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Aloha – Inselhüpfen auf Hawaii

Reisebericht: 23.04. – 08.05.2026

Auf zum "lele moku" (hawaiianisch für Inselhüpfen) heißt es für dreizehn reiselustige Gäste und Reisebegleitung Franzi. Wir entdecken die vier größten Inseln der Inselgruppe Hawaii. Aloha!

Franziska Barthel

Ein Reisebericht von
Franziska Barthel

Inselhüpfen Hawaii -  San Francisco von oben (2) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii -  San Francisco (11) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii -  San Francisco (45) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii -  San Francisco - Painted Ladies (1) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii -  San Francisco - Alcatraz (4) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Oahu - Nuuanu Pali Ausblick (4) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Oahu (47) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Kauai (1) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Maui - Vulkan Haleakala (9) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Maui - Vulkan Haleakala (16) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Maui - Katamaranfahrt (12) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Inselhüpfen Hawaii - Los Angeles (17) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL)

23. April – Flug nach San Francisco

Für 13 reiselustige Gäste beginnt ein neues Abenteuer. Für einige geht es schon früh am morgen los, bevor der Zubringerflug nach Frankfurt beginnt
Dort trifft die ganze Gruppe mit Reisebegleitung Franzi zusammen. Mit etwas Verspätung starten wir in Richtung USA. Nach 12 Stunden Flugzeit ist unser erstes Ziel erreicht: San Francisco. Die Stadt der steilen Hügel, Innovationen und Hippies.
Die Einreise verläuft reibungslos und alle Koffer sind angekommen. Unsere Reiseleiterin Martina begrüßt uns und schon kann es losgehen.
Die Amerikaner lieben Sportveranstaltungen, was wir direkt in de Stadt merken. Heute findet ein Baseballspiel in der Stadt statt, die San Francisco Giants gegen die Los Angeles Dodgers. Überall gibt es Stau und unzählige Menschen in Trikots.
Bevor Müdigkeit aufkommt, checken wir im Hotel ein und dann lädt uns Martina zu einem ersten Spaziergang ein. Direkt unterhalb von unserem Hotel Caza befindet sich der Fishermans Wharf. Der riesige Hafen der Stadt. Bei strahlendem Sonnenschein werfen wir einen ersten Blick auf die Gefängnisinsel Alcatraz und sehen von weitem schon das Wahrzeichen der Stadt: die Golden Gate Bridge.
Der Tag ist schon lang, so gibt es ein zeitiges kleines Abendessen am Hafen und alle fallen müde ins Bett.

24. April – San Francisco

Die zerrissenen Jeans haben wir zu Hause gelassen, aber können von Udo Jürgens Klassiker „Ich war noch niemals in New York“ definitiv die Liedzeile „ging nie durch San Francisco“ streichen.
Der Morgen startet mit einem Frühstück im Hotel. Kurz darauf werden wir schon von Rudy unserem heutigen Busfahrer und Martina abgeholt. Wir sind gespannt, was uns erwartet.
Gleich um die Ecke stoppen wir das erste Mal, denn am Pier 39 geht es tierisch zu. Unzählige Seelöwen machen es sich hier auf schwimmenden Holzplattformen Tag für Tag gemütlich. Auch wenn die Tiere hier nur liegen und schlafen, könnte man dem Geschehen ewig zusehen. Doch wir wollen heute noch so viel entdecken.
Während der Fahrt merken wir schon, die Stadt besteht aus vielen Hügeln, so entstand auch die nächste Sehenswürdigkeit unweit vom Hotel. Die Lombard Street ist als kurvenreichste Straße bekannt. Ein Schauspiel, wir die Autofahrer hier den Berg von oben nach unten bezwingen. Noch besser gefällt uns, wie schön die Straße angelegt ist. Alles ist grün bepflanzt und unzählige Blumen schmücken den Straßenrand.
Ein Highlight jagt das nächste.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden die manuell betriebenen Seilbahnen erfunden, da die Straßen bei Regen für die Pferdekutschen zu glatt wurden. Nach heute fahren auf zwei Linien die Cable Cars. Auch wir kommen in den Geschmack einer Fahrt. Nur fällt die Wahl schwer, lieber gemütlich sitzen oder sich außen hinstellen und den Fahrtwind genießen?
Wir steigen wieder in den Bus, besuchen die „Painted Ladies“ am Alamo Square, werfen einen Blick über die Stadt auf den Twin Peaks und machen eine Pause am Golden Gate Park.
Nun kommt das, auf was sich alle gefreut haben. Das Wahrzeichen der Stadt ist und bleibt die Golden Gate Bridge. Doch für was ist die Stadt auch bekannt: den Nebel. Von dem ist heute weit und breit keine Spur und so erleben wir das imposante Bauwerk bei strahlendem Sonnenschein und genießen den Spaziergang auf die andere Seite der Bucht. Mehr Golden Gate Bridge geht nicht!
Wir haben uns entschlossen den Tag voll auszukosten und vor dem Abendessen keinen Stopp im Hotel einzulegen. So haben wir noch Zeit im Künstlerstädtchen Sausalito etwas Zeit zu verbringen, ein Eis zu essen, die Sonne zu genießen, am Hafen spazieren zu gehen oder in den kleinen Läden und Galerien zu stöbern.
Pünktlich 18 Uhr legt unsere Fähre zurück nach San Francisco ab, wo wir am Pier 39 ein leckeres Abendessen im Restaurant „Swiss Louis“ ein leckeres Abendessen genießen. Heute haben wir uns das Tiramisu zur Nachspeise aber sowas von verdient!

