Mehr als Feiertage – Weihnachten & Silvester auf Madeira
Reisebericht: 20.12. – 03.01.2026
Zwischen Atlantik, Licht und Leichtigkeit erlebten wir Weihnachten und Silvester auf Madeira neu! Eine Reise für Singles, die mehr suchten als Sonne – und eine nette Gemeinschaft fanden :-)
Ein Reisebericht von
Andrey Kulikov
1. Tag Samstag, 20.12.2025: Flug nach Funchal auf Madeira – Fahrt zum Hotel an der Südküste
Schon die Anreise machte deutlich: diese Reise war alles andere als gewöhnlich:-) Aus ganz Deutschland – von Berlin bis München, von Düsseldorf bis Prag – machten wir uns auf den Weg nach Funchal. Und noch bevor wir richtig angekommen waren, begann Madeira zu wirken! Bereits auf der Fahrt vom Flughafen entfaltete die Insel ihren Zauber: saftig grüne Hänge, die steil in den Atlantik abfallen, eine üppige Blumenpracht, die Madeira ihren berühmten Namen verleiht, und warmes Sonnenlicht, das die Küste in sanfte Farben taucht! Ein erstes Versprechen auf das, was kommen sollte :-)
Unsere Unterkunft, das komfortable 4-Sterne-Hotel The Views Oasis in Caniço de Baixo, lag traumhaft auf einer kleinen Landzunge direkt über dem Atlantik – Meeresrauschen inklusive! Am Abend kamen alle Reiseteilnehmer erstmals zusammen. In entspannter Atmosphäre stellte mein Kollege Hilario das Programm der kommenden Tage vor und beantwortete Fragen, bevor wir beim gemeinsamen Abendessen den Urlaub offiziell einläuteten! Und wie es oft auf besonderen Reisen ist: der Tag endete nicht mit dem Dessert. An der Bar entstanden erste Gespräche, Lachen, Begegnungen – und das Gefühl, angekommen zu sein! Nicht nur auf Madeira, sondern auch in einer Gemeinschaft, die gerade erst begann :-)
2. Tag Sonntag, 21.12.2025: Der Osten Madeiras: Pico Areeiro – Ribeiro Frio – Santana – Machico
Nach einem genussvollen Frühstück im Hotel starteten wir in den Norden und Osten der Blumeninsel – dorthin, wo Natur, Weite und Geschichte aufeinandertreffen. Bevor es losging, stellte ich unseren Reisegästen meine langjährige und ebenso charmante Kollegin Paula vor, die uns mit viel Wissen, Herz und Humor durch Madeira begleiten wird. Ebenso durfte natürlich unser Busfahrer Isidoro nicht fehlen – für viele schlicht der beste Busfahrer Madeiras, der uns sicher, souverän und stets mit einem Lächeln über die Inselstraßen chauffieren wird!
Schon die Fahrt über den kurvenreichen Poiso-Pass war ein Erlebnis für sich. Durch dichte Wälder ging es immer höher hinauf, bis sich die Landschaft öffnete und wir den Pico do Arieiro erreichten. Mit 1.818 Metern zählt er zu den höchsten Gipfeln Madeiras – und belohnte uns mit einem Panorama, das den Atem anhält. Die zerklüfteten Bergketten lagen uns zu Füßen, bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Nachbarinsel Porto Santo. Als sich dann auch noch ein großer Regenbogen über die Landschaft spannte, war der Moment vollkommen!
Weiter ging es nach Ribeiro Frio, mitten in einem geschützten Naturparadies. Bei einer kurzen, entspannten Levada-Wanderung zum Aussichtspunkt Balções genossen wir die Ruhe, das leise Plätschern des Wassers und immer neue Ausblicke über grüne Täler, die zentrale Bergkette mit Pico do Arieiro und Pico Ruivo sowie das Flusstal der Ribeira da Metade! Nach der Wanderung und dem teils steilen Abstieg gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause in einer kleinen lokalen Bar. Dort lernten wir mit dem Cortado eine besondere madeirensische Spezialität kennen: aromatischer Kaffee, verfeinert mit einem Schuss Madeirawein. Ein kleiner Genussmoment mit großer Wirkung – genau richtig, um die Eindrücke dieser erlebnisreichen Wanderung nachklingen zu lassen!
Im Norden der Insel erwartete uns mit Santana ein Stück lebendige Tradition. Die berühmten strohgedeckten Casas de Colmo mit ihren spitzen Dächern und farbenfrohen Fassaden wirkten wie aus einem Bilderbuch – ein perfekter Ort für Erinnerungsfotos und ein Fenster in die bäuerliche Vergangenheit Madeiras! Über den landschaftlich reizvollen Portela-Pass mit einem kurzen Stopp am spektakulären Skywalk von Faial mit Blick auf die Bucht des Adlerfelsens erreichten wir schließlich Machico, den ältesten Ort der Insel. Hier landeten 1419 die ersten portugiesischen Entdecker. Bei einem Spaziergang durch die Gassen und dem Besuch der Kirche wurde Geschichte spürbar, bevor wir zurück ins Hotel fuhren.
Am Abend trafen wir uns erneut und spazierten gemeinsam zum Restaurant Vila Ventura, wo uns Chefkoch Robert mit typischen madeirensischen Spezialitäten verwöhnte: saftige Espetada und Espada mit Banane – ein Fest für die Sinne! Und wie es sich für einen gelungenen Urlaubstag gehört, fand der Abend seinen entspannten Ausklang bei Gesprächen und Lachen an der Hotelbar.
