Zum Hauptinhalt springen ... Alle Themen & Ziele
  (03 52 04) 92 112 / Mo – Fr: 07:00 – 19:00 Uhr + Sa: 10:00 – 15:00 Uhr
Eberhardt TRAVEL GmbH
Testsieger 2025
Banner-Hero

Reise ans äußerst(e) schöne Ende der Welt

Reisebericht: 16.07. – 30.07.2025

„Hier bin ich am Nordkap, am Rande der Finnmark, und ich wage zu behaupten, am äußersten Ende der Welt, ...“

Francesco Negri, Viaggio Settentrionale (posthum veröffentlicht), 1700

Ein Reisebericht von
G. Adamietz


Die Anreise

Die Sonne wird auf unserer kommenden Reise eine ganz besondere Rolle spielen, im Moment geht sie bei herrlich klarem Himmel wunderschön über der Stadt Dresden auf. Die ersten Teilnehmer unserer Reisegruppe treffen ein, und bald schon macht sich unser blauer Eberhardt-Bus, souverän gelenkt von unserem freundlichen Fahrer Marek, auf den Weg in Richtung Norden.

Vorbei an Leipzig, Dessau und der Region Berlin fahren wir nach Kiel. Dort angekommen, am Schwedenkai, treffen wir die weiteren Reiseteilnehmer, die individuell, zum Beispiel mit der Bahn, angereist sind. Unsere Reisegruppe ist nun fast komplett. Nach etwas Freizeit in der schönen Stadt Kiel besteigen wir unsere große, komfortable Fähre, die uns über den Großen Belt, an Dänemark vorbei, in die Hafenstadt Göteborg bringen wird.

Ein opulentes skandinavisches Buffet ist eine hervorragende Einstimmung auf die kommenden zwei Wochen nordische Spezialitäten. Satt und zufrieden schlummern die meisten in ihren gemütlichen Kabinen dem kommenden Abenteuer entgegen. Einige tapfere Passagiere lassen sich mitten in der Nacht die Durchfahrt durch die Große-Belt-Brücke nicht entgehen – dann lassen wir uns alle träumend nach Schweden schippern.

Videolink: Stena Line fährt ins Meer aus Kiel davon – schöne Aussicht aus der Luft

Göteborg – Vättern – Stockholm

Nach einer ruhigen Fahrt erreichen wir bei herrlichem Sonnenschein Schwedens zweitgrößte Stadt Göteborg. Mit einem wunderbaren Frühstücksbuffet gestärkt, verlassen wir erwartungsvoll und gut gelaunt unsere Fähre.

Eine Mini-Stadtrundfahrt führt uns zu Göteborgs schönstem Aussichtspunkt. Auf dem Stigberget besuchen wir die Masthuggskyrkan, Panorama und Kirche sind gleichermaßen beeindruckend. In der Kirche gibt es neben vielen Referenzen an die Seefahrt auch eine ganz besondere Kinderspielecke. Hier erfahren wir bereits die ersten Besonderheiten der nordischen Lebensweise. Vieles hier wird entspannter, vielleicht auch aufmerksamer gehandhabt als bei uns zu Hause.

Nun gilt es, das Land zu entdecken! Marek fährt uns durch die schönsten Landschaften von Småland, und auch einen Blick auf die Region Västergötland lassen wir uns nicht entgehen!

Wir erreichen bald schon den See Vättern, Schwedens zweitgrößten See. Hier halten wir unsere Mittagspause ab und besichtigen die Ruine Brahehus. Die Geschichte dieses ehemaligen Schlosses ist gleichermaßen romantisch wie traurig. Wunderschön jedenfalls ist die Lage und der Blick über den See mit seiner Insel Visingö.

Weiter geht es in die Provinz (Län) Östergötland. Nahe der Stadt Linköping erreichen wir die Heimat der legendären schwedischen Marke Saab. Unser Besuch gilt aber einem der ältesten Kapitel der schwedischen Industriegeschichte, dem Götakanal. Bei den Schleusen von Berg erwartet uns am See Roxen eine herrliche Rast und auch ein interessanter Einblick in frühere Zeiten.

Über Södermanland erreichen wir schließlich Stockholm. Eine Fahrt durch die Stadt bietet uns schon einen ersten Überblick, bevor wir unser futuristisches Hotel an der Strawberry Sport Arena erreichen. Wir treffen hier auch noch auf per Flugzeug angereiste Reisefreunde, unsere Gruppe ist komplett!

Unser Abendessen wird uns mit einem spektakulären Ausblick auf das abendliche Stockholm serviert. Einige unternehmungslustige Reisende lassen sich einen abendlichen Besuch der Stadt nicht nehmen, verfolgen auch live das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft der Frauen, bei dem ganz Schweden bis zum bitteren Ende mitfiebert.

Videolink: Göta Kanal | Bergs slussar, Östergötland | Sweden 2021

Stockholm, Einschiffung nach Finnland

Unsere ausführliche Besichtigung von Schwedens Hauptstadt beginnt an einem besonderen Ort, dem Stadthaus. Hier treffen wir Benedikta, die uns dieses besondere Gebäude und seine Geschichte erklärt.

