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Reisebericht: Kreuzfahrt Metropolen der Ostsee mit AIDAmar

13.06. – 23.06.2019, 11 Tage Ostsee-Kreuzfahrt mit AIDAmar ab/an Warnemünde - Tallinn - St. Petersburg - Helsinki - Stockholm - Danzig oder Visby - Kopenhagen

Auf dieser Reise kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Bequem auf einem schwimmenden Zuhause die großen Metropolen der Ostsee zu erkunden, lässt wirklich jedes Herz höher schlagen.

13.06.19 Einschiffung in Warnemünde


ostsee

Bei schönstem Sonnenschein und zu einer angenehmen Uhrzeit begibt sich unsere Reisegruppe gen Norden, um am Nachmittag in Warnemünde die „Lady AIDA Mar" zu boarden. Die Fahrt vergeht wie im Flug und schon befinden wir uns staunend vor unserem neuen Zuhause für die nächsten 11 Tage. Unsere Reisegruppe hat eine gute Mischung aus erfahrenen Seefahrern und Gästen, die voller Neugier und Respekt zum ersten Mal ein Kreuzfahrtschiff besteigen. Nachdem sich zeitnah alle an Bord befinden, ist noch kurz Zeit, sich einen Überblick in der eigenen Kabine zu verschaffen, die Rettungswesten ausfindig zu machen und schon beginnt die obligatorische Seenotrettungsübung, die vor jedem Auslaufen stattfindet. Im Anschluss attestiert uns der Kapitän via Lautsprecher das erfolgreiche Bestehen dieser und somit lösen sich die Ansammlungen an den jeweiligen Musterstationen Stück für Stück auf. Die erste Aufregung ist überstanden :)
Zum Klären bereits angefallener Fragen, treffen wir uns alle gemeinsam in der AIDA Bar auf Deck 10. Außerdem gibt es die offizielle Einladung zu unserem Sektempfang, der am morgigen Tag stattfindet. Könnte man schöner in eine Reise starten?! Könnte man... da wir im Anschluss an das Treffen, einen großen Tisch im Markt Restaurant auf Deck 9 ergattern und somit erstmalig in geselliger Runde auf die kommende Reise anstoßen. Prost! Dies sollte aber nicht das letzte Gläschen an diesem Abend sein. 20:15 Uhr stellen sich die AIDA Stars bei einer atemberaubenden Show im Theatrium vor, welches mit seinen drei Etagen rund um die große Bühne und seinem Glaskuppeldach ein echter Hingucker ist. Und schlussendlich darf die Begrüßung durch die wichtigste Person an Bord, unserem Kapitän Jörg Miklitza, nicht fehlen, der sich 21:30 Uhr bei einem Begrüßungssekt auf dem Pooldeck vorstellt. Ein ereignisreicher erster Tag, der Freude und Neugier weckt, auf alles, was noch kommen mag.

 

