Zum Hauptinhalt springen ... Alle Themen & Ziele
  (03 52 04) 92 112 / Mo – Fr: 07:00 – 19:00 Uhr + Sa: 10:00 – 15:00 Uhr
Eberhardt TRAVEL GmbH
Testsieger 2023
Banner-Hero

Exklusive Silvesterreise nach Breslau – Polen

Reisebericht: 29.12. – 01.01.2026

4 Tage Exklusive Reise über Silvester nach Breslau

Barbara Pflicke

Ein Reisebericht von
Barbara Pflicke


Montag, den 29.12.2025 Busreise nach Breslau – abendlicher Stadtbummel

Das alte Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und uns bewegt die Frage, wie wir die letzten Tage verbringen wollen. Die Kinder sind meist erwachsen und haben ihren eigenen Freundeskreis, mit dem sie Silvester feiern oder andere Pläne. Daher ist es sehr schön, dass es organisierte Reisen gibt. Auf diesen sind bereits zahlreiche Ausflüge und die Übernachtungen gebucht. Viele Menschen lernen sich dabei als Fremde kennen und verabschieden sich nach der Reise als Freunde. So ist es auch bei unserer Reise nach Breslau. Am ersten Tag treffen sich Gäste aus dem Raum Halle, Limbach-Oberfrohna und Dresden am Flughafen in Dresden zur gemeinsamen Fahrt nach Polen. Unser Busfahrer Jürgen chauffiert den Bus sicher auf der teilweise vereisten Straße bis zum Zielort – dem Hotel Radisson Blu in Breslau. Hier warten bereits die anderen Gäste, die mit dem Auto aus der Oberlausitz oder mit dem Zug aus Eisenhüttenstadt angereist sind. Etwas eher als geplant dürfen wir die Hotelzimmer beziehen und nutzen danach die Möglichkeit, einen gemeinsamen Spaziergang zu unternehmen. Wir können noch bei Tageslicht das herrliche Panorama der Dominsel fotografieren und die historische Markthalle besuchen, wo Geld gewechselt und ausgegeben wird. Nach einem schmackhaften 3-Gänge-Menü im Restaurant des Hotels genießen wir noch das eine oder andere Glas Wein in der Bar und beenden so den ersten Abend einer sehr schönen Silvesterreise nach Breslau.

Dienstag, den 30.12.2025 Breslauer Impressionen Teil 1

Den vorletzten Tag des Jahres beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt. Der örtliche Reiseleiter Andreas zeigt uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der 1000 jährigen Stadt Breslau. Zuerst machen wir einen Stopp an der Jahrhunderthalle. Die mächtige Ausstellungshalle mit dem Laubengang davor und dem multimedialen Springbrunnen sowie der Vier-Kuppel-Pavillon sind jetzt leider geschlossen. Andreas zeigt uns viele Fotos, sodass wir eine Vorstellung von der beeindruckenden Anlage bekommen. Gewiss lohnt sich ein Besuch hier im Frühjahr oder Sommer. Weiter geht die Stadtrundfahrt, vorbei am Zoo, der schon 150 Jahre alt ist und sich gegenüber der Jahrhunderthalle befindet. Auf der Dominsel gehen wir zu Fuß zur Kathedrale St. Johannes der Täufer, wo wir zahlreiche Fotos von den prachtvoll ausgestalteten vier Kirchenschiffen, den Buntglasfenstern und dem silbernen Altar machen. Neben der Stiftskirche zum Heiligen Kreuz zeigt uns Andreas die ersten Zwerge, von denen es über 1000 in Breslau gibt. Mit einem Zwerg 1980 angefangen als Zeichen der Opposition der aktuellen Politik, nimmt die Anzahl der aufgestellten kleinen Burschen zu. Sie zeigen bestimmte Handwerke, Nutzungsmöglichkeiten der Gebäude, vor denen sie stehen, oder haben nur ein hübsches Aussehen. Sie sind ein weiterer Touristenmagnet der Stadt. Im Anschluss an den Spaziergang fahren wir mit dem Bus zum Rynek – dem Marktplatz, wo sich der über die Landesgrenze bekannte Weihnachtsmarkt befindet. Im Restaurant
„Dwor Polski“ werden wir zum schmackhaften Entenbraten eingeladen. Den Nachmittag verbringt jeder individuell bevor alle gemeinsam am Abend das Silvesterkonzert der Breslauer Philharmoniker im Nationalen Musikforum besuchen. Wir sind begeistert von der Art und Weise der Darbietung der Musik verschiedener Komponisten, von den Solisten und besonders dem Dirigenten. Ein für uns in der Pause bereitgestelltes Glas Sekt rundet den erlebnisreichen und sehr schönen Tag ab.