3. Tag Montag, 22.12.2025: Monte – Nonnental – Kräutergarten der Quinta Splendida
Dieser Tag begann entschleunigt und zugleich voller Entdeckungen – mit einer gemütlichen Levada-Wanderung, bei der uns Paula spannend und anschaulich in die Geschichte, Bedeutung und Nutzung der Levadas einführte. Schritt für Schritt tauchten wir tiefer in das Herz Madeiras ein.
Anschließend führte uns der Weg hinauf nach Monte, hoch über den Dächern von Funchal. Dort besuchten wir die eindrucksvolle Barockkirche Nossa Senhora do Monte, ein Ort der Stille, Geschichte und Spiritualität. Besonders bewegend: hier befindet sich die letzte Ruhestätte von Kaiser Karl I. von Österreich. Monte ist zudem berühmt für ein ganz besonderes Highlight – die legendären Korbschlittenfahrten (Carros de Cesto). In geflochtenen Schlitten geht es rasant ins Tal hinab, gesteuert von zwei Männern in traditioneller Kleidung. Auch wenn wir dieses Mal wegen der langen Warteschlange darauf verzichten mussten, sorgte allein das Zuschauen für staunende Gesichter und gute Laune!
Weiter ging es zum Pico dos Barcelos auf etwa 350 Metern Höhe. Von hier aus eröffnete sich ein wunderbarer Panoramablick über Funchal: die Dächer der Stadt, die sichelförmige Bucht und die sanften Hügel, die bis zum Atlantik hinabgleiten – ein perfekter Fotomoment! Ein weiterer Höhepunkt folgte mit dem Aussichtspunkt Eira do Serrado auf 1.094 Metern Höhe. Der Blick in den gewaltigen Talkessel eines längst erloschenen Vulkans war schlicht überwältigend! Tief unten liegt das abgeschiedene Dorf Curral das Freiras, das berühmte Nonnental. Seine Geschichte reicht ins 16. Jahrhundert zurück, als Nonnen des Klosters Santa Clara hier Zuflucht vor Piraten suchten. Heute zählt dieser Ausblick zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen der Insel – und wurde sogar von einem etwas eigenwillig singenden Weihnachtsmann begleitet, der uns schmunzelnd auf dem Weg begrüßte.
Zum entspannten Ausklang des Tages besuchten wir die wunderschöne Gartenanlage der Quinta Splendida. Umgeben von exotischen Pflanzen, Palmen und blühenden Blumen erhielten wir zunächst eine fachkundige Führung mit Paula, bevor wir uns eine kleine Auszeit gönnten. Bei Kuchen und erfrischendem Kräutertee ließen wir den Tag in dieser tropischen Oase ganz in Ruhe nachklingen!
Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Dinner im Promenade-Restaurant Reis Magos, wo wir à la carte hervorragend speisten. Anschließend genossen viele Gäste das abwechslungsreiche Kulturprogramm im Hotel – ein stimmungsvoller Abschluss eines erlebnisreichen Tages auf Madeira.
4. Tag Dienstag, 23.12.2025: Fakultativer Ausflug in den Nordwesten Madeiras – Nachtmarkt Noite do Mercado in Funchal – Spezialitäten Abendessen
Heute zeigte sich Madeira von seiner kontrastreichen und ursprünglichen Seite. Unsere Route führte uns zunächst entlang der Westküste nach Ribeira Brava, dem lebendigen Zentrum dieser Region, wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegten, bevor es hinauf auf die beeindruckende Hochebene Paul da Serra ging. Auf rund 1.400 Metern Höhe erwartete uns eine völlig andere Welt: karg, weit und rau – ein spannender Kontrast zu den blühenden Gärten und üppigen Tälern der Südküste! Hier unternahmen wir eine leichte, etwa 6 Kilometer lange Wanderung entlang der Levada do Paul. Der Weg verlief angenehm eben und eröffnete immer wieder spektakuläre Panoramablicke über die Südwestküste Madeiras bis hin zum tiefblauen Atlantik!
Anschließend schlängelte sich die Straße in zahlreichen Serpentinen hinab nach Porto Moniz, einem malerischen Fischerdorf am äußersten Nordwestzipfel der Insel. Berühmt ist der Ort für seine natürlichen Meeresschwimmbecken aus schwarzem Vulkangestein, die vom Atlantik gespeist werden. Hier legten wir eine gemütliche Mittagspause in einem lokalen Restaurant ein – dank Paulas vorheriger Reservierung genau zur richtigen Zeit, um einen kurzen Regenschauer entspannt zu überbrücken. Auch wenn das wechselhafte Wetter die Lava-Becken an diesem Tag etwas weniger einladend erscheinen ließ, bewies Thomas echten Abenteuergeist: mit Weihnachtsmannmütze sprang er ins Wasser und schwamm eine Runde – ein Moment, der für viele Lacher und großen Respekt sorgte!
Die Weiterfahrt entlang der Nordwestküste offenbarte die wilde, kraftvolle Seite der Blumeninsel: steil abfallende Klippen, tief eingeschnittene Täler und die unaufhörliche Brandung des Atlantiks, die gegen die Felsen donnert! Ein weiterer Stopp führte uns in das charmante São Vicente, dessen liebevoll restaurierter Ortskern zum Schlendern und Verweilen einlud. In den engen Gassen ließen wir das entspannte Flair dieses kleinen Küstenortes auf uns wirken.
