Reisebericht: Städtereise Kaiserliches Wien

11.10. – 14.10.2018, 4 Tage Städtereise Wien mit Schloss Schönbrunn und Heurigen - Abend

Einmal Wien komplett ... Die Prachtbauten an der Ringstrasse erleben. In der Altstadt die Spuren der Habsburger suchen. Im Schloss Schönbrunn das Leben von Kaiser Franz Joseph und seiner Sissi spüren. Den Wiener Wald als Erholung der Wiener verstehen.

Donnerstag


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Abfahrt in Pforzheim am frühen Donnerstag-morgen. Nachdem ein Blick in die noch druckfrische Pforzheimer Zeitung uns zeigte dass es Zuhause nichts zu versäumen gibt wuchs bei uns umso mehr die Vorfreude Neues zu entdecken.
Bei noch frischen Temperaturen ging die Fahrt auf der A8 an Stuttgart vorbei, dem Sonnenaufgang entgegen, dann weiter durch München und Richtung Salzburg. Am Chiemsee wurde es langsam Zeit mal ans Essen zu denken. Bei Bernau auf einem Hügel gelegen machten wir unsere Mittagspause in einem Restaurant mit Blick über den Chiemsee. Bei angenehmen 25 Grad und Sonnenschein auf der Terrasse konnten wir die hervorragende bayrische Küche und den Ausblick genießen.
Anschließend ging es bei Salzburg über die Grenze nach Österreich, immer der Donau folgend an Linz vorbei in die Wachau mit Blick auf das Benediktinerkloster Stift Melk, durch den Wiener Wald bis wir schließlich am Abend in Wien ankamen. Als wir an unserm Senator Hotel Vienna, im 17.Bezirk Hernals, vorfuhren waren der Hunger und die Neugier auf die Stadt Wien groß. Nach kurzem Check-In schwärmten wir gleich aus um in einer typischen Wiener Beisl leckere Schmankerl wie Wiener Gulasch, Brathendl, Kaiser-schmarrn oder Gemüsestrudel zu genießen. Hier konnte der Tag entspannt ausklingen.

Freitag


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Am nächsten Tag wollten wir nun endlich die Altstadt Wiens sehen und den Spuren der Habsburger folgen. Gleich nach dem Frühstück brachte uns der Bus auf die Wiener Ringstraße. Mit Anekdoten über das alte und neue Wien bereitet uns Eva Polter, unsere erfahrene Stadtführerin, vor auf die neuen Eindrücke der Wiener Altstadt. Vorbei an dem ehemaligen Verteidigungsministerium mit der imposanten Reiterstatue von Radetzky. Über das Hotel Imperial gab es zu berichten das das Gebäude einst von dem Herzog von Württemberg an der besten Wiener Adresse gebaut, und dann seiner Wiener Braut geschenkt wurde. Vorbei am Hotel Sacher, am Parlament, an der imposanten Wiener Hofburg, dann ein kurzer Blick auf die Karlskirche, das Burgtheater das die Königin Elisabeth (Sissi) so liebte, die Universität und schließlich zum Schloss Prinz Eugens von Savoyen, das Belvedere. Bei einem Spaziergang durch den Park konnten wir das Schloss und den Park mit seinen vielen Statuen bestaunen und gleichzeitig die Stadt Wien von oben betrachten. Den nächsten Stopp machen wir beim Hundertwassser Haus und erkennen dass die schräge Architektur gespickt mit lebendiger Natur eine eindrucks-volle Kombination ergibt. Nun hatten wir das Gefühl in der alten Wiener Zeit angekommen zu sein und wollten den Rest selbst erkunden. Vom Schwedenplatz aus schwärmten wir zu Fuß in kleinen Gruppen in die Innenstadt, immer die Turmspitze des Stephansdom vor Augen. Einige genossen eine Rundfahrt mit dem Fiaker, andere lieber eine Sachertorte. Es gab so vieles zu erkunden und entdecken, hier wollten wir auf alle Fälle am nächsten Tag nochmals her.
Der Ausflug mit dem Bus in den Wiener Wald am Nachmittag führte uns zum Kloster Heiligenkreuz, vorbei an der mythischen Stätte Mayerling und zum Abschluss in den eleganten Kurort Baden. Dort machen wir einen entspannten Spaziergang durch den Ort bevor wir wieder nach Wien zurückkehren.
Wir hatten heute schon viel gesehen und erlebt, wollten es aber dennoch nicht versäumen uns den Prater mit seinem Riesenrad an diesem Abend noch anzuschauen. So liesen wir uns mit dem Bus zum Praterstern fahren und machten uns dann zu Fuß auf den Weg in den Wurstelprader. Mit Hilfe der Liliputbahn verschafften wir uns einen Überblick über die Größe des gesamten Parks, bevor wir zum Essen in das Schweizerhaus einkehrten. Hier gibt es Stelzen, sprich Schweinshaxen, von ungeahnter Größe. Da der Hunger nicht ganz so groß war schmeckte auch das Wiener Schnitzel oder ein Wiener Backhendel sehr lecker. Nun nachdem der Hunger und Durst besiegt waren, stand noch eine Fahrt mit dem berühmten Riesenrad auf dem Wunschzettel. Von oben hatten wir einen imposanten Blick über das nächtlich beleuchtete Wien. Nach der 20 minütigen Fahrt mit dem Riesenrad, machten wir uns auf den Weg ins Hotel und schlossen Freundschaft mit dem öffentlichen Wiener Verkehrs Verbund der uns in kurzer Zeit vor unser Hotel brachte.

