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Reisebericht: Große Rundreise Höhepunkte Russland - Sibirien - Mongolei - China

18.07. – 05.08.2019, 19 Tage Rundreise von Europa nach Asien: St. Petersburg - Moskau - Irkutsk - Zugfahrt an den Baikalsee - Transmongolische Eisenbahn in die Mongolei - Ulaan Baatar - Karakorum - Flug nach Peking

Die schönsten Orte von drei Ländern in 19 Tagen: Sankt Petersburg, Moskau, Baikalsee, Mongolei, Transib, Peking mit Großer Mauer! Eine gelungene Misching aus Flug- und Bahnreise!

1.Tag, Donnerstag 18.7. Ankunft in Sankt Petersburg


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Heute ging es los in unbekannte Gefilde! Wir flogen von verschiedenen Flughäfen über Frankfurt - wo unsere Reisebegleiterin Martina uns schon erwartete - nach St Petersburg. Bei der Landung haben wir gleich endlose Birkenwälder gesehen - so stelle ich mir Russland vor! Alle kamen zügig durch mit der Gepäck Abfertigung, Sankt Petersburg hat einen modernen Flughafen. Dann gab es allerdings sehr viel Verkehr und Regen, deshalb kamen wir erst ca. 15.30 Uhr im Hotel an. Wir haben ein paar Rubel aus dem Automaten gezogen und auf den Zimmern entspannt. In der Stadt rumlaufen wollte bei dem Regen niemand. Um 18.15Uhr fuhren wir mit dem Reisebus zum Restaurant Sadko. Es wurden uns leckere typisch russische Spezialitäten serviert und Folklore Live Musik. Das war ein guter Start in Russland!

2. Tag, Freitag 19.7. Stadtrundfahrt und Nevski Prospekt


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Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir leider im Regen mit der Reiseleiterin Olga zur Stadtrundfahrt. Es gab viele imposante Kirchen und Kathedralen zu sehen und tolle Fotostopps. Dann ging es zur Peter Paul Festung, wo wir die traditionelle Wachablösung mit Kanonenschüssen erlebten. Anschließend hat Olga uns das Innere der imposanten Peter Paul Kathedrale gezeigt und alle Zarengräber erklärt. Hier liegt auch die letzte Zarenfamilie begraben. Nach diesem interessanten Aufenthalt ging es weiter zur Bluterlöserkirche, die hübscheste die wir bisher gesehen haben. Von da an ging es zu Fuß weiter und wir stärkten uns erstmal bei Kaffee und Kuchen (einige auch bei Bier und Herzhaftem) im traditionellen Café Norden auf dem Nevski Prospekt. Dann schlenderten wir noch den berühmten Nevski Prospekt entlang und bewunderten das Feinkostgeschäft Jelissejew. Zum Abschluss dieses tollen Tages lud Olga uns ein mit der Metro zu fahren, was wirklich ein Erlebnis war. Es ging 60m in die Tiefe und die Stationen sind architektonische Glanzleistungen. Vor dem Abendessen im Hotel konnten wir noch etwas entspannen. Nach dem Essen ging es auf eine interessante Bootstour auf die Neva und umliegende Kanäle, die Martina optional empfohlen hatte, leider schon wieder im Regen. Aber Olga hat viel erklärt und es war schön die Stadt vom Wasser aus zu sehen.

3.Tag, Samstag 20.7. Eremitage und Schnellzug nach Moskau. Roter Platz bei Nacht!


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Ganz entspannt trafen wir uns um 10 Uhr mit den Koffern an der Rezeption, verluden alles in den Bus und auf dem Weg zur Eremitage wurde noch ein Fotostopp beim Smolny Kloster eingelegt. Dann ging es endlich in den Winterpalast und die Eremitage. Wir staunten über die prunkvollen Räume, besonders beeindruckend fanden wir die Pfauenuhr. Bei einem Rundgang durch die Gemäldegalerie erklärte Olga uns sehr viele Werke der alten Meister und so verging die Zeit im Fluge. Schnell noch in ein Café zum Stärken, dann hat uns der Busfahrer am Bahnhof rausgelassen und nach zwei Sicherheitskontrollen saßen wir im komfortablen Schnellzug Richtung Moskau. Martina hatte reichlich russische Snacks mitgebracht und Obst und so verging die Fahrt sehr schnell. In Moskau empfing uns die neue Reiseleiterin Alexandra und wir fuhren direkt ins Hotel, wo uns schon ein leckeres Buffet erwartete. Anschließend sind die meisten Gäste mit Martina mit der Metro zum Roten Platz, um die imposanten Gebäude nächtlich beleuchtet zu sehen. Wir waren alle sehr begeistert, fast kam es uns wie ein Märchen vor! Um 23 Uhr waren wir müde aber glücklich wieder im Hotel. Was für ein Tag!