25. April – Flug nach Honolulu

Heute fliegen wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Nach fünf Flugstunden heißt es „Aloha Hawaii“!
Mit 25°C und einer Blumenkette aus Orchideen begrüßt uns der Flughafen Honolulu auf der Insel O‘ahu und unser Reiseleiter Ka‘ili.
Mit dem Bus erreichen wir wenig später unser Hotel direkt am Waikiki-Beach. Alle haben einen wunderbaren Blick auf den Stand, das Meer und das Treiben der Menschen entlang der Promenade.
Das gemeinsame Abendessen findet heute im Restaurant „Duke‘s Waikiki“ statt. Das Restaurant ist Duke Kahanamku gewidmet, er gewann mehrere Medaillen im Schwimmen bei Olympia und brachte das Surfen vom Waikiki Beach in die ganze Welt.
Nach dem leckeren Drei-Gang-Menü fallen wir müde ins Bett und freuen uns auf die Abenteuer der nächsten Tage.

26. April – Pearl Harbour

Der Vormittag ist der Freizeit gewidmet. Wir haben Zeit um gemütlich im Tag anzukommen, das erste Mal im Pazifik zu baden und die ersten Souvenirs einzukaufen.
Ab Mittag übernimmt wieder Ka‘ili und wir widmen uns der Geschichte von O‘ahu. Für die USA war Hawaii, mit der Lage mitten im Pazifik, immer ein wichtiger Militärstützpunkt. Noch heute sind auf den Inseln über 100.000 Soldaten stationiert. Unser heutige Ausflug führt uns nach Pearl Harbor, wo eine große Gedenkstätte für die Ereignisse des 7. Dezember 1941 errichtet wurde. Beim Angriff der Japaner auf die USA starben auf O‘ahu an diesem Tag über 2.000 Menschen. Über die Hälfte beim Angriff auf das Kriegsschiff USS Arizona, das immer noch versunken im Hafenbecken liegt. Keiner der Matrosen wurde je aus dem Schiff geborgen. Die gesamte Ausstellung zeigt mit Bildern und vielen Videos die Geschehnisse diesen schweren Tages.
Auf dem Weg zurück ins Hotel wollen wir die leeren Straßen von Honolulu nutzen und machen noch eine kleine Stadtrundfahrt. Durch das Chinesische Viertel erreichen wir den Königspalast. Er ist der einzige auf US-Boden und war bis 1893 der offizielle Sitz des letzten Hawaiianischen Königs. Heute ist es ein Museum.
Den restlichen Nachmittag genießen wir im Hotel oder am Strand, bevor es zum gemeinsamen Abendessen ins Hard Rock Café geht.