Mittwoch, den 31.12.2025 Breslauer Impressionen Teil 2

Der letzte Tag des Jahres hat begonnen. Andreas begrüßt uns im Hotel. Wir nutzen wie am Vortag die Headsets, um alle Informationen, die uns der örtliche Reiseleiter gibt, zu verstehen. Unweit des Hotels sehen wir vom Ufer der Oder auf die Sandinsel mit der Kathedrale Johannes der Täufer. Der Fluss verzweigt sich in Breslau und wird von ca. 100 Brücken überspannt. Davon weist jede eine andere Konstruktion und Farbe auf. Die Kaiserbrücke am Oderzentrum ist besonders erwähnungswert. Das Wetter meint es gut, der blaue Himmel und der Sonnenschein erlauben uns bis zum Nachmittag zahlreiche Fotos von der Dominsel, der historischen Kaufhalle, dem ehemaligen Kloster, den Gebäuden der Universität, den Fleischbänken und den vielen schönen Hausfassaden im Zentrum der Altstadt zu machen. Einige Gäste werden am Nachmittag die 333 Stufen des Turms der Kirche der Heiligen Elisabeth erklimmen. Jetzt stehen wir auf wieder auf dem Rynek und hören Andreas zu, der uns das Hänsel- und Gretelhaus sowie die schöne Fassade des alten Rathauses zeigt. Am Ende des Stadtrundganges werden wir mit einem Becher Glühwein und einem Stück leckerem Käse überrascht. Zufrieden und ein bisschen müde kehren wir zum Hotel zurück.
Natürlich wollen wir auch das berühmte Rundgemälde von der Schlacht von Raclawice in der eigens dafür gebauten Rotunde sehen. Leider bekommen wir keinen Einlass, da alle Eintrittskarten für die Zeit unseres Aufenthalts bereits verkauft sind. Wir sind sehr enttäuscht. Doch plötzlich entdecken einige Gäste den Eingang zur kleinen Rotunde. Hier wird die Schlacht anschaulich erklärt und zusätzlich gibt es um uns herum eine Art Spielfilm mit Szenen des Kampfes und wir sind mittendrin. Die letzten Stunden des Jahres verbringen wir gemeinsam an festlich gedeckten Tischen sowie bei einer großen Auswahl an Speisen und Getränken. Die Zeit bis Mitternacht vergeht durch Gespräche miteinander, Tanz und Quizspiele sehr schnell. Wir begrüßen das neue Jahr mit einem Glas Sekt und guten Wünschen. Den Abend beenden wir mit dem Abbrennen von Wunderkerzen draußen vor dem Hotel.

Donnerstag, den 01.01.2026 Rückreise mit dem Reisebus aus Breslau und Polen

Nun hat also das neue Jahr begonnen. Die Zeit vergeht so schnell. Schon müssen wir uns von den Gästen, die mit Auto oder Zug angereist waren, verabschieden. Wie fast bei allen Reisen ist es auch bei dieser so, dass wir uns als Fremde kennenlernten und als Freunde trennen.
Pünktlich erreichen wir wieder die Heimatorte und denken gern an die Silvesterreise nach Breslau.


Ich möchte mich bei allen Gästen und besonders bei unserem Busfahrer Jürgen für die gelungene Umsetzung der Reiseplanung bedanken. Bleiben Sie alle gesund! Vielleicht treffen wir uns auf einer anderen Reise wieder. Das würde mich sehr freuen.
Ihre Barbara Pflicke


Kommentare zum Reisebericht