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Reisebericht: Rundreise Österreich - Erlebnisse in der Schladming-Dachstein-Region

20.09. – 26.09.2020, 5 oder 7 Tage Steiermark mit Hochwurzen - Schloss Trautenfels - Dachstein - Schladming - Planai - Vögeialm - Ursprungsalm - Steirischer Bodensee - Haus im Ennstal

Hoch hinaus soll es bei dieser Reise gehen. Berge, Almen, Pässe und Seen stehen auf dem Ausflugsprogramm.

20. September: Anreise in die Steiermark


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Schon lange haben wir uns darauf gefreut – heute ist es endlich so weit: Wir starten zu unserer Erlebnisreise in die Schladming-Dachstein-Region. Da Sonntag ist, kommen wir auf den Autobahnen gut voran. Von Dresden aus geht es durch das Vogtland nach Bayern. Über Regensburg und Passau erreichen wir die Grenze zu Österreich. Nun folgt eine tunnelreiche Strecke. Dann sind wir bald  im Ennstal. Hier liegt auch unser Ziel: Haus bei Schladming. Bei der Ankunft am Panoramahotel Gürtl begrüßt uns Peter herzlich. Schnell sind die Zimmer bezogen und erste Fotos vom Dachsteinmassiv werden gemacht. Dann treffen wir uns zum Abendessen wieder. Heute können wir uns an einem umfangreichen Steirischen Bauernbuffet bedienen. Die Auswahl ist groß, reicht von der Leberknödelsuppe bis zum Grillhenderl, vom Schulterbratl bis zur Fischplatte und von der Kalbsstelze bis Spare Ribs. Ein Schokomousse mit marinierten Feigen bildet den süßen Abschluss des Tages.

21. September: Hochwurzen, Reiteralm und Haus im Ennstal


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Noch zieht der Nebel durchs Ennstal, doch der Wetterbericht verspricht einen sonnigen Tag.
Nach einen guten Frühstück mit Produkten aus der Region wollen wir unseren ersten Berg „erklimmen". Inzwischen hat sich der Nebel verzogen und Jan bringt uns mit dem Bus nach Rohrmoos. Von hier geht es mit der Seilbahn hinauf auf den Hochwurzen. In 1852 m Höhe haben wir einen schönen Blick auf das gegenüberliegende Dachsteinmassiv. Wir spazieren noch bis zum Gipfel des „Kleinen Wurzen". Dann können wir die Go-Card-Piloten bei ihrer rasanten Fahrt beobachten. Auch für uns geht es wieder hinunter, allerdings mit der Seilbahn.
Nun folgt eine Busfahrt über eine enge, serpentinenreiche Straße. Kompliment an unseren Jan. Immer wieder haben wir schöne Panoramablicke zum Dachsteinmassiv, in die umliegende Bergwelt und ins Ennstal. Nach 30 Minuten erreichen wir die Reiteralm. Da es inzwischen Mittag ist, kehren die meisten Gäste in die Grasselhöh-Hütte ein. Danach bleibt noch genügend Zeit für einen Spaziergang um den Reiteralmsee. Dabei bieten sich fantastische Fotomotive. Dann beginnt die Busrückfahrt ins Tal.
Nach einer kurzen Pause im Hotel treffen wir uns mit Willi. Er begleitet uns bei einem Rundgang durch seinen Heimatort. Dabei erfahren wir u.a. woher der Name „Haus" kommt und wie alte Traditionen heute noch gepflegt werden. Besonders beeindruckt sind wir vom Blumenschmuck im Ort. Blumenbaum, Blumenampeln und Blumenpyramiden sind immer wieder Fotomotive für uns. Auch die Balkons und Fenster der Häuser präsentieren Blumen in allen Farben. Mehrmals wurde Haus deshalb schon als schönstes Blumendorf Europas ausgezeichnet. Nach einem Aufenthalt in der Kirche spazieren wir zurück zum Hotel. Hier lassen wir uns Entenbrust, Seesaiblingfilet oder Bierkasnocken schmecken.