14.06.19 Erholung am ersten Seetag...



Schöner und entspannter könnte man eine Seereise nicht beginnen. Der Seetag bietet die Möglichkeit in Ruhe auf dem Schiff anzukommen, sich zunehmend zu orientieren und Stück für Stück die Seele baumeln zu lassen oder eben von dem ausgiebigen Unterhaltungsprogramm an Bord Gebrauch zu machen. Wir starten vollzählig in den Vormittag, bei einem kühlen Gläschen Sekt in der AIDA Bar und begeben uns im Anschluss mit Adrian zu einer unterhaltsamen und aufschlussreichen Schiffsführung. Spätestens jetzt hat man einen ungefähren Überblick, wie das Schiff aufgebaut ist und wie man dementsprechend am schnellsten zu seinem Ziel kommt. Zusätzlich hängen überall Übersichtspläne, die vor allem in den Fahrstühlen sehr hilfreich sind. Im Anschluss an den offiziellen Teil, steht es jedem frei, seinen Tag an Bord bestmöglich zu gestalten. Die Sonne scheint und der Möglichkeiten gibt es viele. Ich treffe mich mit einer Gästegruppe zu einem sogenannten „Single-Treff", an dem sich Alleinreisende, aber auch Paare zum näheren Kennenlernen und zum gemeinsamen Austausch treffen können. Unsere Runde ist derartig ausgelassen, dass die Zeit wie im Flug vergeht und wir regelrecht abbrechen müssen, da uns der Hunger zum Mittagessen treibt. Dort wird natürlich fröhlich weiter erzählt. Am Nachmittag treffe ich mich mit Gästen auf eine Runde Rommé. Es geht heiß her und kein Punkt wird verschenkt! Völlig ins Spiel vertieft, ist auch hier die Zeit für die Reiseleitersprechstunde schnell heran gekommen, zu der wir uns täglich treffen. Es werden grundsätzlich offene Fragen geklärt und der Ablauf des nächsten Tages besprochen. Wer es nicht zu unseren Treffen schafft, bekommt die wichtigsten Informationen wie Treffpunkte und Uhrzeiten bequem als Post von mir auf die Kabine geliefert. Zusätzlich gibt es jeden Abend die Bordzeitung „AIDA HEUTE" auf die Kabine, in der für den morgigen Tag genau aufgelistet ist, in welchem Hafen wir uns befinden, wie unsere entsprechenden Liegezeiten sind, wie sich die Öffnungszeiten der Restaurants und Shops verhalten und wie das allgemeine Programm für den Tag aussieht. Diese Bordzeitung ist nicht nur informativ und hilfreich für die Planung des kommenden Tages, in ihr befinden sich auch tagesaktuell die stetig ändernden Öffnungszeiten der jeweiligen Restaurants. In Sachen Verpflegung bleibt auf der AIDA Mar jedenfalls kein Wunsch offen, da man es bei einer unglaublichen Fülle an Speisen bei keiner Mahlzeit schafft, sich durch alles hindurch zu probieren. Ein wahres Schlaraffenland!

15.06.19 800-Jahr-Feier in Tallinn/Estland


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Bei schönstem Wetter starten wir geschlossen in Tallinn in unseren ersten Eberhardt-Inklusivausflug. Als hätten wir es bestellt, befindet sich die Hauptstadt Estlands gerade in Feierlaune, da sie ihr 800jähriges Bestehen zelebriert, zu dem auch die dänische Königin angereist ist. Und wir sind hautnah dabei :) Unser Ausflug beginnt mit einem kurzen Transfer zur „Oberstadt", auf dem uns Eduard, unser Reiseleiter, bereits mächtig zum Lachen bringt. Nach unserer Ankunft begeben wir uns zu Fuß auf den Schlossplatz. Hier befindet sich, umgeben vom estnischen Parlament und von der Residenz des deutschen Botschafters, die Alexander-Newski-Kathedrale. Benannt wurde sie nach dem russischen Nationalhelden und Heiligen Alexander Jaroslawitsch Newski. Wir haben ausreichend Zeit für eine kurze Besichtigung. Außerdem befinden wir uns in der einmaligen Situation, dass gerade ein Gottesdienst stattfindet, der von eindrucksvollen, choralen Gesängen begleitet wird. Weiter geht es auf dem charakteristischen Kopfsteinpflaster der Altstadt zu zwei Aussichtspunkten. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die gesamte „Unterstadt", inklusive Stadtmauer und inklusive unseres Schiffes, welches ruhig im Hafen auf unsere Rückkehr wartet. Überall ertönt Musik von zahlreichen Straßenmusikanten, die zumeist auf traditionellen Instrumenten volkstümliche Lieder anstimmen. Auch, wer Bernsteinschmuck mag oder allgemein an handgefertigten Souvenirs schwer vorbei gehen kann, kommt hier auf seine Kosten. Es reiht sich ein Geschäft ans andere. Am Rathausplatz angekommen, gibt es zusätzlich unzählige Stände verschiedenster Produkte. Von Töpfereiprodukten über Felle bis hin zu estnischen Köstlichkeiten ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Weiter geht es in Richtung Stadtmauer, wo wir, eingeteilt in zwei aufeinanderfolgende Gruppen, das älteste Kloster der Stadt besichtigen – das Dominikaner Kloster. Zusätzlich gibt es eine zweifache Likörprobe, wobei sich der ein oder andere aufopfert, die verschmähten Proben zu beseitigen, damit sie nicht verkommen ;) Schließlich wird bei der Führung die heilende Wirkung der Liköre hervorgehoben, weswegen sie traditionell besonders im Winter zur Unterstützung des Immunsystems getrunken werden. Nach diesem Erlebnis durchschreiten wir die alte Stadtmauer, flanieren vorbei an einem regelrechten Blumenmeer des ausgelagerten Blumenmarktes und begeben uns wieder Richtung Bus und somit Richtung Schiff. Das Abendprogramm im Theatrium wird heute besonders bunt bei der Show „Musical Dreams". Eine Zusammenstellung bekannter Melodien unter einer spektakulären Inszenierung.

