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Silvesterreise auf der Blumeninsel Madeira im Hotel Panoramico

Reisebericht: 27.12. – 03.01.2026

Auf zum Jahreswechsel nach Madeira – der Insel des ewigen Frühlings. Bei üppiger Blütenpracht, milden Temperaturen und einem spektakulären Feuerwerk erleben wir eine unvergessliche Woche im Atlantik.

Susanne Schirmann

Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann


Anreise nach Madeira–der Insel des ewigen Frühlings

Unsere Silvesterreise startet aus allen Himmelsrichtungen: Hamburg, München, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und sogar aus Prag kommen wir dieses Jahr geflogen. Viele Wege, ein gemeinsames Ziel – mitten im Atlantik. Der Anflug auf Madeira ist jedes Mal etwas Besonderes. Die Landebahn schiebt sich spektakulär zwischen Meer und Berge, begleitet von wechselnden Winden. Doch wir sind entspannt: Auf Madeira dürfen nur speziell geschulte Piloten landen, die ihr Können regelmäßig im Simulator trainieren. Und so setzt das Flugzeug sicher auf – und unser Aufenthalt kann beginnen. Bereits die Fahrt zum Hotel ist ein erstes Naturerlebnis: Aloen blühen am Straßenrand, Feuerranken leuchten in kräftigem Rot, mächtige Agaven recken sich dem Himmel entgegen. Spätestens jetzt ist klar – der Winter ist weit weg. Der Gedanke „Hier könnte ich bleiben“ schleicht sich schneller ein, als man erwartet. Madeira begrüßt uns mit milden Temperaturen, sattem Grün und Sonne, womit unser Winter schnell in Vergessenheit gerät. Während zu Hause dicke Jacken und Stiefel den Alltag bestimmen, fühlt sich die Blumeninsel an wie als wären wir bereits mitten im Frühling. Genau deshalb ist jetzt die beste Reisezeit – und der perfekte Ort, um das alte Jahr zu verabschieden.

Unser Zuhause für die kommenden Tage ist das 4-Sterne-Hotel Panoramico, hoch über Funchal gelegen. Der Blick auf die Bucht ist schlicht beeindruckend – ruhig, weit, fast ein wenig exklusiv. Kein Trubel, kein Lärm, dafür Panorama pur. Der Check-in verläuft zügig, herzlich und professionell. Die Freundlichkeit des Teams ist spürbar, und besonders der langjährige Mitarbeiter Diogo sorgt mit seiner offenen Art gleich für das erste Willkommensgefühl.
Kaum sind die Koffer verstaut, zieht es viele hinaus. Einige nutzen den Shuttle-Service hinunter nach Funchal, andere erkunden die Umgebung zu Fuß. Ein erster Bica in einer kleinen portugiesischen Bäckerei darf natürlich nicht fehlen – stark, aromatisch, genau richtig. So schmeckt Ankommen auf Madeira.
Am Abend kommen wir zusammen. Bei einem Glas Poncha – süß, sauer, kräftig – tauchen wir ein in die Besonderheiten der Insel und werfen einen Blick auf das Programm der nächsten Tage. Beim anschließenden Dinner wird klar: Auch kulinarisch meint es Madeira gut mit uns. Das Buffet ist vielfältig, frisch und voller Aromen. Wer danach noch Lust auf Gesellschaft hat, lässt den Abend in der Bar ausklingen – mit Musik, Gesprächen und dem Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Panoramafahrt mit Pico do Arieiro · Ribeiro Frio · Santana · Porto da Cruz

