Zum Hauptinhalt springen ... Alle Themen & Ziele
  (03 52 04) 92 112 / Mo – Fr: 07:00 – 19:00 Uhr + Sa: 10:00 – 15:00 Uhr
Eberhardt TRAVEL GmbH
Testsieger 2025
Banner-Hero

Singlereise Lissabon und Dourokreuzfahrt 24.03.–02.04.2026

Reisebericht: 24.03. – 02.04.2026

Eine Reise in den Frühling - nach Lissabon, weiter über Obidos und Aveiro nach Porto und mit der "Douro Queen" von Nicko Cruises von Porto auf dem Douro bis nach Pinhao und wieder zurück nach Porto..

Ria Heilmann

Ein Reisebericht von
Ria Heilmann

Lissabon, Platz M.de Bombal – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Lissabon, Rua Augusta  – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Lissabon,  Entdecker Denkmal  – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Obidos, Kirche – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Gaia, Reisebegleitung Ria bei Calem – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Douro Kreuzfahrt – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Pinhao, Bahnhof, Kachelschmuck – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Salamanca, Kirche San Julián und Santa Basilisa – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Reiseleiterin Vanessa und Fahrer Pedro – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) wieder Unrat - sogar eine Boje- vor der Schleuse – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Porto, am Atlantik – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL) Porto, Airport – © Ria Heilmann (Eberhardt TRAVEL)

Anreise am 24.03.2026

Von Basel, Dresden, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Düsseldorf und Luxemburg flogen wir nach Lissabon und beim Abendessen im Hotel Olissippo war unsere Gruppe dann endlich komplett. Die ersten Gäste waren schon um die Mittagszeit angekommen und konnten so individuell die Umgebung des Hotels mit den wunderschönen Parks erkunden. Im Hotel Olissippo trafen wir uns dann bei einem schmackhaften Abendessen und stiessen auf unsere bevorstehende Reise an.

Stadtbesichtigung Lissabon am 25.03.2026

Ab 7 Uhr gab es Frühstück und 9 Uhr starteten wir mit unserer Reiseleiterin Susana zur Stadtbesichtigung. Wir hatten einen Bus zur Verfügung, der allerdings nicht in die Altstadt fahren durfte und so besichtigten wir Lissabon zu Fuss. Ricardo war unser Busfahrer, leider nur für einen Tag. Zuerst machten wir einen Fotostopp am Aussichtspunkt oberhalb des Parkes Eduardo VII. Lissabon lag uns zu Füssen und Susana gab einen Überblick zu unserem Besichtigungsprogramm. Zu Fuss spazierten wir dann über den Rossio Platz mit dem beeindruckenden "Bodenwellen" aus abertausenden weissen und schwarzen Mosaiksteinchen. Wir kamen vorbei am ehemaligen Bahnhof, besuchten eine alte Klosterkirche und genossen einen ersten Ginhja - Sauerkirschlikör - in der Sonne. Das Zentrum der Baixa ist die Rua Augusta mit vielen Strassenrestaurants und Geschäften. Am Ende steht der Triumphbogen und dahinter öffnet sich der gewaltige Praca do Comercio - das Herz der Altstadt von Lissabon. Wir gingen nach links zu den Aufzügen hinauf zum Castello. Mit 2 Aufzügen gelangten wir recht schnell hinauf unterhalb des Castells. Einige steile Strassen führten zum Eingang. Susane hatte unsere Tickets bereits besorgt und so konnte wir ohne Anstehen den Eingang passieren. Von der Plattform an der Festungsmauer hatten wir eine traumhafte Aussicht über den Hafen, die Stadt, die beiden Brücken und auf die Baixa. Gleich am Eingang steht die Stratue von König Alfonso I und hier informierte uns Susana über den Bau und die Bedeutung des Castelo Sao Jorge über die Jahrhunderte. Mitten in den Festungsmauern stehen die Ruinen der alten Burg mit begehbaren Festungsmauern. Im Areal tummelten sich zahlreiche Pfaue, die ab und zu die Touristen mit einem schönen "Rad" als Fotomotiv erfreuten. Wir besuchten noch kurz die archäologischen Ausgrabungen und gingen dann hinunter zum Aussichtspunkt beim Hl.Vincent. Dort verkehrt auch die legendäre Strassenbahnlinie 28. Entlang der Strassenbahnroute gingen wir hinunter zum Dom und weiter zur Rua Augusta und dort war Zeit für eine individuelle Mittagspause. Beim Rossio Platz nahm uns der Bus wieder auf und brachte uns hinaus zum Hieronimuskloster. Von dort spazierten wir durch den Park zum Entdeckerdenkmal und später zum Belem Turm. Dort wartete noch eine kleine Überraschung auf uns. Es gab ein Gläschen Portwein und dazu ein Pasteis de Belem.