4.Tag, Sonntag 21.7. Große Stadtrundfahrt Moskau und Kreml Rundgang


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Ganz Moskau in einem Tag! Unsere Reiseleiterin Alexandra hat es geschafft und das ohne zu hetzen! Von 9 – 18 Uhr haben wir eine große Rundtour gemacht, wir sahen die "7 Schwestern", wuchtige Bauten aus der Stalinzeit, genossen eine tolle Aussicht über Moskau von der Universität aus und bewunderten wunderschöne Kathedralen. Dann gab es Kaffee und Kuchen im Literatur Café. Gestärkt gingen wir in den Kreml, wo wir uns die Zarenkanone und natürlich die Hauptattraktionen Maria Himmelfahrt Kathedrale, Erzengelkathedrale und Maria Verkündigungskathedrale ausgiebig von innen anschauten. Alexandra erklärte uns die Bedeutung der Ikonen, das war für alle sehr interessant. Wieder draußen aus dem Kreml, gingen wir noch um die Basilika herum, die hatten wir gestern bei Nacht schon wunderschön fotografiert. Dann haben wir uns das Kaufhaus GUM angeschaut und sind mit der Metro hin und her gefahren um die schönsten Untergrundbahn Stationen kennenzulernen. Das war ein aufregender, langer Tag und so genossen wir alle das leckere Abendessen im Hotel.

5. Tag Montag, 22.7. Auf geht´s nach Sibirien! Flug nach Irkutsk


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Heute hatten wir Zeit, dass bisher Gesehene zu verdauen und schon mal Fotos zu sortieren. Früh verließen wir Moskau und flogen nach Irkutsk. Wir verloren einen halben Tag durch die Zeitzonen und so kamen wir erst zum Abendessen in Irkutsk an. Ludmilla, unsere Reiseleiterin für die Baikalregion erwartete uns schon und brachte uns mit dem Reisebus ins Hotel. Wir ließen die Koffer an der Rezeption des besten Hotels am Ort, des Marriot Courtyard stehen und nahmen sofort ein sehr leckeres Abendessen ein. Danach schnell die Koffer aufs Zimmer und schon machte Martina mit uns einen geführten Spaziergang mit interessanten Erklärungen durch die Stadt. Wir flanierten am Ufer des Angara Flusses, bogen in die Karl- Marx- Straße ein bis zum Lenin Denkmal und landeten schließlich in der Siedlung der alten Holzhäuser, die liebevoll saniert wurden und heute Restaurants und Galerien beherbergen. Irkutsk bestand früher ausschließlich aus Holzhäusern mit wunderschönen geschnitzten Traufen und Fensterläden. Aber vor 140 Jahren gab es einen großen Brand in der Stadt, der 2/3 aller Häuser in Irkutsk zerstörte. Nach dem Rundgang ging es auch gleich ins Bett, denn morgen fahren wir schon früh zum Baikalsee!

6. Tag Dienstag 23.7. Zum Baikalsee mit der Baikalbahn


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Heute sind wir mit der Baikalbahn gestartet, in Irkutsk ging es los, direkt zum Baikalsee und dann am See entlang bis Port Baikal. Der Zug war gemütlich, es gab natürlich heiß Wasser für Tee oder Kaffee. Becher, Kaffee, Tee, Zucker Sahne – wir hatten uns vorher gut ausgestattet. Wir hatten alle Fensterplätze zur Seeseite, das war super. Mittags gab es ein leckeres russisches Essen, welches uns in den Zug gebracht wurde. Der Zug hielt oft an, manchmal mitten in der Natur und wir konnten eine Weile spazieren gehen. Einige haben tatsächlich im See gebadet, obwohl das Wasser ziemlich kalt war. Wir kamen auch durch kleine russische Dörfer, was sehr interessant war. Leider hat es wieder viel geregnet, aber wir haben das Beste draus gemacht und Martina durfte mit Gruß von Eberhardt als Trost abends einen Wodka für alle spendieren. Von Port Baikal sind wir noch 20 Minuten mit der Fähre auf die andere Seite wo wir unser Hotel in Listwjanka bezogen haben.