Nachdem wir uns von der gestrigen Anreise erholt und bestens im Hotel Panoramico gefrühstückt haben, treffen wir uns zur Abfahrt für das heutige Tagesprogramm. Zunächst lernen wir unsere sympathische und herzliche Reiseleiterin Fatima kennen, die uns nun während unseres Aufenthalts auf Madeira führen wird. Gemeinsam mit dem kompetenten Busfahrer Luis und unserem nagelneuen Bus für 55 Plätze ist unser Reiseteam jetzt komplett und es kann losgehen. Madeira zeigt sich heute von seiner raueren Seite. Wir verlassen das milde Funchal und fahren hinauf in deutlich kühlere Höhen. Schon ab etwa 700 Metern verändert sich alles: Die Luft wird frischer, die Vegetation wilder. Palmen weichen Ginster, Brombeeren und Heidelbeersträuchern – ein spannender Kontrast, der uns sofort in die Bergwelt versetzt.
Im Nu sind wir am Pico do Arieiro angekommen und befinden uns indessen auf stattlichen 1.818 m Höhe und somit der 3. höchsten Erhebung der Insel, welche im Übrigen 57 km lang und 23 km breit ist. Für den absoluten Panoramablick ist zwar noch Luft nach oben, doch Madeira wäre nicht Madeira, wenn es nicht doch noch einen magischen Moment gäbe. Die Wolken lichten sich kurz und wir haben freien Blick inklusive Regenbogen auf die dramatische Berglandschaft. Weiter geht es nach Ribeiro Frio. Hier kommen nun unsere Wanderschuhe zum Einsatz und wir folgen einer Levada bis zum Aussichtspunkt Balcões. Der Weg ist leicht, die Natur üppig – und die Madeira-Buchfinken sind unsere treuen Begleiter. Zutraulich und neugierig sorgen sie für heitere Fotomomente am Aussichtspunkt „Balcoes“, von wo wir einen tollen Blick auf die umliegende Bergkulisse und Sicht auf die 40 km Entfernung gelegene Badeinsel Porto Santo, Madeiras kleine, sandige Schwesterinsel haben.
In unserem Mittagsziel Santana, ursprünglich „Santa Ana“ warten die berühmten strohgedeckten Häuser auf uns – bunt, charmant und typisch Madeira. Wir erfahren, wie aufwendig und kostspielig die Pflege dieser strohgedeckten Dächer ist, bevor es weiter an die Nordküste nach Porto da Cruz geht. Zunächst testen wir auch hier die Spezialität Poncha, die uns nochmals besser schmeckt als am Abend zuvor, von dort starten wir den Spaziergang am Meer entlang und runden den Nachmittag eindrucksvoll ab.
Auf dem Rückweg erfolgt noch ein letzter Fotostopp mit Blick auf Machico mit einem der wenigen Sandstrände der Insel, dessen Sand einst aus Marokko aufgeschüttet wurde. Die Ostspitze „Ponta de São Lourenço“ und die davor blühenden Aloen, hier auch Weihnachtskerzen genannt, lassen unsere Handys glühen. Zurück in Funchal klingt der erlebnisreiche Tag beim Abendbuffet im Hotel aus – und erfüllt von vielen neuen Eindrücken, üppiger Natur und toller Momente geht unser erster Ausflugstag zu Ende.

Tag zur freien Verfügung oder optionaler Ausflug an die Nordwestküste mit Mittagsziel Porto Moniz und Naturschwimmbecken

