieses Gefühl macht den ersten Reisetag so besonders: Der Beginn einer großen Reise, die uns weit hinaus in die Welt führen wird.
Ankunft in Singapur: Tropen, Skyline und das erste große
Am Nachmittag erreichen wir Singapur – und schon beim Aussteigen empfängt uns nicht nur der Reiseleiter Achim sondern auch die warme, feuchte Tropenluft bei 28 Grad. Nach der langen Reise fühlen wir uns gleichzeitig müde und voller Erwartung. Auf der Fahrt in die Stadt gleiten moderne Hochhäuser, grüne Alleen und perfekt gepflegte Parks an uns vorbei – Singapur wirkt wie eine futuristische Gartenstadt.
Am Abend erwartet uns gleich ein erstes großes Highlight: die spektakuläre Licht- und Wassershow „Spectra“ an der Marina Bay. Vor der leuchtenden Skyline tanzen Wasserfontänen im Takt der Musik, Laserstrahlen zeichnen Bilder in den Nachthimmel und Farben spiegeln sich auf der glatten Wasseroberfläche. Wir stehen staunend an der Promenade und lassen uns von diesem magischen Zusammenspiel aus Licht, Klang und Wasser verzaubern.
Doch der Abend ist noch nicht vorbei. In den Gardens by the Bay erleben wir die berühmten Supertrees – futuristische, bis zu 50 Meter hohe Stahlbäume, die sich nach Einbruch der Dunkelheit in leuchtende Kunstwerke verwandeln. Bei der Show „Garden Rhapsody“ erstrahlen sie im Rhythmus der Musik in ständig wechselnden Farben, während wir unter ihnen stehen und in den Himmel blicken. Die Atmosphäre ist fast unwirklich – tropische Wärme, funkelnde Lichter und diese einzigartige Kulisse.
Zum Abschluss lassen wir uns noch ein gemütliches Abendessen in einem typischen Food-Court schmecken, ehe wir in unsere Betten fallen.
Singapur entdecken & Weiterflug nach Neuseeland
Der Tag beginnt mit tropischer Wärme und dem Gefühl, nun wirklich in Asien angekommen zu sein. Gemeinsam brechen wir zu einer Stadterkundung mit Reiseleiter Achim auf und erleben Singapur als faszinierende Mischung aus Kulturen, Tradition und moderner Zukunftsstadt.
Wir entdecken die berühmte Marina Bay, wo sich die Skyline im Wasser spiegelt und das ikonische Marina Bay Sands majestätisch über der Stadt thront. Von der Aussichtsplattform blicken wir hinab und begreifen erstmals die beeindruckenden Dimensionen dieser Metropole. Weiter geht es zum Merlion, dem Wahrzeichen Singapurs, bevor wir im Orchideengarten durch eine farbenprächtige Blütenwelt spazieren. In Chinatown und im arabischen Viertel wird uns schließlich bewusst, wie harmonisch die unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten hier miteinander leben.
Am Abend heißt es Abschied nehmen von Asien, denn unser großes Ziel rückt näher. Wir fahren zum Flughafen und treten den langen Flug nach Neuseeland an.
Ankunft in Neuseeland & erste Eindrücke von Auckland
Am Nachmittag erreichen wir Neuseeland und landen in Auckland, der größten Stadt des Landes mit rund 1,7 Millionen Einwohnern. Hier empfängt uns Reiseleiterin Barbara, die uns die kommenden 3 Wochen Neuseeland zeigen wird.
Nach den Einreiseformalitäten fahren wir in die Stadt und gewinnen erste Eindrücke von dieser grünen, maritim geprägten Metropole. Über allem ragt der 328 Meter hohe Sky Tower, das Wahrzeichen Aucklands und zugleich höchstes Gebäude Neuseelands. Von hier oben bietet sich ein weiter Blick über die beiden Naturhäfen Waitematā Harbour und Manukau Harbour sowie über die vielen erloschenen Vulkankegel, auf denen Auckland gebaut ist. Insgesamt liegen im Stadtgebiet über 50 ehemalige Vulkane, die die Landschaft bis heute prägen.
Nach dem langen Flug lassen wir es ruhig angehen und sammeln erste Eindrücke: Palmen, Segelboote, grüne Parks und eine entspannte Atmosphäre. Am Abend kommen wir gemeinsam im Hotel an und spüren, dass wir nun wirklich am anderen Ende der Welt angekommen sind. Neuseeland begrüßt uns mit wechselhaften Wetter und einem kräftigen Jetlag, denn hier herrschen 12h Zeitunterschied zu Deutschland.
