Reisebericht: Rundreise Österreich - Erlebnisse in der Schladming-Dachstein-Region

26.08. – 01.09.2018, 5 oder 7 Tage Steiermark mit Hochwurzen - Schloss Trautenfels - Dachstein - Schladming - Planai - Vögeialm - Ursprungsalm - Steirischer Bodensee - Haus im Ennstal

Eine abwechslungsreiche Reise mit schöner Natur, Landschaftt und mit den Bergen Hochwurzen, Planai und Dachstein. Aber auch die Kultur im Schloss Trautenfels und im Kloster Admont kam nicht zu kurz.

26.08.18 Anreise


Am Morgen starteten wir in Dresden. Nach weiteren Zustiegen bis Nürnberg Feucht führte uns unsere Route nach Passau zu unserem letzten Zustieg. Wir nutzen gleich den Busparkplatz an der Donau für unsere Mittagspause. Weiter führte uns die Reise bis nach Schärding und Wels zu unserer letzten Pause im Nationalpark Kalkalpen. Wir sahen schon die ersten Schneebedeckten Berge den in den Alpen hatte es bereits geschneit. Wir verließen die Autobahn und fuhren Richtung Schladming. Unser Ziel war das Hotel Gürtl in Haus im Ennstal. Dort wurden wir vom Herr Gürtl herzlich begrüßt. Unsere Koffer wurden alle auf die Zimmer gebracht. Nun konnten wir das erste leckere Abendessen als Buffet genießen.

27.08.18 Hochwurzen – Reiteralm


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Heute wollten wir hoch hinaus auf die Berge. Unser erstes Ziel war der Berg Hochwurzen. Vom Hotel fuhren wir nach Schladming und weiter Richtung Rohrmoos zur Talstation der Seilbahn. Bequem brachte uns die Kabinenbahn auf 1850 m Höhe in den Schladminger Tauern. Es erwartete uns ein traumhafter Blick auf das Dachsteinmassiv. Die Spitzen der Berge leuchteten in Weiß und auf dem Hochwurzen lag auch noch Schnee. Wir nahmen uns Zeit für einen Spaziergang zum kleinen Hochwurzen und konnten von dem Anblick bei blauen Himmel und Sonnenschein einfach nicht genug bekommen. An der Hütte waren alle Berge der Region ausgeschildert. Die ersten kehrten schon zu Kaffee und Kuchen ein oder tranken eine frische Buttermilch. Auf der Mautstraße erreichten wir die Reiteralm. Dort kehrten wir in die Gasselhöhehütte ein. Die meisten probierten einen Kaiserschmarrn. Einige Gäste machten sich auf zum Spiegelsee. Doch bald stellten sie fest das es ein steiler und steiniger Weg war und kehrten wieder um. Zumindest brauchte sich keiner ärgern da sich der Dachstein an diesem Tag nicht gespiegelt hat. Alle die noch Lust hatten unternahmen mit dem Hotelchef einen Spaziergang durch Haus. Schöne alte Häuser mit ihren Geschichten haben uns begeistert. Besonders schön ist überall der Blumenschmuck. Ein Markenzeichen von Haus. Damit erhielt der Ort 2014 die Auszeichnung „Schönstes Blumendorf Europas".

28.08.18 Planai – Vöglealm


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Wir nutzen das schöne Wetter aus und „bestiegen" unseren nächsten Berg. Die Planai der Hausberg von Schladming ist bekannt durch zahlreiche Ski Abfahrtsläufe und internationale Wettkämpfe. Der Schnee war geschmolzen und so nutzen wir die Zeit für einen schönen Spaziergang auf dem Panoramarundweg. Anschließend besuchten wir die Vöglealm. Auf der Mautstraße erreichten wir ein Naturjuwel. Sehr ruhig gelegen unterhalb der Hohen Tauern liegt die Alm mit ihrer Hütte. Natürlich kehrten wir ein und probierten die selbstgemachten Köstlichkeiten. Wir hatten auch noch Zeit für eigene Spaziergänge auf der Alm.

