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Teneriffa Weihnachten Sylvester 2025/2026 Singlereise

Reisebericht: 21.12. – 04.01.2026

Teneriffa zeigt sich vielfältig, lebendig und in festlicher Stimmung, mit frühlingshaftem Klima und beeindruckender Landschaft. Ein perfekter Rahmen um dem Alltag zu entfliehen.

Bettina Langendörfer

Ein Reisebericht von
Bettina Langendörfer


Ankunft mit Geduld & vertrauten Gesichtern

Der erste Reisetag beginnt für uns alle an unterschiedlichen Orten in Deutschland – und unter ganz verschiedenen Vorzeichen. Während einige pünktlich abheben, kämpfen andere bereits früh mit Verspätungen. Mehrere Flüge verschieben sich, Wartezeiten verlängern sich, und die Geduld wird auf die erste Probe gestellt. Doch trotz allem bleibt die Vorfreude spürbar: Teneriffa wartet.
Am Flughafen Teneriffa Süd treffen gegen Mittag die ersten Teilnehmenden ein. Sie werden mit einem Transferbus zum Hotel Vallemar nach Puerto de la Cruz gebracht. Unter ihnen sind auch Teilnehmerinnen, die sich bereits von früheren Reisen kennen und diese Reise bewusst gemeinsam geplant haben. Ihre Vertrautheit bringt von Anfang an eine entspannte Stimmung in die Gruppe. Sie tauschen Geschichten aus, lachen viel – und wirken wie ein kleiner Anker für alle, die noch niemanden kennen. Die Fahrt entlang der Küste ist beeindruckend: zunächst öd und karg dann wird es zunehmend grün, das tiefe Blau des Atlantiks und im Hintergrund der majestätische Teide.
Unser Vier-Sterne-Hotel liegt direkt an der Strandpromenade – der Atlantik nur wenige Schritte entfernt. Beim Betreten der Lobby spüren wir sofort: Hier lässt es sich aushalten. Die Zimmer groß, alle mit Balkon und Meerblick.
Es bleibt Zeit zum Durchatmen: Zimmer beziehen, kurz an die Strandpromenade gehen, ein Spaziergang, kleine Einkäufe. Für viele fühlt sich das Ankommen trotz der noch unvollständigen Gruppe bereits wie Urlaub an.
Erst gegen späten Nachmittag trifft die zweite Gruppe im Hotel ein. Müdigkeit und Reisestrapazen sind spürbar, doch die herzliche Begrüßung durch die bereits Angereisten macht vieles wett.
Wir sind in der Hotellobby zu einem Willkommensgetränk versammelt. Nach einem Chin Chin beginnt die Kennenlernrunde. Hier wechseln sich Neugier, Offenheit und vorsichtiges Abtasten ab. Die Teilnehmerinnen, die sich von früheren Reisen kennen bringen mit ihrer Lockerheit schnell Bewegung in die Runde, erste Gespräche entstehen fast von selbst.
Beim leckeren und reichhaltigen Buffet-Abendessen setzen wir die lebhaften Unterhaltungen fort. Trotz Verspätungen und Warterei überwiegt ein Gefühl: Wir sind angekommen – nicht nur auf Teneriffa, sondern auch als Gruppe.
Nach dem Abendessen wollen einige noch etwas Bewegung. Die mild-warme Abendluft lädt dazu ein, noch hinauszugehen, und so machen wir uns in kleiner Gruppe auf zu einem Spaziergang durch Puerto de la Cruz. Die Stadt ist festlich geschmückt: Lichterketten spannen sich über die Straßen, Palmen sind dezent illuminiert, und aus den Cafés und Bars dringt Musik.
Wir schlendern entlang der Promenade, vorbei an zahlreichen Geschäften und kleinen Plätzen, auf denen Weihnachtsdekorationen im sanften Licht glänzen. Es fühlt sich seltsam an, Weihnachten so zu erleben – ohne Kälte, ohne ganz dicke Mäntel, dafür mit einer leichten Brise vom Meer.
Am Rand der Promenade bleiben wir stehen. Unter uns schlagen die Wellen des Atlantiks kraftvoll gegen die Felsen. Das Wasser rauscht und tobt, weißer Schaum leuchtet im Licht der Laternen. Der Ozean wirkt ungezähmt und lebendig, fast so, als wolle er uns daran erinnern, wie weit wir von zuhause entfernt sind.
Ein paar von uns lehnen schweigend am Geländer, andere unterhalten sich leise. Niemand hat es eilig. Als wir später langsam zum Hotel zurückkehren, begleitet uns das stetige Rauschen des Meeres. Ein erster Abend, der noch lange nachklingt.