Am späten Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück, wo Zeit zum Ausruhen blieb, bevor uns Isidoro am Abend wieder abholte und nach Funchal brachte. Dort erwartete uns ein gemeinsames Spezialitäten-Abendessen in einem stilvollen Panorama-Restaurant mit herrlichem Blick über die Dächer der Hauptstadt. Auch wenn die berühmte Espetada – der traditionelle Fleischspieß auf Lorbeerholz – geschmacklich nicht ganz unseren Erwartungen entsprach, sorgten die passenden, im Menü enthaltenen Getränke für gute Stimmung und einen entspannten Ausgleich!
Der krönende Abschluss des Tages war der Besuch der Noite do Mercado am 23. Dezember. An diesem Abend verwandelte sich Funchals Innenstadt in einen großen, lebendigen Festplatz: gesperrte Straßen, bunte Marktstände mit Obst, Blumen, Kunsthandwerk und Souvenirs, dazu Musik, Gesang und ausgelassene Stimmung! Einheimische und Besucher feierten gemeinsam bis spät in die Nacht – wir mittendrin, getragen von der lebensfrohen Weihnachtsatmosphäre Madeiras! Gegen 23 Uhr brachte uns Isidoro schließlich sicher zurück ins Hotel – erfüllt von Eindrücken, Begegnungen und einem weiteren unvergesslichen Tag auf der Insel :-)
5. Tag Mittwoch, 24.12.2025: Funchal mit Besuch der Markthalle – Camara de Lobos – Cabo Girao – Heilig Abend mit Gala–Weihnachtsdinner im Hotel
Zu Beginn unseres Tages besuchten wir den Botanischen Garten Jardim Botânico, wo uns Paula kenntnisreich in die faszinierende Pflanzenwelt Madeiras einführte und sowohl einheimische als auch eingeführte Pflanzen zeigte. Heute stand Funchal ganz im Mittelpunkt und zeigte sich von seiner wohl schönsten, festlichsten Seite. Gemeinsam mit Paula tauchten wir bei einem Rundgang durch die engen Gassen der Altstadt mit ihren kunstvoll bemalten Türen in das kreative Herz Funchals ein. Gerade in der Adventszeit entfaltet Funchal einen ganz besonderen Zauber. Festlich geschmückte Straßen, beeindruckende Illuminationen und ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt luden zum Bummeln ein. Begleitet von Musik, Lichtern und dem Duft regionaler Spezialitäten genossen wir die vorweihnachtliche Stimmung in vollen Zügen.
Ein erster Höhepunkt war der Besuch der farbenfrohen Markthalle Mercado dos Lavradores. Hier pulsierte das Leben: Händler riefen ihre Angebote aus, exotische Früchte leuchteten in allen Farben, der Duft von Gewürzen lag in der Luft, Blumen und fangfrischer Fisch füllten die Stände. Wir hatten Zeit, den Verkäufern über die Schulter zu schauen und die authentische Atmosphäre dieses traditionsreichen Ortes auf uns wirken zu lassen. Natürlich durfte auch ein Besuch in der renommierten Blandy’s Wine Lodge nicht fehlen. Mit viel Leidenschaft vermittelte uns Paula Wissenswertes über den Anbau der Reben und die Herstellung des berühmten Madeiraweins. Bei einer Verkostung überzeugten wir uns selbst von seinem einzigartigen Charakter – Saúde!
Am Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück, wo Zeit zum Ausruhen und Entspannen blieb, bevor wir uns um 18 Uhr zum gemeinsamen Gruppenfoto auf der Treppe des Hotelrestaurants trafen – ein schöner Moment des Zusammenkommens. Gegen 19 Uhr folgte der feierliche Höhepunkt des Tages: das festliche Weihnachtsessen! In liebevoll geschmückter Atmosphäre genossen wir ein traditionell portugiesisches Weihnachtsfest mit köstlichen Speisen, ausgewählten Weinen und dem warmen Gefühl madeirensischer Herzlichkeit! Ein stimmungsvolles Kulturprogramm rundete diesen besonderen Abend ab – ein Weihnachtstag, der noch lange in Erinnerung bleibt!
6. Tag Donnerstag, 25.12.2025: Fakultative Wanderung entlang der Levada von Marocos
Heute stand ganz im Zeichen der Freiheit und individuellen Wünsche. Einige Gäste nutzten den Tag, um Funchal auf eigene Faust zu entdecken – durch die Altstadtgassen zu schlendern, in einem Café das Leben zu beobachten oder beim Einkaufsbummel kleine Erinnerungsstücke zu finden. Andere entschieden sich für ein aktives Naturerlebnis und begleiteten uns zur Levada do Maroços. Die Wanderung führte entlang liebevoll angelegter Terrassenfelder, die sich wie grüne Stufen an die Berghänge schmiegen. Obstbäume, Gemüsebeete und blühende Pflanzen säumten den Weg und machten diesen Spaziergang zu einem besonders idyllischen Erlebnis! Immer wieder öffneten sich herrliche Ausblicke über das fruchtbare Tal von Machico bis hin zur Küste und dem tiefblauen Atlantik.
Am Ende der Wanderung gönnten wir uns bei sonnigem Wetter eine entspannte Pause in der gemütlichen Snack Bar O Jacaré. Bei Bier, Kaffee oder einem Glas Poncha ließen wir die Eindrücke nachklingen und genossen die entspannte madeirensische Lebensart! Trotz eines stellenweise etwas anspruchsvolleren Weges – bedingt durch das vorherige Regenwetter – hatten alle Teilnehmer viel Freude an dieser Wanderung!