29.08.18 Dachstein – Steirischer Bodensee


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Am heutigen Tag mussten wir etwas eher aufstehen. Der Höhepunkt unserer Reise stand auf dem Programm, der Besuch des Dachsteins. Wir wollten zu den ersten gehören die mit der Gondel nach oben fuhren. Pünktlich 09.00 Uhr ging es hinauf. Einige Gäste hatten Glück und konnten die Fahrt auf dem Dach der Gondel genießen. Ein schöner Blick über die Bergwelt und den Dachsteingletscher erwartete uns. Natürlich musste auch die Hängebrücke und die Eisgrotte besucht werden. Die mutigen wagten sich auch auf die Treppe ins Nichts. Nach der Mittagspause fuhren wir auf der Panoramastraße zum Steirischen Bodensee. Nach einem kurzen Spaziergang tauchte er auf. Schon von weitem war der Bodenseefall zu sehen. Wir unternahmen einen Spaziergang um den See oder zum Wasserfall. Im Forellenhof kehrten wir zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen ein.

30.08.18 Hauser Kaibling – Schloss Trautenfels


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Laut Wetterbericht war ab dem Mittag Regen angesagt bis hin nach Kärnten. Deshalb entschlossen wir uns am Vormittag den Hauser Kaibling zu besuchen. Die Talstation befindet sich in der Nähe des Hotels. Auch hier nutzten wir die altehrwürdige Gondel nach oben. Einige Gäste wanderten zum Gipfelkreuz oder zur Kaiblinghütte. Am Anfang war der Blick noch klar doch langsam zogen die Wolken und der Nebel herein. Auch dies war ein besonderes Schauspiel. Schließlich fing es an zu regnen. Am Nachmittag besuchten wir das Schloss Trautenfels. Nach einer kurzen Einführung tauchten wir in die die Natur- und Kunstgeschichte des Ennstal ein. Aber auch Bergbau, Brauchtum, Wald und Umwelt waren ein Thema. Es regnete immer noch und wir kehrten unterhalb der Burg in der Fischerhütte ein.

31.08.18 Kloster Admont – Mandelberggut


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Die Wetteraussichten für heute waren auch nicht so gut. Schon am Morgen regnete es. Also auf zum Kloster Admont. Das Benediktinerstift ist eines der ältesten Klöster in Österreich. Nach einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Wir hatten Zeit uns das Naturhistorisches- das Gotische- oder das Kunsthistorische Museum zu besichtigen. Der Höhepunkt ist jedoch die Besichtigung der Weltgrößten Klosterbibliothek. Im Büchersaal sind 70.000 Bände untergebracht. Die restlichen 130.000 Bände werden in nicht öffentlichen Räumen aufbewahrt. Aber nicht nur die Bücher sondern auch die gesamte Gestaltung des Saales mit Fresken und Stuck war beindruckend. Das kloster beschäftigt z.Z. 500 Mitarbeiter. Dazu gehört auch noch ein Weingut in Slowenien. In der Stiftstaverne kehrten wir zum Mittagessen ein. Zurück in Schladming schauten wir im Mandelberggut vorbei. Währen einer Führung in der Latschenkiefer Brennerei erfuhren wir einiges über die Herstellung des Latschenkieferöls. Aus 200 Kilo Latschenkiefer gewinnt man nur einen halben Liter Öl. Es ist sehr aufwendig. Daraus entstehen verschiedene Kosmetik Produkte und Heilmittel. Anschließend besuchten wir die Destillerie. Auch beim Schnapsbrennen gibt es einiges zu beachten. Auf Grund einer eigenen Quelle verfügen Sie über ein sehr weiches Wasser. Dies verbessert die Qualität der Schnäpse. Dabei erfuhren wir ein guter Schnaps muss teuer sein. Den pro Liter erhält der Staat 12.- € Steuern. Natürlich probierten wir auch 2 Gläschen. Zurück im Hotel genießen wir noch einmal das leckere Abendessen. In der Stube wurden wir von Babette zu einer Weinprobe erwartet. Dabei probierten wir verschiedene Weinsorten. Ein schöner Abschluss unserer Reise.

01.09.18 Heimreise


Mit vielen schönen Erlebnissen traten wir die Heimreise an. Da schon lange Wartezeiten an der Grenze vor Passau angesagt waren entschieden wir vorher die Autobahn zu verlassen und die Landstraße nach Passau zu nehmen. Eine gute Entscheidung.

Bildergalerie zur Reise

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