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Niederlande und Belgien mit MS "Rigoletto"

Reisebericht: 26.08. – 02.09.2012

Eine erlebnisreiche Reise führte uns eine Woche lang über die Lebensadern der Niederlande und Belgiens. Vorbei an romantischen Landschaften, durch Schleusen und Kanäle erreichten wir unser jeweiliges Tagesziel.

Ein Reisebericht von
Irene Schneider


1. Tag Anreise nach Düsseldorf

Die ersten Gäste zu unserer Reise mit dem Bus der Firma SATRA und unserem Chauffeur Andreas Marx konnte ich beim Autohof Nossen /Siebenlehn begrüßen. Noch einige Zustiege und  beim LOMO Rasthof in Eisenach war die Reisegruppe komplett. Durch das Hessische Bergland an Kassel vorbei in Richtung Ruhrgebiet führte uns zunächst der Weg. Unsere Pausen konnten wir auch so planen, um den an diesem Tag häufigen Regenschauern zu entgehen. Dann 15.20 Uhr in  Düsseldorf angekommen konnte die Crew des Schiffes unser Gepäck auch noch trocken in die Kabinen bringen. Bevor es schon wieder in Strömen regnete. Von Mitgliedern der Crew im Foyer begrüßt verlief der Check-in auch sehr zügig. Die Gäste nahmen ihr „schwimmendes Hotel" in Augenschein und richteten sich schon in ihren Kabinen ein. Wenig später hieß es „Leinen Los". Die MS „Rigoletto" legte ab in Richtung Niederlande. Im Salon wurde ein Imbiss gereicht und der Kapitän des Schiffes informierte alle Gäste über die Sicherheitsvorschriften an Bord.
Zum Begrüßungscocktail mit einem Glas Sekt wurden wir 18.00 Uhr in den Salon gebeten. Die Mannschaft wurde vorgestellt. Danach konnten wir das erste leckere Abendmenü im Restaurant genießen.
Inzwischen waren wir bereits am größten Binnenhafen der Welt Duisburg, und den Hafenanlagen des Ruhrgebietes vorbeigeschippert. Immer wieder gab es Regenschauer an diesem Abend, sodass ein Aufenthalt auf dem Sonnendeck nicht angebracht war. Deshalb saßen einige Gäste im Salon und lauschten dem Bordmusiker Oliver und genehmigten sich ein Gläschen.

2. Tag Fahrt nach Antwerpen

In der Nacht hatten wir schon einige Schleusen passiert und während des Vormittags fuhren wir bereits auf dem Schelde-Rhein-Kanal.
Nach dem leckeren Frühstücksbuffet fanden sich schon bald die Gäste auf dem Sonnendeck ein. Die Sonne schien, es war aber noch recht frisch. Mit Brigitta konnte man sich deshalb bei einer leichten Gymnastik aufwärmen. Dann gab es „Leckerbissen" im Salon und Bordmusiker Oliver spielte auch schon wieder. Allmählich näherten wir uns Antwerpen. Allerdings gab es einen längeren Stau vor der Schleuse "Volkerak". Dann passierten wir die imposanten Hafenanlagen von Antwerpen und waren erstaunt von der Größe dieses Hafens.
Während wir zu Tisch waren ankerte unser Schiff im Kattendijkdok.
Nach dem Mittagessen erwarteten uns schon die Stadtführer und unsere Bus-Chauffeure am Hafen. Zunächst unternahmen wir eine kleine Rundfahrt durch die Stadt. Wir staunten im prächtigen Bahnhof um später auch die Altstadt von Antwerpen zu Fuß zu erkunden. Besonders beeindruckend das Rathaus von Antwerpen. Auch am Denkmal des berühmtesten Sohnes der Stadt Peter Paul Rubens spazierten wir vorbei. Stadtführerin Gerda erzählte viel Wissenswertes über ihre Heimatstadt. Ermüdet vom Rundgang wurde recht schnell eine Sitzgelegenheit gesucht. Das fiel bei den zahlreichen Kneipen und Cafès auch gar nicht schwer. Später dann zurück zum Bus- P und 18.00 Uhr brachte uns Chauffeur Andreas zum Schiff in den Hafen.
Nach dem Abendessen erfreute Bordmusiker Oliver die Gäste mit internationalen Melodien.
Das Schiff blieb im Hafen liegen denn am nächsten Tag starteten wir den Ausflug mit unserem Bus nach Brügge.