16.06.19 1. Tag in der pulsierenden Metropole St. Petersburg/Russland


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Heute ist es so weit! Wir legen zu einem zweitägigen Aufenthalt in St. Petersburg an. Für viele ist es das Highlight der Reise, aber durch die teils 10stündigen Ganztagesausflüge auch der anstrengendste Teil. Gut, dass sich jeder sein persönliches Programm selbst zusammenstellen kann. Auch hier haben wir unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter. Während es die Tage zuvor in Strömen geregnet hat, werden wir nur von einer dicken, morgendlichen Wolkendecke begrüßt, die im Verlauf des Tages komplett aufklart und sommerliche Temperaturen zulässt. Wenn Engel reisen...
Genau deswegen begeben wir uns heute auf einen vierstündigen Stadtrundgang, bei dem wir zusätzlich die Blutkirche besichtigen. Los geht es an der Isaakskathedrale, der größten Kirche Sankt Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Entlang des Flusses Newa bestaunen wir die Admiralität und begeben uns im Anschluss auf den Schlossplatz. Von hier aus genießen wir den Ausblick auf die Alexandersäule und das Winterpalais, welches auch zur weltberühmten Eremitage gehört. Olga, unsere Reiseleiterin, erzählt dazu interessante Geschichten. Weiter geht es zu den Atlanten der Neuen Eremitage. Hierbei handelt es sich um übergroße, männliche Skulpturen, denen nachgesagt wird, dass das Berühren der Füße Glück, Wohlstand und Gesundheit mit sich bringt. Um auf Nummer sicher zu gehen, mache ich mir die Mühe, gleich alle 20 Füße, der zehn Glücksbringer zu berühren. Aber auch die anderen Gäste sind eifrig dabei. Auf der wohl berühmtesten Straße St. Petersburgs, dem Newski-Prospekt, begeben wir uns langsam aber sicher Richtung Blutkirche. Die auch als Auferstehungskirche bekannte Memorialkirche, ist nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale gestaltet und ist das einzige große Kirchengebäude der Petersburger Innenstadt, welches nicht italienischen und klassizistischen westlichen Baustilen folgt. Die innere flächendeckende Ausgestaltung im Ikonenstil besteht vor allem aus Mosaiken. Dabei wird gerade bei der Verwendung von Gold nicht gespart. Ein wirklich eindrucksvolles Bauwerk, dessen Besuch sich mehr als auszahlt. Danach kommt unser Ausflug auch schon zu einem Ende und wir werden zurück zum Schiff chauffiert. Grundlegend ist es in Russland so, dass man das Schiff nur mit einer Ausflugsbuchung und dem damit einhergehenden Gruppenvisa verlassen kann. Deswegen kommt es auch im Terminal bei der Ein- und Abreise zu Passkontrollen. Der erste Tag in St. Petersburg ist erfolgreich gemeistert und zusätzlich feiern wir heute einen runden Geburtstag auf unserer AIDA Mar. Könnte es schöner sein, als dies bei einem scheinbar nicht enden wollenden Sonnenuntergang aufgrund der „weißen Nächte" zu tun?!

