Zum Hauptinhalt springen ... Alle Themen & Ziele
  (03 52 04) 92 112 / Mo – Fr: 07:00 – 19:00 Uhr + Sa: 10:00 – 15:00 Uhr
Eberhardt TRAVEL GmbH
Testsieger 2025
Banner-Hero

Wandern und Wellness im Kleinwalsertal

Reisebericht: 24.05. – 30.05.2026

Atemberaubende Bergwelten und pure Naturerlebnisse: eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch das Kleinwalsertal.

Marlies Krause

Ein Reisebericht von
Marlies Krause

toller Ausblick  – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) 5-Gänge-Menü des 1. Abends – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) angekommen im Bärgunttal – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) blauer Himmel und herrliche Blicke auf der Tour – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) Die 1. Etappe: Heubergbahn – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) nur noch ein paar Schritte durchhalten... – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) ...bis die kühlen Getränke in greifbarer Nähe sind. – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) Und nun heißt es Brotzeiten und andere Leckereien genießen. – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) leckeres Dessert – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) blühende Wiesen und Bergpanorama  – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) Auf dem Weg nach Riezlern. – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL) Wolken ziehen auf... – © Marlies Krause (Eberhardt TRAVEL)

24.5.2026 – Anreisetag

Busreise und Ankunft im Hotel

Ein herrlicher Sonnenaufgang läutete den Beginn unserer Reise um 6 Uhr morgens ins Kleinwalsertal ein und belohnte das zeitige Aufstehen aller Beteiligten von der ersten Minute an. Nach den Telefonaten im Vorfeld der Reise war dies nun endlich der Moment des persönlichen Kennenlernens. Die Gäste waren trotz der frühen Stunde sehr gut gelaunt und gemeinsam mit einer Reisegruppe in die Schweiz starteten wir planmäßig vom Flughafen Dresden mit den ersten sieben Personen. Die Abholung der weiteren Gäste verlief reibungslos und zeichnete sich durch eine bemerkenswerte Pünktlichkeit an allen Stationen aus. Auf dem Weg wurden nacheinander eine weitere Gästin in Nossen sowie in Hainichen abgeholt, bevor die Gruppe schließlich in Chemnitz mit den letzten fünf Zustiegen auf insgesamt 14 Teilnehmer anwuchs. Zusätzlich hatten 2 Gäste die Reise per Selbstanreise gebucht.

Die Fahrt verlief bei bester Stimmung, sehr gutem Verkehrsfluss und herrlichstem Wetter. An der Raststätte Illertal West stiegen wir in einen anderen Bus, der uns direkt ins Kleinwalsertal brachte. Vorher gab es eine Würschtelpause und die Verabschiedung von der anderen Reisegruppe.

Herzlicher Empfang und erstes Kennenlernen vor Ort

Dank des optimalen Reiseverlaufs erreichten wir unser Ziel Riezlern im Kleinwalsertal überpünktlich gegen 14:40 Uhr. Bereits vorab hatte ich mich telefonisch mit Frau Gajda, der Hotelchefin, abgestimmt und unsere Ankunft für etwa 15:00 Uhr angekündigt. Umso erfreulicher war es, dass sie bei der Ankunft des Busses bereits mit den Schlüsseln in der Hand vor dem Hotel erwartete. Dieser sehr herzliche Empfang setzte sich fort, als sie die Zimmerschlüssel direkt im Bus an die Gäste aushändigte, was für einen spürbar entspannten und unkomplizierten Check-in sorgte. Nach einem kurzen Ankommen und dem Ablegen des Gepäcks fand sich der Großteil der Gruppe bereits zu einem ersten entspannten Zusammensitzen auf der Hotelterrasse zusammen. Die 2 Gäste per Selbstanreise lernten nun die restliche Gruppe kennen. Die Atmosphäre bei diesem Treffen war von Beginn an sehr warm und vertraut. Wir nutzten die Gelegenheit für eine kurze Vorstellungsrunde. Im Anschluss stand allen Gästen eine wohlverdiente Entspannungszeit zur Verfügung.