Bei der anschließenden Stadtrundfahrt bringt sie uns ihre Heimatstadt in spannenden Geschichten näher. Wir sehen tolle und stolze Stadtbauten, historische Gebäude, den großen Park Djurgården und die Insel Skeppsholmen sowie natürlich das königliche Schloss. Hier endet unsere Stadtbesichtigung perfekt pünktlich, um die prunkvolle Wachablösung der Leibgarde von König Carl XVI. Gustaf zu erleben.

Nach etwas Freizeit fährt uns Marek wieder Richtung Djurgården, hier erwartet uns ein besonderer Höhepunkt der Reise: der Besuch des Vasa-Museums, in dem das 1628 gesunkene Schiff in voller Größe und Pracht zu sehen und zu erleben ist.

Als es heißt, Abschied von Stockholm zu nehmen, können wir getrost sein. Unser Schiff, die M/S Silja Serenade, ist deutlich seetüchtiger als die alte königliche Galeone! Beim herzlichen Empfang durch einige Mumins kommt bereits finnische Atmosphäre auf. Angekommen können wir unsere Uhr auch gleich schon eine Stunde auf finnische Zeit vorstellen.

Schon bald werden wir bei einem gewaltigen Abendbuffet kulinarisch verwöhnt. Danach scheint bis spät abends die Sonne und wir können an Deck die stundenlange Fahrt durch den endlos erscheinenden Schärengarten genießen. Schließlich wird es doch noch dunkel, gegen Mitternacht gibt es einen Zwischenstopp auf den Ålandinseln. Wir sind bereits in Finnland! Im Schlaf geht es dann weiter, manche träumen bereits von Mumin und seinen Freunden.

Videolink: Universum History: Die Vasa – Schwedens Geisterschiff (Doku, 2024)

Helsinki und erste Eindrücke von Finnlands Seenwelt

Unsere kleines Kreuzfahrtschiff erreicht nach einer ruhigen Überfahrt ihr Ziel. Mit einem hervorragenden Frühstück gestärkt, gehen wir am eleganten Olympia-Terminal von Helsinki an Land. Marek hat unseren Bus schon bereitgestellt und erwartet uns gemeinsam mit Ingelis, die uns ihre Heimatstadt Helsinki bei einer umfangreichen Stadtrundfahrt präsentiert.

Bei strahlendem Sonnenschein begegnen wir zuerst einer sehr höflichen Entenherde, die brav über einen Zebrastreifen watschelt, danach lernen wir Helsinki kennen. Am Sibelius-Denkmal gibt es eine Pause im Park, bevor es weiter im Bus von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geht. Eine längere Pause am Senatsplatz und eine Fahrt vorbei an der Esplanade bringen uns zum Südhafen. Hier gibt es nun Zeit für eine Mittagspause, an deren Ende es dann heißt, Abschied zu nehmen von Marek. Aus gesetzlichen Gründen darf ein einziger Fahrer nicht eine so lange Reise mit sehr weiten Strecken fahren. In wenigen Tagen sind wir alle schon sehr zusammengewachsen, und Marek mit seiner besonders herzlichen Art haben alle schon sehr ins Herz geschlossen.

Nun begrüßen wir Frank, der mit seiner ruhigen und souveränen Art und mit großer Erfahrung ein weiteres hervorragendes Aushängeschild seiner Firma ist! Mit Frank am Steuer geht es nun auf die finnische Autobahn. Nur einen kleinen Teil der finnischen Fernstraßen kann man so bezeichnen, im Allgemeinen heißt es hier Staatsstraße. Doch egal wo im Lande, die Straßen sind stets in hervorragendem Zustand.

Bald erreichen wir unser erstes Ziel im Land selbst: Lahti. Hier besichtigen wir die imposante Salpausselkä-Arena mit ihrem Sportpark. Hier können wir die berühmten großen Sprungschanzen aus der Nähe sehen – und die kleinen sogar persönlich besteigen.

Nördlich von Lahti werden die Straßen schon bald weniger befahren. Wir beginnen, die Weite Finnlands wahrzunehmen. In der Region Nordsavo erwartet uns die Stadt Kuopio am Kallavesi-See. Das Abendessen und unser Hotel sind vorzüglich. Im Park vor dem Hotel können wir die Lebensfreude der Finnen an den langen warmen Sommerabenden erleben. Ein Spaziergang durch das Städtchen an den See schließt für viele einen erlebnisreichen Tag ab.

Videolink: Frühling im Mumintal

Der Polarkreis und der Weihnachtsmann – Ankunft in Lappland

Ein ganz besonderer Sommertag erwartet uns heute. Man sagt, dass uns der Weihnachtsmann in seinem Büro erwartet, eine ungewöhnliche Vorstellung im finnischen Hochsommer. Aber es geht tatsächlich in Europas höchsten Norden, an den Polarkreis und darüber hinaus nach Lappland!