17.06.19 St. Petersburg die Zweite


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Der heutige Tag bietet nochmals ein reichhaltiges Ausflugsprogramm. Ein Großteil der Gäste begibt sich dabei auf einen Ganztagesausflug, der unter anderem den Großen Katharinenpalast beinhaltet. Hierbei ist die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers wohl die spektakulärste Attraktion. Aber auch das Schloss Peterhof, eindrucksvoll als „russisches Versailles" betitelt, wird abgehandelt. Die Gärten des Geländes mit zahlreichen imposanten Fontänen sind dabei besonders sehenswert. Während sich andere bei einer Bootsfahrt auf der Newa mit Informationen berieseln lassen, gibt es andere, die die Ruhe auf dem Schiff schätzen und genießen. Denn so schön die Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg auch sind, es herrscht Hochsaison in der Metropole am Finnischen Meerbusen und das spürt man deutlich. So kann auch hier jeder seinen Tag gestalten, wie er es für richtig hält. 19:30 Uhr heißt es Abschied nehmen. Die vielen kostbaren Eindrücke nehmen wir mit auf die Reise.

18.06.19 Helsinki/Finnland - zu Wasser und zu Land


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Heute sind wir in der Hauptstadt Finnlands. Pünktlich 9 Uhr legen wir im Hafen an. Auf unserem Plan steht heute für den Großteil der Gruppe „Helsinki zu Wasser und zu Land". Wir begeben uns mit unserem Reiseleiter Irro auf einer 10-minütigen Busfahrt zum Hafen und besteigen mit insgesamt vier Ausflugsgruppen „Emma", unseren Ausflugsdampfer. Trotz der vier Reisegruppen ist wundersamerweise mehr als ausreichend Platz zum Sitzen. Widererwartens ergibt sich aus der großen Gruppenstärke tatsächlich ein riesiger Vorteil – vier Gruppen bedeuten auch vier Reiseleiter, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten. Bei Zeiten tun sich diese zusammen und gestalten eine regelrechte Unterhaltungsshow, bei der sie sich spontan ergänzen, übereinander witzeln und sogar ein flottes Tänzchen auf die Planken legen, als der Finnische Tango demonstriert wird. Insgesamt befinden wir uns 1,5 Stunden auf Emma, umrunden mehrere Inseln mit Besichtigung (aus der Ferne versteht sich...) der Seefestung und des Zoos, um dann wieder anzulanden und eine halbe Stunde auf dem charmanten Marktplatz mit seinen zahlreichen Ständen zu verbringen. Danach geht es weiter mit einer Busfahrt. Hierbei ist unser erster Fotostopp auf dem Senatsplatz. Der Dom von Helsinki ist das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt und somit darf ein Foto hier nicht fehlen. Vorbei am ehemaligen Olympiastadion und somit am Denkmal des finnischen Ausnahmesportlers Paavo Nurmi, gelangen wir zum nächsten und auch letzten Fotostopp – dem Sibelius Denkmal. Das Denkmal stammt von Eila Hiltunen und ist dem finnischen Komponisten Jean Sibelius gewidmet. Es befindet sich im Sibelius-Park im Stadtteil Töölö. Und gerade bei diesem wundervollen Wetter, lädt der Park umso mehr zum Verweilen ein...Leider ist unsere Zeit in dieser wundervollen Stadt begrenzt und es geht auf direktem Wege zurück zum Schiff. Damit uns der Abschied nicht ganz so schwer fällt, wird im Markt Restaurant heute nach dem Motto „Skandinavien" diniert. Somit gibt es zahlreiche, nordische Spezialitäten zum Probieren und zum Schwelgen.