3. Tag Ausflug nach Belgien

Gut gestärkt am reichhaltigen Frühstücksbuffet nahmen wir wieder im Reisebus Platz und auch Gerda begleitete uns wieder. An Gent vorbei ging es in die zauberhafte Stadt Brügge. Sie ist die größte Stadt der Provinz Westflanderns. Bereits 2000 wurde die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Natürlich zu Recht, davon konnten wir uns in den nächsten Stunden selbst überzeugen. Der Busparkplatz lag leider relativ weit außerhalb der Altstadt. Der Spaziergang durch einen schönen Park bis zum idyllisch gelegenen "Beginenhof" verging schnell und Stadtführerin Gerda erzählte viel. Manchmal sogar etwas zu ausführlich. Der Rundgang führte uns dann noch bis zum Hauptplatz, wo die Stadtführung endete. Die Freizeit konnte am Nachmittag jeder individuell gestalten. Es gab ja noch sehr viel zu entdecken und natürlich zu fotografieren. Die mitgebrachten Lunchpakete wurden verzehrt. Aber auch ein leckerer Kaffee oder die berühmten Belgischen Schokoladenspezialitäten konnten probiert werden. Den Gästen wurde eine kleine Bootsfahrt über die romantischen Kanäle der Stadt angeboten. Fast alle Gäste unserer Gruppe nahmen das Angebot gern an. Es war eine recht lustige Tour und die Gäste danach begeistert. Erfüllt von zahlreichen neuen Eindrücken trafen wir uns 15.00 Uhr wieder am Hauptplatz um zum Busparkplatz zurück zu laufen. Jetzt bestand auch die Möglichkeit für 2,- € mit dem Linienbus bequemer zurückzufahren. Was auch sehr viele Gäste nutzten. Die Rückfahrt nach Antwerpen verlief etwas stockend. Alle waren froh als wir unser gastliches Schiff erreichten. Es verblieb bis zum Abendessen noch etwas Zeit. Das nutzen einige Unentwegte um zum nahe gelegenen Hochhaus zu laufen. Über Rolltreppen erreichten wir die Dachterrasse. Von dort hatten wir einen tollen Blick über den Hafen und die Stadt Antwerpen.
Ein leckeres Abendmenü erwartete uns dann an Bord. Der erlebnisreiche Tag war aber noch nicht zu Ende. Eine besondere Überraschung bereitete uns die Crew am Abend. Die Crew-Show mit Gesang und Tanz und die Tombola bereitete allen viel Vergnügen.

4. Tag Fahrt von Antwerpen nach Rotterdam

Am frühen Morgen legte unser Schiff in Richtung Rotterdam ab. Durch Schleusen, den Schelde-Rhein-Kanal und die Oude Maas ging es weiter Richtung Rotterdam. Auch heute wieder strahlend schönes Wetter. Also schnell auf das Sonnendeck und die Landschaft genießen. Wieder Stau an der Schleuse. Vorbei an Rotterdams Hafenanlagen ankerten wir dann direkt in der Nähe der „Erasmusbrücke". Auf Grund ihrer weißen Farbe und der zauberhaften Gestaltung gleicht sie einem Schwan und wird auch liebevoll so genannt. 800 Meter lang mit einem 139 Meter hohen Pylon verbindet sie seit 1996 als wichtigste Verbindung den Norden und den Süden der Stadt. Der Nachmittag begann mit einer Stadtrundfahrt. Unsere Stadtführerin machte die Tour durch die zweitgrößte Stadt der Niederlande zu einem besonderen Erlebnis. Sehr interessant gestaltete sie die Rundfahrt durch die Stadt mit dem größten Seehafen der Welt. Erzählte viel von Land und Leuten und der Entwicklung der im 2. Weltkrieg fast völlig zerstörten Stadt.
Unsere Tour führte auch durch den alten Hafen im Zentrum der Stadt. Ein Teil davon wird in den nächsten Jahren zu einem hypermodernen Stadtteil mit eindrucksvollen modernen architektonischen Meisterwerken umgestaltet. Zum Ende der Tour hatten wir die Möglichkeit eine Wohnung in den Kubushäusern, kuriosen und unverwechselbaren Gebäuden, zu besichtigen.
Unsere Erkenntnis: "Diese Art Wohnkultur wäre nichts für uns"!
Der Rotterdamer Seehafen erstreckt sich vom Stadtzentrum bis zur Nordsee auf
40 km Länge. Der moderne „Europoort" mit seinen Öltanks und Raffinerien liegt weit draußen an der Maasmündung und ist nur bei einer großen Hafenrundfahrt zu sehen. Wieder hatten wir schöne Erlebnisse und Rotterdam werden wir in guter Erinnerung behalten.
Nach dem Abendessen gab es noch die Möglichkeit für einen schön gedeckten Tisch das Serviettenfalten mit Maitre Lucia zu üben.