Wir starten mit einem typisch finnischen Frühstücksbuffet, es gibt sogar Kalakukko, ein traditionelles Fischbrot aus der Region. Kala heißt Fisch, wir werden noch mehr finnische Wörter lernen, und im Laufe des Tages auch noch einer weiteren Sprache begegnen: Samisch.

Über sommerlich blühende Felder und durch endlose Wälder führen uns unsere Wege. Die Raststationen werden kleiner und kleiner. Oft sind sie allein in weit verstreuten Ortschaften, die kaum mehr als solche wahrnehmbar sind.

Eigentlich ist der Wohnort des Weihnachtsmannes ein großes Geheimnis. Direkt am Polarkreis hat er allerdings für den Publikumsverkehr ein Büro eingerichtet, an dem er täglich anzutreffen ist. Der Polarkreis ist übrigens die geografische Breitenlinie, die die Grenze zu den Polarregionen Arktis und Antarktis markiert, in denen es Polartag und Polarnacht gibt, das aber nur nebenbei.

Hier, nahe des Ortes Rovaniemi, liegt das legendäre Weihnachtsmanndorf. Dort angekommen, erwartet uns über einem großen Display – es zeigt nicht etwa das Datum an, nein, es ist die aktuelle Temperatur: 31 Grad plus!

Nur so viel sei verraten für alle, die sich nicht bis ins Büro des Weihnachtsmanns gewagt haben: Auch heute trägt er sein traditionelles Kostüm – denn er hat in seinem Büro eine leistungsfähige Klimaanlage, die auch im Winter sehr gut heizt, wenn es hier 50 Grad kälter ist!

Nach einem unterhaltsamen Aufenthalt im Weihnachtsmanndorf fahren wir weiter Richtung Norden und lernen nun auch die braven Gehilfen des Weihnachtsmanns persönlich kennen: die Rentiere.

Wir sind inzwischen in Lappland, der Heimat dieser halb wilden, halb zahmen Tiere, die vom Volk der Sami gezüchtet werden.

Für unseren umsichtigen Fahrer Frank sind die Rentiere allerdings eine weitere besondere Herausforderung. Hier gibt es zwar kaum Verkehr, aber Rentiere, die sich an keinerlei Verkehrsregeln halten und lieber minutenlang vor dem Bus herlaufen, anstatt zur Seite auszuweichen, das ist der halbwilde Teil der Rentiere.

Den halbzahmen Teil der Rentiere werden wir bald auf besonders süße Art kennenlernen, in Gruppen und Familien lagern sie vor unserem Hotel, das wir gegen Abend erreichen. Nach dem wieder sehr guten Abendessen verbringen manche noch viel Zeit draußen in vierbeiniger Gesellschaft, als ein weiterer schöner Tag zu Ende geht.

Videolink: Live @ Santa Claus Village

Fahrt durch die Arktis – Mitternacht am Nordkap

Unser Hotel im Stil einer großen rustikalen Mountain Lodge wartet mit einem besonderen Frühstück voll lappländischer Spezialitäten auf, bestens gestärkt geht es auf die Reise!

Sind wir schon mitten in der Arktis, und dennoch erwartet uns noch eine 700 km lange Fahrt bis ans nördlichste Ende des europäischen Festlandes, auch eine Staatsgrenze im hohen Norden liegt noch vor uns. Wie angenehm, dass wir Reisenden uns einfach zurücklehnen können und entspannt während Frank unseren Bus fährt, immer konzentriert und sicher, vorbei am verirrten Rentier und an Wäldern und Gewässern.

Auch heute wieder führt unsere Reise an unzähligen wunderschönen Seen vorbei, die wir immer wieder auf Dämmen und auf Brücken überqueren. Finnland wird ja das Land der 10.000 Seen genannt, doch wir wissen natürlich schon besser Bescheid, offiziell werden genau 187.888 davon gezählt, auf Finnisch wird ein See übrigens „Järvi“ genannt.

Unsere Pausen finden heute an besonders schönen Orten statt. Eigentlich wie immer. Der Halt ist an einem kleinen Café mit einem eigenen Fischladen. Durch fast endlose Weiten, vorbei an kleineren Siedlungen und dem regionalen Zentrum Ivalo, erreichen wir schließlich den berühmten Bärenhöhlenstein. Auch einen besonders bequem zu erreichenden Aussichtspunkt gibt es hier.

Mit diesen Eindrücken geht es nun weiter bis an die norwegische Grenze. Wir verlassen hier nun die EU, das heißt, es gibt an der Grenze eine kleine Zollprozedur zu beachten. Allerdings nur für den Reiseleiter, der sich um alles kümmert. Wie bequem.

Unsere erste Station hier ist der kleine Ort Karasjok. Hier ist auch der Sitz der einzigen samischsprachigen Zeitung Norwegens.