Da auf Madeira ein Feiertag war und viele Restaurants geschlossen blieben, trafen wir uns am Abend zu einem gemeinsamen Buffet im Hotelrestaurant, das mit leckeren Speisen überzeugte! Wie fast jeden Abend fand der Tag anschließend einen stimmungsvollen Ausklang an der Bar, wo freiwillige Gäste das Kulturprogramm lokaler Künstler genossen – ein entspannter Abschluss eines abwechslungsreichen Urlaubstages!
7. Tag Freitag, 26.12.2025: Ausflug zu den schönsten Gärten Madeiras – Cabo Girao – Camara de Lobos
Heute stand Madeira ganz im Zeichen seines wohl schönsten Markenzeichens – der üppigen Blumen- und Pflanzenwelt, die der Insel nicht umsonst den Namen Blumeninsel verliehen hat! Das milde Klima und die beeindruckende Vielfalt exotischer Gewächse machen Madeira zu einem Paradies für Natur- und Gartenliebhaber. Nach einem genussvollen Frühstück im Hotel besuchten wir zunächst die berühmte Quinta do Palheiro, ein historisches Anwesen der traditionsreichen Familie Blandy. Diese prachtvolle Gartenanlage gleicht einem kleinen Garten Eden und zählt zu den botanischen Höhepunkten der Insel. Zwischen kunstvoll gestalteten Beeten, majestätischen Baumgruppen und duftenden Sträuchern führte uns Paula zu einigen der wertvollsten und seltensten Pflanzen Madeiras. Besonders beeindruckend war die berühmte Kameliensammlung, die während ihrer Blütezeit von November bis April ein wahres Farbenmeer entfaltet. Ergänzt wurde der Rundgang durch die barocke Kapelle, das elegante Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert und traumhafte Ausblicke über Funchal – ein Gartenbesuch voller Sinneseindrücke. Anschließend ging es weiter zur Quinta da Boa Vista, einem liebevoll gepflegten Orchideengarten. Hier erwartete uns eine fachkundige Führung durch Patrick und sein engagiertes Team, die mit viel Wissen und Leidenschaft mehr als 500 verschiedene Orchideenarten präsentierten. Neben der Schönheit dieser Pflanzen erfuhren wir Spannendes über ihre Zucht und Pflege – eine wahre Oase, die uns alle begeisterte!
Gegen Mittag führte uns der Ausflug weiter zum spektakulären Cabo Girão, einer der höchsten Steilklippen Europas. Bei bestem Wetter bot sich uns vom Skywalk aus ein atemberaubender Blick über die Küste und den tiefblauen Atlantik – ein perfekter Moment für Erinnerungsfotos!
Im Anschluss brachte uns Isidoro in das malerische Fischerdorf Câmara de Lobos, das bereits Sir Winston Churchill inspirierte und von ihm in einem Gemälde festgehalten wurde. Auf der Fahrt dorthin erzählte uns Paula Spannendes über die Herkunft des Ortsnamens, der auf die hier einst lebenden Mönchsrobben zurückgeht, sowie über die Bedeutung des Ortes für den traditionellen Degenfischfang. Nach einer kurzen Ortsführung blieb Zeit für eigene Erkundungen, bevor wir die Rückfahrt zum Hotel antraten.
Als besondere Überraschung für die Gäste, die am nächsten Tag abreisten, legten wir noch einen kurzen Stopp an der beeindruckenden Christusstatue Cristo Rei ein. Hoch über den Klippen, mit weit ausgebreiteten Armen und Blick auf den offenen Atlantik, bot sie einen würdevollen und emotionalen Abschied von der Insel!
Bereits am späten Nachmittag erreichten wir das Hotel. Nach etwas Freizeit trafen wir uns zum letzten gemeinsamen Abendessen in dieser Konstellation und spazierten zum Restaurant Vila Ventura, wo uns der Chefkoch mit Hähnchenspieß und frischem Thunfischsteak verwöhnte! Als kleine Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit auf Madeira erhielt jeder abreisende Gast ein liebevolles Andenken – ein stilles Dankeschön für eine besondere Reise voller Eindrücke, Begegnungen und gemeinsamer Momente:-)
8. Tag Samstag, 27.12.2025: Rückflug von Funchal / Freizeit im Hotel / Flug nach Madeira und Fahrt zum Hotel in Canico de Baixo
Nach erlebnisreichen, festlichen Tagen auf der Blumeninsel Madeira hieß es heute für einige Gäste Abschied nehmen. Mit dem Transfer vom Hotel zum Flughafen traten sie ihre Heimreise an – im Gepäck nicht nur Souvenirs, sondern vor allem viele schöne Erinnerungen! Zurück bleibt das Gefühl, Weihnachten einmal ganz anders erlebt zu haben: in geselliger Runde, unter südlicher Sonne und umgeben von einer Natur, die lange nachwirkt!
Für die verbliebenen Gäste stand der Tag ganz im Zeichen der Entschleunigung. In Caniço de Baixo nutzten sie die Zeit, um die Schönheiten der Blumeninsel noch einmal ganz individuell und in aller Ruhe zu genießen – sei es bei einem Spaziergang am Meer, einem Cafébesuch oder einfach beim Innehalten und Sonne tanken.