Baumriesen im Kauri–Wald & Weiterreise zur Bay of Islands
Wir verlassen Auckland früh und fahren Richtung Norden. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft ursprünglicher, grüner und weiter. Unser erster Halt ist das Kauri Museum, wo wir verstehen, welche Bedeutung diese gewaltigen Bäume für Neuseeland hatten – wirtschaftlich, kulturell und für die Māori bis heute. Danach geht es weiter in den Waipoua Forest.
Beim kurzen Spaziergang durch den Wald wird es still. Dann stehen wir vor Tāne Mahuta (Herr des Waldes), dem größten noch lebenden Kauri-Baum Neuseelands. Über 50 Meter hoch, rund 2.000 Jahre alt – und beeindruckend ruhig. Kein Foto kann dieses Gefühl wirklich einfangen, ein Lied jedoch schon. Und wir haben Glück: einer der Maori-Ranger trägt uns ein Lied mit dem Namen "Tāne Mahuta" vor. Gänsehautmoment.
Auf der Weiterfahrt öffnet sich plötzlich der Blick über den Hokianga Harbour – weit, ruhig und fast unwirklich schön. Ein kurzer Stopp, frische Luft, einmal durchatmen. Danach fahren wir weiter Richtung Ostküste, und am Nachmittag erreichen wir Paihia in der Bay of Islands. Palmen, Wasser, Segelboote – die Stimmung wird sofort leichter.
Wir sind jetzt wirklich im Norden Neuseelands angekommen. Die Reise hat Fahrt aufgenommen – und wir merken: Neuseeland ist gar nicht so klein, wie man vielleicht erwartet.
Freizeit oder Cape Reinga & Ninety Mile Beach
Heute starten wir früh in Paihia und werden vom externen Anbieter abgeholt. Nach rund zwei Stunden Fahrt erreichen wir unseren ersten Stopp: Kaffeepause, Toiletten, ein kleiner Kauri-Shop – und vor allem der Wechsel auf einen geländegängigen Bus, denn ab jetzt wird’s „Neuseeland-typisch“.
Dann kommt eines der Erlebnisse, das sich sofort einprägt: Wir fahren mit dem Bus direkt über den Ninety Mile Beach – endloser Sand, Wind, Meer zur Seite und dieses Gefühl von Weite, das man kaum beschreiben kann.
Unterwegs halten wir an den Dünen zum Sandboarding. Wer zuschaut, hat genauso Spaß wie die, die sich tatsächlich auf das Board legen und den Hang hinunterrutschen – es ist eher „Mut + Lachen“ als „Sport“.
Danach wird es plötzlich ruhig und wunderschön: Wir machen Mittagspause am Tapotupotu Beach. Ein Strand wie aus dem Bilderbuch, mit Zeit zum Durchatmen, Blick aufs Wasser und Lunchbox in der Hand – genau die Sorte Pause, die sich nach einem intensiven Vormittag richtig gut anfühlt.
Erst danach fahren wir weiter zum eigentlichen Höhepunkt: Cape Reinga. Der Weg zum Leuchtturm ist gut machbar, und oben stehen wir an diesem Punkt, an dem man sehen kann, wie Pazifik und Tasmanisches Meer aufeinandertreffen. Für die Māori ist Cape Reinga kein geografischer, sondern ein spiritueller Ort: Der Legende nach beginnen hier die Seelen Verstorbener ihre letzte Reise in die Heimat der Ahnen. Diese Bedeutung verleiht dem Ort eine spürbare Ruhe, die wir beim Blick über das Meer wahrnehmen.
Am Ende liegt ein langer Tag hinter uns: viele Kilometer, viel Natur, viel Wind im Gesicht – und dieses Gefühl, wirklich „ganz oben“ im Land gewesen zu sein, bevor wir am Abend wieder in Paihia ankommen.
Vom Norden zur Coromandel–Halbinsel
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Paihia und der Bay of Islands. Wir starten unsere Fahrt südwärts – zurück Richtung Auckland und weiter zur Coromandel-Halbinsel. Die Strecke führt uns erneut durch grüne Landschaften, vorbei an Küste, Hügeln und kleinen Orten, die typisch für den Norden Neuseelands sind.
Unterwegs legen wir einen besonderen Fotostopp ein: die berühmten Hundertwasser-Toiletten in Kawakawa – eines der ungewöhnlichsten Bauwerke Neuseelands, entworfen vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser. Kurz darauf besuchen wir auch das nahegelegene Hundertwasser-Kunstzentrum, ein weiteres farbenfrohes Zeugnis seines Wirkens in Neuseeland.
Zur Mittagszeit erreichen wir Auckland und machen Pause am Fischmarkt. Zwischen kleinen Restaurants, Marktständen und Hafenatmosphäre genießen wir eine entspannte Stunde, bevor wir unsere Reise nach einem kurzen Ausnahmezustand (Insider :D ) fortsetzen.
