Reisebericht: Singlereise ins Winterwunderland Tirol

02.02. – 09.02.2019, 8 Tage Winterreise in die Kitzbüheler Alpen - St. Johann in Tirol

Eine Winterreise in die Kitzbühler Alpen bei viel Schnee und Sonnenschein. Schöne Landschaften entdecken bei geführten Wanderungen.

02.02.19 Anreise nach St. Johann – Hüttenabend auf der Bacheralm


Am frühen Morgen reisten wir nach St. Johann in Tirol. Was würde uns erwarten den in einigen Bundesländer war Ferienbeginn. Zum Glück waren jedoch nur wenige Staus und wir kamen fast pünktlich in unserem Ferienort an. In der Pension Meixner wurden wir schon erwartet. Nach dem einchecken trafen wir uns im Frühstücksraum um die nächsten Tage zu besprechen. Anschließend hatten wir noch etwas Zeit und einige Gäste spazierten in den Ort zum Kaffeetrinken. Den Abend wollten wir auf der Bachelalm verbringen. Mit dem Taxi fuhren wir zum Hotel Kramerhof nach Kirchdorf. Da die Alm nur zu Fuß zu erreichen ist entschieden wir uns ein Abenteuer einzugehen. Ein Traktor stand bereit und unsere Schlitten wurden an einem Seil fest gemacht. Es ruckte etwas und wir wurden bequem nach oben gezogen. Es bereitete uns sehr viel Spaß und war ein lustiger Beginn unseres Hüttenabends. Wir wurden mit einer leckeren Brettljause verwöhnt. Zu einem zünftigen Hüttenabend gehört natürlich auch Musik. Drei junge Musiker sorgten mit der Gitarre und der Harmonika für die richtige Stimmung. Beschwingt setzten wir uns auf unsere Rodel und „sausten" ins Tal. Es bereitete uns richtigen Spaß. Für viele war es seit Jahren wieder das erste Mal und so blieben blaue Flecke nicht aus. Ein erlebnisreicher Abend ging zu Ende und das Taxi brachte uns zurück nach St. Johann.

03.02.19 Schneeschuhwanderung


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Auf zu neuen Abenteuern. Eine Schneeschuhwanderung stand auf dem Programm. Wir erreichten zu Fuß den Parkplatz am Koasastadion. Martina und Eva unserer Reiseleiterinnen warteten schon auf uns. Sie hatten die Schneeschuhe und Stöcke für uns dabei. Es schneite ziemlich stark doch das konnte uns nicht abhalten. Wir entschieden uns eine Wanderung zum Gasthof Rummlerhof zu unternehmen. Da es in den letzten Tagen viel geschneit hatte mussten wir über unberührte Wiesen und Wege durch den Schnee stapfen. Es war schon etwas anstrengend und wir waren glücklich und stolz als wir den Gasthof erreichten. Es war schon ein tolles Erlebnis. Nach einer Stärkung und etwas Erholung entschieden wir uns gemeinsam wieder zurück nach St. Johann zu laufen. Allerdings ohne Schneeschuhe. Diese wurden mit dem Auto abgeholt. Es gab aber auch die Möglichkeit mit dem Skibus zurück zu fahren. In St. Johann kehrten einige noch im Cafe Rainer ein. Im Hotel Post in der gemütlichen Trapperstübel ließen wir zum Abschluss des Tages die Käsespätzle schmecken.

