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Jahresauftakt auf der Blumeninsel Madeira–schwungvoll das neue Jahr beginnen.

Reisebericht: 03.01. – 10.01.2026

Das neue Jahr beginnt auf Madeira, der Insel des ewigen Frühlings. Wir entdecken Natur, Küsten und Gärten – ein milder, genussvoller Jahresauftakt.

Susanne Schirmann

Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann


Anreise nach Madeira–der Insel des ewigen Frühlings

Heute beginnt unsere Neujahrsreise auf Madeira, und schon bei der Ankunft empfängt uns die Insel von ihrer schönsten Seite. Sonnenschein, milde Temperaturen, eine sanfte Brise und das satte Grün der Landschaft machen sofort klar: Der Winter ist hier ganz weit weg. Nach und nach treffen unsere Gäste aus den verschiedensten Regionen Deutschlands ein – und überall sehen wir neugierige Blicke, freudige Gesichter und echte Urlaubsvorfreude. Auf der Fahrt zum Hotel ziehen bereits viele Blumen, Palmen und immer wieder schöne Ausblicke vorbei. Unser Hotel liegt ruhig und einladend, perfekt, um anzukommen und die Seele baumeln zu lassen. Die Zimmer sind schnell bezogen, die ersten Erkundungsspaziergänge rund um die Anlage und mit dem kostenfreien Shuttlebus hinunter in die Stadt lassen nicht lange auf sich warten, und überall wird bereits gestaunt und schöne Momente festgehalten. Am Abend kommen wir zum ersten Kennenlernen und gemeinsamen Essen zusammen. Bei regionalen Köstlichkeiten, guten Gesprächen und einem ersten Glas Wein lassen wir den Anreisetag entspannt ausklingen und lernen uns und die Gäste kennen, die bereits die Silvesterwoche hier verbracht haben. Die Vorfreude auf die kommenden Tage mit Natur, Kultur und besonderen Momenten auf Madeira ist deutlich spürbar – unsere Neujahrsreise hat begonnen.