Am Nachmittag geht es weiter auf die landschaftlich reizvolle Coromandel-Halbinsel, bekannt für ihre grünen Hügel, dichten Wälder und traumhaften Küsten. Die Region gilt als beliebtes Feriengebiet der Neuseeländer – und schon bei der Ankunft verstehen wir warum.
Am Abend erreichen wir unser Motel in Pauanui. Nach einem langen Fahrtag lassen wir den Abend ruhig im Restaurant ausklingen.
Hahei Beach oder Bootstour & Hot Water Beach
Der Tag beginnt mit einer kleinen Planänderung: Der Wanderweg zur Cathedral Cove ist nach einem Erdrutsch gesperrt, daher passen wir unser Programm flexibel an. Stattdessen fahren wir zunächst zum wunderschönen Hahei Beach. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 26 Grad zeigt sich die Coromandel-Küste von ihrer besten Seite.
Ein Teil unserer Gruppe entscheidet sich spontan für eine Bootstour entlang der Küste bis zur Cathedral Cove. Vom Wasser aus eröffnen sich beeindruckende Perspektiven auf die Felsformationen, Buchten und das klare, türkisfarbene Meer. Der Rest von uns wandert gemütlich zum Aussichtspunkt oberhalb des Strandes und genießt von dort den weiten Blick über Küste und Pazifik.
Anschließend verbringen wir alle noch etwas Zeit gemeinsam am Strand. Einige gehen ins Wasser, andere genießen Sonne, Meer und die entspannte Atmosphäre. Danach treffen wir uns in den kleinen Cafés nahe des Strandes zum Mittagessen – entspannt, ungezwungen und mit Blick auf das Meer.
Am Nachmittag fahren wir zurück nach Pauanui, wo wir den Tag ruhig ausklingen lassen. Am Abend treffen wir uns im Restaurant „The Local“, wo wir gemeinsam essen.
Hobbiton & Rotorua: Filmkulisse und geothermische Landschaft
Der Tag beginnt früh, denn heute steht die Fahrt Richtung Rotorua auf dem Programm. Nach dem Frühstück verlassen wir die Coromandel-Region und machen uns auf den Weg ins Landesinnere. Ein Teil unserer Gruppe besucht unterwegs das berühmte Filmset von Hobbiton bei Matamata, während der Rest Rotorua und den Redwoods Forest erkundet.
Bei bestem Wetter erleben wir Hobbiton als liebevoll gestaltete Filmkulisse aus „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Sanfte grüne Hügel, kleine Hobbithöhlen mit runden Türen und gepflegte Gärten lassen die Fantasiewelt lebendig wirken. Während der etwa 90-minütigen Führung erfahren wir Hintergründe zu den Dreharbeiten von Peter Jackson und zur Entstehung des Sets. Zum Abschluss kehren wir im „Green Dragon Inn“ ein und stoßen mit einem traditionellen Getränk an – ein stimmungsvoller Moment mitten im Auenland.
Am Nachmittag treffen wir in Rotorua wieder zusammen. Die Stadt liegt in einer geothermisch aktiven Zone, und schon beim Aussteigen bemerken wir den typischen Schwefelgeruch, der von heißen Quellen und dampfenden Erdspalten stammt. Rotorua ist eines der wichtigsten Zentren der Māori-Kultur und zugleich für seine vulkanischen Aktivitäten bekannt.
Am Abend besuchen wir ein Māori-Kulturprogramm mit traditionellem Hangi-Essen, das im Erdofen gegart wird. Wir erleben Tänze, Gesänge und den eindrucksvollen Haka, der bis heute ein wichtiger Ausdruck der Māori-Kultur ist. Ein Spaziergang durch den dunklen Wald mit leuchtenden Glühwürmchen, die wir beklatschen dürfen (Insider), bildet den ruhigen Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages.
Kiwis, Geysire und Vulkane im Tongariro–Nationalpark
Der Tag beginnt in Rotorua, dem geothermischen Herzen der Nordinsel. Unser erster Stopp führt uns zur Kiwi Hatchery, wo wir im abgedunkelten Nachthaus zwei der seltenen Nationalvögel Neuseelands beobachten können. Die flugunfähigen Kiwis sind nachtaktiv und in freier Wildbahn nur selten zu sehen – umso besonderer ist dieser Einblick in das Schutzprogramm für die bedrohten Tiere.
Weiter geht es nach Te Puia, einem der wichtigsten geothermischen Gebiete der Region. Hier erleben wir dampfende Erdspalten, heiße Quellen und den berühmten Pohutu-Geysir, der regelmäßig bis zu 20 Meter hoch ausbricht. Neben der Natur erleben wir auch traditionelle Māori-Handwerkskunst in der Schnitzschule, wo die kulturellen Wurzeln des Landes lebendig bleiben.