Wir sind immer noch in Lappland, das sich über den gesamten Norden erstreckt. Auch Rentiere gibt es weiterhin, die uns immer wieder am Straßenrand oder auch mitten in der Straße begleiten. Auch tapfere Radfahrer sehen wir hier und da, die unsere ganze Reise abstrampeln und deutlich langsamer absolvieren müssen, wohl niemand im Bus will mit diesen tapferen Sportlern tauschen!

Schließlich erreichen wir den Porsangerfjord. Hier nun ändert sich die Landschaft. Vorbei am 123 Kilometer langen Fjord, dem längsten in Nordnorwegen, erreichen wir nun eine immer kargere Landschaft. In den letzten Jahren wurde die Straße durch Tunnel immer weiter verbessert. Der berühmteste davon, natürlich der fast 7 Kilometer lange Nordkapntunnel, führt uns schließlich auf die Insel Magerøya. Hier können wir unser Hotel in Honningsvåg beziehen und das ganz große Abenteuer erwartet uns.

Frank verdient nun erst mal die wohlverdiente Ruhepause. Die letzte Stunde ans Ziel fährt uns ein lokaler Busfahrer, Jordi, der eigentlich aus Barcelona stammt. Den ganzen Sommer über fährt er nun hier und kennt die Straßen in- und auswendig, was auch sehr gut ist. Im dichten Nebel ist nämlich kaum etwas zu erkennen, bis sich dann eine spektakuläre Landschaft, an der wir einen Fotostopp machen, auftut. Etwas später dann, wiederum aus dem Nebel, taucht sie vor uns auf: die Nordkaphalle.

Unser Bus parkt nun als nördlichster Reisebus Europas, während wir mit einem hervorragenden Abendessen verwöhnt werden. Im prächtigen Sonnenschein tut sich vor und unter uns ein imposantes Wolkenmeer auf, wir sind 300 Meter über dem Meer, das nur hier und da durch die spektakulare Landschaft aus Wolken hindurchblickt.

Die Nordkaphalle bietet zahlreiche Informationen zu diesem Punkt, den früher Reisende nur aufs Allerschwerste erreichen konnten. Wir genießen nun Information, Natur und Entspannung und warten bis Mitternacht – die Sonne geht tatsächlich nicht unter! Wir feiern das mit einem norwegischen Getränk, und es werden wohlverdiente Nordkap-Diplome unter dem berühmten Globus verliehen, bevor es zurückgeht in unser Hotel, das wir glücklich gegen 1:00 Uhr morgens erreichen. Was für ein erlebnisreicher Tag!

Videolink: NORTH CAPE | NORDKAPP AERIAL

Finnmark und Fjorde – Tromsø

Die ersten 100 Kilometer der Strecke kennen wir bereits. Es gibt nur einen Weg nach Süden, von Magerøya durch den Nordkapp-Tunnel. Die Landschaft hat nichts an Spannung und Attraktivität verloren, und auch genug Rentiere gibt es wieder zu sehen.

Nach längerer Fahrt wird die Gegend wieder etwas bewohnter, und unsere regelmäßigen Rast-Stopps ermöglichen uns immer wieder Einblicke in das alltägliche Leben der Norweger. Schließlich geht es vorbei an Fjorden in immer bergigere Gebiete.

Vorbei an Lachsfarmen erreichen wir schließlich den Lyngenfjord. Hier erwartet uns eine längere Fährüberfahrt mit unglaublichen Blicken auf die Lyngen-Alpen, die eine Höhe von bis über 1800 Metern erreichen. Wir bestaunen von unserer Fähre aus die höchsten Gipfel, die von Gletschern bedeckt sind. Nicht nur der Name der Region erinnert an die Alpen, auch die Landschaft lässt einen manchmal etwas heimisch fühlen. Mit Fjorden und dem gewaltigen Höhenunterschied von null auf über 1800 Metern wirkt alles aber noch viel spektakulärer.

Eine weitere Fährüberfahrt später und nach wunderbaren Panoramablicken an Uferstraßen erreichen wir nun den Tromsøfjord und über eine gewaltige Brücke die gleichnamige Stadt.

Hier kehren wir in unser nun wieder urbanes, elegantes Hotel ein und genießen wieder einmal ein wunderbares Abendessen. Wer möchte, spaziert noch abends nach dem Essen durch die Stadt, auch heute geht die Sonne noch nicht unter!

Videolink: Ylvis - Jan Egeland [Official music video HD]

Fahrt nach Harstad

Ein neuer Tag beginnt, wieder mit einem herzhaften Frühstück. Im Bus überqueren wir die Tromsø-Brücke, heute in die andere Richtung, um die einzigartige Eismeerkathedrale zu besuchen.

Weiter geht es diesmal in Wälder und Flusslandschaften. Unser erster großer Halt ist am Målselv-Fossen, der wiederholt zum schönsten Wasserfall Norwegens gewählt wurde. Auch wenn wir immer wieder auf Meereshöhe zurückkehren, eigentlich fahren wir durchs Gebirge, vorbei an wilden Bergflüssen, über kleine und große Brücken.

