Salzkammergut mit Kleinoden, Gartenwundern, Blumenmeeren, Mozartkugeln und Kaiserwetter
Reisebericht: 14.06. – 19.06.2026
"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies"
Ein Reisebericht von
Anke Nicke
Quer durch Deutschland bis in die Berge des Dachsteins
Es geht los. Wir treffen uns in Dresden am Flughafen, unsere Reisbegleiterin Anke und unser Busfahrer Dominic warten schon auf uns, es heißt einsteigen und abfahren.
Über Chemnitz, Vogtland und Franken geht es Richtung Regensburg. Anke erzählt uns ineressantes zur Strecke und hat Hallorenkugeln als Nascherei dabei, denn der Silbe "Hall" genauso wie "Salz" werden wir in unserer Reisezielregion noch oft begegnen. Nach Kaffee- und Mittagspause geht es an München vorbei und wir sehen die ersten Berge. Entlang der Chiemgauer Alpen und Chiemsee erreichen wir das Salzburger Becken. Die Salzach bergauf vorbei an Hallein und Golling fahren wir über den Pass Gschütt ins Gosautal.
Mitten in dem kleinen Bergort Gosau mit Rundumblick auf die Berge erwartet uns das komfortable Sporthotel CooEe. Nach dem vielseitigen Abendessen-Buffet geht Anke noch mit einigen Reisegästen entlang des Gosaubaches und der blühenden Bergwiesen spazieren. Und wir freuen uns auf die Gartenerlebnisse der nächsten Tage.
Universal–Schaugarten in Bad Goisern, UNESCO–Welterbe Hallstatt, ein schattiger Paradiesgarten und eine Überraschung
Nach dem Frühstück lernen wir die Journalistin und Buchautorin Beatrix Binder kennen, die uns an drei Tagen Gartenschätze und ihre Wahlheimat, das Salzkammergut, näher bringen wird. Sie fährt mit uns zusammen nach Bad Goisern am Hallstätter See und wir erfahren, welche Bedeutung das Salzvorkommen der Region von der Frühzeit bis heute hatte und hat.
Seit mindestens 7.000 Jahre wird hier Salz gewonnen und Hallstatt gab einem Teil der europäischen Eisenzeit ihren Namen.
Unser Busfahrer Dominic darf in Bad Goisern seine exzellenten Fahrkompetenzen zeigen, um uns zu unserem ersten Gartenbesuch zu bringen. Wir werden von Doris und Rainer Feichtinger herzlich auf ihrem großzügigen Grundstück am Hallstätter See empfangen und dürfen auf den Gartenbesuch gemeinsam anstoßen. An einen großen Teichbereich, auf dem bereits Seerosen blühen, schließt sich ein Nutzgarten mit vielen Hochbeeten unterschiedlichster Bauart, eine Streuobstwiese mit ausgewählten Obstsorten, einem Wellnessbereich, Steinarrangements und vieles mehr an. Bewusst testet hier das Gartenbesitzerehepaar ungewöhnliche Nutzpflanzen und sichert Samen und Fortbestehen historischer Obstgehölze und Gemüsepflanzen. Für naturnahes Gärtnern und Bienenfreundlichkreit kann der Garten bereits mehrere Auszeichnungen vorweisen. Rainer engagiert sich im Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins der Region, führt mit seiner Frau Doris unzählige Workshops für Garteninteressierte durch und bereichert uns mit seinem unerschöpflichen Wissen und verblüffenden Ratschlägen.
Liebevoll arragierte Kunst aus Keramik und Stein bereichert den wohlgestalteten Garten und sorgt immerwieder für Ahaeffekte.
Ein ausgesprochen schöner Vormittag geht zu Ende und Beatrix führt uns weiter: Wir fahren direkt nach Hallstatt in das international hochbeliebte und sehr malerische Zentrum des UNESCO-Ortes und verbringen hier am See unsere Mittagspause. Einen kleinen Spaziergang abseits vom Touristengetümmel lernen wir am Nachmittag Uli und Vinzenz und ihren verwunschen Garten kennen. Rund um ein traditionelles Holzhaus, von Tischlermeister Vinzenz einst selbst erbaut, schmiegt sich auf vergleichsweise kompaktem Raum ein eizigartiger pflanzenreicher Gartentraum. Uli hat in den vielen eher schattigen Bereichen eine Vielzahl Farne und andere Blattschönheiten gesammelt. Ergänzt durch reich blühende Stauden und Gehölze wie Pfingstrosen, Hortensien, duftende Rosen und vieles mehr. Nach der ausführlichen Gartenführung dürfen wir mit ihr bei Topfentaschen und Rosensirup weiter fachsimpeln und staunen. Der Nachmittag geht viel zu schnell zu Ende und Beatrix begleitet uns zurück nach Gosau zum Hotel.