7. Tag Mittwoch 24.7. Baikalwanderweg und Essen bei Tatjana in der Dadscha


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Yuhuu! Endlich blauer Himmel und die Sonne lachte. Da sah der Baikalsee doch gleich viel fantastischer aus! Also flugs aufs Schiff und eine Stunde Fahrt zum kleinen Dorf Bolshiye Koty. Wir sind schon früher angelandet und die letzten 5 km den wunderschönen Küstenwanderweg entlang gegangen, hoch über dem See durch Nadelwälder die herrlich dufteten. Einige haben im Baikalsee ein kühles Bad genommen, während die anderen am Uferrand die Sonne genossen. Im Dorf haben wir den Krämerladen besucht und ein paar Kleinigkeiten gekauft und die hübschen Holzhäuser bewundert. Dieses Dorf ist hauptsächlich ein Forschungsort für Wissenschaftler und Studenten die den Baikalsee erforschen. Außerdem gibt es die typischen Dadschas, die russischen Sommerhäuser. In ihre Dadscha lud uns Tatjana ein, die uns herzlich begrüßte und ein typisch sibirisches Mittagessen servierte. Der Tisch bog sich unter den Speisen und anschließend gab es noch Preiselbeerkuchen und Kaffee. Wir brauchten dringend einen Verdauungsspaziergang und wanderten durch den Birkenwald am Dorfrand. Dann ging es glücklich und satt wieder mit dem Schiff zurück nach Listwjanka. Allen hat dieser Ausflug super gut gefallen! Die Zeit bis zum Abendessen hatten wir zur freien Verfügung und so bummelten wir ein bisschen durch die Stadt. Der krönende Abschluss war ein romantischer Sonnenuntergang über dem Baikalsee, den wir uns nach dem Essen anschauten. In einer netten Bar direkt über dem Wasser ließen wir diesen tollen Tag bei einem Bier ausklingen.

8. Tag Donnerstag 25.7. Baikalmuseum, Seilbahn und Fischmarkt


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Heute Morgen starteten wir mit einem Besuch des Baikalmuseums, ein kleines aber hochinteressantes Museum, welches Einblick in die Erforschung des Baikalsees gibt und auch ein Aquarium mit der Unterwasserwelt des Sees beherbergt, sowie zwei der niedlichen Baikalrobben. Ludmilla hat uns anschaulich erklärt wie die Erde entstanden ist und warum der Baikalsee schon von Anbeginn existiert und daher für Forscher so interessant ist. Leider war das Museum übervoll mit anderen Touristen Gruppen, die teils sehr laut waren, so dass Ludmilla es schwer hatte sich stimmlich durchzusetzen. Anschließend wanderten wir ein Stück den Berg hinauf zum Start der Seilbahn. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir gemächlich im Sessellift zum Aussichtspunkt Tscherski Felsen. Es bot sich uns eine fantastische Aussicht auf die Flussmündung der Angara und den Baikalsee. Leider waren wir auch dort nicht die einzigen Touristen, an besonders schöne Orte wollen natürlich alle hin. Nachdem wir genügend Zeit für Fotos und die Aussicht genießen verbracht haben, ging es wieder mit dem Sessellift hinunter. Unter uns dufteten die Kräuterwiesen betörend. Im Winter gibt es hier Skipisten und „Reifenschlitten" für die Kinder. Dann stand der Fischmarkt auf dem Programm, der ist nicht sehr groß aber überall gab es leckeren Räucherfisch zu kaufen. Am bekanntesten ist der Fisch Omul, der zur Lachsfamilie gehört und sich hier großer Beliebtheit erfreut. Also kauften auch wir welchen, ganz frisch und noch warm verzehrten wir den Fisch im Lokal nebenan mit den Fingern direkt aus der Tüte mit einem Bier oder Tee dazu. War das lecker! Damit ging das offizielle Programm des Tages zu Ende und jeder konnte den Nachmittag nach seinem Gusto verbringen. Es gab verschiedene Möglichkeiten: Baikalrobben bei Kunststücken zuschauen, an der Küste spazieren, zur alten Holzkirche wandern, zur Huskyfarm oder in einem Café entspannen und den Blick auf den Baikalsee genießen. Einige von uns gingen am Abend zu einem klassischen Konzert in einer kleinen Kunstgalerie, das war ein schönes Erlebnis in sehr privater Atmosphäre. Eine Opernsängerin, ein Saxophonist und eine Pianistin gaben Werke von Bach, Schubert, Rachmaninow, Dvorak und anderen. Wir waren froh, dass wir hingegangen waren. Danach trafen sich alle am See im Schamanen Café, dort gab es zwar laute Diskomusik, aber das Bier schmeckte uns trotzdem und die Atmosphäre war nett. Das war unser letzter Abend in Russland! Listwjanka und der Baikalsee haben uns allen sehr gut gefallen, hier konnten wir die russische Seele wirklich etwas kennenlernen, abseits der großen Städte.