Am frühen Nachmittag besuchen wir die Wairakei-Terrassen, eine wunderschöne Anlage mit heißen, mineralhaltigen Kalksteinterrassen, die an die berühmten rosa und weißen Terrassen erinnern, die im 19. Jahrhundert durch einen Vulkanausbruch zerstört wurden. Nach einer Führung genießen wir eine kleine Pause mit Kaffee und Kuchen und können all unsere Fragen an eine Maori-Älteste loswerden, bevor wir unsere Reise fortsetzen.
Ein weiterer Höhepunkt sind die Huka Falls, wo gewaltige Wassermassen des Waikato River durch eine enge Schlucht donnern – ein beeindruckendes Naturschauspiel. Anschließend halten wir am Lake Taupo, dem größten See Neuseelands, der in einem riesigen Vulkankrater entstanden ist. Bei klarer Sicht zeigen sich am Horizont die Vulkane des Tongariro-Nationalparks – ein grandioser Ausblick bei bestem Wetter.
Am Abend erreichen wir unser Hotel im Tongariro-Nationalpark. Hinter uns liegt ein intensiver Tag voller Naturphänomene – seltene Tiere, geothermische Kräfte und vulkanische Landschaften, wie sie nur Neuseeland bieten kann.
Durch das Herz der Nordinsel nach Wellington
Heute steht ein längerer Fahrtag an. Wir verlassen den Tongariro-Nationalpark und fahren rund 350 Kilometer Richtung Süden – durch weite Landschaften, sanfte Hügel und das landwirtschaftlich geprägte Herz der Nordinsel. Unterwegs zeigt sich Neuseeland erneut von seiner ruhigen, weiten Seite.
Unser erster Stopp führt uns zum Tangiwai Memorial, das an das schwerste Zugunglück Neuseelands im Jahr 1953 erinnert. Eine kurze, stille Station, die Geschichte und Landschaft miteinander verbindet. Danach wird es deutlich lebhafter: In Taihape, der „Gumboot Capital of the World“, probieren wir uns im Gummistiefelweitwurf – mit viel Lachen, Ehrgeiz und am Ende sogar einer kleinen Siegerkür.
Zur Mittagszeit legen wir eine Pause im Flat Hills Café ein, bevor wir unsere Fahrt fortsetzen. Ein weiterer kurzer Stopp im Waireka Honey Centre gibt uns Einblick in die neuseeländische Honigproduktion, für die das Land weltweit bekannt ist – insbesondere für den berühmten Manuka-Honig.
Am Nachmittag erreichen wir Wellington, die Hauptstadt Neuseelands, malerisch zwischen Hügeln und Meer gelegen. Aufgrund des langen Fahrtages entscheiden wir uns für eine verkürzte Stadtrundfahrt und machen einen kurzen Spaziergang am Parlamentsgebäude, dessen moderne Architektur und die Lage am Hafen einen ersten Eindruck dieser lebendigen Stadt vermitteln.
Am frühen Abend beziehen wir unser Hotel. Der restliche Abend steht zur freien Verfügung – viele nutzen die Zeit, um Wellington individuell zu entdecken und in einem der zahlreichen Restaurants essen zu gehen.
Wellington entdecken & Zeit für eigene Wege
Der Tag beginnt ruhig, denn heute steht Wellington zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück treffen wir uns in der Hotellobby und starten gemeinsam in den Tag. Unterstützt von unserem erweiterten Team machen wir uns auf den Weg zum Te Papa Museum, dem Nationalmuseum Neuseelands und einem der modernsten Museen der Welt.
Während der Führung tauchen wir in Natur, Geschichte und Kultur des Landes ein – von der Entstehung Neuseelands über die Māori-Kultur bis hin zu eindrucksvollen Ausstellungen zu Erdbeben, Vulkanismus und Tierwelt. Ein Glück, dass Barbara uns alles erklärt und auf die wichtigsten Dinge hinweist.
Am frühen Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Eigentlich planen wir noch eine Fahrt mit der historischen Cable Car hinauf zum Aussichtspunkt über der Stadt, doch starker Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen verteilen wir uns in kleinen Gruppen: Einige nutzen die Zeit zum Bummeln, andere genießen eine Pause in einem Café oder erkunden Wellington auf eigene Weise.
So zeigt sich der Tag bewusst entspannter – eine Gelegenheit, die Reise einmal in eigenem Tempo zu erleben und die Atmosphäre dieser lebendigen Hauptstadt ganz individuell aufzunehmen.
Über die Cookstraße auf die Südinsel & Kaikoura
Heute wechseln wir auf die Südinsel. Aufgrund schlechten Wetters startet der Tag mit einer Verzögerung: Unsere Fährüberfahrt von Wellington nach Picton verschiebt sich um zwei Stunden. Nach dem Frühstück passen wir den Zeitplan an und fahren später zum Fährterminal. Gegen 11 Uhr legt die Fähre schließlich ab und wir verlassen die Nordinsel.