27. April – Inselrundfahrt Oahu

Guten Morgen Waikiki! Wir wollen heute die gesamte Insel erkunden und unser Tour beginnt pünktlich 8 Uhr. Die Umrundung von O‘ahu gehen wir gegen den Uhrzeigersinn an.
Unweit vom Hotel wurde der Aussichtspunkt nach der Pilotin Amelia Earhart die 1935 als erster Mensch allein von Hawaii nach Kalifornien flog. Zwei Jahre später stürzte mit ihrem Flugzeug im Pazifik ab, bis heute wurde sie nicht gefunden.
Ein hawaiianischer Superstar macht unser Route heute Schwierigkeiten. Im Südöstlichen Zipfel der Insel finden Dreharbeiten mit Jason Momoa statt, somit ist die Durchfahrt gesperrt, wir müssen also über das Gebirge auf die andere Inselseite.
Vom Aussichtspunkt Nu‘uana Pali haben wir einen wunderschön Ausblick auf die Ostküste, bevor wir einen Stopp im japanischen Tempel „Byodo-In“ einlegen.
Vor dem Mittagessen machen wir halt an einer Macadamia-Farm. Schon geht es weiter in den Norden.
Der kleine Ort Hali‘iwa ist das Zielfür viele Surfer und auch Touristen. Wir haben Zeit durch die kleinen Läden zu bummeln oder ein Eis in Obamas Lieblingseisdiele zu essen.
Nachdem wir jetzt lange entlang der Küste gefahren sind, biegen wir wieder am ns Landesinnere in Richtung Süden. Das Land gehört hier hauptsächlich der Firma Dole und es werden Früchte, hauptsächlich Ananas angebaut. Der dazugehörige Laden erinnert an Karls Erdbeerdorf in Deutschland. Hier gibt es alles rund um die Ananas. Besonders lecker ist das selbstgemachte Softeis. Eine tolle Erfrischung kurz vor Ende unserer Tour, denn nach einigen Kilometern auf dem Highway sind wir zurück im Hotel.
Damit bleibt auch wieder etwas Zeit, um baden zu gehen und es heißt auch wieder: Koffer packen. Morgen hüpfen wir zur nächsten Insel.

28. April – Flug nach Kauai

Nun haben wir den Dreh mit dem Frühstück raus und genießen es ein letztes Mal auf unserer Reise hier in Waikiki.
Die Koffer werden wieder in den Reisebus geladen und wir fahren zum Flughafen Honolulu. Beim zweiten Anlauf finden wir dann auch das richtige Terminal und checken für unseren Flug auf die Insel Kauai ein. Der Flug dauert knapp 50 Minuten und auch unser Hotel ist in nur kurzer Fahrtzeit erreicht.
Hier lässt es sich aushalten. Kein lauter Waikiki-Lärm. Eine tolle Poollandschaft und den Ozean direkt vor der Nase.
Am freien Nachmittag kann man richtig gut im Urlaub ankommen und die Sonne genießen.

29. April – Helikopter–Flug

Wir starten heut wieder früh am Morgen. Das Frühstück haben wir bereits gestern vorbestellt, damit wir unseren Transfer nicht verpassen. 
Es wartet ein Highlight der Reise auf uns. Für alle Gäste ist ein 50-minütiger Helikopterflug über die Insel gebucht. Rund 75% der Insel sind nur dadurch zu erleben. Wir starten am Flughafen Lihue und fliegen zuerst über die Wasserfälle, wo der erste Jurrasic Park Film gedreht wurde. Weiter über den Waimea Canyon, der Grand Canyon des Pazifik, er ist rund 16 Kilometer lang und bis zu 900 Meter tief. Kurz darauf erreichen wir die Nordküste mit seinen grün bewachsenen Klippen, bevor es wieder in die Inselmitte und den grünen Kater des Vulkans der bereits vor über 400.000 Jahren erloschen ist. Die Tour gibt uns einen einmaligen Blick auf diese tolle Insel und wir fahren alle mit einem strahlendem Lächeln und unzähligen Fotos und Videos zurück zum Hotel.
Für den Nachmittag ist Freizeit geplant, doch bevor wir die Insel morgen wieder verlassen, wollen wir noch mehr erleben. Ka‘ili rät uns zu einer Fahrt auf dem Fluss bis zu einer Grotte. Gesagt, gebucht. Ein Taxi fährt uns zur Abfahrtsstelle und wir machen es auf dem Boot gemütlich. Zur Begrüßung wir hawaiianische Musik gespielt. Der Wailua River führt nach knapp 1,5 Kilometern zur Farn-Grotte. Diese ist aus Lavagestein geformt, mit vielen Farnen bewachsen und ein kleiner Wasserfall macht das Bild perfekt. Viele Paare lassen sich hier vermählen, daher spielt uns die Bootscrew auch das hawaiianische Hochzeitslied, bevor es wieder zurück geht. Der Rückweg wird genutzt, um uns die Musik näher zu bringen und wir dürfen uns auch am Hula-Tanzen versuchen.