9.Tag Freitag 26.7. Flug nach Ulan Bator, Dschingis Khan Statue und Terelj Nationalpark


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Auf Wiedersehen Russland, hallo Mongolei! Ludmilla hat uns noch bis zum Flughafen Irkutsk begleitet und nach nur einer Stunde Flug tauchten wir in eine ganz andere Kultur ein. Unsere neue Reiseleiterin Mandakh erwartete uns schon in Ulan Bator am Flughafen. Zuerst ging es in eine Bank um Geld zu wechseln und nebenan im Supermarkt konnten wir noch Wasser und Kleinigkeiten kaufen. Uns wurde schon vor der Reise mitgeteilt das das Programm für die Mongolei zwar feststeht, Reihenfolge und Ablauf aber variieren können...da lassen wir uns mal überraschen! Erstmal ging es mit einem Kleinbus raus aus der Stadt und unser erstes Ziel war die imposante Dschingis Khan Statue, die größte Reiterstatue der Welt! In dem Sockel befindet sich ein wunderschönes kleines Museum und es gibt auch ein hübsches Souvenirgeschäft. Wir kletterten in das Pferd von Dschingis hinein, kamen quasi aus dem Mähnenkamm heraus und sahen plötzlich das gigantische Gesicht vom Khan vor uns! Unglaublich riesig selbst seine Hand. Außerdem hat man von dort oben einen super Blick über die mongolische Steppe. Mandakh ließ uns genug Zeit alles ausreichend zu bestaunen, dann fuhren wir erst weiter. Zur Mittagszeit fuhr der Bus einfach von der Straße auf eine Wiese, es wurden Klappstühle, ein Tisch und leckeres Picknick ausgepackt. Bei blauem Himmel saßen wir in der „Walachei" und genossen den Tag. Gegen Abend erreichten wir unser erstes Jurten Camp und wir bezogen unsere Jurten. Das Jurten Camp Guru liegt im Nationalpark Terelj, welcher sich durch steile, schroffe Felsformationen auszeichnet. Es gab ein leckeres Abendessen, saubere heiße Duschen und nach dem Essen kam ein Kehlkopfsänger mit seiner Perdekopfgeige und gab uns eine Darbietung dieser Kunst. Er sprach sehr gut Deutsch, was uns überraschte und erklärte uns alles über Kehlkopfgesang.

10.Tag, Samstag 27.7. Sanddüne Elsen Tasarchai und zu Gast bei einer Nomadenfamilie


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Wir sind gleich wieder mit den Koffern abgereist nach dem Frühstück, da unser Ziel heute 400km weit entfernt liegt. Auf holpriger Straße und mit einigen Regenschauern fuhren wir fast den ganzen Tag quer durch die Mongolei. Die Landschaft mit ihren Farbspielen und Wolkengebilden ist sehr faszinierend. Zum Mittag machten wir Pause in einem neuen Buffet Restaurant. Das scheint sehr beliebt zu sein denn es war sehr voll. Am Spätnachmittag kamen wir in unserem Jurten Camp an. Wir brachten nur die Koffer in die Jurten und fuhren gleich weiter, da wir bei einer Nomadenfamilie eingeladen waren. Dort saßen wir bei Buttertee und Stutenmilch alle im Kreis mit der Familie und unterhielten uns nett. Das heißt, Mandakh musste natürlich alles übersetzen aber wir haben viel gelacht. Am Ende haben wir noch Fotos mit traditionellen Kostümen gemacht, die Kamele bestaunt und einige Gastgeschenke überreicht. Dann mussten wir auch schon wieder ins Jurten Camp, da um 19 Uhr das Abendessen serviert wurde. Uns wurde mitgeteilt das aufgrund eines Defekts der Wasserleitung kein Wasser zum Duschen da wäre. Was kann man machen? Dann wird eben heute nicht geduscht. Als kleine Entschädigung konnten wir den Manager überreden uns ein Bier zu spendieren, dann war alles halb so schlimm. Nach dem Essen entschlossen wir uns spontan noch zur Elsen Tasarchai Sanddüne zu fahren um den Sonnenuntergang zu beobachten. Das war echt super und die Düne ist viel größer als wir vermutet hatten, man fühlt sich wie in der Wüste! Deshalb nennt man sie auch "Mini Gobi".

