Reisebericht: Exklusive Städtereise New York in kleiner Reisegruppe

04.06. – 11.06.2022, 8 Tage Städtereise New York mit Manhattan – One World Trade Center – Exklusiv–Führung im Museum of Modern Art – High Line & Chelsea Market – Segeltörn – Liberty & Ellis Island – SUMMIT – Long Island – Brooklyn Food Tour


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Eine einzigartige Städtereise in der wohl aufregendsten Stadt der Welt - New York City in kleiner Reisegruppe und mit exklusivem Reiseprogramm.
Ein Reisebericht von
Madlena Voigt
Madlena Voigt

Samstag, 04.06.2022: Ankunft in New York City

Zeitig ging es los, Treff der Gruppe in Frankfurt am Flughafen, Flug nach New York, Frederique die Reiseleiterin nahm uns in Empfang und in einer kleinen Gruppe von 8 Personen ging es mit dem Bus vom JKF nach New York.
Durch den Stadtteil Brooklyn kamen wir Manhattan näher und konnten schon auf der Hinfahrt die Skyline bewundern.
Im Hotel angekommen, ging es nach einer kurzen Erfrischungspause zum Abendessen ins französische Restaurant Marseille. Unser Hotel befand sich nur 200 m vom Times Square entfernt. Also ging es erst mal zum Times Square zum Staunen. So viele Lichter, Reklamen und Farben. Es war überwältigend.
Nachdem Abendessen im Marseille liefen wir zurück zum Hotel Es war ein langer Tag und wir waren müde von der langen Reise.


Sonntag, 05.06.2022: Stadtrundfahrt in New York City

9 Uhr wartete Frederique bereits mit dem Kleinbus vor dem Hotel, um zur Stadtrundfahrt zu starten. Wir fuhren Richtung Norden in die Upper Westside. Vorbei am Columbus Circus war unser erster Stopp am Lincoln Center, dem bedeutendsten und bekanntesten Kulturzentrum der Stadt
Gleich daneben befindet sich auch die bekannte Juilliard Musikschule, ein Konservatorium und eine Schauspielschule, die berühmt für die aus dem Institut hervorgehenden herausragenden Musiker und darstellenden Künstler.
Wir fuhren weiter zum Central Park und hielten am Dekotahouse, dem Haus vor dem John Lennon erschossen wurde. Von da aus spazierten wir in den Central Park, vorbei an der Gedenkstätte Strawberry Fields, welche Yoko Ono für Ihren Mann errichten ließ.
Am Mets, dem Metropolitan Museum of Art, dem größten Kunstmuseum der Vereinigten Staaten mit einer der bedeutendsten kunsthistorischen Sammlungen der Welt, sammelte der Bus uns wieder ein und es ging durch den Central Park zur Upper Eastside, also der östlichen Seite vom Central Park.
Der Central Park wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Er ist zwei Mal so groß wie Monaco und wurde als Landschaftspark 1873 fertiggestellt.
Wir fuhren vorbei am berühmten Plaza Hotel, wo auch Kevin allein in NY spielte. Nach der Renovierung 2005 wurden aus 800 Hotelzimmern 200. Der Rest wurde zu Luxuswohnungen umgebaut und für schlappe 20 Millionen Dollar verkauft.
Auf der 5th Avenue sahen wir die Edelboutiquen, den Trumptower, der wunderbaren St. Patricks Cathedral die zwischen den ganzen Hochhäusern historisch und imposant heraussticht, das Rockefeller Center mit seinen XXXX umliegenden Bürohäusern, in den knapp 500.000 Mitarbeiter arbeiten.
Am Chrysler Building war der nächste Stopp. Von da aus besuchten wir die Grand Central Station mit der schönen Eingangshalle in der man das spiegelverkehrte Sternenbild betrachten kann.
Weitere Fotostopps hatten wir am Washington Square Park, wo wir das Bügeleisengebäude, das Flatiron Building und natürlich das schönste Gebäude der Stadt, das Empire State Building. Bewundern konnten.
Im Süden Manhattans, im Künstlerviertel Greenwich Village, liefen wir durch den Washington Square Park mit der Washington Square Arch und hatten Zeit für ein kleines Eis.
New York University mit seinen 20 Gebäuden Wir fuhren nach SoHo, den Süden der Houston Street. Das Viertel ist bekannt für seine Gusseisernen Häuser. Die Häuser sind hier niedriger und das Viertel ist voller kleiner Läden und Boutiquen.
Hier sind die Lofts bekannt geworden. Großer bezahlbarer Wohnraum, das war perfekt für Künstler.
Über die Grandstreet fuhren wir durch Chinatown und sahen die frischen Märkte mit Obst, Gemüse und Fisch. Alle Schilder waren mit chinesischen Zeichen, kaum ein Wort Englisch. Chinatown in Manhattan ist die größte chinesische Gemeinde außerhalb Chinas und sie wird immer größer. So ist es kein Wunder, dass das angrenzende Viertel Little Italy immer kleiner wurde, weil Chinatown sich ausbreiten musste.
Der nächste Halt war die Wallstreet. Aber erst einmal ging es vorbei an den aus Law & Order und unzählig anderen Filmen bekannten Gerichtsgebäuden. Ich hab mich sehr gefreut.
An der St. Pauls Chapel machten wir Halt, um zur Wallstreet zu laufen. Die Chapel scheint ein Wunder zu sein, so sagen es die New Yorker. Denn diese Kirche blieb unversehrt, als die Zwillingstürme und die anderen Gebäude ringsum einstürzten. Wir schauten uns den „Neuen“ Bahnhof Oculus an, einer der teuersten Bahnhöfe der Welt. 4 Milliarden Dollar hat der Bau gekostet. Die Architektur ist etwas Besonderes und ein beliebtes Fotomotiv. Es soll einen Phoenix darstellen, der aus der Asche (der Asche aus 9/11) aufsteigt.
Wir besichtigten die Becken des ehemaligen World Trade Center und endeten unseren Spaziergang am Stock Exchange Gebäude der Wallstreet.
Unsere Mittagspause verbrachten wir im Chelsea Market, der alten Oriokeksfabrik, die zu einer großartigen Markthalle umgebaut wurde. Neben kleinen Spezialitätenläden, Buchhandlungen und Boutiquen bekommt man hier auch eine deutsche Currywurst.
Aus dem Bus heraus entdeckten wir etwas Neues - Little Island. Bevor es also auf die Highline ging, schauten wir uns die im Mai eröffneten Betontulpen an. Auf 280 Pfählen wurde der kleine Inselpark am Hudson River angelegt, wo viele New Yorker entspannen, spazieren oder Kaffee trinken.
Als nächstes spazierten wir über den 1,8 km langen Highline Park, der 7,5 Meter hoch über den Straßen New Yorks lieht und liebevoll konzipiert wurde. Wen man Glück hat findet man Platz auf einer der Sonnenliegen und entspannt unter exotischen Pflanzen.
Am Nachmittag ging es zurück zum Hotel. Das Abendessen gab es im Hotel.