Ausklang & Fazit

Um 18:00 Uhr traf sich die gesamte Reisegruppe zum gemeinsamen Abendessen, bei dem uns ein hervorragendes 5-Gänge-Menü serviert wurde. Für unsere Gruppe waren vier Tische reserviert. Um die Gemeinschaft zu stärken und den Austausch untereinander zu fördern, war meine Anregung, die Sitzplätze an den kommenden Abenden flexibel durchzutauschen. Im Rahmen des Abendessens nutzte ich die Gelegenheit, den Ablauf und die Planung für den nächsten Tag ausführlich zu besprechen und die Gäste auf die anstehenden Aktivitäten einzustimmen. Nach dem Essen fand sich ein Teil der Gruppe noch einmal auf der Terrasse ein, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und die Gelegenheit zu nutzen, die neuen Kontakte in entspannter Runde weiter zu vertiefen. Ein rundum gelungener und harmonischer Auftakt für unsere Reise.

25.5.2026 – Ein gelungener 1. Wandertag im Kleinwalsertal

Tour: Wanderung im Bärgunttal zur Bärgunthütte & Fahrt mit dem Zaferna-Lift

Idylle im Bärgunttal

Der Tag startete mit Sonnenschein und einem 1. gemeinsamen Frühstück im Hotel. Die Gäste hatten Zeit, sich weiter kennenzulernen und nutzten diese Gelegenheit auch gut. Mein Wunsch, dass es ein Routieren an den 4 Tischen gibt, wurde gut angenommen und es gab bereits am Morgen rege Gespräche.
Nachdem sich die Gäste am reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, lernten wir unseren Guide Andy kennen. Bereits zu Beginn war es ein sehr offener und sympathischer Umgang miteinander. Er berichtete voller Freude vom Kleinwalsertal und seine positive Energie schwappte direkt auf uns über. Nach dem Vorstellen starteten wir unseren gemeinsamen Ausflug vom Hotel Montana.

Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir entspannt bis zur Endstation nach Baad. Von dort aus brachen wir zu unserer ersten und landschaftlich beeindruckenden Wanderung ins Bärgunttal auf. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen waren unsere Begleitung, weshalb Kopfbedeckung, Sonnencreme und ausreichend Wasser ebenso unabdingbar für unsere Wanderung waren.

Da die Walmendinger Hornbahn in der Saison 2026 erneuert wird, bot dieses Alternativprogramm eine absolut gleichwertige, wunderschöne Kulisse. Das Bärgunttal, als hinterstes Tal des Kleinwalsertals, faszinierte die Gruppe sofort durch seine mächtigen Gipfel, die das Tal vom Rest Österreichs trennen.

Unser Weg führte uns entlang des plätschernden Bärguntbachs, den wir auf kleinen Brücken ein paar Mal überquerten. Der Aufstieg zur Bärgunthütte auf knapp 1.400 Metern Höhe war für alle Gäste gut zu meistern. Oben angekommen, wurden wir nicht nur mit einer fabelhaften Aussicht auf die umliegenden Berge und den markanten Widderstein am Talende belohnt, sondern freuten uns auch riesig über das verdiente kühle Getränk. Nach dieser ersten Pause wanderten wir über den schönen Rundweg anschließend gut gelaunt zurück nach Baad.

Neue Perspektiven am Zaferna-Lift

Mit dem Bus ging es nun weiter in den Nachbarort Mittelberg. Hier wartete das nächste Highlight: die Fahrt mit dem Zaferna-Lift hinauf zur Sonna-Alp. In diesem wunderbaren Restaurant mit Panoramaterrasse machten wir die Mittagspause. Ein Großteil der Gruppe konnte von der Terrasse aus den unfassbar schönen Ausblick auf die Berge und Wiesen genießen. Bei leckerem Essen und kühlen Getränken gab es wieder gute Gespräche und es wurde gelacht. Nach dieser verdienten Rast ging es weiter des Weges. Die Gruppe ergötzte sich weiterhin an dem beeindruckenden Panorama über das gesamte Kleinwalsertal. Wir machten einen Zwischenstopp am “NaturErlenbisplatz am Rohrweg” mit einem Kneipbecken, welches direkt am Wanderweg lag. Das Wassertretbecken wird mit frischem Bergwasser gespeist. Neben diesem gab es außerdem 2 breite Holzbänke zum Liegen. Diese wurden von einem Teil der Gruppe direkt in Beschlag genommen. Der Rest hielt die Füße ins kühle Nass und bewunderte die Berge oder entspannte einfach im Schatten.