11.Tag, Sonntag 28.7. Mittagspause in Tsetserleg und Jurtencamp bei den Zencher Thermalquellen


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Nach dem Frühstück sind wir noch einmal zur Sanddüne gefahren, es lag sowieso auf dem Weg und so konnten wir die Ausmaße dieser Mini Wüste auch bei Tageslicht bewundern. Weiter ging es Richtung Karakorum, welches wir aber rechts liegen ließen, da unser Ziel heute die Zencher Thermalquelle war. Da hatten wir noch ein ganzes Stück Fahrt vor uns, zum Mittagessen machten wir in der kleinen Stadt Tsetserleg in einem landestypischen Restaurant eine Pause. Die Landschaft mit ihrem Farbspektrum in allen Grün- und Brauntönen faszinierte immer wieder, aber so viele Stunden im Bus waren doch anstrengend. Unterwegs hatten wir eine Reifenpanne, aber unser toller Busfahrer Gaanan hatte schnell den Ersatzreifen aufgezogen. Gegen Abend erreichten wir endlich die heißen Quellen. Die Fahrt über Stock und Stein abseits der Hauptstraße war länger als wir dachten. Einige gingen noch vor dem Abendessen in die entspannenden Thermalbäder, andere danach. Wir nutzen teilweise auch das sehr gute und günstige Massage Angebot. Das Jurten Camp begrüßte uns mit einem doppelten Regenbogen, da zwischen Regenschauern die Sonne herauskam.

12.Tag, Montag 29.7. Abenteuerliche Busfahrt und interessantes Karakorum Museum


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Heute war ein aufregender Tag. Es hatte die ganze Nacht geregnet und die Wege waren super schlammig. Um 9 Uhr versuchten wir das Camp zu verlassen, aber die Räder unseres Busses drehten durch. Also erstmal wieder alle raus, im Restaurant haben wir uns die Zeit mit Black Stories vertrieben, ein Quizspiel welches Martina passenderweise dabeihatte. Um 11 Uhr kam dann ein Allrad Jeep, da sind wir Frauen rein und die Männer in den Bus. Langsam ging es los, die 25km Richtung Hauptstraße. 2x musste der Jeep den Bus mit Seil weiterziehen, aber nach 2 Stunden Anspannung erreichten wir glücklich die Hauptstraße. So kamen wir aber erst um 15 Uhr im neuen Camp Nähe Karakorum, der früheren Hauptstadt des mongolischen Reiches an und haben erstmal Mittag gegessen. Dann waren wir ausgiebig im Museum Karakorum und im Museums Shop und nach dem Abendessen im Camp gab es sogar noch Folklore Musik und Tanz. Wir hatten doch Abenteuerurlaub gebucht, oder???

13. Tag, Dienstag 30.7. Przewalski Pferde im Hustai Nationalpark


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Um 9 Uhr ging es ins Karakorum Gelände und Erdene Kloster, das hatten wir gestern nicht mehr geschafft. Dann fuhren wir zum Hustai Nationalpark. Die Fahrt war sehr lang und wir hatten eine weitere Reifenpanne unterwegs, was bei den Straßen in der Mongolei niemanden so wirklich überrascht! Zum Glück direkt vor einem Restaurant, wo wir erstmal lecker Mittag gegessen haben. Dann einen Ersatzreifen organisiert und weiter ging es. Im Camp von Hustai angekommen sind wir gleich mit Allradautos weiter, um die Przewalski Pferde zu suchen. Wir hatten Glück und haben 3 Herden gesehen, eine dicht an dem Weg, so dass wir schöne Fotos machen konnten. Nach dem Abendessen im Camp haben wir noch einen interessanten Film über den Nationalpark Hustai angeschaut. Wir hätten alle gerne mehr Zeit für diesen tollen Nationalpark gehabt, aber da wir erst so spät angekommen sind, war es leider nicht möglich noch spazieren zu gehen da es schon dunkel wurde. Dann müssen wir wohl noch einmal in die Mongolei reisen!