Ein neuer Tag auf Madeira liegt vor uns. Heute haben wir die Wahl, entweder ein Tag zur freien Verfügung oder unser optionaler Ausflug an die abwechslungsreiche Nordwestküste der Insel, welchem sich die meisten von uns anschließen. Unsere Fahrt beginnt in Funchal und führt uns nach Campanario, wo wir die alte Straße nehmen. Immer wieder eröffnet sich uns ein wunderschöner Blick auf die Südküste, eingerahmt von gepflegten Häusern und üppiger, typisch madeirensischer Vegetation mit Bananenplantagen und so manchem Weinberg. Besonders auffällig sind die kleinen Tonköpfe und Tauben auf den Dächern – sie gelten als Glücksbringer und Schutzsymbole und geben uns einen schönen Einblick in alte madeirensische Traditionen. Gelassen und souverän bringt uns unser Busfahrer Luis durch die teils engen, kurvenreichen Straßen – allein das ist hier schon ein Erlebnis. Unser erster Halt ist der einheimische Ort Ribeira Brava, übersetzt „wilder Bach“. Umgeben von einer imposanten Bergkulisse spazieren wir durch den Ort und besuchen die barocke Kirche São Bento. Anschließend geht es hinauf auf die Hochebene von Paúl da Serra auf rund 1.400 Metern Höhe. Das Landschaftsbild überrascht uns: weite Flächen, niedriger Bewuchs und grasende Kühe – ganz anders als das sonst so grüne, steile Madeira. Die Tiere nehmen es hier gemütlich, speisen entlang der Straße, was für ein paar schmunzelnde Momente sorgt. Da das Wetter grandios ist, halten wir für diverse Fotostopps und spazieren ein Stück zu den alten Lorbeerbäumen. Selbst ein mit viel Wasser gefüllter Vulkankrater ist heute gut sichtbar.
An der Nordküste angekommen blicken wir nun auf steil abfallende Felsen, die uns bis nach Porto Moniz begleiten. Dort legen wir unsere Mittagspause ein. Einige von uns wagen sich in die berühmten Naturschwimmbecken aus Lavagestein – das Wasser ist mit rund 19 Grad zwar frisch, aber herrlich belebend. Wer nicht schwimmt, kann das Spektakel vom Ufer aus genießen und gemütlich am Meer entlang schlendern. Gestärkt und erfrischt fahren wir weiter entlang der Nordküste, vorbei an kleinen Ortschaften wie Seixal mit traumhaftem Meerblick. Selbst die Friedhöfe liegen hier spektakulär. Unser letzter Halt des Ausflugs planen wir in São Vicente ein und spazieren durch das ruhige Dorf, besuchen die barocke Kirche aus dem Jahr 1692 – ein weiteres schönes Zeugnis der Geschichte Madeiras. Auf der Rückfahrt haben wir eigentlich vor, mit unserem Bus über den Pass und nicht durch den Tunnel zu fahren. Doch auf halber Strecke macht uns ein Steinschlag auf der Straße einen Strich durch die Rechnung. Ein Weiterkommen ist unmöglich – wenden kann unser langer Bus hier ebenfalls nicht. Also heißt es: rund 25 Minuten rückwärts den Berg hinunter. Eine echte Meisterleistung unseres Busfahrers Luis, der uns ruhig und sicher wieder nach unten bringt. Einen großen Applaus spendend und wohlbehalten entscheiden wir uns anschließend doch für den Tunnel und erreichen über die Südseite wieder Funchal – erleichtert und beeindruckt zugleich. Am Abend lassen wir den Tag genussvoll ausklingen. In einem typischen Spezialitätenrestaurant, der „Quinta Estacao“ probieren wir die berühmte Insel-Spezialität: den traditionellen „Espetada“-Rindfleischspieß. Anschließend erleben wir Funchal leider mit kühlem Nass von oben bei einer stimmungsvollen Panorama- und Lichterfahrt. Die Stadt ist festlich geschmückt, weihnachtlich beleuchtet und zeigt sich von ihrer festlichen Seite – ein wunderschöner Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.

Pico dos Barcelos – Eira do Serrado – Ponta do Sol – Cabo Girão – Câmara de Lobos