19.06.19 Stockholm/Schweden mit Benedikta


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Wir begeben uns heute, einmal wieder bei schönstem Sonnenschein, auf unseren zweiten Eberhardt-Inklusivausflug. Dies wird, wie ich finde, einer unserer schönsten Ausflüge. Maßgeblich dafür verantwortlich, neben den interessanten und spannenden Ausflugszielen, ist Benedikta, unsere Reiseleiterin. Ich prophezeie meinen Gästen bereits im Vorlauf Gutes – was soll bei einem so klangvollen Namen auch schief gehen :). Überpünktlich starten wir mit unserem Bus entlang des malerischen Mälarsees, der nicht nur Naherholungsgebiet ist, sondern auch den Trinkwasserbedarf der gesamten Stadt abdeckt.
Über eine Brücke, mit spektakulärem Blick auf die Altstadt, fahren wir auf die drittgrößte Insel der insgesamt 14 Bestehenden – die Insel Kungsholmen (Königsinsel). Hier befindet sich das prächtige Rathaus der Stadt, das so genannte Stadthaus oder auch Stadshuset auf Schwedisch. Erbaut wurde es zwischen 1911-1923 aus edelsten Materialien, die ausschließlich aus Schweden bezogen wurden. Wohl am eindrucksvollsten ist hierbei der „Goldene Saal", welcher auf herrlichen Mosaiken mit Motiven aus der schwedischen Geschichte mit fast 19 Mio. Blattgoldteilchen belegt ist. Während im „Blauen Saal" jährlich das Bankett der Nobelpreisträger stattfindet, wird im „Goldenen Saal" anschließend das Tanzbein geschwungen. Die Orgel des „Blauen Saals", der übrigens schlussendlich in einem roten Ziegelsteinmauerwerk ausgeführt wurde, ist mit über 10.000 Pfeifen die Größte Skandinaviens. Für uns gab es also reichlich zu bestaunen. Im Anschluss führen wir unsere Stadtrundfahrt weiter und erleben hautnah, wieso der Großteil der Schweden, das Fahrrad für ein besseres Vorankommen nutzt. Vorbei geht es unter anderem am Heumarkt, dem Stockholmer Konzerthaus und zahlreichen architektonischen Prachtbauten.
Auf der Tiergarten Insel angelangt, verlassen wir erneut den Bus, um das Vasa-Museum zu besichtigen. Das Museum zeigt eindrucksvoll das fast vollständig erhaltene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunkene Kriegsschiff Vasa sowie dessen Geschichte – ein weltweit einmaliges Relikt. Am Ende des Besuchs bleiben die Worte in Erinnerung, dass zwar alles getan wurde, um die Vasa zu erhalten, ihr Bestand jedoch endlich sei. Auf dem Weg zurück zum Schiff werden uns noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten dargeboten, die man heute in Eigenregie besichtigen kann. Da unser Schiff bis zum nächsten Morgen 5 Uhr im Hafen liegt und sich zusätzlich in unmittelbarer Laufweite zum Stadtzentrum befindet, steht einem weiteren Privatausflug nichts im Wege. Das wichtigste Fest des Jahres steht bevor – der Mittsommer. Die Vorfreude und Feierlaune der Schweden kann man bereits jetzt spüren und sich dementsprechend mitreißen lassen.

20.06.19 Ein Seetag zur Erholung...



Nach den intensiven Eindrücken der letzten Tage kommt ein erneuter Seetag genau richtig. Man kann das Erlebte in Ruhe reflektieren, sich etwas entspannen und erholen und einfach nur die Vorzüge unseres Kreuzfahrtschiffes genießen. Zusätzlich hat unsere Reisegruppe heute einen fast royalen Termin. Das langersehnte Kapitänsfoto steht an. Während vom Bordfotografen das Gruppenbild gestaltet wird, lässt sich der Kapitän im Nachgang zu Privataufnahmen hinreißen und führt das ein oder andere Schwätzchen. Besser hätte es für uns nicht laufen können – ein Kapitän zum Anfassen! Direkt im Anschluss halten wir unsere gewohnte Reiseleitersprechstunde ab und da Arbeit bekanntlich hungrig macht, geht es danach zum Mittagsbuffet. Der Abend wird wieder turbulent, da man sich bei zahlreichen Vorträgen oder anderen Unterhaltungseinlagen berieseln lassen kann, um dann entspannt in die Kajüte zu verschwinden.