30. April – Flug nach Big Island

Die Koffer sind wieder gepackt und unsere Reise geht weiter. Unser Ziel heute ist Big Island. Eine direkte Flugverbindung von Kauai gibt es leider nicht, wir müssen erstmal zurück nach O‘ahu. Der Flug hat leider Verspätung und wir schaffen unseren Anschluss gerade pünktlich. Doch was nun passiert, haben wir so nicht erwartet. Wir rollen zum Startfeld, so weit so normal, doch dann stehen wir mehrere Minuten dort, bis di Ansage kommt, dass wir zurück zum Gate müssen. Zum Glück können wir im Flieger bleiben. Zurück zum Startfeld, rumstehen und wieder zum Gate. Wieso das Alles, sagt uns leider keiner. Beim dritten Versuch klappt es dann und wir starten endlich. Alle Fluggäste atmen einmal tief durch. Am Ende dauert der Flug nur 30 Minuten.
Kurz vor 19 Uhr kommen wir endlich im Hotel an und sehen noch die Sonne im Ozean untergehen.

1. Mai – Inselrundfahrt Big Island

Während in Deutschland der Feiertag genossen wird, startet heute eine der längsten Tagestouren für uns. Bereits 8 Uhr morgens treffen wir uns für die Abfahrt. Unser heutiger Busfahrer Albert und Ka‘ili warten schon und haben den Tag geplant. Wir wollen heute Big Island umrunden. Wieder gegen den Uhrzeigersinn wird gestartet.Nach einem kurzen Ausblick auf der Terrasse eines Cafés erreichen wir den Panaluu Beach. Einer der wenigen Strände hier auf der Insel, markant durch den schwarzen Lavastrand. Eine weitere Besonderheit: Viele Schildkröten kommen hier her, um sich am Strand auszuruhen. Laut Albert haben wir heute ganz viel Glück, denn es kommen sieben Schildkröten an den Strand. Leider müssen wir dann schon weiter, denn die Insel ist groß. Die Straße fahrt uns direkt ins aktive Vulkangebiet vom Krater Halemaumau. Er ist der aktivste der Welt und das seit 1983. Wir halten an verschiedenen Aussichtspunkten und können wir einen Blick auf das riesige Gebiet werfen. Überall qualmt es. Im Anschluss bekommen wir in einem kleinen Restaurant ein Mittagessen, damit wir für den restlichen Tag gewappnet sind.
Wir erreichen Hilo im Osten der Insel, bzw. auf der Regenseite der Insel. Neben Kona leben hier die meisten Menschen, doch für den Tourismus ist es nicht attraktiv. Albert hat einen Tipp und bringt uns zur Big Candy Fabrik. Hier wird man direkt mit Kostproben der leckeren Kekse versorgt und Kaffee gibt es auch. Die Fabrik verarbeitet vor allem Macadamia Nüsse und stellt Shortbread mit verschiedenen Überzügen her. Wir können sogar bei der Produktion zuschauen.
Auch ein Spaziergang im japanischen Garten in Hilo lohnt sich. Die riesigen Banyon Bäume sehen durch die vielen Luftwurzeln fantastisch aus.
Am Rainbow Wasserfall verlässt uns unser Glück, denn die Sonne schafft es nicht durch die Bäume, um in der Gischt Regenbögen herzustellen. Leider verlässt uns auch unser Fahrer Albert und sein Kollege übernimmt und bringt uns auf dem direkten Weg zurück zum Hotel. So durchqueren wir einmal die Insel und passieren die Straße genau zwischen den zwei höchsten Vulkanen Mauna Loa und Mauna Kea.
Durch eine beeindruckende Vulkanlandschaft geht es zurück auf die westliche Seite von Big Island und auch wieder zurück auf die Sonnenseite.
Mit einem tollen Sonnenuntergang verabschiedet ich der Tag von uns.