Puerto de La Cruz Botanischer Garten

Der zweite Tag unserer Reise beginnt entspannt und genussvoll. Nach einem üppigen, sehr leckeren Frühstück treffen wir uns zu einer kurzen Übersicht über das Programm der kommenden Tage.
Anschließend entscheiden wir uns für eine Fahrt mit der Lorobahn – einer kleinen, charmanten Bimmelbahn, die uns gemütlich in Richtung Loro Park bringt. Doch anstatt den Park selbst zu besuchen, schlagen wir einen anderen Weg ein: Wir spazieren entlang des Playa de Jardín, begleitet vom Rauschen des Atlantiks und der frischen Meeresluft. Der Weg führt uns zurück in die Altstadt von Puerto de la Cruz, wo wir in entspannter Atmosphäre einkehren. Bei einem köstlichen Barraquito und weiteren Getränken lassen wir das bunte Treiben der Stadt auf uns wirken und geniessen den Moment.
Danach geht es weiter zum Busbahnhof, einige ziehen es vor, gemütlich zurück zu unserem Hotel zu schlendern, die anderen fahren mit mit dem Bus zum Botanischen Garten Hier teilt sich unsere Gruppe erneut.
Ein Teil von uns entscheidet sich für einen Besuch im Jardín Botánico. Zwischen schattigen Wegen, alten Baumriesen und exotischer Pflanzenvielfalt vergeht die Zeit wie im Flug. Riesige Gummibäume, majestätische Palmen, farbenprächtige Bougainvilleen und filigrane Orchideen wechseln sich ab. Auch seltene tropische Gewächse aus aller Welt, üppige Farne und beeindruckende Blüten in allen Formen und Farben machen den Spaziergang zu einem kleinen botanischen Abenteuer.
Die anderen zieht es ins nahegelegene Hotel Botánico. Dort bestaunen sie die prächtigen Kunstgegenstände aus Thailand, die dem Hotel eine besondere, fast fernöstliche Atmosphäre verleihen. Ein Spaziergang durch den liebevoll gestalteten Park, das ruhige Ambiente und schließlich ein Getränk an der Bar Sorgen für pure Entspannung und ein wenig Luxusgefühl.
Der Rückweg zum Hotel erfolgt zu Fuß – ein angenehmer Spaziergang, bei dem wir die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren lassen. Zum Abendessen treffen wir uns wieder. Erneut erwartet uns ein reichhaltiges Buffet mit einer leckeren und vielfältigen Auswahl, die keine Wünsche offenläst.
Ein rundum gelungener zweiter Tag, geprägt von Genuss, Entdeckungen und entspanntem Miteinander.

