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Jahresauftaktkonzert mit André Rieu in Amsterdam

Reisebericht: 08.01. – 11.01.2026

Wir starten gemeinsam ins neue Jahr, lassen uns von Amsterdam im Lichterglanz verzaubern, entdecken Den Haag und erleben mit André Rieu einen musikalischen Höhepunkt.

Christin Kuschka

Ein Reisebericht von
Christin Kuschka


1. Tag, 08.01.2026: Ankommen in Amsterdam

Wir starten früh am Morgen in Dresden, bei klirrender Kälte und rund minus 15 Grad. Noch ist es dunkel, die Luft klar, und langsam beginnt unsere gemeinsame Reise. Über Meerane, Erfurt und Eisenach steigen nach und nach weitere Gäste zu – unsere kleine Gruppe wächst zusammen, noch bevor wir richtig unterwegs sind.

Die Fahrt führt uns weiter über Kassel und entlang des Ruhrgebiets, vorbei an winterlichen Landschaften und bekannten Namen, die wie Wegmarken wirken. Wir kommen gut voran, die Stimmung im Bus ist ruhig und erwartungsvoll, erste Gespräche entstehen ganz von selbst.

Am Nachmittag erreichen wir Amsterdam. Hier empfängt uns spürbar mildere Luft, typisch niederländisch grau, aber freundlich. Unser Four Elements Hotel liegt modern und ruhig nahe des IJburger Hafens – ein guter Ort, um anzukommen. Nach dem Check-in beziehen wir unsere Zimmer, legen die Jacken ab und gönnen uns eine kurze Pause.

Beim gemeinsamen Abendessen treffen wir schließlich auch unseren letzten Gast – nun sind wir komplett: 13 Reisende, die diese Tage miteinander verbringen werden. Bei gutem Essen lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, lernen uns weiter kennen und spüren: Die Reise hat begonnen.

2. Tag, 09.01.2026: Amsterdam im Winterlicht

Wir beginnen den Tag ganz entspannt bei einem gemütlichen Frühstück. Draußen zeigt sich Amsterdam von seiner typisch niederländischen Seite: grau, verregnet, aber irgendwie passend. Gut gestärkt und ausgeruht starten wir in den Tag und fahren mit unserem Bus Richtung Central Station, wo uns unser Guide Ton erwartet.

Da die Altstadt für Reisebusse tabu ist und es draußen noch immer regnet, erkunden wir Amsterdam kurzerhand bei einer Rundfahrt entlang des Altstadtrings – und genau hier entfaltet die Stadt ihre vielen Facetten. Ton nimmt uns mit auf eine spannende Stadtrundfahrt durch Geschichte und Gegenwart. Wir passieren das moderne Java-Island, sehen die traditionsreiche Heineken-Brauerei, das beeindruckende Rijksmuseum und die idyllische Riekermolen. Immer wieder begleiten uns Wasser und Weite: entlang der Amstel erleben wir Amsterdam ruhig und überraschend offen.

Nach dieser eindrucksvollen Stadtrundfahrt bleibt genügend Zeit für eine individuelle Mittagspause. Einige von uns tauchen anschließend tief in die Kunst ein und besuchen das Rijksmuseum oder das Van-Gogh-Museum, andere lassen sich einfach treiben. Das Wetter gönnt uns während dieser Zeit eine kleine Pause vom Regen, doch am Nachmittag wird es dann doch wieder unbeständig – erst nass, doch später dann wird der Regen von fröhlich tanzenden Schneeflocken abgelöst.

Auffällig ist, wie ruhig die Stadt heute wirkt. Kein Vergleich zum hektischen Treiben in den warmen Sommermonaten: weniger Trubel, weniger Aufregung – dafür umso mehr Atmosphäre. Am späten Nachmittag treffen wir uns wieder und erleben ein echtes Highlight: das Amsterdam Light Festival. Bei einer entspannten Grachtenfahrt gleiten wir durch die Stadt, vorbei an leuchtenden Kunstinstallationen, die Brücken, Häuser und Wasser in eine magische Winterkulisse verwandeln. Vom Boot aus wirkt alles noch intensiver, fast ein wenig märchenhaft.