Am frühen Abend begann dann ein neues Kapitel der Reise: gegen 18 Uhr trafen wir uns gemeinsam mit den neu angereisten Gästen. Zusammen mit Hilario stellten wir das Programm für den nächsten Reiseabschnitt vor und hießen die neuen Mitreisenden herzlich an Bord unserer Silvesterreise willkommen! Ein Glas Madeirawein zur Begrüßung bot die perfekte Gelegenheit, sich kennenzulernen, erste Gespräche zu führen und die Vorfreude auf die kommenden Tage zu teilen!
Den Abend – für die einen entspannt, für die neu Angereisten nach einem langen Reisetag wohlverdient – verbrachten wir gemeinsam im Hotelrestaurant bei einem sehr leckeren Abendessen! In geselliger Runde wuchs bereits das Gefühl von Gemeinschaft, und bei allen Gästen war die Freude auf die bevorstehenden gemeinsamen Erlebnisse deutlich spürbar.
9. Tag Sonntag, 28.12.2025: Fakultative Wanderung Vale Paraiso – Bauernmarkt Santo da Serra – Cristo Rei
Heute startete unser Tag mit einem herzlichen Empfang: unser neuer örtlicher Reiseleiter Sérgio und Busfahrer Alberto begrüßten uns gut gelaunt – stilecht mit einem goldfarbenen, fröhlich lächelnden Reisebus! Schon hier war klar: Dieser Tag würde etwas ganz Besonderes werden! Uns erwartete ein unvergessliches Naturerlebnis – eine leichte Wanderung durch das sogenannte Paradies-Tal. Und dieser Name ist alles andere als übertrieben. In dieser ursprünglichen Landschaft tauchten wir tief in die grüne Seele Madeiras ein! Zwischen üppiger Vegetation und uralten Lorbeerbäumen, die einst große Teile der Insel bedeckten und heute zu den botanischen Schätzen gehören, wanderten wir entspannt entlang einer kleinen Levada, die sich idyllisch durch das Tal schlängelte.
Natürlich durfte auch eine genussvolle Pause nicht fehlen: bei einer gemütlichen Poncha-Runde ließen wir die Natur auf uns wirken, bevor unsere Wanderung nahe des charmanten Ortes Camacha endete – einst das Zentrum der traditionellen Korbflechterei. An einem Bauernstand stellte uns Sérgio die regionale Ernte vor. Das frische Obst sah nicht nur verlockend aus, sondern schmeckte auch hervorragend – viele Gäste konnten nicht widerstehen und deckten sich ein!
Anschließend ging es weiter zum Golfclub Santo da Serra, wo wir zu einer stilvollen Teezeremonie mit zwei traditionellen Kuchen eingeladen waren. Bei bestem Wetter genossen wir den herrlichen Blick über den Golfplatz bis hin zum Atlantik, während die Golfer ihre Bahnen zogen – ein Moment zum Durchatmen und Genießen. Unsere Fahrt führte uns danach in den idyllischen Bergort Santo António da Serra. Besonders sonntags entfaltet der Ort seinen ganz eigenen Charme, denn dann findet der beliebte Wochenmarkt statt! Gemeinsam mit Sérgio besichtigten wir die lokale Kirche, erfuhren Spannendes über die Geschichte des Ortes und probierten natürlich Bolo do Caco, das hier als besonders köstlich gilt.
Ein weiteres Highlight erwartete uns in der Nähe von Santa Cruz: von einem besonderen Aussichtspunkt aus konnten wir die spektakulären Starts und Landungen am Flughafen Madeira beobachten und filmen! Der Flughafen zählt zu den anspruchsvollsten der Welt – seine auf Stelzen gebaute, 2,8 Kilometer lange Landebahn ist ein echtes Ingenieurskunstwerk und sorgte für Staunen bei allen!
Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Tages besuchten wir erneut die beeindruckende Christusstatue Cristo Rei. Hoch über dem Atlantik genossen wir einen weiten Blick auf das Meer und ließen die Eindrücke des Tages Revue passieren, bevor wir gegen 16:30 Uhr ins Hotel zurückkehrten.
Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde im Restaurant Vila Ventura, wo uns ein köstliches Abendessen erwartete: gegrillter Espada und saftige Schweinespieße bildeten den perfekten kulinarischen Ausklang eines rundum gelungenen Tages auf Madeira!
10. Tag Montag, 29.12.2025 Fakultativer Ausflug: Stadtführung in Funchal – Monte und Monte Garden
Heute stand ein abwechslungsreicher Ausflug in die Inselhauptstadt Funchal auf dem Programm. Gemeinsam mit unserem Reiseleiter Sérgio tauchten wir tief in die Geschichte, Kultur und das lebendige Flair dieser faszinierenden Stadt ein! Unsere Entdeckungstour begann in der historischen Altstadt, wo schmale Gassen, bunt bemalte Türen und liebevoll restaurierte Gebäude den besonderen Charme Funchals ausmachten. Schritt für Schritt ließen wir uns treiben und spürten die authentische Atmosphäre vergangener Zeiten. Ein echtes Highlight folgte mit dem Besuch des berühmten Mercado dos Lavradores, dem pulsierenden Herzen des städtischen Lebens. Schon beim Betreten umfing uns ein wahres Farben- und Duftspiel: exotische Früchte in leuchtenden Farben, prachtvolle Blumenarrangements, frischer Fisch und das lebhafte Rufen der Händler machten diesen Ort zu einem Fest für alle Sinne!