Orchideengarten, La Laguna, Weinprobe und Tapas

Nach einem reichhaltigen und genussvollen Frühstück beginnt unser dritter Reisetag bei strahlendem Sonnenschein. Gemeinsam mit unserer Reiseleiterin Corina machen wir uns auf den Weg zum Sitio Litre, dem berühmten Orchideengarten. Zwischen üppigem Grün, alten Bäumen und einer beeindruckenden Vielfalt an Orchideen schlendern wir durch die Anlage, tauschen Eindrücke aus und genießen diese besondere Ruhe.
Weiter geht es zum Mirador Humboldt, wo wir den weiten Blick über das Orotavatal teilen. Wir staunen, fotografieren und genießen einfach den Augenblick – auch hier zeigt sich der Charme des Nordens von Teneriffa in sattem Grün.
In La Laguna führt uns Corina durch die historische Altstadt. Wir bleiben beieinander, hören aufmerksam zu und entdecken die Stadt und auch die Markthalle.
Am Nachmittag tauchen wir im Anagagebirge in den Märchenwald ein. Die mystische Stimmung, der feuchte Duft des Waldes und die moosbewachsenen Lorbeerbäume wirken wie im Traum. In dieser besonderen Natur herrscht eine entspannte Atmosphäre.
Den krönenden Abschluss bilden der Mojoworkshop und die anschließende Weinprobe mit Rot-, Weiß-, Rosé- und Muskatellerwein sowie leckeren Tapas. Hier spüren wir deutlich, wie gut wir inzwischen zueinander gefunden haben – die Gespräche werden vertrauter, das Lachen häufiger und die Stimmung immer gelöster. Hier wird viel gelacht, angestoßen und erzählt.
Zurück im Hotel genießen wir gemeinsam das Abendessen. Später lassen wir den ereignisreichen Tag bei einem letzten Getränk in einer Bar in der Nähe des Hotels ausklingen – in guter Gesellschaft, mit vielen Gesprächen und dem Gefühl, auf dieser Reise nicht nur besondere Orte, sondern auch besondere Menschen gefunden zu haben.

Heiligabend im Loropark

Der Heilige Abend beginnt für uns ganz entspannt und doch voller Vorfreude. Der Großteil der Gruppe macht sich auf den Weg in den Loro Parque. In kleinen Grüppchen – manchmal auch ganz für sich – ziehen wir los, lassen uns treiben, staunen über die Tiere, bleiben bei den Gehegen stehen und genießen die Shows. Jeder erlebt diesen Tag ein bisschen anders, aber alle mit dem gleichen Gefühl: Urlaub, Freiheit und gemeinsames Unterwegssein.
Währenddessen entscheiden sich andere aus der Gruppe für ein kleines Abenteuer auf zwei Rädern, ein Bad im Pool, einen Spaziergang, kühle Biere oder einfach Faulenzen. Mit einem Leihmotorrad geht es Richtung Teide, die Stadt wird erkundet, Straßen werden entdeckt, Eindrücke gesammelt – einfach losziehen und schauen, was kommt.
Am Abend finden wir im Hotel wieder zusammen. Es tut gut, sich wiederzusehen, Geschichten auszutauschen und gemeinsam zu essen. Die Freude ist groß, als wir die kleinen Geschenke abholen, die der Eberhardt-Weihnachtsmann für uns hinterlassen hat – eine freundliche Geste, die den Abend besonders macht und ein bisschen Weihnachtszauber in die Ferne bringt.
Später ziehen wir weiter auf eine Dachterrasse an der Strandpromenade. Mit dem Geräusch der Brandung, in milder Abendluft, packen wir unsere Wichtelgeschenke aus. Beim Würfeln wechseln sie lachend und überraschend schnell ihre Besitzer.
Es wird gehofft, gejubelt und herzlich gelacht, wenn ein Geschenk im letzten Moment doch noch weiterwandern muss.
Irgendwann liegen die Würfel still, jeder hält etwas in den Händen, das vielleicht nicht geplant war, aber genau in diesen Moment passt. Wir sitzen noch eine Weile zusammen, unterhalten uns und genießen die besondere Stimmung. Es ist ein Heiligabend fern von Zuhause – und doch voller Wärme, Gemeinschaft und dieser stillen Gewissheit, dass genau diese gemeinsamen Augenblicke am Ende das schönste Geschenk sind.