Anschließend spazieren wir zum nahegelegenen Restaurant „Humphrey’s“, wo wir den Tag bei einem guten Abendessen gemeinsam ausklingen lassen. Müde, zufrieden und voller Eindrücke geht es schließlich zurück ins Hotel – Amsterdam hat sich heute von einer leisen, stimmungsvollen Seite gezeigt.

3. Tag, 10.01.2026: Zwischen Weltpolitik, Meeresluft und Musik

Der Tag beginnt windig und kalt, doch Regen und Schnee bleiben uns heute erspart. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Den Haag. Vorbei geht es am Flughafen Schiphol, einem der größten Luftdrehkreuze Europas – ein kurzer Blick auf startende und landende Maschinen, dann lassen wir Amsterdam hinter uns.

In Den Haag erwartet uns bereits unsere Stadtführerin Carola. Mit viel Wissen und lebendigen Geschichten nimmt sie uns mit auf eine spannende Entdeckungstour durch diese besondere Stadt, die königliche Eleganz und internationale Bedeutung vereint. Zunächst erkunden wir Den Haag bequem vom Bus aus. Wir sehen zahlreiche internationale Institutionen, darunter den Internationalen Gerichtshof, das UN-Tribunal und den Sitz der OPCW, dazu viele Botschaften, die der Stadt ihr weltpolitisches Gepräge verleihen.

Im Zentrum steigen wir aus und erkunden die Altstadt zu Fuß. Wir schlendern durch schmale Gassen, vorbei an historischen Fassaden und kleinen Plätzen, und bekommen ein gutes Gefühl für das ruhige, zugleich sehr würdevolle Herz der Stadt. Anschließend verabschieden wir uns von Carola und nutzen die freie Zeit für eine Mittagspause.

Danach geht es weiter nach Scheveningen. Der Weg ist kurz, doch die Atmosphäre ändert sich sofort. Wir werfen einen Blick auf die Nordsee, spüren den frischen Wind und spazieren ein Stück entlang der Promenade. Zurück am Bus wärmt uns ein Becher heißer Glühwein – genau das Richtige bei diesen Temperaturen.

Am Nachmittag kehren wir ins Hotel zurück, haben Zeit zum Ausruhen, Frischmachen und Umziehen. Beim gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf den Höhepunkt des Tages ein, bevor es weiter zum Ziggo Dome geht.

Hier erwartet uns das Jahresauftaktkonzert von André Rieu. Mit seinem Johann Strauss Orchester, großartigen Solisten und seiner berühmten Stradivari entführt er uns in eine Welt voller Musik, Emotionen und Leichtigkeit. Walzer, bekannte Melodien und überraschende Momente sorgen für echte Gänsehaut – ein Abend, der lange nachklingt.

Beseelt von diesem Erlebnis fahren wir zurück ins Hotel. Ein Tag, der Weltpolitik, Meeresluft und musikalische Magie auf ganz besondere Weise verbindet.

4. Tag, 11.01.2026: Mit Walzerklängen im Herzen nach Hause

Wir beginnen den Tag mit einem letzten gemeinsamen Frühstück. Draußen schenkt uns das Markermeer einen fantastischen Sonnenaufgang, das klare Winterlicht liegt ruhig über dem Wasser – ein stiller Moment, um Abschied von Amsterdam zu nehmen.

Die Koffer sind schnell verladen, kurz darauf rollen die Räder unseres Reisebusses. Bei Sonnenschein und klirrender Kälte geht es heimwärts. Die Straßen sind frei, wir kommen gut voran und lassen die letzten Tage noch einmal Revue passieren – die Grachten im Winterlicht, Den Haag, die Nordsee und natürlich das mitreißende Konzert von André Rieu, das diesen Jahresbeginn so besonders gemacht hat.

So endet unsere Reise mit Musik im Herzen und einem Lächeln im Gesicht – ein wunderbarer Start ins neue Jahr.


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