Pico do Ariero–Quinta do Santo–Santo da Serra Bauernmarkt–Machico–Christo Rei

Der erste Ausflugstag der Jahresauftaktreise führt uns heute hinauf ins Inselinnere, Richtung Camacha, einem kleinen Bergdorf auf rund 700 Metern Höhe ist die Luft schon deutlich frischer und die Landschaft zeigt ein ganz anderes Gesicht als unten an der Küste. Zwischen Farnen und knorrigen Bäumen wachsen wilde Heidelbeersträucher, Brombeeren, Stechginster und Erika – Pflanzen, die hier oben ideale Bedingungen finden. Madeira zeigt uns einmal mehr, wie schnell sich auf dieser Insel die Vegetation verändert. Von Camacha aus geht es weiter bergauf zum Pico do Arieiro, mit 1818 Metern der dritthöchste Gipfel Madeiras und normalerweise einer der spektakulärsten Aussichtspunkte der Insel. Bei klarer Sicht reicht der Blick über zerklüftete Bergketten bis zur Ostspitze Madeiras – ein Panorama, das man kaum vergisst. Heute allerdings hat Petrus andere Pläne: Dichter Nebel liegt über dem Gipfel, feiner Regen setzt ein und verschluckt jede Aussicht. So schade es ist, wir nehmen es gelassen und fahren wieder hinunter in heute wetter-freundlichere Höhenlagen. Unser nächster Stopp bringt uns nach Santo da Serra auf etwa 900 Metern Höhe. Im gepflegten Quinta-do-Santo-Park schlendern wir gemütlich durch sattes Grün, lassen die Ruhe wirken und genießen diesen entspannten Kontrast zum lebhaften Funchal. Direkt im Ort erleben wir anschließend echtes madeirensisches Alltagsleben: Sonntag ist Markttag. Die Stände sind gefüllt mit frischem Obst, knackigem Gemüse und regionalen Spezialitäten. Der Duft von gegrilltem, saftigem Hähnchen und frisch gemixter Poncha liegt in der Luft. Ein Klassiker darf dabei nicht fehlen: Bolo do Caco, noch warm aus dem Ofen – wahlweise mit Kräuterbutter oder Chorizo. Einfach köstlich! Gestärkt geht es weiter an die Küste nach Machico, einen der geschichtsträchtigsten Orte der Insel. Hier landeten im 15. Jahrhundert die ersten portugiesischen Seefahrer. Heute schlendern wir durch den charmanten Ortskern mit kleinen Gassen, Bars und einer hübschen Kirche, bevor wir am einzigen künstlich angelegten Sandstrand Madeiras ankommen, dessen heller Sand tatsächlich aus Marokko stammt. Zum Abschluss des Tages besuchen wir die Ponta do Garajau. Hoch über dem Atlantik thront hier die Cristo-Rei-Statue, kleiner als ihr berühmtes Pendant in Rio de Janeiro, aber deutlich älter. Bereits 1927 eingeweiht, gilt sie als die älteste Christusstatue dieser Art weltweit. Der Blick von den Klippen hinunter auf das Meer ist beeindruckend, da wir hier etwas Freizeit haben, bleibt noch Gelegenheit einen Kaffee oder ein kühles Bier mit Aussicht zu genießen. Zurück nach Funchal bringt uns unser Fahrer Isidoro über die alte Straße, vorbei an versteckten Ecken und neuen Perspektiven auf die Stadt. Ein schöner Ausklang für einen erlebnisreichen Tag. Heute erlebten wir einen ersten, intensiven Eindruck von Madeiras Vielfalt: kühle Bergluft, mystischer Nebel, lebendige Märkte und weite Ausblicke über den Atlantik. Und wie wir wissen – das war erst der Anfang. Mit großer Neugier blicken wir dem nächsten Tag entgegen, bei dem wir Madeira per pedes kennenlernen werden.

Wanderung Lorbeerwald–Porto Moniz–Ponta do Pargo–Levadawanderung Südküste–Funchal

Nach einem ausgedehnten und genussvollen Frühstück machen wir uns voller Erwartungen auf den Weg zu unserem zweiten Erkundungstag entlang der Südküste Madeiras. Unser erstes Ziel ist die Hochebene Paul da Serra, die normalerweise mit weiten Ausblicken und ursprünglicher Natur beeindruckt. Heute jedoch empfängt sie uns von ihrer rauen Seite: dichter Nebel, kalter Wind und anhaltender Regen lassen die Temperaturen auf etwa fünf Grad sinken. Von Aussicht ist keine Spur – stattdessen gleicht die Landschaft stellenweise einer Seenplatte. Links und rechts der Straße haben sich große Wasserflächen gebildet, die Hochebene ist teilweise überflutet. Unter diesen Bedingungen ist schnell klar: Eine Wanderung wäre heute weder angenehm noch sicher. Gemeinsam mit unseren Gästen entscheiden wir uns daher bewusst und einvernehmlich gegen die geplante Tour durch den Lorbeerwald. Die Vernunft geht vor – und dafür zeigen alle großes Verständnis. Wir setzen unsere Fahrt fort und steuern die Nordküste an. Noch vor dem Mittagessen legen wir einen Fotostopp bei Ribeira da Janela ein. Hier zeigt sich Madeira wieder dramatisch und wild: Schroffe Felsformationen ragen aus dem Atlantik, die Brandung schlägt kraftvoll gegen die Küste und bietet eine eindrucksvolle Naturkulisse. Auch der markante Felsen, der als „Finger Gottes“ bekannt ist, darf natürlich nicht fehlen, hier halten wir außerplanmäßig und gehen zu Fuß zu einer schönen Aussichtsplattform. In Porto Moniz angekommen, begrüßt uns glücklicherweise trockenes Wetter. Wir tauchen ein in die entspannte Atmosphäre des kleinen Küstenortes und gönnen uns eine wohlverdiente Mittagspause. Auf Empfehlung unserer Reiseleiterin Fátima genießen wir eine köstliche Fisch- oder Tomatensuppe, die wunderbar wärmt und gemeinsam mit dem frischen Bolo do Caco, leckere Spezialitäten der Insel sind. Anschließend bleibt noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch den Ort. Die berühmten Naturschwimmbecken – wegen des starken Seegangs, bleiben heute geschlossen, da immer wieder große Wellen über die Felsen hinein schwappen. Am Nachmittag fahren wir weiter in den Westen der Insel nach Ponta do Pargo. Hoch oben auf den Klippen thront der historische Leuchtturm, und von hier aus eröffnet sich ein beeindruckender Blick über den Atlantik. Rund 374 Meter unter uns trifft das Meer auf die steilen Felsen . Zum Abschluss unseres Ausflugs steht noch eine Levada Wanderung entlang der Levada Fajã das Ovelhas auf dem Programm. Auf etwa fünf Kilometern folgen wir dem schmalen Weg am Hang entlang, mit Blick auf das Meer und die Südküste. Rund anderthalb Stunden sind wir in dieser grünen, ruhigen Landschaft unterwegs. Auch wenn das Wetter uns heute mehrfach herausfordert, lassen wir uns die Freude an dieser schönen Strecke nicht nehmen. Zurück in Funchal freuen wir uns auf unser abwechslungsreiches Buffet, eine wärmende Suppe und den Austausch über die Erlebnisse des Tages.