Bei der Gestaltung des restlichen Nachmittags passten wir uns ganz flexibel der Wanderlaune der Gäste an: Die erste Etappe wanderten wir gemeinsam entlang des malerischen Panorama-Wanderweges. Meine Gruppe ging vorbei an vegetationsreichen Wiesen und chillenden Kühen Richtung Hotel, wo wir gegen 16:30 ankamen. Die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen wurde individuell genutzt. Schwimmbad oder auch die Saunen waren dafür ideal. Die Wanderwilligeren gingen mit Andy weiter und hatten noch einige zusätzliche fantastische Ausblicke und eine weitere Einkehr in der Jausenstation Mahdtalhaus/ Bearded Board Brothers in Riezlern.

Ausklang & Fazit

Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel ließen wir die Erlebnisse des Tages in gemütlicher Runde Revue passieren. Die Stimmung in der Gruppe war den ganzen Tag über hervorragend. Ein rundum gelungener zweiter Reisetag!

26.5.2026 – Panorama–Ausblicke und Idylle im Schwarzwassertal

Tour: Fahrt mit dem Heuberg-Lift, Wanderung auf dem Panoramaweg & ins Schwarzwassertal

Höhenluft und Postkartenmotive

Nach einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet starteten wir hoch motiviert und gut gelaunt in einen besonders abwechslungsreichen Wandertag. Die Gäste kannten sich nun schon besser und so fand man sich schnell in kleinen Gruppen. Unser erstes Ziel des Morgens war der Heuberg-Lift im nahegelegenen Hirschegg. Die Fahrt im 4er-Sessellift hinauf war der perfekte Einstieg, denn oben angekommen, wurden wir direkt von einem wunderschönen Ausblick ins Haupttal empfangen. Vom Lift aus führte uns die Route auf den Panorama-Wanderweg. Die Sicht an diesem Vormittag war wiederum fantastisch: Die Gäste genossen die freien Blicke in die idyllischen Seitentäler, auf den Gemstelpass und den markanten Widderstein, der sich majestätisch im Hintergrund präsentierte – ein perfektes Fotomotiv für die gesamte Gruppe. Unser erster Etappenstopp war die Auenhütte, wo wir eine Gästin abholten. Auf dem Weg dorthin thronte der Hohe Ifen mit seinen stolzen 2230m im Hintergrund. An den grünen Wiesen konnten wir uns gar nicht satt sehen. Auch die blumen übersäten Wiesen ließen uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Entspannung zog in unseren Geist und Körper, so inmitten dieser wunderbaren Natur. Die Sonne meinte es wiederum etwas zu gut, ohne Kopfbedeckung wäre es riskant gewesen, einen Sonnenstich zu bekommen. Wir waren froh, wenn Teile des Wanderweges durch schattige Wälder führten.

Abstieg ins Schwarzwassertal

Der Weg führte uns anschließend weiter hinab in das urige und naturbelassene Schwarzwassertal. Die Landschaft zeigte sich hier von einer ganz anderen, faszinierenden Seite und bot einen tollen Kontrast zu den Höhenwegen des Vormittags. Am Naturdenkmal Kessellöcher gab es Gelegenheit für eine kurze Fotorast. Das Naturschauspiel des Wasserfalls wurde gern fotografiert. Vorbei an rauschenden Bächen und grünen Bergwiesen wanderten wir in gemütlichem Tempo und bei bester Stimmung weiter und kehrten im Alpenhotel DAS KÜREN in Hirschegg ein. Auf der Terrasse hatten wir 2 große Tische und genossen Speisen und vor allem kühle Getränke! Die Mirabellenschorle war für Einige das Highlight. Nach dem Essen besprachen wir, wer von da zurück ins Hotel laufen wollte (mit mir) und wer noch Lust auf eine weitere Tour mit Andy hatte. Den ersten Teil der Strecke liefen wir gemeinsam. Der Wasserfall Schwarzwasserbach war ein weiteres Highlight.

Genuss- oder weitere Wanderzeit

Danach ging jede Gruppe ihres Weges. Meine Gruppe erreichte gg. 14 Uhr das Hotel, wir machten uns kurz frisch und starteten dann Richtung Riezlern. Unser Ziel war ein nettes Café zu finden! Der dritte Versuch war erfolgreich und wir konnten schattige Plätze im ruhigen und schönen Café Amadé in Riezlern finden. Es war ein hervorragendes Ambiente, wo wir leckere Erdbeereisbecher und Getränke genossen. Währenddessen hatten wir viel Spaß und es fühlte sich sehr vertraut miteinander an. Sehr zufrieden ging es zurück Richtung Hotel. Die restliche Zeit bis zum Abendessen nutzte jeder Gast für sich.