2. Mai– Historisches Big Island

Wir gehen den Tag etwas gemütlich an. Heute wartet nur ein Halbtagesausflug auf uns.
Wir fahren nochmal zu dem Café, wo wir gestern schon gestoppt hatten, nun zu dem Zweck dort wirklich einmal die verschiedenen Sorten der lokalen Bohne zu kosten.
Unser eigentliches Ziel in der Pu‘uhonua o Honaunau Natinalpark, wo wir einen Einblick in die hawaiianische Kultur erhalten. Hier befand sich bis zum Anfang des 19. Jahrhundert der Zufluchtsort für die Hawaiianer, wo sie dem Tod für einen Verstoß gegen die Rechtsordnung entfliehen konnten. Direkt nebenan wurden in mehreren Generationen mächtige Häuptlinge beheimatet und auch begraben. Das direkt am Ufer gebaute Mausoleum beherbergt die Gebeine von 23 Stammeshäuptlingen und wird von Kiis (hölzernen Götterbildnissen) bewacht. Einer der historisch bedeutendsten Orte für die Hawaiianer.
Bevor wir zurück zum Hotel fahren, legen wir noch einen kurzen Halt an der „painted Church“ ein. Sie wurde 1902 vom Belgier John Velghe erbaut und anschließend im Innenraum bemalt. Er selbst arbeitete lange Zeit als Pfarrer in der Kirche.
Den Nachmittag haben wir endlich etwas Zeit um die Hotelanlage zu nutzen. Der Pool und die kleine Lagune laden zum Baden ein. Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt hat auch ein kleiner Markt geöffnet, dort gibt es frisches Obst und Gemüse und auch das ein oder andere Souvenir.

3. Mai – Flug nach Maui

Die Reise geht weite auf die vierte und letzte Insel von unserem Inselhüpfen auf Hawaii. Das Ziel ist Maui. Also wieder zum Flughafen, Koffer abgeben, warten und in weniger als zwanzig Minuten Flugzeit ist unser Ziel erreicht.
Das Outrigger Kaanapali Beach Hotel liegt direkt am mit Palmen gesäumten langen Sandstrand mit einer wunderbar grünen Hotelanlage.
Das lädt doch zum Baden und genießen ein!

4. Mai – Vulkan Haleakala

Auch Maui erhält seinen Charakter durch die Vulkane. Vom Hotel schauen wir direkt auf die West Maui Mountains, die durch Vulkanausbrüche vor ca. zwei Millionen Jahren entstanden sind. Beim Vorbeifahren erhalten wir immer wieder neue Blickwinkel auf die Gebirgslandschaft. Als wir Westmaui verlassen, erhalten wir einen wolkenfreien Blick auf das heutige Ziel, den Vulkan Haleakala. Die Serpentinenstraße führt uns direkt auf über 3.000 Meter und die Aussichtspunkte dort geben den Blick frei auf die Katerlandschaft. Sofern es die vorüberziehenden Wolken zulassen.
Seit über 400 Jahren gab es keinen Ausbruch des Vulkans mehr, jedoch gilt er immer noch als aktiv.
Nach den vielen Kurzen, die wir auch wieder zurück müssen, haben wir uns ein Mittagessen verdient, bevor es weitergeht. Leider hängen Regenwolken an den Hängen des Vulkans, so bleiben uns tolle Ausblicke auf die Insel verborgen.
Im kleinen Surferort Paia ist es schon etwas besser und wir bummeln durch die Läden und auch ein Eis versüßt uns den Tag.

5. Mai – Segeltörn und Luau–Abend

Ein besonderer Tag liegt vor uns. Dieser startet direkt am Strand, wo wir von einem Katamaran abgeholt werden. Die Trilogy-Crew wird sich die nächsten fünf Stunden um uns kümmern. Es erfolgt eine erste Einweisung und schon startet unsere Tour auf den Atlantik. Wir werden bestens verpflegt und der Durst kommt auch nicht zu kurz. An zwei Schnorchelstopps haben wir je eine Stunde Zeit um die Unterwasserwelt bestens zu erkunden. So entdecken wir das größte Riff von Hawaii. Nach dem Mittagessen wird das Segel gehisst, jedoch reicht der Wind heute nicht zum segeln. Zum Glück haben wir einen Motor und erreichen den Strand am Hotel. Es bleibt noch etwas Zeit zum Ausruhen bis wir zum heutigen Abendprogramm aufbrechen. Nicht weit entfernt im Hyatt Hotel wird fünf mal in der Woche der Luau-Abend mit einheimischen Tänzen aufgeführt. Nur noch ca. 20% der Einwohner in Hawaii haben auch eine hawaiianische Abstammung. Umso wichtiger ist es diese Traditionen zu bewahren und auch den Touristen näher zubringen. So kommen wir in den Geschmack der tollen Tänze und werden auch noch bestens verköstigt.
Um zurück zum Hotel zu gelangen, gönnen wir uns einen kurzen Spaziergang entlang der Strandpromenade. Die letzten Stunden auf Hawaii sind angebrochen.

6. Mai – Flug nach Los Angeles

Die Koffer sind gepackt. Wir müssen uns von Hawaii verabschieden. Aloha! Es war eine wunderschöne Zeit.
Nach dem Check-in verabschieden wir uns von Ka'ili und nach fünf Stunden Flugzeit und mit drei Stunden Zeitverschiebung landen am späten Abend wir in Los Angeles.
Das Hotel liegt unweit vom Flughafen, so sind wir schnell im Bett.

7. Mai – Stadtrundfahrt Los Angeles und Flug nach Deutschland

Schon am frühen Morgen starten wir in den heutigen Tag. Die Nach war kurz, jedoch wollen wir noch Einiges von Los Angeles sehen. Bis 12 Uhr haben wir Zeit, dann müssen wir am Flughafen sein und den Rückflug nach Deutschland antreten.
Unsere Reiseleiterin Marion empfängt uns am Hotel und wir entdecken die Stadt im Schnelldurchlauf. Von unserem Hotel in der Nähe vom Flughafen geht es über die Autobahn nach Downtown.
Entlang des Broadway, der auch hier viele Theater beheimatet, vorbei am Rathaus, weiter am historischen Bahnhof führt uns der Highway zum Hollywood Boulevard. Zu Fuß laufen wir über den Walk of Fame, vorbei am Chinese Theatre und hinein ins Dolby Theatre, wo jedes Jahr der Oscar verliehen wird. Wir begehen die berühmten Stufen, die bereits zahlreiche Stars und Sternchen beklommen haben. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf das bekannte "Hollywood"-Zeichen. Anschließend führt uns der Weg in den Stadtteil Beverly Hills, dieser führt uns über die Route 66. Die Zeit verging so schnell und wir müssen zurück zum Flughafen.
Am Nachmittag startet unser Flug in Richtung Deutschland. Goodbye!

8. Mai – Ankunft in Deutschland

Nach einem recht wackeligem Flug landen wir am späten Vormittag in Frankfurt.
Nun müssen wir uns auf den Heimweg machen. Die vielen Bilder, Andenken und Erinnerungen werden uns noch lange an diese Reise erinnern lassen.


Liebe Reisegäste, ein großes Mahalo!
Ich freue mich, dass ich euch auf dieser Reise begleiten durfte.
Die Reise wird hoffentlich noch lange in eurer Erinnerung bleiben.
Ich wünsche euch weiterhin viel Gesundheit und Spaß beim Reisen!
Viele Grüße
Franzi


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