Kulinarischer Stadtrundgang durch Funchal–Sissi Statue–Quinta Vigia Gärten –Jardim Municipal– –Parque de Santa Catarina –Kathedrale Sé– Markthalle „Mercado dos Lavradores“ mit Verkostung regionaler Früchte–Altstadt „Zona Velha“ mit Mittag

Funchal empfängt uns heute mit Sonnenschein und es gilt vieles zu entdecken. Schon der Name der Stadt verrät ihren Ursprung: Fenchel – funcho –, den die ersten Entdecker hier reichlich vorfanden. An der bekannten Sissi Statue verlassen wir unseren Bus und begeben uns zu Fuß auf Erkundungstour. Unser Rundgang beginnt an der Quinta Vigia, der offiziellen Residenz des madeirensischen Regionalpräsidenten. Wir spazieren durch die gepflegte Gartenanlage und genießen einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt – fast wirkt es, als hätten wir diesen Ort ganz für uns allein, was wir außer den fleißigen Gärtnern um uns herum auch sind. Nur wenige Schritte weiter erreichen wir den ebenso gepflegten Park Santa Catarina, eine grüne Oase mitten im Trubel, wo Enten und Schwäne ihre Bahnen auf dem Teich ziehen. Im Zentrum locken bereits Düfte und Farben: Über den Weihnachtsmarkt geht es direkt in den Mercado dos Lavradores-die bekannte Markthalle. Zwischen Blumen, Früchten und Marktständen steuern wir die obere Etage an und kosten exotische Spezialitäten wie Maracuja, Guave, Zuckerapfel und Baumtomate. Anschließend schlendern wir durch die Rua Santa Maria, wo die kunstvoll bemalten Türen der Arte das Portas die kreative Seele Funchals zeigen – ein lebendiges Freiluftmuseum, welches Reiseleiterin Fatima noch mit einem ganz besonderen Lied untermalt. Mittags genießen wir im Restaurant Cidade Velha regionale Köstlichkeiten wie Degenfisch, Thunfisch und madeirensisches Sauerfleisch, zu denen ein gutes Glas Wein nicht fehlen darf. Danach besichtigen wir das Fort São Tiago, das bereits 1614 zum Schutz der Stadt vor Piratenangriffen errichtet wurde. Die markante gelbe Festung bewacht bis heute den Eingang zum Hafen und beherbergt heute ein Museum für zeitgenössische Kunst – ein eindrucksvoller Ort mit viel Geschichte, bevor uns ein weiterer Höhepunkt erwartet: das Teatro Municipal Baltazar Dias. Bei einer spannenden Führung mit Guide Xavier werfen wir einen Blick hinter die Kulissen, entdecken Logen, Dachboden und Requisitenräume – Theater ganz nah und überraschend vielseitig. Am Abend kehren wir ins Hotel Panoramico zurück. Bei gutem Essen, weitem Blick über das Lichtermeer von Funchal und vielen Gesprächen lassen wir einen rundum gelungenen Tag ausklingen.