Doch Anke und Dominic haben noch eine Überraschung für uns, bevor wir später wieder das wohlscheckende Abendessen im Hotel genießen dürfen. Nach einem kurzem WC-Stopp am CooEe Sporthotel heißt es wieder einsteigen in unseren Reisebus: Wir fahren hinauf zum Gosausee, von dessen Ufer aus wir den Dachsteingletscher und den fast 3.000 Meter hohen Dachstein bewundern, akustisch angenehm untermalt durch das Geläut der Kuhglocken der Tiere auf den umliegenden Almen. Was für ein Abschluss des heutigen Reisetages.
Ein Rosenparadies in Strobl, der Wolfgangsee und ein uriges Kaffeehaus
Beatrix erwartet uns heute, um uns einen schmucken Garten in der Region des Wolfgangsees zu zeigen. Auf dem Weg dahin stoppen wir noch an einen anderen Garten in Bad Goisern. Hier erwartet uns Resi und Andy mit ihrem mit 8 Jahren noch recht jungen Garten. Wir erleben neben verspielten Gartenfiguren und farbenfrohen Pflanzungen einen großen Steintisch, der einer gemütlichen Sitzecke unter stattlichen Bäumen das gewisse Etwas verleiht. Resi betreibt zudem einen kleinen Hofladen, in dem sie feines Gebäck und Rosenmarmelade anbietet.
Mit dem Bus ein Stück weiter, über die Landesgrenze von Oberösterreich nach Salzburg erwartet uns ein Paradiesgarten - die Gartensinfonie von Elisabeth in Strobl, in dem gerade unzählige Mozartrosen neben vielen weiteren Rosen und Blumen in voller Blüte stehen. Elisabeths Steckenpferd sind kleinteilige eng arrangierte Gartenräume mit unzähligen Sitzeckchen, verschiedenst blühenden Stauden und Rosenbögen, versteckten Sichtbeziehungen und einer verblüffenden Vielzahl von wunderhübschen Gartenskulpturen, Engelsgestalten, Tierfiguren und Schutzgeistern. Das Zentrum des Gartens bildet eine Teichlandschaft mit verschlungenen Uferpfaden und hängenden Gehölzen. Was für ein Kleinod, von dem wir uns nur schwer trennen können.
Nach einer kleinen Mittagspause im historischen Ortszentrum in Strobl am Wolfgangsee erwartet uns eine Schifffahrt. Auf türkisfarbenem Wasser gleiten wir mit dem Ausflugsschiff von Strobl aus zum berühmten Hauptort des Sees, St. Wolfgang, und bewundern die umliegende Berglandschaft mit Falkensteinwand und Schafberg. Von weitem taucht schon das berühmte "Weiße Rössl" vor uns auf. Angekommen, führt uns Beatrix bis zur Kirche, gibt uns Tipps für die freie Zeit bis wir uns vor der Kaffeewerkstatt treffen, wo wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind. In dem liebevoll mit unzähligen Objekten sehr gemütlich eingerichteten Kaffeehaus mit eigener Rösterei wird uns außerdem noch gezeigt, wie mit viel Feingefühl und Geschick der perfekte Cappuccino zubereitet wird.
Nach nochmals etwas freier Zeit und der Rückfahrt nach Gosau im Dachstein, lassen wir den Abend im Hotel ausklingen. Das Wetter ist mittlerweile auch am Abend angenehm warm, so lässt es sich nach dem Abendessen noch gut auf der Terrasse sitzen oder im Ort spazieren gehen.
