Flusskreuzfahrt nach Holland zur Tulpenblüte
Reisebericht: 12.04. – 17.04.2026
Eine Flussfahrt in den Frühling mit großen wichtigen Hafenstädten und einem Meer aus 6 Millionen Tulpen und Narzissen
Ein Reisebericht von
Andreas Kunzmann
Sonntag, 12. April 2026 Fahrt nach Köln
Wir starteten pünktlich 6.00 Uhr in Dresden am Flughafen,
12 Gäste freuten sich auf eine schöne Schifffahrt auf dem Rhein.
In Hainichen, Chemnitz und Gera stiegen weiter 8 Personen hinzu. Die speziellen Nicko-Kofferanhänger waren angebracht und so konnten 20 reiselustigen Personen die Fahrt nach Köln beginnen.
Wir gingen nur mit unserem Handgepäck an Bord, denn unsere Koffer wurden von den fleißigen Besatzungsmitgliedern vor die Kabinen gestellt, und so konnten wir nach den üblichen Formalitäten in kürzester Zeit unsere „Wohnung“ für 5 Tage beziehen.
Alle Gäste hatten jetzt Zeit das Schiff zu erkunden.
Nach den üblichen Sicherheitseinweisungen und Bordinformationen erfolgte noch eine Bildpräsentation über den Reiseverlauf und die Möglichkeit der Ausflugsbuchung.
Anschließend begrüßten uns der Kapitän, der Kreuzfahrtdirektor und der Hotelmanager mit einem Willkommenstrunk an Bord.
Ein reichhaltiges und schmackhaftes Abendessen war ein guter Start für unsere Reise. Anschließend lud die Bar zum Kennenlernen und Verweilen ein. Und wer wollte, konnte beim Blick auf das Wasser schon mal von Windmühlen, Blumenmeeren und holländischem Käse träumen.
Montag, 13. April 2026 Rotterdam
Der heutige Tag begann sehr entspannt, denn noch während des Frühstücks, was wie jeden anderen Tag sehr abwechslungsreich und schmackhaft war, gleitete unser Schiff Richtung Rotterdam. Unsere Anlegestelle war in der Nähe des Zentrums, und so konnten wir am Vormittag die Stadt zu Fuß erkunden. Ein Besuch der berühmten Markthalle durfte natürlich nicht fehlen.
Am Nachmittag lud uns die Reederei zu einer Stadtrundfahrt mit anschließender Hafenrundfahrt ein. Rotterdam ist eine beeindruckende Stadt, die vor allem durch ihre imposante Architektur besticht. Vorgaben oder Bestimmungen scheint es nicht zu geben, jeder kann bauen wie er will. Man kann herrliche Hochhäuser betrachten, wo man sich fragt, kippen die nicht mal um? Es ist ein großer Kontrast zur üblichen holländischen Bauweise, das gefällt nicht allen Einheimischen, da gibt es große Diskussionen. Aber den Touristen gefällt das Stadtbild. Immerhin wurde die Stadt im Weltkrieg fast vollständig zerstört. Während der anschließenden Hafenrundfahrt wurde das Stadtbild vom Wasser aus nochmals beeindruckend bestätigt. Wir konnten natürlich nicht die gesamten 40 Kilometer des Hafens betrachten, aber wesentliche Sehenswürdigkeiten konnten alle in den Gedanken und im Bild festhalten. Besonders imposant war die Vorbeifahrt am Schiff „Rotterdam“ dem ersten Kreuzfahrtschiff das über den Atlantik von Rotterdam nach New York fuhr. Vorbei an großen Containerschiffen kehrten wir mit vielen Eindrücken zu unserm „Kreuzfahrtschiff“ zurück. Zum Abendessen verwöhnte uns das Küchen- und Servicepersonal wieder mit einem leckeren 4-Gang Menü. Mit vielen schönen Momenten und gesättigt ließen wir den Abend gemütlich im Salon ausklingen, während draußen langsam die Lichter Rotterdams im Wasser glitzerten.
Dienstag, 14. April 2026 Utrecht, Fahrt nach Enkhuizen
Durch ein Schleusenproblem konnten wir leider nicht durch Marker- und Ijsselmeer fahren, und mussten in Utrecht vor Anker gehen. Am Vormittag hatten wir wiederum Gelegenheit auf dem Schiff zu entspannen. Am Nachmittag fuhr uns ein Bus nach Enkhuizen. Zunächst ging es nach Lelytad, und von dort über der 26 km langen Markermeerdeich zu unserem Tagesziel. Die Deichfahrt war schon spektakulär, denn 26 km links und rechts nur Wasser war gewöhnungsbedürftig.
Zuerst besuchten wir das Zuiderzeemuseum, ein Freilicht- und Innenmuseum, dessen alte Häuser aus der Umgebung dort angesiedelt wurden. Wir erhielten einen sehr anschaulichen Eindruck über die Arbeits- und Lebensweise in dieser Fischereiregion im 17. und 18. Jahrhundert.
Auch der anschließende Stadtrundgang durch Enkhuizen hielt viele schöne alte Gebäude und Sehenswürdigkeiten parat. Es entwickelte sich in den Jahrhunderten zu einem wichtigen Ort für die Heringsfischerei.
Zurück an Bord erwartete uns wiederum ein schmackhaftes Abendessen inspiriert von Johann Lafer.