14. Tag Mittwoch 31.7. Stadtbesichtigung Ulan Bator und mongolisches Theater


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Wie langweilig! Ohne Panne und super im Zeitplan kamen wir in Ulan Bator an. Gleich ging es zum Kaschmir Shop um nach Schnäppchen zu schauen und dann zum Gandan Kloster, wo wir die riesige Buddha Statue bewunderten. Es gab viel Stau in der aufstrebenden Hauptstadt. Mit atemberaubendem Blick auf das Zentrum von Ulan Bator nahmen wir ein sehr leckeres Mittagessen im 17. Stock des MGC Gebäudes ein. Anschließend wollten lieber alle zum „Schwarzmarkt" statt ins Nationalmuseum. Auf dem Markt gab es Bekleidung, Haushaltswaren und Obst. Weil es schon spät war und immer noch viel Verkehr, sind wir direkt zum Konzert und Folkloretanz in ein typisch mongolisches Theater gefahren. Es wurde eine bunte Mischung aus Kehlkopf- und Operngesang, Folkloretanz und Akrobatik gegeben. Das hat uns allen super gefallen. Anschließend sind wir gleich zum indischen Restaurant wo wir ausgezeichnet gegessen haben. Dann endlich konnten wir in unser Hotel einchecken. Endlich wieder Luxus nach so viel Jurten Camping.

15. Tag Donnerstag 1.8. Transmongolische Eisenbahn!


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Heute ging es los mit der Transmongolischen Eisenbahn. Wir waren alle ganz aufgeregt! Unsere Reiseleiterin Mandakh begleitete uns zum Zug und verabschiedete sich, als alle ihre Plätze gefunden hatten. Der Zug füllte sich bis auf den letzten Platz und pünktlich setzte er sich in Bewegung Richtung Peking. Vom Hotel hatte jeder ein Frühstückspaket erhalten und es gab schon heißes Wasser im Zug, sodass wir uns Pulverkaffee oder Tee bereiten konnten. Martina hatte reichlich Lebensmittel und Säfte mit, sodass wir weder verhungern noch verdursten würden. Die mongolische Steppe zog an uns vorbei, obwohl es wenig Abwechslung gab, konnte man sich nicht sattsehen. Zum Mittag servierte Martina uns heiße Würstchen und Brötchen. Dann schauten wir wieder aus dem Fenster und langsam zogen die Ausläufer der Wüste Gobi an uns vorbei. Bei 2 kurzen Stopps konnten wir aussteigen und einmal gab es einen Kiosk, wo einige sich ein Eis gönnten. Der Zug hatte auch ein Bordrestaurant, dort habe ich mir ein Bier geholt, weiter bin ich noch nie für ein Bier gelaufen – der Zug ist sooo lang! Die Zeit verging irgendwie schnell und schon waren wir an der mongolischen Grenze und kurz darauf an der chinesischen. Hier mussten wir mit all unserem Gepäck aussteigen und einmal durch die Sicherheitskontrolle. Dann hieß es 3 Stunden warten in der Abfertigungshalle und so konnten wir leider nicht zuschauen wie der komplette Zug hochgehoben wird und die russischen Breitspur Räder gegen die chinesischen Schmalspur Räder ausgetauscht werden. Früher musste man im Zug sitzen bleiben und konnte zugucken. Dafür hatten wir in der Halle Toiletten und einen Minimarkt. Um 1 Uhr morgens durften wir wieder in den Zug und sind sofort schlafen gegangen.