21.06.19 Die Metropole Danzig in Polen und ihre zahlreichen Prachtbauten


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Wenn man die Stadtbilder von 1945 sieht, kann man kaum glauben, dass dies das gleiche Danzig von damals ist. Die Stadt erstrahlt im neuen Glanze und ein Höhepunkt jagt den Nächsten. Der Großteil unserer Gruppe begibt sich heute auf den Ausflug, bei dem die Begehung der Innenstadt im Zentrum steht. Dabei begeben wir uns von kleinen Gassen, in denen sich ein Schmuckladen an den anderen reiht, hin zur großen Prachtstraße Dlugi Targ, an der sich die Sehenswürdigkeiten regelrecht stapeln. So bestaunen wir den Neptunbrunnen, gehen vorbei am großen Rathausgebäude, durchschreiten das Langgasser Tor und drehen eine Runde durch das damalige Gefängnis. Den Höhepunkt bildet jedoch die Besichtigung der gotischen Marienkirche, eine der größten Hallenkirchen weltweit und eine der größten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Nur die astronomische Uhr von Hans Düringer können wir nicht in Natura erleben, da sie gerade restauriert wird. Nichtsdestotrotz hinterlässt die Kirche einen bleibenden Eindruck. Gerade als unsere Stadtbegehung ihr Ende findet, schlägt das Wetter um und es fängt heftig an zu regnen. Gut, dass gerade Mittagszeit ist und es uns somit nichts ausmacht, etwas in einem typischen Restaurant zu rasten. Nach Beendigung des Essens strahlt wieder die Sonne und wir schlendern den Rest unserer Freizeit durch die Stadt und bestaunen die Auslagen in den zahlreichen Bernsteinschmuckläden. Nach einer knapp einstündigen Busfahrt zurück zum Schiff, verdunkelt sich der Himmel erneut und es wird höchste Zeit an Bord zu gehen. Dies sollte unser einziger Tag mit wechselhaften Wetter sein und besser hätten wir es nicht takten können.

22.06.19 Quirliges Kopenhagen/Dänemark


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Unser letzter Stopp dieser Reise führt uns in die pulsierende Metropole des Nordens - Kopenhagen. Da unsere Ausflüge heute erst nachmittags starten, kommen wir in den Luxus, den gesamten Vormittag zur freien Verfügung auf dem Schiff verbringen zu können und somit ganz entspannt und ruhig in den Tag zu starten. Unsere Mission lautet heute „Kopenhagen - Stadtrundfahrt und Kanaltour" in einer angenehmen Dauer von drei Stunden. Unsere Stadtrundfahrt führt uns, mit jeweils einem Fotostopp, vorbei an der Kleinen Meerjungfrau und dem königlichen Schloss Amalienborg. Julian, unser Reiseleiter, versorgt uns währenddessen stetig mit Informationen. Bei unserer Weiterfahrt bekommt man einen guten Überblick über die Gegebenheiten der Stadt, wobei auffällt, dass es heute bei dem schönen Wetter, alle in die zahlreichen Grünanlagen der Stadt zieht. Im Anschluss besteigen wir mit einer weiteren Gruppe das Boot zur Kanalfahrt und schippern eine reichliche Stunde auf den kleinen und großen Kanälen der lebendigen Stadt Kopenhagen. In Ufernähe befinden sich überall Bars und gemütliche Sitzgelegenheiten, die regelrecht zum Verweilen einladen. Schade, dass wir hier nicht mehr Zeit verbringen können. 18 Uhr findet auch dieser schöne Ausflug ein Ende, in dem wir vom Steg gemütlich zum Schiff zurück schlendern. Dann heißt es nur noch die letzten Absprachen für unsere Abreise morgen zu besprechen und schon kann jeder in einen ereignisreichen Abend starten. Denn so turbulent unser Willkommenstag auf dem Schiff ausfiel, so intensiv und vielfältig ist das Verabschiedungsprogramm. Vorerst gehen wir allerdings gemeinsam ins Restaurant essen, um die Reise gebührend zu rekapitulieren, in Erinnerungen zu schwelgen und uns einfach in geselliger Runde zu verabschieden.

23.06.19 Abschied nehmen in Warnemünde


Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen. Es war eine wirklich erlebnisreiche und spannende Reise auf der Lady AIDA Mar und hoffentlich nicht unsere Letzte. Das Gepäckhandling verläuft problemlos und schnell und schon befinden wir uns wieder im Reisebus gen Heimat. So bleibt mir nichts weiter zu sagen als – schön wars! Und hoffentlich sehen wir uns bald wieder!

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