Ausklang & Fazit

Der Tag bot die perfekte Mischung aus sportlicher Aktivität, beeindruckenden Panoramaausblicken und bei einem Teil der Gruppe erholsamer Freizeit. Das leckere 5-Gänge-Abendessen im Hotel bildet den perfekten Abschluss des 3. Urlaubstages. Die Gruppe ist hervorragend zusammengewachsen und voller Vorfreude auf die nächsten Erlebnisse.

27.5.2026 – Urgewalten der Natur und alpine Idylle im Gemsteltal

Tour: Wanderung durch die Breitachklamm & Tour ins Gemsteltal

Faszination Breitachklamm

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der beeindruckenden Naturkontraste des Kleinwalsertals. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Höhepunkt: der Breitachklamm, der tiefsten Felsenschlucht Mitteleuropas.
Der gut ausgebaute und gesicherte Wanderweg führte uns hinein in dieses einmalige Naturdenkmal. Die Gäste zeigten sich tief beeindruckt von den gewaltigen Ausblicken in die Schlucht, den faszinierenden Gesteinsformationen und den tosenden Wassermassen der Breitach, die sich unter uns ihren Weg bahnten. Ein absolut spektakuläres Erlebnis, das für fantastische Fotos und zufriedene Gesichter sorgte. Auf Anraten unseres Guides liefen wir die Klamm erst hinunter und dann wieder zurück, da beide Richtungen unterschiedliche Blickwinkel aufzeigten. Es war definitiv die richtige Entscheidung! Ein einzigartiges Bild zeigte sich uns und es waren viele Stopps für Fotos nötig.

Entspannte Wanderung im Gemsteltal

Nach diesem eiszeitlichen Naturschauspiel fuhren wir mit dem Bus wieder ein Stück zurück ins Tal hinein. Wir starteten eine leichte, sehr angenehme Wanderung entlang des plätschernden Gemstelbachs.
Unser Ziel war die wunderschön gelegene Alpe Gemstel-Schönesboden auf 1300m Höhe. Auf dem Weg dorthin genoss die Gruppe die klassischen Postkartenmotive des Kleinwalsertals: saftig grüne Bergwiesen, bewaldete Hänge und die schroffen, majestätischen Berggipfel, die das Tal einrahmen. An der Alpe angekommen, kehrten wir zu einer gemütlichen Mittagspause ein. Es wurden u.a. verschiedene Brotzeiten bestellt und natürlich auch diverse kühle Getränke. Die traditionelle Bewirtung und die herzliche Atmosphäre luden zum Verweilen ein. Andy hatte noch eine a-hoc Spezialaufgabe von der Wirtin bekommen, die er natürlich kannte: Es galt, 2 ausgerissene Kälbchen einzufangen und zurück in den Stall zu bringen. Diese Aufgabe hat er mit Bravur gemeistert und als Dank bekam er ein leckeres Stück selbst gebackenen Apfelkuchen. Nach der ausgiebigen Stärkung begannen wir den Rückweg auf dem schönen Rundweg, vorbei an saftigen Wiesen, glücklichen Kühen, majestätischen Bergen und strahlend blauem Himmel.
Die Wanderlustigen entschieden sich für eine weitere, ca. 2 stündige, Tour mit Andy bis ins Hotel. Meine Gruppe fuhr mit dem Bus zum Hotel nach Riezlern. Der restliche Nachmittag stand den Gästen zur freien Verfügung, um sich im Hotel zu erholen, das Erlebte Revue passieren zu lassen oder eine kleine Runde durch den Ort zu drehen.

Ausklang & Fazit

Dieser vierte Tag bot eine perfekte Kombination aus den spektakulären Urgewalten der Breitachklamm und der absoluten Ruhe und Idylle des Gemsteltals. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel blickten wir alle glücklich und zufrieden auf einen der ereignisreichsten Tage unserer Reise zurück.