Tag zur freien Verfügung oder Ausflug Seilbahnfahrt nach Faja dos Padres, Ponta do Sol–Madalena do Mar mit Spaziergang durch Bananenplantage mit Levada–Camara de Lobos–optionaler Spaziergang nach Funchal

Wir starten entspannt in diesen wunderbaren Tag, denn die Sonne lacht bereits am Morgen vom blauen Himmel. Heute lassen wir es ruhig angehen, genießen ein ausgedehntes Frühstück und freuen uns auf einen abwechslungsreichen Tag entlang der sonnigen Südküste Madeiras. Unsere erste Etappe führt uns oberhalb der Steilküste zur Seilbahn, die uns hinunter nach Fajã dos Padres bringt. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis: Lautlos schweben wir fünf Minuten steil bergab, das Meer rückt näher und die grüne Terrassenlandschaft breitet sich unter uns aus. Unten angekommen, fühlen wir uns wie in einer anderen Welt. Dieser abgeschiedene Ort war jahrhundertelang nur per Boot erreichbar und wurde einst von Mönchen bewirtschaftet – heute gedeihen hier auf fruchtbarem Vulkanboden Bananen, Papayas, Mangos, Weinreben und Gemüse in beeindruckender Vielfalt. Bei einem gemütlichen Rundgang erklärt uns Fátima mit viel Herzblut die Besonderheiten dieses kleinen Paradieses. Danach bleibt Zeit zum Schlendern, Staunen und Fotografieren. Manche gönnen sich einen Kaffee direkt am Meer, andere lassen einfach die Ruhe und die Farben dieses besonderen Ortes auf sich wirken und möchten diesen eigentlich gar nicht mehr verlassen. Zurück oben geht es weiter nach Ponta do Sol, dem sonnenverwöhnten Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. Wir spazieren durch die gepflegten Gassen, vorbei an kleinen Plätzen und hinunter zur Promenade. Hier scheint die Zeit ein wenig langsamer zu laufen. Zum Mittagessen kehren wir im Restaurant Sol Poente ein und genießen regionale Küche mit Degenfisch und Co. in entspannter Atmosphäre – mit Blick auf den Atlantik versteht sich. Am Nachmittag wartet ein weiteres Highlight: Madalena do Mar, bekannt für seine ausgedehnten Bananenplantagen. Auf einem Spaziergang entlang der Levada tauchen wir ein in das satte Grün der Plantagen. Wir erfahren Spannendes über den Bananenanbau auf Madeira, der hier dank des milden Klimas ganzjährig möglich ist. Die kleinen, besonders aromatischen Madeira-Bananen wachsen übrigens deutlich niedriger als die meisten vermuten – fast zum Greifen nah. Zum Abschluss des offiziellen Programms erreichen wir das lebendige Fischerdorf Câmara de Lobos. Bunte Boote schaukeln im Hafen, Einheimische sitzen vor den Bars, und über allem liegt dieses typische madeirensische Lebensgefühl. Bei einem kurzen Rundgang genießen wir die Atmosphäre dieses traditionsreichen Ortes, der einst auch Winston Churchill inspirierte. Wer mag – und das sind heute erstaunlich viele – schließt sich mir an und wir machen uns zu Fuß auf den Weg zurück nach Funchal. Rund neun Kilometer liegen vor uns, immer entlang der Küste, mit herrlichen Ausblicken auf das Meer. In etwa zwei Stunden und einer herrlichen Unterbrechung auf ein kühles Getränk, erreichen wir die Stadt, erfüllt von frischer Luft, Bewegung und vielen Eindrücken. Ein Tag, der wieder mal zeigt, wie vielseitig Madeira ist: abgeschiedene Natur, sonnige Orte, landwirtschaftliche Traditionen und lebendige Küstenorte – und genau deshalb ist Madeira so einzigartig und beliebt.