Anschließend besichtigten wir die prachtvolle Jesuitenkirche, deren barocke Ausstattung mit ihren kunstvollen Verzierungen beeindruckte. Ein besonderer Moment war der Besuch des ruhigen, von Arkaden umgebenen Innenhofs des Klosters. Ein junger Student führte uns durch die Anlage, erzählte Spannendes zur Geschichte und beantwortete geduldig unsere Fragen.
Nach so viel Kultur wartete bereits das nächste Erlebnis: mit der Seilbahn schwebten wir hinauf in den oberhalb von Funchal gelegenen Wallfahrtsort Monte. Die Fahrt bot spektakuläre Ausblicke – unter uns breiteten sich die roten Dächer der Stadt aus, eingerahmt von sattem Grün und der glitzernden Bucht! Oben angekommen, spazierten wir zunächst zur Kirche Nossa Senhora do Monte. Der barocke Bau beeindruckte nicht nur architektonisch, sondern auch historisch: Sérgio erzählte uns von der letzten Ruhestätte Kaiser Karls I. von Österreich, der hier im Exil seine letzten Lebensjahre verbrachte.
Auch wenn der Wettergott an diesem Tag etwas launisch war, ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und besuchten den Tropischen Garten Monte Palace. Auf rund sieben Hektar erstreckt sich hier eine wahre Oase: üppige tropische Pflanzen, farbenfrohe Blumen, Palmen, Teiche und verwunschene Wege luden zum Staunen und Verweilen ein! Ergänzt wurde das Naturerlebnis durch eine beeindruckende mineralogische Sammlung sowie afrikanische Skulpturen und kunsthandwerkliche Exponate – eine gelungene Verbindung von Natur und Kultur!
Leider machte das feuchte Wetter uns einen Strich durch die Rechnung: die legendäre Fahrt mit den traditionellen Korbschlitten (Carros de Cesto) war an diesem Tag nicht möglich. Dieses seit über 100 Jahren gepflegte Erlebnis, bei dem Männer in traditioneller Kleidung die geflochtenen Schlitten rasant ins Tal lenken, bleibt für viele ein guter Grund, Madeira ein weiteres Mal zu besuchen!
Kurz nach 17 Uhr kehrten wir ins Hotel zurück. Den Abend ließen wir genussvoll ausklingen: in einem gemütlichen Fischrestaurant „A Trainera“ saßen wir als große Gruppe an einem langen Tisch und ließen uns à la carte kulinarisch verwöhnen! Bei bester Stimmung und gutem Essen klang dieser erlebnisreiche Tag entspannt aus – einige Gäste trafen sich später noch auf einen Absacker an der Hotelbar.
11. Tag Dienstag, 30.12.2025 Fakultativer Ausflug: Weinkellerei – Camara de Lobos – Santa Maria – Spezialitäten–Abendessen und Lichterfahrt durch Funchal
Gleich nach dem Frühstück führte uns der Weg in eines der traditionsreichsten Weinanbaugebiete Madeiras: Estreito de Câmara de Lobos. Sanft geschwungene Hänge, üppige Reben und kunstvoll angelegte Terrassen begleiteten unsere Fahrt und ließen uns tief in die jahrhundertealte Weinbaukultur der Insel eintauchen. Hier wurde spürbar, warum der Wein seit Generationen ein fester Bestandteil des madeirensischen Lebens ist. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Frauen-Genossenschaft CAF Madeira Vintners. Bei einer spannenden Führung durch eine junge Frau erhielten wir Einblicke in die Arbeitsabläufe der Kellerei und erfuhren viel Wissenswertes über die Herstellung der berühmten Madeiraweine! Im Anschluss durften wir vier verschiedene Sorten verkosten – ein Genuss für alle Sinne. Im hauseigenen Shop nutzten viele Gäste die Gelegenheit, ihre Lieblingsweine und regionale Spezialitäten direkt vor Ort zu erwerben.
Danach brachte uns Alberto in das malerische Fischerdorf Câmara de Lobos, das älteste seiner Art auf der Insel. Mit seinen bunten Booten, engen Gassen und der idyllischen Bucht verzaubert dieser Ort seit jeher seine Besucher – auch Winston Churchill ließ sich hier einst zu Gemälden inspirieren. Bis heute wird in Câmara de Lobos der seltene schwarze Degenfisch mit einer besonderen Technik gefangen, eine der bekanntesten Spezialitäten Madeiras. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Ort genossen wir die authentische Atmosphäre und probierten natürlich auch das lokale Kultgetränk „Nikita“. Später im Bus erzählte uns Sérgio die amüsante Entstehungsgeschichte dieses Drinks – inklusive einer überraschenden Verbindung zu Elton John.
Aufgrund einer Wetterwarnung am 1. Januar wurde die ursprünglich geplante Schifffahrt kurzerhand auf diesen Tag vorverlegt. So passten wir unser Programm flexibel an und erreichten bereits gegen 13 Uhr unser Hotel. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es jedoch direkt weiter: kurz vor 14 Uhr trafen wir uns erneut am Bus, und Alberto brachte uns zum Hafen nach Funchal.
Dort wartete ein ganz besonderes Erlebnis auf uns: eine Bootsfahrt entlang der Küste Madeiras mit der legendären „Santa Maria“, dem Nachbau des Schiffes von Christoph Kolumbus. Für rund drei Stunden glitten wir sanft über den Atlantik. Vom Wasser aus bot sich ein beeindruckender Blick auf die Insel: steil aufragende Klippen, sattgrüne Hänge und weiß getünchte Häuser, die sich malerisch an die Berghänge schmiegten – ein Panorama, das begeisterte!