Fahrt nach Porto, unterwegs Obidos und Aveiro 26.03.2026

Nach dem Frühstück verliessen wir Lissabon und fuhren gen Norden. Unser erster Stopp war in Obidos, einem reizenden kleinen Städtchen, dass für seine Schokoladen Events bekannt ist. Wir spazierten durch die geschmückten Gassen mit vielen kleinen Geschäften und probierten einen Kirschlikör im Schokobecher. Wir besuchten die Hauptkirche mit ihrem Kachelschmuck innen sowie die Kirche am Ende der Gasse, in der ein Buchladen untergebracht war. Die vielen kleinen Geschäfte luden zum Stöbern ein und boten unzählige Fotomotive.
Dann ging unsere Fahrt weiter gen Norden und unterwegs konnten wir noch die Schäden von Sturm Kristina sehen. Viele umgestürzte und abgebrochene Bäume hatten die Landschaft verändert und man war dabei, das Holz zu bergen für den Abtransport. Zur Mittagszeit erreichten wir Aveiro, auch das Venedig Portugals genannt. Wir stärkten uns zunächst bei einer individuellen Mittagspause und trafen uns dann wieder zu einer Bootsfahrt durch die Kanäle von Aveiro. Mit einem historischen Holzboot waren wir unterwegs und konnten ganz entspannt die wunderschönen Jugendstilhäuser, sowie die neuen, modernen Bauten betrachten. Aveiro ist auch bekannt für ein süsses Gebäck - Ovos Moles und das probierten wir während der Bootsfahrt. Danach fuhren wir noch eine Stunde mit dem Bus bis nach Gaia, wo unsere "Douro Queen " schon zum Einsteigen bereit war. Unsere Koffer trugen fleissige Helfer an Bord und wir wurden nach und nach zum Einchecken aufgerufen. Jeder konnte sich in seiner Kabine einrichten und 19 Uhr gab es das erste Abendessen an Bord.

Besichtigung von Porto und Ablegen zur Kreuzfahrt am 27.03.2026

Frühstück gab es auf dem Schiff immer ab 7 Uhr und heute mussten noch die Audiogeräte an der Rezeption abgeholt werden, denn bereits 8.30 Uhr begann unser erster Ausflug. Unsere Singlegruppe war immer für den Bus 1 mit Reiseleiterin Vanessa und Fahrer Pedro eingeteilt. Wir fuhren von Gaia hinauf und über die Brücke hinüber nach Porto. An der Kathedrale stiegen wir aus und genossen zunächst den Blick über die Dächer der historischen Innenstadt von Porto. An der Kathedrale war gerade eine Rad Pilgergruppe dabei , ihre Pilgerhefte abzustempeln. Wir spazierten danach hinunter zum Bahnhof und mussten wegen der Bauarbeiten für die Metro den Seiteneingang nehmen. Der Bahnhof ist reich mit blau weissen Kacheln verziert. Darauf sind Szenen aus dem täglichen Leben sowie von geschichtlich bedeutenden Ereignissen dargestellt. Der Bahnhof wird von Pendlern täglich genutzt. Auf der Weiterfahrt durch das Zentrum von Porto kamen wir unter anderem am Rathaus und an der alten Universität vorbei, sahen viele Wartende vor einem berühmten Buchladen und fuhren schliesslich hinunter an den Atlantik, wo sich der Industriehafen und das neue Kreuzfahrtterminal befinden. Auf der Uferstrasse, die mit vielen grossen neuseeländischen Eisenholzbäumen gesäumt war, fuhren wir in Richtung Douro Mündung und weiter zurück nach Gaia. In Gaia befinden sich alle berühmten Portweinkellereien und wir besuchten die von Calem. Bei einer Führung erfuhren wir alles Wissenswerte über Anbau, Ernte und Verarbeitung der Trauben aus dem Dourotal und zum Schluss probierten wir einen Fine White Portwein und einen gemischten Roten Portwein. Auf dem Weg zurück zum Schiff gab es nochmal zahlreiche tolle Fotomotive. 13 Uhr legte die Douro Queen ab und nun begann endlich unsere Flusskreuzfahrt. Am Nachmittag befuhren wir die ersten beiden Schleusen und kurz nach 17 Uhr erreichten wir Caldas de Aregos. Dort blieben wir über Nacht.
Vor dem Abendessen trafen wir uns in der Bar und bei einem Glas Sekt wurde die gesamte Crew vorgestellt. Danach wurde uns das am morgen bestellte Menue serviert.

