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Exklusive Silvesterreise Madeira in kleiner Reisegruppe –Petit

Reisebericht: 27.12. – 03.01.2026

Willkommen auf Madeira! Zwischen üppiger Natur, steilen Küsten und mildem Klima wartet auf dieser Insel des ewigen Frühlings jede Menge Abenteuer und unvergessliche Moment

Franciska Bauer

Ein Reisebericht von
Franciska Bauer


Tag 1, 27.12.2025

Am Samstag, 27. Dezember 2025 begann unsere Silvesterreise auf die bezaubernde portugiesische Insel Madeira. Schon beim Anflug offenbarte sich die außergewöhnliche Schönheit der Insel: steile Felsküsten, sattgrüne Hänge und der endlose Atlantik, der Madeira wie ein schützender Rahmen umgibt.
Nach der Landung am Flughafen Cristiano Ronaldo empfing uns ein mildes, angenehm frisches Klima– ein wohltuender Kontrast zum Winteralltag. Die Fahrt hinauf oberhalb von Funchal führte durch üppige Vegetation Blick auf die bunten Häuser und das Meer – erste Momente des Staunens und Innehaltens.
Unser Ziel war das wunderschöne Hotel Quinta Mirabela, ruhig gelegen mit einem herrlichen Blick über die Hauptstadt und das Meer. Nach dem Check-in ließen wir die Anreise hinter uns und erkundeten die stilvolle Quinta mit ihren gepflegten Gärten und den eleganten Rückzugsorten. Von der Panorama-Terrasse bot sich ein fantastischer Ausblick auf die Stadt und den unendlichen Atlantik.
Am frühen Abend bot sich die Gelegenheit zu einem kurzen Kennenlernen der Reisegruppe. Bei einem genussvollen Dinner im Hotel begleitet von regionalen Spezialitäten und der besonderen Atmosphäre dieses Ortes kamen erste Gespräche zustande, begleitet von neugierigen Blicken, freundlichem Lächeln und der gemeinsamen Vorfreude auf die kommenden Tage. Es war sofort eine angenehme, harmonische Stimmung spürbar – ein vielversprechender Beginn für die gemeinsame Reise auf Madeira. Mit dem Gefühl, angekommen zu sein, endete der erste Tag ruhig und stilvoll.

Tag 2, 28. 12.2025

Nach einem reichhaltigen Frühstück starten wir um 9 Uhr zu unserem heutigen Ausflug in den Westen der Insel. Auf der Fahrt nach Camara de Lobos zeigte uns unsere Reiseleiterin Teresa erste Sehenswürdigkeiten von Funchal, die wir in den nächsten Tagen genauer erkunden werden – ein schöner Vorgeschmack.
In Camara de Lobos, dem charmanten Fischerdorf, spürte man die Geschichte an jeder Ecke. Hier malte Sir Winston Churchill, und die Geschichten der Familie Blandy sind allgegenwärtig. Besonders berührend ist die kleine Statue der wartenden Fischerfrau – ein Moment, das ruhige Inselleben wiederspiegelt
Ein kurzer Stopp in Ponta do Sol führte uns in das Bananenmuseum (BAM). Spannend zu sehen, wie die süßen Früchte angebaut werden und sich die Landschaft Drumherum einfügt.
Im Anschluss konnten wir noch unseren Gaumen mit Bananen-Nebenerzeugnissen versüßen. Es gab Bananenbier und die dazu passenden Bananenchips oder auch ein Bananenshake, Bananenkuchen und vieles mehr.
Auf der Fahrt Richtung Ponta do Pargo erzählte uns Teresa Spannendes über die Zuckerrohrverarbeitung – vom Sirup bis zum berühmten Rum – und lässt die Inselgeschichte lebendig werden.

Beim Leuchtturm von Ponta do Pargo staunen wir über den atemberaubenden Blick auf den Atlantik und die zerklüftete Küste mit wilden Klippen. Danach führt uns die Route weiter nach Porto Moniz, wo die natürlichen Meeresschwimmbecken aus Lavagestein ein beeindruckender Anblick bot. Mutige Schwimmer konnten wir in Aktion beobachten.
Zurück in Funchal lassen wir den Tag bei einem Spezialitäten-Abendessen mit traditionellen schwarzen Degenfisch Espade ausklingen. Die festliche Weihnachtsbeleuchtung mit unzähligen Lichterketten verzauberten die Straßen in ein unendliches Lichtermeer.
Die einen wollten den Flair der Stadt noch etwas genießen und andere wiederum vielen erschöpft ins Bett.