Nach zahlreichen spektakulären Stopps und Panoramablicken erreichen wir schließlich unser Ziel – die kleine Stadt Harstad. Sie liegt auf der Insel Hinnøya, der größten Insel Norwegens, und ist bekannt für ihre historischen Bauwerke, die Nähe zu den Lofoten, unserem nächsten großen Ziel, und die arktische Natur. Die Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für Handel, Kultur und Fischerei in der Region.

Wir profitieren heute vom Strukturwandel im Hafen des Ortes. Statt der alten Lagerhäuser entsteht ein neuer Stadtteil, und ein brandneues, elegantes Hotel erwartet uns mit ruhigen, bequemen Zimmern in einem spektakulären Turm.

Auch hier macht die norwegische Küche zum Abendessen wieder einen hervorragenden Eindruck. Zufrieden können wir uns in unseren ruhigen Zimmern einkuscheln und lange ausschlafen.

Videolink: Målselvfossen, Bardufoss + Flight.

Seeadlersafari am Trollfjord

Ein weiteres köstliches norwegisches Frühstück und wir brechen auf in den nahegelegenen Ort Trondenes. Hier erwartet uns die nördlichste mittelalterliche Steinkirche der Welt. Bis zu 800 Jahre alt sind die mächtigen Steinmauern, und über die Jahrhunderte wurde immer wieder wertvolle Kunst ergänzt. Mit diesen Eindrücken geht es nun wieder in die Natur, durch die nahegelegene Berglandschaft, vorbei am See Stuorajávri geht es über die Berge wieder auf sicheren Straßen durch meist einsame Wildnis.

Über die Raftsundbrücke erreichen wir die Insel Austvågøya. Hier treffen wir bei Hanøy unser privates Ausflugsboot, die stolze MS Øykongen, das Motorschiff Eiskönig. An Bord werden wir von der Mannschaft herzlich begrüßt, und das in perfektem Deutsch. Kein Wunder, denn Marian, unser Gastgeber, ist mit seiner Familie aus Deutschland eingewandert und lebt nun schon seit vielen Jahren in Norwegen.

Wir legen ab und erkunden die Fjordlandschaft des legendären Trollfjords – fast lautlos gleiten wir an einigen Stellen bis auf wenige Meter an hunderte Meter hohe Felswände heran. Als wir die engste Stelle des Fjords wieder verlassen haben, fahren wir dem absoluten Höhepunkt der Bootssafari entgegen.

Wir kommen in das Reich der Seeadler, und Marian bringt uns diese faszinierenden Tiere näher, und das wörtlich: Mit gefrorenem Fisch versteht er es, die majestätischen Tiere anzulocken. Eine Mahlzeit, die sich die weniger scheuen Möwen, die es hier natürlich auch gibt, ebenfalls nicht entgehen lassen wollen.

Auch für uns gibt es eine Stärkung aus Fisch, allerdings nicht gefroren, sondern in Form einer fantastischen Fischsuppe, heiß an Deck serviert. Wir essen so viel wir wollen, also viel, und kommen am Ende eines wunderbaren Ausfluges begeistert vom Erlebten ans Tagesziel, unseren Stützpunkt auf den Lofoten, unsere Heimat für die nächsten Tage. Wir erreichen den Hafen von Svolvær, hier, mitten am Wasser, beziehen wir unser Hotel. Frank erwartet uns schon, mit dem Bus hat er unser Gepäck bis vor die Tür transportiert, während wir auf See waren.

Zum Abendessen werden wir mit einem reichhaltigen Buffet sowie, wie wir es gewohnt sind, wieder mit norwegischer Gastlichkeit bewirtet, und spazieren spät abends noch durch die ruhige, kleine Stadt. Von den mächtigen Felsen, die die Bucht von Svolvær überragen, ist der Felsen Svolværgeita der prominenteste. Unter seinem Schutz erleben wir abends noch die Lebensfreude der Norweger in den langen und warmen Sommernächten, die hier etwas ganz Besonderes sind.

Videolink: Lofoten, Norway! In Trollfjorden with MS Øykongen

Lofoten und eine Zeitreise zu den Wikingern

Heute Morgen müssen wir nicht die Koffer packen. Der Tag steht ganz im Zeichen unserer großen Lofoten-Rundfahrt. Nach all den Tagen voll strahlendem Sonnenschein ist dieser einzige Tag mit einigen Momenten leichten Regens. In jedem Fall passen die dramatischen Wolken perfekt zur Inselwelt. So können wir uns auch ein wenig besser vorstellen, wie hart das Leben auf den Lofoten wohl sein kann, wenn nicht gerade Hochsommer ist, oder wie es in früheren Zeiten war, als es weniger Komfort gab als wir ihn erleben dürfen.

Den Menschen half in jedem Fall über lange Zeit ihr Glaube – und dazu passt unsere erste Besichtigung: die Kirche von Kabelvåg, eine mächtige Holzkirche. Nicht umsonst wird sie auch die Lofotenkathedrale genannt, Zeugnis des tief verwurzelten Glaubens der Norweger.