Pinhao, Quinta Avessada , Mateuspalast am 28.03.2026

Heute gab es einen Geburtstag zu feiern in unserer Gruppe und wir konnten mal ausschlafen. Gegen 10 Uhr erreichten wir Pinhao und 11 Uhr begaben wir uns zu Fuss vom Schiff zum Bahnhof des Ortes. Der Bahnhof ist mit wunderschönen blau weissen Kacheln verziert und diese zeigen Szenen aus dem Leben der hiesigen Bevölkerung, vor allem Szenen aus der Landwirtschaft und vom Weinanbau. Gegen 12 Uhr stiegen wir in die Busse ein und fuhren über aussichtsreiche Strassen hinauf durch die Weinberge zur Quinta Avessada auf 620 m Höhe. Dort kann man keine Trauben für den Portwein anbauen und so hat sich das Weingut über viele Generationen auf die Produktion von Muskateller Wein spezialisiert. Das ist ein höher prozentiger Apperitiv Wein, den wir zur Begrüßung auf der Terrasse des Weingutes probieren durften. Danach besuchten wir das Weinmuseum der Familie Luis Barros. Im grossen Saal erwartete uns dann ein vorzügliches Mittagessen mit Weinen des Weingutes Avessada. Reiseleiterin Anna übersetzte für uns die Erzählungen eines Mitarbeiters zu einer besonderen Suppe und wir durften auch den Besitzer des Weingutes - Luis Barros - kennenlernen.
Die Teilnehmer unserer Gruppe nahmen anschliessend am Ausflug zum Mateus Palast teil und den betreute ausnahmsweise Reiseleiterin Anna. Im Mateus Palast besichtigten wir zuerst in kleinen Gruppen die Innenräume und danach war genügend Zeit zum Erkunden des riesigen Gartens mit vielen blühenden Obstbäumen, Kamelien, Schneeball, Tulpenbäumen und vielem mehr. Schon auf der Rückfahrt zum Schiff erhielten wir die Information, dass die Kreuzfahrtleiterin Nadine uns im Salon für eine wichtige Information erwartet. Der Douro hatte noch vor unserem Eintreffen Hochwasser geführt und in den 2 Schluchten bis zur spanischen Grenze hatte das Hochwasser Felsrutsche ausgelöst und einige Markierungsbojen weggerissen. Auch waren zahlreiche große umgestürzte Baumstämme vom Sturm Kristina in den Douro geschwemmt worden und diese stellten vor allem an den Schleusen eine Gefahrt dar. Das alles führte dazu, dass wir den Fluss weiter aufwärts nicht befahren konnten, unsere Kreuzfahrt in Pinhao endete und wir den Rückweg antreten mussten. Wir alle waren sehr traurig, aber gegen Naturgewalten sind Menschen noch immer machtlos. Die Schiffsleitung stellte sofort das Programm um und tat wirklich alles, damit wir die gebuchten Ausflüge auch machen konnten. In der Nacht erfolgte die Zeitumstellung auf Sommerzeit und so gingen die meisten früh schlafen.