Tag 3, 29.12.2025

Der dritte Tag unserer Madeira-Reise begann mit einem abwechslungsreichen Stadtrundgang durch Funchal. Startpunkt war die bekannt Statue der Kaiserin Elisabeth von Österreich, die besser bekannt ist unter dem Namen Sissi. Das schöne Wetter begleitet uns bei einem entspannten Spaziergang durch die gepflegte Parkanlage rund um die Quinta Vigia, die offizielle Residenz des Regierungspräsidenten. Von hier aus bot sich uns ein spektakulärer Blick auf den Hafen von Funchal, eingerahmt von üppiger Vegetation und farbenfrohen Pflanzen.
Anschließend ging es weiter durch den Santa Catarina Park zur beeindruckenden Kathedrale Sé, einem der bedeutendsten Bauwerke der Stadt, sowie zur Jesuitenkirche. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Markthalle. Zwischen dem bunten Treiben der Händler probierten wir exotische Früchte, bestaunten die Vielfalt der Farben und tauchten tief in das lebendige Alltagsleben der Insel ein.
Der Rundgang führte uns weiter in den historischen Stadtteil Zona Velha. Die berühmte Straße mit den bemalten Türen zeigte sich von ihrer kreativsten Seite: Kunst, Geschichte und moderne Elemente verschmelzen hier zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Regionale Snacks und kleine kulinarische Kostproben rundeten den Nachmittag genussvoll ab.
Der restliche Tag stand zur freien Verfügung. Einige aus der Gruppe ließen den Abend in einem nahegelegenen einheimischen Restaurant ausklingen, andere spazierten durch die Altstadt, ließen die Eindrücke auf sich wirken oder man traf sich mit guten Freunden.
Später trafen wir uns zufällig noch einmal im Hotel – erfüllt von den Erlebnissen des Tages – und fielen schließlich müde, aber glücklich ins Bett.

Tag 4, 30.12.2025

Unser Tag begann mit einer spektakulären Seilbahnfahrt von Funchal hinauf nach Monte. Schon während der Fahrt eröffnete sich uns ein atemberaubendes Panorama über die Stadt, das Meer un die umliegenden Berge – ein Moment zum Staunen und Durchatmen.
Oben angekommen besuchten wir den Monte Palace Tropical Garden, eine wahre Oase der Ruhe und Vielfalt. Zwischen orientalischen Gärten, kunstvollen Fliesen und Wasserläufen tauchten wir ein in die Geschichte Portugals: von den Abenteuern der Portugiesen in Japan bis hin zu afrikanischen Einflüssen Besonders beeindruckend war die reiche Flora und Fauna – Azaleen in voller Blüte, mächtige Mammutbäume, Laurissilva-Wald mit Maiglöckchenbaum sowie eine außergewöhnliche Mineralien- und Edelsteinsammlung. Ein Ort, der zum Flanieren, Entspannen und Verweilen einlädt.
Nicht fehlen durfte der Besuch der barocken Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte. Die Statue der Jungfrau Maria verleiht diesem besonderen Ort eine stille, fast magische Atmosphäre.
Bei herrlichem Sommerwetter setzten wir unser Programm mit einer Bootsfahrt entlang der Südküste Madeiras fort – an Bord der „Santa Maria de Colombo“. Die Crew, stilecht als Piraten verkleidet, servierte Madeirawein und den traditionellen Honigkuchen Bolo de Mel. Es war faszinierend zu sehen, mit welch kleinem Schiff Christoph Kolumbus einst die Weltmeere eroberte. Der Atlantik zeigte sich lebhaft, und die Ausblicke auf die Küste waren schlicht traumhaft.
Am Abend erwartete uns schließlich ein Folkloreabend, der Madeiras Kultur lebendig werden ließ. Beim traditionellen „Bailinho da Madeira“ mit Gesang und Musik konnten wir tief in die Inseltraditionen eintauchen. Kulinarisch abgerundet wurde der Abend mit der berühmten Espetada, dem traditionellen Fleischspieß.
Es war ein intensiver und ereignisreicher Tag – auch, weil sich das Wetter für die kommenden Tage ändern sollte. Doch all diese Eindrücke mitzunehmen, machte das volle Programm mehr als lohnenswert. Ein Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tag 5, 31.12.2025