Samstag


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Heute Vormittag sollte es zum Schloss Schönbrunn gehen. Wir ließen uns bis zum Park mit dem Bus fahren, somit hatten wir eine kurze und bequeme Anfahrt. Dann erkundeten wir erstmal den Schlosspark mit seiner eindrucksvollen Gartenarchitektur und schlenderten hoch bis zur Gloriette. Von hier hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Schloss Schönbrunn, wir konnten in den Wiener Wald schauen und die Stadt Wien breitete sich vor uns aus. Da wir schon am frühen Morgen aufgebrochen waren, erlebten wir den Park in einer ruhigen entspannten Stimmung. Mit einer sehr interessanten Schlossführung beendeten wir unseren Besuch in Schönbrunn.
Den Nachmittag verbrachten wir nochmals in der Wiener Altstadt bei sommerlichen Temperaturen.
Nach einem kurzen Stopp im Hotel fuhren wir mit unserem Bus nach Grinzing hinaus und freuten uns auf den Besuch eines traditionellen Heurigen Lokals. Mit einer deftigen Heurigenplatte, mit Sauerkraut Kartoffeln und allerlei verschiedener Fleischstücke oder auch einem vegetarischen Gemüsestrudel konnten wir die Energiereserven wieder auftanken. Der Heurigewein schmeckte lecker und die Schrammelmusik brachte uns in Stimmung und zum Schunkeln. Nachdem die Müdigkeit bei den ersten Gäste kam, holte der Bus uns bequem vor dem Lokal ab und brachte uns sicher zu unserem Hotel zurück.

Sonntag


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Viel zu schnell sind die Tage in Wien vergangen!
Nach einer guten Nacht und einem letzten ausgiebigen Frühstück traten wir die Heimfahrt an. Auch heute hatten wir wieder Sonnenschein und warme Temperaturen. Dank unserem erfahrenen Busfahrer konnten wir wieder auf einer sonnigen Terrasse mit Blick auf den Mondsee unsere Mittagspause verbringen und nochmals die leckere österreichische Küche genießen.
Nach Einbruch der Dunkelheit kehrten wir nach Pforzheim zurück mit vielen neuen Eindrücken und sicher ganz vielen Geschichten die wir gerne weiter erzählen wollen.

Ganz nach dem Motto einer lieben Teilnehmerin: „wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen"

In diesem Sinne nochmals liebe Grüße an alle Reisegäste,
von ihrem Reisebegleiter

Jürgen Müller

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