Quinta da Roeda, Lamega, Museum Regua am 29.03.2026

Nach dem Frühstück gab es einen kostenlosen, zusätzlichen Ausflug in die Quinta da Roeda am Rande von Pinhao. Wir fuhren 10 Minuten mit dem Bus dorthin und bekamen eine fachkundige Führung durch das gepfegte Anwesen. Die Glyzinien waren in voller Blüte und ein traumhafter Schuck an der Pergola im Weingut. Die Familie Croft betreibt das Weingut seit 1588 und ist eine der ersten, die Rose Portwein "Pink"herstellt. Den und einen weiteren roten Portwein durften wir probieren und so kehrten wir recht fröhlich zum Schiff zurück. 11 Uhr verliess die Douro Queen Pinhao und wir fuhren flussabwärts nach Regua. Nach 2 Stunden entspannter Fahrt durften wir in Regua sogar auf der Stadtseite anlegen, wo noch vor einer Woche das Hochwasser stand.
Am Nachmittag fand unser Ausflug nach Lamego statt. Über die Autobahn erreichten wir nach kurzer Fahrtzeit Lamego. Wir verliessen den Bus oben an der Wallfahrtskirche und besuchten das Innere der reich geschmückten Kirche. Es war Palmsonntag und in der Kirche wurde alles für den Auftritt eines Chores vorbereitete. Hinunter in die Stadt konnten wir mit dem Bus fahren oder über die reichlich 600 Stufen einer prunkvoll gestalteten Treppenanlage gehen. An den Absätzen waren die Portale mit Kachelmotiven geschmückt und ringsum blühten die Bäume. Unten in Lamego spazierten wir über die Hauptallee mit vielen Wasserbecken, die mit Plastiken geschmückt waren, und wir hatten Zeit für einen Kaffee und den Besuch der Kathedrale. Hinter dem Bischofspalast warteten unsere Busfahrer und brachten uns zurück nach Regua. Wer dann noch Lust hatte, konnte mit Vanessa das interessante Museum zum Weinbau in Regua besichtigen.

Ausflug Salamanca am 30.03.2026

Den Ausflug von Salamanca macht man normalerweise vom Hafen Barca dÁlva, direkt an der spanischen Grenze. Da wir dort aber mit dem Schiff nicht hinfahren konnten, wurde dieser Ausflug von Regua aus angeboten. Die Fahrtzeit ist fast doppelt so lang und so spendierte die Reederei Nicko Cruises für die Teilnehmenden diesen Ausflug. Bereits 7.30 Uhr starteten wir und die Fahrt ging über die Autobahn zur spanischen Grenze. Dort wurde eine Pause gemacht und 11.30 Uhr erreichten wir unser Hotel für das Mittagessen in Salamanca. Bis dahin war aber noch eine gute Stunde Zeit und die konnte Jeder individuell verbringen. Zum Mittagessen gab es ein leckeres Vorspeisenbuffet, eine Paella mit Meeresfrüchten, einen Nachtisch, Wein und Kaffee. Während des Mittagessens boten uns 3 Damen eine Flamenco Show mit Tanz und Gesang. Das war die passende Unterhaltung und so typisch für Spanien. Nach dem Mittagessen trafen wir unseren Stadtführer Luis und er zeigte uns sein Salamanca bei einer Stadtführung zu Fuss. Von der Praca Major, ging es zum Muschelhaus, zur alten Universität und zur Innenbesichtigung der alten und neuen Kathedrale. Beim Artdeco Museum endete die Führung und von dort gingen wir hinunter zum Fluss, wo uns der Bus wieder erwartete und auf gleicher Strecke zurück zum Schiff brachte. Es war ein sehr langer Tag, aber mit vielen schönen Erlebnissen in Spanien.
Auf dem Schiff war portugisischer Abend mit einem tollen Buffet gefüllt mit allen portugisischen Spezialitäten. Danach wurden im Salon zwei Flaschen Vintage Portwein geöffnet und der Wein an die Gäste verkauft.