Der letzte Tag des Jahres begann auf Madeira ganz entspannt. Der Vormittag stand zur freien Verfügung – oder alternativ für eine fakultative Wanderung. Ohne großes Zögern war für uns schon vor Reiseantritt fest: Wir gehen wandern. Silvester einmal anders, mitten in der Natur.
Obwohl für diesen Tag bereits schlechtes Wetter angekündigt war, ließ uns das völlig kalt. Noch zeigte sich davon nichts, also packten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. Entlang der Westküste Madeiras chauffierte uns Miguel, der heute nicht nur unser Fahrer, sondern auch unser Wanderführer war, bis in die unmittelbare Nähe von Rabacal.
Der Einstieg zur Wanderung lag auf etwa 1.350 Metern Höhe Schon beim Aussteigen wurden wir von Nebel, frischen 13 Grad und leichtem Nieselregnen empfangen. Doch statt uns abzuschrecken, verlieh genau das der Wanderung eine ganz besondere Stimmung. Schritt für Schritt tauchten wir ein in den dichten Lorbeerwald, die berühmte Laurissilva, die nicht umsonst zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Besonders faszinierend waren die natürlichen Heidekrauttunnel, durch die war wanderten – fast wie durch eine andere Welt. Die sonst so spektakulären Ausblicke blieben uns zwar verborgen, doch der dichte Nebel machte die Landschaft mystisch und geheimnisvoll. Begleitet vom leisen Plätschern der Levada und dem Duft des feuchten Waldes entstand eine Atmosphäre, die man kaum in Worte fassen kann.
Unterwegs machte Miguel uns auf einige der einzigartigen Pflanzenarten Madeiras aufmerksam, darunter die Madeira-Heidelbeere und der beeindruckende Löwenzahnbaum. Schließlich erreichten wir die Quelle der Levada do Alecrim, wo sich – zumindest für einen kurzen Moment – der Blick auf den Wasserfall Lagoa do Vento eröffnete. Ein magischer Augenblick, bevor wir den Rückweg antraten.
Dieser hatte es in sich: Der Regen wurde stärker und hörte bis zum Ende der Wanderung nicht mehr auf. Umso größer war die Freude, als wir wieder sicher am Bus ankamen. Unsere Kleidung war tropfnass. Trotz des Wetters war die Stimmung im Bus bestens – es wurde viel gelacht und erzählt.
Zurück im Hotel freuten sich viele auf ein warmes Bad, den Spa-Bereich oder einfach ein wenig Ruhe. Und immer wieder dieselbe Frage: „Wie bekommen wir eigentlich all unsere Sachen wieder trocken?“
Am Abend verwandelte sich die entspannte Wandergruppe in festlich gekleidete Silvestergäste. Ein exklusives Gala-Dinner bildete den perfekten Rahmen, um das Jahr stilvoll zu verabschieden. Erlesene Weine, feine Getränke und ein liebevoll komponiertes Menü machten den Abend zu einem kulinarischen Erlebnis.
Und dann kam er – der große Moment: Mitternacht in Funchal. Vor uns der Hafen, über uns der Himmel, der sich in ein Meer aus Farben und Lichtern verwandelte. Das spektakuläre Feuerwerk war atemberaubend und zweifelsohne einer der unvergesslichsten Augenblicke dieser Reise.
So begann für uns das neue Jahr 2026 – mit staunenden Blicken, warmen Herzen und der Gewissheit, einen ganz besonderen Silvesterabend erlebt zu haben.
Feliz Ano Novo 2026!