Montag, 06.06.2022: Frieheitsstatue – Ellis Island – 9/11 Museum – Top of the Rock

Am Morgen ging es das erste Mal runter – wir mussten U-Bahn fahren. Die grüne Lady wartete auf uns und so fuhren wir mit der roten Line zum Battery Park von wo aus die Fähre zu Liberty und Ellis Island startet. Wir besichtigten beide Inseln und erfuhren einiges über die Geschichte der Freiheitstatue und über den Weg, den viele Immigranten über Ellis Island beschreiten mussten, um nach Amerika einwandern zu können.
Zurück an Land wollten wir uns den Geschehnissen des 9/11 näher widmen und besichtigten das Museum, das die Geschichte des Anschlags erzählt und viele Ausstellungsstücke von diesem Tag zeigt, wie auch das bekannte Feuerwehrauto der Drehleiter Nummer 3. Es herrscht eine drückende Stimmung in diesem Museum, aber leider gehört dies zur Geschichte New Yorks.
Die Stimmung besserte sich, als wir am frühen Abend zum Rockefeller Center gingen, um dort auf Top oft he Rocks einen fantastischen Ausblick auf die Stadt zu haben. Man kommt aus dem Fotografieren gar nicht mehr raus, wenn die Sonne untergeht, die Lichter der Stadt angehen und New York anfängt zu leben. Man möchte da ewig stehen und einfach nur genießen. Und egal wie oft man schon da oben stand und sich dieses Spektakel angeschaut hat, es hört nie auf etwas ganz tolles und besonderes zu sein.
Auf dem Rückweg haben wir noch eine Kleinigkeit in einem Irish Pub gegessen, bevor es zurück zum Hotel ging.