Die Überfahrt über die Cookstraße ist zeitweise etwas bewegt, insgesamt jedoch ruhiger als erwartet. Während wir die Meerenge überqueren, begleiten uns Wind, Wellen und weite Ausblicke auf die Küstenlandschaften. Am frühen Nachmittag erreichen wir Picton – ein kurzer Zwischenstopp muss heute entfallen, da wir unser nächstes Ziel rechtzeitig erreichen möchten.
Unsere Fahrt führt uns entlang der Ostküste Richtung Kaikoura, einem der bekanntesten Orte Neuseelands für Meeres- und Tierbeobachtungen. Aufgrund der Verzögerung wird es zeitlich eng, doch ein Teil der Gruppe schafft es noch rechtzeitig zu einem Rundflug über die Küste, bei dem zahlreiche Wale aus der Luft beobachtet werden können.
Der Rest von uns besucht währenddessen die nahegelegene Pelzrobbenkolonie. Ein kurzer Weg führt uns über felsiges Gelände zu den Tieren, die sich entspannt in der Sonne ausruhen.
Am Abend beziehen wir unsere Unterkunft mit Blick auf das Meer. Später treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Pier Hotel und lassen diesen abwechslungsreichen Tag ausklingen.
Durch Christchurch zum türkisblauen Lake Tekapo
Der Tag beginnt früh, denn erneut liegt eine längere Strecke vor uns. Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden und erreichen gegen Mittag Christchurch, die größte Stadt der Südinsel. Bei einer kurzen Stadtrundfahrt gewinnen wir erste Eindrücke dieser von englischer Gartenkultur geprägten Stadt. Wir besuchen das historische Arts Centre, ein neugotischer Gebäudekomplex aus dem 19. Jahrhundert, der heute Kunst, Handwerk und kleine Geschäfte beherbergt. Anschließend bleibt Zeit zur freien Verfügung – einige nutzen sie für einen Spaziergang durch den botanischen Garten, andere für eine entspannte Mittagspause in der Stadt.
Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen gegen 16:15 Uhr den Lake Tekapo. Schon aus der Ferne fällt die außergewöhnliche Farbe des Sees auf: ein intensives Türkis, das durch feinste Gesteinspartikel aus den Gletschern der Südalpen entsteht. Direkt am Ufer besuchen wir die kleine Church of the Good Shepherd, eine der meistfotografierten Kirchen Neuseelands, malerisch vor Bergkulisse und See gelegen.
Kurz darauf beziehen wir unser Hotel am See. Die Lage direkt am Wasser vermittelt sofort ein Gefühl von Weite und Ruhe, während sich die Südalpen am Horizont abzeichnen. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Hotel.
Moeraki Boulders & Dunedin: Küste, Geschichte und Tierwelt
Nach dem Frühstück verlassen wir den Lake Tekapo und fahren weiter Richtung Süden. Schon bald legen wir einen Fotostopp am Lake Pukaki ein, dessen intensiv türkisfarbenes Wasser und Blick auf die Südalpen ein beeindruckendes Panorama bieten. Kurz darauf überqueren wir die Waitaki-Staumauer, deren Größe und technische Dimension viele von uns beeindruckt.
Am frühen Nachmittag erreichen wir die berühmten Moeraki Boulders. Bei einem Spaziergang über den Strand stehen wir schließlich vor den geheimnisvollen, fast perfekt runden Steinkugeln, die hier seit Millionen Jahren aus dem Gestein herausgewittert sind. Die größte von ihnen misst über zwei Meter im Durchmesser. Nach den Erläuterungen zur Entstehung bleibt noch Zeit für eine kleine Pause mit Kaffee oder Snack direkt am Meer.
Anschließend fahren wir weiter nach Dunedin, einer Stadt mit schottischen Wurzeln und viel historischer Architektur. Während einer kurzen Stadtrundfahrt besuchen wir die Baldwin Street, die mit einer Steigung von bis zu 35 Prozent als steilste Straße der Welt gilt. Danach besichtigen wir den prächtigen Bahnhof von Dunedin, dessen Eingangshalle mit tausenden Mosaiksteinen verziert ist und als eines der schönsten historischen Gebäude Neuseelands gilt.
Am späten Nachmittag startet unsere Wildlife Cruise entlang der Otago-Halbinsel. Aufgrund eines Schiffsausfalls wird unsere Gruppe auf zwei Fahrten aufgeteilt, doch beide erleben ein echtes Naturhighlight: Wir beobachten einen Seelöwen, mehrere Pelzrobben mit Jungtieren und zahlreiche majestätische Albatrosse, deren Spannweite bis zu drei Meter erreichen kann. Trotz des wechselhaften Wetters eine tolle Erfahrung!
Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel zum gemeinsamen Abendessen. Mit Vorfreude bereiten wir uns nun auf den kommenden Höhepunkt vor – unsere Fahrt zum Milford Sound.
Durch das Fjordland zum Milford Sound & Mini–Kreuzfahrt
Heute führt uns die Reise tief in die wilde Landschaft des Südwestens. Früh am Morgen starten wir Richtung Fiordland-Nationalpark, eine der ursprünglichsten Regionen Neuseelands und UNESCO-Weltnaturerbe. Die lange Fahrt wird von immer dramatischer werdender Natur begleitet: dichte Regenwälder, steile Felswände, Wasserfälle und ständig wechselndes Wetter – typisch für diese abgelegene Region. Unterwegs legen wir mehrere Stopps ein, unter anderem für einen kurzen Spaziergang bei The Chasm, wo tosende Wassermassen bizarre Felsformen in den Stein geschliffen haben. Immer wieder begegnen uns neugierige Kea, die einzigen alpinen Papageien der Welt, bekannt für ihre Intelligenz und ihr freches Verhalten.
Am Nachmittag erreichen wir den Milford Sound, einen der berühmtesten Fjorde der Welt, geformt von Gletschern während der letzten Eiszeit. Nach dem Boarding beziehen wir unsere Kabinen, bevor das Schiff gegen 16 Uhr langsam in den Fjord hineingleitet. Steile, fast senkrechte Felswände ragen aus dem Wasser, Wolken hängen tief zwischen den Bergen, und Wasserfälle stürzen aus großer Höhe ins Meer – eine Landschaft von beeindruckender Wildheit.
Am späten Nachmittag beginnt das Naturerlebnis auf dem Wasser. Wer möchte, erkundet die geschützte Bucht per Kajak oder mit kleinen Beibooten – selbst bei Regen ein intensives Erlebnis mitten in dieser stillen Fjordlandschaft. Dabei entdecken wir sogar einen seltenen Milford-Crested-Pinguin, von dem es nur noch wenige Brutpaare gibt – ein besonderer Moment.
Am Abend genießen wir das gemeinsame Dinner an Bord, während das Schiff ruhig im Fjord liegt. Später folgt ein Vortrag über die Natur- und Tierwelt des Fiordlands, der spannende Einblicke in dieses einzigartige Ökosystem gibt. In der Stille der Nacht, umgeben von Bergen, Wasser und Regenwald, endet dieser Tag – für den einen oder anderen wohl einer der eindrucksvollsten Momente der gesamten Reise.
Sonnenaufgang im Fjord, Te Anau & Weiter nach Queenstown
Der Morgen beginnt früh an Bord unseres Schiffes im Milford Sound. Beim Frühstück stoßen wir auf unser heutiges Geburtskind an und passend dazu kommt nun endlich auch die Sonne raus. So erleben wir, wie sich die Landschaft langsam verändert: Die ersten Sonnenstrahlen erreichen den Fjord, Nebel und Wolken ziehen sich zurück und geben den Blick auf steile Felswände und Wasserfälle frei. Während wir weiter durch den Fjord gleiten, begleiten uns plötzlich Delfine, die spielerisch vor dem Schiff herschwimmen, und wir entdecken Pelzrobben, die sich im Wasser treiben lassen.
Gegen 9:30 Uhr erreichen wir wieder den Anleger. Die anschließende Fahrt führt uns zurück durch den Fiordland-Nationalpark nach Te Anau, wo wir bei strahlendem Sonnenschein eine entspannte Pause am Seeufer einlegen. Hier genießen wir einen kleinen gemeinsamen Snack - frische Pies, die Mariele besorgt hat.
Am frühen Nachmittag setzen wir unsere Reise fort und fahren nach Queenstown, der wohl bekanntesten Stadt der Südinsel, malerisch am Lake Wakatipu gelegen und von den Gipfeln der Remarkables umgeben. Gegen 16 Uhr erreichen wir unser Hotel und nutzen den restlichen Tag zum Ankommen und Entspannen.
Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen, das für viele zu den kulinarischen Höhepunkten der Reise zählt. In angenehmer Atmosphäre lassen wir den Tag ausklingen – mit dem Gefühl, gerade zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen beeindruckende Landschaften erlebt zu haben: die stille Wildnis des Fjords und die lebendige Bergwelt rund um Queenstown.
Queenstown: Freizeit, Bergblicke & Fahrt mit der TSS Earnslaw
Der Tag beginnt entspannt, denn der Vormittag steht zur freien Verfügung. Viele nutzen die Zeit zum Bummeln durch Queenstown, andere genießen das schöne Wetter aktiv: Einige fahren spontan mit der Seilbahn hinauf und genießen den Blick über den Lake Wakatipu, während andere die Wanderung auf den Hausberg hinter dem Hotel unternehmen – ein anspruchsvoller, aber lohnender Weg mit großartiger Aussicht über Stadt, See und umliegende Berge.