Salzburg – Schlosspark Mirabell, Mozart und Süßigkeiten
Heute sind wir ohne Beatrix unterwegs und Anke bereitet uns während der Fahrt über Golling und Salzachtal auf unseren Salzburgtag vor und erzählt uns das ein oder andere zur Umgebung. In Hallein beispielsweise ist Joseph Mohr, der Komponist von "Stille Nacht..." begraben und kurz vor Salzburg hören wir die Sage vom Untersberg und Karl dem Großen. Unser Reisebus hält auf der Paris-Loudron-Straße nahe des Schlosses Mirabell, an dessen Eingang uns Klaudia, unsere Gästeführerin für den heutigen Vormittag erwartet. Klaudia zeigt uns das Schloss samt Festsaal, das ein Fürsterzbischoff erbaute, um mit seiner Mätresse und Familie etwas außerhalb prunkvoll leben zu können. Klaudia erklärt und zeigt uns ausführlich den Schlosspark - mit Postkartenblick zur Festung Hohensalzburg, der Pegassusfigur, dem Zwerglgarten, den barocken blumenbepflanzten Anlagen und mit dem gerade neu wiederhergestellen Rosengarten und deren unzähligen Rosenpflanzen, die gerade jetzt im Juni ihre volle Blütenpracht entfalten. An dem Familienwohnhaus der Mozarts vorbei geht es über die Salzach hinüber in die berühmte und unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt. Wir sehen das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart, hübsche Durchhäuser, das berühmte Festspielgebäude, die Jedermannsbühne, die sich gerade im Aufbau befand, die goldene Kugel, den Residenzplatz, das älteste Kaffeehaus Salzburgs und vieles mehr. Ein Höhepunkt erwartet uns in einer kleinen Nebenstraße vor einem Lädchen mit lauter silbern verpackten Kügelchen. Während Klaudia erklärt, wie Mozartkugeln hergestellt werden, und wie sich die Salzburger Konditoreien um das Salzburger Original und dessen Erfindung und Herstellung streiten, kauft Anke in der Konditorei First für jeden eine Mozartkugel zum Kosten. Von Klaudia bekamen wir während der Stadtführung viele Anregungen, die Mittagszeit und den freien Nachmittag zu verbringen. Mit der Festungsbahn zur Festung Hohensalzburg zu fahren und dort die Burganlagen zu besichtigen und die Aussichten zu genießen, ist eine gute Idee, oder sich Zeit für eines der Mozartmuseen zu nehmen oder eines der Kunstmuseen zu besuchen. Hinter der Peterskirche befindet sich ein zauberhafter historischer Friedhof mit etwas höher gelegenen Katakomben innerhalb der Felsen, auch das ist ein erlebenswerter Tipp, ebenso wie das Besichtigen der Innenräume des berühmten Salzburger Domes. Im Franziskanerkloster findet 15 Uhr ein Konzert mit Mozartmusik statt, was einigen Reisegästen unserer Reisegruppe ein Erlebnis beschert.
Ein weiter Aussichtspunkt, den es wert ist zu besuchen, ist der Mönchsberg mit Blick auf Altstadt und Festung, erreichbar über Treppen oder einen Fahrstuhl. Ein kräftiger Regenguss am Nachmittag, erfrischend an diesem warmen Tag, unterbricht kurz unsere Stadterkundungen, bevor wir wieder am späteren Nachmittag nahe des Mirabell-Gartens zur Rückfahrt mit Dominic und seinem Reisebus erwartet werden.
Für die Rückfahrt haben Anke und Dominic bewusst eine andere Strecke gewählt, damit wir weitere Teile des Salzkammergutes sehen können. Aus Salzburg heraus fahren wir am Gaisberg vorbei zum Fuschlsee, hier wurde das Schloss Fuschl als ein Drehort für die Sisi-Filme der 50er Jahre mit Romy Schneider genutzt. Einen Bilderbuchblick auf eine ganz andere Ecke des Wolfgangsees haben wir kurz vor St. Gilden, auf den Ort, aus dem die Mutter von Wolfgang Amadeus Mozart stammt.
Diese beiden Seepanoramablicke - auf den Fuschlsee und den Wolfgangsee - haben den kleinen Umweg auf jeden Fall gelohnt, bevor wir am Abend wieder in unserem Hotel in Gosau in der Dachsteinregion ankommen.
Staudenparadies in Bad Aussee – k.u.k. Sommerresidenz Bad Ischl
Heute freuen wir uns wieder auf Beatrix und wir starten in ein drittes Bundesland Österreichs, in die Steiermark.
Beatrix erzählt uns etwas über die Tradition des Narzissenfestes im Ausseer Land während wir den Pötschenpass hinauffahren und den Alpengarten Bad Aussee erreichen. Hier treffen wir Thomas Steiner, der gemeinsam mit seiner Frau seit Jahrzehnten diesen Schaugarten mit Bergpflanzen aus aller Welt bewirtschaftet. Scheinbar unerschöpflich sind seine Geschichten und Kenntnisse. Wir lauschen gespannt, wenn er uns seine Schönheiten und Raritäten vorstellt, uns aromatische Kräuter wahrnehmen lässt, über Heilwirkungen erzählt und auch immer wieder praktische Gärtnerfragen beantwortet. Der gelbe Enzian steht gerade in voller Blüte, wie viele andere Pflanzen auch. Wir lernen Mönchspfeffer, Bärwurz und Blutwurz kennen. Die Orchidee Knabenkraut ist hier so heimisch, dass es als das "schöne Unkraut" gilt. Hauswurz, Steinbrech, Seidelbast, Farne, Allium, Enzian und so viele andere - in unzähligen Sorten, Formen und Farben aus aller Welt - erfreuen uns.
Zu der großen, wohlgestalteten und thematisch aufgebauten Anlage gehören geschickt verschlungene Wege, lauschige Sitzecken, viele Informationtafeln und ein kleines Café.