04.02.19 Hahnenkamm – Kitzbühel


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Die Wettervorhersage stimmte für heute. Ein Blick aus dem Fenster und die Sonne versuchte sich durch zusetzten. Mit dem Zug fuhren wir nach Kitzbühel zur Hahnenkammbahn und tatsächlich die Sonne und der blaue Himmel kamen zum Vorschein. Die Gondel brachte uns bequem zur Bergstation. Es erwartete uns ein Traumwetter. Der Schnee glitzerte und machte Lust auf einen schönen Spaziergang. Der Hahnenkamm ist besonders bekannt durch das berühmte Hahnenkammrennen auf der „Streif". Es ist die gefährlichste und eine der steilsten Pisten der Welt. Leider wurden noch die letzten Utensilien des Rennens mit dem Hubschrauber abgeholt. So konnten wir den Blick vom Starthaus aus nicht betrachten. Wir genossen den Blick auf das verschneite Kitzbühel und die umliegenden Berge. Gemeinsam liefen wir mit immer wieder schönen Blicken zum Berggasthof Sonnenbühel. Es war alles schön eingedeckt und man wartete auf die gut betuchten Besucher, die zu Mittag schon einen Tisch reserviert hatten. Wir ließen uns einen Glühwein oder Jagatee schmecken und setzten unseren Spaziergang fort. Es ging noch etwas bergauf und wir erreichten den Berghof. Wir kehrten ein zum Mittagessen oder ließen im Liegestuhl einfach die Seele baumeln. Anschließend erreichten wir wieder die Bergstation und fuhren zurück nach Kitzbühel. Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir die Altstadt und unternahmen einen Bummel oder kehrten zum Kaffeetrinken ein. Ein schöner Tag ging langsam zu Ende. Zum Abendessen kehrten wir im Gasthof Bären zum Abendessen ein.

05.02.19 Wanderung durch das Bichlach in Oberndorf


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Mit dem Bus fuhren wir nach Oberndorf. An der Touristeninformation wartete schon Joseph der örtliche Reiseleiter und andere Gäste auf uns. Wir unternahmen eine wunderschöne Wanderung in das Bichlach. Dabei eröffnete sich immer wieder ein schöner Blick auf den schneebedeckten Wilden Kaiser. Wir kamen an einigen schönen Häusern vorbei so auch am ehemaligen Wohnhaus von Franz Beckenbauer. Wir erreichten den Gasthof Bichlhof und konnten die Sonne auf der Terrasse genießen. Zurück in Oberndorf kehrten wir im Gasthof Neuwirt zum Mittagessen ein. Gut gestärkt spazierten wir zum Müllnerhof. Während einer Hofführung konnten wir in einem der ältesten Bauernhöfe der Region hinter die Mauern schauen und einen Blick in den Kuhstall werfen. Wir erfuhren wissenswertes über die Arbeit auf einem Biobauernhof. Natürlich schauten wir uns auch im Hof den „Größten Holzbrunnen der Welt" an. Im Keller des Bauernhofes wurden wir mit frischem Brot belegt mit Schinken und Käse und einem Obstler empfangen. Dort befindet sich eine Destilationsanlage, ein Räucherofen und ein Holzbackofen die noch in Betrieb sind. Im Hofladen konnte gestöbert werden und dass eine oder andere wurde natürlich auch gekauft. Mit dem Zug fuhren wir zurück nach St. Johann. Von dort liefen wir zur Talstadion der Harschbichel Bergbahn. Jeden Dienstag veranstalten die Skilehrer eine interessante Ski Show. Untermalt wurde sie mit Lichteffekten und Musik. Ein schöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.

06.02.19 Kitzbühler Horn - Wanderung zur Hunsbichelalm


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Am Morgen fuhren wir mit der Bergbahn auf den Harschbichel den Hausberg von St. Johann unterhalb des Kitzbühler Horn. Bei blauem Himmel und Sonnenschein erwartete uns eine schöne Aussicht auf St. Johann und die umliegenden Berge. Auch wenn man nicht wandern konnte nutzten wir die Zeit zum relaxen und sonnen im Liegestuhl. Einige wagemutige liefen über die Pisten zur Talstadion. Wir hatten noch etwas Zeit und nutzen diese zum Einkaufsbummel im Ort. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Erpfendorf. Am Parkplatz der Griesbachklamm erwartete uns Dani die örtliche Reiseleiterin. Von dort wanderten wir zum Hotel Lärchenhof und weiter hinauf zur Hunsbichelalm. Auf dem Plateau hatten wir einen schönen Blick auf den wilden Kaiser. In der alten Bauernstube wärmten wir uns bei einem Glühwein auf und warteten auf die Dunkelheit. Nachdem die Fackeln angezündet wurden erlebten wir den sogenannten „Funkenflug". In einem Schneebesen wurde Toilettenpapier und Drahtwolle untergebracht. Es wurde angezündet und anschließend der Schneebesen mittels einer Schlinge gedreht. Dabei entstanden die Funken. Dani zeigte es uns und einige mutige haben es nach gemacht. Auch wenn dabei eine Bommel an der Mütze verkohlt wurde war es ein schöner Anblick. Wir liefen zurück ins Tal und kehrten im Hotel Berghof zum Abendessen ein.