Fahrt von Regua nach Entre–os–Rios und Ausflug Guimaraes am 31.03.2026

8 Uhr pünktlich legte unsere Douro Queen in Regua ab und wir fuhren bei herrlichem Sonnenschein weiter flussabwärts nach Entre-os-Rios. Dieser Hafen wird im normalen Programm nicht angelaufen und so lernten wir noch einen neuen Ort am Douro kennen. Entre-os- Rios bedeutet zwischen zwei Flüssen, denn dort mündet der Tamega in den Douro. Der Ort hat viele Brücken und noch vor dem Mittagessen erkundete ich die alte Brücke über den Tamega. Nach dem Mittagessen gab es dann schon den Ausflug nach Guimares und der war für uns als Ersatz für den ausgefallenen Ausflug zum Castel Rodrigo. Auf der Fahrt dorthin kamen wir an vielen Weinbergen vorbei und hier ist das Zentrum für die Produktion des Vino Verde, eines jungen, frischen Sommerweines. Das bizarre Städtchen Guimares ist die "Wiege" Portugals, weil hier der erste König Alfonso I. geboren sein soll und Guimaraes zur ersten Hauptstadt Portugals wurde. Wir gingen zu Fuss von der Burg hinunter in die Stadt, kamen an vielen Geschäften, einem schönen Park, einem Kloster, dem Rathaus vorbei und erreichten den Hauptplatz, wo man gemütlich draussen sitzen konnte. Auch der Spaziergang über ein Stück der alten Stadtmauer bot schöne Ausblicke. Es war ein entspannter Nachmittagsausflug und der letzte mit unserer Reiseleiterin Vanessa und Fahrer Pedro. Nach der Ankunft am Schiff bedankten wir uns bei beiden sehr herzlich und verabschiedeten uns.
Vor dem Abendessen gab es im Salon den Abschiedsempfang der Crew und danach ein festliches Menue im Restaurant mit leider zuvielen Leckereien, die wir nicht alle schaffen konnten.

Fahrt von Entre–os–Rios zur Anlegestelle in Gaia am 01.04.2026

Nun wurde es langsam ernst und das Ende unserer Douro Kreuzfahrt kam immer näher. Heute fuhren wir die letzte Etappe von Entre-os-Rios zurück nach Porto und zu unserer Anlegestelle in Vila Nova de Gaia. 11.30 Uhr legten wir an, gingen zum Mittagessen und dann hatten wir den ganzen Nachmittag für individuelle Entdeckungen Zeit. Einige Gäste gingen mit mir hinüber nach Porto zu Fuss über die Brücke und dann weiter bis zur Abfahrtsstelle der historischen Strassenbahn Nr.1. Sie fährt vom Stadtzentrum immer am Douroufer entlang hinaus zur Douromündung am Atlantik. Die Fahrt war ein Erlebnis, auch wenn wir nur Stehplätze hatten. Von der Endhaltestelle spazierten wir zum Leuchtturm an der Douromündung und dort gab es gewaltige Wellen und starken Wind. Die frische Luft tat gut und auf dem Rückweg machten wir noch kurz einen Stopp in einem kleinen Lokal. Danach fuhren wir zurück nach Porto und spazierten gemütlich wieder hinüber zu unserem Schiff. Nun mussten spätestens die Koffer gepackt werden und das letzte Abendessen liess etwas Wehmut aufkommen.

Heimreise am 02.04.2026

Unsere Koffer stellten wir vor die Kabinentür und gingen ein letztes Mal zum Frühstück. Wir verabschiedeten uns von Babita, unserer reizenden nepalesischen Kellnerin, und von Nadine, der rührigen Kreuzfahrtleiterin. Unsere Koffer standen draussen zum Verladen bereit. Das Taxi für 2 Damen mit einem späten Rückflug und unser Bus waren pünktlich und nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Flughafen von Porto. Einchecken, Sicherheitskontrolle und auch das Bording gingen reibungslos und unser Flug nach Frankfurt war angenehm und pünktlich. In Frankfurt trennten sich unsere Wege. Einige Gäste blieben dort, andere hatten Anschlussflüge und ich flog mit 6 Gästen nach Dresden. Es klappte alles wie am "Schnürchen" und so sollte es immer sein !!


Unsere gemeinsame Reise nach Lissabon und auf dem Douro konnten wir bei wunderschönem Frühlingswetter mit viel Sonnenschein erleben. Und wenn wir auch nicht die gesamte Strecke auf dem Douro bis zur spanischen Grenze mit dem Schiff zurück legen konnten, war es doch eine sehr erlebnisreiche Tour. Wir haben die wunderschöne Landschaft am Douro, die steilen Weinberge und die Orte und Städte der Region geniessen können und ich hoffe, ihr behaltet diese Erlebnisse in guter Erinnerung. Ich wünsche euch alles Gute, bleibt gesund und reisefreudig und vielleicht bis bald ! Eure Ria, Reisebegleitung Eberhardt Travel


Kommentare zum Reisebericht