Galabuffet am ersten Weihnachtsfeiertag

Der erste Weihnachtstag beginnt ruhig und ohne Eile. Etwa die Hälfte der Gruppe macht sich in Puerto de la Cruz auf den Weg zur Agatha-Christi-Treppe. Stufe für Stufe geht es hinauf, begleitet von Gesprächen, kurzen Pausen und immer wieder neuen Blicken auf die Umgebung, bis wir schließlich den Aussichtspunkt erreichen. Oben angekommen bleiben wir stehen, lassen den Blick schweifen und genießen diesen Moment – ein bisschen stolz, ein bisschen außer Atem, aber vor allem zufrieden.
Weiter führt der Weg in den Taoro-Park, eine grüne Oase mit viel Ruhe und Weite. Dort kehren wir im Taoro-Hotel ein und gönnen uns eine kleine Auszeit: ein Barraquito für die einen, ein Cappuccino für die anderen, Cola oder Bier – jeder genau das, worauf er in diesem Moment Lust hat. Es sind diese einfachen Dinge, die sich plötzlich besonders anfühlen: zusammensitzen, reden, lachen und einfach da sein.
Anschließend geht es zurück zum Hotel. Wir treffen uns am Pool, lassen die Sonne auf uns wirken oder suchen uns ein schattiges Plätzchen. Einige spazieren die Strandpromenade entlang, hören den Straßenmusikanten zu, bleiben stehen, lauschen, schauen aufs Meer.
Am Abend schließlich versammeln wir uns zum großen Weihnachts-Gala-Buffet – einem wahren Höhepunkt des Tages. Eine festliche Fülle aus fein komponierten Speisen, verführerischen Düften und liebevoll arrangierten Details lädt zum Genießen ein und lässt keinen Wunsch offen. Jeder Gang bietet kleine, kostbare Genussmomente, die zum Verweilen, Probieren und Teilen einladen. Während wir gemeinsam essen, anstoßen und lachen, wird spürbar, wie sehr dieses üppige Mahl den Tag krönt. Weihnachten ohne Kälte, dafür mit umso mehr Wärme – nicht nur auf den Tellern, sondern auch in der Gemeinschaft – genau das macht diesen Abend und diese Reise so besonders und wertvoll.

Garachico, Tenogebirge und Mascaschlucht

Nach dem Frühstück starten wir zu unserem Tagesausflug. Zunächst legen wir einen Stopp an der Küste ein, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den Rambla del Castro genießen können. Das Meer, die Steilküste und die raue Landschaft bieten einen eindrucksvollen Auftakt für den Tag.
Anschließend fahren wir weiter nach Garachico. Dort nimmt uns Corina mit auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte des Ortes. Sie führt uns durch die schmalen Gassen, zeigt uns die Kirche und erklärt, wo sich früher der Hafen befunden hatte, bevor er durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde. Garachico wirkt ruhig und geschichtsträchtig – man kann sich gut vorstellen, wie bedeutend dieser Ort einst gewesen sein musste.
Danach geht es weiter nach Masca. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis für sich: Die Masca-Schlucht präsentiert sich überwältigend und besonders die extrem schmalen, kurvenreichen Straßen, die sich den Berg hinunter und wieder hinauf winden, hinterlassen großen Eindruck. Dem Busfahrer zollen wir dafür großen Respekt.
In Masca selbst haben wir einen Aufenthalt. Auch hier weiß Corinna Spannendes zu berichten. Sie erzählt, dass die Straßen noch gar nicht so alt sind und die Bewohner früher ausschließlich mit Eseln in ihr Dorf gelangten. Selbst der Transport der Verstorbenen zu einem weiter entfernten Friedhof war mit enormen körperlichen Anstrengungen verbunden. Diese Geschichten lassen uns die Abgeschiedenheit und die Herausforderungen des Lebens in Masca in früherer Zeit gut nachvollziehen.
Von Masca aus setzen wir unsere Fahrt fort nach Santiago del Teide und fahren anschließend weiter zum Aussichtspunkt Garachico. Dort legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Bei einem Barraquito genießen wir den herrlichen Ausblick über die Dächer von Garachico, den tiefblauen Atlantik und den markanten Felsen vor der Küste, der dem Ort einst seinen Namen gab. Ein Moment zum Innehalten, Genießen und Durchatmen.
Den Abschluss unseres Tagesausflugs bildet Icod de los Vinos. Hier besichtigen wir zunächst das Bananenmuseum, das interessante Einblicke in den Anbau und die Bedeutung der Banane auf Teneriffa bietet Danach steht ein weiteres Highlight auf dem Programm: der berühmte tausendjährige Drachenbaum. Ehrfürchtig stehen wir vor diesem beeindruckenden Naturdenkmal, dessen mächtige Gestalt und lange Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt.
Nach dem Abendessen verteilen wir uns auf verschiedene Gaststätten in Puerto de la Cruz. Einige zieht es in eine Guinness-Bar, andere setzen sich in ein Café vor dem Hotel, wieder andere genießen den Abend auf einer Dachterrasse in der Altstadt. In gemütlicher Runde, bei guten Gesprächen und entspannter Stimmung lassen wir diesen ereignisreichen und wunderschönen Tag ausklingen.