5. Tag Fahrt von Rotterdam nach Amsterdam

Ab 05.00 Uhr ging unsere Fahrt wieder über Kanäle und durch Schleusen in Richtung Amsterdam. Durch die „Prinses Beatrix Schleuse" gelangten wir in den 72 km langen Amsterdam-Rhein-Kanal. Bei wunderschönem Sonnenschein konnten wir diese liebliche Landschaft genießen. An Utrecht vorbei passierten wir auch zahlreiche moderne Brücken. Der Vormittag verging sehr schnell und gegen Mittag ankerten wir bereits in Amsterdam.
Nach dem Mittagessen begann die Stadtrundfahrt im Hafen von Amsterdam. Unsere Stadtführerin vermittelte Interessantes über die Hauptstadt der Niederlande. Den Stopp an einer typisch holländischen Mühle nutzten wir auch gleich zum Gruppenfoto. Zahlreiche moderne und historische Gebäude lernten wir während der Rundfahrt kennen. Im Anschluss führte uns die Grachtenfahrt über die Wasserwege der Stadt. Ein schöner Nachmittag in der Hauptstadt der Niederlande ging zu Ende. Den Abend nutzten die Gäste noch zu einem individuellen Bummel in der Stadt. Mit bekannten Melodien begleitete uns Bordmusiker Oliver am Abend im Salon.

6. Tag Fahrt von Amsterdam nach Enkhuizen

Während des Frühstücks startete unser Schiff zur Fahrt nach Enkhuizen. Kühl und regnerisch begann der Morgen und durch das Marker Meer schaukelte unser Schiff bei Windstärke 7. Kein besonderes Vergnügen. Doch Oliver heiterte uns mit Frühschoppenmusik auf. Nach dem Mittagessen erwarteten uns im Hafen von Enkhuizen die Stadtführer. Die Sonne wagte sich auch wieder hervor und der Stadtrundgang durch das zauberhafte Hafenstädtchen konnte also beginnen.
Bei der anschließenden Freizeit konnten wir in der romantischen Fußgängerzone noch einige typisch holländische Souvenirs kaufen. 17.30 Uhr wurden die Anker gelichtet und es ging weiter, mit Wellengang über das Ijsselmeer, in Richtung Kampen. Dort kamen wir spät abends an und blieben über Nacht.

7. Tag Ausflug nach Apeldoorn und Fahrt nach Arnheim

Die Fahrt ging morgens von Kampen auf der IJssel weiter nach Zuitphen. Von hier begann nach dem Frühstück unser Ausflug mit dem Bus nach Apeldoorn zum Schloss Het Loo.
Der Weg vom Busparkplatz zum Schloss war für einige Gäste sehr anstrengend. Die örtlichen Stadtführer erwarteten uns. Wir begannen unseren Rundgang zunächst durch die wunderbar gepflegten Parkanlagen des Schlosses. Der rund um das Palais angelegte Barockgarten verzaubert durch seine Broderiebeete, Statuen, Prunkvasen und Springbrunnen.
Eine Augenweide, Fotomotive in Hülle und Fülle. Nach der Führung durch den Schlossgarten bestand noch die Möglichkeit die Räume des Barockschlosses individuell zu besichtigen. Bis 1975 wurde die Anlage von der niederländischen Königsfamilie als Sommerresidenz genutzt. Das Schloss Het Loo ist heute Museum der Geschichte des niederländischen Königshauses.
Leider verblieb nur sehr wenig Zeit und wir mussten zurück zum Bus.
Auf dem Schiff wurden wir schon erwartet. Es war höchste Zeit. Die MS "Rigoletto" musste ablegen, um weiter auf der Ijssel Richtung Arnheim zu schippern.
Bis zum Abschiedscocktail und dem anschließenden Kapitänsdinner konnten wir noch den Nachmittag auf dem Sonnendeck genießen.

8. Tag Rückreise

Heute klingelte der Wecker sehr früh. Ein letztes gemeinsames Frühstück und es hieß Abschiednehmen von liebgewordenen Reisegästen.
Die Koffer wurden von der Crew sortiert und zu den jeweiligen Bussen gebracht.
Es ging sehr zügig und die Rückfahrt konnte schon eher als geplant beginnen.
Die Crew verabschiedete sich herzlich von allen Gästen.
Auf der Autobahn war an diesem Sonntagmorgen auch kaum Verkehr, sodass wir noch reichlich Zeit hatten. Mit einem Abstecher am Nachmittag in das schöne Fachwerkstädtchen Bad Hersfeld überbrückten wir die Zeit bis zum ersten Ausstieg in Eisenach.
Die Heimreise verlief weiter zügig und ohne Staus, sodass alle Gäste pünktlich die Transferfahrzeuge zur Weiterreise erreichten. Allen wird diese erlebnisreiche Reise durch die Niederlande und Belgien in sehr guter Erinnerung bleiben.
Meinen Reisegästen wünsche ich alles Gute und hoffe auf ein Wiedersehen. Vielleicht im nächsten Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff?
Ihre Reiseleiterin
Irene Schneider


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