Mittwoch, 15. April 2026 Ausflug „Keukenhof“, Amsterdam
Heute war „Frühstück“ für Frühaufsteher, denn bereits 8.00 Uhr fuhr unser Bus
ins Tulpenparadies Keukenhof. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ein Traum aus Farben und Formen! Der Keukenhof zeigte sich von seiner allerschönsten Seite: Tulpen in leuchtendem Rot, zartem Rosa, königlichem Violett, sonnigem Gelb und in kunstvollen Züchtungen. Dazwischen: Hyazinthen mit ihrem betörenden Duft, elegante Narzissen, verspielte Krokusse und kunstvoll angelegte Blumenbeete, die wie lebendige Gemälde wirkten. Unsere Gäste flanierten durch 32 Hektar floraler Poesie, bestaunten Blumenskulpturen, fotografierten lachende Papageientulpen oder genossen einfach die Sonne auf einer Parkbank mit Blick auf ein Farbenmeer! Reichlich 2 Stunden lang durften wir uns in dieser märchenhaften Frühlingswelt verlieren. 6 Millionen Blumenzwiebeln mussten im Herbst vorigen Jahres in diese Erde gesteckt werden damit wir jetzt diese wunderbare Sinnesreise für Auge, Nase und Herz machen konnten. Ende Mai, nach Ende der Saison werden die Zwiebeln wieder aus der Erde geholt, geschreddert und an Schweine verfüttert.
Zurück zum Schiff, Lunch oder Menü, und weiter ging es zur Stadtrundfahrt und Grachtenfahrt durch Amsterdam.
Was für eine Stadt! Amsterdam präsentierte sich uns wie ein Freiluftmuseum mit Hochhäusern, Grachten und Giebelhäusern. Unsere Stadtführerin konnte uns während der Stadtrundfahrt viele Geschichten über diese außergewöhnliche Stadt erzählen und auch die berühmte Riekermolen (eine Windmühle mit einer Rembrandt Statue) konnten wir persönlich bewundern. Leider kann man bedingt durch die engen Straßen, Gassen und tausenden Fahrrädern mit dem Bus nicht durch die Altstadt von Amsterdam fahren. Also machten wir im Anschluss noch eine Grachtenfahrt bei Sonnenschein. Unendlich viele Eindrücke mussten wir in kürzester Zeit verarbeiten. Die engen Straßen, kleine Parkplätze, das AnneFrank Haus, die Traukirche von Prinzessin Beatrix und Claus von Amberg, viele entgegenkommende Schiffe, unendlich viele Hausboote aller Größen und immer im Hinterkopf, der Pegel der Grachten liegt 40 cm unter dem Nordseepegel!
Nach diesen informativen, unterhaltsamen und unglaublich vielfältigen Stadtrundfahrten kehrten wir voller Eindrücke zurück zur Schiffanlegestelle und konnten den Weg zurück unserem Flußkreuzfahrtschiff zu Fuß gehen.
Nach unserem Abendessen ließen wir den Abend bei Disco-Klängen an der Bar ausklingen.
Donnerstag, 16. April 2026 Nimwegen
An diesem Tag haben wir an einer der ältesten Städte der Niederland angelegt. Jeder konnte individuell dieses Kleinod der Geschichte erkunden. Im Zentrum die 500 Jahre alte Kirche St. Nikolaus, deren Bauzeit 300 Jahre gedauert hat. Im Innern ist sie sehr schlicht eingerichtet hat aber eine herrliche Akustik, die vor allem in der Adventszeit bestaunt werden kann. Außerdem ist um den Ortskern herum eine Fülle von kleinen Cafes und Bistros zu finden. Besonders vor dem imposanten Rathaus lässt sich ein Espresso besonders genießen.
Die Zeit zum Bummeln war begrenzt, denn bereits zur Mittagszeit legte das Schiff Richtung Köln wieder ab. Ein schmackhaftes Mittagessen, einige Stunden der Entspannung und schon gab es den Abschiedsempfang des Kapitäns. Es folgte ein festliches Abschiedsgaladinner und alle Gäste an Bord freuten sich 5 schöne interessante und abwechslungsreiche Tage erlebt zu haben.
Nach dem Abendessen begann dann im Salon die Verlosung. Alle Gäste, die ein Los gekauft hatten, hatten ihre Gewinnchance vor sich liegen. Lose konnten im Vorfeld an der Rezeption erworben werden.
Es gab sehr schöne und anspruchsvolle Preise, leider hatte aus unserer Gruppe kein Gast Losglück. Nach wiederum herrlichem Sonnenuntergang neigte sich der Tag dem Ende.
Freitag, 17. April 2026 Köln, Heimfahrt
Am Morgen erreichten wir Köln, unser letztes Frühstück an Bord konnten wir noch genießen.
Somit hieß es Abschied nehmen von unser tollen erlebnisreichen Hollandreise, der MS Rhein Symphonie, den freundlichen und hilfsbereiten Besatzungsmitgliedern und den vielen neuen Bekanntschaften, welche mit uns die gemeinsame Reise mitgemacht haben.
Unsere Koffer wurden von Bord gebracht, vollgepackt mit vielen schönen Erinnerungen, die uns keiner nehmen kann.
Unser Fahrer Ingo Puschmann verlud das Gepäck und jeder fand wieder seinen Platz im Bus. Auf dem Heimweg hatten wir freie Fahrt somit erreichten wir pünktlich unsere Haltepunkte in Gera, Hainichen und Dresden Flughafen.
Ich möchte mich bei Ihnen auch im Namen von Eberhart- Travel ganz herzlich für Ihre Entscheidung bedanken, mit uns diese herrliche Reise unternommen zu haben
Wir sahen wunderbare historische Städte, unternahmen interessante Ausflüge und genossen den fantastischen Service des gesamten Schiffspersonals.
Vielleicht sehen wir uns bei einer der vielen Reisen einmal wieder. Ihnen für die Zukunft alles Gute, bleiben Sie gesund und reiselustig.
Ihr Andreas Kunzmann
Reisebegleiter
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