Nach einer regenreichen und stürmischen Nacht starten wir voller Vorfreude in einen weiteren abwechslungsreichen Tag auf Madeira. Der Wetterwechsel ist unglaublich. Nun wolkenloser Himmel, die Sonne scheint und wir? Wir können unser Glück nicht fassen. Unser erster Halt ist Pico dos Barcelos. Von hier oben eröffnet sich uns ein beeindruckender 360-Grad-Blick über Funchal – die Stadt liegt uns regelrecht zu Füßen. Kein Wunder, dass dieser Aussichtspunkt besonders rund um den Jahreswechsel so beliebt ist. Weiter geht es hinauf nach Eira do Serrado auf über 1.096 m Metern Höhe. Die kurvenreiche Fahrt ist ein Erlebnis für sich, doch unser Fahrer Luis, der nicht nur hervorragend rückwärts fahren kann, bringt uns mit bewundernswerter Ruhe sicher ans Ziel. Oben angekommen genießen wir den spektakulären Blick hinab ins Curral das Freiras, das Nonnental, das rund 500 Meter unter uns liegt. Bei einem Kaffee auf der Panoramaterrasse lassen wir diese besondere Bergwelt und das geniale Wetter entspannt auf uns wirken. Vorab bereits brachte uns unsere Reiseleiterin Fátima die Kunst des Kaffeebestellens auf Madeira näher. Bica, Garoto oder Chino – wir lernen schnell, dass man mit den richtigen Begriffen nicht nur besseren Kaffee bekommt, sondern auch gleich ein bisschen Portugiesisch mitlernt. In Ponta do Sol tauchen wir in die Welt der Madeira-Banane ein. Auf der Plantage erfahren wir Spannendes über Anbau und Ernte – modern erklärt im neugebauten Museum mit einer 3D-Animation. Eine Kostprobe darf nicht fehlen: Ein nur hier gebrautes Bananenbier sorgt für Überraschung. Im Anschluss erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Cabo Girão, mit 580 Metern die höchste Steilklippe Europas. Mutige wagen sich auf die gläserne Plattform und blicken direkt in die Tiefe und haben eine ungehinderte Sicht bis zum Grund. Ebenso beeindruckend ist die Sicht in die Ferne, sodass wir über das gesamte Meer bis nach Funchal schauen können. Abschließend erreichen wir das farbenfrohe Fischerdorf Câmara de Lobos. Bei angenehmen Temperaturen genießen wir das lebendige Treiben, die bunten Boote und schöne Stimmung in diesem malerischen Ort. Nach dem offiziellen Programmende bleiben zehn Gäste und ich noch im Ort. Wir schlendern gemütlich durch Câmara de Lobos, gönnen uns Kaffee und Kuchen und machen uns anschließend zu Fuß auf den Weg zurück nach Funchal – ganze neun Kilometer direkt am Meer entlang. Unterwegs kehren wir spontan in meinem Stammlokal auf ein kühles Getränk am Praia Formosa ein und genießen bei fantastischem Wetter diesen herrlichen Spaziergang in vollen Zügen. Am Abend treffen wir uns hungrig wieder zum gemeinsamen Abendessen. Den perfekten Abschluss bildet eine stimmungsvolle Folklore-Show in der Hotelbar – ein rundum gelungener Tag, der uns einmal mehr zeigt, wie toll es zu dieser Jahreszeit auf Madeira ist, während es zuhause oft grau und winterlich ist.

Citytour Funchal, Blandys Winelodge und Quinta Splendida, Silvesterabend

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg, die Hauptstadt der Insel, Funchal, mit 108.000 Einwohnern und einigen Kreuzfahrern näher kennenzulernen. Mit unserer liebenswerten Reiseleiterin Fatima tauchen wir direkt ins Stadtleben ein – dank Funkgeräten hören wir jedes Wort, selbst wenn wir ein paar Schritte zurückfallen. Schon bald wird klar: Auf Madeira kommt man an Cristiano Ronaldo nicht vorbei. Sein Name begegnet uns überall und gehört hier einfach dazu. Unsere Fahrt führt uns vorbei an sattgrünen Bananenstauden und üppig blühenden Pflanzen, während der Atlantik immer wieder durchblitzt. In der Altstadt spazieren wir durch schmale Gassen, entdecken fantasievoll bemalte Haustüren und lassen uns vom bunten Treiben auf dem Mercado dos Lavradores mitreißen. Exotische Früchte stapeln sich an den Ständen, und der schwarze Degenfisch in der Fischhalle sorgt für staunende Blicke, wie meinte Fatima so schön: „zum Glück schmeckt er besser, als er aussieht!“. Nachdem wir etwas Zeit zur freien Verfügung hatten und die Markthalle ausgiebig besichtigen konnten, spazieren wir weiter durch die Haupteinkaufstraße der Stadt. Vorbei an typisch portugiesischen Spezialitäten wie Stockfisch (Bacalhau), Pastel de Nata oder Bolo do Caco, einfach nur köstlich, muss man probiert haben. Ein genussvoller Stopp erwartet uns im Anschluss in der Blandy’s Wine Lodge. Bei einer Führung durch Fatima erfahren wir, was den Madeira-Wein so besonders macht, bevor wir zwei Sorten verkosten – ein echtes Stück Inseltradition im Glas. Danach geht es weiter nach Caniço zur Quinta Splendida. Hier werden wir kulinarisch mit Tee, Kaffee sowie saftigem Schokoladen- und Apfelnusskuchen empfangen. Trotz des regnerischen Wetters nehmen die meisten von uns an einer Führung über das Anwesen teil und spazieren mit Fatima durch die gepflegten Gärten, vorbei an Blumen, Kräutern und dem hauseigenen Gemüsegarten. Das Wetter zeigt sich heute von seiner nassen Seite – Madeira im Regen. Hilft alles nichts, ohne Regen gäbe es hier nicht eine solch wundervolle Natur! Doch die Stimmung bleibt bestens, denn am Abend freuen wir uns auf ein festliches Silvester-Gala-Buffet. In geselliger Runde lassen wir das Jahr ausklingen und hoffen auf einen gelungenen Jahreswechsel mit funkelndem Feuerwerk, das wir von unserer Dachterrasse aus bewundern dürfen.