Dienstag, 02.06.2022: Brooklyn Foodtour – Brooklyn Bridge – One World Trade Center

Nach dem Frühstück besuchten wir heute einen anderen Stadtteil. Mit der U-Bahn ging es in den Süden New Yorks, nach Brooklyn. In Brooklyn wurden wir von Greg empfangen, der uns auf eine Foodtour mitnahm. Wir starteten mit einem kleinen Familienunternehmen, was angeblich die besten Baguettes außerhalb Frankreichs backt. Wir verkosteten Baguette und Broicher.
Auch der nächste Stopp war eine Bäckerei. Ein kleines Mädchen wollte es sich zur Aufgabe machen, ihre italienischen Geheimrezepte an den Mann bzw. die Frau zu bringen und das in einer Größe, die jeder essen kann. In New York gab es nur überdimensional große Kekse, Cookies und anderes Gebäck. Als Beschloss Dorn/Dawn dies zu ändern und kleine süße, italienische Cookies zu backen.
Ein typische New Yorker Snack ist der Bagel mit Frischkäse und geräuchertem Lachs, weshalb dieser auf der Foodtour nicht fehlen durfte. Im jüdischen Laden „Shelsky‘s“ gab es diese Leckerei, was der nächste Leckerbissen unserer Tour. Eigentlich waren wir schon satt, aber wir hatten noch einiges vor uns. Nun wurde es orientalisch. In dem seit 1930 existierenden Laden mit Produkten aus Damaskus, verkosteten wir eine mit Spinat gefüllte Pita.
Ein kleiner Verdauungsspaziergang brachte uns zum nächsten Foodstopp. Traditionelle Pizza aus Neapel aus dem Holzkohleofen gab es hier. Eine simple, aber leckere Pizza, die nur mit Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum belegt war.
Was wäre eine Foodtour ohne ein Eis? Zum krönenden Abschluss haben wir leckeres Eis aus dem kleinen Familienbetrieb „The Chocolate Room“ kosten dürfen. Es gibt nichts Besseres als salzig-karamel ;-)
Um die zu uns genommen Kalorien wieder runterzubekommen, spazierten wir zum Brooklyn Bridge Park und dann weiter über die Brooklyn Bridge mit gigantischem Blick auf die Skyline. 8,5 km später beschlossen wir gemeinschaftlich, dass wir eine kleine Pause benötigten. Wir setzen uns in den Oculus Biergarten, den wir Tage zuvor entdeckt hatten und stärkten uns mit ein…zwei Bier. Mit Blick auf das 543 Meter hohe One World Trade Center saßen wir da in diesem Biergarten, genossen die Sonne und stärkten uns mit einem Getränk. Ein wenig später ging es allerdings schon weiter und wir fuhren in 47 Sekunden 102 Stockwerke hinauf auf das One World Trade Center mit einer sehr coolen Fahrtstuhlshow und einem noch cooleren Empfang oben auf der Plattform.
Nach dem wir New York aus allen Himmelsrichtungen von oben begutachteten setzen wir uns in die Bar des OWT und genossen bei einem Cocktail den Ausblick auf die Stadt.


Mittwoch, 08.06.2022: Central Park – MOMA – Segeltörn

Mit der U-Bahn fuhren wir zum Central Park und machten einen kleinen Spaziergang bei wunderbarem Sonnenschein. Wir liefen entlang der Mall und dem Literary Walk mit seinen Statuen. Unser Ziel war das Loeb Boatshouse, wo wir zwei Ruderboote mieteten und über den Central Park Lake ruderten. Nach einer Stunde Bizeps Training warteten bereits die Rikschas auf uns, die uns zum MoMa, dem Museum of Modern Art, brachten. Dank Rockefellers Frau und ihren Freundinnen, die in den 1920er Jahren das Museum für zeitgenössische Kunst gründeten, haben die New Yorker ein großartiges Museum mit über 150.000 Werken der Architektur, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Wir hatten ausreichend Zeit, um die 6 Etagen voller Kunst zu entdecken und genießen. Im Anschluss gab es Freizeit für alle Shopper, Spaziergänger und Selbstentdecker.
Am Abend hatten wir ein ganz besonderes Highlight. Auf einem Segelschiff starteten wir am Pier 62 und segelten auf dem Hudson River entlang Manhattan. Es war ein unglaublicher Anblick. Man entflieht dem Lärm, der Hektik und hat die Möglichkeit New York City und diese Wahnsinns-Skyline einfach mal auf sich wirken zu lassen und vor allem zu genießen. Die Crew an Bord spendierte einige Drinks und so beobachteten wir bei Wein und Bier den Sonnenuntergang. Wir segelten bis an die Südspitze Manhattans, vorbei am Battery Park, der Freiheitsstatue und Ellis Island. Es war unbeschreiblich schön. Nach zwei Stunden waren wir wieder sicher an Land. Auf dem Rückweg hielten wir noch in einer Bar und ließen den Tag bei einem weiteren Bier ausklingen.


