Pilgern auf dem Portugiesischer Jakobsweg
Reisebericht: 25.03. – 02.04.2026
Endlich geht es los, die Wanderstiefel sind geschnürt
Ein Reisebericht von
Sabine C. Seifert
25.03.2026
Bom Dia, Unser Abenteuer auf dem Caminho Português konnte beginnen:
Der Abschied aus Deutschland war... nun ja, nass. Unter einem grauen Wolkenschleier und bei Regen sind wir abgehoben, doch das Flugzeug hat für uns die Sonne gesucht. Als wir in Porto landeten, empfing uns Portugal von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein, milde 22°C und eine Brise, die bereits nach dem nahen Atlantik duftete.
Porto wartete auf uns.
Der Weg zu unserem Hotel war ein kleines Slalom-Abenteuer. Porto ist aktuell eine einzige, pulsierende Baustelle – überall wird gegraben, restauriert und für die Zukunft der Stadt (und die neue Metro) gearbeitet. Nach ein paar Schleifen um Absperrgitter und Umleitungen erreichten wir nach geraumer Zeit glücklich unser Ziel.
Am Nachmittag tauchten wir ein in die Ruhe der Jardins do Palácio de Cristal. Wir passierten die imposante Super Bock Arena, die offiziell eigentlich Pavilhão Rosa Mota heißt – benannt nach der legendären portugiesischen Marathonläuferin. Von dort aus genossen wir die ersten Panoramablicke über den Douro Zwischen den kunstvoll angelegten Beeten und alten Bäumen wartete dann ein ganz besonderes Empfangskomitee auf uns: Die stolzen Pfauen schlugen ihre Räder, als hätten sie gewusst, dass wir von Eberhardt Travel mit gezückten Kameras vorbeikommen.
Noch ein paar Fotos von den blühenden Kamelien, bevor wir uns auf den Weg vorbei an den melancholischen Ruinen des Convento de Monchique machten. Ein Ort, der eng mit der Geschichte und den Werken des Schriftstellers Camilo Castelo Branco verknüpft ist.
Den Tag ließen wir dort ausklingen, wo das Herz der Stadt schlägt: am Ufer des Douro. Nach einem Spaziergang zur ikonischen Ponte Dom Luís I., dem stählernen Wahrzeichen eines Schülers Gustave Eiffels, kehrten wir im Chez Lapin ein. Bei fantastischem Essen, einem Glas Wein stellte sich die Vorfreude auf die ersten Kilometer unserer morgigen Wanderung ein. Doch zuerst einmal hieß es für heute Ausruhen!
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