Neujahr–Tag zur freien Verfügung oder optionale geführte Levada–Wanderung

Der Neujahrstag beginnt anders als geplant: Unsere für mittags geplante Levada-Wanderung muss wegen der schlechten Wetterlage abgesagt werden, alle Wanderwege der Insel sind offiziell gesperrt. Somit schlafen wir erst mal aus, genießen das tolle Neujahrsfrühstück und nutzen stattdessen den unverhofften freien Tag spontan für einen gemütlichen Spaziergang in die Stadt. Einige Gäste schließen sich uns an, und gemeinsam machen wir uns zu Fuß vom Hotel auf den Weg nach Funchal. Wir schlendern noch einmal über den Weihnachtsmarkt, tauchen ein in die lebendige Altstadt und spazieren durch die berühmte Gasse mit den bunt bemalten Türen. Weiter geht es bis zum alten Fort, dann entlang der Küste zurück – mit Blick auf das heute sehr wilde Meer und frischer Brise – bis zum Ronaldo-Museum. Von dort laufen wir sportlich wieder hinauf zum Hotel Panoramico. Das Wetter zeigt sich heute launisch: Sonne, Wolken und ein paar Regentropfen wechseln sich ab, doch am Nachmittag strahlt schließlich wieder die Sonne. Ein ungeplanter, aber doch richtig schöner aktiver Start ins neue Jahr.

Freitag, 02.01.2026 Besuch des Palheiro Garden und des Orchideengartens Quinta da Boa Vista