Tag 6, 1.1.2026

Der Neujahrstag startete gemütlich mit einem reichhaltigen Frühstück – ideal auch für die Langschläfer unter uns. Bereits einige Tage zuvor hatten wir erfahren, dass für diesen Tag schlechteres Wetter vorhergesagt wurde, was sich leider bestätigte. Damit stand der Tag allen zur freien Verfügung.
Schon im Vorfeld war jedoch die Frage aufgekommen, was wir trotz der Wetterlage gemeinsam unternehmen könnten. Innerhalb der Gruppe entstanden schnell tolle Ideen. Besonders der Vorschlag, ein Neujahrskonzert zu besuchen, fand große Zustimmung. Lange suchen mussten wir nicht, und bald war die Entscheidung ein Konzert des Funchal Guitar Quartet, einer Kammermusikgruppe gefallen.
Einige Teilnehmer begegneten der Idee zunächst mit Skepsis, waren jedoch neugierig darauf, wie ein solches Konzert gestaltet sein würde. Nach dem gemeinsamen Abendessen machten wir uns schließlich auf den Weg nach Funchal. Veranstaltungsort war die evangelische Kirche der Stadt, die mit gedämpftem Licht eine besondere Atmosphäre bot und gut besucht war. Es wurde ein breite Palette von Musikstilen, von traditionell bis zeitgenössisch gespielt. Wir konnten Flamingo Klängen folgen oder auch dem Werk von Michael Jackson.
Die musikalische Darbietung hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck. Mit vielen positiven Gedanken und einem regen Austausch über das Erlebte fuhren wir anschließend zurück ins Hotel, wo jeder den Abend auf seine Weise ausklingen ließ.

Tag 7, 2.1.2026

Am Vormittag machte uns das anhaltend schlechte Wetter der letzten Tage einen Strich durch die ursprüngliche Planung. Flexibilität war gefragt – und Madeira bot uns auch diesmal wunderbare Alternativen.
Zunächst führte uns der Weg zur majestätischen Christus-Statue (Cristo Rei do Garajau) in Canico, wo uns ein kräftiger Wind ordentlich durchpustete. Entlang der Ostküste ging es weiter mit einem Fotostopp oberhalb der Bucht von Machico. Die Bucht von Machico ist eine der schönsten Buchten der Insel. Eine Bucht, die dazu einlädt in Meeresnähe spazieren zu gehen, den über mehrere hundert Meter langen Kieselstrand und ein weiteren Strand aus gelbem Sand, der importiert wurde und das besondere Flair dieses geschichtsprächtigen Platzes zu genießen. Die grünen Berge in der Umgebung bilden ein natürliches Amphitheater.
Im Anschluss fuhren wir zur beeindruckenden Steilklippe im Süden dem Cabo Girao. Hier konnten wir auf einer Aussichtsplattform mit Glasboden die Weite des Atlantischen Ozeans sehen und spüren. Der atemberaubende Blick auf das Meer und die steil abfallenden Klippen waren trotz wechselhaften Wetters ein echtes Highlight.
Zur Mittagszeit kehrten wir im benachbarten Camara de Lobos ein. Bei Fischspezialitäten und einer ausgedehnten Mittagspause erlebten wir echtes Aprilwetter – Sonne, Wind und Wolken im ständigen Wechsel.
Der Nachmittag hielt ein ganz besonderes Vergnügen bereit: eine stilvolle Teezeremonie mit dem typisch weiß-blauen Porzellan im prachtvollen Reid’s Palace Hotel. Umgeben von einem wunderschönen Park mit herrlichen Aussichtspunkten fühlten wir uns königlich verwöhnt. Lauwarme Scones mit Marmelade, feine Finger-Sandwiches und eine Auswahl köstlicher Törtchen rundeten dieses elegante Erlebnis perfekt ab.
Als Abschluss unserer Reise saßen wir später gut gesättigt und zufrieden gemütlich beisammen – ein würdiger, entspannter Ausklang einer unvergesslichen Madeira-Reise.

Tag 8, 3.1.2026

Heute hieß es Abschied nehmen. Für manche ging es bereits früh los, der Transfer zum Flughafen markierte das Ende unserer gemeinsamen Zeit auf Madeira. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck - an beeindruckende Landschaften, herzliche Begegnungen und besondere Momente - bleibt diese Insel uns allen in bester Erinnerung. Madeira, ade, wir kommen wieder.


Liebe Reisegruppe, am Ende dieser besonderen Reise möchte ich euch von Herzen Danke sagen. Danke für euer Vertrauen, eure Offenheit, eure gute Laune und dem wunderbaren Zusammenhalt, den ihr in diesen Tagen gezeigt habt. Jede und jeder Einzelne von euch hat diese Reise bereichert und sie zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich hoffe, ihr nehmt nicht nur Fotos, sondern auch Erinnerungen und ein kleines Stück Madeira im Herzen mit nach Hause. Für mich war es eine Freude und ein Privileg, euch auf dieser Reise begleiten zu dürfen und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja auf einer anderen Reise wieder. Eure Franciska


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