28.5.2026 – Grenzüberschreitende Panoramen und Bergsee–Idylle

Tour: Söllereckbahn, Wanderung auf dem Riezler Höhenweg & Auffahrt zur Kanzelwand

Grenzüberschreitende Höhenwanderung

Unser vierter Bergtag startete wieder direkt am Hotel. Gemeinsam mit unserem Guide fuhren wir mit dem öffentlichen Bus bis zur Grenze nach Deutschland, zur Talstation der Söllereckbahn. Die Auffahrt mit der modernen Söllereckbahn war sehr komfortabel. Oben angekommen, eröffnete sich uns abermals ein atemberaubender Ausblick auf die imposante Bergwelt rund um das Kleinwalsertal, darunter der markante Hohe Ifen und das Walmendinger Horn. Von der Bergstation aus starteten wir unsere Wanderung entlang des wunderschönen Riezler Höhenwegs. Dieser traumhafte Panoramaweg führte uns auf einfachem Wege und bei bester Wanderlaune zurück in Richtung Österreich. Entlang der Strecke kehrten wir in eine Alpe ein, die den Gästen eine kurze Rast bot.

Hoch hinaus an der Kanzelwand und Verabschiedung von Andy

Nach der erholsamen Pause setzten wir unseren Weg fort. Über einen schönen Weg oberhalb von Riezlern genossen wir wieder die Aussicht und den Blick auf den Ort und erreichten die Talstation der Kanzelwand-Bahn. Mit der Bahn schwebten wir noch einmal hoch hinaus auf rund 1.800 Meter Höhe. Es war ein erhebendes Gefühl. Oben angekommen war es merklich kühler und die Jacken wurden angezogen. Zudem zogen sich die Wolken zusammen. Der Ausblick auf das uns gebotene Bergpanorama war aber nicht minder fulminant! Auch der Riezler Alpsee war eine Augenweide mit seiner Farbe und den schneebedeckten Wiesen drumherum. Die Kulisse auf dieser Höhe war unbeschreiblich: Die Gäste genossen die weiten Blicke über die umliegenden Berggipfel, tief hinein ins Kleinwalsertal und sogar weit hinaus ins sanfte Alpenvorland. Anschließend stärkte sich der Großteil der Gruppe im Restaurant der Bergstation. Im Panoramarestaurant Kanzelwand verabschiedeten wir unseren hervorragenden Guide Andy mit Lobesworten und einem Geschenk, denn er war ein Geschenk für unsere Reisegruppe mit seiner aufgeschlossenen, authentisch herzlichen und sympathischen Art!
Aufgrund des Wetters konnten wir die Liegestühle leider nur kurz nutzen, denn ein Schauer war im Anmarsch. Deshalb verzichteten wir auch auf eine Rundwanderung um den idyllischen Riezler Alpsee. Wir fuhren mit der Kanzelwand-Bahn zurück ins Tal nach Riezlern.

Kaffeepause im Alpen Hotel DAS KÜREN

Zurück im Tal wartete ein weiteres Highlight des Tages auf die Gruppe: Im Alpenhotel DAS KÜREN kehrten wir zu einer organisierten Kaffeepause ein. Die Gäste kannten bereits das leckere Angebot des Restaurants und konnten sich in gemütlicher Atmosphäre etwas Passendes für das Kaffeetrinken aussuchen, genießen und entspannen. Die Mirabellenschorle stand dabei wieder sehr hoch im Kurs! Das vielfältige Kuchen- und Tortenangebot wurde ebenfalls wohlwollend angenommen. Das gemeinsame Beisammensein wurde von der Gruppe sehr geschätzt.

Ausklang & Fazit

Die Rückkehr ins Hotel erfolgte über verschiedene Wege: per Bus, als direkter Spaziergang oder eine etwas längere Runde. Beim abschließenden Abendessen blickten wir auf einen perfekt organisierten, abwechslungsreichen Tag zurück - mit der Kombination aus zwei Bergbahnen, der Grenzwanderung und der exklusiven Kaffeepause.

29.5.2026 – Individuelle Erlebnisse und pure Entspannung im Walsertal

Freier Tag zur individuellen Gestaltung für Erholung & eigene Erkundungen

Ein Tag ganz nach den Wünschen der Gäste

Nach den vorangegangenen 4 erlebnisreichen und aktiven Wandertagen stand der heutige Freitag ganz im Zeichen der Flexibilität und Erholung. Nach dem wie gewohnt köstlichen Frühstück vom Buffet hatte jeder Gast die Freiheit, den Tag nach den eigenen Vorlieben zu gestalten. Am Vorabend wurden Möglichkeiten für Ausflüge bereits besprochen. Hoch im Kurs standen Oberstdorf und auch die Nebelhornbahn. Unsere eisernen Wanderer zogen an dem Tag erneut für eine Wanderung los - Hut ab!

