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Reisebericht: Rundreise Polen - Hansestädte und Naturparadies Masuren

20.09. – 27.09.2020, 8 Tage Rundreise durch Polen: Posen - Thorn - Allenstein - Masuren - Oberlandkanal - Danzig -Stettin

Diese wunderschöne, 8 Tage lange Reise in den nördlich-östlichen Teil Polens hat viel anzubieten: prächtige Gebäuden und interessante Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Hansestädten, sowie eine bezaubernde Natur Masurens.

1. Tag - Sonntag, 20.09.2020: Anreise – Einquartierung und Freizeit in Thorn


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Mit der Gruppe von 17 Personen starten wir unsere Reise nach Polen. Diesmal geht es mit einer polnischen Reiseleiterin Anna nach Masuren. Nach dem Einstieg von ein paar Gästen in Lübbenau und Niederlehme ist die Gruppe komplett und kann es direkt Richtung Posen/Poznan gehen. Nach der längeren Pause an der Raststätte auf der Autobahn A2 erreichen wir Thorn relativ schnell, sodass wir schon um 16:00 Uhr im Hotel einchecken können. Nach dem kurzen Spaziergang durch die Altstadt geht es zurück zum Hotel – leider kein Geldtausch war möglich, denn es ist Sonntag und Wechselstuben waren geschlossen. Zum Glück im Hotel darf man auch ausnahmsweise in Euro bezahlen.

2. Tag - Montag, 21.09.2020: Stadtführung in Thorn, Anreise in Danzig


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In Torun (Thorn) wartet auf uns Stadtführerin Nadzieja (Nadja). Den Tag beginnen wir mit der Besichtigung der Stadt, die wegen der gut erhaltenen gotischen Architektur auf der UNESCO Liste eingetragen wurde. Nach 2 Stunden Rundgang machen wir eine lange Mittagspause. Um 13:00 fahren wir weiter nach Danzig. Mit der Autobahn A1 dauert die Reise nicht lange und um 16:00 sind wir schon im Hotel Mercure und können einchecken. Anschließend gibt es Freizeit. Reiseleiterin Anna bietet für die Gruppe einen Spaziergang durch die Altstadt an, um eventuell Geld zu tauschen.

3. Tag - Dienstag, 22.09.2020: Stadtführung in Danzig


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Am Vormittag treffen wir uns mit der Stadtführerin Katarzyna an der Rezeption und gehen gemeinsam in die Altstadt. Neben dem berühmten, mittelalterlichen Kran und dem Neptunbrunnen besichtigen wir Innenraum der Marienkirche. Danach holt uns der Busfahrer ab und wir fahren nach Oliwa zum Orgelkonzert. Oliwa ist ein Viertel der Stadt Danzig mit einem prächtigen Dom, der früher den Zisterziensern gehörte. Das Konzert fängt um 12:00 an, danach haben alle Freizeit. Nach der Absprache mit dem Busfahrer fahren wir die Gäste fakultativ bis nach Sopot, wo sich der längste Holzsteg in Europa befindet und wunderschöner, großer, sandiger Strand. Viele wollen nämlich das gute Wetter nutzen und im Meer baden.

4. Tag - Mittwoch, 23.09.2020: Marienburg und Grillabend bei Familie Dickti in Sadry (Zondern)


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Wir packen die Koffer in den Bus ein und verlassen Danzig in Morgenstunden, um ca. 10:00 Uhr sind wir in Marienburg. Leider wegen Korona findet keine persönliche Führung durch die Burganlage mit dem örtlichen Gästeführer statt. Doch die neuesten Audio Guides mit dem modernsten GPS System erwiesen sich so gut, dass jeder zufrieden ist und die Anlage individuell besichtigen kann. Nach der Mittagspause geht es weiter nach Masuren, Richtung Sensburg / Mragowo. Doch bevor wir im Hotel einchecken, besuchen wir Familie Dickti, die schon seit Generationen in Ostpreußen und später Masuren sesshaft war. Im großen Saal trinken wir Kaffee, essen selbst gebackenen Kuchen und hören lustige Familiengeschichten zu. Anschließend gibt es Grillabend mit Musik. Leider ist die Kutschenfahrt und Bauernhochzeit wegen Korona ausgefallen, als Alternative wurde die Schifffahrt auf Spirdingsee in Nikolajken vorgeschlagen. Der ganze Bauernhof mit der Sammlung den landwirtschaftlichen Geräten fungiert als Ostpreußenmuseum.