Am Nachmittag treffen wir uns wieder und laufen gemeinsam zum Schiffsanleger. Dort gehen wir an Bord der historischen TSS Earnslaw, einem über 100 Jahre alten Dampfschiff, das noch heute mit Kohle befeuert wird. Während der Überfahrt über den Lake Wakatipu können wir im Maschinenraum beobachten, wie die Dampftechnik funktioniert, oder an Deck die Berglandschaft genießen.
Nach rund 45 Minuten erreichen wir die Farm auf der gegenüberliegenden Seeseite. Dort erwartet uns ein reichhaltiges Buffet-Dinner, bevor wir die unterhaltsame Farmshow erleben: Wir erfahren mehr über die Bedeutung der Schafzucht in Neuseeland, beobachten eine Schafschur und erleben, wie ein Hütehund die Herde präzise über das Feld lenkt.
Am Abend bringt uns die TSS Earnslaw zurück nach Queenstown. Bei Musik und Gesang an Bord genießen wir die ruhige Rückfahrt über den See. Gegen 21 Uhr erreichen wir wieder den Hafen.
Von Queenstown zur wilden Westküste & Fox Glacier
Heute verlassen wir Queenstown und fahren Richtung Westküste – durch einige der schönsten Landschaften der Südinsel. Unser erster Stopp ist das historische Arrowtown, ein ehemaliges Goldgräberstädtchen mit liebevoll erhaltenen Holzhäusern.
Weiter geht es auf der spektakulären Southern Scenic Route über Cromwell und Wanaka. Die Landschaft verändert sich ständig: trockene Hügel, weite Täler, Seen und später dichter Regenwald. Zur Mittagszeit legen wir eine Pause in Makarora ein, bevor wir weiter Richtung Küste fahren. Am Ship Creek Beach erwartet uns ein kleines Überraschungsmoment direkt am Meer. Wir kosten leckere Schokolade und Kekse, eine kleine Stärkung ehe es weiter geht.
Am Nachmittag erreichen wir die Region des Fox Glacier. Das wechselhafte Wetter bietet eine seltene Chance: Ein Teil unserer Gruppe nutzt spontan die Möglichkeit zu einem Helikopter-Rundflug über Gletscher und Hochgebirge. Aus der Luft zeigen sich die Eisströme, Spalten und Schneefelder in beeindruckender Dimension – für viele ein unvergessliches Erlebnis. Währenddessen genießen die übrigen Gäste vom Aussichtspunkt den Blick auf Gletscherlandschaft und, bei guter Sicht, sogar auf den höchsten Berg Neuseelands, den Aoraki/Mount Cook.
Nach dem Check-in im Hotel treffen wir uns zum Abendessen. Doch ein Highlight wartet noch: Am späten Abend brechen wir mit Mariele zu einem Spaziergang auf, um Glühwürmchen zu beobachten. Entlang des Minnehaha Walk leuchten sie im Dunkeln wie kleine Sterne zwischen Felsen und Vegetation
Spiegelungen, Gletscherblick & weiter nach Greymouth
Der Tag beginnt mit einem weiteren Naturhöhepunkt. Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Lake Matheson, den berühmten „Spiegelsee“. Bei herrlichem Wetter spiegelt sich die Bergwelt klar im ruhigen Wasser – ein selten schöner Anblick. Ein Spaziergang führt uns zur Aussichtsplattform, wo wir Zeit haben, dieses besondere Panorama in Ruhe zu genießen.
Anschließend fahren wir weiter zum Franz Josef Gletscher. Eine etwa 10-minütige Wanderung bringt uns zur Aussichtsplattform mit Blick auf den Gletscher. Auch wenn sich das Eis in den letzten Jahrzehnten stark zurückgezogen hat, ist die Gletscherzunge gut zu erkennen.
Zur Mittagszeit machen wir Pause in Franz Josef Town, bevor wir unsere Reise fortsetzen. Am Nachmittag erreichen wir Hokitika, bekannt für seine Jadeverarbeitung. Hier bleibt Zeit für einen Besuch der Jade-Werkstätten, einen Spaziergang am Strand oder ein Eis in der kleinen Küstenstadt.
Gegen 16:30 Uhr erreichen wir Greymouth und beziehen unser Hotel. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Essen, bevor einige zum Sonnenuntergang noch einmal an den Strand gehen. Die raue Westküste zeigt sich dabei von ihrer schönsten Seite.