22. September: Schloss Trautenfels und Prebersee


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Entlang der Enns fahren wir heute zum Schloss Trautenfels. Es liegt auf einem Felsvorsprung am Fuße des Grimmings. Gemeinsam steigen wir hinauf in den ersten Stock, wo ein umfangreiches und sehr liebevoll gestaltetes Heimatmuseum untergebracht ist. Nach einer kurzen Erläuterung zur Geschichte des Schlosses erkunden wir bei einem individuellen Rundgang u.a. Wissenswertes zum Thema Holz und Wald, lernen die Tiere der Region kennen, können sehen, wie man früher hier lebte und welche Bräuche heute noch gepflegt werden. Auch die Sonderausstellung „Gipfelstürmen" ist interessant. Wer genug Puste hat, erklimmt noch den Aussichtsturm und genießt den schönen Blick über das Ennstal von dort oben.
Zum Mittag stärken wir uns am Bus. Dann beginnt einen landschaftlich reizvolle Fahrt auf der Erzherzog-Johann-Straße durch das Großsölktal, hinauf zum 1790 Meter hohen Sölkpass und hinunter ins Murtal. Dann erreichen wir den Prebersee. Dieser Moorsee ist bekannt durch das weltweit wohl einmalige Preberseeschießen. Das Besondere bei diesem Wettkampf: Es wird nicht direkt auf Scheiben geschossen, sondern auf deren Spiegelbilder im See. Einige Gäste nutzen die Zeit für einen Spaziergang rund um den alpinen See, andere lassen sich auf der Terrasse der Ludlalm Kaffee und Kuchen schmecken. Bei der Weiterfahrt sehen wir u.a. die Wallfahrtskirche St. Leonhard über dem Ort Tamsweg und die Burg Mauterndorf. Dann nehmen wir den Tauernpass in Angriff, wo uns in Obertauern die Beatles grüßen. In Radstadt erreichen wir dann wieder das Ennstal und wenig später unser Hotel.

23. September: Dachstein, Steirischer Bodensee und Weinverkostung


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Heute wollen wir besonders hoch hinaus, deshalb machen wir uns schon 8 Uhr auf den Weg. Durch Ramsau und über die Dachsteinstraße gelangen wir ins Ramsauer Almengebiet. Hier befindet sich die Talstation der Dachstein-Südwandbahn. Mit der rundum verglasten Gondel fahren wir auf eine Höhe von 2700 m. Oben angekommen, begeben wir uns zum Dachstein-Skywalk. Er ragt über die 250 m senkrecht abfallende Felswand des Hunerkogels hinaus. Gleich nebenan beginnt der Rundweg um das Dachsteinhaus. Die meisten Gäste wagen sich auch auf Österreichs höchstgelegene Hängebrücke und steigen die „Treppe ins Nichts" hinunter. Es bleibt auch noch Zeit für einen Besuch des Eispalastes. Wieder unten angekommen, machen wir unsere Mittagspause im Alpengasthof, denn leider fängt es an zu regnen.
Gut gestärkt geht es ins Ennstal zurück. Weit über die Region hinaus bekannt ist das Mandlberggut, das wir nun besuchen wollen. Unsere Führung beginnt in der Latschenkiefer-Brennerei. Dort wird die Latschenkiefer zur Ölgewinnung genutzt. Wir erfahren u.a., dass 400 kg Nadeln und Zweigspitzen nötig sind, um ca. einen Liter ätherisches Latschenkiefernöl zu gewinnen. Nun besuchen wir noch die Dachstein-Destillerie, wo wir erklärt bekommen, wie aus frischem Obst edle Brände entstehen. Und natürlich dürfen wir auch verkosten. Im kleinen Shop wird dann so manches Mitbringsel gekauft.
Am Nachmittag wollen wir noch zum Steirischen Bodensee. Dazu fahren wir ins Seewigtal. Vom Parkplatz spazieren trotz des leichten Regens alle Gäste zum See. Einige Gäste umrunden den See sogar, andere können den leckeren Eisbechern im „Forellenhof" nicht wiederstehen.
Nach unserer Ankunft im Hotel lädt uns Sommeliere Bernadette zu einer Weinverkostung ein. Sie kredenzt uns vier österreichische Weine und einen Likör. Außerdem erfahren wir viel Wissenswertes rund um den Wein und testen unseren Geruchssinn. Am Ende wissen wir auch alle, wie man Wein richtig trinkt: Schauen, Schwenken, Riechen, Trinken. Nun haben wir Hunger und freuen uns auf das Gourmetabendessen.