5. Tag - Donnerstag, 24.09.2020 Rundfahrt durch das Nördliche Masuren (Heilige Linde und Wolfschanze).


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Wir fahren in den Rastenburger Wald. Dort befand sich während des 2. Weltkriegs eines der insgesamt 11 Hauptquartiere Hitlers, die „Wolfsschanze" („Wilczy Szaniec"). Nach der Ankunft in Gierloz (so heißt die Ortschaft, wo die Wolfschanze gebaut wurde) beginnt um 10:00 Uhr die hochinteressante Führung durch Komplex der zerstörten Bunker mit dem örtlichen Gästeführer. Einerseits ist das ein unvergesslicher Moment voller Emotionen, andererseits detailliert dargestellte Geschichte, die man unbedingt hören soll.
Nach der Mittagspause fahren wir weiter nach Heilige Linde. Sofort nach der Ankunft in Heilige Linde gehen wir in die Basilika unter demselben Namen rein (auf Polnisch „Swieta Lipka") und hören ein 15 minutiges Orgelkonzert. Beeindruckend sind die beweglichen Figuren am Orgelschrank, sowie die Ausstattung der Kirche. Nach dem Konzert bleiben alle im Innenraum und erfahren von der Reiseleiterin die Geschichte der Barockkirche und dieser Ortschaft, die als einer der berühmtesten Pilgerorte in Polen fungiert. Auf dem Rückweg zum Hotel steigen viele Personen in Sensburg aus, um sich die Stadt individuell anzuschauen.

6. Tag - Freitag, 25.09.2020: Rundfahrt durch das Südliche Masuren (mit der Bootsfahrt auf Kruttinna Fluß)


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Heute steht die südliche masurische Seenplatte im Programm. Durch Johannisburger Heide fahren wir zur Ortschaft Krutynia (Kruttinna). Bei Ankunft in Krutynia erwartet uns wenig später die Fahrt mit den Staakenbooten. Eine ganze Stunde lang können wir tolle Natur bewundern. Unberührte Natur entlang des Flusses ist ein Genuss für die Seele. Wir haben dabei wieder Glück mit dem Wetter – es regnet nicht. Entspannt gehen wir danach zum Restaurant „Mazurskie Smaki" und genießen Ruhe und schöne Umgebung, sowie probieren leckeres, regionales Essen.
Auf dem Rückweg fahren wir ein Forsthaus Piereslawek vorbei, wo der deutsche Schriftsteller Ernst Wichert geboren wurde. Danach geht es direkt nach Nikolajken/Mikolajki, die sogenannte „Perle" der Masuren, das Städtchen ist ein echtes Wasserparadies und besitzt den längsten Jachthafen der Masuren. Im Sommer tummeln sich tausende von Yachten und Segelbooten auf den Seen. Nach einem kurzen Stadtrundgang und Mittagspause in der Taverne startet unsere einstündige Schifffahrt auf dem Spirdingsee. Vom Deck des Schiffes ist das Panorama der Stadt zu sehen.

7. Tag - Samstag, 26.09.2020: Rundfahrt durch das Westliche Masuren, inklusive Schifffahrt auf dem Oberlandkanal


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Um 08:30 geht es los. Diesmal in den westlichen Teil von Masuren. Zuerst besichtigen wir mit Anna die Hauptstadt der Wojewodschaft – Olsztyn (Allenstein). In der Burg wohnte Nikolaus Kopernicus, der nicht nur ein Astronom, sondern auch Arzt, Ökonom und Verwalter der bischöflichen Ländereien und der Burg war. Das ist auch die Stadt, wo der deutsche Architekt Erich Mendelsohn geboren wurde.
Nach dem Rundgang fahren wir weiter nach Jelonki (dt. ehem. Hirschfeld). Hier befindet sich der Oberländische Kanal. Dies ist ein Meisterstück der technischen, hydrographischen Kunst aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wir steigen aufs Schiff, und fahren bis nach Buczyniec (Buchenwalde). Auf dem Kanal rollt das Schiff über vier sogenannte schiefe Ebenen – eine einzigartige, noch funktionierende Vorrichtung dieser Art auf der Welt. Um die große Höhendifferenzen zu überwinden, werden die Schiffe hoch und runter auf Schienen mit Stahlseilen gezogen. Wir steigen in Buczyniec aus und fahren direkt nach Danzig. Viele Gäste nutzen Gelegenheit und gehen in die Stadt einkaufen, um letzte Zlotys (PLN) für Geschenke auszugeben.

8. Tag - Sonntag, 27.09.2020: Rückfahrt nach Dresden


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Heute ist der letzte Tag, den wir in Polen verbringen. Wir schlaffen aus, essen gemütlich Frühstück im Hotel und fahren um 8:00 Uhr ab. Die Reiseleiterin gibt ein regionales Konfekt aus: „sliwka w czekoladzie" von der Firma Jurzenka (Pflaume in Schokolade) und serviert ein Glas polnischer Vodka Soplica zum Kosten. Gut gelaunt erreichen wir die Grenze um ca. 15:00 Uhr und machen mehrere längere Pausen in Polen. Wir kommen um 19:00 in Dresden an. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Es war warm und sonnig ca 24 Grad, auf diese Weise konnten wir viel erleben und sogar im Meer sowie auch in masurischen Seen baden. Mit den schönen Erinnerungen kommen wir nach Hause zurück.

Ihre Reiseleiterin Anna Pawlowska

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