Bei angenehmer Ruhe im Speiseraum genießen wir ein leckeres Frühstück. Nun starten wir unseren heutigen letzten Programmtag mit einem Ausflug in den Palheiro Garten, der vielen auch als „Blandy’s Garden“ bekannt ist. Seit rund 200 Jahren schlängeln sich die steinernen Wege durch die gepflegte Gartenlandschaft und erzählen von einer Zeit, in der hier mit großer Liebe zur Botanik gestaltet wurde. Der Blick hinunter auf Funchal und den satten Grünton des Palheiro Golfplatzes ist schlicht beeindruckend und schon bald erreichen wir die berühmte Kamelienallee. Von November bis April entfaltet sie ihre volle Pracht und präsentiert sich in einer unglaublichen Farbvielfalt. Kräftiges Rubinrot, zartes Rosa, cremige Weißtöne. Doch damit nicht genug: Wir begeben uns auf eine botanische Weltreise. Wir sehen herrliche Königsproteen, die Nationalblumen Südafrikas, die hier ebenfalls bestens gedeihen. Magnolien setzen elegante Akzente, Strelitzien erinnern an exotische Paradiese und mächtige Bäume verleihen dem Garten ein ganz besonderes Ambiente. Historische Elemente fehlen ebenfalls nicht: Eine kleine Johanneskapelle aus dem 18. Jahrhundert sowie ein ehemaliges Jagdhaus, das heute als Hotel genutzt wird, fügen sich harmonisch in das grüne Ensemble ein. Nach so vielen Eindrücken gönnen wir uns eine Pause im Teehaus. Bei einem wärmenden „Cafezinho“ lassen wir das Gesehene Revue passieren. Sehr wohltuend, denn Petrus meint es leider nicht ganz so gut mit uns. Das Wetter zeigt sich ungewöhnlich launisch: Regen, Wolken und Sonne wechseln sich im Laufe des Tages immer wieder ab – und halten diesen Rhythmus leider hartnäckig durch. Dazu ist es etwas kühler, windiger und feuchter als sonst zu dieser Zeit auf Madeira üblich. Anschließend setzen wir unseren Ausflug fort und besuchen den Orchideengarten „Quinta da Boa Vista“. Schon beim Eintreten fühlen wir uns wie in einer anderen Welt – tropisch, farbenfroh und voller Leben. Unzählige Orchideen präsentieren sich in den außergewöhnlichsten Formen und Farben. Besonders ins Auge fällt uns der sogenannte „Jadewein“, eine grünlich schimmernde, hängende Orchidee, die mit ihrer außergewöhnlichen Erscheinung fasziniert. Normalerweise führt Inhaber Patrick persönlich durch seinen Garten und begeistert mit seiner großen Leidenschaft und seinem umfassenden Wissen – sein sprichwörtlich grüner Daumen ist überall sichtbar. Heute ist er zwar nicht vor Ort, doch seine deutsche Mitarbeiterin Kimi übernimmt die Führung und begleitet uns ebenso kompetent, informativ und mit spürbarer Begeisterung durch dieses florale Paradies.
Nach dem Besuch des Orchideengartens nutzen wir die Gelegenheit, um uns herzlich von unserem Busfahrer Luis und unserer Reiseleiterin Fatima zu verabschieden. Wir bedanken uns für eine rundum gelungene Woche auf Madeira. Luis hat uns stets sicher und souverän über die Insel chauffiert, während Fatima uns mit viel Wissen, Engagement und Herzlichkeit begleitet und uns Madeira auf wunderbare Weise nähergebracht hat. Beide haben diese Reise maßgeblich bereichert – und wir nehmen viele schöne und angenehme Erinnerungen mit.

Rückreise nach Deutschland der Silvestergäste

Unsere Silvesterreise neigt sich dem Ende zu, und mit den Koffern packen wir auch jede Menge schöner Erinnerungen ein. Wir blicken zurück auf erlebnisreiche Tage voller Natur, Begegnungen und besonderer Momente. Das spektakuläre Silvesterfeuerwerk über Funchal bleibt uns dabei ganz sicher im Gedächtnis – ein leuchtender Jahresauftakt bei angenehm milden Temperaturen. Ebenso unvergesslich ist die üppige Pflanzenwelt, das satte Grün der Insel und die vielen kleinen Orte, die uns mit Charme empfangen haben. Madeira zeigt sich uns wie ein riesiger Garten mitten im Atlantik.
Ein großes Dankeschön gilt unserer wunderbaren Reiseleiterin Fátima Pereira, die uns mit viel Wissen, Leidenschaft und Humor ihre Heimat näherbringt. Ebenso bedanken wir uns bei Luis, unserem stets freundlichen und souveränen Busfahrer, der uns sicher über die Insel vorwärts und rückwärts begleitet. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass wir Madeira einfach nur genießen konnten.
Danke auch an die Kollegen von Eberhardt TRAVEL und unseren lokalen Partner für die perfekte Organisation im Hintergrund. Und vor allem: Danke euch, liebe Gäste! Ihr macht diese Reise durch eure gute Laune auch mal bei schlechterem Wetter zum Ende der Reise und eurer Gemeinschaft zu etwas ganz Besonderem.
Mit vielen Eindrücken im Herzen tretet ihr heute die Heimreise an. Wer weiß – vielleicht sehen wir uns schon bald auf einer neuen Reise wieder. Die Welt wartet schließlich auf uns.
Herzliche Grüße,
eure Susanne Schirmann
Reisebegleiterin Eberhardt TRAVEL GmbH


Von Herzen danke ich, Susanne, eure Reisebegleiterin von Eberhardt TRAVEL, euch Gästen für diese besondere Silvesterwoche auf Madeira. Gemeinsam haben wir gelacht, gestaunt, gefeiert und unvergessliche Highlights erlebt. Diese gemeinsamen Momente machen eine Reise einzigartig und bleiben mir – und hoffentlich auch euch – noch lange in Erinnerung.


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