Bevor wir die Steiermark wieder verlassen, fahren wir noch kurz zur Lebzelterei Bad Aussee. In dem historischen Laden für Pfefferkuchen kann man die Spezialitäten probieren und kaufen sowie alte Backutensilien sehen. Spannend ist hier der Rundumblick auf die Berge des Ausseer Landes wie auf den Hausberg des Ortes, den Loser, und sogar in der Ferne auf den Dachsteingletscher.
Während wir zurück nach Oberösterreich fahren, verrät uns Beatrix, dass der berühmte Hofnarr Fröhlich von August dem Starken in Dresden aus Aussee stammt und es ihm zu Ehren sogar ein Museum in Bad Aussee gibt.
Bei Kaiserwetter fahren wir nach Bad Ischl, in dem Kaiser Franz Joseph sogut wie jedes Jahr seine mehrmonatige Sommerfrische verbrachte und während dieser Zeiten von hier aus das Habsburger Reich regiert wurde.
Mit Beatrix unternehmen wir einen kurzen Spaziergang ins Ortszentrum bis zur Traun und sehen dabei den Kurpark, das Lehar-Theater und die Esplanade des Kurortes, auf der Franz Joseph seine Sisi kennengelernt hat. Wir haben Zeit für eine Mittagspause, die man beispielsweise in einem der beiden Restaurants der k.u.k. Konditorei Zauner verbringen konnte, die bereits Sisi und Franz Joseph mit Köstlichkeiten versorgte. Wir treffen uns halb drei am Eingang des Kaiserparkes und Beatrix führt uns entlang der kaiserlichen Gartenanlagen bis zur Villa des Kaiserpaares. Hier erwartet uns Gästeführer Frederic, der uns ausführlich die Innenräume und die Geschichte rund um Sisi, Franz Joseph und Bad Ischl näher bringt. Im Kaiserpark haben wir anschließend noch Zeit, um in das Café der Kaiservilla einzukehren und den Kaiserpark ausführlicher anzuschauen. Da Bad Ischl vor ca. 10 Jahren Standort der oberösterreichischen Landesgartenschau war, befinden sich in dem weitläufigen historischen Landschaftspark mit altehrwürdigen und schattenspendenden Gehölzen auch interessante gartenarchitektonische Erweiterungen aus unserer Zeit.
Auf dem Rückweg von Bad Ischl nach Gosau hat Beatrix noch eine Überraschung für uns vorbereitet: Sie hat uns ihr Gartenbuch über das Salzkammergut als Abschiedsgeschenk mitgebracht.
Dieser erlebnisreiche Tag geht mit einem großen Dank von uns an Beatrix zu Ende. Sie kommt noch mit zu uns an unser Hotel in Gosau und sagt "Auf Wiedersehen!" - der Abschied fällt uns schwer.
Rückreise entlang der Traun, durch das stille Österreich und ganz Böhmen
Noch ein letzter Blick auf die Ausläufer des Dachsteinmassives, die Gosauer Zinken, die wir vom Hotel aus sehen, und noch ein letztes Foto, dann heißt es Koffer laden und los gehts.
Da wir fast nur Reisegäste haben, die in Dresden aus- und einstiegen, können wir für den Rückweg eine andere Route zu nehmen - streckenmäßig kürzer aber zeitlich gleich lang wie über Deutschland, da an vielen Stellen in Südböhmen noch die Landstraße genutzt werden muss.
Wir fuhren wieder bis Bad Ischl und dann weiter die landschaftlich beeindruckende Strecke entlang der Traun zum Traunsee bis Gmunden. Die Alpen verlassend geht es weiter nach Linz in die Weite des Donautals, sanft wieder hinauf durch das Mühlviertel, das "stille Österreich", nach Tschechien. In Südböhmen sehen wir den Böhmerwald, erfahren etwas über die Moldau und reisen vorbei an Orten wie Böhmisch Krumau (Ceske Krumov) und Budweis. In Mittelböhmen passieren wir die Hussiten-Stadt Tabor, quälen uns durch die immer mit Autos vollgefüllten Stadtautobahnen der Vororte Prags, um uns dann auf das Elbtal ab Melnik und Leitmetitz zu freuen. Durch das Böhmische Mittelgebirge gleiten wir zurück nach Deutschland bis unser Reisebus mit unserem versierten Busfahrer Dominic und unserer Reisebegleiterin Anke wieder in Dresden ankommt.
Eine Gartenreise mit zauberhaften Kleinoden und Gartenträumen in der beeindruckenden Landschaft des Salzkammergutes geht zu Ende, verbunden mit vielen Erinnerungen an nette, sympathische Mitreisende, herzliche Gartenbesitzer und Blütenmeere, Gartenanregungen und Bergblicke.
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