Donnerstag, 09.06.2022: Long Island – Let’s have a wine…or two…or three?

Heute ging es ins ländliche New York, nach Long Island. Östlich von New York City erstreckt sich die Insel in den Atlantik und bietet ganz viel Ruhe und Idylle. Im Vergleich zu den letzten Tagen, war der heutige Ausflug ein absolutes Kontrastprogramm – ländlich und idyllisch.
Als erstes besuchten wir das Weingut Lenz. Wir saßen im Garten des Weingutes, genossen die Sonne, die Ruhe und verkosteten fünf leckere Weine – Chardonnay, Gewürztraminer, Malbec, Cabernet Sauvignon und Merlot. Nach dieser lustigen Weinverkostung ging es weiter in das 20 Minuten entfernte Örtchen Greenport. Greenport ist ein süßes Hafenstädtchen mit kleinen Läden und Boutiquen und Restaurants mit Blick aufs Wasser. Wir hatten etwas Freizeit zum Shoppen, Fotografieren und etwas zu Essen.
Im Anschluss ging es weiter zum nächsten Weingut – McCall Winery. In North Fork, Long Island im Weiler Cutchogue gelegen, produziert das Familienunternehmen seit 2007 preisgekrönte Weine. Sie haben das größte Pinot Noir Anbaugebiet der Ostküste und besitzen auch eine Rinderfarm. Leider hatten wir schon zu Mittag gegessen, aber das nächste Mal werden wir „die besten Burger der Ostküste“ probieren.
Nach unserer Verkostung von 4 Weinen, ging es auch schon zurück in die Stadt, die niemals schläft.
Den letzten Abend verbrachten wir im Restaurant und gönnten uns einen Burger.


Freitag, 10.06.2022: Helikopter–Rundflug Manhattan – Abreise

Bevor es zum Flughafen ging, gönnten wir uns noch ein letztes kleines Highlight. Im Süden Manhattans starten die Helikopter, mit denen man den Big Apple von oben bewundern kann.
15 Minuten kreiste der Helikopter mit den Gästen über New York. Es muss eine gigantische Perspektive gewesen sein. Den Gästen hat es gefallen. Anschließend ging es dann zum Flughafen JKF und wir traten unsere Heimreise an.
Es war eine wunderbare, aufregende und tolle Woche mit einer ganz tollen und witzigen Gruppe. Vielen Dank dafür und hoffentlich bis bald.


Kommentare zum Reisebericht

Ein wunderbarer Reisebericht, der allerdings nur zum Teil wiedergeben kann, wie toll alles war.
Unsere liebe Madlena läuft mit diesem Bericht nochmal zur Höchstform auf. Wir werden ihn
als PDF Datei runterladen, weil wir keine besseren Erinnerungen finden werde.

Ulrike und Bernd Weiner
16.06.2022

Es war die Reise unseres Lebens, nicht zuletzt durch Madlena, die beste, liebste Reiseleitung, die wir uns hätten vorstellen können. Nie hätten wir uns träumen lassen, wie toll diese Reise war, auch durch die tolle, homogene kleine Gruppe. Wir werden New York wiedersehen und mit ganz viel Glück ist Madlena dann vielleicht wieder dabei!

Birgit und Jürgen 27.08.2022

Es war die Reise unseres Lebens, nicht zuletzt durch Madlena, die beste, liebste Reiseleitung, die wir uns hätten vorstellen können. Nie hätten wir uns träumen lassen, wie toll diese Reise war, auch durch die tolle, homogene kleine Gruppe. Wir werden New York wiedersehen und mit ganz viel Glück ist Madlena dann vielleicht wieder dabei!

Birgit und Jürgen 27.08.2022