Pancake Rocks & mit dem TranzAlpine nach Christchurch
Heute führt uns die Reise entlang der wilden Westküste weiter nach Norden. Nach dem Frühstück fahren wir über eine kurvenreiche, aber landschaftlich eindrucksvolle Küstenstraße zu den berühmten Pancake Rocks in Punakaiki. Auf dem Rundweg erleben wir die bizarren, schichtartig aufgebauten Felsformationen, die durch Erosion entstanden sind und an gestapelte Pfannkuchen erinnern. Immer wieder schlagen Wellen gegen die Felsen, und bei entsprechendem Wellengang schießen Wasserfontänen durch die sogenannten „Blowholes“. Nebenbei bleibt Zeit für einen Kaffee oder Snack – und einige von uns entdecken im kleinen Café die wohl besten Muffins der Reise.
Anschließend fahren wir ein kurzes Stück weiter zum Truman Track. Ein kleiner Spaziergang führt uns durch Küstenvegetation hinunter zu einem wunderschönen Strand mit Blick auf Felsen und Tasmanische See – ein kurzer, aber sehr lohnender Stopp. Danach kehren wir nach Greymouth zurück, wo noch etwas Freizeit bleibt, bevor ein weiterer Höhepunkt auf uns wartet.
Am Nachmittag steigen wir in den berühmten TranzAlpine-Zug, eine der schönsten Bahnstrecken der Welt. Die Fahrt führt uns von der Westküste quer über die Südinsel, durch dichten Regenwald, entlang von Flüssen und schließlich über die spektakuläre Gebirgslandschaft der Südalpen. Besonders eindrucksvoll sind die offenen Aussichtswagen, von denen aus wir die Landschaft hautnah erleben können. Nach der Überquerung des Arthur’s Pass verändert sich die Landschaft erneut – von alpinen Höhen hin zu weiten Ebenen, die uns bis nach Christchurch begleiten.
Am Abend erreichen wir Christchurch und beziehen unser Hotel. Beim gemeinsamen Abendessen wird es dann allmählich Zeit zum Abschied nehmen, von Reiseleiterin Barbara, aber auch einem Teil der Gruppe, der weiter nach Australien reist. Auch wenn wir geschafft sind vom Tag, so ist das nochmal ein besonders emotionaler Moment. Seit über 3 Wochen reisen wir nun schon gemeinsam und so fällt der Abschied nicht leicht.
Abschied von Neuseeland & Flug nach Singapur
Der letzte Reisetag in Neuseeland beginnt für einige sehr früh. Noch in der Nacht verabschiedet Mariele einen Teil der Gruppe nach Australien, bevor für uns restlichen der Abreisetag startet. Nach dem Frühstück fahren wir gemeinsam zum Flughafen von Christchurch.
Am Flughafen checken wir ein und passieren gemeinsam die Sicherheitskontrollen, bevor unser Flug am späten Vormittag startet. Während wir über die Südinsel hinwegfliegen, wird uns bewusst, wie viel wir in den vergangenen Wochen gesehen und erlebt haben – von Fjorden und Gletschern bis zu Regenwäldern und Küstenlandschaften.
Am späten Nachmittag erreichen wir Singapur, wo wir einige Stunden Aufenthalt haben. Die warme, tropische Luft erinnert uns sofort an den Beginn unserer Reise. Gemeinsam nutzen wir die Zeit, um noch einmal durch den Flughafen zu schlendern und kleine grüne Oasen zu entdecken – den Schmetterlingsgarten zum Beispiel.
Rückflug nach Deutschland & Ankunft
Kurz vor Mitternacht beginnt der letzte Flug unserer Reise. Während wir Singapur verlassen, liegt eine lange Nacht über den Wolken vor uns. Viele von uns schlafen, andere lassen die vergangenen Wochen gedanklich Revue passieren – Bilder von Fjorden, Gletschern, Bergen und Küsten ziehen noch einmal vor dem inneren Auge vorbei.
Am frühen Morgen landen wir in Frankfurt. Hier endet unsere gemeinsame Reise ans andere Ende der Welt. Wir verabschieden uns voneinander – mit vielen Erinnerungen, neuen Eindrücken und dem Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben.
Meine liebe Neuseeland-Truppe,
diese Reise war etwas ganz Besonderes. Wir haben gemeinsam gestaunt, gelacht, durchgehalten und viele unvergessliche Momente erlebt. Nicht immer war alles leicht, doch genau in diesen Augenblicken hat sich gezeigt, wie viel Geduld und Herzlichkeit im Großteil unserer Gruppe steckte. Dafür danke ich euch von ganzem Herzen.
Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit – Begegnungen, Gespräche und kleine Momente, die diese Reise einzigartig gemacht haben. Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ich euch begleiten durfte. Ich wünsche euch, dass euch diese Reise noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Herzlichst
Eure Mariele
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien