Asien–Kreuzfahrt mit Mein Schiff 6
Reisebericht: 19.01. – 04.02.2026
Unsere Kreuzfahrt führte uns von der faszinierenden Metropole Singapur durch die exotische Vielfalt Thailands, Vietnams und Malaysias – eine Reise voller Kultur, Natur und unvergesslicher Eindrücke.
Ein Reisebericht von
Mareike Schmidt
Flug nach Singapur
Zunächst reisten alle von uns bereits einen Tag vor dem Abflug nach Frankfurt an. Bei einem gemeinsamen Abendessen hatten wir die Gelegenheit, uns in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und uns auf die bevorstehende Reise einzustimmen.
Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen. Am Flughafen trafen wir noch zwei weitere Gäste, sodass unsere Gruppe nun komplett war. Kurz darauf erklang auch schon die Durchsage „Boarding completed“ – im wahrsten Sinne des Wortes – und wir hoben Richtung Dubai ab. Die Vorfreude war groß, vor allem auf die sommerlichen Temperaturen und die spannende Reise, die vor uns lag.
An Bord machten wir es uns gemütlich und wurden von der Crew bestens umsorgt. Der Flug verging angenehm und entspannt. In Dubai angekommen, einem der wichtigsten internationalen Drehkreuze mit seinem modernen Flughafen und beeindruckender Architektur, stiegen wir in unseren Anschlussflug nach Singapur um. Auch auf diesem Flug genossen wir die Zeit an Bord und ruhten uns aus, während wir unserem Reiseziel immer näher kamen.
Ankunft in Singapur und Einschiffung auf „Mein Schiff 6“
Am Morgen erreichten wir Singapur, den modernen Stadtstaat in Südostasien mit rund 5,9 Millionen Einwohnern. Singapur ist bekannt für seine beeindruckende Skyline, seine kulturelle Vielfalt und seinen Status als eines der wichtigsten Finanz- und Handelszentren der Welt. Bereits bei unserer Ankunft wurden wir von Mitarbeitern des Schiffes empfangen.
An Bord angekommen, hatten alle zunächst etwas Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen und sich in Ruhe in ihren Kabinen einzurichten.
Am Nachmittag trafen wir uns erneut, um wichtige organisatorische Informationen zu besprechen und gemeinsam einen kleinen Rundgang über das Schiff zu unternehmen. So konnten sich alle besser orientieren und einen ersten Eindruck von unserem schwimmenden Zuhause gewinnen.
Am Abend erkundete ich mit einigen Gästen Singapur bei Nacht. Unser erster Stopp waren die berühmten Gardens by the Bay, eine der bekanntesten Attraktionen der Stadt. Die futuristischen „Supertrees“ sind bis zu 50 Meter hoch und bilden zusammen mit den beleuchteten Gewächshäusern ein spektakuläres Gesamtkunstwerk. Wir hatten sogar noch das Glück, einen Teil der abendlichen Licht- und Musikshow zu erleben.
Anschließend fuhren wir mit dem Boot durch die Marina Bay und entlang des Singapore River. Während der Bootsfahrt erhielten wir einen wunderbaren Blick auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter das Finanzviertel, das ikonische Marina Bay Sands Hotel mit seinem markanten SkyPark, den berühmten Merlion – das Wahrzeichen Singapurs – sowie Clarke Quay, das lebendige Ausgehviertel mit seinen Restaurants, Bars und bunten Fassaden.
Zum krönenden Abschluss des Abends genossen wir einen originalen Singapore Sling im legendären Raffles Hotel. Dieser Cocktail wurde Anfang des 20. Jahrhunderts genau hier erfunden und zählt bis heute zu den bekanntesten Drinks der Welt. Das Raffles Hotel selbst ist eine historische Institution Singapurs und steht für kolonialen Charme, Eleganz und Geschichte.
Nach diesem besonderen Schlummertrunk freuten wir uns schließlich sehr auf unser Bett und einen erholsamen Nachtschlaf – voller Vorfreude auf die kommenden Tage unserer Kreuzfahrt.
Stadtrundfahrt Singapur
Nach einem erholsamen Schlaf freuten wir uns darauf, Singapur näher zu erkunden. Am Hafen trafen wir unseren deutschsprachigen Guide Achim, der uns den ganzen Tag begleiten sollte.
Unser erster Stopp führte uns zum berühmten Merlion, dem Wahrzeichen Singapurs. Die mythische Figur mit Löwenkopf und Fischkörper symbolisiert die Ursprünge der Stadt als Fischerdorf und steht zugleich für den Namen Singapur, der übersetzt „Löwenstadt“ bedeutet. Neben dem großen Merlion durfte natürlich auch der kleinere „Baby Merlion“ nicht fehlen.
Im Anschluss besuchten wir den National Orchid Garden im Botanischen Garten von Singapur, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Orchideengarten beherbergt über 1.000 Orchideenarten und mehr als 2.000 Hybriden. Besonders bekannt ist Singapur für seine Zucht außergewöhnlicher Orchideen, von denen viele nach Staatsgästen, Prominenten oder bedeutenden Persönlichkeiten benannt sind. Die farbenprächtigen Blüten und die liebevoll gestalteten Anlagen machten diesen Besuch zu einem echten Highlight.
Danach ging es weiter nach Little India, eines der lebendigsten Viertel der Stadt. Hier tauchten wir in eine völlig andere Welt ein: bunte Häuserfassaden, der Duft von Gewürzen, Räucherstäbchen und frischen Blumen sowie zahlreiche kleine Geschäfte prägten das Bild. Wir besuchten auch ein Hawker Center, eine typische singapurische Markthalle, in der an vielen kleinen Ständen frisch gekochte Speisen aus aller Welt angeboten werden. Diese Hawker Centers gehören zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe und sind ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens in Singapur.
Anschließend fuhren wir nach Chinatown, einem Viertel, das trotz moderner Hochhäuser viel von seinem traditionellen Charme bewahrt hat. Wir besichtigten einen Tempel, der Einblicke in den Buddhismus und die chinesische Kultur bot. Ganz in der Nähe nahmen wir auch unser Mittagessen ein. Nach dem Essen blieb noch etwas Zeit, um durch die Gassen Chinatowns zu bummeln oder Souvenirs zu kaufen.
Zum Abschluss des Tages erkundeten wir noch das arabische Viertel rund um Kampong Glam. Dieses Viertel ist geprägt von der beeindruckenden Sultan-Moschee mit ihrer goldenen Kuppel sowie von kleinen Boutiquen, Cafés und Stoffläden entlang der Haji Lane. Hier wird die malaiisch-arabische Geschichte Singapurs besonders deutlich.
Anschließend kehrten wir wieder zum Schiff zurück. Als das Schiff ablegte, trafen wir uns noch einmal gemeinsam an Deck und stießen mit einem Glas Sekt auf den Beginn unserer Kreuzfahrt an.
Erholung auf See
Die Gäste konnten es sich heute richtig gut gehen lassen und die frische Meeresbrise in vollen Zügen genießen. Ob bei einem ausgedehnten Lachsfrühstück, entspannenden kosmetischen Anwendungen im Spa-Bereich, einem kleinen Bummel über den neuen Wall des Schiffes, einem Eis auf dem Pooldeck oder bei interessanten Vorträgen im Theater – es war ganz sicher für jeden etwas Passendes dabei. Der Seetag bot die perfekte Gelegenheit, das Schiff und seine zahlreichen Angebote kennenzulernen und einfach einmal die Seele baumeln zu lassen.
Ich nutzte die Zeit, um mich um die Einreiseanmeldungen für Thailand zu kümmern, damit alle Gäste problemlos in das nächste Reiseland einreisen konnten. Gerade diese organisatorischen Vorbereitungen sind wichtig, um einen reibungslosen Ablauf der Reise zu gewährleisten.
Am Nachmittag trafen wir uns zu einer gemeinsamen Informationsrunde, in der wir wichtige Hinweise besprachen und einen Ausblick auf den morgigen Tag gaben. So waren alle bestens vorbereitet auf das kommende Programm.
Den Abend ließen wir bei einem schmackhaften Abendessen im Restaurant „Atlantik Mediterran“ ausklingen. In entspannter Atmosphäre lernten wir uns weiter kennen, tauschten erste Reiseeindrücke aus und genossen den Start in unsere Kreuzfahrt.
Koh Samui
Am heutigen Tag erreichten wir Koh Samui, eine der bekanntesten Inseln Thailands. Sie liegt im Golf von Thailand, gehört zur Provinz Surat Thani und zählt rund 70.000 Einwohner. Koh Samui ist nach Phuket die zweitgrößte Insel des Landes und bekannt für ihre palmengesäumten Strände, buddhistischen Tempel, üppige Vegetation und entspannte Atmosphäre. Dies war unser einziger Hafen auf der Reise, den wir per Tenderboot erreichten, da größere Schiffe nicht direkt anlegen können.
Ein großer Teil der Gruppe machte sich zunächst auf den Weg zum Big Buddha Tempel, auch Wat Phra Yai genannt. Die imposante, rund zwölf Meter hohe goldene Buddha-Statue thront auf einer kleinen vorgelagerten Insel im Nordosten von Koh Samui und ist eines der wichtigsten religiösen Wahrzeichen der Insel. Sie wurde 1972 errichtet und symbolisiert Schutz, Glück und Wohlstand. Von hier aus hatten wir zudem einen schönen Blick auf die Küste und das Meer.
Im Anschluss fuhren wir weiter zum bekannten Chaweng Beach, dem längsten und lebendigsten Strand der Insel. Der feine, helle Sand und das türkisfarbene Wasser machen ihn zu einem beliebten Bade- und Erholungsort. Leider wehte an diesem Tag die rote Flagge, die auf starke Strömungen hinweist, doch wir nutzten dennoch die Gelegenheit, uns kurz im Wasser abzukühlen und die Atmosphäre zu genießen.
Zum Abschluss unseres Ausflugs besuchten wir die berühmte Felsformation Hin Ta und Hin Yai, auch als „Großvater- und Großmutterfelsen“ bekannt. Diese natürlichen Granitformationen sind durch ihre außergewöhnliche Form weltweit bekannt und gehören zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Koh Samuis. Dort probierten wir auch eine typische lokale Süßigkeit, die es fast ausschließlich auf Koh Samui gibt: Khanom Lamai. Diese traditionelle Süßigkeit wird aus Kokosmilch, Reismehl und Palmzucker hergestellt, langsam gekocht und zu einer zähen, karamellartigen Masse verarbeitet. Sie gilt als Spezialität der Insel und wird oft frisch an kleinen Ständen verkauft. Zusätzlich konnten wir noch weitere lokale Leckereien kosten.
Anschließend fuhren wir zurück zum Hafen und mit dem Tenderboot wieder zu unserem Schiff. Am späten Nachmittag traf ich mich mit den anderen Gästen zu meiner Sprechstunde, bei der wir letzte Fragen klärten und wichtige Informationen für den kommenden Ausflug besprachen.
Den Abend gestaltete jeder individuell, denn am nächsten Tag stand uns in Bangkok ein langer und erlebnisreicher Tag bevor.
Bangkok
In Bangkok, der pulsierenden Hauptstadt Thailands, erwarteten uns schönes Wetter und unser örtlicher Guide Santi. Bangkok ist mit rund 11 Millionen Einwohnern im Großraum eine der größten Metropolen Südostasiens und bildet das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Chao Phraya und verbindet auf faszinierende Weise moderne Wolkenkratzer mit jahrhundertealten Tempeln und traditionellem Alltagsleben.
Zunächst besichtigten wir den imposanten Großen Königspalast, eines der bedeutendsten Wahrzeichen Thailands. Die weitläufige Palastanlage wurde 1782 erbaut und diente über 150 Jahre lang als offizielle Residenz der thailändischen Könige. Besonders beeindruckend sind die prachtvoll verzierten Gebäude, goldenen Stupas und kunstvollen Wandmalereien. Innerhalb des Palastgeländes befindet sich auch der Tempel Wat Phra Kaew, in dem der hochverehrte Smaragd-Buddha aufbewahrt wird – die wichtigste Buddha-Statue des Landes.
Nach diesem eindrucksvollen Besuch stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen und probierten verschiedene Köstlichkeiten der thailändischen Küche, die für ihre ausgewogene Kombination aus süßen, sauren, scharfen und salzigen Aromen bekannt ist.
Frisch gestärkt ging es anschließend weiter zu Wat Arun, dem sogenannten „Tempel der Morgenröte“. Er liegt direkt am Ufer des Chao Phraya und ist vor allem für seinen zentralen, etwa 70 Meter hohen Turm bekannt, der mit unzähligen bunten Porzellanscherben und Muscheln verziert ist. Besonders im Sonnenlicht schimmert der Tempel in beeindruckenden Farben und zählt zu den schönsten Fotomotiven Bangkoks.
Danach unternahmen wir eine Bootsfahrt durch die Thonburi-Klongs. Diese Kanäle sind Überbleibsel des alten Bangkok, das einst als „Venedig des Ostens“ bekannt war. Während der Fahrt bekamen wir einen authentischen Einblick in das traditionelle Leben der Menschen, die noch heute in einfachen Holzhäusern direkt am Wasser wohnen. Wir konnten sogar Warane beobachten, die sich oft an den Ufern oder im Wasser der Klongs aufhalten.
Zum Abschluss besuchten wir Wat Pho, den Tempel des liegenden Buddhas. Die riesige Buddha-Statue ist 46 Meter lang und 15 Meter hoch und vollständig mit Blattgold überzogen. Besonders eindrucksvoll sind die Fußsohlen der Statue, die mit kunstvollen Perlmutt-Einlegearbeiten verziert sind. Wat Pho gilt außerdem als Geburtsstätte der traditionellen Thai-Massage und beherbergt eine der ältesten Massageschulen des Landes.
Nach diesem erlebnisreichen Tag kehrten wir wieder zu unserem Schiff zurück. In der Nacht legten wir ab und ließen Bangkok mit vielen eindrucksvollen Erinnerungen hinter uns.
Erholung an Bord
An diesem Tag konnten wir den Morgen wieder ganz entspannt angehen und den Seetag in aller Ruhe genießen. Viele nutzten die Zeit für ein spätes Frühstück, einen Spaziergang an Deck oder einfach zum Entspannen mit Blick auf das Meer.
Zur Mittagszeit besuchten wir einen informativen Vortrag über Vietnam, bei dem wir spannende Einblicke in das kommende Reiseland erhielten – von der Geschichte und Kultur bis hin zu Landschaft, Traditionen und dem Alltag der Menschen.
Am Nachmittag trafen wir uns erneut zu einer kleinen Informationsrunde, in der wir wichtige Hinweise zu den nächsten Tagen besprachen.
Den Abend ließen wir bei einem schmackhaften Abendessen im Restaurant „Atlantik Klassik“ ausklingen. In angenehmer Atmosphäre genossen wir die vielfältigen Speisen und tauschten unsere Eindrücke der bisherigen Reise aus. Anschließend besuchten wir die mitreißende ABBA-Show im Theater, die mit bekannten Hits und viel guter Stimmung begeisterte.
Später ging es mit einigen Gästen noch auf das Pooldeck, wo wir bei einem gemütlichen Schlummertrunk den Abend fortsetzten. Die anschließende 70er-, 80er- und 90er-Jahre-Party sorgte für ausgelassene Stimmung, gute Musik und viel Tanz – ein rundum gelungener Abschluss dieses entspannten und zugleich unterhaltsamen Tages.
Seetag
Diesen Tag hatten wir noch einmal ganz zur freien Verfügung und konnten ihn nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten. Auch heute wurde wieder ein interessanter Vortrag über Malaysia angeboten, der uns auf das nächste Reiseland einstimmte und spannende Einblicke in Kultur, Geschichte und das moderne Leben des Landes vermittelte.
Ich nutzte die Zeit, um einige Fotos vom Schiff zu machen. Die Mein Schiff 6 gehört zur Flotte von TUI Cruises und wurde 2017 in Dienst gestellt. Sie ist rund 295 Meter lang und bietet Platz für etwa 2.500 Gäste, die von rund 1.000 Crewmitgliedern betreut werden. Das Schiff zeichnet sich durch sein großzügiges Platzangebot, ein modernes Design und ein umfangreiches Wohlfühlkonzept aus. An Bord befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars, ein großer Spa- und Fitnessbereich, mehrere Pools sowie ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm. Besonders beliebt sind die weitläufigen Außendecks, die viel Raum zum Entspannen und Genießen der Seetage bieten.
Am Nachmittag trafen wir uns wieder zu einer kleinen informativen Runde, in der letzte Hinweise gegeben und offene Fragen geklärt wurden. So waren alle bestens auf die kommenden Tage vorbereitet.
Das Abendessen genossen wir heute im Restaurant GOSCH, das für hochwertige Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten bekannt ist. Hier werden klassische Gerichte wie Fischbrötchen, Lachs, Garnelen oder Matjes ebenso serviert wie warme Fischgerichte – stets frisch zubereitet und in entspannter Atmosphäre.
Nach dem Essen besuchten wir im Theater die Show „Einmal um die Welt“, die musikalisch und tänzerisch sehr abwechslungsreich und liebevoll inszeniert war. Die Darbietung nahm uns mit auf eine Reise durch verschiedene Länder und Kulturen und bildete einen gelungenen Abschluss dieses entspannten Seetages.
Panoramafahrt durch Ho Chi Minh Stadt
Heute erreichten wir Vietnam, ein faszinierendes Land in Südostasien mit rund 100 Millionen Einwohnern. Vietnam blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück und verbindet traditionelle Kultur mit rasanter Modernisierung. Unsere Fahrt führte uns nach Saigon, das heute offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt heißt und mit etwa neun Millionen Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum des Landes ist. Trotz des neuen Namens wird die Stadt von vielen Einheimischen weiterhin liebevoll Saigon genannt.
Schon während der Fahrt erhielten wir viele interessante Eindrücke über das Land und seine Menschen. Vietnam ist bekannt für seinen dichten Verkehr mit unzähligen Motorrollern – Schätzungen zufolge sollen es bis 2027 rund 75 Millionen Motorräder im Land sein. Diese scheinen niemals anzuhalten, weshalb es wichtig ist, Straßen ruhig und gleichmäßig zu überqueren. Die Vietnamesen gelten als sehr freundlich, hilfsbereit und offen gegenüber Besuchern. Sprachlich gibt es im Vietnamesischen kein „sch“, weshalb viele Wörter anders ausgesprochen werden. Ein einfaches „Hallo“ lautet zum Beispiel „Xin chào“. Bier bestellt man oft ganz unkompliziert mit „Ba, ba, ba“, was sinngemäß „eins, zwei, drei – Prost“ bedeutet. Sehr beliebt ist das lokale Saigon-Bier. Auch der vietnamesische Kaffee ist berühmt: Er ist besonders stark und enthält mit etwa vier Prozent Koffein deutlich mehr als viele europäische Kaffeesorten.
Kulinarisch erfuhren wir, dass das vietnamesische Baguette, bekannt als „Bánh mì“, seinen Ursprung in der französischen Kolonialzeit hat. Frankreich war rund 150 Jahre in Vietnam präsent, was deutliche Spuren in Architektur, Küche und Kultur hinterlassen hat. Heute prägen moderne Entwicklungen wie Industrieparks und sogar Elektroautos internationaler Marken das Stadtbild.
Unser erster Halt war ein Fotostopp am Saigon-Fluss, der sich durch das Stadtzentrum schlängelt und eine wichtige Verkehrs- und Lebensader der Metropole darstellt. Von hier aus bot sich ein schöner Blick auf die Skyline mit ihren modernen Hochhäusern.
Anschließend besuchten wir die zentrale Post von Saigon, ein eindrucksvolles Bauwerk aus der französischen Kolonialzeit, das von Gustave Eiffel mitentworfen wurde. Gleich gegenüber befindet sich die Kathedrale Notre-Dame, die ebenfalls von den Franzosen erbaut wurde. Leider war sie aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen, beeindruckte jedoch auch von außen mit ihrer roten Backsteinfassade.
Zur Mittagszeit hatten wir Freizeit rund um den Bitexco Financial Tower, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Der moderne Wolkenkratzer ist etwa 262 Meter hoch und verfügt über eine Aussichtsplattform mit spektakulärem Blick über Saigon. Viele nutzten die Gelegenheit, mit dem Aufzug hinaufzufahren und die Stadt aus der Vogelperspektive zu erleben.
Zum Abschluss besuchten wir in Chinatown, dem Stadtteil Cholon, einen traditionellen chinesischen Tempel. Diese Tempel sind wichtige spirituelle Orte und zeichnen sich durch reich verzierte Dächer, Räucherstäbchen und eine ganz besondere Atmosphäre aus. Hier bekamen wir noch einmal einen Eindruck von der religiösen Vielfalt und den kulturellen Einflüssen in Vietnam.
Am Nachmittag kehrten wir wieder zu unserem Schiff zurück. Am Abend war an Bord wieder einiges geboten, sodass jeder ganz nach seinem Geschmack den Tag ausklingen lassen konnte.
Erholungstag an Bord
Heute konnten wir uns nach den vielen Eindrücken in Vietnam etwas erholen. Am Vormittag fand wieder ein interessanter Vortrag über Padang und Langkawi statt. Dabei erhielten wir spannende Einblicke in Kultur, Geschichte und Landschaft dieser beiden Regionen.
Am späten Nachmittag gab es erneut eine Informationsrunde für Fragen und organisatorische Hinweise. Danach genossen wir ein schmackhaftes Abendessen im Atlantik Klassik.
Der Abend brachte dann noch ein echtes Highlight: Es fand eine White Party statt. Alle Gäste waren weiß gekleidet, und auch das Schiff war passend dazu wunderschön dekoriert. Als besonderer Höhepunkt erwartete uns ein großes Schokoladenbuffet. Selbst die Kapitänin ließ sich dieses Event nicht entgehen. Zusätzlich gab es eine tolle Show mit Künstlern von Mein Schiff.
Apropos Essen – hier ein paar spannende Fun Facts zur Versorgung auf einem Kreuzfahrtschiff wie der Mein Schiff 6: Auf einer einwöchigen Reise werden mehrere Tonnen Lebensmittel verbraucht. Dazu gehören zum Beispiel rund 6–8 Tonnen Fleisch, mehrere Tonnen Obst und Gemüse sowie tausende Eier. Pro Tag können mehrere tausend Brötchen gebacken werden. Auch beim Getränkekonsum kommen beeindruckende Zahlen zusammen: Oft werden mehrere tausend Liter Wasser, Softdrinks und Säfte verbraucht. Beim Wein können es je nach Route und Gästeanzahl mehrere tausend Flaschen pro Reise sein. Außerdem werden häufig mehrere hundert Kilogramm Kaffee verbraucht – kein Wunder bei so vielen Gästen und Crewmitgliedern. Diese Mengen müssen perfekt geplant und gelagert werden, damit während der gesamten Reise jederzeit frische Lebensmittel verfügbar sind. Genau das macht die Logistik hinter einer Kreuzfahrt so beeindruckend.
Tag auf See
Die meisten Passagiere gingen den Tag heute ruhig an, und auf dem Pooldeck war dann ab Vormittag wieder jede Menge los. Heute fuhren wir durch die Straße von Singapur und die Straße von Malakka. Die Straße von Malakka gehört zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Sie ist etwa 800–900 Kilometer lang und verbindet den Indischen Ozean mit dem Südchinesischen Meer. Ein sehr großer Teil des weltweiten Seehandels – darunter besonders Öltransporte aus dem Nahen Osten nach Ostasien – passiert diese Route. Pro Jahr fahren hier zehntausende Schiffe, wodurch sie zu einer der meistbefahrenen Meerengen weltweit zählt. Die Straße von Singapur ist deutlich kürzer, aber genauso wichtig für die internationale Schifffahrt. Sie verbindet die Straße von Malakka mit dem Südchinesischen Meer und liegt direkt an einem der größten Häfen der Welt – Singapur. Durch die enge Passage und den extrem dichten Schiffsverkehr gilt sie als nautisch anspruchsvoll, ist aber ein zentraler Bestandteil der globalen Handelswege zwischen Europa, dem Nahen Osten und Ostasien.
Heute hatte man außerdem die Möglichkeit, einmal eine Junior Suite zu besichtigen. Dabei konnten viele Gäste einen Blick auf die größeren Kabinenkategorien werfen und sich einen Eindruck vom Komfort an Bord verschaffen.
Am späten Nachmittag trafen wir uns zu einer kleinen Inforunde, vor allem, um uns auf den morgigen Ausflug vorzubereiten.
Am Abend genossen wir ein Essen im Gosch und ließen den Abend noch in der Bar Außenalster ausklingen.
Kuala Lumpur
Heute erreichten wir Malaysia, einen Staat in Südostasien mit rund 33 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt Kuala Lumpur ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und zählt mit Metropolregion mehrere Millionen Einwohner. Die Stadt ist bekannt für moderne Wolkenkratzer, lebendige Märkte und eine Mischung aus malaiischer, chinesischer und indischer Kultur.
Wir legten zunächst in Kuala Lumpur an. Unser Guide Ammar begrüßte uns am Hafen und wir machten uns zuerst auf den Weg zu den Batu-Höhlen.
Diese Kalksteinhöhlen sind über 400 Millionen Jahre alt und liegen etwa 13 Kilometer nördlich von Kuala Lumpur. Sie sind ein bedeutender hinduistischer Wallfahrtsort und dem Gott Murugan gewidmet. Besonders beeindruckend ist die riesige Murugan-Statue vor den Höhlen. Wir hatten großes Glück, denn während unseres Besuchs begann das Thaipusam-Fest. Dabei bringen Gläubige Opfergaben dar und pilgern zu den Höhlen – eines der wichtigsten religiösen Feste der Tamilen in Malaysia.
Im Anschluss fuhren wir auf den KL Tower (Menara Kuala Lumpur). Von dort hat man einen großartigen Rundumblick über die Skyline der Stadt mit ihren vielen Hochhäusern.
Danach konnten die Gäste Schokolade mit Durian probieren – der sogenannten „Stinkfrucht“. Sie riecht sehr intensiv, gilt aber in Südostasien als Delikatesse.
Anschließend legten wir noch einen Stopp bei den Petronas Towers ein. Mit ihren 452 Metern Höhe gehörten sie lange zu den höchsten Gebäuden der Welt und sind heute noch das Wahrzeichen von Kuala Lumpur.
Unser Mittagessen nahmen wir in Chinatown ein, wo es viele Streetfood-Stände und kleine Geschäfte gibt.
Danach besichtigten wir noch den Vogelpark von Kuala Lumpur, einen der größten frei begehbaren Vogelparks der Welt mit tausenden Vögeln aus vielen verschiedenen Arten.
Dann ging es wieder zurück zum Schiff. Am Abend war wieder jede Menge los an Bord. Die Schiffscrew stellte heute ihre Talente vor und sorgte für einen schönen Abend.
Langkawi
Heute erreichten wir Langkawi, eine Inselgruppe mit rund 99 Inseln vor der Nordwestküste Malaysias im Bundesstaat Kedah. Langkawi ist besonders bekannt für seine traumhaften Strände, dichten Regenwälder und als UNESCO Global Geopark – eine Auszeichnung für die einzigartige Geologie und Naturvielfalt der Region.
Unser erster Halt galt der Seilbahn, der Langkawi SkyCab, denn wir wollten uns Langkawi aus der Vogelperspektive anschauen. Die Seilbahn gehört zu den steilsten der Welt und führt vom Oriental Village auf den Berg Gunung Machinchang. Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von über 650 Metern, während der höchste Punkt etwa 708 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Von oben hat man einen spektakulären Blick über Regenwald, Inseln und – bei guter Sicht – sogar bis nach Thailand.
Am Eingang der Seilbahn konnten noch Souvenirs erstanden werden. Manche von uns hatten das Glück, Brillenlanguren zu bestaunen. Diese seltenen Affen, auch Dusky Leaf Monkeys genannt, erkennt man an ihrem grauen Fell, den weißen Augenringen und ihrem langen Schwanz. Sie leben hauptsächlich in den Regenwäldern Südostasiens und ernähren sich vor allem von Blättern und Früchten.
Dann aßen wir im Wings Hotel zu Mittag.
Am Nachmittag fuhren wir durch den Kilim Geoforest Park mit dem Boot durch die Mangroven. Dieses Schutzgebiet gehört ebenfalls zum UNESCO-Geopark Langkawi und ist bekannt für seine Mangrovenwälder, Kalksteinfelsen, Höhlen und eine große Artenvielfalt. Hier leben unter anderem Adler, Affen, Warane und viele Fischarten. Die Mangroven sind außerdem sehr wichtig für den Küstenschutz und als Kinderstube für viele Meeresbewohner.
Außerdem besichtigten wir eine Fledermaushöhle, in der zahlreiche Fledermäuse tagsüber kopfüber an den Felsen hängen – ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Nach diesem wunderschönen Tag fuhren wir wieder zu unserem Schiff zurück, und am Abend erwartete uns noch eine Elvis-Show im Theater.
Penang
Am heutigen Tag erreichten wir Penang, eine Insel an der Westküste Malaysias, die für ihre kulturelle Vielfalt, ihre koloniale Geschichte und ihre ausgezeichnete Küche bekannt ist.
Die Hauptstadt George Town gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt über 700.000 Einwohner im Großraum. Penang wurde früher vor allem durch den Gewürzhandel und seine wichtige Lage auf der Handelsroute zwischen Indien und China geprägt.
Wir fuhren nur ein kleines Stück und schauten uns die Clan Jetties an. Dabei handelt es sich um traditionelle Pfahlbauten-Dörfer direkt am Wasser, die ursprünglich zwischen den 1880er- und 1960er-Jahren von chinesischen Einwanderern errichtet wurden. Jede der Siedlungen gehörte einem bestimmten Familienclan. Heute sind noch sieben dieser Dörfer erhalten und sie zählen zu den bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten von George Town.
Danach ging es zum Kek-Lok-Si-Tempel. Dieser Tempel ist einer der größten buddhistischen Tempel Südostasiens und gilt als der größte buddhistische Tempel Malaysias. Der Bau begann bereits 1890 und dauerte über 20 Jahre. Besonders beeindruckend ist die Pagode der 10.000 Buddhas sowie die große Statue der Göttin Guanyin. Der Name bedeutet übersetzt „Tempel des höchsten Glücks“. Man konnte sich auch noch die Pagode anschauen, aber den meisten Gästen war es zu warm.
Abschließend besichtigten wir noch einen buddhistischen Tempel, in dem man sehr gut sehen konnte, wie stark Religion und Alltag in Malaysia miteinander verbunden sind. Viele Tempel vereinen Einflüsse aus Buddhismus, Taoismus und chinesischer Volksreligion.
Zum Abschluss besichtigten wir die Penang Peranakan Mansion. Dieses Museum zeigt das Leben der sogenannten Peranakan oder Baba-Nyonya – Nachfahren chinesischer Händler, die sich in Malaysia niederließen und ihre Kultur mit lokalen Traditionen vermischten. In der Villa sieht man original erhaltene Möbel, Kleidung, Schmuck und Alltagsgegenstände dieser wohlhabenden Händlerfamilien.
Dann ging es wieder zurück zum Schiff. Am Abend genossen wir eine Musicalshow im Theater.
Letzter Seetag der Reise
Heute war bereits unser letzter Seetag der Reise, aber uns erwarteten noch viele tolle Erlebnisse an Bord.
Zum Frühstück empfing ich die Gäste im Hanami Restaurant. Aufgrund unseres leider nicht ganz gelungenen Ausfluges in Kuala Lumpur lud EHT die Gäste zu einem ausgezeichneten Frühstück ein. Es mangelte wirklich an nichts: Pralinen, Lachs, Eggs Benedict, Sekt – niemand musste hungrig vom Tisch aufstehen.
Danach konnten sich die Gäste noch etwas entspannen, allerdings stand auch das Kofferpacken auf dem Programm – ein Zeichen dafür, dass sich die Reise langsam dem Ende näherte.
Am Nachmittag gab es noch einen interessanten Vortrag über Singapur. Dabei ging es unter anderem um die Geschichte des Stadtstaates, der sich von einem kleinen Fischerdorf zu einem der wichtigsten Finanz- und Handelszentren der Welt entwickelt hat. Singapur zählt heute zu den wohlhabendsten Ländern weltweit und ist bekannt für seine moderne Architektur, seine kulturelle Vielfalt und seine strengen, aber sehr effektiven Gesetze.
Im Anschluss trafen wir uns alle für wichtige Ausschiffungsinformationen, damit am nächsten Tag alles reibungslos ablaufen konnte.
Den Abend ließen wir noch einmal gemütlich im Atlantik Klassik ausklingen und stießen gemeinsam auf diese wunderschöne Reise an.
Ganz zum Abschluss verabschiedete sich natürlich auch die Crew von uns – immer ein emotionaler Moment.
Der Kreuzfahrtdirektor erzählte uns außerdem, welche beeindruckenden Mengen während der Reise verbraucht wurden – und ich habe natürlich fleißig mitgeschrieben:
14.210 Liter Wein
31.421 Cocktails
4,2 Tonnen Fisch
42,7 Tonnen Obst und Gemüse
3,6 Tonnen Speiseeis
14.666 Rollen Toilettenpapier
Solche Zahlen zeigen sehr gut, welche logistische Meisterleistung hinter einer Kreuzfahrt steckt. Ein Kreuzfahrtschiff funktioniert wie eine schwimmende Kleinstadt: Lebensmittel werden oft für mehrere Wochen gebunkert, Kühlhäuser lagern tonnenweise Frischwaren, und die Küchen arbeiten rund um die Uhr.
An Bord kümmerten sich insgesamt 947 Crewmitglieder aus 45 Nationen um das Wohl der Gäste. Diese internationale Vielfalt sorgt nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern macht auch einen großen Teil der besonderen Atmosphäre an Bord aus.
Ausschiffung in Singapur und Rückflug nach Deutschland
Heute hieß es leider Abschied nehmen, doch bevor es endgültig so weit war, nutzten einige von uns noch einmal die Möglichkeit für einen letzten Ausflug in Singapur.
Dabei sahen wir zunächst den Singapore Flyer, eines der größten Riesenräder der Welt. Mit einer Höhe von rund 165 Metern bietet er einen spektakulären Blick über die Skyline von Singapur, die Marina Bay und bei klarer Sicht sogar bis nach Malaysia und Indonesien. Eine Fahrt dauert etwa 30 Minuten und gehört zu den beliebtesten Attraktionen der Stadt.
Danach besuchten wir die Gardens by the Bay und liefen über den berühmten Skywalk zwischen den futuristischen Supertrees. Die Gardens by the Bay sind ein moderner Naturpark mitten in der Stadt und erstrecken sich über mehr als 100 Hektar. Besonders beeindruckend sind die bis zu 50 Meter hohen Supertrees, die nicht nur als vertikale Gärten dienen, sondern auch Solarenergie sammeln und Regenwasser speichern. Der Skywalk verbindet einige dieser Bäume in luftiger Höhe und bietet einen einmaligen Blick auf die Marina Bay Sands und die Skyline.
Abschließend machten wir noch eine Bootsfahrt durch die Marina Bay und entlang des Singapore Rivers. Dabei konnten wir uns noch einmal von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten verabschieden, darunter das Finanzviertel, der Merlion, das Marina Bay Sands Hotel und die historischen Uferbereiche rund um Clarke Quay. Diese Mischung aus moderner Architektur und kolonialer Geschichte macht Singapur so besonders.
Zurück auf dem Schiff aßen wir noch etwas, zogen uns um und machten uns anschließend auf den Weg zum Flughafen. Zum Glück blieb noch kurz Zeit, um den Jewel Changi Airport zu bestaunen. Dieses architektonische Highlight beherbergt den berühmten „Rain Vortex“, den höchsten Indoor-Wasserfall der Welt mit etwa 40 Metern Höhe. Umgeben ist er von einem tropischen Indoor-Garten mit tausenden Pflanzen und Bäumen – fast wie ein kleiner Regenwald mitten im Flughafen.
Bevor wir uns versahen, saßen wir bereits im Flugzeug Richtung Dubai und von dort weiter nach Frankfurt.
Ankunft in Deutschland
Bereits im Landeanflug sahen wir, dass noch Schnee lag und sich die Felder in ein weißes Winterkleid gehüllt hatten. Auch an den Temperaturen merkten wir sofort, dass wir wieder im Winter angekommen waren. Nach den warmen, tropischen Temperaturen der vergangenen Tage war der Kontrast deutlich spürbar.
Dennoch freuten wir uns auf unser Zuhause, auf unsere Familien und Freunde und darauf, all die wunderbaren Erlebnisse und Eindrücke dieser Reise nun teilen zu können. Solche Reisen bleiben lange in Erinnerung und begleiten einen oft noch weit über die Rückkehr hinaus.
Ich hoffe, dass ihr eine wunderbare Zeit hattet und euch gut erholen konntet! Genießt den Reisebericht am besten bei einem warmen Getränk und gemütlich eingekuschelt, so wie es sich in der Winterzeit gehört.
Bleibt alle schön gesund, behaltet eure Reiselust und sammelt weiterhin viele unvergessliche Eindrücke rund um die Welt. Reisen bereichert, verbindet Menschen und schafft Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben.
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