Zurück im Hafen spazierten wir gemeinsam in ein uriges Restaurant in der Altstadt, das Cidade Velha, direkt neben der Festung von Funchal. Hier erwartete uns ein kulinarischer Höhepunkt: die berühmte madeirensische Espetada, saftige Fleischspieße, traditionell auf Lorbeerholz gegrillt und voller Aroma! Selbstverständlich waren die Getränke heute inklusive, und in geselliger Runde ließen wir den Abend genussvoll ausklingen.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei: den krönenden Abschluss bildete die Lichterfahrt durch das nächtliche Funchal! Die festlich geschmückte Stadt, unzählige Lichter und der Silvesterschmuck sorgten für eine ganz besondere, fast magische Stimmung! Kurz vor Mitternacht kehrten wir ins Hotel zurück – müde, aber überglücklich, erfüllt von intensiven Eindrücken und unvergesslichen Emotionen!
12. Tag Mittwoch, 31.12.2025 Freizeit oder fakultativer Ausflug: Nordwesten Madeiras – Cabo Girao – Leuchtturm Ponta do Pargo – Seilbahn Achadas da Cruz – Porto Moniz – Sao Vicente – Silvester–Abend
Am letzten Tag des alten Jahres starteten wir um 9 Uhr gemeinsam mit Sérgio und Alberto zu einem abwechslungsreichen Ausflug, der noch einmal alle Facetten Madeiras vereinte. Unser erstes Ziel war das spektakuläre Cabo Girão: mit 590 Metern zählt es zur höchsten Steilküste Europas und gehört weltweit zu den beeindruckendsten Klippen! Von der berühmten gläsernen Plattform aus hatten wir das Gefühl, förmlich über dem Atlantik zu schweben! Der Blick schweifte weit über die Küstenlinie, zu den kleinen Fajãs unterhalb der Klippen und bis hin zur Hauptstadt Funchal – ein Moment voller Staunen und Adrenalin!
Anschließend folgten wir der sonnigen Südküste Madeiras, die vor allem für ihren Bananenanbau bekannt ist. Bei einer informativen Führung erfuhren wir von Sérgio spannende Details über den Anbau und die Bedeutung der Banane für die Insel. Nach einem kurzen Besuch der lokalen Kirche führte uns die Fahrt weiter zum Leuchtturm Ponta do Pargo, dem westlichsten Punkt Madeiras. Hoch über dem Atlantik thronte der weiße Turm auf einer imposanten Klippe und diente jahrzehntelang als wichtiger Orientierungspunkt für Seefahrer. Dichter Nebel zwang uns zwar, den Ausblick zunächst ins Innere zu verlegen, doch das kleine, sehr informative Museum des Leuchtturms erwies sich als lohnender Zwischenstopp.
Gegen Mittag ging es weiter nach Achadas da Cruz, wo uns ein weiteres Highlight erwartete: die berühmte Seilbahn hinab zur abgeschiedenen Fajã da Quebrada Nova. Aufgrund von starkem Wind und Regen wurde der Betrieb jedoch kurzfristig eingestellt. Die Stimmung ließ sich davon niemand nehmen – im kleinen Café vor Ort genossen wir gemütlich Kaffee, Nikita oder Poncha! Die darunterliegende Landzunge gilt als einer der geheimen Schätze der Insel: eine Oase der Ursprünglichkeit mit kleinen Feldern, einfachen Hütten und wilder Küstenlandschaft.
Unsere Route führte uns anschließend entlang der dramatischen Nordküste bis nach Porto Moniz, dem charmanten Fischerort mit seinen weltberühmten natürlichen Meeresschwimmbecken aus schwarzem Lavagestein. Bei gutem Wetter füllen sich diese mit kristallklarem Atlantikwasser – ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Vulkanismus und Natur! Einige Gäste nutzten die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad, andere genossen einfach das besondere Ambiente.
Nach der Pause setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten São Vicente, dessen liebevoll restaurierter Ortskern mit engen Gassen, kleinen Cafés und weiß getünchten Kirchen zum Bummeln einlud. Am späten Nachmittag kehrten wir schließlich nach Caniço zurück. Nun blieb genügend Zeit, um sich entspannt auf den festlichen Silvesterabend vorzubereiten.
Am Abend erwartete uns ein stilvoll dekorierter Festsaal mit einem exquisiten Gala-Dinner-Buffet! Köstliche Speisen, ausgewählte Weine und prickelnder Sekt begleiteten den gemeinsamen Start in den Jahreswechsel. Doch der Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: gegen 22:30 Uhr fuhren wir nach Funchal, wo wir von einer exklusiven Hotelterrasse aus das weltberühmte Silvesterfeuerwerk erlebten! Tausende bunte Raketen erleuchteten den Nachthimmel, spiegelten sich glitzernd im Atlantik und verwandelten die gesamte Bucht in ein funkelndes Lichtermeer – ein Gänsehautmoment, der allen in Erinnerung bleiben wird!
Gut organisiert ging es anschließend zurück ins Hotel, doch die Feier war noch lange nicht vorbei: Live-Musik, Tanz und ausgelassene Stimmung begleiteten uns beschwingt ins neue Jahr! Gemeinsam mit anderen Singles und Alleinreisenden klang dieser unvergessliche Silvesterabend erst gegen 3 Uhr morgens aus – erfüllt von Freude, Gemeinschaft und magischen Erinnerungen an Madeira!