16. Tag Freitag 2.8. Ankunft in Peking und Spaziergang zum Platz des himmlischen Friedens


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Erstaunlich gut im Zug geschlafen, unsere Reisebegleiterin Martina hatte schon Brote geschmiert und dann mit Kaffee oder Tee an die Gruppe in den 3 Abteilen verteilt. Dann ging es noch ein paar Stunden durch die Landschaft Chinas, es wurde bergig, das war eine nette Abwechslung für die Augen. Nur ein paar Minuten verspätet erreichten wir Peking, wo unsere Reiseleiterin Lin uns schon erwartete. Als erstes fuhren wir ins Hotel und machten eine Stunde Pause zum Duschen. Dann sollten wir eigentlich mit dem Reisebus in den Sommerpalast, aber alle wollten lieber spazieren gehen und so machten wir eine kleine Rundtour durch alte Gassen, Märkte und schließlich zum Platz des himmlischen Friedens. Als wir an der runden, vom Wasser umgebenen Oper vorbeikamen, ging gerade die Sonne unter und wir konnten tolle Fotos machen. Dann führte Lin uns in ihr Lieblingsrestaurant und wir saßen kaum, da wurden schon 6 verschiedene chinesische Spezialitäten aufgefahren. Das war alles sehr lecker und das Tsingtao Bier schmeckt auch. Das war schon mal ein guter Start in China, alle sind sehr zufrieden.

17. Tag Samstag 3.8. Große Mauer, Ming Gräber und Sommerpalast


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Wir waren auf der großen Mauer!!! Das war wirklich beeindruckend und viele sind ziemlich hochgelaufen, trotz der Hitze. Wir hatten fast 2 Stunden Zeit, rauf und runter zu klettern, viele Fotos zu schießen und bei Kaffee oder Wasser einfach die Sicht zu genießen. Danach ging es zu den Ming Gräbern und zu einem Spaziergang auf dem heiligen Pfad der von Riesen Tierskulpturen gesäumt wird. Dann stand der Sommerpalast auf dem Programm. Wir sahen uns einen Großteil der riesigen Anlage an, entspannten am Lotusblüten Teich und am Schluss fuhren wir mit einem Boot über den See, das hatte Martina spontan organisiert mit Hilfe von Lin. Unser Bus wartete schon auf der anderen Seite und wir fuhren wieder in das gleiche Restaurant, weil es uns dort so gut geschmeckt hatte. Für einen Teil der Gruppe reichte das für heute, die anderen gingen nochmal auf Achse.

18. Tag Sonntag 4.8. Verbotene Stadt, Himmelstempel und original Pekingente


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Der letzte Erlebnistag unserer Reise! Als erstes verbrachten wir 3 Stunden im Kaiserpalast und Verbotene Stadt, unsere Reiseleiterin Lin erklärte viel aber wir hatten auch genügend Zeit alleine umherzuschauen. Dann gab es die perfekte Pause! Im Zentrum für traditionelle medizinische Medizin bekamen wir alle ein Kräuterfußbad mit anschließender Fußmassage. Lin hat in der Zeit leckere Teigtaschen besorgt, die wir mit Jasmintee als Mittagssnack vertilgten. Entspannt und gestärkt fuhren wir zum Himmelstempel, wo wir 2 Stunden brauchten um alles anzuschauen. Der runde „Tempel zur Anbetung für eine gute Ernte" gefiel mir am besten wegen der schönen Malereien. Dann gab es original Pekingente! Viele verschiedene Vorspeisen, die geröstete Ente mit allen typischen Zutaten, die Knochen mit Fleisch nochmal extra gewürzt und gebraten und dann noch eine Entenbrühe – die Gruppe war sehr begeistert, das war ein passendes letztes Abendessen. Im Hotel haben wir noch kurz einen Abschiedswodka zusammen getrunken, den Eberhardt für die Gruppe spendiert hatte und dann sind alle aufs Zimmer zum Koffer packen.

19. Tag Montag, 5.8. Rückflug nach Deutschland


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Mit einem Frühstückspaket sind wir um 6.30 Uhr in unseren Reisebus gestiegen, der uns zum Flughafen gebracht hat. Zwei Gäste sind schon um 3 Uhr abgeholt worden von einem Taxi, da sie einen frühen Flug hatten direkt nach Zürich. Zwei andere Gäste flogen etwas später nach München, checkten aber schon mit uns ein und der Rest flog mit Martina bis Frankfurt und dann weiter nach Dresden. Das war eine wundervolle, intensive Reise mit unvergesslichen Eindrücken und vielen Abenteuern!

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