Candelaria, die Pyramiden von Güímar, Santa Cruz, Playa de las Teresitas in San Andrés

Nach dem Frühstück starten wir bei herrlichstem Sonnenschein unseren Tagesausflug in Richtung des Wallfahrtsortes Candelaria. Dort spazieren wir zunächst ein Stück durch die Altstadt, bevor wir zur prächtigen Basilika mit ihrer berühmten schwarzen Madonna gelangen. Die besondere Atmosphäre dieses bedeutenden Ortes ist deutlich spürbar und lädt zum Verweilen ein.
Unser nächstes Ziel sind die Pyramiden von Güímar. Hier erzählt uns Michael ausführlich von den verschiedenen Theorien zur Entstehung der Pyramiden und vom Lebenswerk Thor Heyerdahls, der sich intensiv mit diesem Ort beschäftigt hatte. Besonders interessant ist der Rundgang durch den Giftgarten, in dem die unterschiedlichsten giftigen Pflanzen aus aller Welt zu sehen sind – ebenso faszinierend wie lehrreich.
Anschließend fahren wir weiter nach Santa Cruz. Corinna führt uns von der Markthalle bis zum Plaza de España und vermittelt dabei viele Eindrücke von der Hauptstadt Teneriffas. In der Markthalle hatten wir ausreichend Zeit, um alles in Ruhe zu betrachten, zu probieren, zu essen und zu trinken – ein lebendiger und farbenfroher Ort voller Gerüche und Eindrücke.
Vom Plaza de España aus geht es schließlich weiter zum Playa de las Teresitas in San Andrés. Dort haben wir etwas Zeit zum Baden und Entspannen am feinen Sandstrand, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel machen. Nach dem Abendessen klingt auch dieser sonnige und abwechslungsreiche Tag in angenehmer Atmosphäre aus.

Ein geplatzter Traum

Schon während des Frühstücks erreicht uns die traurige Nachricht, dass unser geplanter Ausflug in der Nacht aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht stattfinden kann. Nach der ersten Enttäuschung finden wir uns jedoch schnell damit ab und nutzten den Tag ganz bewusst zur Erholung.
Es bleibt viel Zeit für den Pool, für ausgedehnte Kartenspiele, kleine Spaziergänge und gemütliches Kaffeetrinken. Zwischendurch schmieden wir in aller Ruhe Pläne für die kommenden Tage.
So vergeht auch dieser Tag harmonisch und entspannt, und am Ende haben alle das Gefühl, ein Stück Erholung gewonnen zu haben.