Korbschlittenfahrt – Besuch der Wallfahrtskirche in Monte –Besuch Monte Palace/Tropischer Garten––Nachmittag zur freien Verfügung oder optionale Schifffahrt mit der Santa Maria

Wir starten heute Morgen mit einer kleinen Programmänderung in einen traumhaften Tag auf Madeira. Da die Seilbahn nach Monte aktuell erneuert wird und somit außer Betrieb ist, können wir diesen Programmpunkt leider nicht wahrnehmen. Somit ändern wir unseren Ablauf und beginnen unser Monte-Erlebnis ganz traditionell – mit der berühmten Korbschlittenfahrt, die heute für alle Gäste inklusive ist. Und was sollen wir sagen: eine Riesengaudi! Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und bester Stimmung sausen wir über den Asphalt bergab. Ein unvergessliches Erlebnis, das für Begeisterung und viele lachende Gesichter sorgt. Anschließend bringt uns unser Bus wieder bequem hinauf nach Monte. Dort besuchen wir zunächst die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, die seit dem 18. Jahrhundert Pilger aus aller Welt anzieht. Besonders beeindruckend ist das Grab des letzten österreichischen Kaisers Karl von Habsburg – ein Ort voller Geschichte und Ruhe. Danach tauchen wir ein in eine ganz andere Welt: den tropischen Garten Monte Palace. Auf rund 70.000 Quadratmetern entdecken wir exotische Pflanzen aus allen Erdteilen, kunstvolle Azulejos, beeindruckende Mineraliensammlungen sowie eine faszinierende Vielfalt an Flora und Fauna. Flamingos, Koi-Karpfen und Mandarinenten sorgen für zusätzliche Farbtupfer. Zwei Stunden lang genießen wir diesen außergewöhnlichen Ort bei besten Wetterbedingungen. Zwischendurch kehren wir im Café ein und erhalten eine Probe des Moscatel, dem typischen Dessertwein Portugals – der perfekte Moment, um das Panorama über die unter uns liegende Stadt zu genießen. Am Ausgang des Gartens wartet bereits die nächste Erfrischung: Im Namen von Eberhardt laden wir alle Gäste auf eine frisch zubereitete Poncha ein. Zuckerrohrschnaps, Honig und frisch gepresster Saft – besser kann Madeira kaum schmecken. Bei Sonnenschein und blauem Himmel nutzen wir die Gelegenheit, uns herzlich bei unserer wunderbaren Reiseleiterin Fátima für die gemeinsame Woche zu bedanken, da wir morgen nicht mehr alle zusammen unterwegs sein werden. Bevor wir auseinandergehen, bedanken wir uns ebenfalls bei unserem Busfahrer Isidoro, der uns souverän und sicher über die Insel gefahren hat. Der weitere Nachmittag steht zur freien Verfügung. Viele Gäste entscheiden sich für eine dreistündige Küstenfahrt mit der Santa Maria, einer liebevoll nachgebauten Karavelle aus der Zeit Christoph Kolumbus’und erleben Madeira vom Atlantik aus. Am Abend verlassen wir unser Hotel und essen gemeinsam im Spezialitätenrestaurant „Beef and Wine“, wo wir erneut die Vielfalt der madeirensischen Küche aufs Beste kennenlernen. Von Espetada bis Picanha schmeckt alles vom Feinsten und wir sind begeistert von der Qualität des Hauses.