Ein Teil der Gäste entschied sich für einen ganz bewussten Ruhetag. Sie nutzten die Zeit für einen gemütlichen Bummel durch Riezlern oder hatten andere Ziele im Blick.
Eine größere Gruppe fuhr nach Oberstdorf und begann mit der Fahrt mit der Nebelhornbahn.

Auf eigene Faust durch die Bergwelt

Die aktiveren Gäste zog es trotz des freien Tages wieder hinaus in die Natur. Dank des inkludierten Walserbus-Tickets und des praktischen 8-Bergbahnen-Tickets waren der Unternehmungslust keine Grenzen gesetzt:
Das Hauptziel des Vormittags war das Nebelhorn – bekannt als der höchste Aussichtspunkt der Region. Schon an der Station Höfatsblick auf rund 1.932 Metern Höhe gibt es einen atemberaubenden Ausblick auf das markante Massiv der Höfats und die umliegenden Allgäuer Alpen, schlichtweg spektakulär. Von dort gibt es die Option, noch höher zu fahren - bis zur Gipfelstation auf 2.224 Meter zu fahren. Dort oben wird man mit dem berühmten „400-Gipfel-Blick“ belohnt, der bei den herrschenden Sichtverhältnissen ein unvergessliches Postkartenmotiv bot.

Ausklang & Fazit

Ein individueller Tag endete mit einem abermals sehr leckeren 5-Gänge-Abendessen, bei dem sich die Gäste über das Erlebte austauschten. Nach dem Essen wurde ich von meiner lieben Reisegruppe mit sehr warmen und wertschätzenden Dankesworten und einem sehr großzügigen Geschenk beglückt. Ich war zu Tränen gerührt und bedankte mich ebenso für die Herzlichkeit der Gruppe und das tolle Miteinander. Verschiedene Charaktere trafen aufeinander und haben in meinen Augen, auch unter Mithilfe der Natur und den Wanderungen, eine sehr harmonische und fröhliche Woche erzeugt. Im Anschluss gab es auf der Terrasse noch einen finalen Überraschungstrunk. Es war ein sehr schöner Abschlussabend einer wunderbaren Wanderreise!

30.5.2026 – Heimreisetag

Nach einem stärkenden Frühstück verabschiedeten wir uns von Frau Gajda und ihrer Kollegin und bedankten uns für die freundliche und aufmerksame Art aller Servicebeschäftigten. Es ist wie zu Hause ankommen im Hotel Montana - eine Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht! Kein Wunder, dass viele Hotelgäste "Wiederholungstäter" sind.
Der Start mit dem kleineren Reisebus war pünktlich und wiederum bei bestem Wetter. Bei einem Zwischenstopp bei Regensburg gab es einen Fahrerwechsel und weiter ging es Richtung Heimat. Beide Buschauffeure gaben uns während der Reise interessante Informationen zu der Region rund um Regensburg. Die Fahrt verlief nahezu planmäßig. Die Gäste wurden an den jeweiligen Aussteigen an die Transferfahrer übergeben und im Anschluss komfortabel nach Hause gebracht.
Die Reise endete wieder am Flughafen Dresden bei schönem Wetter. Dort wurden die restlichen Gäste von den Chauffeuren abgeholt. Die Verabschiedung von allen war sehr herzlich!


Was für eine fantastische und erfüllte Woche im Kleinwalsertal liegt hinter uns! Ob beim Staunen in der Breitachklamm, beim Genießen auf der Sonna-Alp oder beim tiefen Durchatmen in der wunderbaren Natur – jede Wanderung hat uns die Kraft und Schönheit der Berge spüren lassen. Wir liefen vorbei an unglaublich grünen oder blumenübersäten Wiesen, durch schattige Täler oder am Panoramaweg entlang. Die Berge thronten dabei im Hintergrund und verkomplettierten das pittoreske Bild des Kleinwalsertals.
Von ganzem Herzen möchte ich euch, liebe Gäste, für die unglaublich angenehme Zeit danken. Mit eurer ansteckenden Fröhlichkeit und Herzlichkeit habt ihr diese Reise erst zu einem echten Gemeinschaftserlebnis gemacht!


Kommentare zum Reisebericht