Meeresbewohner

gestärkt vom Frühstück beginnt unser Tag mit der Fahrt in den Westen der Insel. Unser erstes Ziel ist ein Aussichtspunkt über Los Gigantes. Von hier oben offenbart sich die ganze Majestät der Steilküste – die fast senkrecht aus dem Atlantik aufragenden Basaltwände, die zu den höchsten Europas zählen, sind ein atemberaubender Anblick. Danach genießen wir die ruhige, maritime Atmosphäre direkt im kleinen Hafen.
Das Highlight folgt, als wir an Bord eines Ausflugsbootes gehen. Während wir entlang der monumentalen Steilküste gleiten, wird die unvergessliche Walbeobachtung zum Herzstück der Fahrt. Vor allem die neugierigen, hier heimischen Grindwale (Pilotwale) in ihren Familienverbänden zu sehen, ist ein bewegender Moment. An Bord sorgen kühle Getränk für Erfrischung, und es wird Paella serviert.
Auf der Rückfahrt lädt das fast türkisfarbene Wasser zu einem erfrischenden Badestopp in der malerischen Bucht bei Masca ein. Es ist ein perfekter Moment, um die Eindrücke des Tages auf sich wirken zu lassen, bevor wir die Fahrt zurück zum Hotel antreten und noch einen kurzen Stopp beim schwarzen Strand von Callao machen.
Der Abend klingt mit einem gemütlichen Abendessen und einem geselligen Spaziergang durch Puerto de la Cruz aus – ein abwechslungsreicher Tag voller Naturwunder und gemeinsamer Erlebnisse geht zu Ende.

Bummeln und Santa Cruz

Der Tag beginnt mit der vertrauten Morgenroutine beim Frühstück. Danach teilt sich unsere Gruppe: Ein Teil startet zu einer Stadterkundung, der andere genießt einen entspannten Tag in Puerto de la Cruz.
Pünktlich treffen wir uns in der Lobby und fahren mit dem Bus in die lebendige Hauptstadt Santa Cruz. Unser erstes Ziel ist das ikonische Auditorio de Tenerife. Das Gebäude mit seinem gewagten, schneeweißen Dach beeindruckt uns zutiefst – es ist wie eine festgehaltene Welle.
Von dort aus werfen wir einen Blick auf die grünen Hänge des Palmetum und die historische Festung Castillo de San Juan Bautista. Die alte Kanonenbastion am Hafen erzählt von der militärischen Vergangenheit der Stadt.
Unser Weg führt uns weiter, vorbei an der ehemaligen Küstenbatterie Batería de San Francisco, zum Museum für Naturgeschichte. Der Innenhof mit dem Café ist ein schöner Blickfang.
Danach tauchen wir ins Herz der Stadt ein: Der Plaza de la Candelaria mit der Touristinfo ist der perfekte Startpunkt. Von dort schlendern wir durch die belebte Fußgängerzone Calle del Castillo, lassen uns vom Trubel treiben und genießen die Atmosphäre.
Unser letzter Stopp ist die grüne Oase Parque García Sanabria. Wir schlendern bis zum Café zwischen exotischen Pflanzen, Springbrunnen und Skulpturen hindurch – eine wunderbare Ruhepause, bevor wir zum Busbahnhof und zurück zum Hotel aufbrechen.
Während wir unterwegs sind, verbringt die andere Hälfte der Gruppe einen perfekten Ruhetag. Einige liegen am Hotelpool, andere erkunden beim Shoppen die Geschäfte von Puerto de la Cruz oder lassen es sich einfach bei einem Kaffee oder Spaziergang gutgehen.
Am Abend kommen alle wieder zusammen und tauschen beim gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse des Tages aus – von städtischen Eindrücken bis zu poolseitiger Entspannung. Beim Essen besprechen wir auch, was der morgige Tag für jeden bringen soll. Ein Tag mit zwei ganz unterschiedlichen, aber für alle schönen Tempi geht zu Ende.