Tag zur freien Verfügung oder Wanderung Levada do Faial mit Fahrt zum Aussichtspunkt Guidaste

Der heutige Tag auf Madeira steht zur freien Verfügung und wir haben die Qual der Wahl: Entweder genießen wir Funchal auf eigene Faust oder schließen uns der optionalen Levada-Wanderung entlang der Levada do Faial an, was die meisten von uns gewählt haben. Somit verlassen wir Funchal und fahren hinauf ins grüne Herz der Insel. Eine herrliche Wanderung beginnt und schon nach wenigen Schritten wird klar, warum die Levadas zu den schönsten Besonderheiten Madeiras zählen. Diese historischen Wasserkanäle, die einst zur Bewässerung der Felder angelegt wurden, führen uns heute gemütlich und nahezu ebenerdig durch eine üppige Waldlandschaft. Auf halber Strecke legen wir eine genussvolle Pause ein und kehren in ein kleines Lokal ein. Ein Cafezinho, der typische portugiesische Espresso, darf natürlich nicht fehlen – ein perfekter Moment zum Durchatmen, Genießen und Plaudern. Gestärkt starten wir in den zweiten Teil der Wanderung. Weiter geht es entspannt entlang der Levada, durch schattigen Wald und vorbei an Farnen, Eukalyptusbäumen und üppigem Grün. Immer wieder öffnen sich Ausblicke ins Tal und lassen uns innehalten – Madeira zeigt uns heute seine ländliche Seite. Nach der Wanderung fahren wir weiter zur Aussichtsplattform von Guindaste an der Küste. Hoch über dem Atlantik genießen wir eine spektakuläre Aussicht von der gläsernen Plattform auf das Meer und die Steilküste. Als wäre es bestellt, spannt sich sogar ein Regenbogen über die Landschaft – ein magischer Moment, der diesen Ausflug perfekt abrundet. Anschließend kehren wir zurück nach Funchal und müssen uns nun leider von unserer liebgewonnenen Reiseleiterin Fatima und Busfahrer Isidoro verabschieden. Mit beiden die Insel zu erkunden, war einfach die perfekte Kombination! Obrigada e tudo de bom! Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung: ob ein Spaziergang durch die Altstadt, ein Bummel entlang der Uferpromenade, ein Besuch in einem Café oder einfach Entspannung – jeder gestaltet diese Zeit ganz nach seinem Geschmack. Am Abend treffen wir uns ein letztes Mal zum gemeinsamen Abschlussabendessen im Hotel Panoramico. Bei gutem Essen, vielen Gesprächen und schönen Erinnerungen lassen wir unsere Madeira-Reise gemeinsam ausklingen.

Auf Wiedersehen Madeira–Rückreise nach Deutschland

Heute heißt es Abschied nehmen. Es steht der Rückflug an – in unterschiedliche deutsche Himmelsrichtungen, zurück nach Hause, zurück in den Alltag und aktuell strengen Winter in weiten Teilen Deutschlands. Hinter uns liegt eine wunderbare Woche auf Madeira, gefüllt mit Abwechslung, Naturerlebnissen, Genuss und vielen gemeinsamen Momenten.


Wir nehmen viele Erinnerungen mit: an beeindruckende Landschaften, duftende Gärten, gemütliche Wanderungen entlang der Levadas, an das Rauschen des Atlantiks und an die Atmosphäre dieser Insel. Es sind genau diese Eindrücke, die Madeira so besonders machen – und die man nur schwer zurücklässt. Doch wie sagt man so schön: Wer aufbricht, kann auch wiederkehren. Wer einmal auf Madeira war, der weiß, dass diese Insel weit mehr ist als nur ein Reiseziel. Sie bleibt im Herzen – und vielleicht ist es gerade dieses Gefühl, das dafür sorgt, dass ein Wiedersehen nur eine Frage der Zeit ist.
Ein herzliches Dankeschön an euch liebe Gäste, an Philip Seidel von Eberhardt TRAVEL und unserem örtlichen Partner für eine wunderbare Woche auf Madeira.

Eure Susanne Schirmann, Reisebegleiterin Eberhardt TRAVEL


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