07.02.19 Winterwanderung zur Einsiedelei Maria Blut


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Unsere letzte Winterwanderung entführte uns in die Einsiedelei Maria Blut. Gemeinsam mit Joseph und anderen Gästen begaben wir uns auf den Weg. Und wieder liefen wir durch den Schnee mit Blick auf das Kitzbühler Horn und den Niederkaiser. Es ging immer bergauf und das letzte Stück zur Wallfahrtskapelle war schon etwas steil. Im Moment bewohnt nur eine Ordensschwester die Einsiedelei. Leider war sie aber nicht zu sehen. So liefen wir ein Stück zurück und stapften weiter durch den Schnee zum Gasthof Rummlerhof. Nach einer Einkehr wanderten wir mit Joseph über schön verschneite Wege wieder zurück nach St. Johann. Und wieder wurden die Geschäfte unsicher gemacht und einiges eingekauft. Am Abend fuhren wir mit dem Taxi in die urige Hütte Grander Schupf. Wir saßen direkt am Kamin, hörten das knistern des Feuers und ließen uns kulinarisch verwöhnen.

08.02.19 Hochbrixen – Iglu Dorf


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Mit dem Zug fuhren wir bequem nach Brixen im Thale. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort erreichten wir die Bergbahn Hochbrixen. Mit der Gondel ging es nach oben immer mit dem Blick auf die Hohe Salve. Wir besuchten das Iglu Dorf und erhielten eine Führung. Zuerst sahen wir den „Speiseraum" der natürlich aus Eis bestand sowohl die Tische und auch die Bänke. Am Abend kann wird dort ein Fondue gereicht. Wir tauchten weiter in das innere ein und sahen verschiedene Eisskulpturen die von verschiedenen Künstlern geschaffen wurden. Jedes Jahr gibt es ein anderes Motto. Auch heiraten kann man dort. Natürlich schauten wir uns auch noch die „Schlafräume" in dem Iglu an. Dort können bis zu vier Personen pro Iglu übernachten. Nach dieser interessanten Führung holten wir uns an der Eisbar einen Glühwein. Durch die schön verschneite Landschaft spazierten wir zum Fleckalmsee und weiter zur Fleckalm wo wir einkehrten. Zurück am Iglu Dorf nutzen wir die Gelegenheit im Liegestuhl zu relaxen und die Reise Revue passieren zu lassen. Zum Abschluss unseres Urlaub wurden wir mit dem Taxi abgeholt und fuhren nach Waidring in den Alpengasthof Unterweißbach. Nach einem deftigen Essen sorgten zwei junge Musiker für Spaß und gute Laune. Ein schöner Abschluss unserer Winterreise in Tirol.

09.02.19 Freizeit – Rückfahrt


Der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. Im Koasastdion besuchten einige den Koasalauf. Ein Volkslauf mit internationaler Beteiligung. Es wurden verschiedene Strecken zurück gelegt bis zu 50 km wurden dabei absolviert. Einige Gäste saßen am Feuer und ließen sich Bratapfel, Knüppelkuchen und warmen Aroniaspunsch munden. Nun hieß es Abschied nehmen von St. Johann. Unser Pendelbus war fast pünktlich. Wir fuhren zurück vorbei am Achensee und Tegernsee und erreichten fast pünktlich unsere Ausgangsorte.
Es war eine sehr schöne Reise mit verschiedenen Höhepunkten mit viel Spaß und guter Laune. Auch wenn es etwas anstrengend hat uns das schöne Wetter dafür entschädigt.

Vielen Dank an alle. Es hat mir viel Spaß bereitet mit Euch unterwegs zu sein. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder. Bis dahin.

Eure Kerstin

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