Unser Tag vermittelt uns heute auch Einblicke in die bewegte vorchristliche Zeit der Wikinger. Unser wichtigstes Ziel heute ist das Wikingermuseum Lofotr. Auf dem Weg dorthin erleben wir vom Bus aus die dramatische Landschaft der Inselwelt. Über oft spektakuläre Brücken fahren wir von Insel zu Insel. Immer wieder gibt es auch Gelegenheit für Fotostopps mit spektakulärer Aussicht.

Am Wikingermuseum angekommen, wird uns ein authentischer Einblick in das Leben der Wikinger geboten. Im rekonstruierten riesigen Langhaus werden wir mit einem Wikingermahl empfangen und erfahren so einiges über das Leben der Wikinger, deren Kultur in Wahrheit wesentlich zivilisierter war, als es uns über Literatur und Filme vermittelt wurde. Zweifellos waren die Wikinger ein stolzes und kämpferisches Volk, ihre Errungenschaften allerdings auch in Kunst und Handwerk sowie ihre Fähigkeiten zur See sind beeindruckend.

Kaum zu glauben, wie sie zu ihrer Zeit schon über Meere und sogar Ozeane fuhren und mit ihren Wikingerbooten bis nach Island oder Amerika navigieren konnten! Das Wikingermuseum verfügt auch über einen landschaftlich sehr ansprechenden Park, in dem es noch viele große und kleine Dinge zu entdecken gibt, bevor unsere Fahrt im Bus über die Inseln weitergeht. Mit einigen Halten, immer wieder an schönen Aussichtspunkten, fahren wir Richtung Henningsvær, einem der bekanntesten Fischerorte der Lofoten.

Auf zahlreiche kleine Felsen verteilt liegt der Ort, in seiner Mitte ein geschützter Hafen. Henningsvær wurde auch bekannt durch ein berühmtes Foto vom Fußballplatz am Rande des Ortes. Dort und eigentlich überall auf den Felsen stehen Trockengestelle für den hier vor allem im Winter gefangenen Fisch. Viele von uns nutzen die Gelegenheit, um in einem der zahlreichen gemütlichen Lokale einzukehren. Langsam wird es kühler, und im Bus zurück können wir uns weiter aufwärmen, bevor es noch mit schönen Eindrücken der Landschaft zurück nach Svolvær geht, wo wir den Tag wieder mit einem, für uns schon zur angenehmen Gewohnheit gewordenen, großen Buffet – und natürlich auch mit guten Getränken – auf der Hafenterrasse des Hotels abschließen.

Videolink: Norsemen (Vikingane) Season 1 Official Netflix HD Trailer

Polarkreis in Norwegen – Mosøen

Nun heißt es, Abschied zu nehmen von den Lofoten. Im Schatten des Felsens Svolværgeita reihen wir uns im Bus in eine lange, mehrspurige Warteschlange ein. Wir versuchen, an Bord einer direkten Fähre zu kommen. Aufgrund des großen Lofoten-Festivals allerdings geht der Plan nicht auf, zu viele Wartenden haben die ganze Nacht im Auto schlafend in der Warteschlange verbracht, während wir in gemütlichen Betten schlafen konnten. Eine Win-Win-Situation, so sehen wir halt noch mehr von der Landschaft, da wir nun ein Stück bereits bekannter Strecke zu einer anderen Fähre fahren.

In Lødingen gehen wir schließlich an Bord einer großen Fähre. Bei einer ruhigen Überfahrt können wir nun bei klarem Himmel wieder zur See fahren. Wir kommen entspannt in der Provinz Nordland an. Hier geht es dann wieder mit dem Bus in die Berge. Bald schon sind wir von schneebedeckten Gipfeln umgeben, machen Rast auf dem Weg in einem Ort namens Fauske, und weiter geht es vorbei am Saltfjord in das Saltfjellet-Gebirge. Dort erwartet uns eine ganz besondere Linie, die wir bereits aus Finnland kennen.

Heute überqueren wir wieder den Polarkreis, allerdings in umgekehrter Richtung. Bei kaum zehn Grad, 20 weniger als im Weihnachtsmanndorf, wirkt nun auch alles tatsächlich arktisch. Wir wärmen uns im Polarkreis-Zentrum auf, bevor es im Bus weitergeht.

Nun lassen wir die Polarregion endgültig hinter uns. Wir sehen zum ersten Mal nach langer Zeit wieder eine Eisenbahnstrecke. Die sollte einst weiter in den Norden gebaut werden, daher heißt sie auch hier noch Polarbahn. Immer noch wirkt alles sehr gebirgig, mehr Wälder am Straßenrand lassen die Landschaft wieder heimeliger wirken.

Dazu passt auch sehr gut unser heutiges Hotel: Fru Haugans in Mosjøen. Auch in Norwegen beschreibt das nordische Wort „hyggelig“ einen angenehm gemütlichen Ort, hier ist definitiv einer. Bei hervorragender Hausmannskost auf hohem Niveau schließen wir den Tag ab und träumen bald wieder in unseren Betten dem nächsten Tag entgegen.