Sylvester

Ein besonderer Tag bricht an – Silvester. Wir beginnen ihn ganz entspannt, in unserem eigenen Rhythmus. Nach dem Frühstück steht der Vormittag ganz zur freien Verfügung. Die einen lassen es sich in der Sonne am Hotelpool gutgehen, die anderen machen einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Strandpromenade. Es ist ein Tag des Innehaltens, bevor das große Fest beginnt.
Gegen Abend findet die Gruppe langsam wieder zusammen. Am späten Nachmittag versammeln sich einige auf der Hotelterrasse zu einer entspannten Runde Kartenspielen. Bei guter Laune und einem letzten Drink in der Abendsonne steigt die Vorfreude auf den Abend.
Pünktlich um 20:00 Uhr kommen alle auf der Poolterrasse zum feierlichen „Chin Chin“-Anstoßen zusammen. Mit dem Klang sich berührender Gläser, vor der Kulisse der erleuchteten Stadt und dem tosenden Atlantik beginnen wir offiziell den Silvesterabend.
Danach beginnt der Höhepunkt: Unser Sylvester-Galadiner im 5. Stock des Hotels. Von 21:00 Uhr bis fast Mitternacht genießen wir ein mehrgängiges Festmenü. Das festlich dekorierte Restaurant bietet durch die großzügigen Fenster einen atemberaubenden Blick über die erleuchtete Küste.
Der Höhepunkt des Abends ist natürlich der Countdown um Mitternacht. Wie es in Spanien Tradition ist, liegen für jeden zwölf Weintrauben bereit. Mit jedem der zwölf Glockenschläge essen wir eine Traube und wünschen uns etwas. Als das Feuerwerk über dem Atlantik und den Dächern von Puerto de la Cruz zu sehen ist begrüßen wir mit Umarmungen, Glückwünschen und strahlenden Gesichtern das neue Jahr 2026.
Bis etwa 02:30 Uhr wird getanzt, zusammen gesessen und erzählt. Es war ein Silvester, das wir in dieser besonderen Atmosphäre auf Teneriffa sicher nie vergessen

Neujahrswanderung

Der erste Morgen des neuen Jahres beginnt entspannt. Nach einem ausgiebigen Frühstück teilt sich unsere Gruppe: Ein Teil erholt sich noch von der langen Silvesternacht, während die anderen um 11 Uhr in der Hotellobby zusammenkommen, um bestens ausgerüstet in das neue Jahr zu wandern.
Unser Ziel ist die wunderschöne Rambla de Castro. Dieser alte Fußweg führt uns durch eine üppige, fast tropische Landschaft voller Palmenhaine, Bananenplantagen und historischer Herrenhäuser. Die frische Meeresluft und das sanfte Rauschen des Atlantiks begleiten uns. Nach einer Weile erreichen wir einen fantastischen Aussichtspunkt, von dem aus wir den ikonischen Wasseraufzug (Elevador de Agua) in der Ferne sehen können. Diese einzigartige Konstruktion ist ein Wahrzeichen der Ingenieurskunst der Insel.
Den Rückweg treten wir entspannt mit dem Bus an. Nach insgesamt etwa vier Stunden an der frischen Luft sind wir wieder im Hotel. Den ersten Abend des Jahres 2026 lassen wir dann gemeinsam bei unserem Abendessen ausklingen und blicken auf einen perfekten, für jeden genau passenden Neujahrstag zurück.