13. Tag Donnerstag, 01.01.2026 Freizeit im Hotel
Der erste Tag des neuen Jahres begann für unsere Gäste ganz entspannt und genussvoll. Nach dem glanzvollen Silvesterabend und dem spektakulären Feuerwerk über der Bucht von Funchal starteten wir mit einem ausgedehnten Frühstück in den Neujahrsmorgen! In ruhiger Atmosphäre ließ man das Erlebte Revue passieren und begrüßte das neue Jahr ganz ohne Eile.
Der Tag stand anschließend im Zeichen von Erholung und Wohlbefinden. Viele Gäste nutzten die attraktiven Wellnessangebote des Hotels, während draußen Wind und Wellen für echtes Atlantik-Feeling sorgten – die Wettervorhersage hatte sich vollkommen bestätigt. Vom geschützten Hotel aus ließ sich das Naturschauspiel entspannt beobachten.
Am frühen Abend, gegen 18 Uhr, machten sich die angemeldeten Gäste gemeinsam auf den Weg zum Restaurant Vila Ventura. Dort wurden wir am ersten Tag des neuen Jahres kulinarisch verwöhnt: zarte Dorade und Bife do Lombo sorgten für einen genussvollen Abschluss dieses ruhigen, harmonischen Neujahrstages!
14. Tag Freitag, 02.01.2026 Fakultativer Ausflug in den Osten Madeiras mit Rotal da Cal – Guindaste – Santana – Zuckerrohrdestillerie
Heute führte uns unsere Reise in eine der ursprünglichsten und authentischsten Regionen Madeiras – ein Tag voller Natur, Tradition und gelebter Inselkultur! Unser erstes Ziel war Ribeira Brava, wo wir bei einer kurzen Pause die örtliche Kirche besichtigten und über den kleinen, lebendigen Markt schlenderten, der einen schönen Einblick in den Alltag der Einheimischen bot.
Anschließend ging es hinauf zum idyllisch gelegenen Ecomuseum Rota da Cal auf rund 475 Metern Höhe. Eingebettet in eine reizvolle Landschaft mit zahlreichen endemischen Pflanzen tauchten wir hier in die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte Madeiras ein. Anschauliche Ausstellungen, interaktive Stationen und liebevoll gestaltete Rekonstruktionen machten die traditionelle Kalkproduktion auf lebendige Weise erlebbar. Aufgrund des feuchten Wetters konnten wir den besonders reizvollen Themenweg entlang kleiner Levadas und Poios leider nicht begehen – doch Madeira wusste zu improvisieren: in einer von Busfahrer Alberto empfohlenen Poncha-Bar probierten wir den „besten Poncha der Insel“ – zumindest laut Alberto, dem wir natürlich gern glaubten!
Frisch gestärkt führte uns unsere Route weiter nach Santana, wo die berühmten strohgedeckten Häuser, die Casas de Colmo, auf uns warteten. Mit ihren spitzen Dächern und farbenfrohen Fassaden zählen sie zu den Wahrzeichen Madeiras und boten ein herrliches Fotomotiv.
Ein weiterer Höhepunkt folgte am Miradouro do Guindaste bei Faial: von der gläsernen Plattform genossen wir einen spektakulären Blick über die zerklüftete Nordküste Madeiras! Entlang des imposanten Adlerfelsens Penha de Águia erreichten wir schließlich Porto da Cruz, das historische Zentrum des Zuckerrohranbaus. Hier besichtigten wir mit Sergio eine noch heute aktive, traditionelle Destillerie. Bereits im 15. Jahrhundert begann man in dieser Region mit dem Anbau von Zuckerrohr – bis heute entstehen daraus Rum und der berühmte Zuckerrohrschnaps Aguardente de Cana, den wir selbstverständlich auch verkosten durften.
Am Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück und verabschiedeten uns herzlich von unserem örtlichen Reiseleiter Sergio und unserem zuverlässigen Busfahrer Alberto, die uns während der Reise mit viel Engagement begleitet hatten! Das letzte gemeinsame Abendessen genossen wir in stilvollem Ambiente im gehobenen Restaurant Laranjinha, wo uns ein sorgfältig ausgewähltes Menü serviert wurde. Als liebevolle Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit auf Madeira erhielt jeder Reisegast ein kleines Geschenk – ein schönes Andenken an eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und besonderer Momente!
15. Tag Samstag, 03.01.2026 Rückflug von Funchal
Nach einem unvergesslichen Jahreswechsel auf der zauberhaften Blumeninsel Madeira hieß es heute Abschied nehmen. Im Laufe des Tages wurden die Gäste mit Transfers zum Flughafen Santa Cruz gebracht und traten – teils mit etwas Geduld, was die Pünktlichkeit der Flüge betraf – ihre Heimreise an. Im Gepäck nahmen sie jedoch weit mehr mit als nur Souvenirs: Erinnerungen an spektakuläre Landschaften, herzliche Begegnungen, gesellige Abende, kulinarische Spezialitäten und natürlich an das weltberühmte Silvesterfeuerwerk über der Bucht von Funchal, das diesen Jahreswechsel so besonders gemacht hat!
So ging unsere Silvesterreise zu Ende – doch die vielen Eindrücke, gemeinsamen Erlebnisse und neu geknüpften Kontakte werden sicher noch lange nachwirken und in bester Erinnerung bleiben:-)
Diese Reise hat gezeigt, wie bereichernd gemeinsames Erleben sein kann: neue Orte, neue Begegnungen und viele besondere Momente! Madeira bleibt – und wir nehmen ein Stück davon im Herzen mit nach Hause!
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