Videolink: Northern Alpine Guides - Svolværgeita climb

Namdal – Nidarosdom und Trondheim

Als wir Mosjøen verlassen, geht es bald wieder in die Natur. Entlang des Flusses Vefsna fahren wir durch Wälder, vorbei an Felsen. Wir halten und besuchen den beeindruckenden Wasserfall Laksforsen. Aus einer Höhe von 17 Metern fällt hier doppelt so viel Wasser und rauscht an uns vorbei wie am Rheinfall bei Schaffhausen – das macht Laksforsen zum wasserreichsten Wasserfall Europas.

Dann geht es weiter, durch das idyllische Namdal, und entlang des glitzernden Trondheimfjords erreichen wir Trondheim. Wir sind nun wieder in richtig urbanen Gefilden. Hier in der drittgrößten Stadt Norwegens lebt fast eine Viertelmillion Menschen – kein Wunder, dass es hier auch besonders viel zu entdecken gibt.

Besonders beeindruckt uns der prachtvolle Nidarosdom, in dem einst die norwegischen Könige gekrönt wurden. Eine Italienerin gibt uns auf Deutsch eine private Führung durch den Dom, das ist Europa! Wir tauchen tief in die faszinierende Architektur und die bewegte Geschichte dieses Nationalheiligtums Norwegens ein.

Unsere freundliche norwegische Stadtführerin Vanessa zeigt uns anschließend bei einem gemütlichen Stadtrundgang zu Fuß ihre Stadt, die einst Nidaros hieß, was den Namen des Doms erklärt. Wir schlendern durch die abwechslungsreichen Gassen, bewundern die bunten Holzhäuser und erleben die Stadtentwicklung der jüngsten Zeit. So spüren wir, wie uns das besondere Flair der Stadt in seinen Bann zieht.

Zu Fuß erreichen wir unser modernes und futuristisch anmutendes Hotel, wir sind eindeutig wieder in städtischen Gebieten! Frank und unser Gepäck sind schon angekommen, der Reiseleiter hat uns schon eingecheckt, und bald wird auch wieder ein weiteres norwegisches Essen serviert, heute ist es ein elegantes Menü in der schicken Hotelbar, die an ein Pub erinnert. Es gibt jedenfalls eine große Auswahl guter norwegischer Biere hier!

Zum ersten Mal seit Tagen können wir später dann wieder einen Sonnenuntergang erleben, der sich in warmen Farben über den Trondheimfjord legt. Wir aber legen uns in unsere weichen Betten und schlafen bald schon tief und fest.

Videolink: Nidaros Cathedral | from the air

Gudbrandsdal – Stabkirche – Lillehammer – Oslo

Unser heutiges Frühstück überbietet an Auswahl und Vielfalt noch einmal alles, was wir bisher auf der Reise erlebt hatten. Mit einer internationalen Auswahl und vor allem auch mit unzähligen norwegischen Spezialitäten starten wir in einen neuen Tag!

Es geht auch heute wieder entlang der Europaroute E6 in die Berge. Über Oppdal, entlang am Fluss Driva, erreichen wir den Ort Dombås. Dort gibt es eine ausgiebige Rast, bevor wir die fantastische Region Gudbrandsdalen erreichen.

hier ist der ganze Text: „Es geht auch heute wieder entlang der Straße E6 in die Natur. Über Oppdal, entlang am Fluss Driva, erreichen wir den Ort Dombås. Dort gibt es eine ausgiebige Rast, bevor wir die fantastische Region Gudbrandsdalen erreichen. Hier erleben wir die Dovre-Eisenbahn aus nächster Nähe. Eine Zeit lang fährt ein endlos erscheinender Güterzug neben unserem Bus. Immer wieder geht es auch über und unter Brücken – teilweise sind sie alt, teilweise modern und spektakulär.

Fantastisch sind auch die Erzählungen, die man mit dem Tal verbindet: Hier soll Peer Gynt gelebt habe, das passt in diese Landschaft! Henrik Ibsen schrieb sein großes Drama über diesen fantastischen Lügner und Abenteurer, der sich durchs Leben treibt, indem er große Träume von Reichtum und Ruhm nachjagt und dabei Trollen, Geistern und fernen Ländern begegnet bevor ihn seine treue Solvejg durch ihre Liebe rettet.

Schließlich erreichen wir Ringebu um die wunderschönen Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert zu besuchen. Bei einer Führung auf Deutsch zeigt uns Halvar, die kunstvolle Holzkonstruktion der traditionellen norwegischen Architektur – irgendwie erinnert er nicht nur mit seinem Namen an einen sehr freundlichen Wikinger.

Nun geht es weiter nach Lillehammer. Dort besichtigen wir die olympischen Sprungschanzen und sehen aus nächster Nähe den Ort, wo der legendäre Jens Weißflog die Goldmedaille im Skispringen bei der Olympiade 1994 gewann.