La Orotava und Teide Nationalpark

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir unseren Tagesausflug in Richtung La Orotava. Dort angekommen, bestaunen wir am Plaza de la Constitución zunächst die Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción, eines der bedeutendsten Bauwerke von La Orotava. Die Ursprünge der Kirche reichen bis ans Ende des 15. Jahrhunderts zurück, kurz nach der spanischen Eroberung Teneriffas. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach erweitert und umgebaut, sodass sich heute verschiedene Baustile widerspiegeln. Besonders prägend ist der Neubau des 18. Jahrhunderts, der der Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild verleiht. Schon von außen wirkt das Gotteshaus imposant und bildet mit seiner Fassade einen zentralen und ruhigen Mittelpunkt des Platzes.
Anschließend gehen wir durch den Viktoriapark sowie am Rathausvorplatz mit der beeindruckenden Krippe mit lebensgroßen Figuren vorbei zum Casa de los Balcones, und weiter zur Gofio-Mühle, die einen schönen Einblick in die traditionelle Herstellung dieses Grundnahrungsmittels bietet.
Von dort aus setzen wir unsere Fahrt in den Teide-Nationalpark fort. Mitten in dieser einzigartigen Landschaft erwartet uns ein leckeres Tapas-Mittagessen mit Wein und Brot – ein Genuss in besonderer Umgebung.
Auf der Weiterfahrt zum Roque García verdüstert sich der Himmel, und plötzlich setzt starker Regen ein. Trotz – oder gerade wegen – des Wetters ist die Stimmung eindrucksvoll. Wir bewundern die karge, fast außerirdisch wirkende Mondlandschaft um uns herum und lauschen Corinas spannenden Erklärungen zur Entstehung der Vulkanlandschaft. Dabei entdecken wir auch schwarzes Obsidian-Gestein, das aufgrund seiner Härte bereits von den Guanchen zur Waffenherstellung genutzt wurde.
Auf der Rückfahrt zum Hotel halten wir noch bei einer Felsformation, die wie eine Margerite aussieht. Den Tag lassen wir schließlich bei einem entspannten Abendessen und anregenden Gesprächen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hotels – ruhig ausklingen.

Abschied

Der letzte Tag unseres Urlaubs ist angebrochen und steht ganz im Zeichen des individuellen Genießens. Nach dem Frühstück geht jeder seinen eigenen Impulsen nach, um diese besondere Zeit auf Teneriffa für sich abzurunden.
Die einen zieht es noch ein letztes Mal in den Loropark, um die üppige Pflanzenpracht und die exotischen Tiere in Ruhe zu betrachten. Andere suchen ein Restaurant auf, um sich von den typischen „Gambas al Ajillo“ – saftigen Garnelen in heißer Knoblauch- und Olivenöl-Sauce – zu verabschieden. Und natürlich darf der letzte, süße Barraquito an einem sonnenbeschienenen Platz nicht fehlen. Es ist ein Tag der persönlichen Highlights und stillen Abschiede von den Lieblingsplätzen.
Gegen Abend kommen dann alle wieder zusammen. Wir treffen uns zu einer Abschiedsrunde in der Bar auf der Dachterrasse unseres Hotels. Bei einem kühlen Getränk und mit dem atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt und das Meer blicken wir gemeinsam auf die erlebnisreichen Tage zurück, tauschen Fotos aus und lassen die schönsten Momente noch einmal Revue passieren.
Im Anschluss genießen wir unser letztes gemeinsames Abendessen auf der Insel.
Den endgültigen Abschluss findet der Abend und unsere Reise mit einem letzten, Spaziergang durch Puerto de la Cruz. Wir schlendern durch die abendlich beleuchteten Straßen, vorbei an vertrauten Plätzen, und nehmen den besonderen Zauber dieser kanarischen Stadt ein letztes Mal in uns auf.
Es war eine wunderbare Reise voller gemeinsamer Abenteuer und ganz persönlicher Glücksmomente.

Abreise

Der Abreisetag begann für einige ungewohnt früh und spürbar von Abschied geprägt. Mit zwei Transferbussen, die zu unterschiedlichen Zeiten abfuhren, machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Während der Fahrt ließen wir noch einmal die Schönheit der Insel an uns vorbeiziehen – die Landschaft, das Licht, das Meer. Ein letzter Blick, den man bewusst speichert.
Am Flughafen bleibt uns viel Zeit, um uns von liebgewonnenen Menschen zu verabschieden. Es wird umarmt, gelacht und auch ein wenig Wehmut ist dabei. Schließlich heben unsere Maschinen mehr oder weniger pünktlich ab. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck endet diese Reise, die hoffentlich noch lange nachklingen wird.


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