24. September: Planai, Vögeialm und Schladming


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Bei unseren Fahrten durchs Ennstal haben wir in den letzten Tagen schon mehrmals den Hausberg von Schladming, die Planai, gesehen. Heute, bei strahlendem Sonnenschein, wollen wir dort hinauf. Das machen wir gemütlich mit der Seilbahn. Von oben haben wir einen tollen Blick. Einige Gäste laufen zum Gipfel, andere  umrunden diesen auf dem Panoramaweg. Überall begegnen uns lustige Hasen, denn hier oben befindet sich auch das Hopsi-Land. Es bietet Kindern umfangreiche Spielmöglichkeiten. Auch einige von uns fahren mit dem „Hopsi-Express".
Wieder unten angekommen, bringt uns Jan durch die Pongauer Forstau, ein Seitental der Enns. Unser Ziel, die Vögeialm, liegt am Ende des Tales inmitten unberührter Natur auf einer Höhe von 1360 m. Wir kehren zu einer Jause mit Produkten aus eigener Herstellung ein. Uns schmecken Leberknödelsuppe und Kaiserschmarrn ebenso wie Wildsalami-, Almkas- und Rinderschinkenbrot. Die Portionen sind recht groß, deshalb geht es gut gestärkt weiter nach Schladming. Durch das historische Stadttor gelangen wir ins Zentrum. Hier sind vor allem der Hauptplatz mit den blumengeschmückten historischen Häusern und das Rathaus mit dem Park davor sehenswert. An der Schladminger Brauerei, deren Bier einige von uns gern trinken, steigen wir wieder in den Bus und fahren zum Hotel zurück. Im Panoramabad und in der Sauna lassen einige Gäste den Nachmittag ausklingen.
Nach dem Abendessen wird es recht kühl. Hoffentlich schneit es nicht, denn morgen wollen wir auf die Ursprungalm und das ist bei Schnee nicht möglich.

25. September: Usprungalm und Hauser Kaibling


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Der Morgen bringt gute Nachrichten: Unserem Ausflug auf die Ursprungalm steht nichts im Weg. Unser Bus ist allerdings zu lang für die Auffahrt zur Alm, aber wir werden mit einem kleineren Bus auf spektakulärer Strecke bis auf eine Höhe von 1604 m gebracht. Die Alm befindet sich am Fuß der Steirischen Kalkspitze in den Schladminger Tauern. Bekannt geworden ist sie vor allem, da einst Szenen für einen Heidifilm dort gedreht wurden. Trotz des nicht gerade schönen Wetter begeben sich alle Gäste auf den Rundweg, wo an mehreren Stellen Tafeln mit allerlei Informationen stehen. Dann kehren wir in die Almhütte ein und Wirt Helmut serviert uns seine Almprodukte.
Den Nachmittag nutzen einige Gäste noch für die Auffahrt auf den Hauser Kaibling. Die Talstation der Schladminger Tauernseilbahn, eine der ältesten Seilbahnen in der Steiermark, befindet sich gleich neben dem Hotel. Andere wollen bei dem regnerischen Wetter lieber noch einmal die Annehmlichkeiten des hoteleigenen Wellnessbereichs nutzen.
Am Abend lassen wir uns letztes Mal kulinarisch verwöhnen.

26. September: Heimreise


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Nun hat es doch noch geschneit in der Nacht. Die gegenüberliegenden Berge zeigen sich in Weiß.
Doch wir konnten in den letzten Tagen interessante und abwechslungsreiche Ausflüge unternehmen. Außerdem wurden wir von Familie Gürtl und ihrem Team liebevoll im Panoramahotel betreut.
Mit vielen schönen Erinnerungen und einem süßen Abschiedsgeschenk im Gepäck geht es zurück in die Heimat. Dabei machen wir unsere Mittagspause in Passau. So besteht sogar noch die Möglichkeit, zum Rathaus und zum Dom zu spazieren. Pünktlich erreichen wir dann unsere Ausstiegsstellen in Sachsen.
Liebe Reisegäste,

es hat mir Freude gemacht, mit Ihnen die Schladming-Dachstein-Region zu erkunden. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und natürlich viel Gesundheit.

Ihre Reiseleiterin Martina Pötschke

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