Hier, im Stadion Lysgårdsbakken haben aber auch wir etwas zu feiern. Bei norwegischen Skispringer-Snacks stoßen wir noch einmal mit norwegischem Aquavit auf unsere wundervolle Reise an, bevor es weitergeht.
Auf dem Weg entlang des malerischen Mjøsa-Sees sehen wir nun auch noch moderne norwegische Holzarchitektur, hier steht das höchste Hochhaus der Welt aus Holz.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir auf unserer zweiwöchigen Reise immer unglaubliches aber verdientes Glück haben. Immer haben wir uns erfolgreich schönes Wetter gewünscht, nur kurz, wenn es zur Landschaft passte, regnete es ein bisschen. Und hier nun muss es gerade geregnet haben, denn es zeigt sich noch ein schöner Regenbogen um uns zu erfreuen.

Mit unserem Schanzenbesuch in Lillehammer sind wir gut vorbereitet auf unsere Ankunft in Oslo. Wir wohnen nämölich auf dem legendären Holmenkollen, in einem Hotelpalast aus alten Zeiten, der heute in seiner modernen Form, auch immer das Quartier der internationalen Skispringer in Oslo ist. Das Abendbuffet hier wird zu Recht geschätzt von Sportlern aus aller Welt, genauso wie von normalen Besuchern wie wir. Als wir dann schlafen, träumen wir alle in unseren Zimmern unter den Bildern der Skisprunglegenden aus verschiedenen Zeiten.


Videolink: Lilllehammer 1994 Skispringen

Stadtrundfahrt in Oslo – Fahrt nach Göteborg

Heute beginnt der Tag mit der Besichtigung der Holmenkollen-Nationalanlage vom Bus aus. Hier trainieren Sportler nordische Sportarten, neben dem Skispringen besonders auch noch Langlaufen. Auf dem Weg in die Innenstadt zeigt uns Hilde, unsere Stadtführerin, bereits viele interessante Bauten und erzählt dazu Wissenswertes über die Stadt, bevor wir den Frognerpark erreichen. Hier wurde ein Skulpturenpark errichtet, der vollständig dem Werk des bekanntesten norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland gewidmet ist.

Weiter geht es nun mit der Stadtbesichtigung vom Bus aus, bis wir das Stadtzentrum erreichen. Hier besuchen wir das spektakuläre moderne Opernhaus der Architekten Snøhetta. Nach einer kurzen Erholungspause geht es danach weiter mit einem Rundgang durch das neu entwickelte Stadtviertel Bjørvika.

Dann heißt es Abschied zu nehmen von Teilnehmern der Gruppe, die Oslo auf dem Luftweg verlassen. Norwegens schnellster Zug, der Flytoget, bringt sie zum Flughafen, während wir im Bus entlang des Oslofjords die Stadt Richtung Süden hinter uns lassen. Dann fahren wir noch eine Weile durch Norwegen und machen eine letzte Rast im Land, bevor wir schließlich wieder Schweden erreichen.

Wir fahren nun durch die malerische Landschaft von Bohuslän in Westschweden, bevor wir schließlich einen uns wohlbekannten Ort erreichen: Göteborg.

Als wir dann an Bord unserer Fähre Stena Germanica gehen, stellt sich schon ein angenehmes Gefühl des Heimkommens ein. Wir genießen noch einmal ein großes skandinavisches Buffet an Bord, bevor wir sicher im Schlafe durch den Großen Belt Richtung Süden geschippert werden.


Videolink: Vigeland Park, drone view, Oslo

Die Heimreise

Gut ausgeschlafen erreichen wir am Morgen die Kieler Förde, wir fahren entlang am Seebad Laboe, an den alten Speichern von Kiel vorbei, bis wir schließlich wohlbehalten wieder den Schwedenkai erreichen.

Hier gibt es einen herzlichen Abschied von all denen, die in Kiel bleiben oder von dort mit der Bahn oder anders weiterreisen.
Nun geht es wieder auf die deutsche Autobahn, sicher und ruhig fährt Frank nun wieder Richtung Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Unterwegs gibt es noch mal eine Rastpause mit liebevoll serviertem Essen aus der Bordküche, bevor wir alle wohlbehalten zuhause ankommen. Eine wunderbare Reise geht erfolgreich zu Ende!


Nach einer solchen Traumreise bleibt viel mehr als jede Menge herrliche Fotos und spannende Erzählungen:
Die vielfältigen Eindrücke der unvergesslichen Naturkulisse, von Meer und Bergen, besonders das Erlebnis der magischen Mitternachtssonne, die herzliche Gastfreundschaft in den besuchten Ländern, all das wächst noch weiter in uns und kann uns nie mehr genommen werden.

Und da wir nachgesehen haben, wissen wir es jetzt genau: Das Ende der Welt gibt es nicht – und ein Ende unserer Erinnerungen an diese wunderbare Fahrt ans Nordkap und zurück schon gar nicht.

[+–] [+–] [+–]


Kommentare zum Reisebericht